Freitag, 30. März 2012

"Ommm" tönt's aus dem Pfarrhaus

Gestern nach den Nachrichten, beim Zappen durch die Kanäle, bin ich an einem Yoga-Bericht hängengeblieben.

Es ist nämlich so:

Wenn man in der Leipziger Gegend an einem bestimmten Pfarrhaus vorbeikommt und aus dem Innern ein vielstimmiges "Ommm!" hört, dann muß man nicht an seinem Gehör zweifeln. Die rufen dort im Rahmen einer Yogastunde tatsächlich Shiva, Brahma und Wischnu an.
Denn die können nicht alle ahnungslos sein.
Wer andere dazu auffordert, Om zu chanten, (und das ist hier die Pfarrfrau), der weiß, was er tut. Er hat sich Gedanken gemacht und praktiziert nun einen mehr oder minder getarnten Hinduismus.

Alle Welt hat Angst vor der Islamisierung. Dabei wird übersehen, daß die Dämonen Indiens bereits in manchen deutschen Pfarrhäusern sitzen und dort fröhliche Urständ feiern. Die Halbmondfanatiker sind nur ein Aspekt. Hierzulande findet auch ohne sie eine unglaublichen Verlotterung der Geistlichkeit statt, durch Ersetzung des Christentums mit Heidentum an der Quelle: Dem Pfarrhaus.

Wie eine Pfarrfrau Hindu-Yoga betreiben kann, ist mir schleierhaft. (Wobei ich schon differenziere zwischen Entspannungsübungen, die sich als Yoga verkaufen, und dem spirituellen Yoga der Om-Singer mit seiner Chakrenlehre und seiner Energieblockadenauflöserei). Meine Erfahrung ist, daß solche Leute geisterfüllten Christen gegenüber latent feindselig daherkommen, krittelig sind und sich unbewußt vergleichen.

In meine Augen ist Mantren-Chanterei eine Nachahmung des Nachdenkens, (der Meditation), über das biblische Wort Gottes. Es wird halt ein unsinniger Satz in einer fremden Sprache ständig in Gedanken wiederholt, statt einer klaren Aussage Gottes auf deutsch.

Manchmal liege ich nachts wach und denke Schriftstellen durch, wie etwa Psalm 23.
Gott befahl Josua, so vorzugehen: "Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen. Dann wirst du Erfolg haben." Josua 1, 8.

Die landschaftlich sehr reizvollen hinduistischen und buddhistischen Länder, in denen ich gepredigt habe, hatten alle eine dunkle geistliche Atmosphäre. Je religiöser die Gegend war, desto bedrückender war die Luft.
Von Freiheit keine Spur.

Sicher lassen sich viele auf diese esoterischen Wege ein, weil sie die Alternative nicht kennen: Geisterfülltes Christentum. Gemeinden, in denen man sich trifft, um in Sprachen zu beten, wo man Gott lobt und erlebt, wie er wirkt.

Wir sollten noch mehr an die Öffentlichkeit treten...

Donnerstag, 29. März 2012

Hebräisch Avon

Das hebräische Wort avon bedeutet sowohl Verfehlung als auch Strafe.

Eine Sünde trägt ihre Strafe per definitionem bereits in sich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Avon-Saat aufgeht und eine Avon-Ernte hervorbringt.
Deshalb ist es gut, daß wir Vergebung bekommen können.

Wie?

"Wer seine Verbrechen zudeckt, wird keinen Erfolg haben; wer sie aber bekennt und läßt, wird Erbarmen finden."
Sprüche 28, 13

Dienstag, 27. März 2012

Ring of Fire

Es gibt einen alten Johnny Cash-Song namens "Ring of Fire."
Doch auch Gott hat ein "Lied" dazu.
In Psalm 34, 8 heißt es, "Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er befreit sie."

Der frustrierte Satan sagt zum Herrn in Hiob 1, 10, "Hast du selbst nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, rings umhegt?"

Gott will uns umgeben wie eine Mauer.

Und wer nun sagt, ja, aber Hiob litt doch so, der hat zwar recht, muß aber auch den Schluß des Buches lesen: "Der HERR vermehrte alles, was Hiob gehabt hatte, auf das Doppelte." Hiob 42, 10.
Da stand die Mauer dann wieder.

Wie können wir an dieser Mauer mitwirken?

Durch Gebet!

Es ist leicht, Gebet zu vernachlässigen, wenn alles ganz gut läuft und sich die Probleme in Grenzen halten. Wenn der Geldbeutel voll ist und Gebete schneller erhört als Gott.
Doch wenn man nicht aufpaßt, verliert man da schon mal seinen Kopf.

In Apostelgeschichte 12 läßt Herodes den Apostel und engen Freund Jesu namens Jakobus verhaften und mit dem Schwert töten.
Für die Apostel war's bis dahin auch immer gut gelaufen. Haben sie das Gebet vernachlässigt?
Als Herodes auch Petrus festsetzt, heißt es, "von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott." Apostelgeschichte 12, 5.
Und prompt leuchtet ein Licht im Kerker und ein Engel erscheint Petrus. Der himmlische Bote führt ihn durch alle Hindernisse hindurch bis hinaus auf die Straße.

Lethargie kann tödlich sein, denn Sicherheit ist auf Erden eine Illusion.

Im Kerker leuchtete ein Licht.
Das erinnert mich an Epheser 5, 14: "Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von unter den Toten! und der Christus wird dir aufleuchten."

Lethargie ist wie Schlaf.
Aufwachen ist wieder zu beten.
Das aufleuchtende Licht ist Befreiung.
Wie bei Petrus.

Samstag, 24. März 2012

Auf oder ab?

Wasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands.
Deshalb geht es mit Wasser immer abwärts.

Vorwärtszukommen ohne abzusacken ist erfahrungsgemäß mit gewissen Anstrengungen verbunden. Jeder Sportler weiß jedoch: Nachdem er sich geschunden hat, fühlt er sich gut.
Auch der Schreiber des Hebräerbriefs wußte das:
"Deshalb laßt nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf." (Hebräer 12, 1).

Um uns zu ermutigen, spricht Paulus diesen Segen aus:
"Denen, die mit Ausdauer in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben."
Und
"Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt."
Römer 2, 7+10

Klingt doch ermutigend.
Also: Dranbleiben am Gutestun.

Dran denken: Morgen ist Zeitumstellung. Die Sommerzeit beginnt. Wir stellen die Uhr eine Stunde vor.

Donnerstag, 22. März 2012

Sing and meet God

"Du bist heilig, der du wohnst in den Lobgesängen Israels."
Psalm 22, 4

Von David lasen wir in Psalm 37, 9, daß er Gott "einen Hinterhalt legte." (Siehe letzter Post). Er wollte ihm unbedingt begegnen und ging deshalb dorthin, wo er Gott vermutete und wartete dort auf ihn.

Als Kind wurde ich von meinen Eltern sonntags in den Kindergottesdienst der ev.-luth. Kirche unserer Stadt geschickt. So stand ich eines Tages auf dem Martin-Luther-Platz vor der Kirche und dachte mir, wir erleben hier irgendwie nicht dasselbe wie die Leute in der Bibel.

Ich trat in die Kirche und dachte, hm, hier wohnt Gott. Ich versuchte die Atmosphäre zu erspüren. Die war unspektakulär.
Gott schien mir seltsam abwesend, als ob die biblischen Dinge sich zwar zugetragen hätten, er aber jetzt anderweitig beschäftigt wäre.

Nietzsche hat das einst genauso empfunden. Er schlußfolgerte: Gott ist tot. Er ist gestorben.
Ich kannte Nietzsche nicht.
Ich glaubte auch nicht, daß Gott tot war. Er war nur nicht da. Ich kannte auch sonst keinen, der Gott kannte. Ich dachte, in ganz Deutschland gäbe es keinen, der Gott kannte.

Wie ich mich getäuscht hatte!

Einige Jahre später hat der Herr sich mir nämlich dramatisch geoffenbart. Plötzlich stellte ich fest, er war gar nicht fort.
Er war da.
Nicht in einem alten Kirchenbau, sondern im Zimmer eines alten Freundes, der kürzlich Jesus kennengelernt hatte, erfüllte er auf einmal die Luft. Die Herrlichkeit Gottes war da.
Ich fand heraus: Der biblische Gott ist heute noch derselbe wie damals, beschäftigt mit denselben Dingen: Suchende überraschen, Menschen erlösen, heilen, befreien, mit seinem Geist füllen.

David war zu seiner Zeit irgendwie schlauer: Er ging von vornherein dorthin, wo er Gott erwartete: In die Loblieder Gottes.

Anstatt Beschwörungen zu veranstalten wie die Anbeter von Götzen, sang David für Gott, um Gott dazu zu bewegen, mal nachzuschauen, wer da für ihn singt.
Hat funktioniert.
David begründete quasi im Alleingang die Lobpreistradition Israels.
Amos 6, 5 sagt, David dachte sich Instrumente aus. Vor ihm gab es die Schofar, ein Horn, eine Tröte, auf der man zwei oder drei Töne pfatzen konnte. Die Vuvuzela des Herrn
Naja.
Und es gab das Tamburin, mit dem man klappern konnte. Miriam tat das in 2 Mose 15.
Sicher gab es auch Trommeln, Leier und Zither. Doch erst in der Regierungszeit Davids lesen wir von levitischen Sängern, die Tag und Nacht nichts anderes taten als neue Musik für Gott zu erfinden. (1 Chronik 9, 33). David formte auch Lobpreisgruppen. (1 Chronik 15, 16).

David sang, um Gott zu begegnen.

Die Kirche sang auch.
Sämtliche moderne Musik geht auf die Kirchentonleitern des Mittelalters zurück. Die wiederum hat man aus der Obertonreihe der Natur entwickelt.

Man hat vor einigen Jahren sogar den verlorengeglaubten Kammerton a (=435,92 Hertz) errechnet, mittels der Erkenntnis, daß die 24. Oktave der Frequenz eines mittleren Sonnentags dem Ton g entspricht. Sachen gibt's.

Unsere heutige Musik hat in gewisser Weise das Lob Gottes zum Vater.

Mittwoch, 21. März 2012

Gott einen Hinterhalt legen?

"Die auf den HERRN hoffen, die werden das Land besitzen."
Psalm 37, 9

Das Wort "hoffen" bedeutet auch "harren", "konzentrieren" oder auch "einen Hinterhalt legen."

David hatte lebenslang das dringende Bedürfnis, Gott zu begegnen.
Er "legte Gott einen Hinterhalt" und wartete auf ihn. (Ohne dabei hinterhältig zu werden).

Hinterhalte legt man dort, wo die Person vorbeikommt.
Wer zur Wildschweinjagd aufbricht, der setzt sich nicht in ein Paddelboot und rudert auf den Atlantik hinaus. Der geht in den Wald, an den Ort, wo die Wildschweine kreuzen.

Wenn man Gott einen "Hinterhalt" legen möchte, wo könnte man da hingehen?
In sein Haus?

Ps 22, 2: Du aber bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels.

Dienstag, 20. März 2012

Feuer?!

"Pastor, du hast am Sonntag gesagt, du hättest in deinem Garten ein Feuer gemacht, um Holz zu verbrennen. Das ist doch verboten!"

Ein offenes Feuer im Garten wäre ungenehmigt tatsächlich verboten.
Ein Feuerkorb, wie der von mir verwendete, stellt jedoch kein offenes Feuer dar, genausowenig wie dein Grill auf der Terrasse.

Deine Sorge ist somit unbegründet.
Aber dein Gewissen funktioniert.

"Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein der Strafe wegen, sondern auch des Gewissens wegen."
Römer 13, 5

Montag, 19. März 2012

Verzögerte Bedürfnisbefriedigung

"Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann."
1 Petrus 5, 8

Das Wort "Seid nüchtern" klingt so... nüchtern, wo doch jeder gern mal Spaß hat.
Petrus spricht hier jedoch nicht von Freudlosigkeit, sondern von Mäßigung.

Ein Mensch, der ständig darauf aus ist, jedes seiner Bedürfnisse sofort, hier und jetzt, zu befriedigen, serviert sich eigenhändig dem Teufel zum Frühstück. Er bettelt förmlich um Probleme.

Wer dagegen bewußt Verzicht üben kann, ist seinen eher tierischen Zeitgenossen gegenüber haushoch überlegen.

Esau kam einst vom Feld und hatte einen Bärenhunger. (1 Mose 25, 29-34). Er bettelte seinen Bruder, der gerade ein Linsengericht kochte, um einen Teller voll davon an.
Nun muß man wissen: Esau war ein bedürfnisorientierter, von wenig Zurückhaltung geprägter Mann. Er argumentierte völlig übertrieben: Ich verhungere! Gib schon was her!
Das war natürlich Quatsch.
Der geschäftstüchtige Jakob schlug einen Tausch vor: Gib mir im Tausch dein Erstgeburtsrecht. (Der Erstgeborene erbte doppelt soviel wie alle anderen).
Und Esau, unfähig, zwischen echtem Bedürfnis und einem vorübergehenden Gefühl zu unterscheiden, sagte, Ich verhungere. Was nützen mir Papas Millionen, wenn ich verhungert bin?
Im Rausch des hochphantasierten Hungergefühls tauschte er tatsächlich das wirklich wertvolle doppelte Erbe gegen ein Linsengericht.

Kaum war er satt, wurde er sauer auf Jakob und immer sauerer. In 1 Mose 27 schlägt seine Sauerkeit schließlich um in Haß und der brüllende Löwe kaut auf ihm herum.

Spar dir das.
Trainiere dir durch Mäßigung Selbstdisziplin an.
Das ist gar nicht so schwer.

Paulus, der alte Sieger, sagt, "Sowohl erniedrigt zu sein, weiß ich, als auch Überfluß zu haben, weiß ich..., sowohl satt zu sein als auch zu hungern, sowohl Überfluß zu haben als auch Mangel zu leiden. Alles vermag ich in dem, der mich stark macht."
Philipper 4, 11-13

Freitag, 16. März 2012

Gauck, der PanudeNana

Paulus sagt, gemeindlicher Leiter kann sein, "wenn jemand untadelig ist, Mann einer Frau..." (Titus 1, 6). Einer Frau, nicht zweier oder dreier.

Angesichts dieses Schriftworts ist es überaus ironisch, wenn nun ausgerechnet ein ehemaliger evangelisch-lutherischer Pastor, aufgestiegen zum Präsidenten der Republik, das Konkubinat international wieder salonfähig macht.

Denn Joachim Gauck ist zwar verheiratet. Doch nicht mit der Frau, mit der er zusammenlebt. Der Mann hat zwei Frauen.

Und er scheint zu beabsichtigen, seine Konkubine die Aufgaben einer First Lady wahrnehmen zu lassen. Das ist, gelinde gesagt, international unüblich.

Warum muß ausgerechnet Deutschland hier wieder Vorreiter spielen? Ein fragwürdiges Beispiel haben wir in der Vergangenheit schon oft genug abgegeben.

Was werden speziell die Völker nichtchristlich-religiöser Staaten über das Christentum denken, wenn sie feststellen, daß ein vormaliger Pastor ihnen seine Zweitfrau präsentiert?
Sie könnten ihn für einen Moslem halten.
Sie wissen ja nicht, daß Herr Gauck kein bibelorientierter Christ ist, sondern bloß ein PanudeNana, ein "Pastor nur dem Namen nach." Er war lange Zeit Bürokrat und handelt heute gegen das biblische Gebot.

Trotz dieses unappetitlichen Zuges wird er von seinen politischen Ideen her vermutlich ein guter Präsident sein, für deutsche Verhältnisse.
Im Osten mögen ihn viele nicht, weil er gegen die DDR war. Punkt. Nie hat er sich für eine Reformation des sozialistischen Systems starkgemacht. Er wollte es abschaffen.
Und wenn nachgeborene Jungschwätzer über die Vorzüge einer Wirtschaft reden, in der die Produktionsmittel "dem Volk" gehören, dann fährt er ihnen milde über den Mund und sagt ihnen, daß sie nicht wissen wovon sie reden. Er habe in einer solchen Wirtschaft gelebt. Sie führe nicht ins Paradies der sozialen Gerechtigkeit, sondern zu Armut für alle.

Ich habe selber im Rahmen meiner Besuche in Untergrundbibelschulen der DDR ein paar Wochen lang den sozialistischen "Markt" auf mich wirken lassen können. Ich erinnere mich lebhaft an den allgegenwärtigen Mangel, die mindere Qualität von praktisch allem, die lächerlichen Autos, die verpestete Luft, die Hoffnungslosigkeit und die lieblose Atmosphäre.

Globalisierung unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten ist besser.

Gauck sagt, Sozialismus hin, Kapitalismus her: Es gebe wirtschaftliche Gesetze, die einen funktionierenden Markt möglich machen. Wer immer die übertrete, komme dem Wohlstand in die Quere und dämpfe ihn.
Recht hat er.

Er ist für Gerechtigkeit im eigentlichen Sinn. Deshalb hat er auch die Stasi-Unterlagenbehörde ins Leben gerufen und geleitet. Er wollte die Täter nicht ungestraft lassen und sprach von der Würde der Unterdrückten.

Er hielt den überhasteten Atomausstieg für fragwürdig, da die Regierung hier par ordre du mufti bestehende Gesetze einfach beiseitefegte, mit Wurstfingern in die Rechte der Wirtschaft eingriff und die Legislative überging.

Vieles, was Herr Gauck sagt, ist zustimmbar. Er scheint ein eigenständiger Denker zu sein, der sich nicht so leicht verbiegt. Das macht ihn sympathisch.

Er sollte dennoch, um der vielfältigen Außenwirkung willen, seine Familienverhältnisse ordnen. Alles andere wäre ein Verrat an seinem Pastorendienst, den er immerhin fast 30 Jahre lang ausübte.

Es geht nicht nur um ihn, sondern auch um Jesus, der ihm in den theologischen Fakultäten der DDR Freiräume schuf und in dessen Namen er jahrelang redete.

Go, Jo! To the Standesamt. Yo.

Donnerstag, 15. März 2012

It's Magic: Selbsterleuchtung im Freistil

Kaum ist mein Buch über die Fallen der Esoterik im Druck, drückt mir jemand das hochinteressante Buch eines Eso-Magiers und Anhängers der "Okkulten Wissenschaft" in die Hand, in dem dieser über praktizierte Kabbala, Magie, usw. referiert.

Seine Informationen anhand der Bibel zu analysieren und ihre Bewertung in eine erweiterte Auflage von "Wie ein Engel des Lichts" einzubringen, würde sich lohnen.

Ein moderner Magier versteht sich nicht als finsteren Gesellen. Er ist Gottsucher und sucht überall nach ihm, außer dort, wo er zu finden ist. Er läßt sich auf okkultes (= geheimes) Wissen aus Indien, Japan und dem Orient ein. Er behauptet, Magie sei in der Wissenschaft begründet.

Ein Magier ist gemäß modernem Verständnis jemand, der unsichtbaren Mächten gebieten kann. Ein Magier wirkt in vielerlei Hinsicht wie ein Beter, der das ja auch beabsichtigt. Dennoch besteht natürlich ein himmelweiter Unterschied zwischen einem Beter und einem Magier.

Ein Magier will mit übernatürlichen Kräften seinen Willen durchsetzen.
Ein christlicher Beter bittet ganz speziell Gott, seine Kräfte einzusetzen, um die Bitte des Beters zu erfüllen.

Beim Magier steht der Wille des Menschen im Vordergrund.
Beim Beter der Wille Gottes.
Denn zur Erhörung braucht man Glauben. Und der kommt aus dem "Hören" des Willens Gottes, (das kann auf vielfältige Weise geschehen, wird dem geoffenbarten Wort der Bibel jedoch nie widersprechen). (Römer 10, 17).

Die Magie verheißt einem Adepten folgende "Sieben Großen Privilegien":
"Er sieht Gott von Angesicht zu Angesicht ohne zu sterben und spricht vertraulich mit den strahlenden Wesen, die die ganze Himmlische Heerschar befehligen."
"Er steht über aller Bekümmernis und Furcht."
"Er herrscht mit dem Himmel und die Hölle dient ihm."
"Er verfügt über Gesundheit und Leben bei sich und anderen.
"Er wird von keinem Mißgeschick überrascht und von keinem Unglück niedergedrückt, durch keinen Feind besiegt."
"Er kennt das Geheimnis der Auferstehung von den Toten und besitzt den Schlüssel zur Unsterblichkeit."

Hm.
Ich kenne nur eine einzige Person, auf die das im großen und ganzen zutrifft: Jesus Christus.

Die Magie verheißt dem Magier, daß er durch sie wird wie der auferstandene Christus--ohne Christus. Man hört förmlich die Schlange flüstern: "Ihr werdet sein wie Gott, wenn ihr tut, was ich sage..." (1 Mose 3, 5).

Die Schlange bietet Selbsterleuchtung im Freistil an.
Funktioniert jedoch nicht.
Wer wie Gott sein will, wer ihn zum Vater haben will, kommt um Jesus nicht herum. Sein stellvertretender Tod am Kreuz für unsere Sünden ebnet uns den Weg zu Gott. Nichts sonst.
Denn wenn es einen Weg gegeben hätte, der dem Sohn Gottes diesen Tod erspart hätte, dann hätte Gott der Vater seinem Sohn diese Qual nie zugemutet.
Sein Tod am Kreuz war zu unserer Erlösung zwingend notwendig.

Magie ist folglich lediglich eine Unterspielart der Selbsterlösung.
Denn sie verzichtet auf Jesus.

Überdies hat die Magie Christen nichts zu bieten. Denn wir sind Miterben mit Christus, (Römer 8, 17), und bekommen geschenkt, was die Magie ihren Anhängern verheißt. Wir bekommen Einfluß auf die Kräfte des Höchsten samt Jesus-Ähnlichkeit geschenkt. Aus Gnade.
Einfach so.

"Alles ist euer.
Es sei Paulus oder Apollos oder Petrus, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes."
1 Korinther 3, 21-23

Montag, 12. März 2012

Sinn im Leben

"Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden."
Matthäus 10, 39

Habe heute von einem reichen Ehepaar in Detroit, USA, gehört, das wieder einen Sinn im Leben gefunden hat.

Es war nämlich so, daß die beiden vor etlichen Jahren ihr Computergeschäft verkauft hatten und Privatiers mit viel Zeit und Geld geworden waren. Sie kam eines Tages heim und er fragte sie, wie ihr Golfspiel gewesen sei. Da brach sie in Tränen aus und bekannte, "Mein Leben hat keinen Sinn."
Also begannen sie, sich als freiwillige Helfer in einem Sozialwerk nützlich zu machen. Sie halfen in einem christlichen Shelter, wo sie erlebten, wie alle paar Monate dieselben hilfesuchenden Drogenabhängigen vorbeikamen. Die wurden clean, hielten eine zeitlang durch, wurden rückfällig und tauchten wieder im Shelter auf.

Das störte die beiden.

So richteten sie in einem der Geisterviertel von Detroit, (einer Stadt, in der tatsächlich ganze Viertel leerstehen), ein Haus her und beherbergten einige entzugswillige Frauen dauerhaft. LifeBUILDERS entstand und funktionierte so gut, daß ein Haus zum nächsten führte, bis ein ganzer Straßenzug mit Ex-Junkie-Christen wiederbelebt war.
Um noch besser betreuen zu können, verkaufte das Paar ihre Villa im Reichenvorort samt Bling und Kram und zog zu seinen Schützlingen.

Sie erleben Gott und fühlen sich so lebendig wie nie zuvor.

Hast du zuviel Zeit?
Bist du reich und langweilst dich?
In diesem Fall wird Zufriedenheit wohl erst wieder bei dir einziehen, wenn du etwas Selbstloses mit deinem Leben und deinem Geld anstellst.

Freitag, 9. März 2012

"Om shanti shanti shanti"

Mit diesem Satz geht "Wie ein Engel des Lichts" los, das Buch, in dem wir feststellen, daß es mehr als nur einen Jesus und mehr als einen Christus gibt.
Jesus wurde nämlich immer wieder von verschiedenen Gruppen vereinnahmt und seine Lehre umgedeutet.

Dies begann schon zu biblischen Zeiten.

Manche ahnungslosen lieben Leute denken gar alle Religion führe irgendwie zu Gott und verwechseln die Gurus mit dem Meister. Dann finden sie sich in Indien wieder, wo sie (als getaufte Namenschristen) Mantras rufen und auf Erleuchtung hoffen. Für sie ist "Der Christus" eine Mischung aus Jesus, Buddha, Krischna, dem Mahdi und dem Weltgeist.

Paulus schimpfte schon zu seiner Zeit über die Offenheit für esoterische Jesusbilder: "Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren.
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht."
Galater 1, 6-8

Gestern sprach ich mit einem jungen Mann über den Glauben, (auch er bestimmt getaufter Namenschrist). Er sei eher buddhistisch drauf, meinte er. Mit der Bibel als Gottes Geschenk an die Menschheit könne er nicht so viel anfangen.
Ehemalige Buddhisten schon.
Westler orientieren sich nach Fernost, wo doch die Menschen in Fernost in unseren Tagen wie nie zuvor dem Christentum zustreben. Südkorea etwa ist traditionell ein buddhistisches, konfuzianistisches Land. Doch seit dem Koreakrieg bekehren sich dort ungeahnte Massen zum biblischen Jesus Christus. Das halbe Volk besteht mittlerweile aus Christen.
Die weltliche FAZ rechnet damit, daß China in etwa 15 Jahren ein christliches Land sein wird.

Das sind gute Nachrichten.

Habe heute den Proof, ein ungebundenes Probeexemplar vom "Engel des Lichts", unserem Buch über Esoterik, bekommen.

Sieht super aus!

Das Papier ist ein echter Augenschmeichler, sehr schön, um davon zu lesen.
Der Umschlag wurde noch einer kleinen Änderung unterzogen. Nun steht einer Herstellung nichts mehr im Weg. Da die Druckerei ziemlich auf Zack zu sein scheint, könnten schon nächste Woche die ersten Exemplare im Gemeindebücherladen erhältlich sein.

In Ephesus taten die Bekehrten folgendes mit ihren Esoterikbüchern:
"Zahlreiche aber von denen, die Zauberei getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen; und sie berechneten ihren Wert und kamen auf fünfzigtausend Silberdrachmen."
Apostelgeschichte 19, 19

Statt ihre Büchereien zu versilbern, verheizten sie sie.
Die haben ganze Sache gemacht mit dem Herrn.
Muß man sagen...

Donnerstag, 8. März 2012

Du suchst Anerkennung?

Jeder Mensch sucht Anerkennung, "Ehre" im biblischen Jargon.
Doch nur, wer Anerkennung von Gott erfährt, wird "satt."

In Johannes 4 spricht Jesus zur Mittagszeit mit einer Samariterin an einem Brunnen vor einem Dorf über Gott und führt sie zum Glauben. Als sie begeistert in die Stadt geht, um anderen von ihrem Erlebnis zu erzählen, kommen die Jünger Jesu, die in der Stadt etwas zu essen gekauft hatten.

Sie sagen, "Rabbi, iß."
Worauf Jesus antwortet, "Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt." (Vers 32).
Die Jünger wundern sich: Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht?
Da sagt Jesus, "Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe."

Die "Speise", die Jesus innerlich satt machte--und die die Jünger nicht kannten (!)--war, den Willen Gottes zu tun.

Man möchte meinen, auch die Jünger kannten diese "Speise", sie taten es aber nicht.
Sagt Jesus.
Die Jünger, die Nachfolger Jesu, kannten den Willen Gottes nicht und taten ihn demzufolge auch nicht. Was nichts anderes bedeutet, als daß sie Jesus aus den falschen Gründen nachfolgten.
Sie taten das richtige--aus den falschen Motiven.
Entsprechend erlebten sie auch die Anerkennung durch Gott und die Zufriedenheit, die das bringt, nicht.
Statt Anerkennung von Gott zu erfahren, diskutierten sie, wer von ihnen der Größte sei. (Lukas 9, 46). Sie dachten nämlich, Jesus als Messias und Sohn Davids würde nunmehr den Thron Davids einnehmen, die Römer verscheuchen und ein neues Goldenes Zeitalter für Israel einläuten. Deshalb wollten Johannes und Jakobus zu Jesu Rechten und Linken sitzen in der Herrlichkeit. (Markus 10, 37).
Selbst während des letzten Abendmahls, als Jesus ihnen den Neuen Bund erklärte, entbrannte ein Streit unter ihnen, wer von ihnen für den Größten zu halten sei. (Lukas 22, 24).
Die Botschaft vom Kreuz hingegen verstanden sie nicht, auch nicht nach dreimal Erklären durch Jesus.

Wer der Größte sein will, sucht verzweifelt Anerkennung.
Sattmachende Anerkennung kann jedoch nur Gott geben.

Wie wir genau in deren Genuß kommen, schauen wir uns demnächst mal an.

Dienstag, 6. März 2012

WeEdL-Esoterik-Buch als Hardcopy

Eine Frau kam auf mich zu und verriet mir, sie habe alle 100 Seiten von "Wie ein Engel des Lichts", (das ist unser free-PDF-Buch zum Thema Esoterik), auf einmal gelesen. Es habe sie gesegnet.

Prima, dachte ich mir.

Da trat ein Herr an mich heran und sagte dasselbe.

Hm, dachte ich mir. Es weckt Interesse.
Runtergeladen wird's auch recht häufig, ich sehe ja die Statistiken.

Als dann auch noch E-Mails mit ähnlichem Tenor kamen, dachte ich mir, wir drucken ein paar Exemplare, um den Aktionsradius des Buches zu vergrößern. Denn viele Menschen setzen sich lieber mit einem echten Buch in der Hand auf die Couch, als ein virtuelles am Computer zu lesen. (Die PDF-Version bleibt trotzdem weiter kostenlos erhältlich).

Cover und Text wurden ein wenig bearbeitet, Nun ist es bereit. Heute nachmittag, wenn alles klappt, werde ich den Druckauftrag erteilen. In 14 Tagen ist es dann im Bücherladen erhältlich.
Preis dürfte so bei 7 Euro liegen.
Das geht doch.

"Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht wieder, dazu Weisheit und Zucht und Verstand!"
Sprüche 23, 23

Samstag, 3. März 2012

Wehr dich, gemobtes Kind

"Pastor, mein achtjähriger Sohn wurde auf dem Pausenhof von einem Problemschüler übel verhauen, mit Tritten zum Kopf und so. Der Direktor hält sich raus, mit der Mutter, einer Geschiedenen, kann man nicht reden. Was tun?"

Den Lehrern wurden schon vor Jahrzehnten vom Zeitgeist wirkungsvolle Disziplinarmöglichkeiten weitgehend entzogen. Und Eltern haben oft kein Wertesystem mehr, das sie mit anderen Eltern teilen. Zu deutsch: Der Junior tut etwas Strafenswertes, doch seine Eltern bestrafen ihn nicht, sondern verteidigen ihn perverserweise. Das Resultat: Die jugendlichen Opfer sind auf sich selber gestellt.

Da kann man sich als Elternteil schon mal hilflos fühlen.

Selber Eingreifen und sich den Täter mehr als verbal zur Brust nehmen, ist nicht--außer im Fall der Nothilfe natürlich. Selbstjustiz ist im Reich Gottes nicht vorgesehen. Wer weiß, was sich da hochschaukeln könnte, wenn der Täter einem größeren Clan entstammt:
"Das Pressen der Milch bringt Butter hervor, und das Pressen der Nase bringt Blut hervor, und das Pressen des Zornes bringt Streit hervor."
Sprüche 30, 33

Im vorliegenden Fall muß sich das Opfer selber Respekt verschaffen, wenn es angepöbelt wird.
Von Erwachsenenseite wird keine Hilfe kommen.
Doch in dem Alter kann man bestimmte Konflikte noch körperlich lösen. Im Erwachsenenalter nicht mehr. Da verlegt man sich besser auf die vom Herrn vorgesehene rechtliche Tour, wenn einem übel mitgespielt wird.

Ich rate jungen Leuten zum Erwerb von Fertigkeiten zur Selbstverteidigung.
Wirkungsvoll müssen sie sein.
Das elegante Karate funktioniert nur bei Distanzangriffen wie Tritten und Schlägen.
Was, wenn ein Gegner klammert?
Judo ist ein Kontaktsport und funktioniert prima, wenn jemand klammert. Doch was, wenn er schlägt?
Was mache ich, wenn ich mit einer Hand des Gegners gepackt und auf Distanz gehalten werde?
Da wäre Aikido gut, denn da gibt's wunderbar wirksame Gelenkhebel.
Ich werde mit Stöcken malträtiert oder mit dem Messer bedroht: In Kali, Arnis und Escrima lerne ich, wie man damit umgeht, bzw. sich dagegen wehrt.

Doch wenn man jede dieser Selbstverteidigungssportarten trainieren würde, bliebe einem für nichts anderes mehr Zeit.

Da ist es gut, daß Ju Jutsu seinerzeit im Auftrag des deutschen Innenministeriums entwickelt wurde. Es kombiniert die besten Techniken aus all diesen Disziplinen und ist relativ leicht zu lernen. Es ist polizeiliches Ausbildungsfach. Jeder deutsche Grenzschützer hat den grünen Gürtel in JJ.
In Deutschland gibt es mehr als 900 Vereine, die JJ anbieten. Man findet praktisch überall eine Gruppe, in der man trainieren kann.

JJ wirkt sich positiv auf Selbstsicherheit und Mut aus.

Ich wünschte, ich hätte meinen heutigen Kenntnisstand in JJ schon während meiner Schulzeit gehabt. Ein oder zwei Jahre dieser Zeit, in der ein paar neu dazugekommene Durchfaller unsere Klasse (inklusive mir) quälten, wären bestimmt anders verlaufen.

Wenn man sich im Falle eines Angriffs entschlossen wehrt, erlangt man Respekt, selbst wenn man verliert. Es kann sogar sein, daß die Streithähne darüber Freunde werden, weil plötzlich eine Gleichwertigkeit empfunden wird, da das Täter/Opfer-Schema durchbrochen wurde.

"Wer ist Gott außer dem HERRN? Und wer ist ein Fels als nur unser Gott?
Er lehrt meine Hände das Kämpfen.
Du umgürtetest mich mit Kraft zum Kampf, beugtest unter mich, die gegen mich aufstanden."
Psalm 18, 32+35+40

Freitag, 2. März 2012

Bewahrung vor dem Schrecken der Nacht

"Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen."
Jesaja 43, 2

Die Mutter der besten Ehefrau von allen, (Frau, liest du das?), wohnt in einer kleinen Stadt im US-Bundesstaat Illinois. In der Nacht auf Vorgestern lag sie mit weit offenen Augen im Bett und hörte zu, wie der Sturm ums Haus tobte und der Regen in Sturzbächen auf Haus prasselte.

Um vier Uhr morgens wurde ihre Schwester, die auch im Haus wohnt und Leiterin der Notaufnahme eines Krankenhauses ist, auf die Arbeit gerufen.

Als meine Schwiegermutter am nächsten Tag umherfuhr, stellte sie fest, daß der halbe Ort einem Kriegsgebiet glich. Wohnhäuser und Einkaufszentren lagen verwüstet.
Am Krankenhaus fehlte eine Wand.
Man konnte direkt in die Krankenzimmer mit ihren Betten blicken.

Dreizehn Menschen starben, 26 werden vermißt. Die Zahl der Verletzten steht noch nicht fest.

Von einer Kirche standen die Wände noch. Drinnen war nichts mehr.
Ich hoffe, das ist nicht prophetisch für den Ort.

Ich habe schon vor Jahren festgestellt: Europa führt immer mal wieder Krieg und verwüstet sich. In Amerika übernehmen das die Naturgewalten. Die sind dort allerdings noch unberechenbarer als die Politiker in Europa.
Beständige Sicherheit gibt es weder hier noch dort.

Der Herr hat seine Hand über die Familie meiner Frau gehalten. Es entstand kein Schaden und niemand wurde verletzt.
Praise the Lord.
Für die übrigen rollt die Hilfe nun an. Gott segne alle Helfer.

"Wer im Schutz des Höchsten wohnt, bleibt im Schatten des Allmächtigen.
Ich sage zum HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn!
Mit seinen Schwingen deckt er dich, und du findest Zuflucht unter seinen Flügeln. Schild und Schutzwehr ist seine Treue.
Du fürchtest dich nicht vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der am Tag fliegt. Tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten - dich erreicht es nicht."
Psalm 91, 1-2+4+7