Donnerstag, 28. Februar 2013

Interfaith Complex

"Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn."
2 Johannes 9

Habe heute eine Einladung zugesandt bekommen, in einer Klinik in der mit Kliniken reich gesegneten Stadt Bad Kissingen, einem Vortrag zuzuhören, in dem es um den gemeinsamen Gott geht, der allen Religionen innewohnt.

Nun ist es so: Gott wohnt nicht allen Religionen irgendwie inne. Gott hat sich in Jesus Christus geoffenbart.
Punkt.
Wer Christentum, Islam Buddhismus, usw. in einen Topf wirft, umrührt und denkt, er habe nun die Wahrheit, die man mit dem Löffel essen kann, der täuscht sich. Wenn er von seinem Brei ißt, bekommt er unweigerlich Bauchweh. Auf jeden Fall begegnet er nicht Gott.

Man muß Gott sich Gott auf dem Weg nahen, den er vorgegeben hat. Es führen eben nicht alle Wege nach Rom.

Der erste Mörder, Kain, war kein Atheist. Auch er war ein "religiöser" Mensch, der vorgab Gott zu suchen.
Und doch tötete er seinen eigenen Bruder.
Abel wurde von Gott nämlich angenommen.
Warum nahm Gott ihn an und Kain nicht?
Weil Kain sich auf eine selbstgestrickte Weise Gott nahte und Abel nicht.
Kain brachte Gott Feldfrüchte dar. Die hatte Gott aber nie verlangt. Vielmehr wollte Gott damals das Blut von Opfertieren. Anstelle des Blutes des Sünders fließt das eines Stellverteters: des Opfertieres.
Schlimme Sache, nicht?
Dadurch zeigt Gott, daß Sünde in seinen Augen kein Klacks ist.
Abel suchte Gott wirklich. Er brachte was Gott wollte. Er brachte ein Opfertier dar und wurde angenommen. Anstatt daß Kain nun umkehrt und von seinem Bruder lernt, haßt er seinen Bruder und tötet ihn.
Kain wurde zum Mörder, weil seine Religion die falsche war.

Unser Opferlamm ist Jesus.
Kein Tier kann je die Sünden eines Menschen wegnehmen. Dazu bedurfte es eines Menschen. Doch es gab keinen, der selber sündlos gewesen wäre, so daß er die Sünden der Sünder hätte übernehmen können. Gott selber mußte Mensch werden und das erledigen.
Und so geschah es. Gott wurde Mensch in Jesus. Der Sündlose starb für die Sünder am Kreuz und tat den nun an ihn Gläubigen die Tür zu Gott auf.

Künstlich Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen herzustellen ist vergebliche Liebesmüh.
Sie sind untereinander nicht kompatibel.

Montag, 25. Februar 2013

Hatz 4

"Auch als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen."
2 Thessalonicher 3, 10

"Pastor, ich arbeite zur Zeit. Aber wenn ich nicht arbeiten täte, würde ich mit Harz IV mehr bekommen."

Abgesehen davon, daß Gott gesagt hat, sechs Tage sollst du arbeiten und nur am siebten ruhen, (und nicht alle sieben), und daß Paulus oben eine Verbindung zwischen Arbeit und Essen hergestellt hat, mal rein menschlich betrachtet:
Dann würden diejenigen, die kein Harz IV beziehen, sondern arbeiten, dich durchfüttern. Du ißt ein Stück von einem Kuchen, an dem du nicht mitgebacken hast. Ist das sozial und gerecht? Natürlich nicht. Du würdest diejenigen, die nun deine Arbeit miterledigen müssen, berauben.
Und was würdest du mit deiner Zeit anstellen?
Fernsehen?
Schwarzarbeiten?
Kinder zeugen für noch mehr Sozialhilfe?
Sorry, aber geh weiter arbeiten. Schon aus Gründen der Selbstachtung.
Es segnet dich entweder Gott (mit verdienstvoller Arbeit) oder das Sozialamt (mit dem Geld anderer Leute).
Wer ist deine Quelle?
Der wird dein Gott sein.

Freitag, 22. Februar 2013

Bodenanalyse 1

"Siehe, der Sämann ging hinaus zu säen."
Matthäus 13, 3.

Jesus hielt am See Genezareth mal eine prophetische Predigt. Sie steht in Matthäus 13. Er brachte 7 Gleichnisse über das Reich Gottes, die das Gemeindezeitalter beschreiben.
Er sagt seinen Zuhörern auch gleich zu Beginn, wie sie auf seine Predigt reagieren werden. Dazu bringt er das Gleichnis vom Sämann.
Der ist der Prediger und sät das Wort Gottes.
Alle hören dasselbe Wort. Doch nicht jeder Boden ist gleich. Deshalb klärt Jesus seine Hörer über die Beschaffenheit ihres Herzens auf. Jeder sollte sich in diesem Gleichnis irgendwo wiederfinden.

Der erste Boden ist hart:
"Indem er säte, fiel einiges an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf." (Vers 4).
Der Weg besteht aus demselben Boden wie das Feld, nur sein Zustand ist ein anderer. Ein Feld ist gepflügt, auf dem Weg hingegen hat man herumgetrampelt.
Wenn auf einem herumgetrampelt wird, verhärtet einen das meistens.
Dann muß man gepflügt werden, damit man wieder weich wird.
Wie geht das genau?
Man darf seine Haltung der Aufnahmebereitschaft nicht verlieren. Nicht alle Menschen meinen's schlecht mit einem. Die wenigsten verdienen, daß man ihnen stets unlautere Motive unterstellt. Die Welt ist voll mit erstaunlich guten Leuten, wenn man mal die Augen aufmacht. Viele sind selbst Fremden gegenüber hilfsbereit und freundlich.
Ist man der Bibel gegenüber hart geworden, weil man denkt, es stehe nichts neues drin, man habe das alles schonmal gelesen? Dann muß man sich einen "Anfängergeist" zulegen: Die bekannten Schriftstellen lesen, als läse man sie das erste Mal. Tatsache ist nämlich: Die Hälfte von dem, was wir gelesen haben, haben wir schon wieder vergessen. Und an das, was wir uns noch erinnern, erinnern wir uns falsch. Da hilft nur eins: neu lesen. Dranbleiben.

Das Wort ist immer dasselbe. Es bringt zuverlässig übernatürliche Frucht.
Die Bodenbeschaffenheit liegt jedoch bei uns. Wir müssen uns bestimmte innere Einstellungen zu eigen machen, um diese Frucht auch zu erleben.
Härte gehört nicht dazu.

Dienstag, 19. Februar 2013

Depri?

"Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden, und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus."
Philipper 4, 6-7

Wurzel der Sorge ist stets ein Unglaube, der ein Gefühl der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins mit sich bringt. Man denkt, man sei auf sich selbst gestellt und stellt fest, man ist überfordert.
Geht jedem mal so.
Jeder fällt mal aus dem inneren Frieden.
Paulus empfiehlt drei Dinge:

Gebet. Hier äußert man seine Anliegen vor Gott noch relativ sachlich. Man bringt seine Verheißungen vor und erwartet, daß er sie erfüllt. Dazu ist natürlich Glauben nötig.

Flehen. Das ist Gebet mit Haareraufen.
Flehen ist keine sachliche Angelegenheit, sondern eher eine emotionale. Jesus betete und flehte in Gethsemane. Er wurde dort nicht aus seiner mißlichen Situation befreit. Er mußte immer noch ans Kreuz. Doch der Vater gab ihm seinen Frieden zurück. Als man Jesus dann abführte und kreuzigte, blieb er stets erstaunlich souverän.

Danksagung. Die findet statt, BEVOR man die Erhörung sieht. Es ist leicht erkennbar: Ohne Glauben dringt kein Beter oder Fleher bis zur Danksagung vor. Die meisten bleiben an den ersten beiden Stationen hängen.
Um zur Danksagung, dieser Glaubensäußerung, die das Gebet erst zünden läßt, durchzudringen, muß man nach Anhaltspunkten des Segens in seinem Leben suchen, also nach Erhörungen in der Vergangenheit.
In Psalm 103, 2 heißt es deshalb: "Preise den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht alle seine Wohltaten."
Vergessen ist zwar menschlich, aber Gift für den Glauben.

Erinnere dich jeden Abend an drei Dinge, die an diesem Tag gut gelaufen sind...
...und depri war gestern.

Montag, 18. Februar 2013

Your private Eden

"Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam."
Johannes 14, 27

Man kann auf zwei Arten aus der Gnade fallen und im Unfrieden landen.
1. Durch absichtliches Übertreten von Gottes Gebot.
Adam und seine Frau haben das erfolgreich getan. Sie wurden aus ihrem Paradies vertrieben und erlebten von nun an permanenten Unfrieden.
Adam und Eva sind nicht weit weg oder lange her. Täglich verhalten sich Menschen wie sie, übertreten bewußt und willentlich Gottes gute Gebote und landen dann unweigerlich im Unfrieden.
Und suchen die Schuld bei anderen: "Die Frau, die DU mir gegeben hast, sie gab mir und ich aß." (1 Mose 3, 12).

Gott hat für jeden Menschen ein eigenes Paradies, in dem er leben soll, einen Ort inneren Friedens und des Glücks. Das kann ein Garten, aber auch eine Werkstatt, eine Küche, Kinder-, Wohnzimmer oder ein Büro sein. Es gibt soviele Paradiese wie es Menschen gibt.
Ihnen allen ist gemein, daß man sie nur zusammen mit Gott erleben kann. Trennt man sich von ihm, erfolgt unweigerlich das Verlassen dieses Paradieses. Familie, Arbeit, Verpflichtungen, das ganze Leben wird zur Qual. Alkohol wird zum Euphorie-Ersatz. Dauertraurigkeit ist das Resultat. (Alkohol ist ja ein Depressivum. Er hebt die Laune nur kurz. Hinterher ist die Glücksempfindungsfähigkeit erst mal gedämpft).
Muß nicht sein.

2. Man kann auch  unabsichtlich, unmerklich im Unfrieden landen, ohne daß man's will.
Passiert sogar guten Christen.
Wie?
Müssen wir uns noch anschauen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Kommen nur Christen in den Himmel?

"Pastor, ich kann nicht glauben, daß nur die Christen in den Himmel kommen. Was ist mit denen, die nie von Jesus gehört haben?"

Jesus selber hat zu den Juden gesagt, "Ich habe andere Schafe, die nicht aus diesem Hof sind; auch diese muß ich bringen." (Johannes 10, 16). Er sagt aber auch weiter, "Sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde, ein Hirte sein."
Ein Mensch, der Gott tatsächlich sucht, der wird--vielleicht über Umwege--unweigerlich bei Jesus landen.

In Apostelgeschichte 10 finden wir einen römischen Zenturio namens Cornelius, der Gott zu gefallen versuchte, indem er "dem Volk viele Almosen gab und allezeit zu Gott betete." (Vers 2). Er diente Gott, wie er es halt wußte.
Er tat damit genau das richtige.

Für ihn hat Gott Himmel und Erde bewegt, um ihn ins Reich Gottes hineinzuholen.
Den Himmel: Cornelius sah einen Engel, der zu ihm kam, als er betete.
Die Erde: Der Engel trug ihm auf, einen gewissen Petrus aus Joppe kommen zu lassen. "Der wird Worte zu dir reden, durch die du errettet werden wirst, du und dein ganzes Haus." (Apostelgeschichte 11, 14).

So ist es noch heute.
Wenn der Herr jemanden sieht, der offen ist und sich auf ihn zubewegt, dann kommt er dem mit Riesenschritten entgegen und rettet ihn.

"Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen."
Wie macht man das?
So:
"Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Wankelmütigen!" (Jakobus 4, 8).

Dienstag, 12. Februar 2013

Warum auferstehen?

"Wir wissen, daß, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln."
2 Korinther 5, 1

Paulus spricht hier vom Ablegen des sterblichen Leibes, den er Zelt nennt, und das, was danach kommt.
Nachdem ein Christ gestorben ist, geht er zu Gott in den Himmel und bekommt dort ohne weiteres einen neuen Körper, den Paulus ein ewiges Haus nennt.
Unser vergänglicher Körper ist ein Zelt. Was wir gleich nach dem Tod bekommen, ist ein ewiges Haus.
Zwischen Zelt und ewigem Haus besteht ein gewaltiger Qualitätsunterschied.

Doch warum besteht Gott auf einer Auferstehung unseres Zeltes, wenn wir doch bereits ein ewiges Haus haben? Warum überhaupt Auferstehung des Fleisches, wenn wir sofort nach unserem Tod einen geistlichen Leib bekommen? Uns fehlt doch nichts. Wozu der Aufwand?

Um die Machtlosigkeit des Todes zu demonstrieren!

Wenn jeder Mensch bis hinter zu Adam auferweckt wird, dann ist allen im Himmel, auf der Erde und darunter klar, daß der Tod ein zahnloser Tiger ist. Sogar Gevatter Hein, der Sensenmann, der Boandlkramer, der scheinbar Ewige, der Vergänglichmacher, ist der Vergänglichkeit unterworfen.

Gott betrachtet den Tod als einen Feind.
Und er nimmt die Anmaßung, die der Tod präsentiert, sehr persönlich.
Es ist immer schlecht, Gott zum Feind zu haben. Deswegen wird in der Auferstehung dieser letzte arrogante Feind des Herrn öffentlich bloßgestellt. Dann jubelt die Schöpfung und sagt,
"Wo ist, o Tod, dein Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel?" (1 Korinther 15, 55).

Und:
"Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen." (Offenbarung 20, 14).
Dort im Feuersee sind sie für immer ihrer Wirksamkeit beraubt.

Es wird eine Zeit sein, in der der Mensch nicht mehr ständig ängstlich wittern muß. Alle Gefahren werden gebannt sein. Denn wo es keinen Tod mehr gibt, sondern nur noch Leben, da gibt's auch keine Notwendigkeit mehr für irgendwelche Ängste.





Montag, 11. Februar 2013

Ein Sieg kommt selten allein

"So überwand David mit der Schleuder und mit dem Stein den Philister, und er traf den Philister und tötete ihn.
David aber hatte kein Schwert in der Hand.
Und David lief und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert, zog es aus seiner Scheide und tötete ihn ganz und hieb ihm den Kopf damit ab.
Als aber die Philister sahen, daß ihr stärkster Mann tot war, flohen sie. Und die Männer von Israel und Juda machten sich auf und erhoben das Kriegsgeschrei und jagten den Philistern nach bis zum Eingang von Gat und bis an die Tore von Ekron (im Philisterland)."
1 Samuel 17, 50-52

David tötete den Philister mit dessen eigenem Schwert.
Der Sieg Davids über Goliath inspirierte Israel und demoralisierte seine Feinde. Als die Philister Goliath tot sahen, flohen sie und die Israel siegte. Davids Sieg war nur einer von vielen an jenem Tag. Sein Sieg war jedoch der Schlüssel für die Siege der anderen.

So ist es heute noch.

Unser David heißt Jesus und inspiriert uns.
Und das, womit der Feind uns zu schlagen beabsichtigte--sein Schwert--benutzt Gott, um ihm den Garaus zu machen. Im Fall Jesu waren das Kreuz und Tod. Doch Gott weckte Jesus von den Toten auf und machte das Kreuz zum Symbol des totalen Sieges, nämlich dem über den Tod. (Es gibt keinen mächtigeren Feind als den Tod).
Deshalb werden Gräber und Grabsteine mit Kreuzen versehen: Sie künden von der  Auferstehungshoffnung. Diese morschen Knochen werden wieder leben. Der Tod wird sie ausspeien müssen. Gott wird so seinen Sieg über den Tod demonstrieren.

Der Tod: Was Jesus ausschalten sollte, hat ihn erst recht befördert.

Dinge, die gegen dich eingesetzt werden, tragen plötzlich zur Vernichtung deiner Feinde bei.
Sieht man immer wieder. Bekannte Heilungsprediger wie Kenneth Hagin oder Oral Roberts waren todkrank, bis Gott sie heilte. Dieser Sieg hat sie so inspiriert, daß sie sich in die Lage versetzt sahen, anderen Kranken zu helfen.

Samstag, 9. Februar 2013

Intensivtag

Wir haben einen wunderbaren Intensivtag mit unseren bewährten Sprechern und Fred Winkler.
Etliche Besucher sind von weiter her. Dieses Interesse freut uns.

Wer möchte, kann noch dazustoßen. Ab halb zwei geht es am Nachmittag weiter. Fred aus Suhl wird dann sprechen.
Bis denne.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Badetag

"Christus hat die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben, um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort."
Epheser 5, 25-26

Gott glaubt an Transformation.
Er weiß, daß Menschen sich nachhaltig zum besseren verändern können, wenn sie sich auf ihn einlassen.
Pharisäer glauben das nicht.
Wenn ein Pharisäer eine weinende Sünderin sieht, die Jesus mit ihren Tränen die Füße wäscht und sie mit ihren Haaren trocknet, dann will er sie hinauswerfen, weil sie unrein ist. Und er wundert sich, warum Jesus sich von ihr berühren läßt, wenn er doch angeblich ein Prophet ist. Für den Pharisäer war, ist und bleibt die Frau eine Sünderin.
Jesus hingegen merkt genau, daß da in ihr eine Transformation stattfindet. Sie zeigt mit ihrer ungewöhnlich demonstrierten Zuneigung zu Jesus, daß sie ihn gut findet. Sie ist nach der Begegnung mit ihm bereit, sich Gott zuzuwenden. Ihr dämmert und sie glaubt, daß er der Messias ist.
Prompt spricht Jesus ihr Vergebung zu. (Das ist etwas, was nur Gott tun kann). Sie ist nun keine Sünderin mehr, sondern gerettet. Sie hat neues Leben bekommen.

Das Mittel, mit dem Gott die Menschen transformiert, ist sein Wort. Er reinigt sie durchs Wasserbad im Wort Gottes. Deswegen veranstalten wir an diesem Samstag wieder einen Intensivtag im CGZ. Dort lassen wir uns predigtmäßig einweichen. Der Dreck geht dann von ganz alleine weg.

Unser Gast ist diesmal Fred Winkler aus Suhl.
Bin schon gespannt.

Dienstag, 5. Februar 2013

Pflicht. Gut für andere, nicht für dich?

"Mehr als es meine Pflicht gewesen wäre, bewahrte ich die Worte seines Mundes."
Hiob 33, 23
"Der Mann leiste der Frau die Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Mann."
1 Korinther 7, 3

Pflicht.
Was für ein altmodisches Wort.
Ich las neulich in einer großen überregionalen Zeitung einen Artikel über die Pflicht. Der erleuchtete Berliner Schreiberling, ein ehemaliger Studiendirektor (!), konnte mit dem Konzept nichts anfangen.
Gut, daß er kein Studiendirektor ist. Denn was der Mann verzapft hat, wäre ein Verbrechen an der Jugend, würde sie sich seinen Standpunkt zu eigen machen.
Denn an der Bereitschaft, Pflichten zu übernehmen, hängt nunmal die Zivilisation als Ganze.

Mit der Pflicht ist das so:
Sie hat keinen Selbstzweck. Sie dient einem größeren Ziel.
Der Pflichtbeflissenen weiß, daß die Gesellschaft, (auch  Gottes Reich, bittesehr), ein Räderwerk ist, in dem es auf jedes einzelne Zahnrad ankommt. Rotiert jedes Rädchen an seinem Platz, funktioniert die Uhr und man kann die korrekte Zeit ablesen. Das Rädchen wird dadurch geadelt, daß es den großen allgemeinen Erfolg überhaupt erst möglich macht. Der Uhrmacher weiß um seine herausragende Bedeutung.

Wenn nun das Rädchen denkt, ich klink mich aus. Rotiert ohne mich weiter, dann beraubt es sich selber seiner Bedeutung. Und es sorgt für Frust bei den vielen. Denn wenn auch nur ein Rad fehlt, funktioniert das ganze Getriebe nicht mehr.
Natürlich hat Gott Ersatzzahnräder. Doch das ändert nichts an der Tatsache, daß das einzelne pflichtverweigernde Rad an seinem Lebensglück vorbeirollt.
Das wäre doch schade.

Jesus hat pflichtbewußt seinen Teil getan.
Tu du in deinem Umfeld den deinen. Dann läuft alles rund und Frust ist eine Befindlichkeit von gestern.

Also: Wenn du was tust, dann richtig!

Samstag, 2. Februar 2013

Sind Großevangelisationen falsch!?

"Pastor, nur der Heilige Geist kann einen Menschen überführen und zum Christen machen. Deswegen sind öffentliche Bekehrungsgebete falsch. Ihr unterstützt auch noch Massenevangelisten. Massenbekehrungen gibt's doch gar nicht! Das ist doch Gruppendynamik und Manipulation."

Natürlich kann nur Gott einen Menschen so anrühren, daß er Jesus zum Herrn seines Lebens machen will. Insofern sind wir Menschen da in der Tat machtlos. Außer reden können wir nichts tun.
Aber zu behaupten, Großevangelisation sei nicht Gottes Plan, ist schon kühn.

Was hat denn Petrus an Pfingsten gemacht?
Er hat zu Tausenden von Leuten auf einmal gesprochen--und Gott hat seinen Worten eine Qualität verliehen, daß sie vielen ins Herz drangen. Gott benutzt Petrus als Massenevangelisten, um Menschen zu überführen und zu Christen zu machen: "Als sie aber [Petrus] hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder?" (Apostelgeschichte 2, 37).
Petrus antwortet: Laßt euch taufen, bekennt Jesus, empfangt den Heiligen Geist. (Petrus war Pfingstler).

Die christliche Gemeinde wurde in einer Großevangelisation geboren. Die Bekehrungen der dort Versammelten war echt, denn es heißt weiter, "Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen. Und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan." (Ves 41).
3000 auf einmal!


Jesus hatte Petrus ja gesagt, "Kommt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen." (Markus 1, 17). Jesus nannte sie nicht Menschenangler, sondern -fischer.

Natürlich wird es bei den meisten von uns so sein, daß wir versuchen, einzelne zu gewinnen, von denen wir empfinden, daß sie nicht weit von Gott entfernt sind. Insofern sind die meisten von uns Angler.
Doch Gott hat auch eine Hochseeflotte, die nicht mit Angeln, sondern mit riesigen Schleppnetzen arbeitet. Gott hat auch Evangelisten, denen es geschenkt ist, viele Menschen für Jesus zu gewinnen. Das muß man neidlos anerkennen. Wir haben nicht alle dieselben Gaben.
Die Behauptung, es gäbe keine echten Massenevangelisten, muß auf Gott wie eine Beleidigung wirken.
Natürlich gibt es sie.
"Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als EVANGELISTEN, andere als Pastoren und Lehrer." (Ephers 4, 11).
Und wir sind schlau genug, sie zu unterstützen. Wir ermöglichen ihnen zu tun, was nur sie tun können.
So haben wir weniger Begabten Anteil an ihrem Fang.


In Psalm 107, 23-30 weissagt David sogar Großevangelisationen:
"Die sich mit Schiffen aufs Meer hinausbegaben, auf großen Wassern Handel trieben,
das sind die, die die Taten des HERRN sahen und seine Wunder in der Tiefe.
[Das sind die Evangelisten, die aufs Menschenmeer hinaussegeln und Menschen fischen.]

Er redete und bestellte einen Sturmwind, und der trieb seine Wellen hoch.
Sie stiegen zum Himmel empor, sie sanken hinab in die Tiefen, es verzagte in der Not ihre Seele.
Sie taumelten und schwankten wie ein Betrunkener, es versagte all ihre Weisheit.
[Das ist die Predigt, in der es über Himmel und Hölle geht. Die Hörer gehen mit und werden überführt.]

Dann aber schrieen sie zum HERRN in ihrer Not: und er führte sie heraus aus ihren Bedrängnissen.
Er verwandelte den Sturm in Stille, und es legten sich die Wellen.
Sie freuten sich, daß es still geworden war, und er führte sie in den ersehnten Hafen."
[Als sie ihre Verlorenheit erkennen, rufen sie zum Herrn, der sie rettet und in den Erlösungshafen bringt.]

Wann hast du das letzte Mal jemanden zu Jesus geführt, lieber Kritiker?