Freitag, 28. Juni 2013

Maximale Verfolgung

"Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren."
Matthäus 5, 10-12

Ich habe in diesen Tagen eine Einladung zu einem Kongreß bekommen, auf dem es um Christenverfolgung geht. (Auch bekannte Politiker gehören zu den Sprechern). Heutzutage wird das Christentum nämlich mehr verfolgt als je zuvor in der Geschichte.
Warum?
Weil heutzutage auch mehr Menschen Christen werden als je zuvor in der Geschichte. Eine weltweite Erweckung schreitet voran.

Das erinnert mich an Joseph, den Sohn Jakobs. Der ist ein prophetisches Bild auf Jesus.
Wie Jesus war auch Joseph der Sohn, an dem der Vater besonderes Wohlgefallen hatte. Er gab ihm deswegen einen "bunten Rock", ein besonderes Kleidungsstück, während alle anderen Kinder in Grau und Braun steckten. Dieser bunte Rock war ein Symbol für den Heiligen Geist und seine Gaben, der Jesus umkleidete wie sonst keinen.
Joseph wollte man aus Neid töten, wie später Jesus.
Juda verkaufte Joseph für 20 Silberlinge.
Judas verkaufte Jesus für 30.
Doch beide überlebten!
Jesus setzte sich zur Rechten des Vaters im Himmel und wurde Herrscher über alles, Joseph setzte sich zur Rechten des Pharao und regierte Ägypten.

Bevor Joseph zum Kanzler avancierte, legte er die Träume des Pharao aus. Der hatte im Schlaf sieben fette und sieben magere Kühe gesehen und nicht gewußt, was die zu bedeuten haben. Die bedeuteten sieben fette Jahre, in denen die Wirtschaft brummte, und sieben magere Jahre der Trübsal und Hungersnot.
Auf Jesus gedeutet bedeutet das, sieben Jahre einer Welternte der Seelen wird stattfinden, in der mehr Menschen als je zum lebendigen Glauben kommen werden.
Dann kommt er und holt die Christen ab. (1 Thessalonicher 4).
Und dann beginnen die sieben Jahre Trübsal, in denen Europa und die Welt wieder einmal unter einem gottlosen Diktator leiden werden.

Soweit sind wir aber noch nicht.

Erst einmal muß eine große Ernte eingeholt werden. Dabei helfen wir mit. Mit Mitteln und Gebet.
Wenn wir schlau sind.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Big Brother Is Watching? Big Mouth Is Telling!

"Pastor, die Amis spionieren uns aus! Und die Engländer auch!"

Und die Russen und die Chinesen sicher auch. Jedenfalls hatte ich neulich einen hartnäckigen Trojaner auf der Platte, von dem ich nicht weiß, wo er herkam. Mit Spybot S&D habe ich ihn wieder wegbekommen.
Egal.
Man könnte sich das massive Datensaugen sicher sparen, wenn man als Geheimdienst rasterfahnden würde. Statt sich jedoch auf die Gefährlichen zu konzentrieren, überwacht man vor allem die Harmlosen, um ja die Volksgruppen der Gefährlichen nicht zu diskriminieren. Mir ist zwar nicht bekannt, daß politisch korrekte Kriegführung je zum Sieg geführt hätte. Immerhin aber macht man einen beschäftigten Eindruck.
Für Politiker ist das sehr wichtig.
Deswegen halten die ihre wichtigsten Sitzungen auch immer tief in der Nacht ab, wenn man am schlappsten ist. Beschäftigt-wirken ist eben wichtiger als in morgendlicher Frische tatsächlich weise Entscheidungen zu treffen. Egal, wie ineffektiv eine Behörde ist, Hauptsache, sie ist aktiv und der Bürger sieht: Die kümmern sich.
Die Menschen lieben ihre Kümmerer.

So ähnlich ist' mit der Datenklauberei auch: Die kümmern sich. Da wird gesammelt, was das Zeug hält, nur um dann wieder gelöscht zu werden.
Viel gebracht hat die Massensammelei ja nicht. Denn wenn man sich verbietet, die Gefährlichen besonders zu beobachten, dann verdammt man sich zur Ineffektivität. Die etwa ist zu bestaunen, wenn man sich den Boston-Marathon-Mordanschlag mal anschaut.
Die Russen (ausgerechnet!) haben die USA auf die Radikalität und Gefährlichkeit der Tsarnaevs aufmerksam gemacht--ganz analog. Doch die Amerikaner haben nicht reagiert. Im Gegenteil. Die Warnungen wurden geflissentlich ignoriert. Denn die Tschetschenen waren radikale Mohammedaner. Denen gegenüber hat man sich besondere Milde und Demut auferlegt.
Mit den bekannten Resultaten.

Daten sind nur soviel wert, wie die Analysten, die sie auswerten.

Andererseits: Vielleicht verhindert das Wissen um Prism und die Nachverfolgbarkeit von E-Mails durch die Polizei, daß die ein oder andere Haßmail zirkuliert. Das Netz würde freundlicher werden.

Seien wir realistisch: Im Zeitalter von Facebook und Co. bleibt von der Privatsphäre nicht mehr so viel übrig. Der Staat nutzt diese Tendenz für sich und schlachtet Kühe, die bis dato noch heilig waren, wie etwa das Bankgeheimnis. Der Zoll schnappt sich das Postgeheimnis, der Geheimdienst die Internetdaten.
Schöne neue Welt.

Was sagt Jesus zum gläsernen Bürger?
"Es ist aber nichts verdeckt, was nicht aufgedeckt, und nichts verborgen, was nicht erkannt werden wird." Lukas 12, 2

Gott weiß alles. Und spätestens wenn wir vor seinem Thron Rechenschaft geben für unser Leben, ist es egal, was ein Geheimdienst über uns wußte.

Sonntag, 23. Juni 2013

Left behind: Bin ich gerettet?

"Pastor, im Gleichnis von den zehn Jungfrauen sagt Jesus zu denen ohne Öl, 'Ich kenne euch nicht.' Heißt das, diejenigen, die bei der Entrückung nicht mitgenommen werden, sind nicht gerettet?"

Nein.
Man verliert seine Errettung nicht, wenn man sie einmal hat und sich nicht konkret von Jesus lossagt und im Unglauben landet.
Jesus sagt nicht, "Ich habe euch NIE gekannt," sondern nur, "Ich kenne euch nicht." Er hat die fünf törichten Jungfrauen nicht als festlich zurechtgemacht, vorbereitet, zu dieser konkreten Brautgruppe gehörend betrachtet. Auch ohne Öl waren sie noch immer Jungfrauen und an Bräutigam und Braut interessiert. Nach der siebentägigen Hochzeit tat sich ihnen die Tür wieder auf. Nur mitgefeiert haben sie halt nicht.

Die Verklärung Jesu ist ein prophetisches Bild auf die Entrückung.
Jesus stieg auf einen hohen Berg und nahm--nicht alle Jünger mit, sondern nur Petrus, Johannes und Jakobus. Die anderen blieben unten. Sie waren deswegen noch immer von Gott geliebte Jünger, gerettet und berufen. Der besonders enge Wandel mit Jesus hat sich für die drei, die dabei waren, nur besonders ausgezahlt.

Werke erretten uns nicht.
Aber ohne Werke ist unser Glaube unbeweisbar. Jakobus nennt den Glauben ohne Werke sogar "tot." (Jakobus 2, 17). Wir tun gute Werke, WEIL wir glauben, nicht, um durch sie gerettet zu werden.

Es lohnt sich schon, mit Gott ganze Sache zu machen. Sieben Jahre Trübsal vermeiden gehört dazu. Das ist mein gegenwärtiger Erkenntnisstand, den ich mit einigen der kompetentesten Prediger teile.

(Dieser Post könnte für Uneingeweihte etwas spacy klingen. In diesem Fall: einfach ignorieren).

Freitag, 21. Juni 2013

Ten Virgins

"Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und hinausgingen, dem Bräutigam entgegen.
Fünf aber von ihnen waren töricht und fünf klug.
Denn die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich;
die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen.
Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht hinaus, ihm entgegen!
Da standen alle diese Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen.
Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl! Denn unsere Lampen erlöschen.
Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche! Geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst!
Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen.
Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, öffne uns!
Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.
So wacht nun! Denn ihr wißt weder den Tag noch die Stunde."
Matthäus 25, 1-13

Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen ist eines der beunruhigendsten, die Jesus gepredigt hat. Denn hier handelt es sich um jungfräuliche Personen, (das Wort im Urtext kann Männer wie Frauen meinen), die auf den Bräutigam gewartet haben. Das waren keine üblen Sünder, denen Gott gleichgültig gewesen wäre. Sie hatten nichts gegen ihn. Im Gegenteil, sie gehörten zu denen, denen er wichtig war und die auf ihn harrten.
Dennoch wurden sie, als es soweit war und der Bräutigam kam, dem Brautgefolge nicht zugerechnet.

Der kommende Bräutigam ist der wiederkommende Jesus.
Die Jungfrauen (oder -männer) sind die Christen, die bescheidwissen über seine Wiederkehr und auf ihn warten. Warum wurden fünf von ihnen, (die Hälfte!), nicht mit eingelassen?
Weil sie töricht gewesen waren und nicht ausreichend Öl mitnahmen.
Die törichten Jungfrauen schon hatten von Anfang an zuwenig Öl dabei. Schon zu Beginn wohnte ihrem geistlichen Leben ein Problem inne: Sie dachten nicht langfristig.
Das christliche Leben ist jedoch ein Marathon und kein Sprint. Es ist keine Mode, die man wieder ablegt, sondern ein lebenslanges Gehen mit Gott.
Das Öl und die leuchtende Lampe symbolisieren ein lebendiges, aktives, erkennbares Christentum mit regelmäßigem Bibellesen, Gebet, Geben und Gemeindebesuch.
Wer vor der endzeitlichen Trübsal mit entrückt werden will, der darf sich von Tagesproblemen nicht das Öl rauben lassen, sondern muß Gott jeden Tag den Raum einräumen, der ihm gebührt. Einer solchen Person geht das Öl nicht aus.

Die Alternative?
Nicht mitgenommen werden.

Jesus sagt zu den törichten Jungfrauen aber nicht, "Ich habe euch nie gekannt," sondern nur, "Ich kenne euch nicht," was soviel heißt wie, ich erkenne euch nicht als Teil der vorbereiteten Gruppe, die sich festlich zurechtgemacht hat, um mit Braut und Bräutigam zu ziehen.

Dienstag, 18. Juni 2013

Ehe ewig?

"Hallo Pastor Gert,
Wir schreiben dir, weil wir eine Frage, zu einigen Bibelstellen, speziell zu einer, haben. Wir wären sehr dankbar, wenn du uns deine Meinung bzw. deinen Standpunkt zu dieser Problematik schildern könntest.
Mittelpunkt meiner/unserer Frage ist die Stelle im 22. Kapitel des Matthäus- Evangeliums, die Verse 23-33. Hier heißt es, wie werden wie Engel sein – also ohne Geschlecht? ( - >ich weiß nicht ob das gleichzusetzen ist).Hat die Ehe dann im Himmel gar keine Bedeutung mehr?
Wir hoffen du verstehst unsere Frage(n) und kannst in etwa nachvollziehen was uns beschäftigt.
C. und A."

Hallo C&A,

Die Ehe hat im Himmel tatsächlich keine Bedeutung mehr. Sie ist "ein irdisch Ding", wie Martin Luther schon vor längerem gesagt hat. Wir und unser Ehepartner werden hier auf Erden lediglich "ein Fleisch", nicht "ein Leib und eine Seele." Diese Aussage ginge zu weit.
Mann und Frau gehen einen starken Bund--Vertrag würde man heute sagen--ein, der sich in erster Linie auf natürliche Belange wie Fortpflanzung, Versorgung, Arbeitsteilung, usw. bezieht und im Himmel in dieser Form nicht mehr nötig ist.
Wir alle werden im Himmel keine Geheimnisse mehr voreinander haben müssen, da uns niemand mehr schaden wollen wird. Ein Level von (nicht körperlicher) Intimität wird möglich sein, der die Möglichkeiten der besten heutigen Ehe weit übertreffen wird. Wir werden einander kennen, wie wir wirklich sind, und zu einer Nähe und Echtheit fähig sein, die alles was wir hier kennen weit in den Schatten stellen wird.
Außerdem werden wir in der Ewigkeit geschlechtslos sein, so wie ich das sehe.

Die Ehe muß man unter pragmatischen Gesichtspunkten sehen.
So ist eine Witwe schon aus Versorgungsgründen frei, zu heiraten, wen sie will, (nur halt einen Christen). Die staatliche Rente gibt's ja noch nicht so lange. Früher finanzierten einem die Kinder das Alter, oder die Ehepartner versorgten sich gegenseitig. Eine arme Witwe tat gut daran, erneut zu heiraten, wenn sie die Möglichkeit bekam.

So sehe ich das.

Samstag, 15. Juni 2013

Man On Three Dimensions

"Hallo Pastor Gert,
vielen Dank für deinen wunderbaren Blog. Ich möchte mich nun gerne bzgl. Thema Geist an dich wenden. Der Mensch besteht ja bekanntlich aus Körper, Seele und Geist. Ich habe da einige Fragen bzgl. des Geistes, da ich diesen Bereich nicht ganz verstehe.
Körper ist klar, mit der Seele denke und fühle ich, aber was macht der Geist?
Haben alle Menschen einen Geist oder nur die wiedergeborenen?
Ist der Geist = Heiliger Geist oder bestehen die beiden nebeneinander?
Was kommt in den Himmel? Unsere Seele oder unser Geist?
Vielen Dank für deine Antworten
Gottes Segen T.S."

Hallo T.S.,

Seele und Geist sind eng miteinander verflochten, sind aber zwei verschiedene Dinge.
Jeder Mensch, ob Christ oder nicht, hat einen Geist.
Der Geist ist der Teil des Menschen, der beim Sündenfall starb. Wer Christ wird, dessen Geist wird von neuem geboren und ist wieder lebendig.
Der Geist des Menschen ist nicht der Heilige Geist. Der ist der Geist Gottes.
In den Himmel kommt alles. Ein Christ hat nach seinem Tod einen geistlichen Leib, der seine Seele und seinen Geist behaust.
Die Auferstehung des Leibes findet nicht statt, weil uns etwas fehlen würde, sondern weil Gott das Bedürfnis hat, die letztliche Machtlosigkeit des Todes, dieses mächtigen Feindes, zu demonstrieren. Der Tod wird alle, auch die Sünder, wieder ausspucken müssen.

Die Seele ist der Teil des inneren Menschen, in dem Gefühle, Gedanken und der Wille zuhause sind.
Im Geist dagegen befinden sich Anlagen wie das Gewissen, das Leben selber, die unbewußten Überzeugungen, Gesinnungen und Einstellungen, die wir haben.
Die Seele ist wie der Knochen in dem das Mark steckt: Es ist etwas völlig anderes und dennoch integraler Bestandteil des Knochens. Zusammen erst bilden sie ein Ganzes.

Genauso ist es mit den Gedanken und Gesinnungen: Die Gedanken entspringen den Gesinnungen, also den zugrundeliegenden Überzeugungen. Doch wo hört die Gesinnung auf und wo beginnt der Gedanke?
Geist und Seele unterscheiden kann genaugenommen nur das Wort Gottes persönlich:

"Denn das Wort Gottes [Jesus] ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben."
Hebräer 4, 12-13.

Um siegreich leben zu können müssen wir die Gesinnungen Gottes übernehmen und ihnen erlauben, unsere Gedanken und Gefühle zu formen.
Dies geschieht oft eher langsam.
Erst wenn man handfeste Erfahrungen mit Gott, seinem Wort und Gebetserhörungen macht, ist man für gewöhnlich in der Lage, sich auf seine Realitäten umzustellen. Dann allerdings beginnt eine Art Leben in zwei Dimensionen, die sich rein irdisch gesonnenen Menschen nie erschließen wird.

Dienstag, 11. Juni 2013

2000 Jahre Abwesenheit?

Jesus sagt, niemand, nicht einmal er selbst, weiß den genauen Tag oder die Stunde seiner Wiederkehr, sondern nur der Vater im Himmel. Was nicht bedeutet, daß er keine generellen Hinweise auf diese Zeit gegeben hat.

In Matthäus 24 und 25 spricht er von Kriegen, Kriegsgerüchten und verschiedentlichen Plagen. Das sind die Wehen.
Wehen werden immer stärker, bis das Kind schließlich geboren wird.
Entsprechend können wir feststellen, daß die Kriege und Kriegsdrohungen in den letzten 2000 Jahren immer heftiger wurden. Es ist eine Sache, mit einer handvoll schwertbewaffneter Soldaten aufeinander loszugehen. Es ist eine ganz andere, eine Atombombe zu zünden. Die richtet viel schneller viel größeren Schaden an als jedes noch so scharfe Schwert.
Oder nehmen wir den Unterschied zwischen Waterloo und den Weltkriegen: Das erste war schlimm. Das zweite schlimmer.
Die Intensität der Wehen nahm zu.

Das größte "Kriegsgerücht" aller Zeiten war der Kalte Krieg, die Zusicherung der gegenseitigen Vernichtung der Supermächte, falls die Sowjets anfangen mit Atombomben zu werfen.

Jesus sagt jedoch auch, er werde kommen, wenn es niemand erwartet. Ein Schein von Friede und Sicherheit wird vorherrschen, der die "Schwangerschaft" der Welt verschleiert.
(Die Welt ist schwanger mit Unheil. Doch statt dieses abzustellen und sich Gott zuzuwenden, sind die Menschen tagtäglich damit beschäftigt, Gott aus ihrem Leben zu verdrängen. Die Welt liebt ihre Sünden und will das Joch Gottes abschütteln. Dabei ist sein Joch sanft und er selber demütig. Die Welt hingegen vergibt nichts. Ihr Joch, egal wie sexy es daherkommt, ist immer eine Qual).

"Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen." (1 Thessalonicher 5, 3).

Doch wielange bleibt Jesus weg?
Es gibt Hinweise darauf, daß dies rund 2000 Jahre sein werden.
Denn:
Laut 2 Petrus 3, 8 ist vor Gott ein Tag wie 1000 Jahre und umgekehrt.
Zwei Tage wären also 2000 symbolische Jahre.
Gott hat am dritten Tag schon immer aufregende Dinge getan.
Das Volk am Sinai sollte sich zB zwei Tage lang vorbereiten. Am dritten Tag stieg Gott leibhaftig auf den Berg herab und sprach.
Die letzte 2000 Jahre waren für die Menschen Vorbereitungszeit auf die Begegnung mit Gott.

Jesus ist nach zwei Tagen Abwesenheit am dritten Tag von den Toten auferstanden und wandelte wieder unter seinen Jüngern.

In Hosea 6, 2 sagt der Prophet: "Er wird uns nach zwei Tagen neu beleben, am dritten Tag uns aufrichten, daß wir vor seinem Angesicht leben." Er bezieht sich auf Israel, das nach 2000 Jahren wieder Staat ist. Das 3. Jahrtausend ist die Zeit der Aufrichtung Israels. Israel wird leben "vor seinem Angesicht." Es wird sich als letztes, den Reigen abschließendes Volk dem Christentum zuwenden.

Was ist mit dir? Are you ready?

Montag, 10. Juni 2013

Zeichen seiner Wiederkunft

"Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat."
Apostelgeschichte 1, 7

Wir wissen weder den Tag noch die Stunde in der Jesus wiederkommt.
Aber Hinweise auf die ungefähre Zeit gibt's schon.
Nach den beiden bereits erwähnten Zeichen steht in Lukas 21 noch eins:

"Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit."
Lukas 21, 25-27

Jesus erwähnt hier das, was wir heute Umweltprobleme nennen.
Nun bin ich erklärtermaßen kein Klimahysteriker. Angesichts der Tatsache, daß es in den letzten 15 Jahren nunmal nicht wärmer, sondern kälter geworden ist--entgegen allen Computerberechnungen und sonstigen Annahmen--mache ich mir um CO2 usw. eher keine Sorgen.

Jesus spricht auch als erstes von Sonnenaktivitäten. Nun trifft es sich, daß ein seriöser--unhysterischer--Wissenschaftler Wetteränderungen prognostiziert, die auf Aktivitäten in der Sonne zurückzuführen sind, denn die Sonnenaktivität ändert sich von Zeit zu Zeit. Nun sei so eine Zeit. Dies habe Auswirkungen auf die Erde.
Wir werden sehen.
Wundern tät's mich nicht.

Als zweites führt Jesus den Mond an. In Joel 3, 4 ist die Rede davon, daß sich der Mond in Blut verwandelt, also dunkelrot wird. Das gab's schon. Denn das Phänomen tritt nach Vulkanausbrüchen auf, wenn besonders viel Dreck in die Atmosphäre gelangt. Das ist unverhinderbar durch Menschen.

Das Zeichen der Sterne, die abstürzen, beziehen sich auf Meteoritenschauer. Astronomen wundern sich auch heute immer wieder, wenn ein Meteorit auftaucht und in ein paar Metern Entfernung an der Erde vorbeirauscht. Diese Wissenschaftler wissen viel, aber manche Himmelskörper übersehen sie schlicht.
Sternenschauer werden zunehmen und vielen Magenprobleme bereiten.

Es gibt noch weitere Hinweise darauf, daß Jesus nach etwas 2000 Jahren zurückkehrt.

Dienstag, 4. Juni 2013

Die Wiederkunft Jesu: Wann?

"Männer von Galiläa, was steht ihr und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel."
Apostelgeschichte 1, 11

Das Zweite Kommen Jesu ist in aller Munde.
Eine Romanbuchreihe, (die Finale-Bücher), die die  Endzeitvorkommnisse thematisieren, verkaufen sich millionenfach. Sogar Nichtchristen lesen sie. Verfilmt wurden sie auch. Sogar die FAZ hat seinerzeit einen angstvollen Artikel gebracht, in dem der Feuilletonist bang fragte, ob angesichts dieser Auflagenstärke eine Zeit des "fundamentalistischen" evangelischen Christentums ins Haus stehe. (Als ob Christen das Problem wären).

Was sagt das Wort Gottes zum Thema?
Eigentlich recht viel.
Schon die allererste Weissagung der Bibel, von Henoch, dem siebten nach Adam, übermittelt, hat die Ankunft des Herrn auf der Erde zum Inhalt. Sie steht in Judas 14-15:

"Es hat aber auch Henoch, der siebente von Adam an, von ihnen geweissagt und gesagt: "Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Myriaden, Gericht auszuüben gegen alle und alle Gottlosen zu überführen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben."

Henoch wurde seinerzeit zu Gott in den Himmel entrückt. Er starb nicht. Die Bibel spricht in 1 Thessalonicher 4 von einer weiteren Entrückung, die so spektakulär sein wird, daß die ganze Welt sie mitbekommt. Es wird nicht nur ein Prophet entrückt, sondern alle Christen, die ernsthaft mit Jesus gehen. Da dann das Salz der Erde und das Licht der Welt zunächst mal weg sind, markiert dieses Ereignis den Beginn einer siebenjährigen Trübsalszeit. Es wird wieder einen starken Mann in Europa geben, den die Bibel den Antichristen nennt. Sein Geist ist schon mächtig unterwegs in Europa.

Die wichtigste Frage lautet nun: Wann kommt Jesus wieder?
Darauf gibt's im Neuen Testament durchaus Hinweise, auch wenn Jesus sagt:
"Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater." (Markus 13, 32).
Tag und Stunde mögen geheim sein. Doch die generelle Zeit ist es nicht.
Jesus nennt in Lukas 21 zwei Vorkommnisse, die den Zeitpunkt andeuten:
1. Israel wird vernichtet werden, aber kurz vor seinem Kommen wieder erstehen.
Seit 1948 ist diese Weissagung erfüllt.
2. Jerusalem wird unter nichtjüdischer Kontrolle sein, bis die "Zeit der Heiden" abläuft. Dann wird Jerusalem unter jüdische Oberhoheit zurückkehren.
Dies erfüllte sich im Juni 1967, als Israel während des Sechstagekrieges die Altstadt eroberte.

Der Feigenbaum grünt sozusagen. Die Zeit ist reif.
Gibt's noch weitere biblische Anhaltspunkte außer den beiden genannten?
Sicher.
Schauen wir uns wann anders an.