Sonntag, 28. Februar 2010

Böse Musik?

"Pastor, ich habe gehört, Rockmusik ist vom Teufel. Soll ich jetzt nur noch Klassik hören?"

Auch klassische Musik hat manchmal prekäre Inspirationsquellen. Wagners Götterdämmerungsorchesterschwaden etwa können den geneigten Hörer schon in bestimmte Gemütszustände versetzen. Hitler hat Richard Wagner zutiefst verehrt (und den Bayreuther-Festspiele-Klimbim groß mit aufgezogen. Historiker sagen, er hat Winifred Wagner, Siegfried Wagners Witwe, (einer Engländerin!) gar die Ehe angetragen. Winni wollte aber nicht.

Ist ein bestimmter Musikstil per se gut oder böse?
Glaube ich nicht.
Wenn böse Menschen böse Texte schreiben und dazu Musik machen, dann ist das nicht hörenswert, egal zu welcher Stilrichtung die Töne gehören. Ob das nun Wagners Heidengedöns ist oder das Kirchenhaßlied der Böhsen Onkelz. Oder Lady Gagas vertonte Pornographie, (wobei die Deutschen ja den Vorteil haben, englische Texte nicht immer so genau zu verstehen).

Ray Charles hat morgens in der Kirche Gospel gesungen und abends dieselben Melodien--mit anderen Texten--in Tanzmusik umgewandelt.

Martin Luther hat's genau umgekehrt gemacht: Er nahm ein populäres Wirtshauslied und gab ihm einen neuen Text. Daraus wurde dann "Ein feste Burg ist unser Gott."
Luther "bekehrte" das Lied.
Ich bekehre zur Zeit Hendrix-Lieder.
Macht Spaß!

Donnerstag, 25. Februar 2010

Geistestaufe

Während des Alpha-Kurses gestern abend wurden rund 20 Personen erfüllt mit dem Heiligen Geist.
Ich erklärte, um was es geht und wie man empfängt. Dann beteten wir und die große Mehrzahl empfing sofort. Um die übrigen kümmerten sich meine Mitarbeiter, so daß es auch bei ihnen klappte.

Vorsehungsmäßig war, daß ich gestern noch rechtzeitig einen guten alten handgeschriebenen Brief, (ja, die gibt's noch), erhielt, indem eine Besucherin aus Südwestdeutschland ihre Erfahrung mit der Geistestaufe mitteilte. Sie war während der WiBi im CGZ gewesen und betete mit mir um die Erfüllung, ohne sofort zu empfangen. Wieder daheim, zog sie sich in den Wald zurück, besann sich auf unsere Gespräche, und legte trotz einer gewissen Befangenheit los. Und es klappte!

"Es macht so froh, aber ist das Zungenbeten wirklich so einfach?"
Ist es.

Hin. Hoff., Teil 4

In 4 Mose 21 war die Seele des Volkes Israel ungeduldig geworden auf dem Weg und es begann zu murren, indem es gegen Gott und Mose redete.
Giftschlangen sorgten daraufhin für Verluste unter dem Volk, das bereute und um Vergebung bat. Mose betete für Israel und Gott trug ihm auf, eine eherne Schlange an einer Stange zu befestigen, (wir können uns eine Art Kreuz vorstellen), und es inmitten des Volkes aufzurichten. Alle die auf die Schlange blickten, wurden geheilt.

Uns kann es genauso gehen wie Israel. Wenn unsere Seele ungeduldig wird, verfallen auch wir in Murren--und dürfen uns nicht wundern, wenn unsere Schwierigkeiten schlangenbedingt größer werden.

Die heilende Schlange, auf die Israel blicken sollte, symbolisiert Jesus, der am Kreuz für uns zur Sünde wurde: "Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm." 2 Korinther 5, 21.

Auch wir sollten hinblicken auf das Kreuz, wenn wir "geheilt" werden wollen.

Denn egal, ob wir unsere irdischen Ziele erreichen: Gott besser kennenzulernen sollte unser oberstes Ziel sein. Wir sollten auf ihn schauen und uns bei aller Ungeduld vergegenwärtigen, daß all unsere Probleme bloß zeitlich sind, Gott und die Herrlichkeit, die er gibt, sind jedoch ewig. Paulus sagt sogar, "Ich denke, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll." Römer 1, 18.

Wir werden Zeit unseres Lebens "unterwegs" sein, dh, es wird immer Ziele geben, die wir gerade noch nicht erreicht haben. Erlaube nicht, daß momentane Unzufriedenheit dir die Lebensfreude raubt. Feiere vielmehr das Erreichen kleiner Ziele während du auf die Erfüllung deines Herzenswunsches wartest.

Nehemia und das aus Babylon zurückgekehrte Volk feierten ausgelassen, (Nehemia 8, 10), obwohl weder der Tempel fertig, noch die Mauer eingeweiht waren.

Und Jesus jubelt im Geist, als die Apostel zurückkehren und ihm von ihren Triumphen erzählen. Er freute sich, obwohl die Erlösung der Menschheit damals noch ausstand.

Bei allem Wünschen und Hoffen und Sehnen: Feiere das Erreichen kleiner Ziele und du kommst wieder gut drauf.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Hi Ho, Teil 3

"Hingezogene Hoffnung macht das Herz krank," sagt Salomo in Sprüche 13, 12.
In manchen Fällen erhört Gott unser Gebet nicht sofort. Dann ist Warten und Vertrauen angesagt.

Wenn wir zu warten und zu vertrauen satthaben, kann es zu Murren kommen.
Prekär!
Denn was dann passiert ist schlimmer als das Warten allein.

In 4 Mose 20 steht Israel an der Grenze zu Edom und bittet darum, das Land durchwandern zu dürfen.
Edom sagt nein.
Israel wandert daraufhin um Edom herum. "Und die Seele des Volkes wurde ungeduldig auf dem Weg, und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose."
Das Volk begann zu murren.
Murren und glauben gehen nicht Hand in Hand.
Im Gegenteil.
Wer murrt, glaubt nicht.
Wer nicht glaubt, ist von den Quellen Gottes abgeschnitten. Was passiert also?
"Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk, und sie bissen das Volk; und es starb viel Volk aus Israel."
Zur Ungeduld kommt die Krankheit. Das Elend wird also größer!

Jene Wüste ist dafür bekannt, daß Schlangen dort ein Problem sind. Die britische Armee okkupierte die Gegend während des ersten Weltkriegs und hatte ebenfalls Verluste wegen der "carpet vipers" zu beklagen. Das Wunder ist nicht, daß Israel gebissen wurde, sondern daß es für gewöhnlich verschont blieb!
Murren und ständiges Geätze zerstören demnach die Schutzwand Gottes um uns her.

In einem hellen Moment erkennt Israel seine Sünde und bereut! "Wir haben gesündigt, daß wir gegen den HERRN und gegen dich geredet haben. Bete zu dem HERRN, daß er die Schlangen von uns wegnimmt! Und Mose betete für das Volk." 4 Mose 21, 7.
Wau.
Derjenige, gegen den agitiert wurde, (Mose), soll für Israel beten.
Und Mose macht's.
Das Opfer verwendet sich für den Täter. (Was sagt das über Mose aus?)

"Und der HERR sprach zu Mose: Mache dir eine Schlange und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben. Und Mose machte eine Schlange von Bronze und tat sie auf die Stange; und es geschah, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte und er schaute auf zu der ehernen Schlange, so blieb er am Leben." 4 Mose 21, 8-9.

Eine heilende Schlange?
Aus Bronze?

Was die genau symbolisiert, sehen wir nächstes Mal.

Dienstag, 23. Februar 2010

HH, Teil 2

Wenn wir einen Wunsch haben, der sich nicht schnell erfüllt, oder ein Gebetsanliegen, das nicht schnell erhört zu werden scheint, dann kann es sein, daß wir auf eine Kurzschlußhandlung verfallen, die unsere Situation letztlich verschlimmert. Hinterher denken wir, "Hätte ich doch nur ein wenig weitergewartet."

Abraham hatte die Verheißung eines Sohnes. Doch die Zeit lief ihm scheinbar davon. Seine Frau Sarah war bereits über das gebärfähige Alter hinaus. Im Natürlichen war die Lage hoffnungslos. Statt Gott weiter zu vertrauen, verfiel Sarah auf die brilliante Idee, ihre Magd ihrem Mann zur Konkubine zu geben. Bekommt die ein Kind, tun Abraham und Sarah einfach so, als wäre es ihres.

Hagar wurde schwanger--und mobbte Sarah!
Es herrschte Zickenkrieg im Haus des Patriarchen.
Im Sandkasten sah's nicht besser aus: Hagars Sohn Ismael mobbte später Sarahs Sohn Isaak.
(Ismael mobbt Israel bis zum heutigen Tag).

Denn Sarah bekam sehr wohl noch ein Kind--nachdem Gott sie und ihren Mann "von den Toten" erweckt hatte. Denn der Herr verjüngte und erneuerte Abraham und Sarah.
Die alte Dame blühte mit 90 Jahren wieder so sehr auf, daß der Philisterkönig Abimelech sie in seinen Harem holen ließ! ( 1 Mose 20).

Gott gab Isaak erst, als es im Natürlichen keine Chance mehr auf ein Kind gab. Für Abraham und Sarah war diese Wartezeit schwer zu ertragen. Doch Gott wollte klarmachen, daß er Tote lebendig machen kann. Isaak war ein übernatürliches Kind. Entsprechend gäbe es ohne Gottes Eingreifen Isaaks Nachkommen nicht. Israel und Jesus sind die bedeutendsten unter diesen.

Gott hat seinen Plan. Der beinhaltet manchmal Warten, (irritierenderweise).

Mose, der einen Ruf zum Befreier hatte, erschlug in seiner Hitzköpfigkeit einen Ägypter, als der einen hebräischen Sklaven malträtierte. Mose mußte fliehen und kam erst 40 Jahre später zum Zug, als er bereits 80 war.

David hatte die Verheißung des Königtums. Doch er wurde rund zehn Jahre lang von Saul durch die Wälder gejagt und war dort umgeben von Bedrängten und Verschuldeten, von schwierigen und zwielichtigen und bitteren Gestalten, die sich ihm angeschlossen hatten. (1 Samuel 22, 2). Eines Tages verlor er alle Hoffnung und wanderte aus ins Philisterland.
Er wohnte in Ziklag.
Als er und seine Männer einmal nicht daheim waren, überfielen Räuberbanden seine Stadt und raubten alles: Frau und Kind und Kegel.
Davids Männer wollten ihn danach steinigen.
Wäre er doch in Israel geblieben.

Warten mag unpopulär sein. Doch manchmal ist es das Beste, was wir tun können. Warten und uns weiterentwickeln.

Es ist besser, auf Gottes Ehepartner zu warten, als irgendwann den Nächstbesten zu heiraten--und hinterher lebenslang an dieser Entscheidung zu leiden.
Wenn wir bei der Beförderung wieder übergangen wurden: Vom Herrn kommt Erhöhung, (Psalm 75. 7). Vielleicht sind wir in Wirklichkeit noch nicht bereit. Untergebene sehen oft nur die Privilegien eines Vorgesetzen, nicht aber seine Verantwortung.

Montag, 22. Februar 2010

Hingezogene Hoffnung

"Hingezogene Hoffnung macht das Herz krank, aber ein eingetroffener Wunsch ist ein Baum des Lebens."
Sprüche 13, 12.

Wenn du dir fortgesetzt etwas wünschst, das nie passiert, dann leidet deine Lebensqualität.

Nun will Gott natürlich, daß es uns gut geht--auch unserer Seele, wo das Wünschen und Hoffen hauptsächlich stattfindet: "Geliebter, ich wünsche, daß es dir in allem wohlgeht und du gesund bist, wie es deiner Seele wohlgeht." 3 Johannes 2.
Gott gibt uns, was er uns verheißen hat.
Es ist deshalb wichtig, daß wir eine Verheißung haben, die uns verspricht, was wir erhoffen. Die Verheißungen Gottes sind "Ja und Amen" in Christus, nicht unsere Wünsche. (2 Korinther 1, 20). Gott steht zu seinem Wort.
Was sagt also die Bibel zu deinem hingezogenen Hoffnungswunsch?

Doch selbst wenn du eine Verheißung Gottes hast, dann dauert es vielleicht dennoch eine ganze Weile, bis sie eintrifft. Das ist die Durststrecke des Glaubens.

Wenn es lang dauert, dann kann es unsererseits zu Kurzschlußhandlungen kommen, die uns am Ende größere Probleme bereiten als das Warten.

Das schauen wir morgen kurz an.

Sonntag, 21. Februar 2010

Der Herr, dein Arzt

E.M. schilderte heute morgen im Gottesdienst folgende Ereignisse:

Vor einigen Wochen besuchte sie aufgrund von bestimmten Beschwerden einen Spezialisten, der ihr einen 3,5 cm-großen Tumor in der Niere diagnostizierte.
Ein weiterer Arzt diagnostizierte wenig später dasselbe: einen 3,5 cm Tumor. Es liegen dazu Röntgenbilder vor.

Vor zwei Wochen initiierte meine Frau im Gottesdienst eine Heilungsreihe. Sie betete für Kranke, während die Gemeinde weitersang. Sie betete auch für E.M.

Heute teilte uns E. mit, daß ein dritter behandelnder Arzt wenige Tage nach dem Heilungsgebet sie untersucht und nichts mehr gefunden habe. Der Tumor ist verschwunden. Auch hierzu liegen Röntgenbilder vor.
Die Ärzte sind ratlos.
E. solle in einem halben Jahr nochmal vorbeischauen.

"Ich bin der HERR, der dich heilt."
2 Mose 15, 26.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Die Grüne Polizei

Jemand hat mich auf einen aktuellen Audi-Werbespot im US-Fernsehen hingewiesen.
Einen ziemlich faschistoiden Werbespot.

In diesem Werbeamerika existiert eine Grüne Polizei, die einen verhaftet, wenn man Plastiktüten benutzt oder seinen Müll falsch trennt.
Oder Energie falsch verbraucht, indem man zu heiß badet.
Oder normale Glühbirnen benutzt, (statt der quecksilberhaltigen Sparlampen).
Autofahrer werden an der GP-Straßensperre schikaniert. Der Audi im Spot hingegen darf weiterfahren. Weil er "sauber" ist.
"Nie hat es sich so gut angefühlt, grün zu sein."
Kauft einen Audi, sonst holt euch die Grüne Polizei!

Natürlich soll der Spot witzig sein. Doch wenn von einer deutschen Firma eine grüne Gestapo ins Gespräch gebracht wird, dann finde ich das nicht so spritzig.

Vielleicht, weil ich ahne, daß es zahlreiche Zeitgenossen gibt, die so eine Institution befürworten würden.

Umweltschutz ist prima. Doch nicht, wenn er mit faschistoiden Mitteln durchgesetzt wird. Und zu deren Legitimation gekochte Daten herangezogen werden.
Phil Jones, abgesetzter Leiter des führenden Umweltinstituts von dem das IPCC seine Erderwärmungsdaten bezog, gibt mittlerweile zu, "schlampig" gearbeitet zu haben. Er gab auch zu, daß es im Mittelalter wohl wärmer war als jetzt und nach einer Abkühlung seither wenigstens zwei Warmperioden stattfanden. Auch sei es seit 1995 nicht mehr wärmer geworden.

Eine Grüne Polizei ist so überflüssig wie es die Gestapo einst war.

"Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." 1 Mose 8, 22.

Hier ist der Spot:

Dienstag, 16. Februar 2010

WiBi: Finale

Statt auf ein Pappnasenfest zu gehen, (es war ja Rosenmontag), sorgten die Christen hier für ein gut besuchtes Haus im CGZ um auf der WiBi 2010 das Wort Gottes zu hören.

Pappnasigkeit hat auch ihre Berechtigung. Doch alles zu seiner Zeit. Und wenn Rosenmontag und WiBi aufeinandertreffen, dann wählen viele doch lieber die WiBi.
Gut.

Pastor Matthias Jordan hat einen kurzen Ausflug in die deutsche Kirchengeschichte gemacht. Er sieht eine Zeit der Erweckung für unser Land heraufdämmern. Gott richtet Menschen auf, die, hingegeben an ihn, in Vollmacht seinen Willen tun.

Und ich sprach darüber, wie man aus Gnade lebt. Man kann nämlich Gottes erklärten Willen tun und dennoch geistlich kalt und trocken sein. Normalerweise fließt einem dann göttliches Leben zu und man empfindet große Zufriedenheit und Freude und Frieden. Zwei Hauptkorken im Segensrohr haben wir gestern angeschaut.
Muß mal was drüber schreiben.

Ein gigantisches Dankeschön an alle Mitarbeiter!
Bistroteam, Ordnerteam, Musikteam...: Alle haben geräuschlos im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf gesorgt, (bis auf die Band, die war nicht geräuschlos).
Wau!
Vergelt's euch Gott.

Und auch den Sprechern nochmal ein herzliches Danke, dafür, daß sie sich durch Eis und Schnee gequält haben, um dabeizusein.

Wir hatten eine super Zeit in Gottes Gegenwart.

Montag, 15. Februar 2010

WiBi: Tag 3

Jesus Centrum-Pastor Matthias Jordan, ehemaliges Mitglied im Vorstand vom Bund Freier Pfingstgemeinden und Member of the Board von CfaN, machte es spannend: Er kam zum vereinbarten Zeitpunkt nicht mit der Bahn in Schweinfurt an.
Auch im nächsten Zug saß er nicht.
Eine Dreiviertelstunde später stand er dann plötzlich wie aus dem Boden gewachsen vor mir.
Puh...!
Wir kamen um 17.59 Uhr im CGZ an.
Um 18.00 Uhr ging's los.
Und wie!

Matthias sprach gestern über die Kraft des Glaubens an Jesus und sein Wort: Durch intensives Studium der Bibel erkannte er, wer er "in Christus" ist und veränderte sich radikal: Aus einem oberschüchternen jungen Mann wurde ein kühner geistlicher Leiter, der Akzente setzt im Land.

Pastor René Stebani sprach über das Ewige Gericht: Jeder Mensch wird sich für seine Taten (und die zugrundeliegenden Überzeugungen) vor Gott verantworten. Wie stehst du dann da?
Für Christen lautet die Botschaft: Die Strafe lag auf Jesus zu unserem Frieden. Wir haben Frieden, wenn wir guten Gewissens mit Gott gehen.
Doch Gericht findet auch heutzutage schon statt, wenn Gott bestimmte Handlungen seines Volkes straft, wie er das etwa im Fall von Ananias und Sapphira, (Apostelgeschichte 5), tat.

Ich freue mich auf heute abend.

Sonntag, 14. Februar 2010

WiBi: Tag 2

Peter Wenz hat gestern noch einmal vertieft, was er am Vortag über das Herz des Dienens sagte. Und es stimmt schon: Wer mit der Einstellung "Wie kann ich meinem Mitmenschen was Gutes tun" durch's Leben geht, der ist viel weniger kränkungsanfällig. Wenn so einer mal nicht bevorzugt behandelt wird, dann ist das nicht weiter schlimm für ihn, denn nicht sein eigenes Befinden steht für ihn im Mittelpunkt, sondern das des anderen.

Ich bitte den Herrn, daß er mir hilft, diese Einstellung zu kultivieren.

Heute abend spricht, wie gesagt, Matthias Jordan aus Kassel und ich bin schon recht gespannt.

(M., der Bruder, der mit seiner Frau bis aus Freiburg angereist war, empfing gestern nach der letzten Versammlung die Taufe im Heiligen Geist und begann, in Sprachen zu reden. Preis dem Herrn).

Samstag, 13. Februar 2010

Wibi 2010: Tag 1

Wir hatten eine wunderbare Zeit gestern in der Winterbibelschule.

Peter Wenz, einer der erfolgreichsten deutschen Pastoren der letzten 2000 Jahre, verriet uns das Geheimnis seines Erfolgs: Ein dienendes Herz.
Peter sprach über Markus 10, 42-43: "Und Jesus rief sie zu sich und spricht zu ihnen: Ihr wißt, daß die, welche als Regenten der Nationen gelten, sie beherrschen und ihre Großen Gewalt gegen sie üben. So aber ist es nicht unter euch; sondern wer unter euch groß werden will, soll euer Diener sein."

Wer den Menschen dient, den wird Gott ehren.

Ich ergänzte die Ausführungen, indem ich über Euphorie sprach: Gott hat uns zu guten Taten geschaffen. (Epheser 2, 10). Wir bekommen klare Ziele, die unserer Gabenausstattung entsprechen und uns kleine und große Erfolgserlebnisse verschaffen. Wenn wir diese Ziele mit Hingabe verfolgen, dann gibt uns Gott Leben im Überfluß.

Heute abend um 18.00 Uhr geht's in gleicher Besetzung weiter!

(Meine Frau verriet mir heute außerdem, daß ein Ehepaar, das uns im Internet kennenlernte, bis aus Freiburg (!) angereist sei. Der Herr kam im Sept. '09 auch nach Wiesbaden, als ich dort im CZW sprach. Gott segne ihn und seine Frau).

Freitag, 12. Februar 2010

Gleich ist's soweit!

Die Winterbibelschule beginnt.

Ab 18.00 Uhr spricht Peter Wenz, (siehe Posts unten), im Christlichen Glaubenszentrum. Der Abend wird drei 45-Min.-Vorträge umfassen, (der mittlere von mir), und in den 15-Min.-Pausen hat das Bistro geöffnet.

Die WiBi dauert bis Montag.
Nicht verpassen!

"Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten."
Apostelgeschichte 2, 46-47.

Mittwoch, 10. Februar 2010

WiBi 2010: Matthias Jordan

M.J. ist Pastor des Jesus Centrum, einer großen Gemeinde in Kassel.

Ich habe Matthias zum ersten Mal 1997 auf einer Pfingstpastorenkonferenz in Kirchheim gehört und erinnere mich noch lebhaft, daß er über die Notwendigkeit einer täglichen Zufuhr von Gottes Wort gesprochen hat. (Prediger, denen der Wert von Gottes Wort bewußt ist, sind mir überaus symphatisch).
Viele Christen fühlen sich lau und mau, weil sie Psalm 102, 5 nicht berücksichtigen:
"Wie Gras ist abgemäht und verdorrt mein Herz, denn ich habe vergessen, mein Brot zu essen." Das Brot des Lebens ist Jesus, und der hat bestimmt, daß die Übertragung seiner Energie in unser Herz hinein durch das Aufnehmen seines Wortes geschieht: "Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben." Johannes 6, 63.

Paulus behauptet:
"Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi." Römer 10, 17.

Das Befassen mit Gottes Wort führt zu Glauben--und der führt zu Gebetserhörungen:
"Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen." Johannes 15, 7.

"Iß das Wort."
Das war so der Hauptgedanke von Matthias, damals, 1997. Nun wird er ab Sonntag, 18.00 Uhr in unserer Winterbibelschule im CGZ sprechen.
Bin gespannt.

Dienstag, 9. Februar 2010

WiBi 2010

"Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi."
Epheser 4, 11-12.

In ein paar Tagen startet unsere heurige Winterbibelschule!

Diesmal konnte ich Pastor Peter Wenz von der Biblischen Glaubensgemeinde in Stuttgart gewinnen, (Pastor René Stebani von der Biblischen Gemeinde Schweinfurt hat dazu nicht unwesentlich beigetragen. Danke René).

Peter ist einer der erfolgreichsten geistlichen Leiter Deutschlands. Mehrere tausend Menschen besuchen Woche für Woche die Gottesdienste der BGG. Ich war vorletzte Woche zu einer Pastorenkonferenz dort. 1300 Leiter hatten sich dort versammelt, um Pastor Peter, sowie Bayless Conley aus den USA zu hören.
War prima.
Nun kommt er zu uns, um ab 18.00 Uhr am Freitag und Samstag Hauptsprecher auf der WiBi zu sein.

Sonntag und Montag kommt dann Pastor Matthias Jordan aus Kassel!
Ihn stelle ich morgen kurz vor.

Freitag, 5. Februar 2010

Adam und Lucy

"Pastor, hat Adam gelebt? Im Vorwort meiner Einheitsbibelübersetzung stehen da so komische Sachen."

Wenn Adam nicht gelebt hat, ist er auch nicht in Sünde gefallen.
Wenn der Mensch kein Sünder ist, braucht er auch keinen Erlöser.
Wenn der Mensch keinen Erlöser braucht, ist Jesus umsonst gestorben.

Die Bibel beharrt jedoch fest darauf, daß Adam und seine Frau historische Personen sind. Jesus sagt zu den Pharisäern seiner Tage, "Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an als Mann und Frau schuf und sprach: "Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und es werden die zwei ein Fleisch sein." Matthäus 19, 4-5.
Jesus glaubte an Adam.

Paulus erklärt in Römer 5, 17: "Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wieviel mehr werden die, welche den Überfluß der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus."

Durch Adam kam der Tod zur Herrschaft.
Jesus besiegte den Tod und machte den Fall Adams rückgängig. Und wer an Jesus glaubt, ist den Wendungen des Lebens nicht länger ausgeliefert, sondern kann durch Gebet im Leben regelrecht herrschen.

"Aber die Evolutionsbiologen sagen, unser Vorfahr hätte nicht Adam, sondern Lucy geheißen."

Ja ja, Lucy.

Die ersten Worte Luzis im Garten waren, "Hat Gott wirlich gesagt..." 1 Mose 3, 1.
Er hat das Wort Gottes in Frage gestellt.
Das tut er heute noch genauso.

Adam oder Lucy?
Das ist eine Glaubensfrage.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Was lesen?

"Pastor, die Bibel ist dick und ich habe wenig Zeit..."

Bevor du beginnst, bittest du Gott, aus dem Abschnitt, den du lesen wirst, zu dir zu sprechen. Dann fängst du an zu lesen, vorzugsweise im Neuen Testament.
Das funktioniert.

Gott spricht durch sein Wort.
"Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat."
Hebräer 1, 1-2.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Voodoo Child

Hendrix, der begnadete Gitarrist, hat ein Lied namens Voodoo Child mal live aufgeführt und am Ende der Vorstellung seine Gitarre verbrannt. (Youtube). Als man ihn fragte, warum er das getan habe, sagte er, "Das war ein Opfer. Man opfert, was man liebt. Ich liebe meine Gitarre, also habe ich sie geopfert."

Der Voodoogott hat sein Opfer wohl angenommen und machte Jimi reich und berühmt.
Doch der Mann ist mit 27 gestorben.
Bluesman Robert Johnson auch.
Der lebte zwischen 1911 und 1938 und verkaufte (angeblich) an einer Landstraßenkreuzung in Mississippi seine Seele an den Teufel, damit der ihn zum Supergitarristen mache.

Was mich zu Haiti bringt.
Von den Menschen dort heißt es, sie hätten im Unabhängigkeitskampf 1803 ihr Land dem Teufel überliefert, damit der sie gegen die Truppen Napoleons beschütze.
Napoleons Armee wurde besiegt, Haiti rief die Unabhängigkeit aus--und versank umgehend im Chaos. Heute ist es das ärmste Land der westlichen Hemisphäre.

Etwa 75 Prozent der Bewohner Haitis praktizieren Voodoo, obwohl sie offiziell größtenteils katholisch sind. (Ca. 15% sind evangelisch-freikirchlich).

Nun ist in Form eines Erdbebens eine apokalyptische Katastrophe über das Land hereingebrochen. Es liegt in Trümmern. Hunderttausende starben.

Von der Dominikanischen Republik hingegen, die sich mit Haiti ja die Insel teilt, hört man nie irgendwelche Horrornachrichten.
Hm.

Haiti mag an seinen Problemen selber schuld haben. Das sollte uns jedoch nicht daran hindern, zu helfen. Etliche Millionen unserer Steuergelder sind schon dort und tun das. Wir helfen also bereits und haben's gar nicht gemerkt.
Gut.
Doch damit Haiti dauerhaft Hoffnung gewinnt, muß das Evangelium dort gepredigt werden, von geisterfüllten christlichen Verkündigern.

Hendrix hat noch ein Lied, das heißt Castles made of Sand. In dem heißt es,
"Castles made of Sand fall into the sea, eventually."
Sandburgen fallen ins Meer, schlußendlich.

Man kann sein Haus aber auch auf den Felsen bauen, nachdem man den Felsen kennengelernt hat:
"Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.
Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird mit einem törichten Mann zu vergleichen sein, der sein Haus auf den Sand baute; und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war groß."
Matthäus 7, 24-27.

Montag, 1. Februar 2010

Hendrix & Co.

Auch wenn du durch ein durchbruchmäßiges Ereignis in eine herausragende Position katapultiert wirst: Du behältst diese Position nur, wenn du innerlich reif dafür bist.
Ein Lottogewinner beispielsweise, der nie gelernt hat, mit Geld umzugehen, wird binnen kurzem alles wieder verlieren.

Oder ein Musiker, der mit seinen schönen Tönen aus dem Stand heraus reich und berühmt wird, stirbt mit 27 Jahren an irgendeiner Überdosis, weil er das mit der verzögerten Bedürfnisbefriedigung, der Härte gegen sich selber, noch nicht so verinnerlicht hat.

Janis Joplin, begnadete Bluesröhre, krepierte in dem Alter an Heroin.
Kurt Cobain von Nirvana beging, heroinbeseelt, Selbstmord.
Jim Morrison, Sänger und Philosoph der Doors, starb unter ungeklärten Umständen mit 27.
Jimi Hendrix, 27, ein stilbildender Gitarrist, erstickte an seinem eigenen Erbrochenen.
John Bonham, wegweisender Trommler von Led Zeppelin, ging's genauso.
Auch Bon Scott, der Sänger von ACDC, hat beim Erbrechen inhaliert. Der Highway to Hell ist für ihn zu Ende.

Alice Cooper dagegen lebt. Er schaut zwar auch ohne Schminke stets ein wenig aus wie eine verschrumpelte Mumie. Aber es gibt ihn noch.
Was viele nicht wissen: Der Schockrocker ist Christ. Sein Vater und Großvater waren Geistliche. Als Cooper in den Achtzigern an seiner Alkoholsucht beinahe starb, befreite Gott ihn. Seine Angehörigen hatten für ihn gebetet. Nun sammelt er Spenden für christliche Stiftungen und ist Lehrer in der Sonntagsschule seiner Gemeinde.
Seiner Kunstfigur Alice hat er keinen Imagewechsel verordnet.
Muß sagen, ganz verstehe ich das nicht.
Ich bin aber froh, daß er den Suff überstanden hat. (Was hätte Jimi noch für Solos erfunden?)

Das Christenleben ist ein Prozeß, der uns für Durchbrüche bereit macht. (Wenn dann ein Durchbruch passiert, schaut er gar nicht mehr so nach Durchbruch aus). Jesus hat 30 Jahre lang unspektakulär unter seinen Zeitgenossen in Nazareth gelebt. Dann ging alles plötzlich sehr schnell.

"Der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe." Sprüche 4, 18