Mittwoch, 30. Dezember 2009

Der Stern und das Wort

Im letzten Post waren die Weisen aus dem Morgenland aus Jerusalem weitergewandert nach Bethlehem, weil das geschriebene Wort der Bibel sie entsprechend anwies.

Die Weisen gehorchten dem Wort.
Sie fühlten sich garantiert nicht besonders übernatürlich, als sie da hoch auf ihren Kamelen dem Dorf zuwankten. Dazu kam das Problem, daß es in Bethlehem viele Eltern mit kleinen Kindern gab. Von Jesus, Maria und Josef wußten die Weisen ja weder Namen noch Adresse.

Doch sie waren Täter des Wortes.
Und wenn Gläubige Täter des Wortes sind und nicht nur Hörer, dann ehrt Gott das und greift ein: Vor Bethlehem erschien abermals der göttliche Stern, den sie bereits im Orient gesehen hatten.
"Und sie freuten sich mit sehr großer Freude."
Der Stern übernahm die Führung und leitete sie zur Unterkunft, wo sie das Kind und seine Mutter trafen.

Konkrete persönliche Führung durch übernatürliche Mittel wird uns bevorzugt dann zuteil, wenn wir den Lebensentwurf, den Jesus in der Bergpredigt und Paulus in seinen Briefen beschreibt, praktizieren und Gottes Willen aus seinem Wort ableiten.

Ist doch logisch: Wenn wir schon das geoffenbarte Wort nicht ernstnehmen und uns nicht nach ihm richten, wieso sollte Gott uns dann einen Stern schicken, der uns führt? Wir würden auch ihm nicht gehorchen.

Respekt ist eine hilfreiche Einstellung. Gott sagt:
"Auf den will ich blicken: auf den, ... der da zittert vor meinem Wort."
(Jesaja 66, 2).

Montag, 28. Dezember 2009

Die Weisen

Im letzten Post zogen die Weisen aus dem Morgenland Richtung Israel, wo sie dem neugeborenen König huldigen wollten.

Sie handelten nach bestem Wissen und Gewissen und landeten--wo sonst sucht man den König der Juden?--am Königshof in Jerusalem. Doch dort trafen sie keinen neugeborenen guten König, sondern einen alten bösen: Herodes.

Sie waren dem Stern gefolgt, und als der irgendwann verschwunden war, folgten sie ihrem Verstand. Und landeten nicht bei Jesus, sondern seinem Feind.

Herodes ist bestürzt, als er die Nachricht vom neuen König hört. Herodes hat für neugeborene Könige überhaupt keine Verwendung. Er ist selber König und er will es bleiben. Doch das sagt er den Weisen nicht. Vielmehr wittert er, daß sie den Messias suchen. Herodes seine Schriftgelehrten in der Bibel nach dem Ort der Geburt des Christus forschen. In Micha 5, 1 finden sie die Antwort: Bethlehem.

Und Jesu bitterster Feind wird zum Helfer der Weisen: Er teilt ihnen mit, was die Bibel sagt und schickt sie ins nahe Bethlehem. Die Weisen glauben der prophetischen Schrift und wandern los.

Doch Bethlehem ist nicht ganz klein. In welchem Haus wartet der Messias? Sie haben keine Ahnung. Doch sie gehorchen dem geschriebenen Wort. Sie leben auf der Höhe ihrer Erkenntnis über Gott und seinen Willen. Das können sie.
Den Rest muß Gott machen.

Wenn wir auf der Höhe unserer Gotteserkenntnis leben, dann macht Gott auch bei uns den Rest.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Der Stern

"Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise vom Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen." Matthäus 2, 1-2

Weihnachten ist zwar schon wieder vorbei, doch die Weisen aus dem Morgenland faszinieren mich immer noch. Diese Männer kamen vermutlich aus Babylon, wo einst der Prophet Daniel Vorsteher der Weisen am Hof Nebukadnezars war.

Diese Männer hatten in ihrem Land einen Stern gesehen, den sie als Stern Christi erkannten. Dieser Stern war ein übernatürlicher Stern, so wie die nächtliche Feuersäule über dem Volk Israel in der Wüste übernatürlichen Ursprungs war. Die Weisen verstanden das und setzten sich in Richtung Jesus in Bewegung.

Auch heute kommt es vor, daß Gott Menschen durch außergewöhnliche Ereignisse anspricht und auf Jesus hinweist. Das kann das Reden eines Christen sein, eine erlebte Heilung oder eben ein übernatürlicher Stern.

Dem muß man sich dann öffnen.

Das Abenteuer beginnt erst, wenn wir dem "Stern" folgen. (Für Mose war der Stern ein brennender Dornbusch; als er herzutrat, begann Gott zu reden. Paulus wurde durch ein gleißendes Licht erst vom Pferd geworfen, dann nach Damaskus bestellt, wo er warten sollte; Paulus gehorchte).

Der Stern ist nur der Anfang.

Freitag, 25. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

"Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens."
Jesaja 9, 5

Zwar ist ein Kind geboren, klein und harmlos. Doch in diesem Kind ist uns ein Sohn gegeben: der Sohn Gottes, der als Ratgeber und Gott, als ewiger Vater und als Fürst des Friedens für immer herrschen wird.
Der Geist Gottes offenbarte dem Propheten Jesaja 700 Jahre bevor es geschah, daß Gott Mensch werden würde. Ich bin mir sicher, es wird keine weiteren 700 Jahre dauern, bis Jesus wiederkommt.

Ich wünsche allen Lesern, Zuschauern und Hörern unserer "Internetgemeinde" gesegnete und besinnliche Weihnachten.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

"Wir schenken uns nichts!"

"Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."
Johannes 3, 16

Es gibt Leute, die sich an Weihnachten nichts schenken. Ehepaare etwa, oder Geschwister oder Freunde.
Finde ich nicht gut.
Die Erfahrung zeigt: Leute, die sich an Weihnachten nichts schenken, schenken sich auch sonst nichts. Gebefreudigkeit ist ein Ausdruck von Liebe. Wer nicht liebt, hat auch nichts zu geben. Wer liebt, gibt dagegen gern.
Gott liebte, deshalb gab er, nicht irgendwas, sondern das Kostbarste, das er hatte: seinen Sohn.

Zu Weihnachten reicht es völlig aus, Kleinigkeiten zu verschenken. Die Geste zählt.
Man darf da als Empfänger auch nicht zuviel erwarten und muß Geschenke huldvoll annehmen können. Der Schenker kann unsere Gedanken nicht lesen und weiß nicht hundertprozentig genau, was uns vorschwebt. Er schenkt, was er selber gerne bekäme.
Größere und wichtige Dinge kauft man sich am besten selber.

Für alle, die auf den letzten Drücker noch was brauchen: Meine Frau hat mir mitgeteilt, daß sie den Bücherladen nach dem Weihnachtsgottesdienst um 16.00 Uhr nochmal kurz aufmachen wird.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Zwischen den Jahren

Die regulären Unterderwoche-Gottesdienste fallen in dieser und der nächsten Woche aus. Stattdessen treffen wir uns an Heilig Abend, (Donnerstag, 24.12.2009), um 16.oo Uhr zum Weihnachtsgottesdienst.
Er wird bis ca. 17.oo Uhr dauern.
Wir werden Weihnachtslieder singen und ich werde ein kurzes Wort bringen.

Der Bibelabend findet heute demnach nicht statt.
Dafür feiern wir morgen den Geburtstag des Herrn.

Bis dann.

Montag, 21. Dezember 2009

Wenn guten Leuten Schweres widerfährt...

...dann heißt das nicht automatisch, daß Gott sauer auf sie ist.

Laut Lukas 8 u.a. wurde Jesus von einer Reihe reicher Frauen finanziell unterstützt. Eine von diesen, Martha aus Bethanien, beherbergt Jesus und die Jünger, wenn sie in der Jerusalemer Gegend sind.
Da erkrankt der Bruder Marthas, Lazarus, plötzlich schwer.
Nun heißt es in Johannes 11, 5, "Jesus aber liebte die Marta und ihre Schwester und den Lazarus." Die haben sich ganz offenbar prächtig verstanden.
Jesus schätzte Lazarus sehr. Er liebte ihn.
Die Krankheit von Lazarus war also kein Zeichen göttlichen Mißfallens.

Die Schwestern senden Boten zu Jesus, doch der bleibt noch zwei Tage dort, wo er war. Er kommt, aber nicht sofort. Martha und Maria beten, doch statt zu gesunden, stirbt Lazarus.
Wenn Gott nicht sofort reagiert, heißt das nicht, daß er nicht zuhört.
Während die Schwestern trauern, ist Jesus froh, daß Lazarus gestorben ist, (Joh. 11, 15). Denn Jesus hat ein konkretes Wort vom Vater, eine Handlungsanweisung. Er weiß, was passieren wird, wenn der Stein vom Grab gerollt ist.

Unser Problem ist unsere Begrenztheit. Da wir nicht allwissend sind, gibt es Einzelheiten in schwierigen Situationen, die wir nicht erfassen. Solche Momente der Überforderung wird es in unserem Leben immer wieder geben. Dann müssen wir auf Gott vertrauen, daß er's schon richten wird.
Der Glaube triumphiert.
Wir dürfen diese phänomenale Feststellung von Paulus nicht vergessen: "Ich denke, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll." Römer 8, 18.

Samstag, 19. Dezember 2009

+ Oral Roberts (1918-2009)

Noch jemand starb diese Woche.
Evangelist Oral Roberts, der in Amerika so bekannt ist, wie bei uns Reinhard Bonnke, ging am Dienstag im Alter von 91 Jahren zum Herrn.

Oral Roberts begann als Pfingstpastor. Dann zog er mit einem Zelt, das rund 20.000 Menschen Platz bot, durch die Vereinigten Staaten und evangelisierte. Sein Dienst war gekennzeichnet von dramatischen Wundern und Heilungen.
In den sechziger Jahren gründete er in Tulsa, Oklahoma, eine Universität, die seinen Namen trägt.
O.R. war auch einer der Ersten, die das Fernsehen als Chance zur Evangelisation begriffen und startete eine christliche Sendung, die es immer noch gibt. (Sein Sohn Richard gestaltet sie heute). Er erreichte Millionen für Jesus.

O.R. durchlebte viele Tiefschläge. Doch er blieb dran.
Nun ist er in die Ruhe seines Herrn eingegangen.

Freitag, 18. Dezember 2009

Heilsgewißheit

Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen dem Tod einer Person, die ohne Jesus stirbt und jemandem, der Jesus ganz bewußt in sein Leben eingeladen hat--und täglich mit ihm gegangen ist.

M.S. war so eine Person.
M. ist heute beerdigt worden. M. hatte einen lebendigen Glauben, was sich darin niederschlug, daß M. mit allen möglichen Leuten über Jesus gesprochen hat, auch unter der Woche zum Bibelabend kam, herrliche Gebetserhörungen hatte und auch davon redete.

M. ging zum Herrn und war mit sich und Gott und der Welt im Reinen. Da waren keine geheimen Sünden zu bekennen oder alte Feindschaften zu schlichten. Was zu tun war, war getan. Bei fast auf den Tag genau 70 Lebensjahren war M.s Aufgabe in dieser Welt einfach vollbracht.

Die Familie empfindet Frieden mehr als Trauer, und von Qual und Verzweiflung ist da keine Spur. Alle haben durch den Glauben die Gewißheit des Heils. Auch M. hatte zu keiner Zeit Angst vor dem Tod. Vor einigen Monaten, noch vor Krankheitsausbruch, hat M. sogar von der eigenen Beerdigung geträumt!

Wenn ein Mensch Angst vor dem Tod hat, dann mag dies einen guten Grund haben: Er kann es vielleicht nicht artikulieren, weil er nicht in Kategorien von Sünde, Verdammnis und Erlösung denkt. Doch intuitiv fühlt dieser unerlöste Mensch, daß jenseits des Todes nichts Gutes auf ihn wartet.

Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, dann kann ich nicht sagen, daß ich vordergründig Angst vor dem Tod gehabt hätte. Wie alle jungen Leute hielt ich mich für unzerstörbar. Doch trotz obwohl ich vor Leben platzte, träumte ich oft von Skeletten. Heute weiß ich, daß ich meine Angst vor dem Tod sublimiert habe. Sie war da und ich hab's nicht gemerkt.

Es gibt nur einen, der einen von der Todesangst befreien kann, und das ist Jesus.
Wenn der Herr nicht vorher kommt, werden wir alle früher oder später dem Tod ins bleiche Antlitz blicken. Wir müssen jetzt Vorsorge für diesen Tag treffen und uns mit Gott gutstellen, indem wir Jesus in unser Leben einladen und mit ihm gehen.

"Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er [Jesus] in gleicher Weise daran Anteil gehabt, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren." Hebräer 2, 14-15.

Todesfurcht macht unfrei.
Doch Gott wurde Mensch, um uns genau diese Furcht zu nehmen.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Stachelloser Tod

Viele haben um M.S. im Gebet mitgekämpft.
Letzte Woche wurde M. immerhin nach längerem Aufenthalt aus der Palliativstation nach hause entlassen. Wir haben zum Berg gesprochen und Gottes Verheißungen über M. bekannt, immer in Erwartung eines klaren Wortes für diese Situation.
Dieses kam nun in Form eines Traums zu einem Familienmitglied.
Gestern rief mich S.S. daraufhin an, um mir mitzuteilen, daß die Familie M. nun losgelassen hat. Wenige Stunden später war M. beim Herrn.

M. war im Reinen mit Gott und der Welt.

Die Beerdigung findet am Freitag um 14.30 Uhr auf dem Friedhof von M.s Heimatort statt. Gemeindemitglieder, die M. gekannt haben, sind herzlich eingeladen, teilzunehmen, sagt S.S.

"Das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn."
Philipper 1, 21.

Montag, 14. Dezember 2009

Der Keil

"Hat Gott wirklich gesagt...?"
1 Mose 3, 1.

Dies sind die ersten Worte des alten Gottesfeindes in der Bibel.
Die Schlange stellt Gottes Wort in Frage.
Das tut sie auch heute noch.

Außerdem sehen wir, daß die Schlange bereits mit ihren ersten Worten versucht, einen Keil zwischen Gott und den Menschen zu treiben.

Schlange: "Ihr dürft von den Bäumen nichts essen?"
Eva: "Nein, nein. Nur von dem einen Baum in der Mitte."
S: "Warum denn nicht?"
E: "Weil wir sonst sterben!"
S: "Ach wo. Wenn ihr davon eßt, werdet ihr wie Gott."
E: "Wir sind schon wie Gott."
S: "Tatsächlich? Ihr seid allmächtig...?"
E: "Nein..."
S: "Also doch nicht wie Gott."
E: "...Doch."
S: "Was nun?"
E: "...Wir sind ihm ähnlich."
S: "Ähnlich. Ihr habt doch keine Ahnung. Wenn ihr eßt, werdet ihr sein WIE Gott. Das will er bloß nicht. Deswegen schikaniert er euch mit Verboten."
E: "Äh..."
S: "Wie gut, daß ihr mich habt. Ich sag' euch, wie's ist."
E: "..."
S: "Evaaah, isss..."

Die Ohrenblaserei ist in vollem Gange.
Wenn Eva den Lügen noch lange zuhört, bricht ihre Beziehung zu Gott zusammen, denn es heißt in Sprüche 16, 28: "Ein Mann der Falschheit entfesselt Zank, und ein Ohrenbläser entzweit Vertraute." Vertraute! Gedanken der Feindseligkeit sind gesät und wem man am längsten zuhört, dem glaubt man schließlich, denn der Glaube kommt aus dem Hören. Eva sollte ihren Sinn auf das richten, was sie bisher von Gott gesehen hat: daß er ein guter Vater, Berater, Freund ist.

Und Eva sollte die Konsequenzen einer Trennung von Gott bedenken.
Stattdessen ißt sie...
:-/

Wir müssen ihren Fehler nicht wiederholen. Wir können wie Josua über das gute Wort nachdenken: "Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben."
Josua 1, 8-9.

Fülle deine Gedanken mit den Verheißungen Gottes und lebe. Dann ist deine Beziehung zu ihm intakt. Dein Erfolg ist ein Nebenprodukt deiner Gemeinschaft mit ihm.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Praise Night Recap

Bemerkenswert!
Was Gott an diesen Lobpreis/Heilungsabenden immer so tut.

An dieser Stelle nochmal Danke an WIR, die mit Knatterbaß und Wummertrommeln, und Kerstin am Klavier solide fließenden Lobpreis gemacht haben. Ihr wart wirklich großartig und es war leicht, mit euch zusammenzuarbeiten.

Und der Herr hat gewirkt!
Das ist u.a. passiert:

Brigitte R. beschrieb, wie sie wochenlang nicht schlafen konnte und unter ständigen Schmerzen in Rücken, Schultern und im Gesicht litt. Sie wurde in der November-Praise Night angerührt und schlief damals erstmals wieder durch. Sämtliche Schmerzen sind verschwunden.

Gestern nun hatte Stefan, ein Gast in unserer Mitte, einen Kreuzbandriß im rechten Knie, der nicht heilen wollte. (Der zweite Praise Night-Kreuzbandriß dieses Jahr). Obendrein hatte sich das Knie entzündet, weswegen er noch am Freitag im Krankenhaus war. Samstag kam Stefan auf zwei Krücken in die Heilungsreihe. Er war der erste, für den Stefan N. und ich beteten.
Nach dem Gebet war das Stechen im Knie weg.
Er ging ohne Krücken, vor allen Leuten. Weh taten ihm nach einigen Runden die Muskeln im Bein, die er seit acht Wochen nicht mehr belastet hatte.
Der fünffache Vater ging mit den Krücken über der Schulter nach hause.

Ehre sei Gott!
Und Danke an E. und N., die ihn mitgebracht haben.

Dramatisch war, was mit Christoph M. geschah.
Er hatte sich den Rücken gezerrt und litt unter Schmerzen. Wir setzten ihn Billy-style in einen Stuhl, um seine Beinlängen zu vergleichen. (Wenn die Beine unter Gebet gleichlang werden, hat der Herr in einem solchen Fall am Rücken eingegriffen). Prompt stellten wir eine Differenz von etwa einem halben Zentimeter fest. Nichts Dramatisches also. Doch plötzlich schoß mir sein eh schon "zu langes" Bein um 4 cm entgegen, dann ging's los. Christoph (und alle die es sahen) bekamen Stielaugen, denn der Geist Gottes ergriff seinen Körper und bog ihn zurecht. Er schien fast aus dem Stuhl abzuheben. (Ich habe so etwas extrem selten erlebt).
Hinterher waren die Schmerzen weg.

Viele andere wunderbare und berichtenswerte Dinge geschahen außerdem.

Es ist phantastisch, wenn sich der Herr regelmäßig so verherrlicht. Ich will jedoch nicht den Eindruck erwecken, daß wir alle Antworten haben. Tun wir nicht. An anderer Stelle zieht sich der Kampf hin. Etwa wenn wir mit Krebspatienten beten, die längst tot sein sollten, aber ungebrochen sind und weiterleben wollen, obwohl sie ja auch zum Herrn gehen könnten. Dann bestürmen wir den Himmel und kämpfen mit ihnen den guten Kampf des Glaubens.

Haben wir schon gesehen, daß krebsdiagnostizierte Menschen geheilt wurden?
Ja.
Doch das Gegenteil haben wir auch schon erlebt.

"Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat."
Römer 8, 37

Samstag, 12. Dezember 2009

WIR im CGZ

Heute abend wird die Band WIR im CGZ spielen.
Zwischendrin werde ich einen kurzen Impuls aus dem Wort Gottes bringen, dann werden wir für die Kranken beten, während die Band wieder spielt.

Wird bestimmt super.
Nicht verpassen!

Freitag, 11. Dezember 2009

Warum die Bibel lesen?

"Pastor, warum soll ich die Bibel lesen?"

Weil Gott beschlossen hat, sich durch dieses Buch mitzuteilen. Er spricht aus seinen Seiten. Wenn man es unvoreingenommen liest, erkennt man, wie Gott wirklich ist.

Sich mit dem Inhalt der Bibel vertraut zu machen ist enorm wichtig, denn Gott wird das, was er in seinem geschriebenen Wort gesagt hat, nicht für uns nochmal extra wiederholen. Salomo war der weiseste König der Erde und dachte offenbar, daß er das Wort nicht bräuchte. Nur so ist zu erklären, daß er in praktisch allen Punkten die göttlichen Gebote für Könige (5 Mose 17, 14-20) übertrat--und als elendiger Götzendiener endete.

"Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig!" Kolosser 3, 16.

Der Geist Gottes will das in uns wohnende Wort lebendig machen. Wohnt das Wort nicht in uns, hat der Heilige Geist wenig, das er lebendig machen kann.

Nehmen wir den Fall des noch unerretteten Zenturios Kornelius.
Der Engel erklärte dem Römer das Evangelium nicht selbst, sondern trug ihm auf: "Sende nach Joppe und laß Simon mit dem Beinamen Petrus holen! Der wird Worte zu dir reden, durch die du errettet werden wirst, du und dein ganzes Haus." Apostelgeschichte 11, 13-14.

Das Wort wohnte reichlich in Petrus und der lehrte und ermahnte die versammelten Römer, die sich allesamt bekehrten und mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden.

Das Wort und der Geist arbeiten stets Hand in Hand.
Deswegen solltest du deine Bibel lesen.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Die Stellvertreter Gottes

"Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?"
1 Mose 3, 9.

Wußte Gott nicht, wo Adam war?
Offenbar nicht, denn sonst hätte er ihn nicht gerufen.
Was uns zur nächsten Frage bringt: Warum hat Gott den Sündenfall nicht verhindert? Warum hat der Allmächtige sich selbst beschränkt?

Die Antwort ist klar--und doch ein großes Geheimnis. Wenn wir sie erkennen, wird uns schlagartig klar, warum die Welt so ist, wie sie ist, und was es mit der scheinbaren Untätigkeit Gottes auf sich hat.

Gott der Herr hat in 1 Mose 1, 28 Adam als Herrscher über die Erde eingesetzt. In 1 Mose 2, 15 gibt er ihm zunächst einen voll ausgestatteten Garten, in dem Adam das Herrschen üben kann. Er soll Eden "bebauen und bewahren."
Bebauen ist klar. Doch bewahren?
Bewahren wovor?
Vor der Schlange.
Gott hatte Adam bei seiner Einsetzung zum Fürsten der Welt offenbar mitgeteilt, daß seine Macht herausgefordert werden würde und daß es da jemanden gibt, der sie ihm abnehmen will.

Gott hat mit dieser Anweisung seine Autorität über die Erde an Adam delegiert. Mit diesem Befehl gingen die Fähigkeit und die Pflicht ihn zu befolgen einher.
Adam hätte die Schlange vertreiben müssen.
Stattdessen vertrieb sie ihn...

Was Gott delegiert hat, nimmt er nicht zurück, bis zum Tag der Abrechnung.
Es lag nun also an Adam, der Schlange und ihren Einflüsterungen zu widerstehen. In Jakobus heißt es: "Widersteht aber dem Teufel! Und er wird von euch fliehen." WIR sollen ihm widerstehen.
Es gibt Dinge, die tut Gott nicht für uns, die müssen wir selber tun. Wenn wir sie tun, hilft er uns dabei.

Jesus erläutert das im Neuen Testament genauer. Er bringt dazu in Matthäus 25, 14-30 das Gleichnis von den anvertrauten Talenten. Jeder Diener erhielt eine individuelle finanzielle Ausstattung, dazu den Auftrag, Handel damit zu treiben, um das Geld zu vermehren.
Dann verabschiedete sich der Herr. Die "begabten" Diener waren nun gewissermaßen seine "Stellvertreter", jeder in seinem individuellen Aufgabenbereich. Der Herr redete seinen Knechten nicht drein. Abgerechnet wurde zum Schluß.

Gott hat auch uns als Christen bestimmte Vollmachten gegeben. Wir müssen deshalb die Initiative ergreifen und Gottes Reich bauen. Tun wir's nicht, passiert's nicht.

Darüber gibt's noch viel zu sagen.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Die Weihnachtsfeier

Wow.
Die diesjährige Weihnachtsfeier war meinesachtens die beste, die wir bisher hatten--schon die Zusammensetzung der Band im Gottesdienst war bemerkenswert. (10 Leute zwischen 14 und 47, die auch noch harmoniert haben!)

Essen war gewohnt prima.
Matzes Sketch war von fernsehreifer Dynamik, was an ihm als überdrehtem Reporter genauso lag, wie an den coolen Kindern.
Kinder in Gruppen oder mit ihren Eltern haben viel super Musik gemacht.
Andrea und Jürgen G. haben eigene Lieder vorgetragen, die schon gelobt wurden, bevor sie fertiggespielt waren.
Regine B. hat auf der Posaune soliert!
Stefan N. hat uns mit einem Gedicht von Loriot das Fürchten gelehrt. (Stefan, ich ruf dich heut nacht an und erzähl dir was, falls ich wieder aufwache...!)
Christa D. hat geRAPt, Steffi S. gedichtet.
Und vieles mehr.

Ein Mitglied der Gemeindeleitung hat "Smoke on the Water" mit einem christlichen Text neu interpretiert, (so daß die Kinder--KINDER!--hinterher "Zugabe" brüllten!)
Fazit des neuen Textes: Einem, der auf dem Wasser läuft, kann man den Boden nicht unter den Füßen wegziehen. Das Wort Gottes trägt ihn.

Dank an alle, die mitgemacht haben, auch alle Mitarbeiter hinter den Kulissen.
Ihr seid Spitze.

"Ihr wißt, daß eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist!"
1 Korinther 15, 58.

Samstag, 5. Dezember 2009

Die Presse in Haßfurt

Bleibt noch zu vermelden, daß die charmante Reporterin, die am 27.11.09 während der Praise Night in der Haßfurter Rathaushalle gegenwärtig war, einen ausgezeichneten Artikel über die Veranstaltung geschrieben hat. Ein Bild gab's auch.

Ein Auszug:
"...Jorge Martinez und die CGZ-Band erfüllten die historischen Mauern mit modernen, erfrischenden Liedern der Anbetung Gottes. "Jesus kann völlig retten," betonte Pastor Gert Hoinle in seinem kurzen Impuls, "kein Problem ist ihm zu schwer." Aber Jesus sei nicht billig zu haben. "Du musst Jesus in dein Leben einladen, wenn du den Einfluss Jesu in deinem Leben haben möchtest." Im Laufe dieses Abends wurde auch ein Gebet für Kranke angeboten. Dazu verwies Hoinle auf die Heilungskraft Gottes..."

Alles richtig auf den Punkt gebracht.
Journalistisch brilliant.

Der sterbende SS-Mann, Teil 2

(Fortsetzung von "Der sterbende SS-Mann")

Wiesenthal konnte diesem SS-Offizier gar nicht verzeihen. Auch wenn er Jude war, wie die Ermordeten.
Das wäre Anmaßung gewesen.
Einem Täter Verbrechen zu vergeben, die der an anderen verübt hat, ist unmöglich.
Genauso wie ein Sparkassendirektor mir nicht die 500 Milliarden Taler Schulden erlassen kann, die ich bei der Deutschen Bank habe. Tut er das dennoch, fühlt sich das vielleicht momentan gut an, hat aber keine Auswirkungen in der Realität. Ein solcher wohlmeinender Sparkassenmann überschätzt seine Möglichkeiten.

Der SS-Mann hätte die von ihm Umgebrachten um Vergebung bitten müssen.
Doch das war ja unmöglich.

Eine schwierige Situation.
Denn es gibt kein Recht auf Vergebung, egal, wie sehr man sie zum Schluß begehrt. Esau "fand keinen Raum zur Buße, obgleich er sie mit Tränen eifrig suchte." Hebräer 12, 17. Wer gesündigt hat, hat Gericht verdient.

Wie hätte diesem Offizier geholfen werden können?
Die absolut einzige Möglichkeit, die dieser 23-jährige Sterbende gehabt hätte, um der Hölle zu entfliehen, wäre gewesen, Gott um Vergebung zu bitten.
Nur Gott kann jegliche Sünden vergeben, und er hat einen (einzigen) Ort vorbereitet, an dem es Vergebung und Barmherzigkeit für jede Sünde gibt: Das Kreuz Christi. Das Blut Jesu Christi ist das einzige Mittel, das von allen Sünden reinwäscht.

Wäre damals ein gläubiger Pfarrer an das Bett des Sterbenden getreten und hätte dieser ihm den Zweck von Christi Blut erklärt, und hätte der SSler das Sündopfer Jesu für sich angenommen, wäre ihm vergeben worden.
Er wäre in Frieden gestorben.

Oder geheilt worden!
In diesem Fall wären Taten der Reue und der Wiedergutmachung angebracht gewesen. Zachäus machte es richtig: "Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich von jemand etwas durch falsche Anklage genommen habe, so erstatte ich es vierfach." Lukas 19, 8.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Der sterbende SS-Mann

Simon Wiesenthal, österreichischer Jude und unter den Nazis verfolgt, schreibt in "Die Sonnenblume" von einem unvergeßlichen Ereignis während seiner KZ-Zeit.

Ein 23-jähriger SS-Offizier lag krankheitsbedingt sterbend im Lazarett des Konzentrationslagers. Als der Tod ihm ins Gesicht starrte, wurde er von Angst gepeinigt und ließ deswegen einen Juden holen.
Es traf Wiesenthal.
Während der also auf einem Stuhl neben dem Bett des Sterbenden saß, beichtete der SS-Mann seine Greuelverbrechen.
In Dnjepropetrowsk hatte die SS eine große Menge Juden in einem dreistöckigen Haus zusammengetrieben. Sie zwangen Männer, Benzinkanister bis ganz nach oben zu tragen. Dann wurde die Haustür verrammelt und auf der anderen Straßenseite ein MG aufgebaut.
Die Eingeschlossenen, unter ihnen Alte, Frauen und Kinder begannen zu klagen. Alle wußten, was kommen würde.
Dann flogen Handgranaten durch die Fenster und irgendwann stand das Haus in Flammen.
Der junge SS-ler erinnerte sich mit größten Gewissensschmerzen an eine junge Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder, die in ihrer Not aus dem zweiten Stock sprangen. Ihre Kleider brannten bereits und der Vater hielt dem jüngsten Kind vor dem Sprung die Augen zu.
Über dem Asphalt knatterte das Maschinengewehr, niemand überlebte.

Der SS-Mann konnte aufgrund solcher Schindereien nicht in Frieden sterben und wollte um seines Gewissens willen mit einem Juden darüber reden. Zum Schluß bat der Sterbende den Juden Simon Wiesenthal um Vergebung.
In Erwartung einer Absolution, wie er sie wohl aus der Kirche kannte, faltete der Offizier die Hände.
Doch Wiesenthal saß noch einen Augenblick da. Dann stand er auf und ging--ohne ein Wort. Ohne vergeben zu haben.

Hätte Wiesenthal diesem SS-Mann vergeben müssen?

Dienstag, 1. Dezember 2009

Das Weihnachtsfeeling

Der Dezember wurde früher Christmonat genannt, wegen Weihnachten.

Man trifft im Christmonat immer wieder Leute, die sagen, bei ihnen käme überhaupt kein Weihnachtsfeeling auf. Dabei ist das eigentlich klar.
Eine Stimmung kann nur aufkommen, wenn man sie sucht. Der Alltag bietet uns genug Betriebsamkeit und Hektik, um besondere Stimmungen aller Art zu verpassen. Weihnachten, Valentinstag, Ostern, Geburtstag... Diese Termine kann man sich vom Alltag sämtlich plattbügeln lassen.

Bei uns jedoch kommt jedes Jahr um diese Zeit Weihnachtsstimmung auf: Meine Frau läßt dann nämlich uralte Bänder laufen, auf denen Bing Crosby White Christmas singt, Nat King Cole ist auch drauf, Amy Grant, usw. Das funktioniert zuverlässig.

Es gibt Weihnachten mit oder ohne Weihnachtsfeeling. Was es wird, kommt auf uns an.

Genauso kann man übrigens ein ganzes Leben ohne ein Bewußtsein der Gegenwart Gottes führen. Wer ihn erleben will, der muß mit Gebet und Bibellesen, mit Gottesdienst und Lobpreis auf ihn zugehen: "Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen." Jakobus 4, 8. Irgendwann ist man sich dann plötzlich seiner Gegenwart bewußt und lebt völlig anders.

Sonntag, 29. November 2009

Rathaus Rock

Die Praise Night in Haßfurt war ein voller Erfolg.
Die Band gospelte und rockte und machte Lobpreis. Ich predigte, Stefan N. betete für die Kranken. Zahlreiche Außenstehende waren da, eine Religionslehrerin, sowie die Presse. Hinterher standen wir noch zusammen und haben uns gut unterhalten. (Das Rumstehen hinterher ist ja oft genausowichtig, wie das, was davorkam).

Viele Rückenprobleme sind geheilt worden.
Auf die Frage, wo die Schmerzen nun seien, antwortete eine Person, "Momentan sind sie weg."
Momentan...
Wenn wir so reden, offenbaren wir, daß wir die Schmerzen zurückerwarten. Jesus sagt jedoch: "Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme." Offenbarung 3, 11. Man kann seinen Siegeskranz auch wieder verlieren, wenn man ihn nicht festhält.
Wie hält man seine Heilung fest?
Indem man nicht auf die Rückkehr der Schmerzen wartet, sondern Gott dankt für das, was er getan hat. Man muß da sehr diszipliniert sein.

Noch was:
Ein Geschäftsmann aus Haßfurt wollte die Hallenmiete sponsern. Zu ihm kam nun eine Person, die das Sponsoring für ihn übernehmen wollte. Das kam so: Diese Person hatte die Botschaft "Dein Deal mit Gott" gehört. (Zum Runterladen auf www.jchristus.de). Sie hatte Gott versprochen, wenn er ihr helfen würde, ihre Schulden zu begleichen, dann würde sie die Hallenmiete übernehmen.
Bis Donnerstag sah es nicht danach aus. (Die Praise Night war am Freitag). Doch dann kam alles ganz plötzlich: Aus verschiedenen Richtungen kam Geld und diese Person war schuldenfrei.
Und übernahm prompt die Hallenmiete.

Jesus begeistert mich...!

Freitag, 27. November 2009

Praise Night in Haßfurt

"Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern."
Matthäus 28, 19.

Heute abend um 19.30 Uhr steigt in der Rathaushalle von Haßfurt unsere zweite Praise Night an diesem Ort.
Letztes Mal, im Juli, war prima. Menschen haben zu Jesus gefunden--und die haben mittlerweile selber wieder andere für ihn gewonnen. Was will man mehr?

Jorge und die Band werden spielen, ich werde ein kurzes Wort bringen. Dann werden Stefan N. und ich für die Kranken beten und Jesus wird sich als der Lebendige erweisen.

Herzliche Einladung an alle aus der Region.

(Hinterher, also so um 21.30 Uhr, gibt's noch was zu essen. Ein Grund mehr, vorbeizuschauen.)

Donnerstag, 26. November 2009

Kultursmog

Bob Tyrell, Chefredakteur des American Spectator, hat den interessanten Begriff "Kultursmog" geprägt.
Damit meint er Ideen, Meinungen, Vorurteile, Überzeugungen, die von den Eliten in Universitäten, Politik und den Medien mit aller Macht propagiert werden, und die gefälligst alle zu teilen haben. In den Siebziger Jahren gehörte der Sozialismus dazu. Fünfzig Jahre davor dachte alles völkisch-national.

Gegenwärtig gehört es zum guten Ton, Klimaretter zu sein. Energie wird ultrahoch besteuert, um völlig unwirtschaftliche Windräder und Solarpaneelen zu subventionieren. (Die FAZ berichtete einst, daß bei der Erzeugung eines Windrades mehr Energie verbraucht wird, als dieses je produzieren wird).
Während Al Gores Klimafilm "Eine unbequeme Wahrheit" in deutschen Schulen vorgeführt wird, hat ein britischer Richter britischen Schulen verboten, den Streifen zu zeigen, da er zahlreiche wissenschaftliche Unrichtigkeiten enthält.

Kultursmog. Schiefe Ideen, die einem die intellektuelle Luft abdrücken.
Der Begriff hat was.

Nun haben Hacker 3000 Emails einer führenden Klimafakultät, der Climatic Research Unit of the University of East Anglia im Vereinigten Königreich, im Netz veröffentlicht. Das Wall Street Journal, (eine Art amerikanische FAZ), hat sie analysiert und festgestellt, daß klimaskeptische Wissenschaftler von Globalen Erwärmern systematisch diskriminiert wurden, daß Tatsachen und Daten, die der gegenwärtigen Orthodoxie widersprechen, unterdrückt werden. (Es wird seit 1998 nicht mehr wärmer. Seit 2005 kühlt der Planet ab).
Führende Klimaerwärmungswissenschaftler werden als unehrliche Einschüchterer offenbar.

Und in der ganzen Klimadebatte werden Vulkane, wie mir scheint, überhaupt nicht berücksichtigt. In der Bibel schon...

"Und es geschah ein großes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut."
Offenbarung 6, 12.

Dienstag, 24. November 2009

Heiligenfiguren

"Aus ihm aber kommt es, daß ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung."
1 Korinther 1, 30.

"Pastor, in eurer Kirche stehen gar keine Heiligenfiguren!"
"Doch doch, auch in unserer Gemeinde stehen Heiligenfiguren herum. Nur, daß die nicht aus Holz sind. Aus Stein auch nicht. Das sind die Christen, die es hier gibt. Im biblischen Sinn Heiliger ist nämlich jeder, der an Jesus als seinen Erlöser glaubt."

In den Tempeln der Heiden stehen normalerweise stumme und kalte Idole aus Holz und Stein herum, die von den Besuchern verehrt werden. Als Jesus seinerzeit im Tempel von Jerusalem erschien, war die Situation eine gänzlich andere. In Maleachi 3, 1 heißt es: "Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen." Im Gegensatz zu den steinernen Abbildern war dieser Gott lebendig.

Doch selbst diesen Tempel gibt es mittlerweile nicht mehr.
Denn Gott hatte andere Pläne.
Genauso, wie der Gott des wahren Tempels keine Steinfigur ist, sondern lebt, sollten auch die Steine des wahren Tempels keine solchen Klötze sein. Auch sie sollten leben.
Heute sind die Christen kollektiv der Tempel Gottes, bewohnt vom Heiligen Geist.

"Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?"
1 Korinther 3, 16.

Und: "Laßt euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus."
1 Petrus 2, 5.

In welchem Haus Gottes bist du lebendiger Stein?

Montag, 23. November 2009

Euphoriequellen

"Wer sein Leben retten will, wird es verlieren."
Matthäus 16, 24.

Man könnte das obige Wort so umschreiben: "Wer sich ständig um sich selber dreht, dringt nie zu großer Lebensqualität durch."

Eigenartigerweise fühlen sich Menschen nicht dann am lebendigsten, wenn sie frei haben und nichts tun. Nichtstun--eine Form der Unterforderung--führt erst zur Entspannung, dann zur Apathie.
Und wer nichts zu tun hat und obendrein allein ist, beginnt unweigerlich über seine Lebensumstände nachzudenken und darüber, was an ihnen alles nicht stimmt. Ständige Selbstanalyse und grüblerische Unzufriedenheit führen zu Verdruß.
Verdruß ist das Gegenteil von Leben im Überfluß.

Der Ausnahmezustand der Euphorie, der totalen Lebendigkeit und Erfülltheit, tritt ein, wenn Menschen so sehr mit einer Aufgabe beschäftigt sind, daß sie alles um sich her vergessen. Ihre Fähigkeiten sind maximal gefordert. Sie sind hochkonzentriert. Doch sie fühlen sich nicht gestreßt, sondern erleben Hochgefühle.

Die Euphoriebedingungen sind:
1. Ein klar definiertes Ziel.
2. Fähigkeiten, die der Herausforderung angemessen sind.
3. Sichtbare Resultate.

Wann kommen diese Faktoren zusammen?
Als ich vor Jahren begann, wieder Sport zu treiben, spielte ich mit einer kleinen Mannschaft etwa gleich guter Spieler Fußball. Wir hatten das klare Ziel, die andere Mannschaft einzusacken. Unsere Fähigkeiten waren der Aufgabe angemessen. (Gegen die Nationalelf zu spielen hätte uns überfordert und gefrustet). Und sichtbare Resultate gab es auch immer wieder: Tore! Mal hier, mal da.
Während dieser Rennerei stellte ich plötzlich fest: ich bin glücklich.
Sport als Euphorieerzeuger funktioniert auch bei den meisten anderen.

Wichtige Euphoriequellen sind für mich: Schreiben, Predigten vorbereiten und, natürlich, predigen.
Meine Frau erlebt den Zustand u.a., wenn sie Kuchen bäckt.
Mein Sohn beim Skateboardfahren.
Meine Tochter bei Entwerfen einer Spielzeugwelt.

Von Jesus heißt es: "Der Eifer um dein Haus verzehrt mich!" Er war Gemeindebauer, der "im Geist frohlockte", wenn es damit voranging. (Lukas 10, 21).

David war der Krieger des Herrn: "Mit meinem Gott kann ich eine Mauer überspringen!" und "Er lehrt meine Hände das Kämpfen." (Psalm 18, 30+33). Der Hirtenjunge, der Löwe und Bär besiegte, wurde zum Bezwinger Goliaths und befreite Israel vom Philisterjoch.
Klares Ziel.
Angemessene Fähigkeiten.
Immer wieder Resultate.
In Schwierigkeiten geriet David erst, als er daheimblieb und tatenlos auf seiner Dachterasse herumsaß. Dort schaute er dann Bathseba beim Baden zu, (wie der moderne Tatenlose der Stripperin im Internet).

Es gibt tausend Euphoriequellen, die Gott in unser Leben eingebaut hat.
Entdecke deine!
;)

Samstag, 21. November 2009

Euphorie

"Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluß haben."
Johannes 10, 10.

Leben im Überfluß klingt nach Euphorie, nach totaler Lebendigkeit und nach Erfüllungsgefühlen. Wenn Jesus uns nicht nur Leben, sondern Leben im Überfluß verheißt, dann bedeutet das nichts anderes als daß ein Maß täglicher Euphorie möglich ist.

Tatsache ist aber, daß sich unser Alltag meist recht grau und gleichförmig gestaltet. Euphorie ist größtenteils die Ausnahme. Es gibt jedoch konkrete Bedingungen. Wenn diese erfüllt sind, dann stellt sich zwangsläufig Euphorie ein. Das Wunderbare ist: Wir haben es täglich in der Hand, diese Bedingungen willentlich herbeizuführen. (Ich spreche nicht von komischen Psychotechniken, sondern von ganz bestimmten biblischen Handlungsschritten, die funktionieren, wenn man sie tut).

Wie das geht, hören wir morgen ab 10.30 Uhr im Gottesdienst.

Um 13.00 Uhr findet außerdem unser handwerklicher, musikalischer, kulinarischer Weihnachtsbasar statt! Noch ein Grund, morgen mal im CGZ vorbeizuschauen.

Montag, 16. November 2009

Gebet für andere

"Und als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien und sprachen: Erbarme dich unser, Sohn Davids!
Als er aber in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm; und Jesus spricht zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich dies tun kann? Sie sagen zu ihm: Ja, Herr.
Dann rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben. Und ihre Augen wurden geöffnet."
Matthäus 9, 27-30.

Was hier sofort ins Auge sticht: Der Sohn Gottes übernimmt keinerlei Verantwortung für die Heilung dieser beiden Blinden. Sie laufen ihm nach und er ignoriert sie. Als er zuhause ankommt und die beiden immer noch da sind und geheilt werden wollen, sagt er: "Euch geschehe nach eurem Glauben." Und das, nachdem er gerade ein Mädchen von den Toten auferweckt hatte. Diese beiden Blinden heilt Jesus nicht einfach, sondern lotet deren Glauben aus.
Warum?
In Johannes 5, 19 sagt Jesus: "Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht."
Er war eben auch ganz Mensch.
Offenbar hatte er bei der toten Tochter des Jairus ein klares Wort vom Vater empfangen, welches das Wunder ermöglichte. Bei den Blinden war das anders: hier erhielt Jesus keine eindeutige Weisung und war deshalb genauso begrenzt, wie wir es in vergleichbaren Situationen sind. In diesem Fall stand ein Wunder nicht zur Verfügung. Die Blinden brauchten eigenen Glauben.

Manchmal werden wir aufgefordert, für Leute zu beten, von denen wir nicht wissen, wo sie im Glauben stehen. Können wir für Fremde vollmächtig für, sagen wir, Heilung beten und mit unserem Glauben die notwendige Veränderung herbeiführen?
Wenn wir ein klares Signal vom Vater bekommen, ist das kein Problem.
Doch andernfalls dürfen wir uns nicht vormachen, durch unser Gebet allein die gravierenden Probleme anderer zu lösen. In Galater 6, 5 heißt es: "Jeder wird seine eigene Bürde tragen."

Wie können wir zB jemandem helfen, der dringend Heilung braucht, selber aber nicht wirklich Glauben hat, diese von Gott zu empfangen?

Wir bitten Gott dann, er möge sich dieser Person als der Heiler offenbaren. Glaube findet im Herzen statt. Er entsteht, wenn das Wort Gottes im Herzen gehört wird. Paulus betete so: "Ich gedenke euer in meinen Gebeten, daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst."

Paulus betete um einen Geist der Gotteserkenntnis für die Epheser. Wenn ich im Herzen erkenne, daß Gott mein Heiler ist, dann kann der Heilung nichts mehr im Weg stehen. Dann fließen Gottes Kräfte.
Solange ich bete: "Oh Herr, dein Wille geschehe," dann bin ich mir über seine Heilungsabsicht nicht im klaren und werde nicht geheilt werden.

Paulus betete weiter:

"Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und was die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, ist, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke." Epheser 1, 16-19.

Er betete, daß Gott die Herzensaugen der Epheser erleuchte, damit sie erkennen mögen, was ihnen von Gott alles geschenkt ist.

So können wir für andere beten und ihnen bei der Bewältigung ihrer Probleme helfen.

Freitag, 13. November 2009

Genöle oder Gebet?

Viel, was als Gebet bezeichnet wird, ist eigentlich nicht Gebet, sondern emotionales Herumgejammere vor dem Herrn.
So funktioniert das aber nicht.
Ohne Glauben ist es unmöglich, im Gebet etwas von Gott zu empfangen.
Und Glaube beginnt, wo der Wille Gottes bekannt ist.

"So viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, deshalb auch durch ihn das Amen." 2 Korinther 1, 20.

Wir müssen die Verheißungen Gottes kennen und sie müssen einen inneren Widerhall in uns verursachen, sie müssen zu uns sprechen. Daran erkennen wir, daß wir an sie glauben. Und wenn wir mit einer solchen inneren Gewißheit vor den Herrn treten und ihm seine eigenen Verheißungen vortragen, dann beten wir im biblischen Sinn.

Spar dir also das Gejammer.
Finde vielmehr eine Verheißung, die dir verspricht, was du haben willst.
Glaube sie.
Bring sie vor den Herrn.
Danke ihm für die Erhörung.

"Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, daß ihr es empfangen habt, und es wird euch werden." Mark 11, 24.

Donnerstag, 12. November 2009

Die Sündenziege

Der erste Sündenbock der Welt war eine Sündenziege.

In 1 Mose 3, 12, als Gott Adam fragt, ob er von der verbotenen Frucht gegessen hat, antwortet dieser: "Die Frau, die DU mir gegeben hast, sie gab mir und ich aß."

Da haben wir's: Eva war an allem schuld.
Genaugenommen ist Gott schuld, denn der hatte dem Adam schließlich die Eva zugeführt.
Gott hat das natürlich nicht gelten lassen. Alle drei am Sündenfall beteiligten bekamen ihr Fett weg, wie es ihren Sünden entsprach. Gott ist gerecht.

Doch wenn schon der erste Mensch keine Verantwortung übernahm und versuchte, sich billig aus seinen Sünden herauszuwinden, weshalb erwarten wir dann, daß seine Kinder das anders machen?

Genaugenommen ist es ein Wunder, wenn jemand seine Sünde bekennt, statt sie zu rechtfertigen. Erlösung gibt's jedoch nur so.

Dienstag, 10. November 2009

Brauchst du einen Sündenbock?

Gott bietet dir einen an.
Gottes Sündenbock funktioniert radikal anders als alle selbstgewählten Sündenböcke.

Gottes Sündenbock ist Jesus.
Wenn du dich zu deiner Sünde stellst und sie bekennst und um Vergebung bittest, und in Zukunft läßt, dann nimmt Gott deine Sünde und wirft sie auf Jesus.
Du bist dann frei.
"Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden." Jesaja 53, 5.
Er wurde an unserer Stelle bestraft. Obwohl Sünder, bleiben wir straffrei.

Ganz anders verhält sich die Sache, wenn wir uns einen eigenen Sündenbock suchen, dem wir die Schuld an unserer Sünde, unserer Glücklosigkeit und unserem Versagen anhängen. Da Gott diesen nicht akzeptiert, bleibt unsere Sünde. Sie wird uns am Jüngsten Tag von hinten auf die Schulter klopfen und sagen: "Hier bin ich wieder."

Die meisten Menschen blenden sich selbst und gehen dabei wie folgt vor:
1. Etwas klappt nicht. (Etwa einen Krieg gewinnen).
2. Ein Schuldiger wird gesucht. (Die Juden, das Kapital, George W. Bush).
3. Man macht sich so zum Opfer, obwohl man Täter ist. (Und zieht andere Täter an).
4. Man findet verständnisvolle Leute, die einem rechtgeben und Absolution erteilen. (Die modernen Gutmenschen).
5. Eigene Fehler werden nicht erkannt. (Man hat ja keine gemacht!)
6. Aus einem verdrängten, ignorierten Fehler lernt man nichts.
7. Das Fehlverhalten wird sich wiederholen, wenn mal wieder was nicht klappt.

Kain ist ein Musterbeispiel.
1. Er opferte Gott, doch Gott nahm sein Opfer nicht an.
(Kain brachte Feldfrüchte dar. Gott hatte jedoch schon vor Zeiten klargemacht, daß bei einem Opfer Blut fließen soll. Rüben bluten nicht). Kain, der doch so guten Willens war, wurde verschmäht. (Es gibt noch heute viele, die den armen Kain bedauern und Gott die Schuld an Abels Tod geben. Warum hat Gott ihn nicht einfach angenommen? Vielleicht, weil Gott sah, was in Kains mörderischem Herzen wohnte?).
2. Kains Sündenbock war Abel. Statt dem Blut eines Bockes floß das eines Menschen: das des Bruders.
3. Kain bekannte seine Sünde nicht. Als Gott ihn fragte, wo sein Bruder sei, antwortete er: "Bin ich meines Bruders Hüter?"
4. Kain floh vor Gott und umgab sich mit Menschen, die seines Sinnes waren und ihm offenbar nicht nur vergaben, sondern gleich seine Gesinnung übernahmen. So prahlte Lamech vor seinen Frauen: "Fürwahr, einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Knaben für meine Strieme. Wenn Kain siebenfach gerächt wird, so Lamech siebenundsiebzigfach." 1 Mose 4, 23+24.
5. So blieb Kain unstet und flüchtig auf der Erde. Seine Fehler wiederholten sich und verschlimmerten sich in seiner Familie.
Bis zur Sintflut.

Sei kein Kain.
Sei ehrlich zu dir selber.

Montag, 9. November 2009

Downloads

"Was ich euch sage in der Finsternis, redet im Licht, und was ihr ins Ohr geflüstert hört, ruft aus auf den Dächern!"
Matthäus 10, 27.

Wir haben unsere Medienseiten ein wenig umgestellt. Nun kann man MP3-Botschaften und Videos auch runterladen. Man muß nicht mehr auf der Seite bleiben, um sie zu sehen oder zu hören.

In den 48 Stunden seit wir das getan haben, wurden von unserer Seite mehr Gigabytes abgerufen als im gesamten Monat August. Es scheint doch ein gewisses Interesse zu bestehen. Darüber freue ich mich.

Zumal Online-Predigt.de vor einigen Wochen meine Botschaften von seinem Server genommen hat. Ich habe nachgefragt, warum die das gemacht haben, nach Jahren der Kooperation und Zehntausender Downloads, habe aber keine Antwort bekommen.

In der Vergangenheit kamen über Online-Predigt immer wieder sehr positive Zuschriften von Hörern. Auch die Betreiber von O-P selbst schrieben, O-Ton: "Uns erreichen immer wieder Mails von Usern, die Ihre Predigten sehr loben !"
Nun... auch gut.
Die Geschwister können natürlich auf ihrem Server hosten, wen sie wollen. Ich bedanke mich für die beiden Jahre, in denen sie auch mir eine Plattform boten. Geneigte Hörer finden neues Download-Material von uns halt nun auf unserer eigenen Seite.

Wir wünschen den Betreibern alles Gute.
O-P bleibt eine Top-Seite mit vielen interessanten Sprechern. Wir behalten deshalb auch den Link auf unserer Link-Seite.

Samstag, 7. November 2009

Age of Wishywashy

Wir leben im Zeitalter der Unverbindlichkeit. Der westliche Mensch des 21. Jahrhunderts vermeidet Festlegungen wie die Pest.

Doch diese Haltung ist nicht neu.

Als Paulus vor 2000 Jahren auf dem Areopag in Athen das Evangelium predigte, reagierten die distinguierten Herrschaften so: "Wir wollen dich darüber nochmals hören." Apostelgeschichte 17, 32.
Sie verschoben die Entscheidung für Jesus. Sie weigerten sich, sich festzulegen.

Doch über kurz oder lang wird die Wurzellosigkeit des Allesvermeiders zur Last. Wir sind nämlich nicht für das ewige Zaudern gemacht. Das kann nie Glück produzieren. Der Wankelmütige wird von Gott nichts bekommen. Denn der betrachtet ihn als einen Zweifler:
"Der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen werde, ist er doch ein wankelmütiger Mann, unbeständig in allen seinen Wegen." Jakobus 1, 6-8.
Wankelmütigkeit, Unbeständigkeit und Unverbindlichkeit sind demnach Zeichen eines allgemeinen Zweifels, die Gott nicht gefallen.

Eine Festlegung (auf einen Gott, eine Frau, eine Gemeinde, einen Beruf, ...) erfordert Glauben und zieht eine ganze lange Reihe von Konsequenzen nach sich. Diese Konsequenzen forcieren wiederum einen ganz bestimmten Charakter in uns. Das will Gott.

Denn wer sich zB für den lebendigen Gott entscheidet, entscheidet sich damit auch gleich gegen alle anderen. Demut, Nächstenliebe, Bibellesen, Gebet, Gemeindebesuch, die Fähigkeit zur Unterordnung, die Übernahme von Verantwortung in der Nachfolge Jesu, usw. sind nun gefragt. Das sind alles Dinge, die sich ein Zauderer spart, der Festlegungen meidet.

Doch erst mit dem Treffen von Entscheidungen bewegen wir uns überhaupt in Richtung Glück. Petrus sagt über die Entscheidung für Jesus: "...den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt." 1 Petrus 1, 8.

Die zauderhaften Athener haben nicht gejubelt.

Freitag, 6. November 2009

Fünf Kilo Buch

Nochmal zur Bequemlichkeit unseres Schweinehundes:

Vor ein paar Wochen lud mich N.G. nach WÜ zum Vortrag eines Professors aus St. Gallen ein. Der Professor war berühmt, die Karte nicht billig, (wenn auch gesponsort), so daß ich schon hätte gehen wollen.
Doch die Arbeit daheim!
Draußen im Hof mußte dringend das Laub weggesaugt, dies und das gemacht werden. Und jenes auch noch.
Eigentlich hatte ich keine Zeit. (Genauer gesagt: Zweitrangige Aktivitäten waren dabei, mir wichtiger zu sein, als ein Abend für persönliches Wachstum).

Als N. anrief sagte ich aber zu.

Und ich bin wirklich froh, nicht auf meinen inneren Pigdog geachtet zu haben.
Es war nämlich so, daß der Vortrag, obwohl er lang und weit weg war, sehr lehrreich war.
Doch der Clincher kam zum Schluß.
Der Sprecher verwies auf eine Anzahl von Paletten mit Büchern hinten im Saal. Diese Bücher umfaßten 320 Seiten, hatten Maße von ca. 30 cm auf 50 cm und waren etliche Kilo schwer. Im Mittelalter hätte man sie als Waffe benutzen und von der Stadtmauer fallen lassen können. Eins kostete normalerweise 50 EUR. An jenem Abend verschenkte er sie jedoch! N. und ich bekamen auch je eins. Nun sitze ich immer wieder in meinem Büro und laß mich beim Lesen von den Ausführungen des Professors inspirieren.
Cool.

Hätte ich mir an jenem Oktobertag nicht einen Ruck gegeben, hätte das Laub nicht etwas schneller weggesaugt und etwas kürzer geduscht, dann säße ich jetzt ohne dieses super Riesenbuch da.

Paulus hat ein ganzes Prinzip postuliert, als er sagte, "Denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Bedrängnis bewirkt uns ein über die Maßen überreiches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit." 2 Korinther 4, 17.

Es kam sogar jemand und hat ein Bild von N. und mir gemacht. Hier ist es:
Bild
Die bekannte Brauerei im Bild stellt auch Apfelsaft her. N. probiert ihn gerade.

Sonntag, 1. November 2009

Unmöglich?

Wir sind so leicht davon zu überzeugen, daß etwas unmöglich ist. Unser innerer Schweinehund stimmt da nämlich immer sofort zu. Denn er liebt's bequem.

(Das Leben des Menschen wird dominiert von Schmerz und Lust: Man will dem Schmerz ausweichen und sucht die Lust. Wobei die Abwesenheit von "Schmerz" (negativen Gefühlen) für die meisten Menschen schwerer wiegt als die Anwesenheit von Lust. Deswegen ist das Leben so vieler geprägt von bequemer Eintönigkeit).

Der Mut zum Risiko, (der eine gewisse Schmerztoleranz erfordert), wird jedoch oft überreich belohnt.
Wie hier:
Im dritten Jahr seines Dienstes ist Jesus mancherorts ein verhaßter Mann. In Judäa zB will man ihn gar töten. Nun beschließt der Herr, sehr zum Mißfallen seiner Jünger: "Laßt uns wieder nach Judäa gehen."
Die erwidern: "Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und wieder gehst du dahin?"
Jesus sagt dazu, er wisse schon, was er tue. Worauf Thomas in den Jüngerkreis sagt, "Laßt auch uns gehen, daß wir mit ihm sterben." Johannes 11, 16.

Thomas erwartete, in Judäa zu sterben.

Eigentlich hatte er gehofft, die anderen würden das aufgreifen und mithelfen, Jesus umzustimmen. (Es ist eine Sache, wenn jemand Lügen über dich verbreitet. Tötungsversuche haben da noch eine ganz andere Qualität.) Thomas hätte eigentlich erfolgreich sein müssen. Doch Jesus wäre auch ohne Jünger nach Judäa gewandert.

Als er im Süden ankommt, weckt er Lazarus von den Toten auf.

Statt selber zu sterben, rief er einen Toten zurück ins Leben.
Thomas war widerlegt.
Der innere Schweinehund auch.

Freitag, 30. Oktober 2009

Gegenseitige Ergänzung

"Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen."
Psalm 133, 1.

"Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde, Propheten und Lehrer:... Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist..."
Apostelgeschichte 13, 1-2.

Bin heute nachmittag zu einem Pastorentreffen in Bamberg eingeladen, wo ich Leiter aus Brasilien und Argentinien kennenlernen werde. Wird bestimmt gut.

Die Südamerikaner haben, was wir wollen: Große Versammlungen, Zeichen und Wunder, (mehr als wir).
Was sie weniger haben, ist solide Bibellehre.
Da gibt's sicher Möglichkeiten, daß wir uns ergänzen.

"Aus ihm [Jesus ] wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung dienende Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils; und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe."
Epheser 4, 16.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Das Verhältnis von Verstand und Gefühl

Neulich war ich auf einem Vortrag, auf dem der Sprecher wissenschaftlich fundierte Argumente anführte.
Was er sagte, schockte mich.
Er behauptete nämlich, der Mensch reagiere nur zu 1/8 rational. Die restlichen 7/8 werden bestimmt von den Emotionen, also der Tagesform und den gerade gegebenen Launen.
Wenn das stimmt, dann gnade uns Gott.
Denn das würde bedeuten, daß alle menschlichen Beziehungen zerbrechlicher wären als papierdünnes Glas. Eine Person könnte praktisch alles richtig machen. Doch sobald die momentane Befindlichkeit ihres Gegenübers mal mies wäre, würden die bisherigen guten Erfahrungen nicht mehr zählen.
Grauenhaft.

Wobei ich mich jedoch sofort an Paulus im galatischen Lystra erinnert fühle. Er predigte dort auf dem Marktplatz. Ein von Geburt lahmer Mann hörte ihn, glaubte und wurde geheilt! Die Volksmenge schaute zu und geriet so außer sich, daß der Zeuspriester und das Volk den Aposteln Opfer darbringen wollten, denn "Die Götter sind den Menschen gleich geworden und sind zu uns herabgekommen." Apostelgeschichte 14, 11.
Paulus predigte und hielt die Menge mit Mühe davon ab, ihn als Gott zu verehren.

In Vers 18 hat er es geschafft: Das Volk wendet sich dem lebendigen Glauben zu und bekehrt sich zu Jesus.
In Vers 19--Vers 19!--kommen Juden aus Antiochia und Ikonion und überreden die Volksmengen. Und die STEINIGEN Paulus!

Den sie gestern als Gott verehrten, töten sie heute, weil er heute für sie ein Ketzer ist.

Wie war das nochmal mit Ratio und Emotion...?

Montag, 26. Oktober 2009

Jesus in Haßfurt

Gestern nach dem Gottesdienst baute sich ein junger Mann mit schmalen Lippen vor mir auf. Er legte den Kopf schief und sagte streng, "Ich habe die ganze Zeit auf einen Aufruf gewartet."
Ich schaute ihn ernst an.
"Zur Bekehrung."
Wir beteten also miteinander. Danach sah er nicht mehr so streng drein. (Natürlich war ich begeistert von ihm).

Dann sah ich, wer ihn mitgebracht hatte: eine wunderbare Familie, die selbst erst vor einigen Monaten zu Jesus fand. Dieses Ehepaar wohnt in einem Dorf bei Haßfurt, in demselben urigen Einfamilienhaus, in dem ein alter Freund von mir vor rund 16 Jahren gewohnt hatte. Es ist ein besonderes Haus, in dem einmal eine Erweckung stattgefunden hat: viele Menschen trafen sich dort einst, um Jesus zu feiern.
Diese Familie und mein Freund waren sich jedoch nie begegnet.
Diese Familie wurde durch eine Zeitungsannonce, die wir gar nicht aufgegeben hatten, überhaupt auf uns aufmerksam.
Und das ging so:
Wir veranstalteten im Juli eine Praise-Night-Evangelisation in der Rathaushalle von Haßfurt. War eine prima Veranstaltung. Im Vorfeld nahm eine Privatperson es auf sich und gab für die Praise Night eine Annonce in der Zeitung auf.
Diese Annonce las jemand, der die obige Familie kannte, und empfahl ihr, zur Praise Night zu kommen. Dieser Jemand kam dann selber nicht, doch die Familie schaute tatsächlich vorbei. Sie kam danach regelmäßig ins CGZ und fand nach ein paar Gottesdiensten zum lebendigen Glauben.
Wau.

Werbung-machen hilft, Menschen zu Jesus zu führen. Ich werbe deswegen hiermit für die nächste Praise Night in Haßfurt am 27.11.2009, wieder um 19.30 Uhr im Rathaussaal.

Haßfurt shall be saved!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Cycle of the Pigdog

"Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach."
Matthäus 26, 41.

Das Fleisch, von dem Jesus redet, ist unser innerer Schweinehund, der unsere guten Vorsätze frißt, verdaut, und dann Ausreden absondert.

Ich erkenne in Matthäus 26, 38-46 sogar einen Schweinehundezyklus, einen Teufelskreis, der die Jünger in größte Schwierigkeiten bringt.

Jesus ging mit seinen Jüngern in den Garten Gethsemane, um zu beten. Der Verräter war schon unterwegs. In jener Nacht würde Jesus gefangengenommen, um neun am nächsten Morgen gekreuzigt werden und um drei am Nachmittag sterben--beladen mit den Sünden der Menschheit.
In weniger als 24 Stunden würde er am Ort des Gerichts sein: in der Hölle, und drei Tage lang nicht herauskommen.
Der Gedanke erfüllte ihn mit Grauen.
Vor seinen engsten Vertrauten, (Petrus, Johannes und Jakobus), gab er die Bedrückung seiner Seele zu erkennen. "Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir!" Wenn seine Seele je Fürbitte gebraucht hat, dann jetzt.

Das Gebot des Herrn ist klar: Wacht mit mir!

Dann geht Jesus dreißig Meter weiter, sinkt zu Boden und beginnt zu beten.
Für seine Jünger ist das Gebot eine unangenehme Aufgabe.
Der Schweinehund wacht auf und bewirkt in ihnen einen Ausweichimpuls: "Herr? Es ist spät, können wir nicht auch morgen beten? Wir haben ein riesen Abendmahl verdrückt und dir stundenlang beim Predigen zugehört. Wir müssen das alles verdauen. Außerdem sind wir weit gewandert vom Obersaal bis hierher. Es ist tief in der Nacht..."
Die Ausreden plätschern nur so.

Sie nehmen sich vor, zu beten--aber nicht sofort. Erst müssen sie ihre Augendeckel ein ganz klein wenig entspannen. Und spontan geben sie dem Ausweichimpuls nach und wechseln zu einer angenehmen Beschäftigung: schlafen.
Schlafen wird zur Ersatzhandlung für Beten.
Genießen können sie das natürlich nicht wirklich, denn sie sollten ja eigentlich Jesus im Gebet unterstützen.
Doch kurzfristig finden sie Erleichterung. Sie dösen vor sich hin.

Da kommt Jesus, findet sie schlafend und tadelt sie: "Simon, schläfst du? Konntest du nicht eine Stunde wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!"
Dann geht er wieder.

Die Jünger sitzen etwas bedeppert da. Jesus schimpfte. Das war höchst unangenehm.
Und nun rutschen sie in den Schweinehundeteufelskreis:
Seine verstärkte Forderung, zu beten, bewirkt in ihnen einen verstärkten Ausweichimpuls. Der mündet in dieselbe Ersatzhandlung Schlaf. Nur, daß sie sich nun außerdem beschwert fühlen.

Jesus kehrt abermals zu den Schläfern zurück und schimpft sie noch einmal. "Und sie wußten nicht, was sie ihm antworten sollten."
Jesus geht wieder.

Und alles wiederholt sich. Die Jünger stecken in einem Teufelskreis: Sie haben noch stärkere negative Gefühle des Versagens als zuvor. Wieder fliehen sie vor der Aufgabe zu beten, diesmal schlafen sie ein vor Traurigkeit. Gethsemane war für sie zu einem deprimierenden Ort geworden, während Jesus weiterkämpfte und erlebte, wie ein Engel vom Himmel kam, der ihn stärkte und seine Seele wieder aufrichtete. Erhobenen Hauptes ging er mit dem Mob, der ihn holte, in seinen letzten Tag. Voller Gnade und Kraft ertrug er das Kreuz.

Über die Jünger triumphierte dagegen der Schweinehund. Geistlich kraftlos und unvorbereitet rannten alle davon, als die Häscher kamen. Und Petrus verleugnete Jesus gar.

Der Schweinehund.
Was machen wir mit diesem Tier?
Den sündhaften Schweineanteil müssen wir schlachten und den restlichen Hundeanteil trainieren.
Eine lebenslange Aufgabe.

Samstag, 24. Oktober 2009

Grünes Gras--Grüneres Gras

"Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir." Römer 7, 8.

Jedes Gebot bewirkt die Begierde, es umgehen zu wollen. Das geht allen Menschen so. Und je größer der Druck, das Gebot zu halten, desto bissiger wird unser innerer Schweinehund.

Ein Kind kann ohne weiteres fünf Tafeln Schokolade verdrücken. Je verbotener der Schocki, desto besser schmeckt er. "Gestohlenes Wasser ist süß, und heimliches Brot schmeckt lieblich." Sprüche 9, 17.

Müßte dieses selbe Kind jedoch fünf Tafeln Schokolade essen, würde er ihm nicht mehr schmecken. Die Mampferei wäre mit starken unangenehmen Gefühlen verbunden. Es gäbe plötzlich nichts schlimmeres auf der Welt als dieses braune Zeug.

Es ist ein Problem, daß uns unser innerer Schweinehund einflüstert, das Gras wäre auf der anderen Seite des Zaunes irgendwie grüner. Denn das verhindert, daß wir uns an dem Gras, das wir haben, freuen.

Selbst die Jünger hatten damit zu tun.
Ich werde deshalb morgen um 10.30 Uhr im CGZ mal über den inneren Schweinehund predigen.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Bayless, Andreas und ich

Bayless ist ein ungewöhnlicher Name.
Bayless Conley ist ein ungewöhnlicher Mann.
Der Südkalifornier ist Pastor der Cottonwood Church in Los Alamitos mit rund 10.000 Mitgliedern. Er predigt jede Woche via TV zu Millionen von Zuschauern in aller Welt. Auch in Deutschland ist er auf zahlreichen Kanälen vertreten, sowie im Internet.
Gestern hatte ich die Ehre, mit ihm zu Abend zu essen.

Ich saß zur Rechten des Bayless.

Zur Linken saß Andreas H., Pastor des CZW in Wiesbaden, in dessen Gemeinde ein Gottesdienst mit B.C. stattfand. Beide sind sehr unprätentiöse Zeitgenossen. Trotz ihres Bekanntheitsgrades und ihres Einflusses kommen sie rüber wie Leute wie du und ich. Der Herr hat sie großgemacht und das ist ihnen bewußt.

Beim Smalltalk fand ich heraus, daß B.C. und ich denselben Bibellehrer hatten: Bob Yandian, Pastor der Grace Church in Tulsa, Oklahoma.
B.C. ist außerdem Absolvent derselben Bibelschule, die auch meine Frau besuchte, wo Rev. Yandian Dean of Instructors war.

Ich hatte das Privileg, bei Familie H. zu übernachten, wo wir weiterbabbelten, bis ich heute morgen um 3.48 Uhr endlich ins Bett kam
cghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh hoppla! Meine Nase ist auf die Tastatur gefallen.

Bin wohl etwas müde...

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Erwachsene bekehren sich in D

Dr. T. B. hat mir gestern abend diesen Link über eine Studie der Universität Greifswald geschickt. Ich finde ihn recht interessant.

Gott hat in jeder Generation und in jedem Land Felder, die reifen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sieg oder Weltflucht?

Es ist immer ermutigend, wenn aus gelegentlichen Gottesdienstbesuchern im CGZ feste Mitglieder werden, weil der Herr sie positiv verändert hat. Wir predigen biblische Lebensentwürfe, weil wir glauben, daß im Wort Gottes die Kraft Gottes steckt.

"Alle Schrift"--die ganze Bibel--"ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet."
2 Timotheus 3, 16.

In der geglaubten Bibel steckt die lebensverändernde Kraft Gottes. Das erleben wir dutzend- und hundertfach an uns selber und in unserem Umfeld.

Gottes Wort richtig verstanden macht uns verständig und umgänglich.
Wenn es uns komisch macht, haben wir etwas mißverstanden.
Das christliche Leben ist kein Urlaub vom Alltag.
Es ist auch keine Ausrede für zweifelhaftes Verhalten.
Oder Weltflucht.
Als Arbeitnehmer kann ich meinen Kollegen nicht stundenlang von Jesus erzählen. Der Chef bezahlt mich für's Arbeiten, nicht für's Zeugnisgeben.

Am Arbeitsplatz sprechen Taten sowieso lauter als Worte. Welchem frommen Kollegen nehme ich noch irgend eine Heiligmäßigkeit ab, wenn er sich beim Betriebsausflug zusäuft und sich anschließend mit der Praktikantin in die Büsche schlägt?

Als Mutter von Kindern kann ich mich nicht stundenlang im Wohnzimmer einsperren, um dort Lobpreis-Karaoke zu machen. Die Kinder schreien, der Mann ist hungrig, und du singst? Du dienst in diesem Fall nicht dem Herrn, übst auch keine Nächstenliebe, sondern du nervst. Wie sagte Salomo: "Alles zu seiner Zeit." Dem Herrn dienen hat seine Zeit und die Nächstenliebe auch.

Manchmal sind unsere Nächsten die Platzhalter Gottes: Wir lieben ihn, wenn wir sie lieben.

Montag, 19. Oktober 2009

Von Löwen und Bären

"Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch."
1 Petrus 5, 6-7.

Als Erich Engler während des Wochenendes im CGZ sprach, war sein Thema "Sorgenwerfen."
Er hat prima Arbeit geleistet.

Seine Sorgen wird eigentlich nur der los, der in der Lage ist, darauf zu vertrauen, daß Gott hinter den sichtbaren Kulissen des Lebens schon die Fäden zieht und (in Kooperation mit uns) eine Wendung der schwierigen Situation zum besten herbeiführt.
Das ist Demut, die vom Glauben inspiriert wird.

Und Glaube ist schon notwendig.

In schwierigen Zeiten ist es daher gut, sich an vergangene Siege zu erinnern.
Damals hat Gott dir geholfen, er wird es auch dieses Mal tun.
David dachte so, als er Goliath zum ersten Mal sah. Als Saul ihn fragte, wo denn seine übergroße Siegeszuversicht herkäme, entgegnete der Hirtenjunge, er habe Schafe geweidet und dort so manche Schlacht geschlagen, und: "Der HERR, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären errettet hat, der wird mich auch aus der Hand dieses Philisters erretten."
1 Samuel 17, 37.

Der Rest ist Geschichte.

Steht Goliath vor dir?
Dann denk mal nach: Was sind dein Löwe und dein Bär?

Samstag, 17. Oktober 2009

Erich Engler im CGZ

Heute abend spricht Erich Engler im CGZ.
Erich ist Pastor der "Familienkirche" im Rapperswil der Confederatio Helvetica und ein dynamischer Bibellehrer.

Bitte beachten:
Er wird bereits um 18.oo Uhr sprechen!

Und morgen früh um 10.30 Uhr predigt er im Sonntagsgottesdienst.

Herzliche Einladung an alle.

Die Geistestaufe

"Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid?"
Apostelgeschichte 19, 2.

In letzter Zeit werde ich nach praktisch jedem Gottesdienst auf die Taufe im Heiligen Geist angesprochen. Wir beten dann dafür und die meisten empfangen sofort.
Manche nicht.
Meistens wissen diese Suchenden nicht genau, was das überhaupt ist und haben Vorbehalte. Die hatte ich auch, als ich in meiner Lutherischen Landeskirche das erste Mal von der Erfüllung mit dem Heiligen Geist und dem Sprachengebet hörte.
Diesen Suchenden empfehle ich dann die Lektüre eines Hefts namens "Das Sprachengebet." Es enthält die grundlegenden Bibelaussagen zum Thema.

Ich bat Gott allein und für mich selber um die Geistestaufe.
Und nichts passierte.

Nachdem ich jedoch über den Sachverhalt gründlich informiert war, legte mir ein Prediger mit seiner Frau in der Sakristei einer evangelischen Dorfkirche die Hände auf und ich empfing den Heiligen Geist--und redete in Sprachen.

Über die Geistestaufe gibt es viel zu sagen.

Nach der Auferstehung kommt Pfingsten.
Nach dem Christwerden kommt die Geistestaufe.
Sie ist ein zweites zentrales Erlebnis für Christen: Sie öffnet die Tür in den Bereich der Kraft Gottes. Jesus sagt in Apostelgeschichte 1, 8: "Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein."

Hunderte von Millionen von Christen sind geisterfüllt und reden in Sprachen. Diese pfingstliche Bewegung ist die schnellstwachsende christliche Bewegung auf dem Globus. Sie produziert kraftvolle Christen.

Mir fehlt hier die Zeit, das alles genauer auszuführen. Gut, daß es auf der Audioseite von www.jchristus.de MP3-Botschaften zum Thema gibt.
Auch ein viertelstündiges Video zur Geistestaufe ist zur Zeit online.
Wen die Sache interessiert, der kann sich das kostenlos anschauen und -hören.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Jorge in Omaha

"Das Geschenk eines Menschen schafft ihm weiten Raum."
Sprüche 18, 16.

Unser Lobpreisleiter, Jorge Martinez, ist gut in Omaha angekommen, sagt seine Frau.
Jorge wurde nämlich eingeladen, in Nebraska, USA, eine Reihe von Konzerten zu geben. In rund zwei Wochen ist er wieder da.
Wir wünschen ihm Gottes Segen und viel Erfolg.

Am Samstag um 18.00 Uhr spricht Erich Engler aus der Schweiz im CGZ. (Um 19.30 Uhr spricht er nochmal). Manu M. und Team werden da den Musikdienst leiten, Thomas H. am Sonntag, (wo Erich auch nochmal da ist).
Wir freuen uns.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Was für ein Preis!

Barack Hussein Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen--nicht für Taten, die er schon getan hat, sondern für solche, die sich das Nobelkomitee noch von ihm wünscht.

Ich denke, man kann sagen, Obama bekam den Preis, weil er das genaue Gegenteil von George W. Bush ist.
Es ist sowieso erstaunlich, wieviele FNPreise die Antipathie zu Präsident Bush inspiriert hat.

2001 bekamen die UNO und Kofi Annnan den Preis. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, um Bush nach dem 11.September 2001 vom Unilateralismus abzuhalten.

2002 bekam ihn Expräsident Jimmy Carter, zu dessen Zeit die Zinsen in den USA 21% betrugen, die Inflation 12% und die Arbeitslosenrate 9%. Carter war auch nicht Bush.

2005 triumphierte die Internationale Atomenergiebehörde mit Mohammed el-Baradei. Dieser Preis, so die damalige Wahrnehmung, sollte Bush daran erinnern, die IAEO in der Auseinandersetzung um das iranische Atomprogramm gebührend zu berücksichtigen.

2007 der Weltklimarat IPCC geehrt. Und Al Gore, der auch nicht Bush war. Gore wies mit einem Dokudrama auf den "Klimawandel" hin. Führende Vertreter des IPCC überdenken ihre Haltung zum Klimawandel gegenwärtig.

Der FNPreis ist gegenwärtig 1.4 Millionen Dollar wert.
Wäre ich Obama gewesen, ich hätte gesagt: "Jungs, das war's. Ich nehme meinen Teleprompter, kauf' mir ein Haus in den Rockies und trete als Universitätsredner auf, bevor ich hier noch meßbare Taten vollbringen muß. See you later."

Stattdessen macht der weiter, der Typ!

Samstag, 10. Oktober 2009

Krücklein, Krücklein an der Wand

"Ich bin der HERR, der dich heilt."
2 Mose 15, 26.

Manchmal ist es das Leichteste von der Welt, jemandem göttliche Heilung zu bringen.

Hermine, die Mutter zweier Frauen aus dem CGZ, sagte in diesen Tagen eigenmächtig eine Knieoperation ab und betete mit ihren Töchtern um Heilung. Noch immer krückenbewehrt kam sie heute in den Praise-Heilungsgottesdienst. Sie war die erste, für die Stephan S. und ich beteten.
Mir bislang unbekannt, stellte ich fest: Hermine ist eine Frau des Glaubens.
Sie war bereit für ihre Heilung.
Sie fühlte beim Gebet die Hitze der Salbung Gottes in ihrem Knie. Dann stand sie auf und konnte schmerz- und krückenfrei laufen.
Wir waren begeistert.
(Ich würde nie einer Person raten, eigenmächtig eine Operation abzusagen, es sei denn Gott würde mir das ganz genau zeigen--was er noch nie getan hat. Was die Leute selber tun ist zwischen ihnen und dem Herrn, und wenn der Heilige Geist Christen anleitet zu beten, statt sich operieren zu lassen: So sei es).

Viele andere Dinge haben sich außerdem getan.
Ein Herr wurde von seinen Schmerzen befreit, noch bevor wir in der Gebetsreihe zu ihm vordrangen.

Ermutigend fand ich auch, daß ich rund 40 der Anwesenden noch nie vorher gesehen habe. Denn wir singen und spielen und predigen und beten an diesen Abenden in erster Linie für Leute, die Jesus noch nicht kennen.
Auch heute abend hatten wir das Vorrecht, Menschen im Bekehrungsgebet zu leiten und für andere um die Taufe im Heiligen Geist zu beten.

Und morgen früh habe ich auch ein gutes Wort für alle, die um 10.30 Uhr ins CGZ kommen.

Gott ist gut.

Oktober-Praise Night

Nur zur Erinnerung:
Heute abend von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr ist wieder Praise Night.
Beten für die Kranken werden wir auch.
Und hinterher im Bistro noch was essen.

Herzliche Einladung.

Freitag, 9. Oktober 2009

Wiedergänger?

"Hallo Pastor. Neulich ist meine Mutter gestorben. Wir hatten ein ziemlich katastrophales Verhältnis. Nun habe ich Angst vor ihr."

Ungeklärte Verhältnisse beim Tod einer Person sind immer etwas tragisches. Wir sollten alles daran setzen, mit Gott und der Welt ins Reine zu kommen, bevor wir gehen. Der Herr sagt zu König Hiskia: "Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben ...!"

Doch darum geht's hier ja gar nicht.
Es geht um die Angst vor einer Wiedergängerin.

Die biblische Seelenkunde kennt keine Wiedergänger, dh Tote, die an den Ort ihres Lebens zurückkehren. Vielmehr sagt die Bibel: "Es ist den Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht." Hebräer 9, 27.
Wenn ein Mensch stirbt, geht er an den Ort, den sein geistlicher Zustand gewährleistet: Ist er gewaschen im Blut Christi und angenommen von Gott, dann geht er ohne Umwege in den Himmel. Ist er ein Sünder, dann hat seine Sünde ihm den Weg nach oben verbaut. Für eine Umkehr ist es nun jedoch zu spät. Die Sünde des Sünders zwingt ihn nach unten, an den Ort des Gerichts.

Der eine geht nach oben, der andere nach unten.
Dort bleiben beide bis zum Tag ihrer Auferstehung.
Sie kommen zwischenzeitlich nicht zurück.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Klimawandel

"Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht."
1. Mose 8, 22.

Der Deutsch-Pakistani Mojib Latif ist ein wohlbestallter Professor in Hamburg und Kiel. Außerdem ist er einer der Hauptvertreter der Erderwärmungstheorie.
Professor Latif hat nun bestätigt, daß die Erde sich in den letzten zehn Jahren nicht erwärmt hat und sich in den nächsten 10 bis 20 Jahrenn wohl sogar abkühlen wird. Ursachen sind unter anderem Veränderungen im Golfstrom -- Europas Heizung -- und in südpazifischen Strömungen, sowie der Sonnenzyklus. Diese Veränderungen haben seinen Worte zufolge nichts mit menschengemachten Klimaverschiebungen zu tun.

Ein Haupterderwärmungsprophet predigt Abkühlung...
In der Sahara regnet es wie seit 90 Jahren nicht mehr. Neue Oasen entstehen...
Das Polareis war 2009 umfangreicher als 2007...
Im vulkanreichen Indonesien bebt die Erde...
Es tut sich schon was.

Nun haben ja auch Jesus und Johannes über Klimaveränderungen gesprochen. Das war mir Grund, das Thema mal aufzugreifen. Die Botschaft ist auf der Startseite von www.jchristus.de unter "Predigt der Woche" zu hören.
Leider ist die Tonqualität nicht völlig überwältigend.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

1 Thessalonicher 5

Nun ist auch der fünfte und letzte Teil meines Kommentars zum 1. Thessalonicherbrief zum Download erhältlich. Er befindet sich auf der Audio-Seite von www.jchristus.de

Viel Spaß beim lesen.

Montag, 5. Oktober 2009

Ironie des Schicksals

"Ihr sollt erkennen, daß eure Sünde euch finden wird."
4 Mose 32, 23

Der Regisseur Roman Polanski dopte 1977 in Hollywood eine Dreizehnjährige. (Er selber war damals 43). Nachdem sie abgefüllt war, vergewaltigte er sie.
Danach flüchtete er vor den Behörden nach Frankreich, (wo er mit Nastassja Kinski (15) Zeit verbrachte). Er wurde nie ausgeliefert.

In diesen Tagen ist der Vergewaltiger endlich festgenommen worden, in der Schweiz.
Er sollte dort eine Auszeichnung für sein Lebenswerk bekommen.
Die Auszeichnung war anderer Art als gedacht.

Ironie des Schicksals.
Oder eher 4 Mose 32, 23.

Samstag, 3. Oktober 2009

Wirksames Gebet

Ständig dasselbe Anliegen vor Gott auszubreiten, ist nicht Gebet, sondern genaugenommen verbalisierter Zweifel.
Gott erhört aber nur Gebet, das im Glauben gesprochen wurde: "Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln..." Jakobus 1, 6.
Wenn ich Gott ständig dasselbe erzähle, dann bezweifle ich ja, daß er nun hinter den Kulissen wirkt.

Wie erkenne ich, ob ich im Glauben gebetet habe?
Folgendermaßen:
Wenn ich mein Anliegen geäußert habe, danke ich Gott ganz von selbst für seine Erhörung:

"Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden." Philipper 4, 6.

"Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung." Kolosser 4, 2.

Vor dem Beten ist es demnach klug, eine Verheißung zu finden, die mir verspricht, um was ich bitte. Gott beim Wort zu nehmen ist erwünscht. Überhaupt ist das Wort Gottes die Grundlage für allen Glauben. Wenn also ohne Glauben nichts geht, dann geht ohne Wort Gottes nichts.

Bete also so:
1. Finde eine Verheißung, die dich anspricht und glaube sie.
2. Bete sie.
3. Danke Gott für deine Erhörung.

Das funktioniert immer.

"Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt." Hebräer 10, 35-36.

Freitag, 2. Oktober 2009

Gebet

Gebet ist schon eine sonderbare Sache: es wirkt im Unsichtbaren. Im Natürlichen ist es geruchs- und farbneutral. Hat es stattgefunden, dann sieht die Welt oft noch genauso aus, wie vor dem Gebet.

Doch wir unterschätzen das Gebet zu unserem eigenen Schaden. Denn es ist mächtig. Und Gott will gebeten werden. Er weiß, was wir brauchen. Dennoch sollen wir darum bitten. Matthäus 6, 8+9.

In Apostelgeschichte 12 sehen wir zwei Männer Gottes von gleicher Vollmacht, Gotteserkenntnis und Hingabe: Jakobus und Petrus, beides Apostel.

Herodes läßt Jakobus festnehmen und mit dem Schwert umbringen.
Einfach so.

Weil er sieht, daß dies vielen Leuten gefiel, läßt er gleich auch noch Petrus festnehmen. Morgen früh soll er hingerichtet werden.

"Petrus nun wurde im Gefängnis verwahrt; aber von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott." Apostelgeschichte 12, 5.

Daraufhin erscheint ein Engel im Gefängnis, der Petrus befreit. Unbemerkt marschieren Engel und Apostel an den wachen Wachen vorbei, bis Petrus schließlich auf der Straße steht. Schleunigst eilt er zur Gemeinde, wo man kaum glauben mag, daß Petrus vor der Tür stehe.

Der Unterschied zwischen den Schicksalen von Jakobus und Petrus ist der, daß für den einen anhaltend gebetet wurde. Über den anderen lesen wir das nicht.

Laß nicht nach: Gebet hilft sehr wohl.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Phase 3

Über Phase 3 in Beziehungen (siehe letzter Post) ist noch zu sagen, daß sie krankmacht. Noch ein Grund, so schnell wie möglich zu Phase 2 zurückzukehren.

In 4 Mose 12 agitieren Moses Schwester Miriam und sein Bruder Aaron gegen Mose. Sie beschweren sich darüber, daß Mose ungebührlich viel Aufmerksamkeit beansprucht. Er verhalte sich, als wäre er etwas besonderes, dabei kennen sie ihn doch genau: der kocht auch bloß mit Wasser. Der soll sich bloß nicht so aufblasen. Die Geschwister Moses weisen darauf hin, daß sie selber auch Propheten seien.

In Wahrheit ging es Miriam jedoch überhaupt nicht um den geistlichen Dienst, sondern um ihre Stellung in der Gemeinde Israels. Mose hatte nämlich eine Kuschitin geheiratet, (eine Schwarze). Von der fühlte sie sich in ihrer Position bedroht. Um sich selber aufzuwerten, fühlte sie sich gedrängt, Mose abzuwerten: Phase 3.

Das ging nicht gut.

Der Herr selber ruft alle drei hinaus an die Stiftshütte, wo er sich auf Moses Seite stellt und Miriam und Aaron scharf zurechtweist.

"Und der Zorn des HERRN entbrannte gegen sie, und er ging weg.
Und die Wolke wich vom Zelt, und siehe, Mirjam war aussätzig wie Schnee; und Aaron wandte sich zu Mirjam um, und siehe, sie war aussätzig." 4 Mose 12, 9-10.

Aaron ist entsetzt und wendet sich zu Mose: "Ach, mein Herr, lege doch nicht die Sünde auf uns, durch die wir töricht gehandelt und uns versündigt haben! Laß Mirjam doch nicht sein wie ein Totgeborenes, dessen Fleisch, wenn es aus seiner Mutter Leib hervorkommt, zur Hälfte verwest ist!"

Aaron bittet für sich und seine Schwester um Vergebung. Er erkennt die Torheit von Phase 3 und will zurück zu Phase 2.

Und was macht Mose?
Er verhält sich wie der Mann, der er nun einmal ist und betet für sie: "Und Mose schrie zu dem HERRN und sagte: O Gott, ach, heile sie doch!"

Was für ein Mensch. Er ruhte in Gott, die Meinung der Leute war ihm völlig egal. Entsprechend fühlte er sich auch nicht angegriffen, als er angegriffen wurde. Wir sehen keinerlei Rachsucht in ihm.

Es dauerte noch sieben Tage, dann war Miriam wiederhergestellt.
Wir lesen nirgendwo, daß sie je wieder gegen Mose agitiert hätte: sie kehrte in Phase 2 (die des Vertrauens) zurück und blieb dort.

Dienstag, 29. September 2009

3 Phasen

...in Beziehungen. (Fortsetzung von gestern).

Die dritte Phase, in die eine Beziehung geraten kann, ist die problematischste. Phase 3 ist die des übermäßigen Vertrautseins, in der man am andern Anstoß nimmt. Es ist die Phase der Unzufriedenheit und der Respektlosigkeit.

Mit Phase-3-Verhalten können selbst die Fehlerlosesten konfrontiert werden.
In Markus 6, 1-6 spricht Jesus in der Synagoge von Nazareth, dem Ort, an dem ihn jeder kannte.

Jesus kommt und bezeichnet sich selber als den Propheten Gottes. Er predigt gut, denn alle erstaunen über die Vollmacht in seiner Botschaft. Und wie er seine Message formuliert begeistert die Leute auch.
Dann blinzeln die ersten und sagen, "Woher hat der das?" Daß seine Weisheit und sein Können von Gott waren, bezweifelten sie offenar, denn sie fragten laut, "Ist dieser nicht der Zimmermann?"
Ein Zimmermann macht sich zum Mann Gottes? Was soll das denn?
Und sie ärgerten sich an ihm.
Sie konnten von ihm nicht empfangen, weil sie glaubten, ihn zu gut zu kennen. In ihren Augen war er bloß der Zimmermann, kein Rabbi. Der kochte auch nur mit Wasser, der war nichts besonderes. Und nun machte sich der zu etwas besonderem, zum Sohn Gottes! Au weia!
Sie mißtrauten ihm nicht aufgrund von Unkenntnis, das wäre Phase 1 gewesen.
Sie vertrauten ihm auch nicht. Keine Phase 2.
Nazareth steckte bis Oberkannte Unterlippe in Phase 3: Falsche, übermäßige Vertrautheit, Kritiksucht, grundloses Anstoßnehmen.
Selten hat sich eine Menschengruppe so geirrt.

"Und er konnte dort kein Wunderwerk tun." Markus 6, 5.
Die Phase 3 des zerrütteten Vertrauens macht kraftlos.

"Und er wunderte sich über ihren Unglauben."
Der Unglaube bildet die Realität nie der Wahrheit entsprechend ab. Denn Jesus hatte reale Kräfte wie kein zweiter. Sie wurden hier des Unglaubens wegen nur nicht wirksam. Der Unglaube lebt in einer anderen Realität als der Glaube.

"Und er zog durch die Dörfer ringsum und lehrte."
Jesus blieb in der Gegend, doch er vermied Nazareth.
Wäre es nicht furchtbar, wenn Jesus alle Menschen ringsum besuchen, aber dich auslassen würde? Wunderbare Dinge ereignen sich um dich herum, doch dir selber passiert sowas nie?
Wenn das so ist:
Klopf dein Leben mal ab, ob du irgendwo in Phase 3 steckst.

Montag, 28. September 2009

Wiesbaden


Im CZW zu predigen war das einfachste von der Welt; die Leute sind wirklich gut drauf. Pastor Andreas Herrmann ist gesegnet. Wie ich im CGZ.

Wir hatten während der vier Botschaften des Zurüstungsseminars am Samstag viel Spaß.
Und am Sonntagmorgen habe ich schon beim Betreten der Bühne den warmen Wind des Wohlwollens gespürt, der von den rund 500 Gottesdienstbesuchern ausging.
Ich vermute, wenn ich mich am Bühnenrand nach vorn gelehnt und Schwimmbewegungen gemacht hätte, wäre ich nicht abgestürzt.

Im Vortrag ging's um "Drei Phasen in Beziehungen."
Die erste ist die des Mißtrauens und der Vorsicht.
So fragt Natanael den von Jesus begeisterten Philippus: "Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen?" Johannes 1, 46.
Philippus streitet nicht, sondern sagt: "Komm und sieh!"
Wie weise.
Als Natanael Jesus kennenlernt, bekennt er bald: "Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König Israels." Johannes 1, 49.

Er tritt von Phase 1 in Phase 2 über: die des Vertrauens.
Diese Phase ist der Ort, wo das Leben lebenswert ist. Man ist umgeben von guten Freunden, die einem vertrauen und denen man vertraut.

Doch es gibt noch eine dritte Phase, in die Beziehungen nur allzu oft schlittern.
Dazu später mehr.

Donnerstag, 24. September 2009

Zurüstungsseminar

In zwei Tagen steigt das Zurüstungsseminar im CZW in Wiesbaden und ich bin schon ganz begeistert! Ich habe rund 4 1/2 Stunden reine Sprecherzeit und der Herr hat mir eine Reihe von super Botschaften gegeben. Glory.

Es geht ja um Krisenbewältigung und da hilft es, sich immer mal wieder zu vergegenwärtigen, daß Gott alles unter Kontrolle hat. Er setzt Könige ein und ab, er segnet oder enthält Segen vor.
Er sieht uns.
Wenn wir in Krisen hineingeraten, (uns zB plötzlich in der Endzeit wiederfinden), dann deshalb, weil Gott unser Fundament prüfen will. (1 Petrus 1, 6-7).
Und wenn nicht deswegen, dann eben, weil momentane Unannehmlichkeiten zur Ausführung von Gottes Plan zwingend nötig sind.

Wir sind eine Rettungsmannschaft in stürmischer See, die Ertrinkende aufsammelt und diese dann selber zu Rettern macht. Da wird man schonmal naß und schlottert.
Der Herr hat uns nie ein Rosenbett verheißen.

So sagt Jesus in Gethsemane: "Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst." Markus 14, 36.
Der Vater ersparte seinem Sohn den Kelch des Kreuzes nicht, denn der war zu unserem Heil nun einmal nötig.
Doch Jesu Leiden war zeitlich, seine Herrschaft dagegen dauert ewig.
Gottes Plan ist letzten Endes nicht Leiden, sondern Herrlichkeit.

Das gilt auch für dich.

Dienstag, 22. September 2009

Ist Jesus Gott?

Es ist so und nicht anders: Gott wurde Mensch in Jesus von Nazareth.

Die ganze Bibel dreht sich um niemand anderen. Die Evangelien fangen an mit der Erwähnung seiner Gottheit: Lukas etwa spricht über die Gottessohnschaft Christi bereits in Lukas 1, 35.

Thomas nennt ihn "Mein Herr und mein Gott" (Johannes 20, 28) und Jesus widerspricht ihm nicht.

In Philipper 2 redet Paulus über das Wesen Jesu und darüber, daß er seine göttliche Ausstattung freiwillig zurückließ, als der Vater ihn auf die Erde sandte.

Jesus selbst sagt: "Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen." Johannes 14, 9.

In Offenbarung 5, 12-13 wird Jesus ganz offen angebetet, zusammen mit dem Vater.
Jesus selbst sagt jedoch, wir sollen bei Bittgebeten zum Vater in seinem Namen beten. Johannes 15, 16.

Da er Gott und Mensch in Personalunion ist, kann er die Menschen vor Gott und Gott vor den Menschen vertreten. Er ist der Hohepriester der Menschheit und unser Mittler.

Wer sich an ihn hält, steht also gar nicht so schlecht da vor Gott.

Samstag, 19. September 2009

Konzert mit Conny Reusch in der BGS

"Die Frucht des Geistes aber ist: ... Selbstbeherrschung."
Galater 5, 22-23.

Selbstbeherrschung, griechisch enkrateia, ist die Fähigkeit, auch Sachen zu machen, zu denen man momentan keine Lust hat. Sich anstrengen zum Beispiel.
Habe gestern abend zum ersten Mal seit sieben Wochen wieder Sport getrieben. Bin danach wie tot in mein Bett gefallen. Wäre ich im Sommer daheim sportmäßig ein wenig drangeblieben, hätte mich das nicht so überwältigt.
Selber schuld.

Weiter entspannen werde ich mich heute abend in der Biblischen Gemeinde Schweinfurt. Dort gibt die rockige Conny Reusch ab 20 Uhr ein Konzert und ich hab Karten.

Freu mich schon.

Montag, 14. September 2009

Allen und Judas

Pastor Allen Rasnake aus Louisville in Ohio hat gestern eine gute Botschaft über Glauben gehalten, wie wir vom Unglauben zum Kleinglauben zum Glauben bis zum großen Glauben fortschreiten können. (Diese Einordnung ist der Bibel entnommen, so hat Jesus seine Hörer kategorisiert). Allen wird auch am Mittwoch nochmal das Wort an uns richten.

Dann hat mir noch jemand eine Frage zum sogenannten Judas-Evangelium gemailt, wie das einzuordnen ist.
Hier ist, was ich geantwortet habe:

Das Judasevangelium ist ein gnostisches Werk. Ich bin mir sicher, die
National Geographic-Leute wußten das auch, als sie den Artikel veröffentlichten, (die NG-Ausgabe liegt mir vor). Doch Artikel zu "neuen" Offenbarungen über Jesus, erst recht im Zusammenhang mit Judas, verkaufen sich immer gut, vor allem in den USA. Die Gnosis, ("Erkenntnis") ist alt. Schon Paulus warnte vor ihr, 1 Tim 6, 20.

Ist also nix dran.
Wir bleiben deshalb bei der altbewährten Bibel.

Samstag, 12. September 2009

PN

"Du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels!"
Psalm 22, 4.

Heute abend ist von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr wieder Praise Night.

Jorge und Band werden spielen.
Ich werde eine kleine evangelistische Botschaft bringen.
Pastor Allen Rasnake, (der zur Zeit unser Gast ist), und ich werden auch für die Kranken beten.

Gute Sachen werden passieren, wenn wir den Namen des Herrn anrufen, weil Gott gut ist und gar nicht anders kann!

Bis nachher...

Freitag, 11. September 2009

Remember September



Heute vor acht Jahren ereignete sich der größte Terrorakt in der Geschichte der westlichen Welt. Jünger Mohammeds brachten in den USA nahezu 3000 Menschen aller möglichen Nationalitäten und Glaubensrichtungen um.
Die Mörder haben ihre Taten in Deutschland geplant und vorbereitet.

"Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht!" Markus 13, 37.
Wir müssen wachsam sein.

Die Opfer bleiben unvergessen.

Dienstag, 8. September 2009

Saved!

Wir hatten prima Versammlungen mit Stephan Steinle.
Da er Evangelist ist und die erreichen will, die nie von Jesus gehört haben, ermahnt er uns hierzulande, diese Leute nicht zu vergessen.

Es ist nämlich so:
"Wer den Sohn hat, hat das Leben.
Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht."
1 Johannes 5, 12.

Und:
"Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben?
Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben?
Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger?"
Römer 10, 14.

Es ist nicht jedermanns Sache, wochenlang in Ländern zu verschwinden, die nicht unserem Zivilisationsniveau entsprechen, um dort vor manchmal feindseligen Menschen Jesus zu predigen.
Wir alle finden Abenteuer toll--vom Fernsehsessel aus.
Wir können vielleicht nicht selbst gehen. Doch wir können jene senden, die den Ruf haben und bereit sind, zu gehen. Wir finanzieren die. So werden wir deren Ernte teilhaftig.

Das zu tun ist gleichzeitig Recht und Pflicht.

Doch auch bei uns hat sich am Sonntag eine Familie bekehrt. Auch in Deutschland brodelt's und zieht der Herr Menschen zu sich.
Amen.

Samstag, 5. September 2009

Stephan Steinle im CGZ

Nur kurz zur Erinnerung:

Heute abend um 19.30 Uhr (und auch morgen früh um 10.30 Uhr) spricht Evangelist Stephan Steinle im CGZ.

Stephan war einst Direktor der Bibelschule, die ich vor vielen Jahren in ihrem Gründungsjahr besucht habe. In der Zwischenzeit ist er zum Freund geworden und hin und wieder sind wir gemeinsam in Asien unterwegs, wo wir dann den Unerreichten Jesus predigen.
In einer Woche wird er wieder an einem der umkämpften Hotspots der Welt für den Herrn Scheite aus dem Feuer reißen.
Heute und morgen tut er's hier.

Nicht entgehen lassen.

Freitag, 4. September 2009

Zufälle

G.P. erzählte während des Gebetsabends gestern von A., die auf einem Ausflug in der Fränkischen Schweiz unterwegs gewesen sei. (A. stammt aus G.s Ort und wurde während einer unserer Lobpreisabende von einem gebrochenen Oberarm geheilt, ich berichtete).

A. hatte ihren Hund dabei und begegnete dort einer anderen Frau mit Hund. Die beiden kamen ins Gespräch, (die Damen, nicht die Hunde), und irgendwann landeten sie bei Jesus. Es stellte sich heraus, daß A.s Gesprächspartnerin in Geldersheim wohnt, (wo das CGZ steht), und schon immer mal zum Gottesdienst kommen wollte.

Kann sowas Zufall sein?

Da treffen sich zwei völlig Unbekannte irgendwo in der Pampa und kommen dort überein, gemeinsam im CGZ den Gottesdienst zu besuchen.

Du meine Güte!

Ein guter Termin wäre morgen abend.
Denn um 19.30 Uhr spricht Evangelist Stephan Steinle bei uns. Stephan ist Evangelist und hat in Ländern wie Indien und Pakistan Tausende zu Jesus geführt. Er gestaltet auch den Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr.

Heute abend ist er auch schon da! Er predigt aber bei unseren Freunden von der Biblischen Gemeinde Schweinfurt. (CGZ und BGS machen hin und wieder was gemeinsam).
Pastor René Stebani freut sich sicher über einen Besuch.

Dienstag, 1. September 2009

"Klimawandel, Kreditklemme, Kurzarbeit, Krieg" in Wiesbaden

Nein, mein Seminar dort wird die obigen Dinge wohl nicht auslösen. Eher bewältigen helfen.

Am 26.09.09 werde ich nämlich im Christlichen Zentrum Wiesbaden ein Tagesseminar zum Thema "Zugerüstet für ein Leben in der Endzeit" halten.

Heute hat mir Uta Herrmann, Frau und Sekretärin von Pastor Andreas, den Flyer zum Seminar geschickt, darauf sind alle Einzelheiten vermerkt.

Hier ist er: Der Flyer

"Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht."
Lukas 21, 28.

Herzliche Einladung an unsere Freunde in der Gegend.

Montag, 31. August 2009

Weicht von mir...?

Ich greife nochmal Matthäus 7, 22 auf:
"Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!"

Wer sind diese Leute, die sich in ihren Taten auf Jesus berufen, die aber von ihm verworfen werden?

Sie sind keine Christen, sie waren auch nie welche, denn Jesus sagt, "Ich habe euch nie gekannt." Abgefallene Christen hat er immerhin mal gekannt.

Hier ist vielmehr die Rede von Esoterikern, New Age-Anhängern, Weißmagiern, Reiki-Praktikern, usw., die denken, ihre Kräfte kämen auch irgendwie von Gott.
Viele dieser Leute sind liebenswürdig und nett. Manche sind sanftmütiger als mancher Christ, den ich kenne. Manchmal sind sie Suchende. Sie haben nichts gegen Gott, oft nicht einmal was gegen Jesus, (obwohl sich an dem stets die Geister scheiden). Doch der Kern ihrer Lehren ist unbiblisch und das Wesen Jesu ist ihnen fremd.

Ich will das an einem Beispiel zeigen:

E.H. kennt jemanden, deren "Gebete" oft blitzschnell erhört werden. Etwa so: Sie wünscht sich, sagen wir, ein paar von diesen Crocs-Plastikschuhen. Im Schwimmbad kommt sie aus der Umkleidekabine und sieht in der Nähe ein Paar solcher Schuhe abgestellt.
Sie geht hinüber und stellt fest, die passen! Und geht damit davon!
"Gebet" erhört.

Jeder Christ merkt sofort: Hier hat eine falsche Religiosität Metastasen gebildet und nun wuchern die Sünden. Im obigen Fall die des Diebstahls.

"Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist."
Matthäus 7, 21.

Der Wille des Vaters besteht zunächst einmal darin, Jesus als Erlöser anzuerkennen.
Jesus will dich exklusiv für sich haben. Er will dich nicht mit außerchristlichen Lehren und Praktiken teilen, die dir zwar Status und Macht verleihen, deine Seele aber nicht retten können.
Das kann nur sein Blut.

Lad' ihn ein in dein Leben und schau, was passiert...!