Dienstag, 27. September 2016

Was genau hält die Welt zusammen?

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.“
Johannes 1,1-3.

Der Apostel schrieb diese Worte vor rund 2000 Jahren, zu einer Zeit, in der noch niemand etwas vom genetischen Code oder von Maschinensprache wusste.
Im Anfang war das Wort.
Ein Wort ist ein Teil einer Sprache. Eine Sprache setzt sich aus sinnvollen Worten zusammen; sie dient zur Vermittlung von Information.
Information setzt einen Urheber dieser Information voraus. Am Anfang steht somit ein intelligentes Wesen. Der Empfänger der Information hingegen muss nicht zwangsläufig intelligent sein. Er muss lediglich in der Lage sein, die erhaltenen Informationen zu verarbeiten. Selbst dumme Computer schaffen das. Und Tiere folgen ihren Instinkten.
Nur der Mensch ist wirklich in der Lage, auf Information eigenständig, d.h. unterschiedlich, zu reagieren.

Damit man überhaupt von Information reden kann, muss sich ersteinmal überhaupt etwas statistisch Erfassbares tun. Information beginnt mit Signalen, Buchstaben, Einheiten die mitgeteilt werden.
Diese Signale müssen sich dabei Konventionen, einem Kode, einer Sprache bedienen.
Dieser Kode, (diese Sprache), muss mit Bedeutung aufgeladen sein.
Diese Bedeutung soll dem Empfänger zu einer Reaktion, einer Handlung animieren.
Diese Handlung soll zu einem bestimmten Ergebnis führen.
Alle Information strebt auf ein Ziel zu. Sie will etwas bewirken. Das ist das Wesen von Information.

Ich weiß nicht, ob Johannes dies alles so bewusst war, als er den Anfang seines Evangeliums niederschrieb. Ich vermute, er handelte einfach aufgrund einer Offenbarung, da er ja nun kein Wissenschaftler war. Jedenfalls ist das, was er geschrieben hat, revolutionär in seiner Richtigkeit, auch wenn es bald 2000 Jahre gedauert hat, bis die Menschen hinter die Kulissen der materiellen Welt zu blicken im Stande waren und entdeckten, dass die Welt im Innersten wirklich von Worten zusammengehalten wird.
Wenn alles durch das Wort Gottes wurde, dann besteht die Welt letztendlich aus Information.
Quantentheoretiker sagen, Materie gäbe es gar nicht, nur Quantenzustände. (Vielleicht gibt's ja irgendwann mal den Quantenstaubsauger, der Dreck neutralisiert, indem er ihm klarmacht, dass es ihn in Wirklichkeit gar nicht gibt).

Der genetische Code umfasst nur 4 Buchstaben, doch diese 4 Buchstaben formen Worte, die jede Zelle in jedem lebendigen Organismus informieren und damit steuern.
Wie schon gesagt, Information setzt einen intelligenten Sender voraus.
Wer hat die genetische Sprache erfunden?

Materialistisch gesinnte Wissenschaftler behaupten, die Materie würde sich selbst organisieren, was jedoch nichts weiter als eine Behauptung ist. Denn auch wenn die Elemente miteinander chemisch oder physikalisch reagieren, dann halten sie sich doch an die Naturgesetze. Diese wiederum bestehen aus Information und Information hat unweigerlich einen Urheber.
Der natürlich gesinnte Mensch will einfach nicht, dass es Gott gibt und findet sich mit den logischen Brüchen in seinem Weltbild ab. Mir persönlich leuchtet jedoch eher ein, was der Schreiber des Hebräerbriefes in Kapitel 11,3 festgestellt hat: „Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare aus dem geworden ist, was man nicht sieht.“
Es gibt eine unsichtbare Welt aus der die Sichtbare entsprungen ist. Man kann die Kräfte dieser unsichtbaren Welt kennenlernen. Dazu muss man sich Gott im Glauben nähern und sein Wort ernstnehmen.
Zum Schluss stellt sich nämlich irgendwie immer heraus: Und die Bibel hat doch recht.

Freitag, 23. September 2016

Notstandspläne?

„Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“
Lukas 21,28.

In was für Zeiten leben wir?
Meine Frau teilte mir nämlich mit, an der Wand beim Discounter, wo sie gerade eingekauft hatte, würde ein Anschlag hängen, auf dem der Discounter die Bevölkerung, (Volk sagt man ja nicht mehr), auf eine Liste von Dingen aufmerksam mache, von denen die Regierung möchte, dass man sie daheim habe. Es handelt sich um einen Vorrat an Nahrungsmitteln und Gegenständen des täglichen Gebrauchs, mit dem man wenigstens zehn Tage auskommen sollte.
Ich hatte zwar neulich auch von diesen Notstandsplänen gelesen, ihnen aber nicht weiter Beachtung geschenkt.
Die scheinen das jedoch ernstzunehmen, wenn entsprechende Listen nun schon beim Discounter aushängen, (der natürlich ein Interesse daran hat, dass die Leute sich bei ihm versorgen, schon klar).
Wie kommt die Regierung darauf?
Halten die für möglich, dass die Stromversorgung Deutschlands durch die Schnapsidee „Energiewende“ vorübergehend—wenigstens zehn Tage—zusammenbricht?
Hat man Angst vor einem Terroranschlag, der wichtige Infrastruktur wie Wasser und Strom treffen könnte?
Könnte es sein, dass den Verantwortlichen hierzulande dämmert, dass Präsident Obama im hellen Wahn gehandelt hat, als er am Kongress vorbei die Sanktionen gegen Iran aufhob und diesem Regime (und seinem Atomprogramm) zig Milliarden Dollar zukommen ließ?
Neulich haben die USA zufällig an dem Tag, an dem einige amerikanische Gefangene dort freigelassen wurden, dem Iran 400 Millionen Dollar Lösegeld bezahlt.
Die neuen Freunde sehen aus wie die alten Feinde.
Iran verflucht den Westen weiterhin, droht Israel noch immer mit der Auslöschung, bastelt weiter an seiner Bombe und testet Langstreckenraketen, die Europa und, ja, bald sogar Amerika erreichen können.
Doch zurück zu uns:
Ein elektromagnetischer Impuls in der Atmosphäre über unseren Ländern, ausgelöst durch eine russopersische Atombombe, kann dazu führen, dass hier jegliche Elektronik ausfällt. Das würde uns ins 19. Jahrhundert zurückwerfen und dann wäre es sicher nicht schlecht, einen Bach in der Nähe und ein paar Vorräte im Keller—und ganz allgemein etwas Ahnung von der Natur—zu haben.

Ein wenig bekümmern mich jedoch die Denkverbote, die man solchen Aufrufen bei uns anmerkt. Denn was nützt mir der schönste Vorrat im Keller, wenn in der Stunde der Not einer kommt, der ihn mir abknöpft, weil mir die Fähigkeit fehlt, ihn zu verteidigen?
Ich war nämlich schon in Ländern, in denen Ausnahmezustand herrschte. Der Gedanke an die Sicherheit ist dort allgegenwärtig.
In pa kista nischen Tankstellen etwa sitzt draußen bei den Zapfsäulen ein Opa mit dicker Brille, ohne Schuhe, auf einem klapprigen Plastikstuhl, in den Händen eine taktische Schrotflinte, die so groß ist, wie er selber, (eine mit Pistolengriff, in Deutschland sind das verbotene Gegenstände).
Ich selber schob schon mal ein wenig Wache in einem ummauerten Hotelhof. Der zuständige Wächter lieh mir freundlicherweise seine CAR-15 und vor unseren Zimmertüren war Polizei stationiert. Nette Leute dort. Aber nicht alle.
Wie bei uns.

In Lukas 21 spricht Jesus über Kriege, Revolutionen und klimatische Veränderungen, (tatsächliche, keine durch Änderung der Meßmethode herbeigeführte), und große Probleme, die lange Listen von vielen Regierungen erfordern.
Doch dann bringt er ein Gleichnis:
„Seht den Feigenbaum und alle Bäume! Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, daß der Sommer schon nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, daß das Reich Gottes nahe ist.“ (Lukas 21,29-31).
Es sind Wehen, die in eine Geburt münden: Die Wiederkunft Christi.
Es ist Zeit, sich Jesus verbindlich anzuschließen.

Dienstag, 20. September 2016

Hell for everybody?

„Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“
Johannes 5, 23+24.

Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist und für die Sünden der Menschheit gestorben ist, und dieses Sühneopfer für sich persönlich annimmt, indem er Jesus in sein Leben einlädt, der ist gerettet.
Und hat ewiges Leben.
Und wird nicht zur Hölle fahren.
Die einzige Hölle, die er in seinem Leben erleben wird, ist diese Erde, die für viele Christusverächter der einzige Himmel ist, den sie jemals kennenlernen werden.

Ich komme deshalb darauf, weil ein ehemaliger Ausbilder in der iranischen Revolutionsarmee, ein fanatischer Moslem, der sich auch als Politiker betätigt hat, aber mittlerweile schon seit Jahrzehnten Christ ist, weil dieser Mann also sagt, dass muslimische Eltern sich viele Gedanken über das Leben nach dem Tod machen und deshalb dankbar sind, wenn ihre Kinder den Koran frei zitieren können. Dies mindere möglicherweise den Druck der Eltern in der Hölle.
Im Koran, Sure 19,68-72, steht nämlich, dass zunächst alle Menschen, inklusive Moslems, in die Hölle gehen, woraus die Gottesfürchtigen wieder, wohl am Tag des Gerichts, gerettet werden, die Frevler aber auf Knien verbleiben. „Und keiner ist unter euch, der nicht daran [an Dschahannam, der Hölle] vorbeikommen wird. Das ist eine von deinem Herrn beschlossene Fügung.“ (Vers 71).
War mir bisher nicht bewusst, dass die so denken.

Jesus hingegen sagt, (ich wiederhole mich): Wer an ihn glaubt, kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Ganz ohne Zwischenstation in der Hölle.
Um zu beweisen, dass er weiß wovon er redet, hat Jesus einige Kapitel weiter hinten im Johannesevangelium, (Kapitel 11), Lazarus, der schon 4 Tage im Grab war und stank, von den Toten auferweckt.
Ich kenne keinen Propheten in der Weltgeschichte, von dem auch nur annähernd ähnliches überliefert wäre.
Jesus hat sich als Herr auch über den Tod erwiesen.
Das aber ist eine Eigenschaft Gottes.

Als Paulus alt war, sagte er: „Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser“ als die Plackerei hier unten auf der Erde. (Philipper 1,23).
Auch Paulus wusste nichts von einer höllischen Zwischenstation.
Dafür aber von einem Ort, der weit besser ist.
Die Nähe Christi.
Und der ist im Himmel, zur Rechten des Vaters.
Wohin gehst du?

Samstag, 17. September 2016

Super Lobpreisabend. Demnächst mit der Outbreakband

"Singt ihm ein neues Lied! Spielt schön auf den Saiten mit Jubelschall!"
Psalm 33, 3

Wir hatten einen prima Musikgottesdienst gestern abend. Die Bands haben harmoniert und die Jungs legten sich mächtig ins Zeug und mixten Getränke. Gäste waren da.
Schön war's.
Dank an alle, die mitgemacht und geholfen haben.

Am 29.10.2016 kommt übrigens die Outbreakband zu einem Konzert ins CGZ.
Jaha.
DIE Outbreakband.
Die OTBRKBND ist derzeit die angesagteste christliche Band Deutschlands und spielt schonmal vor 10.000 Leuten und so. Bei uns werden's ein paar weniger sein, d.h. es wird bei Cvents online 350 Karten zu 12,- EUR das Stück geben. (Das war ein Tip). An der Abendkasse werden's 15,- EUR sein. (Immer noch ein totales Schnäppchen).

Vielen Dank an Markus B., der den Kontakt hergestellt hat.

Es geht nun einiges in die Planung und wir werden am 29.10. alle verfügbaren Mitarbeiter brauchen mit ihrer jeweiligen Expertise als Arbeiter, Techniker, Hostessen, K-Schwestern, Ärzte, Polizisten, Ex-Soldaten, uvm., denn wir brauchen jede Menge Bühnenarbeiter, Ordner, freundliches Kassenpersonal, auch Security, usw.
Eine Liste zum Eintragen liegt bereits in der Lobby unter dem Schwarzen Brett aus.

Ich halte es für ein Privileg, diese Band bei uns zu haben. Laßt uns das Konzert zu einem unvergeßlichen Erlebnis für alle, die kommen, machen.

Freitag, 16. September 2016

Tonight: Night of Worship

"Singt dem HERRN, ganze Erde! Verkündet von Tag zu Tag sein Heil."
1 Chronik 16, 23.

Heute abend um 19.30 Uhr beginnt unser Lobpreisgottesdienst. Die drei Worship-Bands des CGZ gestalten den Abend und geben Gott musikalisch die Ehre.
Dazwischen gibt's eine Pause, in der es was zu essen und non-alk Cocktails gibt.
Der Eintritt ist frei.
Auch du kannst kommen, wenn du willst.

Wird eine super Zeit in der Gegenwart Gottes.

"Du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels." (Psalm 22, 4).

Donnerstag, 15. September 2016

Welche Bibel?

„Hallo Pastor. Ich bin erst seit kurzem bekehrter Christ und will mir jetzt eine Bibel zulegen. Da gibt es ja ziemlich viele Übersetzungen. Welche empfiehlst du?“

Also.
Ich selber benutze zum Lesen und Studieren einen ziemlich wortgetreue Übersetzung, nämlich die Revidierte Elberfelder. Gut lesbar und recht worttreu ist auch die Schlachter-Übersetzung aus der Schweiz. Und die Luther-Übersetzung hat auch 500 Jahre nach ihrer Entstehung noch immer eine rechte Sprachgewalt.

Fast schon Kommentare und weniger Übersetzungen sind die „Hoffnung für alle“ oder die „Gute Nachricht.“ Hier lassen die Übersetzer manche Urtextworte einfach weg und fügen zwecks besserer Lesbarkeit andere ein, ganz nach Gusto. Diese Übertragungen lassen sich demnach flüssig lesen, erweisen aber dem ernsthaften Bibelstudenten einen Bärendienst, da sie oft eher die Meinung des Übersetzers wiedergeben und nicht den Wortlaut des Urtexts, zu dem man sich dann seine eigenen Gedanken machen könnte. Die Elberfelder ist ausgesprochen holprig, aber wenigstens, wie gesagt, wortgetreu.

Ein besonders flippiges Werk ist die Volxbibel, die sich ausgiebig bei der Jugendsprache bedient und auch keine bierernst gemeinte Übersetzung ist. Sie ist aber ganz witzig zu lesen.

Gar nichts halte ich von Spezialübersetzungen wie der Wachtturm-Bibel, die etwa im neuen Testament das Wort kyrios, Herr, einfach mit Jehova übersetzt. Es ist klar, warum die das gemacht haben.

Am besten wäre natürlich, man könnte Koiné-Griechisch und könnte das Gute Buch im Urtext lesen. Immerhin gibt es Interlinearübersetzungen und sprachliche Schlüssel zum griechischen Neuen Testament. Außerdem gibt es Wörterbücher. Alle diese Dinge stehen schon seit Jahren bei mir im Regal und erfreuen sich stetigen Gebrauchs.

Kurze Rede langer Sinn: Am besten fährt man mit einer der etablierten Übersetzungen, wie Luther oder Schlachter. Legt man auf die Flüssigkeit oder Lesbarkeit des Textes Wert, legt aber nicht jedes Wort auf die Goldwaage, (was mir bei der Heiligen Schrift schwerfällt), dann ist man mit der „Hoffnung für alle“ bedient. Man braucht dann aber auch noch eine richtige Bibel.
Sucht man was für einen Jugendlichen, dann gibt's, wie gesagt, die Volxbibel.

Egal welche Übersetzung man hat: Man sollte sie lesen. Denn nicht der Braten in der Truhe nährt einen, sondern der im Bauch.

„Das Wort des Christus wohne reichlich in euch.“ (Kolosser 3,16).

Mittwoch, 14. September 2016

Katz und Maus

„Und er redete über die Bäume, von der Zeder auf dem Libanon, bis zum Ysop, der an der Mauer herauswächst. Und er redete über das Vieh und über die Vögel und über das Gewürm und über die Fische.“
1. Könige 5,13

Eines Tages kam eine lächelnde Katze ins graue Mäuseland. Die Katze war schön und jung und stark, und schnurrte in einem fort. Hin und wieder sah man Krallen an ihr und spitze Zähne. Doch Krallen und spitze Zähne hatten die Mäuse selber auch, manche mehr, manche weniger.
Eines Tages lud die Katze die Mäuse zum Essen ein.
Nur die jungen Mäuse gingen hin, denn die alten erinnerten sich, dass Katzen in ihren eigenen Ländern mit Mäusen tanzen, bis die Fetzen fliegen, und blieben deshalb zuhause.
Die Jungen hingegen waren ganz begeistert. „Wir lieben es bunt!“ riefen sie, denn die Katze war immerhin schwarz-weiß, während die Mäuse allesamt blass und grau waren. Die Jungen also folgten der Einladung—und wurden nie wieder gesehen.

Montag, 12. September 2016

Money

"Wer über den Geringen sich erbarmt, leiht dem HERRN, und seine Wohltat wird er ihm vergelten."
Sprüche 19, 17.

Birte B., eine junge Frau aus unserer Gemeinde, wird ein Jahr im afrikanischen Ghana zubringen, um dort christlichen Missionsdienst und anderes Nützliche zu tun.
Anna H. kam gerade von einem solchen Einsatzjahr in Benin (auch Afrika) zurück.
Wir wollten auch Birte mit einem nicht völlig unbedeutenden vierstelligen Betrag segnen, was für uns natürlich Ausgaben sind, die neben den normalen für den Gemeindeunterhalt und die Missionswerke, die wir in Treue fest unterstützen, dazukommen.
Macht aber nix.
Denn Gott ist Spezialist für solche Sonderausgaben—wenn er sie beauftragt hat.

Wie praktisch alle Kirchen der Welt außer den deutschen Staatskirchen, finanzieren auch wir uns aus Zuwendungen Freiwilliger, und nicht aus stillschweigend abgezapften Kirchensteuern. Entweder die Christen vor Ort wollen solche Gemeinden wie die unsere und unterstützen sie, oder es gibt sie halt nicht. Das verleiht manchen Kirchen eine stets leicht prekäre Existenz und die Mitarbeiter wissen nicht immer, ob es am Monatsende auch für alle reicht. Vor allem jede neugegründete Gemeinde geht durch solche Hungerjahre. (Wir marschierten da auch durch). Doch wenn man sich vor Gott und den Menschen bewährt hat und Vertrauen erlangt hat, (und selber auch von dem Wenigen, das man hatte, gegeben hat), dann wird das alles leichter. (Und die Leute, die einen jahrelang für den löchrigen Golf von 1984 bemitleidet haben, neiden einem endlich den Jahreswagen, in dem man plötzlich sitzt. Yes! Take that, Knauser).

Wir haben also diese Missionsextraausgaben für Birte B.
Und was soll ich sagen...
Ein Blick in die Buchhaltung heute morgen zeigte mir, daß der Herr offenbar Herzen im In- und Ausland, nah und fern, bewegt hat, (ohne daß wir was gesagt hätten, wohlgemerkt!), die unseren Missionsextrabeitrag diesen Monat mit ihrem Extraopfer sogar noch toppen.
Bin also dankbar.

Allen Missionaren da draußen: Bleibt dran!
Paulus sagt (stellvertretend für alle Prediger Gottes):
"Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist." (1 Korinther 15, 10).
Was wir tun ist übernatürlich.

Allen Gebern, die Gottes Werk unterstützen: Vergelt's Gott.
Ohne euch gäbe es kein lebendiges Christentum, keine Gemeinden, Missionskrankenhäuser und –schulen, keine Bibelschulen. Auch das CGZ nicht, noch unseren Youtube-Kanal OnlineKirche. Man guckt uns selbst in Ländern, von denen man das nie denken würde. (Ostdeutschland!)
Ihr tut, was Jesus empfahl:
"Ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, man euch aufnehme in die ewigen Zelte." (Lukas 16, 9).
Danke.

Donnerstag, 8. September 2016

Frauen

Ich wusste erst nicht, ob ich's schreiben soll, aber ich habe neulich von meiner Frau geträumt. Die weilt ja derzeit bei der Verwandtschaft im fernen Land.
Es war ein guter Traum.
Es ist vermutlich ein wenig ungewöhnlich, wenn jemand nach mehr als 25 Jahren mit derselben noch immer von seiner Frau träumt, doch es stimmt schon: Frauen können eine ziemliche Inspirationsquelle sein. Natürlich gibt's auch solche, die ein Mühlstein um den Hals ihrer Männer sind. Doch ich vermute, so ziemlich jede Frau gefiele sich besser in der Rolle der Inspirationsquelle als in der Rolle einer Herumnölerin, wenn man sie danach fragen würde. Zumindest hat Gott sich das so gedacht:
„Von dem HERRN ist eine einsichtsvolle Frau.“ (Sprüche 19,14).
Und welche Frau würde nicht gern als einsichtsvoll gelten?

Frauen...
Aufgrund der Predigtserie, die momentan läuft, habe ich einige solche Frauen der Bibel studiert.

Die erste Person, der Jesus im neuen Gemeindezeitalter direkt nach der Auferstehung einen Verkündigungsauftrag gegeben hat, war eine Frau: „Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: 'Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!' Maria Magdalena kommt und verkündet den Jüngern, daß sie den Herrn gesehen und er dies zu ihr gesagt habe.“ (Johannes 20,17-18).
Maria gibt das Wort Gottes weiter—im Auftrag des Herrn höchstselbst. (Ich betone dies, weil es ja Gruppen und Kreise gibt, die Frauen unter allen Umständen jegliche Art von Verkündigung verbieten).
Kurz darauf erscheint der Herr einer Gruppe von Frauen: „Da spricht Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin, VERKÜNDET meinen Brüdern, daß sie hingehen nach Galiläa! Und dort werden sie mich sehen.“ (Matthäus 28,10).

Als Jesus als Baby im Tempel dem Herrn dargestellt wird, kam die Prophetin Hanna, lobte Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. Auch diese Frau predigte—noch dazu im Tempel! (Lukas 2,38).

Von einer Frau namens Phöbe schreibt Paulus den Römern (16,2), sie sollen sich gut um sie kümmern, denn „sie ist vielen ein Beistand gewesen, auch mir selbst.“

Und so gibt es noch viele andere: Mirjam, Debora, Abigail... Eine kluge Frau rettete einst eine ganze Stadt vor dem Feldherrn Davids, Joab, der dabei war den Ort zu belagern, weil ein Aufrührer dort Unterschlupf gefunden hatte. (2. Samuel 20).

Natürlich gibt es auch die andere Sorte: Delila, Isebel, bestimmte Ehefrauen Salomos... Diese Frauen waren der Untergang ihrer Männer. Doch im Großen und Ganzen pflichtete ich der alten Rockband Queen schon bei, wenn die singen: „Fat-bottomed girls make the rockin' world go 'round.“
(Das mit dem fat bottom ist jetzt auf keine hier lesende Schönheit persönlich gemünzt. Bitte!)

Samstag, 3. September 2016

"Gehst du zum Weibe, vergiß die Peitsche nicht..."?

"Ihr Männer, liebt eure Frauen! wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat."
Epheser 5, 25.

"Pastor, du sprichst zur Zeit über Männer und Frauen und so. Was hältst du von dem Satz: 'Gehst du zum Weibe, vergiss die Peitsche nicht'? Steht das nicht auch irgendwo in der Bibel?“

Du meine Güte.
Diesen Satz hat der Friedrich „Gott ist tot“ Nietzsche gesagt, der alte Gottesfeind und Antichrist, der die christliche Moral eine Sklavenmoral nannte, den Übermenschen heranzüchten wollte, in Größenwahn verfiel, zum Schluss seine Briefe mit „Der Gekreuzigte“ unterschrieb und mit 55 in völliger geistiger Umnachtung verstarb.
Nietzsche war der Lieblingsphilosoph von Hitler. Mit der Bibel hatten diese Herren alle beide nicht viel am Hut und auf den Gott der Bibel hatten beide einen rasenden Hass.

Ich kann dem Zitat allerdings tatsächlich etwas Positives abgewinnen, (denn auf die Deutung kommt es an!)
Wenn du zum Weibe gehst, nimm ruhig eine Peitsche mit—aber nicht für das Weib, sondern für dich selber! Diszipliniere dich in ihrer Gegenwart. Sei höflich und nett.

Gott schuf Adam aus dem Staub der Erde. Da verwundert es nicht, wenn Dreck und Mann eine natürliche Einheit bilden. ;)
Das gilt für eine Frau nimmermehr.
Die wurde bekanntlich nicht aus dem Staub der Erde, sondern aus der Seite des Mannes entnommen, einer wesentlich reinlicheren und viel komplexeren Umgebung.
Also benimm dich, wenn du beim Weibe bist, auch wenn du bei ihr nicht immer durchblickst.

Apropos:
Wenn Gott Eva aus Adam entnimmt, warum wird es dann für etwas Außergewöhnliches gehalten, wenn Gott einen Teil seiner selbst nimmt und in Form seines Sohnes Jesus auf die Erde schickt?

Freitag, 2. September 2016

Jahwe Nissi: Der Herr mein Banner

Da die Botschaft vom letzten Sonntag sich vor allem an Ehepaare richtet, viele Hörer aber gar nicht verheiratet sind, hier heute die Botschaft vom letzten Mittwoch, in der es über Jahwe Nissi, den Herrn unser Feldzeichen, ging.
Diese Message ist für alle relevant.

"Und Mose baute einen Altar und gab ihm den Namen: "Der HERR ist mein Feldzeichen [Jahwe Nissi]."
2 Mose 17, 15.

Mose nannte den Herrn sein Banner, Panier oder Feldzeichen.
Einem solchen Zeichen folgt man nach.
Es folgt einem nicht.
Wenn ein Soldat dem Feldzeichen nicht nachfolgt, dann stapft er außerhalb des taktisch-strategischen Plans des Feldherrn herum und ist für die Sache seines Herrn wertlos.

Jeder, der gern mehr Glaubensvollmacht hätte, wird die Botschaft mit Gewinn hören, denn wir kommen auch darauf zu sprechen, nach welchen Maßgaben der Herr größere Vollmacht (und entsprechend größer scheinenden Glauben) verteilt.

Donnerstag, 1. September 2016

"Ich will eine Frau von Gott!!!"

"Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden." (Matthäus 6, 33).

Was tust du für Jesus?
Machst du was für ihn?
Wenn du in erster Linie ihm gefallen willst und für ihn aktiv bist, dann steht deine Frau irgendwann plötzlich vor dir, ohne daß du nach ihr gesucht hast.
Ich kenne übrigens tatsächlich Leute, die ihre Frauen gern wieder loshätten--oder die ihre Männer.
Jesus muß dein Mittelpunkt sein, damit das was wird.
Sonst läufst du Gefahr, (wie die meisten Menschen irgendwann im Lauf ihres Lebens), keinen Partner zu suchen, sondern ein fixes Wunschbild zu jagen, das es in der Realität so nicht gibt. Das führt in konkreten Fällen dann zu einer Ernüchterung, die Paulus dir ersparen möchte. Deshalb sagt er:

"Bist du an eine Frau gebunden, so suche nicht los zu werden; bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau! Wenn du aber doch heiratest, so sündigst du nicht. Und wenn die Jungfrau heiratet, so sündigt sie nicht, aber solche werden Bedrängnis für das Fleisch haben. Ich aber schone euch." (1 Korinther 7, 27).

Eine Ehe ist nicht nur tutzitutzi, sondern ein großes Geben (und manchmal Nehmen).