Freitag, 29. Mai 2009

Schon wieder Burnout

"Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, darüber denkt nach!
Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein."
Philipper 4, 8-9.

Habe gestern gelesen, daß die Rapperin Lady Bitch Ray, eine vulgäre Person, die vor allem mit obszönen Texten glänzt, sich wegen Depressionen und Burn-out-Syndrom in Behandlung begeben hat.

Wie konnte ihr das nur passieren?

Ob der Gott des Friedens mit uns ist, hat viel mit unseren Gedanken zu tun, sagt Paulus. Paß also auf, daß du dir nicht mental selbst ein Bein stellst und dich hinterher beschwerst, daß du keinen Frieden hast.

Dienstag, 26. Mai 2009

Pastor Peter--Geschichten aus der freikirchlichen Provinz

Ein letztes Donnern, dann starb der Motor und Pastor Peter schwang sich von seiner Harley Davidson. Mit langen Schritten strebte er seiner Gemeinde zu. Elder Sahib hatte ihn durch die Scheibe gesehen. Die Tür schwang auf.

"Das kann ja wohl nicht wahr sein!" brüllte der Pastor.

"Olaf hat sich gleich freigenommen und ist gekommen," sagte Elder. "Er ist schon drin und schaut nach, woran's jetzt genau liegt."

Peter stiefelte an ihm vorbei durchs Foyer.

"Und die Frauen machen ihren Gebetsmorgen oben. Da sind sie sicher," rief Elder.

Peter stoppte erst wieder an der Treppe, die hinab ins Auditorium führte. Als er den Schlamassel sah, klammerten sich sich seine Hände fassungslos ans Geländer. Es war Montagmorgen. Seine Frau hatte angerufen und es war kein Scherz gewesen.

Er fühlte Elders Hand auf seiner Schulter. Mit persischem Zungenschlag sagte der, "Ich weiß auch nicht, was ich sagen soll."

Pastor Peter blickte in einen Swimming Pool. Nur daß dieser Pool nicht mit schönen, kleinen hellen Kacheln gefliest war, sondern mit dunkelblauem Teppich. Es handelte sich nämlich um den Gottesdienstraum seiner Kirche, einer halb im Boden versenkten umgebauten Fabrikhalle im Gewerbegebiet von Elmendorf, einem an sich ehrenwerten Vorort der Stadt Schnüdelburg. Doch letze Nacht hatten hier Wahnsinnige eine zweite Sintflut veranstaltet—in seiner Gemeinde!

Die Wellen schlugen gegen die Wände. Stühle dümpelten auf den Fluten wie das Treibgut der Titanic. Eine Kongatrommel, dick wie ein Faß, leistete ihnen Gesellschaft.

Die rote Bühne ragte wie ein überdimensionierter Startblock aus dem Wasser, mit der alten Holzkanzel ganz vorne. Die stand dort braun und fest wie der Fels von Gibraltar. Die Instrumente drum herum standen alle im Trockenen.

Peters Kopf fuhr herum: die Mischpult-Insel hinten im Saal machte ihrem Namen alle Ehre. Sie ragte auf wie Helgoland im Souterrain. Die Elektronik war gerettet.

"Wer war das?"

Elder Sahib zuckte mit den Schultern. "Bis jetzt keine Ahnung. Müssen Olaf fragen."

Pastor Peters Gedanken rasten. Woher war das Wasser gekommen?

"Hallo Pastor!"

Jemand winkte ihm von einem Schlauchboot aus zu.

"Hallo Maryam," sagte er. "Fall nicht rein."

Elders Sahibs Frau war damit beschäftigt, die Stühle aufzufischen und zu stapeln. Gute Leute, die Sahibs. Sie waren in den Siebziger Jahren aus Persien geflohen, als Khomeini das Land übernahm, und waren auf mancherlei Umwegen hier in der Provinz gelandet. Nun Rentner, standen sie stets bereit, wenn Peter sie brauchte. Sie standen auch bereit, wenn er sie nicht brauchte. Sie gehörten zur "More Power Gospel Church" wie der Dampf zur Socke.

Ebenso verhielt es sich mit Yoshi Nakamura, dem besten Lobpreisleiter Japans, der, seit er vor zehn Jahren eine Deutsche geheiratet hatte, nunmehr die MPG-Church zum Kochen brachte. Bremsen quietschten. Dann kam Yoshi atemlos hereingestürzt. Die Tür seines Wagens draußen hing offen und die Warnblinkanlage blinkte, denn Yoshi neigte zum Melodram.

"Warst du das?" fragte Pastor Peter, nur um zu sehen, wie er reagieren würde.

Yoshi starrte ihn an als sähe er einen Geist. Dann schlug die Augen nieder. "Ich wollte es dir gerade beichten."

Peters Augenbraue hob sich.

"Nein, Quatsch. Bin genauso von den Socken wie du. Ehrlich."

Ein Plätschern erregte ihre Aufmerksamkeit und sie blickten aufs Wasser. Ein Taucher in voller Montur erschien. Er schob sich das Brillenoval auf die Stirn, nahm den Schnorchel aus dem Mund und grüßte freundlich. "Hallo Pastor." Es war Olaf.

Olaf war ein Allroundgenie mit mindestens drei Gesellenbriefen und einem abgeschlossenen Ingenieursstudium. Er konnte alles.

Und Olaf nahm seine Aufgaben sehr ernst.

Seine Schwimmflossen patschten auf der Treppe, als er heraufstapfte. "Das Wasser steigt nicht mehr," sagte er. "Sinken tut's aber auch nicht. Pegelstand einskommasechsundfünfzig vorn und einsdreiundsiebzig hinten. Weißt du, wo der Schlauch mit dem Wasserhahn hinter der Bühne plötzlich herkommt? Der war letzte Woche noch nicht da."

Peter wandte sich zu Elder Sahib.

Der breitete die Arme aus. "Ich weiß von nichts."

Pastor Peter versuchte zu kombinieren. "Hinter der Wand da stecken die Hochcontainer vom Sorgenbock," sagte er. Die Lagerstätten der Brauerei befanden sich in der Tat gleich jenseits der Wand, auf die er deutete. Man war eng verbunden miteinander, hier im Industriegebiet. "Yoshi, hast du probiert, die anzuzapfen?"

"Erstens trinke ich kein Bier," sagte Yoshi, "und zweitens schwimmt deine Gemeinde in Wasser, und nicht in Gerstensaft."

Elder kicherte.

Pastor Peter kombinierte wieder. "Das Wasser kriegen wir heute nicht mehr hier raus."

"Amen," sagte Olaf ernst.

"Machen wir also das beste draus." Er wandte sich an den Perser. "Elder, Maryam paddelt dich rüber ins Büro. Dort liegt die Adreßliste von den sieben Neuen, die sich im letzten Vierteljahr bekehrt haben. Ruf sie an und bestelle sie für achtzehn Uhr. Wir machen einen Taufgottesdienst. Es wird eh Zeit. Vielleicht winkt der Herr uns hier mit dem Zaunpfahl."


Um sechs an diesem Montagabend saßen die sieben Täuflinge auf der trockenen Plattform und lauschten Pastor Peters Ausführungen zur Taufe. Eine ganze Reihe von Gemeindemitgliedern hatte Wind von der Sache bekommen und hatte sich auch eingefunden.

"Es gibt insgesamt drei Taufen, die ein Christ erleben sollte," sagte der Pastor, auf dem still alle Augen ruhten. "Die erste ist die in den Leib Christi hinein. Die findet statt, wenn man sich für Jesus entscheidet. Dann ist man ein Teil seines Leibes. Erster Korinther zwölf spricht davon.

Die zweite Taufe ist die mit Wasser, die wir heute vollziehen werden. Sie ist das äußerliche Symbol für das, was in euren Herzen passiert ist. Innerlich seid ihr auferstanden. Eure Sünden sind vergeben und ihr habt neues Leben vom Herrn empfangen. Ihr seid von neuem geboren. Die Wassertaufe zeichnet das nach. Ihr werdet untergetaucht zum Zeichen eurer Beerdigung und wieder raufgeholt zum Zeichen eurer Auferstehung.

Die dritte Taufe ist die mit dem Heiligen Geist. So, wie die Jünger an Pfingsten erfüllt wurden mit Kraft aus der Höhe, tauft Gott auch heute noch seine Kinder mit seinem Geist."

Dann machten sich Elder Sahib und Pastor Peter an die Arbeit. Sieben weißgewandete Christen--eine Familie und deren Verwandte--verschwanden in der Flut und tauchten wieder auf, während Yoshi und seine Frau ein selbstkomponiertes Tauflied sangen. Es klang ein wenig wie ein Sauflied, die Vibrations waren jedoch schön und rein und auf den Herrn ausgerichtet. Alle tanzten, und Elders Sahibs Frau Maryam empfand an damals, wenn sie wirklich gewollt hätte, hätte sie auch auf dem Wasser tanzen können, so schön war dieser Abend gewesen.


Der Vermieter der MPG-Church wußte mehr darüber, wie das Meer in die Gemeinde gekommen war, er wollte jedoch nicht darüber reden. Da er ein Ehrenmann war, legte das Auditorium bis Sonntag trocken, bezahlte den verursachten Schaden, und niemand redete mehr über die Sache.

Pastor Peter wurde aber den Verdacht nicht los, daß die Brauerei Sorgenbock und ihre Vorräte etwas damit zu tun gehabt hatten...


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Nicht nur die More Power Gospel Church, auch das CGZ veranstaltet eine Taufe, am 19. Juli am Baggersee. Details folgen.

Du bist dafür der Richtige

"Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so daß ihr sie ertragen könnt." 1 Korinther 10, 13.

Gott steckt dich in Situationen, weil er weiß, daß du für sie der Richtige bist. In bestimmten Krisen blicken alle intuitiv auf dich. Denn sie ahnen:
Du bist die Person mit der Lösung.
Was für die Gottesleute im Alten Testament galt, gilt auch für dich.

So gab ein Engel des Herrn der Mutter Simsons bekannt, was ihr noch nicht einmal gezeugter Sohn so alles tun würde, die Probleme die er haben und wie er sie lösen würde: Damals herrschten die Philister über Israel und Simson sollte "anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu retten." Richter 13, 5. Simson war geboren zu Kampf und Sieg.
Und er kämpfte.
Und er siegte.

Johannes der Täufer sollte ein zweiter Elia sein und über die bevorstehende Ankunft des Messias predigen. Er predigte Umdenken, zurück zum Herrn, und ebnete so Jesus den Weg. Das war sein Ding.

Jesus kam und mußte mit dem Kreuz zurechtkommen. Das war Gottes Wille für ihn. Jesus war der einzige Mensch unter all den Milliarden Geborenen, der es auf sich nehmen konnte. Alle anderen wären an der Aufgabe gescheitert.

Manche Sachen müssen aus unerfindlichen Gründen passieren.
Deshalb kann es gut sein, daß Gott dich jahrelang auf eine bestimmte Sache vorbereitet, die--warum auch immer--passieren muß.
Ich denke an den Piloten Chesly Sullenberger, der am 15. Januar 09 ein Flugzeug auf dem Hudson River in NY notlandete, weil ein Gänseschwarm beide Triebwerke zu Schrott verwandelt hatte.
Alle 155 Passagiere überlebten unverletzt.
Captain Sully war zu dem Zeitpunkt bereits seit 42 Jahren Pilot, erst bei der Luftwaffe, dann auf zivilen Maschinen. Die zahlreichen Gewitter und Triebwerksprobleme der Vergangenheit hatten ihn auf jenen Moment in New York vorbereitet.
Er hätte nie im Leben um diese Aufgabe gebeten. Hätte er gewußt, was ihn erwartete, hätte er an diesem Tag vielleicht sogar blaugemacht. Wer hat schon Lust, einen triebwerkslosen Passagierjet durch die Häuserschluchten einer dichtbevölkerten Großstadt zu manövrieren? Doch Gott wußte, daß Sully so ziemlich der einzige Pilot in Amerika war, der das konnte.

Sullenberger war der richtige Pilot zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Bezieh das mal auf dich.

Freitag, 22. Mai 2009

Braucht Gott Lobpreis?



Psalm 50, 14:
"Opfere Gott Dank."

Warum Gott Dank opfern? Er weiß doch schon, daß er der Größte ist.
Braucht Gott Lobpreis?

In der griechischen Sage gibt's einen jungen Mann namens Narziß, der einst an eine Quelle trat und sich dort in sein Spiegelbild verliebte. Er verhungerte mit der Zeit, während er da hockte, sich selber begaffte und toll fand.
Es gibt Zeitgenossen, die sich in prekärer Weise dauernd um sich selber drehen. Die sind in der Regel anstrengend.
Sollte Gott einer der ihren sein?
Das ist ausgeschlossen.
Es ist vielmehr so, daß WIR Lobpreis brauchen, also die ritualisierte Erinnerung an die Größe Gottes, (ich rede vom Liedersingen). Denn das hat positive Auswirkungen auf uns:

"Berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt."
Epheser 5, 18

Lobpreis berauscht.
Wenn wir (unter Herzensbeteiligung und mit dem richtigen Motiv) Gott loben, dann erfüllt uns dies mit seinem Geist. Wir erleben seine Nähe.
Absichtlich danken und Gott preisen ist einer der Schlüssel für ein erfülltes geistliches Leben.

Carolyn D. hat schöne Aufnahmen vom JB-Konzert gemacht. Ich präsentiere hier mal zwei davon.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Die Arbeit in Südafrika

Judy Bailey ist schwarz und dient unter Weißen. Sie stammt nicht aus Afrika, sondern aus Barbados in der Karibik.

C. Sch. ist weiß und dient schwarzen Kindern. Sie ist eine junge Frau aus Deutschland, die in Afrika aus Glauben lebt. Sie wird an einem Mittwoch im Juli bei uns sein und Bericht erstatten, wie's so läuft.

Sie und die Kinder des Pop Up-Projekts in Südafrika, das wir regelmäßig unterstützen, sind nun in ein Missionshaus "Haus Makarios" gezogen. Die Bauarbeiten am Dach belaufen sich zunächst auf 3.000 EUR. C. hat das Geld dafür bereits letzes Jahr von uns bekommen.
Wir finanzieren Kindern nicht nur Schulbesuch und Klamotten, usw., sondern auch ein Dach über dem Kopf. Ist doch auch schön.

"Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan." Matthäus 25, 40.

Dienstag, 19. Mai 2009

Full House JB


Ein stehender Mensch verbraucht weniger Fläche als ein sitzender mit Stuhl.
Es war definitiv richtig, den größten Teil der Sitzmöglichkeiten im CGZ-Auditorium zu entfernen. Hätten wir das nicht getan, wären sämtliche Stühle besetzt gewesen, plus 100 weitere Leute hätten sich in die freien Flächen quetschen müssen, die 42 Helfer gar nicht mitgezählt. So bekam man wenigstens (hin und wieder) noch Luft.

Judy Bailey ist eine der sympathischsten Personen, die ich je getroffen habe und frei von allen Allüren. Sie stellte sich mir mit Namen vor und nach dem Abendessen half sie mit, den Tisch abzuräumen.

Ihr Mann Patrick ist ein sanfter Riese, der mit größter Einfühlsamkeit die minikleinen Rhythmusrasseln schüttelte und rührte. (Zumindest denke ich, in seinen Händen waren Rasseln--seine Hände klangen so--gesehen habe ich sie nicht).

Zum Konzert:
Schon nach dem ersten Lied herrschte Hochstimmung.
Obwohl sie im achten Monat schwanger ist, rockte sie und tanzte und bewegte sich frei und unbeschwert, als ob sie allein in ihrem Körper gewesen wäre. Der runde Bauch ihrer Ovation-Gitarre und ihr eigener harmonierten wunderbar.
Hin und wieder präsentierte ihr Freund Steve--ein Keyboarder, der extra aus England herübergekommen war--ein Lied, bei dem Judy dann nur zuhörte. War auch gut.
Die Band war spitze.

Alles in allem eine gelungene Sache. Würde mich nicht wundern, wenn wir Judy nach einer Zeit wieder in unserer Mitte hätten.

Und Danke allen Mitarbeitern, die sich bis fast Mitternacht abgerackert haben. Vergelt's Gott.

Samstag, 16. Mai 2009

Letzte Erinnerung: JB

"Berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt."
Epheser 5, 18

Heute abend um 19.00 Uhr treffen sich Judy Bailey und einige der maßgeblichen Musiker der deutschen christlichen Szene im CGZ in Geldersheim und veranstalten dort ein Konzert.

In wenigen Stunden geht's los.
Wann gibt's das wieder?
Geh hin!

Freitag, 15. Mai 2009

Genaues Datum Judy Bailey-Konzert

Ich hatte letzte Woche eine Bild-Anzeige zum Judy Bailey-Konzert im CGZ in einem Anzeigenblatt geschaltet. Statt unsere Vorlage zu veröffentlichen, entschloß sich die Redaktion jedoch, einen eigenen Entwurf, (der graphisch noch besser aussah als unserer), zu drucken.

Problem war nur, daß das Datum nicht stimmte: Es war der 15.5.09 angegeben statt der 16.

Die freundliche Anzeigen-Frau des Blattes und ich einigten uns dann darauf, am Mittwoch eine neue, korrigierte Fassung der Annonce zu bringen, und darüber hinaus einen Artikel mit Bild im redaktionellen Teil.

So geschah's und wir erschienen zum selben Preis statt einmal dreimal in jenem Blatt.
"Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken." Römer 8, 28.
Gott macht eben aus Mist Dünger.

Hier nochmal für alle Anzeigenblattleser vom Sonntag, die nicht in die Mittwochsausgabe geschaut haben:

Judy Bailey und Band spielen am Samstag, 16.5.09, um 19.00 Uhr im Auditorium des CGZ in 97505 Geldersheim bei Schweinfurt.

Einlaß ist 18.00 Uhr.
18.30 Uhr Vorprogramm mit der CGZ-Band und Jorge Martinez.

Karten:
Eventuell gibt's noch ein paar zu 8,- EUR in der Buchhandlung Colibri in Schweinfurt, bei City Foto in Maßbach, Geo und Werneck, (in W vermutlich nicht mehr), und im Teeblatt in Haßfurt.

Alle, die ihre Karten im voraus per Überweisung bezahlt haben (und die Tickets nicht zugesandt bekamen), erhalten diese an der Kasse: Bitte weist euch aus!

Reservierte und unreservierte Karten gibt's zum Abendkassenpreis von 10,- EUR.
(Dieser Preis ist unschlagbar und wurde von einem großen und vielen kleinen, (und ein paar ganz kleinen) Sponsoren möglich gemacht.
Gott wird sie belohnen.
Wir wollten von Anfang an, daß jeder, auch die geldknappe Familie, sich dieses Konzert leisten kann). (Apropos: Kinder zahlen erst, wenn sie Schulkinder sind. Kleinere kosten nichts. Doch Babies sind für diesen Abend bei der Oma sicher besser aufgehoben).

In der Pause gibt's einen Schluck zu trinken und einen Happen zu essen. Ihr müßt also keine Wasserflaschen mitschleppen, an denen ihr dann nuckelt, während ihr abrockt. Und der Big kann getrost beim Mac bleiben.

Vielen Dank jetzt schon an die Dutzende Mitarbeiter für euer Engagement. Ohne euch liefe gar nichts. Gott segne euch.
Wir treffen uns um 17.45 Uhr vor der Bühne und beten einen Moment miteinander.

Bis Samstag.

Donnerstag, 14. Mai 2009

Kronenwerfen

Rings um den Thron Gottes stehen Throne, auf denen 24 Älteste sitzen.
Eine privilegierte Position.
Diese Ältesten erkennen in Gottes Wesen ständig neue Facetten, die sie so begeistern, daß sie "ihre Siegeskränze niederwerfen vor dem Thron und sagen: Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden." Offenbarung 4, 10.

Das Niederwerfen ihrer Kronen vor Gott bedeutet nichts anderes, als daß sich diese Ältesten völlig Gott ausliefern. Er soll die Krone, die Kontrolle, über ihr Leben haben. Sie erkennen, daß er es war, der ihre Siege verursachte. Er ist absolut vertrauenswürdig.

Wenn jene, die am nähesten an Gott dran sind,
wenn die, die ihn am besten kennen,
wenn die, die ihn ständig neu erleben, ihm so sehr vertrauen, daß sie ihre Kronen vor ihn hinwerfen, dann sollten auch wir nicht gar so mutlos und zaghaft durch die Kulissen unseres Lebens schleichen. Vielleicht prüft uns Gott ein wenig, ob wir auch dann in Liebe wandeln, wenn der Druck mal etwas größer ist. Er hat alles unter Kontrolle.

Act like an elder:
Cast your crown.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Music by JB

"Singt dem HERRN ein neues Lied, singe dem HERRN, ganze Erde!"
Psalm 96, 1

Ganz oben auf der Website von www.judybailey.de ist ein kleiner Audioplayer, mit dem man in eine ganze Reihe von Judy-Lieder reinhören kann.

So daß alle wissen, was sie am Samstag, 16.5.09, 19.00 Uhr im CGZ erwartet.

Good stuff.

Montag, 11. Mai 2009

Wer ist Judy?

Nun geht es ja in die letzte Runde: am Samstag steigt endlich das Judy Bailey-Konzert im CGZ.

Für alle, die Judy nicht kennen, hier ein Auszug aus der Pressemappe:

"Angefangen hat alles im heimischen Chor der Holy Trinity Church in St. Philip, Barbados.
Schon früh hatte Judy Bailey die traditionsreichen Nebelbänke ihrer Geburtsstadt London gegen ein Leben unter karibischen Sonnenstrahlen auf der kleinen Antilleninsel Barbados eingetauscht.

Mit 17 beginnt sie Gitarre zu spielen und erste Lieder zu schreiben. Schon bald wird das besondere Talent der jungen Frau erkannt: Ihre erste eigene Produktion erhält auf Barbados prompt den begehrten Award „Gospel Album of the Year" und zusammen mit der Reggae-Legende Eddy Grant („Gimme hope Joanna", „Electric Avenue" ...) produziert Judy Bailey das Album „Between you and me". Weitere Alben die in Nashville, London oder Deutschland aufgenommen werden, folgen. Dabei orientiert sich die mittlerweile gestandene Songwriterin geistig und musikalisch immer mehr am Sound ihrer Geburtstadt London, wo sie nach einem achtjährigen Studium die Prüfung zur Psychotherapeutin ablegt.

Musik ist für Judy aber weit mehr als Therapie. Mit der einzigartigen Verquickung ihrer religiösen Wurzeln und ihrem Anspruch an moderne Popmusik entsteht ein eigenständiger Stil, der mittlerweile viele tausend Menschen weltweit begeistert: Neben eigenen Konzerten und großen Festivalauftritten überall in Europa (u.a. in England, Finnland, Dänemark, Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Ungarn, Rumänien, Tschechien), tourt sie auch in Amerika (Kanada, USA, Karibik), Afrika (Südafrika, Kongo, Tansania) und zuletzt in Asien (Hongkong). Judy ist eine Weltmusikerin und Weltbürgerin. Sie will Grenzen überwinden, Hoffnung und Glauben wecken, Lebensfreude schenken. Als Botschafterin des internationalen Hilfswerks World Vision setzt sie sich vor allem für Menschen in Afrika ein.

In Deutschland, wo Judy Bailey heute lebt, erfreut sich die Künstlerin nach langjährigen Live-Auftritten in allen Bundesländern und zunehmender Radio- und Fernsehpräsenz (MTV, VIVA, ARD, RTL, SAT1, VOX, KIKA, N24, WDR, SWR, HR, NBC, u.a.) wachsender Beliebtheit. Die erste Singleauskoppelung ihres aktuellen Albums „Found the Sun" schafft es auf Anhieb in die deutschen Singlecharts. Mit „Du bist nicht allein" erobert sie als Teil der ‚Künstlercommunity' Zeichen derZeit (u.a. mit Xavier Naidoo, Patrick Nuo, Sarah Brendel, Laith Al-Deen, Yvonne Catterfeld, Allee der Kosmonauten, Ben & Beatbetrieb) im letzten Jahr die Top 10. Ende 2004 entdeckt die deutsche No.1 Band Söhne Mannheims Judy Bailey als Support für ihre „Can You Feel It" Tour und so beben in fünf Städten die ausverkauften Hallen schon im Vorprogramm. An der Seite von Thomas Stein, Mola Adebisi und Inga Rumpf setzt sie sich beim (u.a. von RTL, Gong und der Evangelischen Kirche einberufenen) „Message Music Contest" 2005 für den deutschen Nachwuchs ein.

Es sind afrikanischen Karibikgrooves und Hitmelodien, die Singer-Songerwriterwurzeln
vereint mit einer progressiven Idee von Popmusik und die fantastischvielfältige Band an der Seite einer freudestrahlenden Judy Bailey, die begeistern. Es ist eine seelenstarke Frau mit der man, von der ersten zur letzten Reihe, erlebt, wie Rhythmus gepaart mit viel Liebe unwiderstehlich anstecken. Es ist die leidenschaftlich-erdige Stimme einer Künstlerin die wahrhaftig etwas zu sagen hat, die ins Herz gehen."

Einlaß am Samstag, 16.5.09, ist um 18.00 Uhr. Als Vorprogramm spielt die CGZ-Band bis 19.00 Uhr, wo dann Judy & Band die Bühne übernehmen.

Nicht entgehen lassen!

Freitag, 8. Mai 2009

Vermeidbare Krankheiten

"Und als er vorüberging, sah er einen Menschen, blind von Geburt. Und seine Jünger fragten ihn und sagten: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er blind geboren wurde?" Johannes 9, 1-2.

Jesus stellt im Anschlußvers klar: "Weder dieser hat gesündigt, noch seine Eltern." Doch mich wunderte immer, mit welcher Selbstverständlichkeit die Jünger bei einer solchen Krankheit auf Sünde schlossen.
Nun lese ich, daß bis weit ins zwanzigste Jahrhundert hinein rund 90 Prozent aller Blinden Tripperblinde waren. Das bedeutet, Mütter hatten die Geschlechtskrankheit Gonorrhoe (Tripper) und infizierten bei der Geburt die Augen ihrer Kinder, was meist zur Blindheit führte. Heute weiß man, daß Silbernitrat die Bakterien sicher abtötet und jedes Neugeborene wird sofort damit behandelt.

Die Jünger assoziierten die Blindheit des Kindes mit einem losen Lebenswandel der Eltern und lagen gar nicht so weit daneben, damals.

Sich an die Ethik von Gottes Wort zu halten, ist zu allen Zeiten gut.

"Wenn du willig auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, seinen Geboten gehorchst und all seine Ordnungen hältst, dann werde ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der HERR, der dich heilt."
2 Mose 15, 26.

Dem muß noch hinzugefügt werden, daß Jesus ohne Unterschied Sünder sowie Gerechte geheilt hat. Einige seiner größten Wunder geschahen sogar an Orten, die davon völlig unbeeindruckt blieben, (was auf Herzen aus Granit schließen läßt). So weissagt er den Untergang von Chorazin, Bethsaida und Kapernaum, weil sie sich trotz der Wunder nicht bekehrt hatten. "...denn wenn in Sodom die Wunderwerke geschehen wären, die in dir geschehen sind, es wäre geblieben bis auf den heutigen Tag!" Matthäus 11, 23.

Dennoch: Jesus heilt ohne Vorbedingung, in der Hoffnung, daß der Geheilte dann zum Nachfolger Christi wird. Was ja auch passiert.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Heilung nun "amtlich"

Bei D.P. war von kompetenten Ärzten mit modernsten Mitteln ein Raucherbein diagnostiziert worden. Die Leiden waren da, usw. (Ich berichtete).

Bewegt vom Wort Gottes und von Heilungen, deren Zeuge er im CGZ geworden war, ließ er in einem Sonntagsgottesdienst glaubensvoll für sich beten.

Nun untersuchten ihn dieselben Ärzte mit denselben Mitteln und bestätigten ihm: Raucherbein verschwunden, Arterien gesund.

"Jesus Christus, derselbe gestern und heute und in Ewigkeit."
Hebräer 13, 8.

Am Samstag findet wieder ein Praise Night-Heilungsgottesdienst statt. D.P. wird von seiner Heilung berichten.

Dienstag, 5. Mai 2009

Eine neue Art von Liebe

Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, eine extremst attraktive Schauspielerin habe einen übelst reichen Konzernerben geheiratet.

Ja ja, die Liebe...

Es gibt mehrere Arten von Liebe.
Die Griechen, (auch das Neue Testament), unterscheiden zB in
Storge: Familienliebe, also die Liebe zu Mama und Papa, den Kindern, Oma und Opa, usw.
Philia: Freundschaftliche Liebe, wie die zwischen David und Jonathan.
Eros: das ist in sehr umfassendem Sinn leidenschaftliche Liebe.
Eros ist das Streben nach dem Besitz von Vollkommenem, nach dem ästhetisch Schönsten. Eros bewegt Frauen dazu, den reichsten (oder mächtigsten) Mann zu begehren, egal wie er aussieht.
Eros bewegt Männer dazu, die Schönste von allen haben zu wollen, egal was sie in der Birne hat.
"Schauspielerin heiratet Milliardär" ist Eros in Reinform.

Dann gibt es noch Agape, das ist Gottes Liebe.
Agape ist der Gegenpol zu Eros.
Man stelle sich vor, Gott würde uns mit Eros lieben: Wir müßten nicht weniger als vollkommen sein, um ihm zu genügen.
Er ist aber nicht Eros, er ist Agape.
In 1 Johannes 4, 8 heißt es: "Gott ist Liebe (Agape)." Nicht, er hat Agape, sondern er ist sie. Gott liebt, weil er Liebe ist, nicht weil wir liebenswert sind.

Wie sieht diese seine Liebe aus?

Sie ist selbstlos.
Sie ist unverdient.
Sie läßt sich logisch nicht erklären.

Jesaja 42, 3:
"Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen..."

Am Jordan gab es massenweise Rohrpflanzen, welche die Kinder abschnitten, aushöhlten und zu Flöten zusammenbanden. Wenn ein Rohr zerknickte, dann warfen sie es weg und schnitten sich ein neues ab.
Gott wirft die zerknickten Rohre nicht weg. Er bringt unfähigen Pfeifen Flötentöne bei.

"...und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen."

Wenn die Butter in der Lampe alle war, dann zischte der normalerweise schwimmende Docht und stank. Die Frau des Hauses warf ihn dann zum Fenster hinaus und nahm einen neuen aus ihrer Schachtel, die voller Dochte war.
Doch Gott läßt das Fenster zu. Er verwirft dich nicht, auch wenn du zischst und stinkst und dir das Öl ausgegangen ist.

Diese Verheißungen sind kein Freibrief zum Nervtöten. Gott sagt in Galater 6, 7, auch, daß der Mensch sich nicht irren soll: er wird ernten, was er gesät hat.

Was ist dann die Voraussetzung, daß Gott uns gemäß Jesaja 42, 3, behandelt?
Auch wir müssen in Liebe wandeln:
"Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben."
"Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet."
1 Johannes 4, 11-12.

Unsere Taten sind schon auch wichtig. Wir ernten vom Fleisch Verderben, vom Geist hingegen ewiges Leben.
Wie sät man auf den Geist?
Durch Gutestun.