Dienstag, 29. Juni 2010

Der eine, vollkommene Ehepartner

Bin gestern aus der Schweiz zurückgekommen, wo ich in der Familienkirche bei Pastor Erich Engler gesprochen habe. Wir hatten eine super Zeit.
In Zürich, Zoe Gospel Center, bei Pastor Peter Hasler traf ich darüber hinaus noch mit alten und neuen Freunden zusammen. Die Zoe hat außerdem meine alte Bibel verschlungen. Sie war nach dem Essen unauffindbar.

Nachdem in diesen Wochen in Rapperswil die jährlichen Ehebereicherungstage stattfanden, war mein Thema: "Gibt es den einen, vollkommenen Partner?"

Gibt es ihn?
Den einen, einzigen, perfekten, vom Himmel gesandten Ehepartner, der zu 100% zu uns paßt? Mit dem es nie mehr Enttäuschungen gibt? Mit dem wir uns blind verstehen? Der immer lieb (er) und schön (sie) ist, und selbst morgens um drei keinen Mundgeruch hat? Jeder träumt davon.
Gibt es ihn?

Nun, in 1 Korinther 7, 39 heißt es, "Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann entschlafen ist, so ist sie frei, sich zu verheiraten, AN WEN SIE WILL, nur im Herrn muß es geschehen."

Wenn eine Witwe sich verheiraten kann, mit wem sie will, (nur Christ muß derjenige sein), dann gilt das auch für alle anderen ledigen Christen. Man muß nicht erst zur Witwe werden, um die Wahl zu haben.

"Ja, aber, Pastor, ich bin erst kürzlich Christ geworden und mein Mann ist definitiv kein Christ. Soll ich ihn nun loswerden?"

Nein!
Ein Trauschein ist ein Trauschein ist ein Trauschein.
Auch wenn dein Ehepartner (noch) kein Christ ist, kann eure Ehe ein Stück Himmel auf Erden sein. Wiederum im 1 Korinther 7 heißt es dazu, "Eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und der willigt ein, bei ihr zu wohnen, entlasse den Mann nicht. Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig." Verse 13 und 14.

Über dieses Thema gibt's noch viel zu sagen. Meine Notizen dazu sind so umfangreich, daß ich sie habe drucken lassen. Sie sind unter dem Titel "Gemeinsam glücklich werden" im www.jchristus.de-Online Shop erhältlich.

;)

Donnerstag, 24. Juni 2010

Du bist gesegnet!

Es ist erstaunlich, wie sehr unsere Wahrnehmung der Realität von unserem persönlichen Erleben abhängt:

Zwei Pastoren nehmen gemeinsam an einem Gottesdienst teil. Sie gehören zur selben Bewegung und sind gute Bekannte.
Der eine spricht. Dann dient er im Geist. Menschen gehen reihenweise unter der Kraft Gottes zu Boden. Krankheiten verschwinden. Es bekehrt sich zum Schluß sogar jemand.

Hinterher stehen der Sprecher und sein Freund zusammen und unterhalten sich.
Da sagt der Freund mit Sorgenmiene, "Wir brauchen ein zweites Pfingsten. Wir müssen mehr fasten und beten, damit wir endlich durchbrechen zur Kraft Gottes."
Er hat ein Bewußtsein des Segensmangels und übersieht, was vor Augen ist: Der Segen ist da. Die Kraft Gottes wirkt. Jesus verherrlicht sich.

Nur weil wir persönlich etwas nicht erleben, heißt das nicht, daß es der Person neben uns genauso geht. Wir dürfen nicht von unserer gegenwärtigen Situation auf die allgemeine Situation schließen.

Auch wenn du dich trocken oder leer fühlst: Gott hat uns bereits mit allen geistlichen Segnungen gesegnet. (Epheser 1, 3). Sie gehören uns jetzt. Der Kühlschrank der Verheißungen ist voll. Es liegt an uns, ihn aufzumachen und im Glauben zuzugreifen. Nach dem Gebet danken wir dann, weil wir empfangen haben. Auch wenn wir's gegenwärtig noch nicht sehen.

Die Gemeinde ist seit Pfingsten durchgebrochen in die Kraft Gottes. Von unserer Stellung bei göttlichem Hofe her sitzen wir mit Jesus auf seinem Thron zur Rechten Gottes: "Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus." Epheser 2, 6-7.
Die "kommenden Zeitalter" begannen mit Pfingsten und werden ewig dauern.

Erkenne doch: Auch du bist in Ihm gesegnet. Hier und jetzt.
Laß diesen Gedanken ein paar Minuten auf dich wirken.

Montag, 21. Juni 2010

Annahme

Wir hatten einen wunderbaren Gottesdienst gestern.
Die Heilungssalbung war da und so beteten wir für die Kranken.
Ein Herr, es war das erste Mal für ihn im CGZ, litt an starken Rückenschmerzen. Nach dem Gebet war er schmerzfrei. J.G. hatte eine Sehnenscheidenentzündung, konnte seine Hand kaum bewegen und trug deswegen eine Gelenkstütze. Er sank unter der Kraft Gottes zu Boden und lag da ein wenig. Nach dem Gottesdienst kam er ohne Stütze und demonstrierte mir seine geheilte Hand. "Sowas hab ich noch nie erlebt!" war sein Kommentar.
Viele andere wurden außerdem angerührt.

Jesus lebt!
Er ist der Heiler. Wir beten nur.

In der nachfolgenden Botschaft ging's um Annahme: Wir sind angenommen. Wenn die Welt uns (manchmal) ablehnt, dann trösten wir uns damit, daß Gott uns angenommen hat. Gott segnet uns, weil wir Christen sind, weil der Name Jesu über uns genannt ist.

In Lukas 13, 10 begegnet uns eine Frau, die 18 Jahre lang einen Geist der Schwäche hatte und gänzlich unfähig war, sich aufzurichten. Sie saß irgendwo hinten in der Synagoge und hörte Jesus zu.

Nun muß man wissen, daß die Juden damals allesamt dachten, Krankheit hätte unweigerlich etwas mit Sünde zu tun, und je schlimmer die Krankheit, desto größer die Sünde des Kranken. (Die Hiob-Lektion hatten sie vergessen). Entsprechend wurde Kranken oft Mißtrauen und Ablehnung entgegengebracht.
Was mag das mit dem Selbstbild dieser Gelähmten angestellt haben?
Man mied sie, übersah sie, hätte sie gern losgehabt.
Sicher hat sie selber auch gedacht, "Mit mir stimmt was nicht. Ich habe einen Schwächeteufel. Wenn ich nur wüßte, was meine Sünde ist." Sie wußte es nicht und wir wissen es auch nicht.

Jesus sah in ihr keine Sünderin, sondern eine Tochter Abrahams, (ein Titel, den Jesus gläubigen Juden gegeben hat). Er sah in ihr eine vom Teufel überlistete, gute fromme Person. Schließlich war sie Synagogenbesucherin. So rief er ihr zu, "Frau, du bist gelöst von deiner Schwäche!" Er legte ihr die Hände auf und sie wurde gesund.
Die Unbarmherzigkeit Kranken gegenüber tritt in den Worten des Synagogenvorstehers noch einmal deutlich zutage, "Sechs Tage sind es, an denen man arbeiten soll. An diesen nun kommt und laßt euch heilen und nicht am Tag des Sabbats."
Man gönnte ihr nicht mal die Gesundheit, sondern tadelte Jesus dafür, sie geheilt zu haben.
Jesus entgegnet scharf, verteidigt die Heilung der Gelähmten, und weist darauf hin, daß sie eine Tochter Abrahams war und als solche Freiheit von ihrer Plage und Gesundheit verdiente.
Diese Frau hat absolut nichts dazu beigetragen, eine Tochter Abrahams zu sein. Der Bund zwischen Gott und Abraham war 1800 Jahre zuvor geschlossen worden. Sie war Nutznieserin, weil sie diesen Bund für sich bejahte.

Wir werden Nutznieser des Bundes zwischen Vater und Sohn, Gott und Jesus, wenn wir Jesus in unser Leben einladen. Erlösung, Heilung... ist alles drin.

Samstag, 19. Juni 2010

Ablehnung

"Pastor, niemand mag mich."

Tatsächlich?
Niemand?

Dann mußt du entweder dringend lernen, den Mund zu halten, oder...
...oder dir geht's, wie es allen Menschen von Zeit zu Zeit geht: Wir werden abgelehnt.

Nur weil man Mißfallen an dir bekundet, heißt das nicht, daß mit dir etwas nicht stimmt. Vielleicht liegt der Fehler bei deinen Kritikern.
Mose wurde von seinem Volk immer mal wieder beinahe gesteinigt. (2 Mose 17, 4).
David wurde von Saul jahrelang durch die Wälder gejagt, einfach nur deshalb, weil er besser war als Saul. (1 Samuel 15, 28).
Jesus wurde von den Hohepriestern aus Neid überliefert. (Markus 15, 10).
Paulus hatte Probleme mit Neidern.
Der Neid ist eine ganz fiese Charaktereigenschaft.

Ablehnung erzeugt eine ganz bestimmte Form der Einsamkeit in uns. Dieses Fehlen eines wohlwollenden menschlichen Gegenübers kann schmerzhaft sein, muß es aber nicht. Denn Gott lehnt uns nicht ab. Gerade wenn Menschen uns ablehnen erleben wir oft unsere größten Gebetserhörungen.
Gott ist ein Tröster.
Er mag dich.

"Seht, eure Berufung, Brüder, daß es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt."
1 Korinther 1, 26-27

Donnerstag, 17. Juni 2010

Achsenmächte?

"Bogen und Krummschwert führen sie, sie sind grausam und ohne Erbarmen. Ihre Stimme braust wie das Meer, und auf Pferden reiten sie. Sie sind gerüstet gegen dich, Tochter Zion, wie ein Mann zum Krieg."
Jeremia 6, 23

Die momentane Führungsschwäche der USA führt zu gewaltigen Verwerfungen im internationalen Geflecht. Die Welt verändert sich vor unseren Augen, daß es einem den Atem raubt.

Wer hätte noch vor ein paar Wochen gedacht, daß die Türkei--EU-Anwärter, Natomitglied und Freund Israels--sich mit dem Iran zusammentun würde?

Was wir oft vergessen: die Türken waren einst als Osmanen regionale Großmacht. Sie herrschten über ein Gebiet, das von Tunesien über Libyen, Ägypten, Saudi Arabien, Israel, Jordanien, Irak, bis nach Persien reichte. Bagdad wie Belgrad waren einst türkisch. Denn der Balkan, Griechenland, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Moldau gehörten ihnen auch.
Wir erinnern uns an Österreich-Ungarn, wissen aber nicht, daß die Österreicher Ungarn den Türken abgenommen haben.

Sicher, das osmanische Reich war schon bald schwach, weil Steuern und Inflation zu hoch waren, was der Korruption Vorschub leistete. Bürokraten betrachteten ihre Ämter als Beute. (Diese Mentalität macht noch heute Griechenland große Schwierigkeiten).
Doch muß es manchen Türken schmerzen, keine Großmacht mehr zu sein.
Der gegenwärtige MP gehört offenbar dazu.

Und nun ergriff er die Gelegenheit, die Führung über die sunnitische Welt den Ägyptern zu entwinden: Alle Türken, sogar gemäßigte, sowie der Rest der islamischen Welt, haben sich nach dem Mavi Marmara-Zwischenfall hinter ihn gestellt. Die Türkei ist nun die Speerspitze gegen Israel.
Und tut sich prompt mit dem Iran zusammen, der Führungsmacht der schiitischen Moslems, deren Führer sich die Auslöschung Israels auf die Fahnen geschrieben haben.

Man hat jetzt einen gemeinsamen Feind: Das von seinen Freunden im Stich gelassene Völkchen von Zion. (Beispiel: Die Obama-Administration hat kürzlich beschlossen, den Hamas-Überläufer und israelischen Terrorabwehragenten Mosab Hassan Yousef den Palästinensern auszuliefern. Die werden ihn töten).

Israel hat wieder einmal nahezu die ganze Welt gegen sich.
Doch wer seinen Judenvernichtungsphantasien allzuviel Raum gibt, bettelt um Demütigung. Denn Gott sagte schon zu Abraham, "Ich will dich zu einer großen Nation machen... Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen." 1 Mose 12, 2-3.
Und Jesus bestätigte in seiner Endzeitrede, "Dieses Geschlecht [die Juden] wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist." Matthäus 24, 34.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Der BP

"Von dem Obersten deines Volkes sollst du nicht schlecht reden."
Apostelgeschichte 23, 5

Gestern wurde Horst Köhler mit einem großen Zapfenstreich verabschiedet.
Der Bundespräsident war neulich zurückgetreten, weil er sich in ungebührlicher Manier verunglimpft sah. Irgendein aggressiver Internetblogger hatte Köhlers Bemerkungen über Militäreinsätze nicht verstanden und forderte etablierte Zeitungen auf, kritisch über die unfaßbaren Ausführungen des Präsidenten zu schreiben.

Köhler hatte erwähnt, daß man manchmal militärische Mittel zu wirtschaftlichen Zwecken einsetzen muß. Die Piraten vor Somalia schaden unserer Handelsflotte, dagegen müssen wir was tun. In keinem anderen Land der Erde hätte dies Widerspruch ausgelöst. Doch manche Deutsche halten solche simplen Wahrheiten nicht aus.
Gutmenschen lärmten. Und Köhler schmiß hin. Er fühlte sich in die Pfanne gehauen.

Nun braucht das Land einen neuen Präsidenten.
Wird es Wulff oder Gauck?
Ich habe mich gefragt, warum mich die anstehende Präsidentenwahl irgendwie nicht im mindesten emotional berührt. Ob Wulff oder Gauck, ist mir seltsam einerlei. Auch mit Herrn Köhler hat mich innerlich nichts verbunden. Politiker hatten ihn, den völlig Unbekannten, seinerzeit aus dem Hut gezogen und dem verblüfften Volk--der Bevölkerung, pardon--vorgestellt. Niemand hatte ihn gewählt. Er war ein reines Elitenprodukt.

Das wird's sein: Die Sache berührt mich nicht, weil ich sowieso keinen Einfluß auf sie habe. Wer Präsident wird, entscheidet das Politbüro.
Könnte sich hingegen jeder aufstellen lassen und würde man den Präsidenten direkt wählen, mit Kandidatenvorauswahl und so, wäre das was ganz anderes. Es wäre ein demokratisches Spektakel. Alle würden darüber reden und eine wirklich populäre Person würde Bundespräsident.
Das wär doch was.
(Angela, liest du das?)

Dienstag, 15. Juni 2010

Der Tag des Heils

Wir hatten eine super Praise Night am Samstag!
Gäste waren da, Jorge + Band spielten neue Lieder.

Ich predigte über den Tag des Heils.
(Das ist heute. Wir müssen nicht länger daran arbeiten, daß Gott endlich willens wird, uns zu erhören. Durch Jesus ist uns eine Tür in seine direkte Gegenwart geöffnet worden. Nichts steht mehr zwischen ihm und uns. Wir sind gut genug, vor ihn zu treten. Denn das Blut Jesu hat alle Unvollkommenheiten von uns abgewaschen).

Kranke wurden geheilt: Bei E.G. wichen die Schmerzen sofort aus dem rechten Arm. Bei S. verschwand augenblicklich ein Halsproblem, usw.
Super Abend.

Der nächste Lobpreis-Heilungsgottesdienst findet am Samstag, dem 11. September, statt. Eine Woche bevor Linda Silverman uns besucht.
Zuvor machen wir aber Gemeindegrillfest am Grillplatz des Sportheims Niederwerrn, am 11. Juli, nach dem Gottesdienst.

Samstag, 12. Juni 2010

Praise Night

"Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott!"
Psalm 40, 4.

Heute abend ist im CGZ wieder Praise Night, von 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr.
Dies ist die letzte PN vor der Sommerpause: Im Juli und August findet kein extra Lobpreisgottesdienst statt. Erst im September wieder.
Und im Oktober dann die Blues Night, (Roktoberfest), "umsonst und drinnen."

Also: unbedingt heute nochmal kommen!

Freitag, 11. Juni 2010

Zuversicht

"Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen." Epheser 3, 20-21

Die meisten Gebete sind Bittgebete, und die meisten von diesen entspringen momentanen Sorgen. Rückblickend erscheinen die meisten Sorgen unbegründet. Statt sich zu sorgen hätte man das Leben genießen können. Hätte man's nur gewußt.

Paulus betet in den obigen Versen ein Dankgebet.
Und sagt, daß es meistens viel besser kommt, als man denkt. Das ist die Essenz dieser Schrifstelle.
Der Apostel erlitt dreimal Schiffbruch, wurde verprügelt, gesteinigt, war in Gefahr von wilden Tieren und falschen Brüdern, wurde ständig angefeindet, von Stadt zu Stadt gehetzt und stellt dennoch fest:

Das Endresultat ist immer besser als die Umstände es hätten erwarten lassen.
Unterm Strich kommt's besser als man denkt.

Das ist eine der Besonderheiten des christlichen Weges. Deswegen, "Fürchte dich nicht. Glaube nur." Markus 5, 36.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Israel abschaffen?

Caroline Glick von der Jerusalem Post hat mit einigen Kollegen eine Persiflage auf die Aktivisten der Mavi Marmara gedreht.

Radikalislamische "Friedensaktivisten" haben versucht, die von Ägypten und Israel verhängte Blockade Gazas zu durchbrechen. (Dabei müßten die Herrscher Gazas und Knechte Irans, die radikalislamischen Hamas, nur drei Dinge tun, um die Blockade aufzuheben: Israels Existenzrecht anerkennen, der Gewalt abschwören und Gilad Schalit freilassen).

Die mit Paintballgewehren bewaffneten Marinekommandos der IDF erwarteten feindselige, aber gewaltlose Friedensaktivisten. Stattdessen wurden sie mit Stangen und Messern angegriffen, zogen Pistolen und schossen scharf.
Neun Türken starben.
Herrscher wie der Irans, sekundiert vom türkischen MP, fordern nun die Auslöschung/Abwicklung Israels. Westliche Medienvertreter wie Helen Thomas von Hearst/AFP schließen sich ihnen an. Längst überwundengeglaubte Ressentiments brechen sich machtvoll Bahn. Auch in Europa.

Da Argumente in der derzeitigen antisemitischen Stimmung nicht fruchten, lassen Glick und Co. die "Friedensaktivisten" eben singen. "We con the World" heißt soviel wie "Wir überlisten die Welt."

Mittwoch, 9. Juni 2010

Unzufrieden?

"Pastor, ich bin ständig unzufrieden. Ich trinke zuviel und hätte mir neulich benahe Zigaretten gekauft."

Klare Sache: Du brauchst ein Abenteuer!
Du brauchst ein Ziel, dessen Erreichen dir gute Gefühle bringt.
Was macht dir Spaß? Wo liegen deine Leidenschaften?
Denk daran: als Kind hast du ganze Nachmittage mit deinen Autos oder Puppen verspielt. Du warst völlig bei der Sache, glücklich, und die Zeit flog dahin.
Sowas gibt's auch für Erwachsene.
(Das ist auch der Trick bei Computerspielen: Die Leute spielen das hanebüchenste Zeug, weil ständig ein neuer Level zu erreichen ist: Es gibt immer neue Ziele. Das spornt an).
Ich meine aber keine Spiele, sondern Ziele, die dir und deiner Umgebung was bringen. Ein Monster im 341. Level von Warcraft zu erledigen ist nicht dasselbe, wie, sagen wir, kochen zu lernen, eine Garagen-Ebay-Versandfirma zu gründen oder die Steuererklärung zu machen.
Das eine gaukelt Euphorie vor, das andere erzeugt (hoffentlich) einen Mehrwert.
"Das artet ja in Arbeit aus!"
Na und?
Ziele, die dich nicht fordern, werden dir auch keine Befriedigung vermitteln. Du wirst dich bereits phänomemal fühlen, wenn du richtig konzentriert in die Gänge kommst.

Jesus sagte, "Der Eifer um dein Haus verzehrt mich." Johannes 2.
Das alles überragende Ziel Jesu war, die Gemeinde Gottes aufzurichten. Diesem Ziel ordnete er alles andere unter. Dafür arbeitete er hart, ließ sich verfolgen, beschimpfen, verleumden und kreuzigen.
Das hielt er alles aus.
Und jubelte im Geist, wenn es voranging. Lukas 10, 21.
Im Hebräerbrief 12, 2 heißt es, Laßt uns von den Mühen wegschauen "auf Jesus hin, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der wegen der vor ihm liegenden Freude die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten von Gottes Thron."

Der Weg zum Ziel kann ein anstrengendes Abenteuer werden.
Ist es aber wert.

Montag, 7. Juni 2010

Noch ein König

Schulkinder im angelsächsischen Raum kennen außerdem Alfred den Großen, König von Wessex.

Als es mal hoch herging im Königreich, kam er allein an einer einfachen Hütte vorbei und bat die Bauersfrau, sich ein wenig ausruhen zu dürfen. Sie hatte keine Ahnung, wer er war und sagte, "Gut. Ich geh die Kühe melken. Paß du in der Zwischenzeit auf die Cakes auf dem Herd auf. Dreh sie um, damit sie nicht anbrennen."
Der König nickte und die Frau ging.

Doch Alfred war Fürst, und die haben den Kopf voll mit geopolitischen Makrotrends. Prompt ließ er die Küchelchen ankokeln--gerade als die Frau zurückkam. Die schimpfte ihn, wie das nur eine Bauersfrau aus Wessex im 9. Jahrhundert konnte. ("Haariger Lindwurm! Essen willst du die Dinger, bist aber zu faul, ein Auge draufzubehalten!")

Als sie erfuhr, wer er war, fiel sie nieder und bat tausendmal um Verzeihung. Doch der König sagte, "Nein, nein. Absolut meine Schuld." Dann griff er zum Spatel und wendete für sie die Laiber auf dem Herd.

Alfred wußte, wie man Demut buchstabiert.
Sympathischer Mann.

(Ein wilder Wikingerkönig, den er besiegt hatte, ließ sich prompt taufen).

Freitag, 4. Juni 2010

Könige

"Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade."
Sprüche 3, 34
Jakobus 4, 6
1 Petrus 5, 5

Als Kandidat Obama vor zwei Jahren von seiner Partei als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde, proklamierte er, dieser Tag werde in die Geschichte eingehen als der Moment, "in dem unser Planet zu heilen begann," und "das Ansteigen der Ozeane sich zu verlangsamen begann." Obama, Herr über Klima und Gezeiten.
Der Newsweek-Autor Evan Thomas nannte ihn "sort of God": "irgendwie Gott."

Große Worte.

Nun ist eine Katastrophe dabei, sich zu ereignen, die einen Gezeitenlenker und Herrn über die Tiefe und das Meer gut gebrauchen könnte. Was sich im Golf von Mexiko ereignet, hat geradezu biblische Qualitäten: In tiefster Meerestiefe bohrt man ein Loch zehn Kilometer tief in die Erde, aus dem nun das Böse quillt in Form von schwarzem Öl.
Unaufhaltbar.
In der Offenbarung des Johannes, Kapitel 9, öffnet sich die Tiefe ebenfalls, und heraus steigen "Heuschrecken", die den Menschen schaden wie Skorpione. Das nur am Rande.

Obama hat der Ölfirma BP nun "befohlen", das Loch zu schließen.
BP tut, was es kann.
Doch der Planet weigert sich, zu heilen.

Es gibt im angelsächsischen Raum die Geschichte von König Knut.
Knut war der Wikingerkönig, der im 11. Jahrhundert über Dänemark, England, Norwegen und Teile Schwedens herrschte.
Knut wurde von seinen Höflingen umschmeichelt bis zum Gehtnichtmehr. Er sei der Größte, der Mächtigste, der Beste, er könne alles. Alles.
Der König blinzelte seine Schmeichler an und fragte, "Würde mir auch das Meer gehorchen?"
"Natürlich, o König!"
"Gut," sagte Knut und setzte sich auf seinen tragbaren Majestixthron. "Tragt mich ans Wasser."
Gesagt, getan.
Die Wikinger standen am Meer. Der König saß auf seinem Stuhl, hochgehalten von seinen Untertanen. Als die Flut hereinkam, brüllte Knut sie an, "Geh! Weich' zurück!"
Doch das Wasser wollte nicht, egal, wie laut er brüllte. Es stieg einfach immer weiter.
Da drehte sich Knut zu seinen Leuten und grinste. "Seht ihr," sagte er seinen Schmeichlern. "Meine Macht hat Grenzen." Dann wurde er ernst und sagte zu allen, "Laßt alle Menschen wissen, wie leer und wertlos die Macht der Könige ist. Denn da ist keiner würdig dieses Namens außer Ihm, dem Himmel und Erde und das Meer gehorchen nach ewigen Gesetzen."

Jesus sagte, "Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen." Matthäus 11, 29.

Sanftmut und Demut zu lernen--und zu üben--mündet in Ruhe für die Seele.
Sieht der große Gezeitenlenker solche Bemühungen, heilt er den Planeten.
Denn den Demütigen gibt er Gnade.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Hören

"Pastor, ich habe deine Botschaften im Internet gefunden und kann was mit ihnen anfangen. Da es ja nicht so viele sind, werde ich nur zwei pro Woche hören, damit sie mir nicht so schnell ausgehen."

Freut mich, daß sie dir was bringen.
Einen Vorschlag hätte ich aber: Hör sie doch alle, und die, die dich besonders segnen, hör mehrmals. Paulus weis, "Der Glaube kommt aus dem (fortwährenden) Hören, das Gehörte aber aus Gottes Wort." Römer 10, 17.
Außerdem kommt ja immer wieder was Neues dazu.

Gottes Segen beim Hören.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Der Arm

Der Arm des HErrn heilt Arme.

U.T. berichtete, daß sein Tennisarmleiden vor 14 Tagen verschwand und er nun in seinen Bewegungen nicht länger eingeschränkt ist.

(Vor 14 Tagen war Andreas Herrmann aus Wiesbaden bei uns und hat einen Heilungstag abgehalten).

Preis dem Herrn.