Montag, 31. Dezember 2012

Bye 2012, hello 2013

"Ich werde euch Gutes tun mehr als in euren Anfängen. Und ihr werdet erkennen, daß ich der HERR bin."
Hesekiel 36, 11

Wir wachsen.
Wir gehen mit Gott.
Im Lauf der Zeit nehmen wir zu an Gunst bei Gott und Menschen. Dann passieren unglaubliche Dinge.

Das CGZ hat eines seiner besten Jahre hinter sich.
Für mich persönlich war 2012 eines der schwierigsten, heftigsten und durchgeknalltesten aller Zeiten. Und gleichzeitig eines der besten überhaupt. Das gibt's. Vor allem der Dezember war voll mit guten Überraschungen, nicht nur zu Weihnachten. Insgesamt wird das Schlechte vom Guten verschlungen. Der Herr hat auf allen Ebenen triumphiert. Er wendet noch das Unmöglichste zum Guten und bahnt Wege, wo zuvor einfach keine waren. Ich merke, wie er mich umgibt.

Deshalb freue ich mich auf 2013.

Ein gesegnetes neues Jahr allen Lesern.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Ist Gott glücklich?

Ist Gott glücklich?
Das ist die Frage, mit der sich ein Philosoph in einem Artikel beschäftigt hat, den ich über Weihnachten gelesen habe.
Früher stand was über das Christfest in der Zeitung. Heutzutage geht's um Glück.

Glück ist eine Emotion, die wir fühlen, wenn wir ein Ziel oder einen angenehmen Allgemeinzustand erreicht haben. Problem am Glück ist, daß man es nicht festbinden kann. Es kommt und geht dann wieder.
Und selbst im Wonnezustand selber fühlen wir: Wir könnten immer noch ein wenig glücklicher sein. Die wenigsten leben bereits in einem wunschlos glücklichen Zustand immerwährender Ekstase.

Gott rennt dem Glück nicht hinterher. Es geht ihm um viel mehr als um momentan angenehme Gefühle.

Was der Philosoph natürlich meinte, war: Wie kann Gott angesichts des Leids auf der Welt glücklich sein?
Nun, Gott ist nicht glücklich angesichts des Leids auf der Welt.
Die Welt ist--ganz ohne seine Hilfe--in Sünde gefallen und verlorengegangen. Seitdem arbeitet Gott mit Hochdruck an der Errettung der Menschheit.
Paulus sagt, unser Heiland-Gott will, "daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." (1 Timotheus 2, 4). Er kann die Errettung jedoch nur anbieten. In den Himmel hinein kidnappen kann er die Menschen nicht. Sie sind in seinem Ebenbild gemacht. Sie entscheiden für sich, was sie tun.
Allerdings wird der Mensch dermaleinst Rechenschaft über seine Taten ablegen. Denn Gott ist immer noch Gott und hat das letzte Wort.

Solange nicht jeder erlöst ist, der erlöst werden kann, solange ist Gott nicht wirklich glücklich.
"Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR, nicht vielmehr daran, daß er von seinen Wegen umkehrt und lebt?" (Hesekiel 18, 23).

Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten 2012


"Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
Groß ist die Herrschaft.
Und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun."
Jesaja 9, 5-6

Heute ist uns ein Kind geboren.
Mit diesem Satz spricht Jesaja die menschliche Seite des Christus an.
Ein Sohn ist uns gegeben.
Dies deutet die Gottessohnschaft Jesu an.
Das Kind wird als Mensch geboren, der Sohn Gottes wird gegeben.
Der uns gegebene Sohn hat Namen, unter anderem heißt er "Starker Gott."
Gott hat sich in Jesus geoffenbart.
Jesaja wurde dies bereits 700 Jahre bevor es passierte geoffenbart.
Jesus wird wiederkommen.
Von Jerusalem aus, (dem Ort von Davids Thron), wird er einst die Welt beherrschen.
Sein Reich wird ein Friedensreich sein.
Amen.

Ich wünsche allen Lesern gesegnete Weihnachten.

Freitag, 21. Dezember 2012

Bunker oder Bar?

"Meine Zeit ist noch nicht erfüllt."
Johannes 7, 8

Heute ist der 21.12.2012!
Heute geht die Welt unter! Zumindest wenn man Auslegern eines heute ablaufenden Maya-Kalenders folgt.

Manche Zeitgenossen sind heute hin- und hergerissen zwischen Bunker und Bar.
Sollen sie den Weltuntergang im Bunker zu überleben versuchen? Oder doch lieber in der nächsten Bar nochmal einen draufmachen?

Also. Wenn ich wüßte, daß heute abend die Welt untergeht, dann würde ich mich nochmal mit Gott kurzschließen. Denn die Ewigkeit ist lang, länger als das längste Leben. Länger, als der beste Bunker hält.

Zum Glück ist es nicht schwer, mit dem Herrn ins Reine zu kommen. Der gekreuzigte Dieb neben Jesus bat ihn, "Wenn du in dein Reich kommst, denk an mich."
Und was antwortete Jesus? "Laß dich erst noch taufen und dann tu viel Gutes?"
Das konnte der Dieb nicht mehr tun. Seine Hände waren ja angenagelt.
Er konnte auch nicht mehr auf dem schmalen Pfad wandeln, denn seine Füße waren ebenfalls nageldurchbohrt.
Er konnte nur noch glauben. Das hat völlig gereicht.

Auf, wende dich an Gott. Noch sind ein paar Stunden Zeit.
Er nimmt dich wie du bist.
Wer weiß, was heute abend tatsächlich passiert?

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Der Kugelhagel und sein Grund

"So spricht der HERR: Horch! In Rama hört man Totenklage, bitteres Weinen. Rahel beweint ihre Kinder. Sie will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder, weil sie nicht mehr sind."
Jeremia 31, 15

In der Sandy Hook Grundschule in Newtown, Connecticut, USA, hat am 14.12.2012 ein Massaker stattgefunden, bei dem 26 Menschen zu Tode kamen, 20 Kinder und sechs Angestellte der Schule. Zuvor hatte der Mörder, Adam Lanza (20), seine schlafende Mutter getötet. Hinterher erschoß sich selber. Insgesamt gab es 28 Tote.
Ein unglaublich bedauerlicher Vorfall, der Entsetzen und große Trauer auslöst.
Wir beten für die Hinterbliebenen.

Ein schockiertes Land versucht den Vorfall einzuordnen. FBI-Profiler und Verhaltensforscher versprechen sich Antworten in der Biologie des Täters. Welche Körperchemikalien haben ihn durchknallen lassen? Dabei ist man sich im klaren, daß die Tat von langer Hand vorbereitet war und nicht im Affekt passiert ist.

Politiker und Medien kennen auf solche Taten stets nur eine Antwort: Strengere Waffengesetze.
Dabei hat Connecticut, trotz der Ansässigkeit von Colt und Smith&Wesson im Staat, bereits so ziemlich die strengsten Waffengesetze des Landes.
Das Problem ist nicht die leichte Verfügbarkeit von Waffen. Ich habe dort drüben Bekannte, die mit 12 ihr erstes Gewehr bekommen haben und auf der elterlichen Farm damit Ratten schossen, oder Karnickelplagen Herr wurden. Ihnen wurde beigebracht, wie das Ding funktioniert, daß man nie in den Lauf schaut, auch wenn das Gewehr ungeladen ist. Daß man es nie auf Menschen oder Tiere richtet, wie man es sichert, usw. Es gibt in den USA Millionen solcher Waffen, mit denen nie etwas passiert.
Strengere Gesetze sind hier nicht die Antwort.
Auch die kuschelige, friedfertige Schweiz starrt vor Waffen, (was kaum einer weiß).

Ein Beispiel: Es gibt hierzulande strenge Gesetze, die den Umgang mit Drogen regulieren. Trotzdem bekommt man sie an jeder zweiten Straßenecke nachgeworfen. Jugendliche begegnen dem Phänomen Droge ständig. Sie können ihm praktisch nicht ausweichen, auch wenn sie nicht mittun. Die Drogengesetze sind nicht das Problem, sondern die Gewissenlosigkeit von Händlern und Konsumenten.

Man scheint nicht verstehen zu wollen, daß das Grundübel das fehlende Gewissen der Täter ist. Über die Notwendigkeit einer verstärkten Charakterschulung und gründlichen Gewissensbildung habe ich im Zusammenhang mit Waffen oder Drogen zumindest noch nie einen Politiker reden hören. Von denen kommt stets dieselbe Leier, wie von einer gesprungenen Platte: Strengere Regeln.
Die Regeln können noch so streng sein: Gewissenlose Zeitgenossen scheren sich einen Dreck um sie.

Was die USA, der Westen und die gesamte Welt brauchen, ist ein funktionierendes Gewissen.
Hier muß man ansetzen.
Vor gewissensstarken Persönlichkeiten können Tonnen Drogen und Berge von Waffen liegen: Sie werden sie nicht mißbrauchen.
Einem gewissenlosen Menschen dagegen genügt ein Teppichmesser oder ein Schraubenzieher für seine böse Tat.
Will man dann Teppichmesser und Schraubenzieher auch stärker regulieren?

Es gibt keine politische Antwort für ein geistliches Problem.

Aber wenn der arme Täter doch durchgeknallt ist, weil er irgendwie zuviel Streß hatte?
Dann ist sein Problem noch immer sein Gewissen.
Während der Großen Depression in den 1930er Jahren knallten auch Leute durch. Doch sie erschossen dann keine Unschuldigen, sondern--sich selber.
Ganz sicher sind während des Dritten Reiches einige Juden "durchgedreht", als sie den Mord an ihren Familien mit ansehen mußten. Doch von keinem traumatisierten Überlebenden ist überliefert, daß er nach dem Krieg unschuldige Polen, Tschechen, Franzosen oder Deutsche massakriert hätte.
Warum nicht?
Hatten die noch Gewissensbildung?
Ja sicher.

Unsere Jugendlichen brauchen Unterweisung in Selbstkontrolle, nicht noch mehr Steigerung der Selbstwertschätzung. Es ist verblüffend welch gigantisches Selbstwertgefühl manche Kriminelle haben.
Unsere Schulen brauchen ein Fach Charakterbildung.
Das wird's jedoch nur geben, wenn man allen Beteiligten einen guten Grund dafür gibt.
Den kann nur der Glaube an Gott bieten. Denn Paulus sagt:

"Wenn Tote nicht auferweckt werden, so "laßt uns essen und trinken, denn morgen sterben wir"!
Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.
Werdet rechtschaffen nüchtern und sündigt nicht! Denn manche sind in Unwissenheit über Gott; zur Beschämung sage ich es euch."
1 Korinther 15, 32-34

Die Abschaffung Gottes als Quelle moralischer Bildung ist der Kern des Übels.
Nicht die Waffen.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Staat und Kirche

"Glücklich das Volk, dessen Gott der HERR ist."
Psalm 144, 15

Jeder Staat, jedes Volk, jeder Stamm hat ein Weltbild, das ihn leitet.
Die Wikinger waren arge Materialisten, bis sie sich bekehrten und begannen, über den Tag hinauszudenken.
Die alten Ägypter waren vom Tod und von der Nachwelt fasziniert, so daß sie die größten Gräber der Welt bauten: Die Pyramiden.
Griechen und Römer glaubten an ihre zivilisatorische Überlegenheit, führten blutige Kriege, und gründeten große Reiche, um die Welt mit ihrer Zivilisation zu beglücken.
Vor 500 Jahren war die Leitidee im Osten und Norden unseres Landes die christliche Reformation.
Heute, nach dem Scheitern von Nazismus und Sozialismus, ist der Humanismus der Leitstern unserer Lenker. Im Mittelpunkt steht nicht länger Gott oder die Rasse, oder die Klasse, sondern das Individuum, dessen jegliche Neigung, und sei sie noch so... ungewöhnlich, nun etwas Heiliges darstellt, auf das es Rücksicht zu nehmen gilt.

Humanismus als Leitidee kann sich nur ein reiches Land leisten. Er wird deshalb nicht lang an der Macht bleiben. Denn in ihm ist bereits sein Untergang angelegt, da er das Individuum zwangsläufig zum ichbezogenen Hedonisten macht.
Jemand, der nicht mehr in der Lage ist, sich Härten zuzumuten, wird nicht weit kommen.

Wie komme ich darauf?

Ein Mitarbeiter hat mir einen Zeitungsartikel mitgebracht, in dem eine linke Politikerin, ein altes Schlachtroß mit szenetypischem Doppelnamen, gegen die Kirchen hetzt, was der Reporter mit glühenden Worten befürwortet. Konkreter Anlaß ist das fehlende Streikrecht bei den Staatskirchen. Es sei religiöse Diskriminierung, wenn jemand, der für die Kirche arbeitet, auch noch gläubig sein soll. Er soll seinen Arbeitgeber gefälligst erpressen dürfen, wie gewerkschaftlich organisierte Arbeiter das auch tun können.
Jemand, der für die Kirche arbeitet, soll sich mit ihr und ihren Zielen identifizieren?
Wo gibt's denn sowas?

Sie klagt an, daß einer ihren Mann verlassenden und zum "Freund" ziehenden Kindergärtnerin gekündigt worden sei. Ganz schlimm sei auch, daß einer lesbischen Kindergärtnerin in der Elternzeit gekündigt wurde.
Man faßt sich an den Kopf.
Diese schlimmen Schicksale sind, wie mir scheint, konstruiert.
Offenbar war die zweite Kindergärtnerin Neulesbierin, da sie eine Mutter in Elternzeit war. (Zur Produktion des eben gezeugten Kindes gehörten immerhin zwei Personen unterschiedlichen Geschlechts).
Au weia.
Ist es wirklich gut, manifesten Ehebrecherinnen und offenbar emotional verwirrten jungen Frauen die Erziehung von kleinen Kindern zu überlassen? Vor allem, wenn man Kirche ist und einen Standard hat?
Welche Vorbilder hat man für die Kleinen im Sinn?
Wer für die Kirche arbeitet, weiß, worauf er sich einläßt. Die Kirche zwingt niemanden dazu, für sie zu arbeiten. Es ist absolut zwingend notwendig, daß sich der Staat sich hier raushält.

Bei der Trennung von Kirche und Staat geht es um den Schutz der Kirche vor dem Staat. Humanisten verkehren dies ins Gegenteil und warnen, der Staat müsse vor der Kirche geschützt werden.
Doch der Staat lebt von Bedingungen, die er selber nicht herstellen kann. Das Fundament einer Gesellschaft ist nicht der Staat, sondern die tiefen Glaubensüberzeugungen seiner Bürger, die deren Handeln motivieren. Die bringen den Staat überhaupt erst hervor.
Ich wünsche mir, daß er christlich geprägt bleibt.

Die bekannteste Atheistin und Anti-Gott-Aktivistin der Welt ist vermutlich Madalyn Murray O'Hair. Wegen ihr darf seit 1963 in amerikanischen Schulen nicht mehr öffentlich zu Gott gebetet werden.

Diese Frau stellte sich einst bei Gewitter auf den Hof und verfluchte Gott mit den übelsten Beschimpfungen, die die an Schimpfworten nicht arme amerikanische Sprache hergab.
"Siehst du," sagte sie zu ihrem Sohn. "Gott hat nicht reagiert. Weil es ihn nicht gibt." Sie beschwor ihren Junior, er könne alles werden, drogenabhängig, ein Säufer, schwul. Das wäre ihr egal. Nur eins sollte er nicht werden: ein Christ.
Doch Anfang der 1980er trat Gott in sein Leben und er bekehrte sich. Er wurde sogar Pastor.
Seine Mutter enterbte ihn und sprach nie mehr mit ihm.
Sie ist heute tot.
Sie, ihr anderer Sohn und eine Adoptivtochter wurden auf unvorstellbar grausame Weise von einem Mitarbeiter ihrer Atheisten-Organisation ermordet.
Sie wollte Gott nicht.
Gott respektierte das und half ihr nicht.
Ich will Gott.
Du auch?
Dann lade ihn in dein Leben ein.
Gerade jetzt ist der ideale Zeitpunkt dafür.

Montag, 17. Dezember 2012

Titanic und Costa Concordia

"Hüte dich und hüte deine Seele sehr, daß du die Dinge nicht vergißt, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen schwinden alle Tage deines Lebens. Und tue sie deinen Kindern und deinen Kindeskindern kund."
5 Mose 4, 9

Gott wollte, daß sich sein Volk immer wieder in Erinnerung ruft, was er alles Gutes (an ihnen) und Schreckliches (an den Ägyptern) getan hatte.
Denn was du denkst, beeinflußt deine Gefühlswelt--und was du glaubst!
Wenn deine erste Reaktion stets ist, "Oh nein! Ich gehe unter!" dann ist es mit deinem Glauben nicht sonderlich weit her.
Wenn du dich aber immer wieder an die Siege der Vergangenheit erinnerst, dann bist du gewappnet!

Unser Gast Ingolf Ellßel sprach am Wochenende über die Wichtigkeit des richtigen Erinnerns.

Was mich zu folgender Feststellung bringt:
Früher war ganz sicher nicht alles besser. Es wäre töricht, das anzunehmen.
Doch man merkt schon, zu welchen Zeiten der christliche Einfluß in der Vergangenheit größer war und wann geringer. Früher war es dann besser, wenn christliche Werte in Herrschern und Volk triumphierten.
Heute gibt's da oft nur noch eine zynischen Abklatsch.

Zu der Zeit als die Titanic unterging, war Erweckung in England. Als 1912 General Booth, der Gründer der Heilsarmee, starb, gaben ihm 40.000 Londoner das letzte Geleit. (Wann hat das letzte Mal ein Prediger bei seinem Tod einen solchen Auflauf verursacht?)
Die Bobbies von London trugen keine Waffen. Weil die Kriminalität so gering war, verbrachten die Constables ihre Zeit mit Duett-, Terzett, und Quartettsingen.
Als nun das Schiff sank, wurden drei Viertel der Frauen gerettet, während drei Viertel der Männer starben.
Warum war das so?
Weil die Männer vor sich selber als schändlich dagestanden hätten, wenn sie den Frauen nicht die Plätze in den Rettungsbooten überlassen hätten. Das war eine Frage der Nächstenliebe und der Ehre.

Hundert Jahre später leben wir in der Zeit des postmodernen Feminismus.
Natürlich bin ich für die Gleichberechtigung der Frau und so. Doch die prominenten Feministen gingen ohne Gott vor. Entsprechend orientierten sie sich bei ihrem Streben nach Gleichheit von Mann und Frau nicht an den edelsten der Männer, sondern an den schlimmsten.
Der Feminismus wie er sich entwickelte, forderte nicht, sich an männlicher Ritterlichkeit, an Versorgermentalität, Beschützerinstinkt, usw, zu orientieren, sondern forderte vielmehr, daß Frauen zB dieselbe sexuelle Freizügigkeit zugestanden werde wie den verwerflichsten der Männer. An häufigen Partnerwechseln sei nichts verkehrt, bla bla. (Das ist nur ein Symptom, wenn auch ein hervorstechendes).
Frauen wollen nicht länger, daß ihnen Männer die Tür aufhalten. In amerikanischen Universitäten nennt man das allen Ernstes Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.
Wo führt das hin?

Am Untergang der Costa Concordia ließ sich der Unterschied zwischen christlichem Einfluß und feministischem gut studieren.
1912: Auf der Titanic starben die Männer für die Frauen.
2012: Auf der Costa rempelten die Männer die Frauen auf die Seite, um als erste ins Rettungsboot zu gelangen. Die Damen hatten danach immerhin genügend Platz an Deck für raumgreifende Selbstverwirklichungsübungen.

Der Kapitän selber, dieser menschgewordene Zeitgeist, stolperte und fiel versehentlich in ein Rettungsboot, das ihn gegen seinen Willen einfach ans nahe Festland schipperte, von wo aus er dem regen Treiben auf seinem untergehenden Kreuzfahrtschiff in Ruhe hilflos zusehen mußte.

Die Vergangenheit liegt hinter uns. Doch wir leben in genau der Gegenwart, die unsere Vergangenheit hevorgebracht hat.
Was für eine Zukunft wollen wir?

(Männer, rebelliert! Macht Skandal! Haltet euren Frauen wieder die Tür auf!)

Samstag, 15. Dezember 2012

Heute und morgen: Ingolf Ellßel im CGZ

"Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi."
Epheser 4, 11-12

Heute abend um 18 Uhr beginnt unsere Veranstaltungsreihe mit Pastor Ingolf Ellßel aus Tostedt. Ingolf leitet sehr erfolgreich das Christus Centrum Tostedt, wo sich sonntags mehr als 600 Leute zum Gottesdienst treffen.
Er war lange Jahre Präses des BFP und ist gegenwärtig Mitglied im Weltvorstand der Pfingstbewegung. Jedesmal, wenn er uns in der Vergangenheit besucht hat, hat er einen großen Segen hinterlassen.

Um 19.30 Uhr beginnt die zweite Veranstaltung.
Pastor Ingolf wird auch morgen um 10.30 Uhr nochmal im Gottesdienst sprechen.

Herzliche Einladung an alle, die keinen Flyer mehr bekamen.

Freitag, 14. Dezember 2012

Das Ju-Prinzip

"Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken."
Römer 8, 28

Wenn ein Gegner einen angreift, dann wendet er Energie auf. Paulus sagt, daß Gott die Energie, die der Feind gegen uns verwendet, umlenkt und gegen ihn wenden wird, so daß uns zum Schluß alle Dinge zum Guten mitwirken müssen.

Kampfsportler nennen das das Ju-Prinzip: Siegen durch Nachgeben.
Die Königsklasse des Judo oder Ju Jutsu sind freie Auseinandersetzungen oder auch Gegentechnik-Übungen, bei denen die Aufgabe lautet, die Energie eines angreifenden Gegners so umzuleiten, daß diese seine Energie sich gegen den Angreifer selbst richtet.
Ein Roundhouse-Schwinger kann so weitergeleitet werden, daß der Schwingende dabei das Gleichgewicht verliert und zu Fall kommt.

Wir dürfen nicht vergessen, daß es, ähnlich wie im Sport, auch geistliche Übungen gibt, die geistliche Angriffe umleiten. Allerdings ist hier Gott der Kämpfende und wir nur die Hand, der Arm oder das Bein, das auf die Anweisung des Hauptes reagiert. Soll heißen, wenn wir uns in schwierigen Zeiten christlich verhalten, dann kann Gott unser Verhalten benutzen, um den Feind zu Fall zu bringen, so daß der Schaden, den er uns zugedacht hat, zum viel größeren Segen wird. Wir merken das jedoch erst immer hinterher, wenn der Sieg errungen ist. Mittendrin kann's schonmal nicht so erbaulich ausschauen. Doch das haben Kämpfe so an sich.

Ich glaube fest an dieses wunderbare göttliche Ju-Prinzip.
Ich sehe es ständig in Aktion, (nicht nur im Sport).

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Die Notwendigkeit von Zielen

"Wenn keine Vision da ist, verwildert ein Volk."
Sprüche 29, 18

Ziele sind etwas Wunderbares.
Sie geben unserem Leben Richtung.
Sie klären, was wichtig und was unwichtig ist.
Sie sortieren unsere Aktivitäten.
Sie inspirieren und motivieren uns.
Wenn wir sie erreicht haben, triumphieren wir und fühlen uns gut.

Es ist wichtig, die richtigen Ziele zu haben.
Die richtigen "richtigen" Ziele sind solche, die Auswirkungen auf die Ewigkeit haben.
Gott besser kennenlernen, ihn anbeten, sein Wort zu verstehen, Menschen zu Jesus führen, geben, Gemeinde bauen: Dies sind Tätigkeiten mit Ewigkeitswert. Sich hier Ziele zu setzen ist immer richtig.

Natürlich brauchen wir auch Ziele unterhalb dieses Anspruchs. Wir brauchen auch berufliche, familiäre, sportliche und andere kleine Ziele. Doch muß uns immer klar sein, daß diese uns nur eine zeitlang befriedigen können. Wir dürfen ihnen nicht übermäßig viel Gewicht beimessen.

Ich habe mir dieser Tage meinen Ju Jutsu-Paß angeschaut, den, in dem nun die Unterschriften meiner Prüfer zum schwarzen Gürtel drinstehen. Das sind alles bekannte Größen der Szene. Dort steht auch, welche Qualifikationen ich habe. Die Trainerlehrgänge sind vermerkt.
Natürlich hat die Prüfung zum Schwarzgurt viel Spaß gemacht. Es ist prima, nun ein Meister zu sein.
Doch ich dachte auch daran, daß irgend jemand eines Tages diesen Paß wegwerfen wird. Irgendwann gibt jemand meinen schwarzen Gürtel in den Müll.
Diese kleinen Triumphe, so nötig sie sind, sind zeitlich und vergänglich.

Wir dürfen bei unseren kleinen Erfolgen die Wichtigkeit der großen Ziele nicht aus den Augen verlieren. Denn der Herr will eines Tages zu uns sagen, "Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh hinein in die Freude deines Herrn."
Matthäus 25, 21.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Veranstaltungshinweise


Mitarbeiter der Pfarrei Hambach haben mich angeschrieben und uns gebeten, auf ihre Veranstaltung diesen Samstag hinzuweisen. Das machen wir gern.

Allerdings findet am selben Tag, ein paar Stunden später, um 18.00 Uhr, der erste Gottesdienst mit Ingolf Ellßel aus Tostedt bei uns im CGZ statt. Der zweite folgt um 19.30 Uhr. Dazwischen machen wir eine halbe Stunde Pause.

Pastor Ingolf Ellßel leitet das Christuszentrum Tostedt. Er war lange Jahre Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR. Heute ist er u.a. Mitglied im Vorstand der Weltpfingstbewegung. Wir freuen uns auf sein Kommen.

Doch zurück nach Hambach. 
Hier ist der Text der Kisi-Kids-Mail:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

die Pfarrei Hambach hat die KISI-KIDS nach der erfolgreichen Aufführung
des Paulus-Musicals im Juli 2012 nun für einen vorweihnachtlichen
Gastauftritt eingeladen. Am Samstag, 15.12.2012 um 16:00 wird in der
Schulturnhalle in Hambach das Weihnachtsmusical "Sternstunde in
Betlehem" gespielt.

Wir möchten Sie bitten, in Ihrer Internetseite 
darauf hinzuweisen."

Sonntag, 9. Dezember 2012

Der schwarze Gürtel

"Mit dir kann ich gegen eine Schar anrennen, mit meinem Gott kann ich eine Mauer überspringen."
2 Samuel 22, 30

David war ziemlich begeistert, als er diesen Psalm schrieb.
Wir tendieren dazu, diesen Vers geistlich zu deuten, (was natürlich seine Berechtigung hat). Doch wir vergessen gern, daß David auch Soldat war und daß Gott ihn in dieser Eigenschaft gesegnet hat.
Soldaten waren bei uns mal übertrieben beliebt. Preußens Militarismus war legendär.
Heute sind Soldaten bei uns übertrieben unbeliebt, was natürlich alles mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun hat.
Tatsache ist, laut Bibel ist die hauptsächliche Aufgabe einer Regierung, für den inneren und äußeren Frieden eines Volkes zu sorgen, und das geht nicht ohne funktionierende Polizei und ein dem Parlament loyales Militär.
In letzter Instanz werden Frieden und Freiheit in unserer Welt noch immer von tapferen Männern mit Kanonen gesichert. (Eine Aussage, die nicht als Verherrlichung ihrer Tätigkeit gewertet werden soll).
Doch der Herr ist auch der Herr der Heerscharen:

"Und David wurde immer mächtiger, und der HERR, der Gott der Heerscharen, war mit ihm." (2 Samuel 5, 10).

Wie komme heut abend drauf, etwas über Kampf und Sieg zu sagen?


Nun, als Ju-Jutsu-Sportler bin ich dieser Tage in eine süddeutsche Großstadt gefahren und habe ich mich wieder einmal einer Gürtelprüfung unterzogen, und ich fand, Gott war mit mir, obwohl das ein Kampfsport ist.
Allen Ernstes.
(Einer meiner drei Prüfer hatte sogar den Nachnahmen von meinem (amerikanischen) Schwiegervater! UND die Anfangsbuchstaben ihres Vornamens waren auch gleich. Was für ein witziger Zufall).

Ich kenne natürlich die Bedenken. Ein weiser alter Pastor hat mich vor einigen Wochen gefragt, ob JJ nicht ein fernöstlich-buddhistophiler Sport ist.
Ju Jutsu ist eine in Deutschland entwickelte Polizeisportart. Deswegen sind viele Ausbilder Polizisten, (Kriminaler, Bundespolizisten, usw.)
Ich bin Christenpastor.
Mit Buddhismus habe ich nichts am Hut.
Natürlich gibt's auch im Ju Jutsu Esoteriker. Doch die gibt's überall. Auch die brauchen Jesus und jemanden, der ihnen Jesus nahebringt. Ich habe da keine Berührungsängste.

Konkret ging's um die Prüfung zum ersten Dan. Das ist die Prüfung zum schwarzen Gürtel. Sie ist anspruchsvoll. Unsere hat siebeneinhalb Stunden gedauert.
Von elfen haben acht bestanden. Drei sind durchgefallen.
Das sind immerhin rund 25%.
Bevor ich teilnahm, war ich etwas nervös. Als ich jedoch die ersten Prüflinge bei ihren Ausführungen beobachtete, verflüchtigte sich meine Nervosität.

Der beste Prüfling mit der höchsten Punktzahl war ein gutgelaunter junger Mann namens Alexej. Er kam vor der Prüfung auf mich zu und erzählte freundlich, wie ihm ein gemeinsamer Bekannter gesagt habe, daß ich Pastor sei. Wir sind aus offensichtlichen Gründen nicht allzu weit gekommen mit unserem Gespräch. Doch ich stellte fest, daß auch er eine Beziehung zu Gott hat.
Ich habe mich sehr gefreut, daß ein Christ der Beste geworden ist, auch wenn die anderen das gar nicht mitbekamen. Go Alexej!

Auch ich bestand und habe nun Recht und Pflicht, mir im Training den schwarzen Gürtel umzubinden.

Der Sport und das intensive Training haben mich verändert und mir einige wertvolle Perspektiven eröffnet. Ich verstehe einige Aussagen Jesu über notwendiges Leiden besser und kann auch besser nachvollziehen, welche innere Einstellung Paulus trotz seiner Verfolgungen und Unannehmlichkeiten hatte.
Davon später mehr.

Freitag, 7. Dezember 2012

Öffentliche Nacktheit

"Und Gott, der HERR, machte Adam und seiner Frau Leibröcke aus Fell und bekleidete sie."
1 Mose 3, 21

Dieser Tage wurde über einen Erlaß des Stadtrats von San Francisco gestaunt. So sehr, daß die Nachricht mehrmals in der Zeitung stand und auch im Fernsehen kam, gern noch mit Bildern.
Um welche City Ordinance von SF handelt es sich?
Um das neuerdings speziell im Castro Distrikt geltende öffentliche Nacktheitsverbot.
Bin sprachlos.
Dürfen die Herren dort--um die handelt es sich vor allem--nicht mehr nackig gehen...
Muß man sich mal vorstellen!
Was machen die jetzt nur?
Spaß beiseite.
Zunächst bezieht sich das Verbot nur auf das Zurschaustellen von Genitalien. Man darf noch oben ohne auf der Straße auftauchen--wie auch in New York. Die obersten Richter dort haben schon vor längerem beschlossen, daß kein Unterschied besteht zwischen dem Oberkörper einer Frau und dem eines Mannes. Wenn ein Mann, sagen wir ein Bauarbeiter, sein Hemd ausziehen darf, dann muß eine Frau das auch dürfen.
Dennoch halten sich die meisten New Yorkerinnen wohlweislich bedeckt. Sie haben, scheint mir, mehr Ahnung von diesen Dingen als ihre obersten Richter.

Die Frage, die sich ein moderner Zeitgenosse heutzutage, zumal im humanistischen Europa, stellen mag, lautet:
Was ist falsch an öffentlicher Nacktheit?

Schon einiges.
Zunächst gibt es da das natürliche Schamempfinden, das einem Menschen erst aberzogen werden muß.
Denn der Mensch ist kein Tier. Er ist im Ebenbild Gottes geschaffen.
Tiere sind öffentlich nackt und denken sich nichts dabei. Sie leben ihre Triebe öffentlich aus.
Wenn ein Mensch sich nun öffentlich wie ein Tier verhält, dann lenkt er seine Aufmerksamkeit--und die von anderen--auf die niederen Triebe.
Wer sich so verhält, verläßt langsam aber sicher den Orbit des Natürlichen und gerät in den Orbit der Lust. Und die Lust ist eine Getriebene. Sie läßt sich nicht befriedigen. Sie will ständig mehr.
Judas, der Bruder Jesu, beschrieb die Symptome so geplagter Menschen in Judas 10:
"Diese aber lästern alles, was sie nicht kennen. Alles aber, was sie von Natur aus wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich."

Gott will nicht, daß wir verderben. Deswegen ist er gegen öffentliche Nacktheit.
Gegen die ehelich private ist er nicht.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Das unverwelkliche Erbe

"Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch."
1 Petrus 1, 3-4

Gute Dinge sind im Himmel aufbewahrt für uns.
Es wartet dort ein Erbe auf uns.
Wenn wir sterben, hinterlassen wir ein Erbe. Doch während unsere Erben dieses Erbe untereinander aufteilen, nehmen wir unsererseits auch ein Erbe in Empfang: Gottes ewiges Erbe für uns.
Dieses Erbe ist 1. unvergänglich, 2. unbefleckt und 3. unverwelklich.

Eine gewöhnliche Blume erfreut einen kurze Zeit mit ihrer Pracht. Dann welkt sie und steht ewig unansehnlich in der Gegend herum. Braun und grau verfärbt, macht sie niemandem mehr Freude, bis sie im nächsten Jahr wieder ein bißchen blüht.

Das Erbe, das Gott uns gibt, verwelkt nicht. Es bleibt schön. Und wenn es sich (jahreszeitlich) verändert, dann bleibt seine Schönheit erhalten, denn das Wort unverwelklich hat viel mit Ästhetik zu tun.

Es verwelkt in noch anderem Sinne nicht: Es wird uns nie alt. Wir werden es nie satthaben. Wir werden uns am zweiten Tag--und am tausendsten Tag--noch genauso darüber freuen wie am ersten.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Das unbefleckte Erbe

"Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch."
1 Petrus 1, 3-4

Christen sind Kinder Gottes und von daher Miterben Christi.
Was hat Jesus von seinem Vater geerbt?
Alles.
Entsprechend gehört "alles" auch uns.

"Es sei Paulus oder Apollos oder Petrus, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer."
1 Korinther 3, 22

Konkret wartet auf uns ein Erbteil, der 1. unvergänglich ist und 2. unbefleckt.

Das Wort unbefleckt im biblischen Urtext bedeutet perfekt im Sinne von unbeeinflußt vom Bösen. Nachdem die ersten Menschen von der verbotenen Frucht aßen, waren sie nicht länger perfekt. Sie waren nun beeinflußt vom Bösen und entwickelten sich in die entsprechende Richtung. Wir leiden immer noch darunter.
In einer unbefleckten Gemeinschaft kann jeder dem andern zu 100% vertrauen. Mißtrauen, das jetzt durchaus angebracht sein kann, ist dann vollkommen überflüssig.
Keine Seele wird mehr von Neid, Mißgunst, Egoismus, Manipulation und solchen Dingen bewegt sein.

Prima Aussicht.

Montag, 3. Dezember 2012

Das unvergängliche Erbe


"Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch."
1 Petrus 1, 3-4

Gott hat uns einen bemerkenswerten Erbteil vermacht, der im Himmel auf uns wartet und drei hervorstechende Eigenschaften hat. Er ist
1. Unvergänglich
Es kann einem nicht mehr genommen werden. Das Wort im griechischen Urtext deutet an, daß es mit militärischen Mitteln oder feindseligen Aktionen nicht eroberbar ist. Die Länder der Erde, wie etwa das Land Polen oder das Elsaß, oder Lothringen, werden im Lauf der Geschichte immer wieder hin- und hergeschoben, neu aufgeteilt, aufgelöst und neugegründet. Das ist das Gegenteil von "unvergänglich."
Israel wurde aus seinem Land vertrieben, weil Gott es preisgab.
Das Volk war nämlich böse geworden.
Erst viel später hat Gott das Volk wieder gesammelt und erneut ins Land gebracht.
Wenn nun unser Erbe unvergänglich ist, dann bedeutet das auch, daß die Gründe in uns, die zur Preisgabe durch Gott führen, nicht mehr vorliegen. Das heißt im Klartext, es gibt dann in uns nichts mehr, was Gott nicht gefällt.
So werden wir ewig gegründet sein.