Dienstag, 29. November 2011

Musikvideos mit Andreas Herrmann

Nun sind bereits ein paar Lieder der neuen CD "When a Guitar preaches" von Andreas Herrmann auf Youtube online.
Mit psychedelisch-prickelnder Optik!

Man findet sie im Kanal von www.OnlineKirche.org.

"Und es trat herbei, der die fünf Talente empfangen hatte, und brachte andere fünf Talente und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, andere fünf Talente habe ich dazugewonnen."
Matthäus 25, 20

Samstag, 26. November 2011

Sounds

Ah, Musik...

Andreas, Andrea und Jürgen und ich hatten uns für die Blues Night gestern vorgenommen, solange zu spielen, bis nur noch solche, denen diese Musik tatsächlich gefällt, da sind.

Zum Schluß waren wir tatsächlich nur noch 20 Leute.
(So viele wie am Anfang, hihi).

Andreas denkt nun laut darüber nach, die Blues Night mal nach Wiesbaden zu holen.

Allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen nochmal vielen Dank. Ohne euch könnten die Rampensäue unter uns nicht "die Massen begeistern."
Wir müßten dann unverstärkt spielen.
Was natürlich auch etwas hätte.

Ich denke nun laut darüber nach, mal einen Liedermacherabend zu machen: Einen Abend, an dem die zur Akustikgitarre vorgetragenen Lieder Geschichten erzählen, auf deutsch.
Gute Geschichten gibt's ja genug...

Mal sehen.

"Damit erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, der spricht: "Ich werde meinen Mund öffnen in Gleichnissen; ich werde aussprechen, was von Grundlegung der Welt an verborgen war.
Matthäus 13, 35


Die CD von Andreas Herrmann, "When a Guitar preaches", wird noch eine zeitlang im Bücherladen erhältlich sein.

Und Impressionen von der Blues Night 11/11 werden wir auf YouTube veröffentlichen.

Freitag, 25. November 2011

Blues Night mit Andreas Herrmann

In wenigen Stunden ist es soweit: Unsere Blues Night 2011 steigt.

Sie beginnt bereits um 19.00 Uhr, nicht erst um halb sieben.

Aus Wiesbaden kommt Andreas Herrmann vom CZW, der seine neue CD vorstellen wird.
Von Easy Listening über Rock und Blues ist da für jeden Geschmack etwas dabei.

Aus der Bamberger Gegend kommen Andrea und Jürgen Gehrke. Sie arbeiten bei einem großen Musikalienhandel und haben erst um fünf aus. Dann setzen sie sich gleich ins Auto, um heute abend einige Lieder im Akustik-Stil von Eric Clapton zu spielen.

Meine Wenigkeit spielt ein paar Lieder im Hendrix-Stil. Nicht die ganz wüsten Kracher, (ich denke, das Octafuzz-Kreisch-Wummer-Effektgerät laß ich heute mal zuhause), sondern balladige Sachen. Und, wenn die Zeit reicht, einen Samba por Jesus.

"In meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott. Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den HERRN vertrauen."
Psalm 40, 4.

Donnerstag, 24. November 2011

WeEdL-Esoterik-Buch now!

Paulus sagt, zu seiner Zeit gab es "falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen.
Ihr Ende wird ihren Werken entsprechen."
2 Korinther 1, 13-15

Solche Leute gibt es auch heute noch.

Aus den obigen Versen habe ich den Namen meines neuen Titels abgeleitet.

"Wie ein Engel des Lichts", ein 101-Seiten-Buch über Esoterik und die christliche Gemeinde, ist jetzt auf www.OnlineKirche.org kostenlos erhältlich.

Enjoy.

Wem dienst du?

Ich habe den gestrigen Tag auf einem Pastorentreffen in Stuttgart verbracht.
Peter Wenz hat gepredigt.
Peter ist der wohl erfolgreichste freikirchliche Pastor Deutschlands. Das Gospel Forum, dem er vorsteht, hat rund 4200 Mitglieder. Es ist immer wieder gut, bei ihm vorbeizuschauen und zu hören, was der Herr dort so tut.

Peter sprach über "Lässig oder zuverlässig?"

Paulus schrieb einst an die Philipper, daß er keinen habe, der sich für ihre Belange so von Herzen einsetzen würde, wie Timotheus. Denn "alle suchen das Ihre, nicht das, was Jesu Christi ist." (Philipper 2, 21).
Paulus sprach über die Prediger, bzw. Kanzelkandidaten, seiner Tage. Die Mehrzahl wollte sich profilieren und strahlen, statt Jesus strahlen zu lassen. Der Apostel selber hingegen nahm auch mal in Kauf, als unpopulär zu gelten, solange er sich sicher war, den Willen Gottes zu tun.

"Rede ich jetzt Menschen zuliebe oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Knecht nicht." (Galater 1, 10).

Die wenigsten haben solche Nerven.

Die meisten sind am Boden zerstört, (oder wenigstens in ihrer Laune beschädigt), wenn sie für eine Predigt, ein Lied, einen Kuchen, einen Blumenstrauß, einen freundlichen Gruß... keine positive Rückmeldung bekommen. Es mildert den Schock ungemein, wenn man von vornherein darauf aus war, es Gott rechtzumachen.

Denn wenn Menschen es nicht tun: Gott belohnt uns für gute Taten.

"Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten." (Galater 6, 9).

Montag, 21. November 2011

Karma Chamäleon

"Pastor, ist das Karma-Prinzip nicht biblisch? Es besagt doch, daß meine Taten meine Zukunft beeinflussen, zum Guten wie zum Schlechten."

Warum beschäftigt dich das Karma-Prinzip?
Es stammt aus dem Hindu-Buddhismus und hat mit der Bibel nichts zu tun.
Nun weiß ich natürlich, daß Esoteriker ein Faible für Fernost haben.
Ich nehme an, du warst Esoteriker und siehst dich nun mit der Realität Jesu konfrontiert.

Jesus und die Welt der Esoterik sind nicht miteinander zu vereinbaren.
Der Eso-Jesus ist nicht der biblische.
Lies die Bibel, in deiner Situation vor allem das Johannes-Evangelium. Dort wird dir Jesus als Sohn Gottes vor Augen gestellt.

Wenn Jesus von Wiedergeburt spricht, (Johannes 3), dann meint er nicht Samsara, das Rad der Wiedergeburt, in dem man wieder und wieder in verschiedener Form als Lebewesen auf diese Welt kommt.

Die christliche Wiedergeburt findet in deinem Geist statt.

Jeder Mensch auf Erden tut irgendwann bewußt und absichtlich das Falsche. In diesem Moment sterben sie geistlich. Ihr vor Gott lebendiger Geist ist nun tot. Den meisten passiert das, wenn sie in ein Alter kommen, in dem sie zwischen Gut und Böse unterscheiden können, also so mit neun bis dreizehn.

Nun brauchen sie Erlösung von der Sünde, die in ihrem Herzen steckt. Aus eigener Kraft bekommen sie die nicht wieder raus.
Durch das Erlösungswerk Jesu hat Gott einen Ausweg geschaffen. Wer an ihn glaubt, der wird geistlich von den Toten auferweckt. Die Sündennatur wird aus ihm herausgewaschen. Er erhält die Natur und das Wesen Jesu. Er wird innerlich neu.

Und was Karma angeht: Vergiß den Begriff doch einfach. Die Bibel spricht vom Gesetz von Saat und Ernte.

Das gibt's tatsächlich. Und es funktioniert. Gutes tun zahlt sich aus. In diesem Leben und im nächsten.

"Irrt euch nicht, Gott läßt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.
Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.
Laßt uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens!"
Galater 6, 7-10

Freitag, 18. November 2011

"Wie ein Engel des Lichts"

Konnte heute endlich mein 101-Seiten-Buch über Esoterik abschließen.
Wir enttarnen darin Mr. Klumpfuß.

Nun muß ich noch die Prosa ein wenig polieren. Dann stellen wir es auf www.OnlineKirche.org kostenlos zum Download zur Verfügung.

Was mir aufgefallen ist:
In der Esoterik geht es stets um Harmonisierung, Reinigung oder Anreicherung mit "Energie." Krankheit geht auf "Energieblockaden" zurück.

Statt von Gott wird meist von einem obersten Wirkprinzip geredet.

Schuld, Sühne und Vergebung kommen so gut wie nie vor.

Auch der Tod mit seiner Endgültigkeit ist seltsam abgeschafft. Statt dessen wird man immer wieder von neuem geboren.

Doch die Bibel sagt, es ist "den Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht." Hebräer 9, 27

Wie gut, daß Jesus für uns den Tod überwunden hat.
Wer an ihn glaubt, lebt, auch wenn er gestorben ist.

Donnerstag, 17. November 2011

Quo vadis, EU?

"Pastor, wohin schlittern wir in dieser Euro-Krise? Wird die EU auseinanderbrechen?"

Im Hinblick auf Babel und den Turmbau dort bin ich skeptisch, was die EU angeht. Vor allem, da die EU so gottlos verfaßt ist, wie Babel es war.

Nationenkonglomerate sind nicht Gottes Wille.

Ein Bündel von Völkern mit völlig unterschiedlichen Sprachen und Mentalitäten unter einen Schirm zusammenzuzwingen wird dauerhaft nicht klappen. Selbst ein Nimrod, der mit stählerner Rute für Ordnung sorgt, wird den Haufen nicht zusammenhalten können.
Es liegt einfach kein Segen drauf.

Auch ist atemberaubend, zu sehen, wie die Politik ihre ärgsten Fehler mit immer mehr Nachdruck wiederholt:
War die Idee der Sozialhilfe noch löblich und die Rettung einzelner möglich, so wurde die Idee bald auf Firmen ausgedehnt.
Die EU-Subventionen sind nichts anderes als Sozialhilfe für Firmen.
Nun schreitet man von Individuen und Firmen zu Nationen fort: Mit dem Eurorettungsfonds wird eine Sozialhilfe für ganze Länder eingeführt.

Dabei sind wir pleite.

Die deutschen Staatsschulden belaufen sich auf rund zwei Billionen Euro. (Soviel brauchen wir, um überhaupt wieder nichts zu haben). Wir können uns nicht leisten, weiterhin das Risiko von der Haftung zu trennen. Leute, die Schulden machen, müssen die Verantwortung für ihr Tun übernehmen. Das gilt für Personen wie für Firmen und erst recht für Staaten.

Bald wird sich Europa diese Hängematte für Problemfälle nicht mehr leisten können. Es wird zu einer Krise kommen und die EU wird sich entweder neu erfinden oder zerbrechen.

Meiner Meinung brauchen wir nicht mehr Europa, sondern weniger.
Ich hoffe, wenn die kommende Krise vorbei ist, haben wir weiter einen gemeinsamen Markt, auf dem ein gesunder Wettbewerb herrscht. Der sorgt für ein großes Warenangebot zu guten Preisen.
Gegenwärtig wäre Deutschland ohne einen solchen Markt schlechter dran. Denn dreieinhalb französische Kernkraftwerke produzieren gegenwärtig allein für den deutschen Bedarf, da wir unsre KKWs grundlos abgeschaltet haben. Angesichts solcher Torheit kommt der von Zollschranken befreite Markt schon gelegen.

Ein gemeinsames Geld brauchen wir nicht.
Vor dem Euro orientierten die Europäer sich an der deutschen Bundesbank und fuhren damit immer gut. So kann es in Zukunft wieder werden. Die Länder, die das wollen, können ihre Währung an die Neue Mark koppeln. So hat man eine virtuelle gemeinsame Währung und bewahrt doch seine nationale Eigenständigkeit, da man jederzeit ausscheren kann.
Die PIGS-Staaten hätten in einem solchen System keinerlei Probleme, sich zu refinanzieren.

Schon vor Jahrhunderten hat ein weiser Herrscher mal gesagt, "Es ist erstaunlich, mit wieviel Unverstand die Welt regiert wird."
Deshalb müssen wir uns 1 Timotheus 2, 1-4 zueigen machen:

"Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen."

Mittwoch, 16. November 2011

Andreas Herrman spielt Gitarre

"Singt ihm ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit Jubelschall!"
Psalm 33, 3

Die meisten kennen Andreas Herrmann als Fernsehprediger auf Das Vierte oder Rhein-Main-TV, oder als Pastor des Christlichen Zentrums Wiesbaden.

Er ist aber auch ein vielseitiger Gitarrist.

In dieser Eigenschaft kommt er am 25.11.2011 ins Christliche Glaubenszentrum, um dort ab 19.00 Uhr live Blues, Jazz und Rock zu spielen. Passend zum Event hat er eine neue Stromgitarren-CD "When a Guitar preaches" herausgebracht. Sie wird an dem Abend erhältlich sein. Hier kann man in einen Mix von Titeln der neuen CD reinhören. Klingt alles astrein.

Meine Wenigkeit wird ein paar Balladen im Hendrix-Stil, (solche hat der Jimi auch gemacht), zum besten geben. Deep Purple-mäßig krachen werden wir's auch mal lassen.

Jürgen und Andrea Gehrke singen zwei, drei Clapton-inspirierte Songs.

Jorge Martinez wird leider nicht dabeisein, weil er bis Ende nächster Woche in Mexiko reüssiert.

Wir werden aber einen super Abend haben--umsonst und drinnen!

Weitersagen.

Dienstag, 15. November 2011

Welche Bibelübersetzung?

"Pastor, ich bin neu im Glauben. Welche Bibelübersetzung eignet sich für mich? Welche benutzt du?"

Ich persönlich lese meistens in der revidierten Elberfelder Bibel.
Predigen tu ich auch draus.
Die kommt zwar etwas akademisch daher und ist auch nicht ganz leicht zu verstehen, aber sie ist dem Grundtext treu. Allerdings muß ich dazusagen, daß bei mir die Interlinearübersetzungen, griechischen Lexika und Grammatikschlüssel nie besonders weit weg sind. Außerdem vergleiche ich oft Übersetzungen miteinander.

Luther übersetzt fast immer farbiger und kraftvoller als die Elberfelder mit ihrer oft blassen Prosa.

Schlachter ist wunderbar leicht zu lesen, schwächelt aber manchmal in der Grammatik.
(Markus 11, 22: "Habt Glauben an Gott." In Wirklichkeit steht da: "Habt Gottes Glauben.")

Bruns ist mehr eine Version der Bibel als eine Übersetzung.
Dasselbe gilt für die anderen "modernen" Übersetzungen wie Neues Leben, Hoffnung für alle, usw. Das sind strenggenommen keine Übersetzungen, sondern Kommentare in Bibelform.
Sie spekulieren.
Sie fügen Worte ein, lassen Worte weg, interpretieren Passagen statt sie zu übersetzen...
(Psalm 23, 5: "...Du nimmst mich als Gast auf..." Eine Einfügung in der Neues Leben Bibel. Steht nirgendwo im Original. Für "Du überschüttest mich mit Segen" steht im Hebräischen: "Mein Becher fließt über.")

Die Volxbibel ist was für Freax.
Jugendsprachlich und originell, ohne Anspruch auf linguistische Korrektheit.

Die "Bibel in gerechter Sprache" ist eine politisch korrekte Kasperlübersetzung, eine "Frauenbibel", (liebe Christinnen und Christen).
In ihr wird ein Wechsel der religiösen Sichtweisen angestrebt, eine gender-gemainstreamte Umdefinition Gottes. So spricht sie nicht von Gott dem Vater, sondern von Gott dem Vater und der Mutter. (1 Mose 3, 24: "So vertrieb sie [die Menschen]..." statt "Und er trieb den Menschen aus..." dem Paradies.

Die Schlange?
"Die Schlange hatte weniger an a­ber mehr drauf als alle anderen Tiere des Fel­des." 1 Mose 3, 1.

Jesus ist hier nicht Sohn, sondern Kind Gottes.

In der BigS regen sich die Pharisäerinnen und Pharisäer über Jesus und seine Jüngerinnen und Jünger auf.
Pharisäerinnen gab es so nicht?
Egal!
Christus, Christa: Wo ist der Unterschied?

Hier wurde eine ungöttliche Weltsicht in die Bibel hineingetextet.
(Eure Kirchensteuereuros bei der Arbeit, liebe Lutheranerinnen und Lutheraner).

Eine solche superfreie Übersetzung allein taugt nicht zur Bibellektüre.

Was sich anbietet ist: Man liest die ernsthafte Übersetzung seiner Wahl, (Luther, Elberfelder, Schlachter...), und wenn man erkenntnismäßig nicht weiterkommt, greift man nach einer "modernen" Version, die einem immerhin eine Interpretation der schwierigen Stelle anbietet.

Denn die Bibel zu verstehen ist schon wichtig: Die Wahrheit macht frei.

"Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet."
2 Timotheus 3, 16-17.

Samstag, 12. November 2011

Toronto-Segen today?

"Pastor, ich war neulich in einer Versammlung, in der ein Haufen Leute plötzlich gekichert und gelacht haben. Manche haben auch gegackert und andere Geräusche von sich gegeben. Dann haben sich viele eigenartig bewegt. Manche haben sich, schien mir, verkrampft. Mir wurde gesagt, das sei vom Hl. Geist."

Ja. Und der Mond ist aus grünem Käse.

Nun ist es so:
Im kanadischen Toronto ereignete sich ab 1994 eine Erweckung, die weltweit Wellen geschlagen hat und viele segnete. Viele erlebten dort eine Vertiefung ihrer Beziehung zu Gott. Herausragendes Merkmal war ein freies, spontanes Kichern und Lachen, das mehr und mehr über die Leute kam. Sie waren wie betrunken im Hl. Geist. Teils sanken sie von ihren Sitzen. (1987, also Jahre vorher, befand ich mich in Tampa, Florida, wo ich das Phänomen selber kennenlernte. Es war wunderbar).

Der Sachverhalt des Trunkenwerdens im Geist ist biblisch:
"Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist." Durch Lobpreis. Epheser 5, 18.

Jesus selber "frohlockte" im Geist.
"In dieser Stunde jubelte Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater...!" Lukas 10, 21.

Paulus war "außer sich."
"Sei es, daß wir außer uns waren, so waren wir es für Gott; sei es, daß wir vernünftig sind, so sind wir es für euch." 2 Korinther 5, 13

Im Urtext wird für "außer sich sein" das Wort existemi benutzt, von dem das Wort Ekstase kommt.
Paulus hatte also emotionale Erlebnisse mit Gott. Allerdings ging er damit nicht hausieren. Er hatte sie nicht immer und überall. Vielmehr legt er in Versammlungen großen Wert darauf, daß alles anständig und in Ordnung geschehe. (1 Korinther 14, 40). Vor allem, um neue Leute und Besucher nicht vor den Kopf zu stoßen. (1 Kor. 14, 23).

Die Aufmerksamkeit im Gottesdienst gebührt Jesus und nicht den emotionalen Hochzuständen mancher Anbeter. Paulus wollte, daß wir das nicht vergessen.

Aber es ist schon drin, daß große Freude in christlichen Versammlungen aufkommt.(Apostelgeschichte 8, 8).

Das geschah in Toronto.
Man versuchte, den Toronto-Segen zu exportieren, was natürlich schwierig war. Den Obersaal mit seinem Brausen und seinen Feuerzungen konnten die Pilger zu Pfingsten ja auch nicht mit nach hause nehmen. (Den Hl. Geist schon).

So wurde also auch in Deutschland gelacht.
In der Gemeinde auf dem Weg in Berlin war das seinerzeit sogar echt. Es hat sich aber im Land nicht ausgebreitet.

Irgendwann war die Freude allein auch in Toronto nicht mehr genug.
Irgend jemand begann zu röhren wie ein Löwe. Dann gackerte jemand wie ein Huhn. Andere bewegten sich komisch, ruckelten und zuckelten--und plötzlich hatten die dort einen regelrechten Zoo.

Das war der Moment, an dem der Toronto-Segen seinen prekären Ruf bekam.

Denn man exportierte nun auch das Gestöhne, das Geschrei und die funky Bewegungen.
Dabei war das nicht Gott, der die Leute so führte, sondern deren Fleisch.
Gott schenkte das Lachen und die Freude an der Erlösung.
Fleischlich verlackmeiert haben es jene, denen Gott nicht genug ist.

Ich war in den neunziger Jahren als Besucher in deutschen Toronto-Versammlungen und sah mit eigenen Augen, wie abgefahren sich manche aufführen, wenn der "Geist" sie rüttelt.
Eine Freakshow.

Es war ein himmelweiter Unterschied zu meinen wunderbaren Erlebnissen mit dem Original '87 in Tampa bei Ed Dufresne. Das war schön, rein, spontan, erbaulich. Das geisterfüllte Lachen der einen steckte die anderen an, bis sich alle freuten.

Nun gibt es offenbar bis heute Versammlungen im Land, in denen die pseudo-ekstatischen Aspekte eines vermüllten Toronto-Segens praktiziert werden.

Wollen wir nicht. Brauchen wir nicht.

Was wir wollen, ist die echte Neuerfüllung mit dem Hl. Geist, die Gott von Zeit zu Zeit im Gottesdienst schenkt. Tat er in der Apostelgeschichte dauernd. (Apg. 2, 4; 4, 31; 11, 15).

Gott macht uns jedoch nicht zu Spektakeln, Störfaktoren oder Salbungsbremsen, wenn er das tut.

Würde Jesus sich im Gottesdienst zum Freak machen?
Ich denke nicht.
So macht man keine Jünger.

Wir begegnen solchen Torontisten mit Liebe, lehnen deren Gebaren aber ab. Wir konzentrieren uns auf Jesus und sein Wort, nicht auf unsere Emotionen.

Freitag, 11. November 2011

Jesus gegen Ehe?

"Pastor, Jesus war unverheiratet. Er hat auch nie die Ehe befürwortet, verfochten oder verteidigt. Er hat nie eine Trauung vollzogen."

In der Aussage schwingt viel schweres persönliches Erleben mit.

Denn:
Jesus befürwortet die Ehe nicht nur, er hat sie erfunden.
Er ist das Ewige Wort Gottes, und "Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist." Johannes 1, 6.
"Von Anfang der Schöpfung an aber hat er sie männlich und weiblich geschaffen." Markus 10, 6.

Sein erstes Wunder tat er auf einer Hochzeit.

Es steht sogar eine symbolische "Hochzeit des Lammes" noch aus. (Offenbarung 19, 7). Die wird stattfinden, wenn Jesus seine Gemeinde zu sich in den Himmel holt.

Doch, doch. Jesus befürwortet, verficht und verteidigt die Ehe.

"Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden."
Markus 10, 9

Donnerstag, 10. November 2011

Alpha-Schlußtakt

"Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten."
Apostelgeschichte 2, 42

Wir hatten einen ausgesprochen gesegneten 8-wöchigen Alphakurs.
Ich habe viele neue, ausschließlich sympathische, ernsthaft interessierte Leute getroffen, die mehr über Jesus wissen wollten. Es war wunderbar, mit ihnen zu reden und ihre Fragen zu beantworten.

Gestern hielt Anne Henn eine ihrer besten Botschaften. Schade, daß wir sie nicht aufgezeichnet haben. So kamen nur die rund 50 Anwesenden in den Genuß. Wir haben's genossen.

Dem Kochteam von Wendy und Martina gebührt größter Respekt. Der Rinderbraten gestern war königlich. (Ich kam heute nochmal in den Genuß!)

Die Dame mir gegenüber hat gestern im Gebet den Hl. Geist empfangen und in Sprachen geredet, obwohl sie während des Kurses zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Bibel hantierte, also kaum etwas über Gott wußte.

Die Dame neben mir schilderte mir ihre Heilung, die sie vor 14 Tagen während des Kurses erlebt hat. Sie wurde über ein Jahr von Taubheitsgefühlen in den Armen, Verspannungen und Druck im Magen geplagt. Während des Gebets, (Günter, du hast ihr die Hände aufgelegt), floß ein Frieden durch sie durch und wusch alles aus. Sie fuhr in größter Müdigkeit heim--"wurde nach hause gefahren", in ihren Worten. Drei Tage hielt diese Müdigkeit an, dann war sie wiederhergestellt. Und ist es bis heute.

Preis dem Herrn.

Wenn es den Alpha-Kurs nicht schon gäbe: Man müßte ihn erfinden.

Mittwoch, 9. November 2011

Der Finanzbetrüger

"Es sagt aber Judas, der Ischariot, einer von seinen Jüngern, der ihn überliefern sollte: Warum ist dieses Salböl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Armen gegeben worden?
Er sagte dies aber nicht, weil er für die Armen besorgt war, sondern weil er ein Dieb war und die Kasse hatte und beiseiteschaffte, was eingelegt wurde."
Johannes 12, 4-6

In den Vereinigten Staaten ist der "Confidence Man" oder "Con Man" eine wohlbekannte Figur. Ein Con Man ist jemand, der sich das Vertrauen seines Opfers erschleicht, um diesem Schaf mit bestimmten, immergleichen Tricks und Kniffen das flauschige Fell über die Ohren zu ziehen.

Christen sind bevorzugte Ziele solcher Con Men.
Weil sie oft vertrauensselig bis zur Naivität sind. Sie glauben dem Con Man, wenn er von Jesus schwärmt. Sie vertrauen ihm deshalb auch, wenn er von einmaligen Investmentmöglichkeiten schwärmt.
Warum denn nicht? Der Mann ist doch so nett.
Sie können ja in sein Herz nicht hineinschauen. Und man soll doch gut von den Leuten denken.

Doch vielen Jahren rief mich einmal eine liebe Frau aus einer süddeutschen Großstadt an: Ein Bruder in Christus, Gemeindemitarbeiter und "Investmentfachmann", habe vor Jahren einen hohen fünfstelligen Betrag für sie angelegt.
Nun sei er aufgeflogen.
Er habe all ihr Geld verjubelt. Es sei nichts übrig. Es wurde auch nie etwas angelegt.
Sie nannte mir den Namen und ich solle auf die Person einwirken.
Doch man hat auch als Pastor seine Grenzen.

Mir ist kein solcher Con Man im Umfeld des CGZ bekannt. Es sei dennoch vor solchen Leuten gewarnt.
Sie gehen nach immer derselben Masche vor:

1. Sie suchen sich ihre Opfer unter vertrauensseligen und gebefreudigen Personen. Das sind nicht zuletzt Christen, die Gemeinden angehören, die Freigebigkeit predigen. Am häufigsten scheinen sie dort aufzutreten, wo Wohlstand in einer extremen Weise gepredigt wird: Gott wolle, daß wir alle reich, reich, REICH sind.

Natürlich will Gott, daß es uns gut geht und wir "in allem allezeit alle Genüge haben" und viel weggeben können. (2 Korinther 9, 8).

Doch die Konzentration aufs Materielle birgt die Gefahr der Gier.

Deshalb sagt Agur, des Sohnes des Jake, aus Massa in Sprüche 30, 8-9:
"Armut und Reichtum gib mir nicht, laß mich das Brot, das ich brauche, genießen, damit ich nicht, satt geworden, leugne und sage: Wer ist der HERR? Und damit ich nicht, arm geworden, stehle und mich vergreife an dem Namen meines Gottes!"

Wenn wir genug Mittel haben und uns nicht ständig wegen Mangel sorgen müssen, sollten wir Gott danken und uns auf wichtigeres konzentrieren.

2. Sie erschleichen sich das Vertrauen solcher lieben Geschwister.
Dazu ist nötig, daß sie sich als hingegebene Christen verkaufen.

So mögen sie als treue gemeindliche Mitarbeiter in Erscheinung treten.
(Die Menschen haben alle möglichen Gründe, als Mitarbeiter in Erscheinung zu treten: Geschäftsleute erschließen so sich neue Kunden, Musiker finden eine Bühne, Prediger-Wannabes haben Pastors Kanzel im Auge... So gesehen sind wir im CGZ wirklich gesegnet mit guten, hingegebenen, Jesus liebenden Mitarbeitern).

Erhascht man jedoch einen Blick in ihr Privatleben, stellt man fest, daß dort ein gerüttelt Maß an Sünde vorherrscht, oft zu erkennen am ungezügelten Sexualleben.

3. Die im Vertrauen mitgeteilte Finanzanlage ist stets ein Geheimtip.
Niemand darf davon wissen.
Schon gleich gar nicht der Pastor oder der Staat oder andere öffentliche Stellen.
Gern wird das Geld hinter verschlossenen Türen in bar übergeben oder auf ein persönliches Konto des Finanzgenies überwiesen.

4. Man hört nichts mehr von seiner Anlage.
Auch wenn in Verträgen Fristen genannt werden: Die verstreichen, ohne daß das Geld zurückbezahlt würde. Fragt man nach, wird man vertröstet: Kommt schon noch. Gegenwärtig sei die Wirtschaftslage kompliziert, usw.
Die Aufforderung, Geduld zu haben, gehört zum Con Man-Inventar wie die Lüge zum Teufel.
Wie lang solle man sich gedulden?
Nun, nur bis zum nächsten Termin.
Am Sankt-Nimmerleinstag.

5. Das Con Man-System bricht zusammen.
Entweder wandert der Betrüger in den Knast. Oder, wenn die lammfrommen Geschröpften ihn nicht mit der Justiz behelligen, meldet er Privatinsolvenz an. Dann ist für die Anleger nichts mehr zu holen. Und er kann in ein paar Jahren von vorn anfangen.

Milde ist bei diesen Leuten nicht immer angebracht.

Selbst in der nächsten Nähe zu Jesus befand sich ein Finanzbetrüger: Judas.
Judas Ischariot verwaltete die Kasse und trug davon, was eingelegt wurde.

Dennoch vermochte er nicht, Jesus zu schaden!

Als der Herr einst Geld für Steuern brauchte, weil die Kasse leer war, (Judas, hallo?), schickte er Petrus zum Angeln. Im Maul des ersten Fisches fand Petrus exakt den Betrag, der für die Steuer nötig war, nicht mehr und nicht weniger. (Wobei auch Jesus nicht ständig von der Hand in den Mund lebte. Er hatte reiche Unterstützer: Maria, Martha, Lazarus, Johanna, die Frau des Verwalters von Herodes, und viele andere. (Lukas 8, 3)).

Gott versorgte seinen Sohn.
Und er versorgt auch uns, seine Kinder, Con Men hin oder her.

Montag, 7. November 2011

Alle lieben George

"Ich kann meine Finger wieder bewegen!"

Die Dame, die dies gestern rief, ist fast 80 und litt unter Arthritis.
Nach der Predigt gestern betete George Moss noch rund eine Stunde für anwesende Kranke, u.a. diese Frau, die von ihrer Heilung sehr ergriffen war.
Viele gute Dinge haben sich ereignet.
Sieben Personen sind mit dem Hl. Geist erfüllt worden.
Unsicher Glaubende haben den wichtigsten Schritt vollzogen und Jesus richtig in ihr Leben eingeladen.

Die Leute fragen, wann George wiederkommt.
Nun, er ist 73 und macht einen fitten Eindruck und ist mit viel Spaß bei der Sache.
Vielleicht wird er 120.
Dann sehen wir ihn in den nächsten Jahren schon noch ein paar Mal.

"Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!"
Philipper 4, 4

Freitag, 4. November 2011

George Moss + Prophecy today

"Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi."
Epheser 4, 11-12

Am Samstagabend um 19.39 Uhr wird George Moss aus Tulsa in Oklahoma im CGZ sprechen.
Er ist bereits heute angekommen und wir haben einen erbaulichen Abend miteinander verbracht.

George ist ein großer Fließer im Heiligen Geist und wir werden eine wunderbare Zeit mit ihm haben.

Gott hat vor vielen Jahren meinen Umzug in die USA durch ihn bestätigt. Das prophetische Element in seiner Aussage damals zu erklären, führt hier zu weit. Auf jeden Fall hat es mich davon überzeugt, daß Gott ihn manchmal prophetisch gebraucht.

Der neutestamentliche Prophetendienst ist ein anderer als der im Alten Testament. Viele Christen träumen von einem samuel-, elia-, jesaja-, jeremia-, danielähnlichen Prophetendienst, der detaillierte Handlungsanweisungen gibt.

Gott ging damals so vor, weil die Menschen seinerzeit noch keine neugemachten Kinder Gottes waren. Das hat erst Jesus ermöglicht. Heute hat jeder Christ ein Maß des Heiligen Geistes und wird von Gott individuell geführt. Ein prophetisches Diktat ist nicht mehr nötig.
Deswegen bestätigen neutestamentliche Propheten heutzutage vor allem, was wir schon im Herzen haben. Oder sie warnen uns, wenn wir uns auf Abwegen befinden.

Manchmal sagen sie auch zukünftige Ereignisse voraus, wie Agabus in Apostelgeschichte 11, 28, der eine Hungersnot anzeigte.

Ein armenischer Prophet sagte den Völkermord 1915 durch die Türken voraus. Viele Christen wanderten daraufhin aus, zB nach Amerika. (Mein Pastor Bob Yandian hat armenische Wurzeln).

Apropos:
Nach einer Versammlung mit George letztes Jahr hatte meine Frau keinen Schlüssel dabei. Jemand sollte sie nach hause bringen, denn George und ich waren bereits davongefahren, um in irgendeinem Restaurant zu essen.
Günter O. nahm es auf sich, uns zu finden, um ihr meinen Hausschlüssel zu überbringen.
Er hatte keine Ahnung, wo wir uns befanden. In Schweinfurt leben rund 50.000 Menschen und es gibt jede Menge Restaurants. Günter ließ sich führen, fuhr herum, bog ab, wo er den Eindruck hatte--und stiefelte zum Schluß in genau jenes abgelegene Restaurant, in dem George und ich saßen.
Niemand kann mir erzählen, daß Gott nicht auch heute noch prophetisch spricht.
Er tut dies jedoch nicht, um uns zu unterhalten.

"Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben."
1 Korinther 12, 7.

Donnerstag, 3. November 2011

Gesù e la Sua Chiesa

Wir hatten einen super Alpha-Abend gestern.
Manche machen zum ersten Mal in ihrem Leben Bekanntschaft mit der Bibel.
Jemand wurde mit dem Hl. Geist erfüllt.
Alle wurden satt.

G.H. drückte mir eine Dankannonce aus der Zeitung in die Hand. Wir hatten für ein Kind namens Lukas gebetet, (ich vergesse, für was). Es geht ihm wieder gut. Die Eltern setzten eine entsprechende Anzeige in die Zeitung.

Schade, daß nächste Woche schon wieder Schluß ist. Aber der Mittwoch-Bibelabend mit Gebet geht ja weiter. Nur zu essen wird es nichts mehr geben.

Hanns B. sprach gestern über die Notwendigkeit der Ortsgemeinde.

Jesus und die weltweite Christenheit bilden die universelle Gemeinde Gottes. Er ist der Hirt, wir die Herde. Er ist das Haupt, wir der Leib. Er ist der Vater, wir die Familie.

Wenn man einen Kristall zerschlägt, dann zerfällt der in lauter kleine Kristalle, die alle aussehen wie zuvor der große.

Entsprechend bildet sich die Universalgemeinde in der Ortsgemeinde ab.
Auch hier gibt es einen Hirten, (Epheser 4, 11). (Pastor ist das lateinische Wort für Hirt).
Jesus sagt zu diesen Hirten, "Wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten." (Johannes 16, 20). Der Umkehrschluß gilt sicher auch.
Jedenfalls schließt Jesus von sich auf seine Hirten.

Die regelmäßige Gemeinschaft mit Christen im Rahmen einer Gemeinde ist konstituierend für unser Christsein. Wir brauchen das. Wir sind Herdentiere.
Und eine Kohle, die man aus dem Feuer nimmt und an den Rand legt, verfärbt sich schnell: Von glutrot zu gelb zu kalt und weiß. Gibt man sie wieder ins Feuer, kommt sie bald wieder auf Touren und erfüllt ihren Zweck: Sie gibt Wärme.

"Laßt uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unsere Zusammenkunft nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermutigen."
Hebräer 10, 24-25.

Mittwoch, 2. November 2011

Geh! Aber geh mit Gott

Die Größe des Glaubens einer Person kann man an ihren Taten ablesen. Hebräer 11 spricht darüber.

Abel hat seinen Glauben mit dem Geben eines Opfers demonstriert.

Henoch, der Nächste in der Liste, war jemand, der "beständig mit Gott ging." (1 Mose 5, 22). Jemand, der mit Gott geht, tut keine Dinge, die Gott nicht gefallen.

In den Achtziger Jahren hörte ich die Geschichte eines Mannes, der einst vor einem Haus mit roter Laterne stand. Er sagte, "Herr, ich geh da jetzt rein. Bitte warte hier auf mich."
Als er wieder rauskam, war Gott weg.
Es dauerte Jahre, bis er wieder mit Gott ins Reine kam.

Henoch tat sowas nicht. Er hielt sich an seine Frau.
Und wenn auf der Arbeit jemand abfällig über andere sprach, dann hielt er den Mund. Für den Chef spioniert hat er auch nicht.
Geklautes Werkzeug aus dem Betrieb gab's bei ihm nicht.
Seiner Nachbarin, der senilen Witwe Klunker, hat er nicht das Testament gefälscht.
Alle hielten ihn für ein wenig sonderbar. Doch Gott gefiel sein Verhalten so sehr, daß er Henoch zu sich in den Himmel holte.
Henoch starb nicht.
Er ist einer von zwei Personen, denen es so erging: Er und Elia sind die einzigen Menschen, die nicht starben, sondern entrückt wurden.

Das Gehen mit Gott hat noch eine wunderbare Belohnung: Frieden.

"Wenn die Wege eines Menschen Gott wohlgefallen, läßt er selbst seine Feinde mit ihm Frieden machen." Sprüche 16, 7.