Freitag, 29. April 2011

Noch eine Umfrage

Kürzlich hat mich folgende E-Mail erreicht:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

der Zusammenhang zwischen Religiosität und Lebenszufriedenheit konnte bereits durch viele nationale und internationale Studien nachgewiesen werden. Auch wurden weitere positive Effekte von Religiosität bestätigt. Die genaueren Wirkmechanismen sind allerdings weitgehend unbekannt. Ziel meiner Studie ist es, diesbezüglich ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Mein Name ist Katharina Hohn und ich promoviere an der Universität Koblenz-Landau. Im Rahmen mehrerer Studien untersuche ich unter anderem, wie die Befriedigung von Bedürfnissen das allgemeine Wohlbefinden in verschiedenen Gruppen (u.a. in religiösen Gruppen) beeinflusst. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Link weiter versenden würden. Die Umfrage wird ca. 20 Minuten dauern und ist vollkommen anonym.

https://methodenzentrum.dienst.uni-landau.de/limesurvey/index.php?sid=53577&lang=de

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Vielen Dank und freundliche Grüße
Katharina Hohn"

Wer sich an der Umfrage der angehenden Frau Dr. Hohn beteiligen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Ich wünsche ihr viel Erfolg bei ihren Forschungen.

"Seid stets bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert, aber mit Sanftmut und Ehrerbietung."
1 Petrus 3, 15

Donnerstag, 28. April 2011

River Television

"Was ich euch sage in der Finsternis, redet im Licht, und was ihr ins Ohr geflüstert hört, ruft aus auf den Dächern!"
Matthäus 10, 27

Habe heute einen Anruf von River TV, dem in Planung befindlichen Internet- und Satellitensender von Rodney Howard-Brownes Dienst, erhalten. Aufgrund eines besonderen Finanzierungsmodells sind die Sendezeiten, zB eine halbe Stunde die Woche, für eventuelle Content Provider wie uns recht erschwinglich. River hat vor, mit Jahresverträgen zu arbeiten. Hört sich alles sehr gut an.

Bitte mitbeten, daß der Herr uns hier grünes Licht gibt.

Mittwoch, 27. April 2011

Saved

"Pastor, deine Botschaften bringen mir viel. Oft sind sie das Letzte, was ich abends höre und das erste, was ich morgens höre. Sie stärken meinen Glauben.

Dieser Tage brauchte ich unbedingt dringend einen hohen vierstelligen Geldbetrag. Ich wußte nicht woher der kommen sollte. Am letztmöglichen Tag bekam ich ihn jedoch. So hat der Herr mich vor großen Problemen bewahrt."

Das teilte W. mit. Preis dem Herrn.

"Mein Gott aber wird all eurer Not begegnen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus."
Philipper 4, 19

Dienstag, 26. April 2011

Was Jesus noch erkaufte

Jesus, "der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid."
1 Petrus 2, 24

Im Blut Jesu liegt Vergebung, in seinem zerbrochenen Körper Heilung.
Heilung gehört zum Erlösungswerk. Das ist uns nicht immer bewußt.
Jesus heilt auch heute noch, jeden Tag, jede Stunde.

V.K. ist fünfzehn. Sie hatte Kniebeschwerden, Schmerzen in der Kniekehle. Ein Knacken war zu hören.
Im Montagmorgengebetskreis legten ihr die versammelten Damen die Hände auf. ("Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden." Markus 16, 18). Meine Frau war auch darunter. Sie beschrieb, wie sich das Knie unter ihren Händen bewegte. V. staunte genauso wie alle anderen. Sie verursachte diese Bewegungen nicht.

Dann stand sie auf, prüfte und stellte fest: Es funktioniert! (Ihre Worte). Keine Schmerzen mehr, kein Knacken. V. und F.M. tanzten im Auditorium herum.

Am Sonntagnachmittag rief ein Herr bei mir an, der unsäglich unter Hämorrhoidenschmerzen litt. Wir beteten am Telefon, (ganz ohne Handauflegung ;). Er legte sich ein wenig hin. Danach war der Schmerz wie weggeblasen.

Der Herr ist gut.

Montag, 25. April 2011

Das Lamm Gottes

"Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis!
Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird."
Lukas 22, 19-20

Christen haben einen Blutbund mit Gott. Vielen ist dies nicht bewußt. Wir heutzutage wissen kaum noch, was ein Blutbund ist.

Im Blutbund sagen die Partner zueinander: Wir werden eins. Ich bin du und du bist ich. Alles was mir gehört, gehört dir und umgekehrt. Ich werde dich jedoch nie übervorteilen und du mich auch nicht. Dieser Bund ist heilig. Wenn er gebrochen wird, tritt der Fluch des Bundes in Kraft.

Dann legte man die Bedingungen des Bundes, (Segen und Fluch), fest, mündlich oder schriftlich.

Blutbündnisse gab und gibt es in allen primitiven Völkern der Welt.

In der alten Edda, den Sagen der Nordländer, ist Loki der Gott von Lug und Trug. Den konnten die anderen Götter nicht leiden. Als er mal wieder in der Götterhalle nicht mitfeiern darf, kommt er trotzdem und erinnert den großen Odin daran, daß sie Blutsbrüder sind und Odin geschworen hat, nie mitzufeiern, außer wenn auch Loki da ist.

Die Verfasser der Edda kannten demnach den Blutbund.

Missionare und Entdecker in Afrika kamen vor 150 Jahren oft nicht weiter, es sei denn sie schlossen einen Blutbund mit den ihnen widerstehenden afrikanischen Häuptlingen.

Das arabische Wort alaq bedeutet Liebe, Freundschaft und Blut. In der Mehrzahl alaqa bedeutet es Blutsauger. Das erklärt sich aus dem Brauch, daß beim Blutbundschließen die Partner sich gegenseitig ein wenig Blut durch einen Gänsekiel aus den Adern saugten.

Der Blutbundritus wurde teils übel pervertiert, etwa im (ausschließlich) religiösen Kannibalismus der Äquatorialafrikaner, Huronen, Irokesen, Mohawks, Mohikaner, Dakota (Sioux), Inkas, Azteken und Kariben.

In praktisch allen primitiven Religionen gibt es ein Ritual, das dem christlichen Abendmahl ähnlich ist.

Der erste, der Blut fließen ließ, war Gott selber. Warum tat er das?

In 1 Mose 2 schloß Gott einen Bund mit dem Menschen. Er gab ihm ein Paradies als Wohnung und die weite Welt als zu erforschendes Geschenk. Gleichzeitig legte er als Bedingung für den Segen fest, von einem Baum im Garten nicht zu essen. Dieser Baum war Gottes Baum. "An dem Tag, da du davon ißt, mußt du sterben!" (1 Mose 2, 17).

Adam und Eva aßen. Doch sie starben an jenem Tag nicht. Vielmehr tötete Gott zwei Tiere und gab ihnen deren Fell als Kleidung.

Nicht die Menschen starben, sondern ihre Stellvertreter.

Wo immer auf der Welt Tiere zum Opfer geschlachtet werden, gilt derselbe Gedanke: Das Blut dieser Opfertiere bedeckt die Sünden derer, die opfern.

Doch Tiere sind keine Menschen. Ihr Blut kann die menschliche Sünde nur bedecken, nicht auslöschen. Es bedurfte eines sündlosen Menschen, der freiwillig die Sünden der Sünder auf sich nahm und als ihr Stellvertreter Tod und Strafe erlitt. Einen solcherart vollkommenen Menschen gab es jedoch nach dem Sündenfall nicht mehr.

Deshalb mußte Gott Mensch werden. Es gab keine andere Lösung.

Der Leib Jesu war ein Kelch, in dem sich das Blut Gottes und das der Menschen vermischte, denn Jesus war beides, Gott und Mensch.

Insofern war Jesus das Lamm Gottes, das den Bund zwischen Gott und Menschen ein für allemal besiegelt hat.
Weitere Blutopfer sind nun nicht mehr nötig.

Man wird Bundespartner Gottes, indem man Jesus in seiner Rolle als Lamm Gottes annimmt.

Samstag, 23. April 2011

Wo war Jesus?

"Pastor, wir befinden uns in den Osterfeiertagen. Mir stellt sich die Frage: Wo war Jesus zwischen Tod und Auferstehung?"

Jesus nahm am Kreuz die Sünde der Menschheit auf sich. Paulus sagt gar, "Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht." Der Geist des Herrn wurde eins mit der menschlichen Sündennatur, so, wie sein Körper mit dem Essig, den man ihm zu trinken gab, eins wurde.

Sünder gehen an den Ort des ewigen Gerichts, wenn sie sterben. In die Hölle.

Dort war auch Jesus zwischen Tod und Auferstehung, wie es Psalm 88 beschreibt:
"Du hast mich in die tiefste Grube gelegt, in Finsternisse, in Tiefen. Auf mir liegt schwer dein Zorn, mit all deinen Wellen hast du mich niedergedrückt."
Psalm 88, 7-8.

Und: "Deine Zorngluten sind über mich hingegangen, deine Schrecknisse haben mich vernichtet. Sie umgeben mich wie Wasser den ganzen Tag, sie umringen mich allesamt." Psalm 88, 17-18.

Zorngluten, die den Eingeschlossenen wie Wasser umgeben: Der Prophet Heman der Esrachiter beschreibt hier eine Person im Feuersee.

Doch da Jesus selber keine Sünde getan hat und von daher keine ewige Strafe verdient hat, erweckte Gott seinen Sohn wieder auf von den Toten.

Jesus ist in Ewigkeit die einzige Person, die zur Hölle fuhr, drin war, und wieder herauskam. Auch in dieser Hinsicht ist er einzigartig unter den Menschen. Er wird in Ewigkeit der einzige sein, der die Hölle erlebt hat. Wir anderen werden nie völlig erfassen, was er für uns durchgemacht hat.

Nach der Auferstehung ging er in den Himmel und goß sein Blut auf den Deckel der Bundeslade im Tempel Gottes dort. (Dieser Deckel ist ein Bassin). (Hebräer 9, 11-12). Dieses Blut ist die Sühnung, quasi die Eintrittskarte in den Himmel, für alle, die an ihn glauben. Es ist heute noch wirksam.

Laß nicht zu, daß Jesus für dich umsonst gestorben ist.

Donnerstag, 21. April 2011

Gospel-Umfrage

Habe hier mal eine RHB-inspirierte Gospel-Umfrage ins Netz gestellt. Zu finden ist sie auch auf der Audio-Seite der www.OnlineKirche.org.

Leider kann man sie noch nicht online ausfüllen.
Wer will, kann sich damit aber auf die Straße wagen.

;)

Mittwoch, 20. April 2011

Die ewige Rente

Neulich las ich von einer Frau, deren Lebensgefährte im Krieg umgekommen war. Sie lebte mit diesem Mann, als ob sie seine Frau wäre. Sie war zum Todeszeitpunkt sogar schwanger. Doch als sie nun Witwenrente beantragen wollte, mußte sie feststellen, daß die Ehefrauen zusteht, nicht aber Geliebten oder Lebensgefährtinnen.
Ein klares, verpflichtendes Bekenntnis zu diesem Mann in Form eines Trauscheins hat sie nie abgelegt.
Ihr Kind mußte sie einem Vaterschaftstest unterziehen, damit dieses einen Anspruch auf Halbwaisenrente beanspruchen konnte.

Diese bedauernswerte Frau möchte den Segen einer vollwertigen Beziehung kassieren, (die Rente), und stellt fest: Sie hat sich nicht an die Regeln gehalten, die einen solchen "Segen" ermöglichen. Es gibt hierzu Gesetze. Diese hat sie nicht beachtet.

Man trifft immer wieder Personen, die vorgeben, an Gott zu glauben. Sie wissen um seine Existenz. In gewisser Weise leben sie sogar mit ihm. Doch ein klares Bekenntnis zu Jesus vermeiden sie. Das können noch kommen, heißt es dann. Sie seien mit ihrer Entscheidungsfindung noch nicht fertig.
Sollten solche Leute wider Erwarten heute sterben: Ich fürchte, um ihren ewigen Rentenanspruch ist es dann nicht gut bestellt.

"Das kann doch nicht sein, daß ich verworfen werde, nur weil ich mich nicht für Jesus entschieden und so ein Gebetchen gesprochen habe." Auch diese Dinge sind gesetzlich geregelt. Von Gott. So daß jeder weiß, woran er ist. In diesen Dingen gibt es keine Unverbindlichkeit.

So--und nicht anders--wird man gerettet:
Jesus, "kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen."
Apostelgeschichte 4, 12

Wir müssen "Ich will," zu ihm sagen.

"Mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zum Heil. Denn die Schrift sagt: "Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.""
Römer 10, 9-10

Man glaubt in seinem Herzen, daß Jesus der Erretter ist und bekennt das öffentlich.
Erst dann hat man das Heil erlangt.
Dann allerdings für alle Zeiten.

Dienstag, 19. April 2011

Soul-winning Script

"Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte."
Matthäus 9, 37-38

Habe eine deutsche Version von Rodney HBs Soulwinning-Script in eine A4-PDF-Druckvorlage verwandelt. Man kann die erste Seite ausdrucken und die zweite hintendrauf drucken, auseinanderschneiden, und schon hat man für drei Personen ein prima Evangelisationswerkzeug.

Auf der Audio-Seite der OnlineKirche steht die Datei dauerhaft zur Verfügung.

Sonntag, 17. April 2011

PN

Wir hatten eine prima Praise Night gestern, großes Lob an die Band und die Mitarbeiter.

Eine Frau in der Gebetsreihe fragte, was sie nun machen solle, sie sei zum ersten Mal in einer solchen Veranstaltung. Ich fragte sie, ob sie Jesus in ihr Leben einladen wolle.
Sie wollte.
So beteten wir das Übergabegebet und sie wurde ein Kind Gottes.

A.H. war voller Schmerzen gewesen. Die ließen bereits während des Singens nach. Als er dann in der Heilungsreihe dran war, sagte er, sämtliche Schmerzen seien bereits verschwunden. Niemand hat für ihn gebetet. Jesus hat ihn einfach so befreit.
Wir haben uns gemeinsam gefreut.

Preis dem Herrn.

Samstag, 16. April 2011

Praise Night

"Preise den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht alle seine Wohltaten! Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten."
Psalm 103, 2-3

Nicht vergessen: Heute abend ist Lobpreisgottesdienst, wo wir auch für die Kranken beten. Wenn du also schlechte Laune hast und es außerdem überall zieht und kneift: Take the Praise Cure.

"Sie blickten auf ihn und strahlten, und ihr Angesicht wird nicht beschämt."
Psalm 34, 6

Freitag, 15. April 2011

90=14+76

"Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Wege und Zäune und nötige sie, hereinzukommen, daß mein Haus voll werde!"
Lukas 14, 23

Rodney H-B hat in CH verschiedene Evangelisationsmethoden und Werkzeuge vorgestellt. Eines war das "Soul-winning Script", ein Flugblatt für die Straßenevangelisation, das man nicht austeilt, sondern als Spickzettel verwendet.

Ginge man einfach so auf jemanden zu, würde sich der fragen, "He, was will der von mir?" Der innere Mister Sulu der Person würde den Antiphaser-Schutzschild hochfahren. Nichts dränge durch.

Kommt man jedoch mit einem Zettel in der Hand, lächelt und liest davon ab, hat das eine unbedrohliche Wirkung. "Weißt du, daß Gott einen wunderbaren Plan für dein Leben hat? Ich habe eine kurze aber wichtige Frage für dich: Wenn du in diesem Augenblick sterben würdest, wüßtest du hundertprozentig, ohne Zweifel, daß du in den Himmel gehen würdest?"

Die Antwort ist entweder ja, nein, oder "Ich hoffe es."
Für diese Eventualitäten hat das SW-Script eine Erwiderung. Alles mündet innerhalb kürzester Zeit in ein Gebet, Jesus als Erlöser anzunehmen.

J. H., die 14-jährige Tochter der Gastgeber, und ein weiteres Mädchen probierten das aus. Ihr Ziel war, fünf Personen zum Herrn zu führen. Zum Schluß waren es zehn.
Nicht alle, mit denen sie sprachen, waren begeistert. Man muß ein Maß an Ablehnung einstecken können. Dennoch. Zehn Personen gerettet--an einem einzigen Nachmittag in den Bergen!

Der Älteste, dem J. so das Evangelium präsentiert hat und der es annahm, war ein Herr, der bereits fast 90 Jahre alt war. Er und sein Kompagnon haben mit den Mädchen gebetet, nachdem die ihnen erklärt hatten, daß niemand aufgrund seiner guten Taten in den Himmel geht, sondern daß die Erlösung ein Geschenk Gottes ist, das man nur anzunehmen braucht.

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Als der Neunzigjährige sechsundsiebzig Jahre alt war, wurde die Person geboren, die ihn, vierzehnjährig, schließlich zu Jesus führen sollte.

Da bleibt doch kein Auge trocken...

Das englische Originalscript, mit dem weltweit bereits Zigtausende zu Jesus geführt wurden, kann man sich hier mal genau anschauen: Soulwinning Script

Donnerstag, 14. April 2011

Wau!

Bin heute heimgekehrt aus der Schweiz, wo Rodney Howard-Browne zu Pastoren sprach, ein paar Tage lang.
Buchstäblich.
Die Versammlungen zwischen 9.30 Uhr am Morgen und 24.00 Uhr am Abend dauerten nie unter dreieinhalb Stunden, oft vier.

In den Pausen konnte man massenweise interessante Leute kennenlernen. Etwa kriminelle Ex-Moslems aus Nigeria, die nun in Paris Tausende zu Jesus führen. Neben Nigerianern in Paris traf ich Nigerianer aus England, Schweizer aus Frankreich, Ceylonesen aus St. Gallen, Engländer aus der Schweiz, Amerikaner aus Nordirland, Deutschland, Italien, der Schweiz, England, Frankreich, Österreich und den USA, Russen aus Lettland und der Ukraine.
Eine junge Lettin stellte anhand ihrer Ahnentafel fest, daß all die Völker, die im 20. Jahrhundert Krieg miteinander geführt haben, in ihrer Familie Frieden geschlossen haben. Sie ist das Ergebnis.
Preis dem Herrn.
Ich traf auch einen Griechen aus Griechenland.

Bryan M., einen Engländer aus der Schweiz, kenne ich schon seit fast 30 Jahren. Obwohl wir uns 20 Jahre nicht gesehen hatten, waren wir einander immernoch genauso herzlich verbunden wie seinerzeit.
Außerdem sah er keinen Tag älter aus.
Ich schon...

R H-B ist ein Mann von großem Glauben. Schon als Kind hat er in seinem Elternhaus das Wirken Gottes erlebt, etwa dramatische Heilungen wie die von einem Knochenbruch bei seiner Mutter. Doch er sprach auch freimütig über die schwierige Zeit, als seine achtzehnjährige Tochter in seinen Armen starb--am Weihnachtsmorgen 2002. Worüber er sonst noch sprach, werde ich bei Gelegenheit berichten.

Als ich am Montagabend etwas spät in den Graubündner Alpen ankam, war im ganzen Restaurant kein Platz mehr frei--nur ausgerechnet neben Peter Hasler, dem veranstaltenden Pastor des Zoe Gospel Centes in Zürich. (Peter und ich kennen uns aus München, wo er mal Lehrer war und ich Schüler). Der hat mich dann auch gleich dem Herrn, der mir am Tisch gegenübersaß, vorgestellt: Herrn Howard-Browne! Ich erkannte ihn erst gar nicht, weil er rund 60 Kilo abgenommen hatte. Nun ähnelt er einem sympathischen Mafia-Don, wenn er Nadelstreifen trägt.
Es war interessant, R H-B beim Essen zuzuhören. (Seinem Reden).
Er ist ein Seelengewinner. Die Erlösung der Menschen ist ihm wichtigstes Anliegen.

Er hat mich inspiriert.

Montag, 11. April 2011

R H-B in CH

Ich weile in den nächsten Tagen auf einer Pastorenkonferenz in den Graubündner Alpen. Sprecher ist Rodney Howard-Browne. In den Neunziger Jahren war er mal in einer Frankfurter Stadion-Halle, wo er vor vielen Tausenden sprach, u.a. vor mir. Wir werden diesmal dagegen eine eher überschaubare Truppe sein.

Heut abend geht's los. Bin schon sehr gespannt.

"Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde, Propheten und Lehrer... Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist..."
Apostelgeschichte 13, 1-2.

Donnerstag, 7. April 2011

Quo vadis, Cyrenaica?

"Unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt."
Epheser 6, 12

Die Nato ist in Libyen angetreten, um Zivilisten vor Übergriffen zu schützen. Gadafi muß auf jeden Fall weg, wobei ein Regierungswechsel nicht Ziel ist. Sagt Präsident Obama. Die Europäer widersprechen nicht.

Nun offenbart die New York Times, daß die Nato plündernden Anti-Gadafi-Rebellen mitgeteilt habe, sie werde auch sie bombardieren, wenn sie ihre Übergriffe auf Zivilisten nicht einstellen. Die Nato bekämpft also gegebenenfalls beide Seiten und unterstützt damit die jeweils andere. Man bombt mal hier, mal da.

Man hat also einen klaren Plan. Wie damals in Vietnam.

Warum nur tauchen vor meinem inneren Auge Bilder von Treibsand und schwarzen Sümpfen auf?

Auch stellt man fest, daß viele der libyschen Rebellen im Irak und in Afghanistan aktiv gegen die USA gekämpft haben. Mudschtahid und Dschihadis kehren heim und kämpfen gegen Gadafi.

Was werden die aus Libyen machen, nachdem der Diktator mit Hang zum operettenhaften Auftritt verschwunden ist? Werden dann freiheitlich gesonnene und islamfanatische Gruppen aufeinanderprallen, um die Vorherrschaft kämpfen und den Bürgerkrieg fortsetzen?

In Ägypten stellt man fest: Die einzige organsierte Gruppe im Land ist die radikale Moslembruderschaft, zu der zu halten sich das Militär entschlossen hat. Wiederholt sich in Ägypten, was sich 1979 in Persien abspielte, als Khomeini das Ruder übernahm und das Land zur größten Terrorbasis der Welt machte?

Mit Hilfe des Westens entsteht vor unserer Haustür eine riesige radikalislamische Zone.

Wobei dort gleichzeitig massenweise Menschen zu Jesus finden. (Al Dschasira hat darüber mal berichtet). Wir können diese gute Entwicklung unterstützen, indem wir immer mal wieder im Gebet an diese Leute denken:

"Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, der will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit."
1 Timotheus 2, 1-6.

Dienstag, 5. April 2011

2/10 von 1%=22%?

"Die Schrift aber, voraussehend, daß Gott die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die gute Botschaft voraus: 'In dir werden gesegnet werden alle Nationen.'"
Galater 3, 8

Abrahams Verheißung, der ganzen Welt ein Segen zu werden, erfüllte sich konkret in Jesus.

Es ist aber auch mal interessant zu sehen, daß das Volk aus der gesegneten Nachfahrenlinie, die wir heute "die Juden" nennen, ein ganz besonderes ist. Die Juden stellen gerade mal 2/10 von einem Prozent der Weltbevölkerung. Dennoch erhielten sie zwischen 1901 und 2010 rund 22% aller Nobelpreise. 35% der amerikanischen Nobelpreisträger sind Juden.

Kein Wunder, daß dieses Volk das bedrängteste, umkämpfteste der Welt ist.

Alle, die es hassen, sollten auch diese Verheißung an Abraham zur Kenntnis nehmen: "Ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!" 1 Mose 12, 3

Montag, 4. April 2011

LU 2

Weitere Lebensumstände, (hier: Umstände, die man nur schwer ändern kann), zu denen wir die richtige Einstellung brauchen, um dauerhaft besser draufzukommen.

Ehe:
Da liegen Himmel und Hölle recht nah beieinander. Die Ehe macht sowohl glücklicher als auch unglücklicher, gemessen am Durchschnitt.
Die Bibel bestätigt beide Befunde.

In Sprüche 18, 22 heißt es: "Wer eine Frau gefunden, hat Gutes gefunden und hat Wohlgefallen erlangt von dem HERRN." Wenn die Ehepartner zu Kompromissen bereit sind und die Frau, zumal jene, die keiner Berufstätigkeit nachgeht, im Glücklichmachen ihres Mannes ihre Berufung sieht, dann kann das für beide himmlisch werden.

In Sprüche 21, 19 heißt es jedoch auch, "Besser ist es, im Land der Wüste zu wohnen, als eine zänkische Frau und Verdruß." Das gilt entsprechend auch für polternde Männer. Besser einsam, als die falsche Person zu heiraten.

Ein großer Freundes- und Bekanntenkreis:
Ist Forschungen zufolge ebenfalls ein wichtiger Faktor, der die Lebensqualität nachhaltig hebt. Psalm 133, 1: "Siehe, wie fein und wie lieblich ist's, wenn Brüder in Eintracht beisammen sind."
Besuchst du regelmäßig Gemeindeveranstaltungen?
Treibst du in irgend einem Verein Sport?
Betreibst du mit andern ein Hobby?
Das sind Dinge, die die Laune heben.

Alter:
Im Alter steigt die Zufriedenheit ein wenig.
Sofern man richtig gelebt hat!
Salomo, der im Alter zum Götzendiener wurde, sagte, "Denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit, bevor die Tage des Übels kommen und die Jahre herannahen, von denen du sagen wirst: Ich habe kein Gefallen an ihnen."
Von Abraham, Isaak und Hiob hingegen heißt es, sie starben "alt und der Tage satt." (Hiob 42, 17).

Bildung, Klima und Geschlecht haben in unseren Gesellschaften praktisch keine Auswirkungen auf das Empfinden von Lebensqualität. Wer bei uns keine Bildung hat, vermißt sie nicht besonders. Ans Klima gewöhnt man sich innerhalb von kurzer Zeit völlig. (Im sonnigen Südkalifornien gibt es massenweise Therapeuten und ihre depressive Klientel). Und Frauen haben's heute nicht schlechter als Männer.

Gesundheit:
Da hat man festgestellt, daß der Mensch mit moderaten Leiden nicht dauerhaft unglücklicher ist als ein Gesunder. Erst eine Zusammenballung ernster Leiden bewirkt Niedergeschlagenheit. Das Wort Gottes sagt dazu, "Eines Mannes Geist erträgt seine Krankheit; aber einen niedergeschlagenen Geist, wer richtet den auf?" Sprüche 18, 14.

Abschließend sei festgestellt: Weltliche Forscher bestätigen, daß der Glaube die Lebensqualität nachhaltig hebt. Nicht nur wegen der Hoffnung auf die Zukunft. Gott ist ja auch heute ansprechbar, nicht erst in der Zukunft. Massen von Christen erleben, er erhört Gebet.

Ich schließe mit 1 Petrus 1, 8+9: Jesus, "den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt; und so erlangt ihr das Ziel eures Glaubens: das Heil der Seelen." (In diesem Zusammenhang unter dem Begriff "Heil der Seelen" nicht die Erlösung von der Sünde zu vestehen, sondern die Lebensqualität im Hier und Jetzt).

Freitag, 1. April 2011

LU

Kann man dauerhaft besser draufkommen?
Ja!

Die Glücksformel aus dem letzten Post lautet G = P + LU + B, wobei G für dauerhaftes Glück (Freude) steht und P für Persönlichkeit.

P war Thema des letzten Posts.

LU nun steht für LebensUmstände.
Damit sind die gemeint, die man nur schwer ändern kann. Etwa wo man wohnt, was man fährt, mit wem man verheiratet ist, was man verdient, usw. All diese Dinge kann man zwar auch ändern. Das zu tun ist jedoch nicht leicht. Sie sind sperrig.

Wie beeinflussen unsere Lebensumstände unsere Freude? Was sagt das Wort Gottes, was die Forschung? Ich greife die wichtigsten Elemente unseres Erdenlebens mal heraus.

Geld:
In Sprüche 30, 8 heißt es, "Armut und Reichtum gib mir nicht, laß mich das Brot, das ich brauche, genießen."
Forscher haben herausgefunden, daß materialistische, geizige, habgierige Menschen unglücklicher sind als solche, denen andere Ziele als die Geldvermehrung wichtiger sind. Wer ausreichend mehr als genug hat, bewegt sich im Optimum. Ein noch größeres Mehr an Geld macht nicht glücklicher.

John D. Rockefeller war der reichste Mann der Weltgeschichte. Doch im Alter von 50 Jahren war er so krank und bitter, daß die Ärzte ihm nur noch Monate zu leben gaben. Da ging er in sich und begann, sein Vermögen wegzugeben. Er gründete Universitäten, Krankenhäuser, Schulen, usw. Als Baptist stiftete er der Hamburger Baptistenpredigerschule das Grundstück.
Rockefeller wurde wider Erwarten gesund und lebte bis er fast 100 Jahre alt war. Er starb als glücklicher alter Geber.

Auf weitere LUs komme ich noch.