Montag, 28. Februar 2011

Sie ist da!

Was lange währt wird endlich gut.
Heute morgen um 10 wurden unsere Lobpreis-CDs nun angeliefert.
Die CD ist also ab sofort erhältlich.

"Singt dem HERRN, preist seinen Namen, verkündet von Tag zu Tag sein Heil!"
Psalm 96, 2

Sonntag, 27. Februar 2011

Praise Night

"Kommt, laßt uns dem HERRN zujubeln, laßt uns zujauchzen dem Fels unseres Heils."
Psalm 95, 1

Wir hatten eine prima CD-Party, wenn auch (noch) ohne CD.
Naja, wir wollten eh Jesus feiern und nicht die CD. Die ist dann allem Ermessen nach spätestens am nächsten Wochenende erhältlich.

Es ist schön, zu sehen, wie Freunde von nah und fern anreisen, um mit dabeizusein Jesus mitzufeiern. Unterfranken, Heilbronn... Jemand kam sogar bis von Niedersachsen.

Jorge und die Band haben super gespielt. Sie waren wirklich professionell bei der Sache.
Und der Geist Gottes hat gewirkt.
Für die Kranken haben wir auch gebetet. Ein Herr namens Otto sei beispielhaft erwähnt: Nach dem Gebet ging's warm durch sein verletztes Knie und der stechende Schmerz war verschwunden.

Preis dem Herrn.

Samstag, 26. Februar 2011

CD-Party

Heute abend findet unsere CD-Party statt!
Jorge und die Band haben dafür Musik-Videos etlicher CD-Lieder, bunte Lichter, Fahnen und Nebelmaschine vorbereitet. Wird ein super Live-Lobpreiskonzert. Alle CD-Lieder werden vorgestellt--und noch ein paar mehr.

Für die Kranken beten wir außerdem.

Eine CD-Release-Party, ("Herausgabe"-Party), wird's wohl doch nicht, da wir zwar längst bezahlt und die Fabrik die Silberscheiben auch an die Spedition übergeben hat, diese aber bisher nicht geliefert hat. Vielleicht kommen sie bis heut abend. Wenn nicht, dann halt nächste Woche. Der Sonderpreis von 5,- EUR für Gemeindebesucher bleibt natürlich bestehen.

Nächstes Wochenende, Sa. und So., ist Dr. Margies bei uns! Da kann man ihn hören und außerdem die Praise-CD mitnehmen. Was für eine Gelegenheit! Double Whammy an einem Wochenende.
Gleich einplanen.

"Gottes Bach ist voll Wasser."
Psalm 65, 10

Freitag, 25. Februar 2011

YouTube-Kanal

Der Internet-Arm des CGZ, die www.OnlineKirche.Org, hat jetzt einen YouTube-Kanal!

Da wir mehr Videos als Speicherplatz haben und die Filme zu schade zum Archivieren sind, haben wir einen Kanal namens wwwOnlineKircheOrg auf YouTube geschaffen.

Ein paar Kurzbotschaften sind schon hochgeladen. Es werden stetig mehr werden.

"Was ich euch sage in der Finsternis, redet im Licht, und was ihr ins Ohr geflüstert hört, ruft aus auf den Dächern!"
Matthäus 10, 27

Mittwoch, 23. Februar 2011

Heute, 1455

Am heutigen Tag im Jahr 1455 wurde die Gutenberg-Bibel gedruckt, das erste Buch, das mit beweglichen Lettern gedruckt wurde. Ihre Kritiker wollen es nicht hören, doch die Bibel ist das meistverbreitetste und einflußreichste Buch der Welt. Nationen und Kontinente wurden und werden von ihr geprägt. Für gewöhnlich zum besseren.

Während viele Jugendliche im Westen ihre Schulen als Atheisten oder Agnostiker verlassen, wendet sich ganz Afrika dem Evangelium zu. In China gibt es mittlerweile dutzende Millionen erweckter Christen. In Südkorea ist bereits jeder zweite Bürger (echter) Christ.

Das ist erfreulich.

Wenger erfreulich ist die Tatsache, daß dieser Tage zum ersten Mal seit vielen Jahren ein iranisches Kriegsschiff durch den Suezkanal ins Mittelmehr gelangt ist. Die ägyptischen Militärs haben's gestattet.
Nicht gut.
Denn Iran kann nun höchstpersönlich Hamas und Hisbollah aufrüsten. Kein Verbündeter Israels wird ein iranisches Kriegsschiff inspizieren.
Wie man sagt, hat Israel mit Mubarak einen Friedensvertrag gehabt, nicht aber mit den ägyptischen Volk.
Mubarak geht, Iran wird mächtiger...

Dienstag, 22. Februar 2011

Kommt Jesus wieder?

"Pastor, glaubst du, Jesus kommt wieder?"

Klar. Hat er selber gesagt. Und die beiden Zeichen, die erfüllt sein müssen, bevor er wiederkommt, sind erfüllt.

Assur, Edom, Moab, Ammon, Philistäa... All diese Länder und ihre Völker gibt's nicht mehr. Israel hingegen ist seit 1948 wieder existent. Auch ist das Volk über die Jahrtausende erkennbar ein solches geblieben. Das Überdauern der Juden und die Existenz Israels sind das eine Zeichen, sie sind der grünende Feigenbaum aus Lukas 21, 29.

Das zweite Zeichen ist die Stadt Jerusalem: "Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden (Nichtjuden), bis die Zeiten der Heiden erfüllt sein werden." (Lukas 21, 23).
Seit dem Sechstagekrieg von 1967 befindet sich die Altstadt von Jerusalem wieder unter jüdischer Kontrolle--zum ersten Mal seit rund 2500 Jahren. Griechen, Römer, Araber, Franken, Türken, Engländer... Sie alle haben die Stadt zu ihren Zeiten "zertreten." Nun sind die "Zeiten der Nationen" erfüllt.

Lukas 21, Verse 25 und 26 kann man auf die gegenwärtige Klimahysterie deuten:
"Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden."
Das Zeichen das mich in diesem Zusammenhang am meisten fasziniert, ist das Erscheinen des dreizehnten Tierkreiszeichens Serpentarius. (Ich schrieb schon darüber).

"Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit. Wenn aber diese Dinge beginnen zu geschehen, so schaut auf und hebt eure Häupter empor, eure Erlösung naht."
Lukas 21, 27-28.

Diese Dinge beginnen in der Tat zu geschehen.

Er kommt wieder. Bald.

Sonntag, 20. Februar 2011

Age of Wischiwaschi

Wir leben im Zeitalter des Wischiwaschi. Alles ist relativ: Gut und Böse, Richtig und Falsch, Natürlich und Unnatürlich, usw.
Diese Strömung bringt zwangsläufig Verwirrung und Unentschlossenheit hervor.
Uns, die wir in solch unentschlossenen Zeiten leben, sagt die Bibel:

"Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue mit ganzer Kraft."
Prediger 9, 10.

Salomo war kein Wischiwaschi-Typ. Er fordert Entschlossenheit.
Entschlossen auf ein Ziel zuzugehen, setzt schier unglaubliche Dynamik frei. Wenn alle an einem Strang ziehen, verändern sie die Welt--mit Leichtigkeit.

Über den Turmbau zu Babel sagte Gott persönlich: "Siehe, ein Volk sind sie, und eine Rede haben sie alle, und dies ist nur der Anfang ihres Tuns. Nun wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun beabsichtigen."
1 Mose 11, 6

Den Turmbau hat Gott vereitelt, weil der Plan gottlos war und zur Verherrlichung eines Herrn namens Nimrod diente.

Jesus baute auch ein Bauwerk: "Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten" sagte er über den Jerusalemer Tempel und stellte ihn dem lebendigen Bau der Christenheit gegenüber, in dem wir alle menschliche Bausteine sind. Auch Jesus ging nicht halbherzig zu Werke: "Der Eifer um dein Haus verzehrt mich." (Johannes 2, 17). Sein Tempel wird noch heute weltweit jeden Tag, jede Stunde gebaut.

Der Geist Gottes ist uns als Beistand gesandt. (Johannes 14, 16). Er kann uns jedoch nur beistehen, wenn wir etwas tun. Je entschlossener wir eine gottgefällige Sache angehen, desto kräftiger wird Gott uns helfen.

Samstag, 19. Februar 2011

Abnehmen lohnt sich!

Die Jünger von Johannes dem Täufer waren mißmutig, weil Jesus mehr Jünger machte als Johannes. Da sagt der Täufer:

"Er muß wachsen, ich aber abnehmen."
Johannes 3, 30

Johannes war nicht neidisch auf Jesus. Vielmehr erkannte er, daß Jesus die wachsende Aufmerksamkeit mehr verdiente als er selber. Er war zufrieden damit, Jesus den Vortritt zu lassen. Jesus war die Hauptperson im Leben des Täufers, nicht er selber.

Wir können uns die Aussage von Johannes zu eigen machen. Auch in unserem Leben muß Jesus wachsen und wir abnehmen. Wenn wir Jesus in uns mehr und mehr Raum geben, dann werden wir im Leben mehr und mehr herrschen, wie Jesus geherrscht hat. Unsere Gebete werden dann das unmöglich Scheinende wahrmachen. Gott wird sich für uns verwenden.
Voraussetzung für den Sieg ist: Er muß (in uns) wachsen, wir aber abnehnen.

Donnerstag, 17. Februar 2011

RIP: Heinz G.

"In deiner Hand sind meine Zeiten."
Psalm 31, 16

Gestern ist unser Gemeindemitglied Heinz G. zum Herrn gegangen. Er wurde 74.
Heinz und seine Frau kamen regelmäßig, seit den ersten Versammlungen im Jahr 1992, aus denen das CGZ entstand. Er war vermutlich öfter im CGZ als ich selber und hat fast bis zum Schluß in keinem Gottesdienst--inklusive Bibel- und Gebetsabend--gefehlt.
Nun ist er daheim beim Herrn.

Beerdigung ist morgen am Freitag, 18.2.2011, um 12.30 Uhr im Hauptfriedhof in Schweinfurt. Wäre schön, wenn möglichst viele kommen würden.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Wüstenkinder

Die erste Generation freier Israeliten tat, was die befreiten ehemaligen Sklaven nicht konnten: Sie nahmen das Verheißene Land ein.

Worin lag der Unterschied zwischen den Sklaven und den Freien?

In der Mentalität, der Geisteshaltung.
Die Wüstenkinder der Ex-Sklaven kannten Ägypten und das Joch nicht mehr. Vielmehr marschierten sie 40 Jahre lang durch die Wüste, wissend, daß sie an deren Ende Kanaan einnehmen würden. Sie dachten 40 Jahre lang über diese Verheißung Gottes nach. In der Zwischenzeit lebten sie von Manna, das jeden Morgen von Gott gegeben wurde, und tranken Wasser aus einem Fluß, der ihnen folgte, wohin immer sie wanderten. Auch der hatte seinen Ursprung in Gott. (4 Mose 20, 11).

Die Wüste reinigte Israel von seiner Sklavenmentalität des "Wir können nicht."
Die Verheißung galt auch den Ex-Sklaven der ersten Generation. Doch erst die Generation, die diese Verheißung ernstnahm und unablässig in ihrem Sinn bewegte--und glaubte, die nahm das Land ein.

"Seid Nachahmer derer, die durch Glauben und Ausharren die Verheißungen erlangen."
Hebräer 6, 12.

Montag, 14. Februar 2011

Sklaven und Freie

Mose führte die Kinder Israels einst quasi im Sauseschritt aus der Sklaverei. Er teilte das Rote Meer und verweilte rund zwei Jahre in der Wüste. Dann stand das Volk vor dem Verheißenen Land und sollte es einnehmen.
Sie sandten Kundschafter aus.
Die bestätigten, daß das Land gut sei. Doch dann sprachen sie drei verhängnisvolle Worte: "Wir können nicht." Nämlich das Land einnehmen. Denn Riesen wohnen darin.
Und das Volk glaubte ihnen.
Dann traten alle in eine Frustphase.

Israel ging es da wie manchen Christen.
Sie bekehren sich, werden befreit, marschieren durchs Rote Meer des Blutes Jesu und sind nun Gottes Kinder. Dann schlagen sie ihre Bibel auf und lesen Gottes Verheißungen, (die sind unser Verheißenes Land).
Sie lesen von Heilung, Befreiung von Gebundenheit, materieller Prosperität--und sagen in ihrem Herzen, "Klingt alles super. Auf dem Papier sieht das toll aus. Aber für mich gelten diese Verheißungen nicht. Ich habe nämlich zuwenig Glauben, um Heilung, usw. zu empfangen."

Doch nur weil wir etwas für unmöglich halten, heißt das nicht, daß es unmöglich ist. Gott gibt keine Verheißungen, die er hinterher nicht gewillt ist einzulösen.
Natürlich will er uns das gute Land geben. Es liegt an uns, dies innerlich zu bejahen.

Die "Ich kann nicht"-Mentalität ist eine Sklavenmentalität.
Sklaven haben ständig Unterlegenheitsgefühle. Sie fühlen sich stets überfordert.

Nun, keiner der ehemaligen Sklaven schaffte es ins Verheißene Land. Ihnen geschah, wie sie glaubten. Sie starben nach 40 Jahren Wanderung in der Wüste.

"Denn auch uns ist eine gute Nachricht verkündigt worden, wie auch jenen; aber das gehörte Wort nützte jenen nicht, weil es sich bei denen, die es hörten, nicht mit dem Glauben verband. Wir aber gehen in die Ruhe ein als die, die geglaubt haben."
Hebräer 4, 2-3.

Doch ihre Kinder, die selber das Sklavenjoch nicht erlebt hatten, die nahmen später das Land ein. Nicht Sklaven, sondern freie Menschen erbten die Verheißung.

Was sie richtig machten, schauen wir uns später kurz an.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Kalender, Kalender

Da die Privatwirtschaft nicht in der Lage ist, Kalender herzustellen und unters Volk zu bringen, ist die EU-Kommission in die Bresche gesprungen. Sie hat 5 Mio. Euro Steuergelder für 3,2 Mio EU-Werbekalender ausgegeben und diese an jugendliche Schüler verteilt.

Der Clou?

Es taucht kein einziger christlicher Feiertag in diesen Kalendern auf. (Die gewisser anderer Religionen schon). Weder Ostern noch Weihnachten kommen vor. Auch Pfingsten nicht. Diesem Kalender nach hat Jesus nie gelebt und auch nie irgendwelche Auswirkungen auf Europa gehabt.

War natürlich ein Versehen, argumentiert die Kommission.

Mir kam da das Motto des englischen Hosenbandordens in den Sinn: Honi soit qui mal y pense. Das ist Altfranzösisch und bedeutet: Schande dem, der hier Böses denkt.
(Hat sich jemand bei der Erstellung dieses Kalenders Böses gedacht?)

"Der Tor spricht in seinem Herzen: 'Es ist kein Gott.'"
Psalm 14, 1

Samstag, 5. Februar 2011

CD jetzt in Produktion

Diese Woche haben wir das Master und die CD-Unterlagen an die Fabrik geschickt. Nun wird alles, was wir in monatelanger Kleinarbeit zusammengestellt haben, gedruckt und gepreßt. Am 26. ist es dann soweit: Wir machen CD-Release-Party und stellen "Ich tanze in deiner Gegenwart" vor.

Die CD wird dann zum Sonderpreis von 5,- EUR erhältlich sein.
Sie ist wirklich super. Jorge hat sich mächtig reingehängt und eine Masse von Ideen verwirklicht. Viele unterschiedliche Stile sind dabei, von Mainline-Worship über Israelsongs und Mandolinen zu Dudelsäcken... Sogar ein Blues ist dabei! (Titel-Nr. 11, quasi als Zugabe).

Herzliche Einladung jetzt schon.

"Halleluja! Lobt Gott in seinem Heiligtum! Lobt ihn in der Festung seiner Macht!
Lobt ihn wegen seiner Krafttaten! Lobt ihn in seiner gewaltigen Größe!
Lobt ihn mit Posaunenschall! Lobt ihn mit Harfe und Zither!
Lobt ihn mit Tamburin und Reigen! Lobt ihn mit Saitenspiel und Flöte!
Lobt ihn mit klingenden Becken! Lobt ihn mit schallenden Becken!
Alles, was Atem hat, lobe den Herrn! Halleluja!"
Psalm 150

Freitag, 4. Februar 2011

Revolution?

Ägypten probt den Aufstand und der Westen jubelt.
Man fordert den 82 Jahre alten Hosni Mubarak zum Rückzug auf und hofft auf Demokratie, die durch die Demonstranten hergestellt werden wird.

Ist diese Einschätzung realistisch?

Die einzige "politische" Organisation neben der Regierung, die geeint, diszipliniert und ideologisch gefestigt ist, ist die Moslembruderschaft, deren Ziel die weltweite Durchsetzung der Scharia mit allen Mitteln ist.
Mohammed Elbaradei, der Ex-Atombehördenchef, auf dem manche Hoffnungen liegen, hat sich dieser radikalislamischen Bewegung beigesellt. Er ist nun ihr Sprachrohr.

Die Demonstranten sind keine freiheitsliebenden Universalisten, wie sie im Westen vorkommen. Sie trugen zB ein Plakat, auf dem Mubarak mit Davidsstern gekennzeichnet war. Die Demonstranten wollten damit sagen: Weg mit Mubarak, er ist eine jüdische Marionette.
Nicht vergessen: Antisemitismus ist der Leim, der die sehr diffizile und zerstrittene moslemische Welt zusammenhält.

Revolutionen enden meist nicht gut. Das revolutionäre Chaos mit seiner Regellosigkeit schlägt meist schnell um ins Gegenteil: Das Leben wird von den Exrevolutionären radikal durchreguliert. So gebiert die Revolution ihr Lieblingskind: die Tyrannei.
Die französiche Revolution brachte Napoleon hervor.
Die russische die Sowjets.
Die iranische die Mullahs.
Die deutsche Revolution von 1919 brachte nach Jahren der Konvulsionen Hitler und die Nazis hervor.
Die zweite deutsche Revolution 1989 gelang nur deshalb, weil die Revolutionäre genau wußten, wo sie hinwollten: Westdeutschland. ("Kommt die D-Mark nicht zu uns, gehen wir zur D-Mark!")

Die Moslembruderschaft wird zwar nur von 30 Prozent der Ägypter unterstützt. Scheinbar wenigen. Doch für Hitler reichten 1933 solche 30 Prozent völlig aus.

Die beste Hoffnung für Ägypten ist wohl das Militär. Es ist prowestlich und wird von den USA seit den Siebziger Jahren mit Milliarden jährlich unterstützt. Es könnte, wie einst in der Türkei, Garant eines Übergangs zu einer Demokratie im freiheitlichen Sinne werden.

"Fürchte den HERRN, mein Sohn, sowie den König! Mit Aufständischen laß dich nicht ein! Denn plötzlich erhebt sich ihr Verderben und beider Untergang unvermutet."
Sprüche 24, 21-22

Donnerstag, 3. Februar 2011

OP-Toter kehrt zurück

Ein Onkel auf der transatlantischen Seite unserer Familie ist diese Woche gestorben - und hat seiner Schwester davon berichtet!
Hier ist, was geschah:

F.B., der weiß, wie man "beer" und "smoke" buchstabiert, mußte wegen eines akuten Herzproblems ins Krankenhaus. Die Ärzte gaben ihm keine Überlebenschancen, falls er nicht sofort operiert und eine Herzpumpe eingesetzt bekommen würde. Ein solches Gerät gibt es wirklich. Es heißt Heartmate II. Wenn man es hat, muß man sich abends, beim Zubettgehen, an die Steckdose anschließen.

F.B. hatte noch Gespräche mit verschiedenen Personen, bevor die Prozedur begann. Vermutlich hat er auch mit Gott geredet. Denn es war klar, daß er nie mehr die Augen aufmachen würde, falls sich bei der Operation Komplikationen ergäben.

Es ergaben sich welche und er starb.
Er beschrieb sein Erlebnis so: Er sah von oben zu, wie die Ärzte ihn reanimierten. Er hörte, was sie sagten. Während sie sich mühten, erlebte er unbeschreiblichen Frieden. Nachdem er wiederbelebt war und in seinen Körper zurückkehrte - und er aus dem Koma erwachte - erzählte er alles seiner Schwester B.V., die es uns mitteilte.

Diese Leute sind nicht "religiös." Eher das Gegenteil. Mit F.B. wird noch zu reden sein. Ein Anfang ist gemacht. Er bleibt jetzt erstmal einen Monat in der Klinik und stöpselt sich jeden Abend ein.

"Weißt du nicht, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet?"
Römer 2, 4

Dienstag, 1. Februar 2011

Kein Odium

Vor Jahren saß ich mal mit einer Gruppe von Pfarrern zusammen - als einziger ev.-freikirchlicher Pastor. Ich denke, ich bin in dieser Stunde des Zusammenseins mehr beleidigt worden, als in den fünf Jahren zuvor zusammengenommen.

Es gibt sowas wie das Odium Theologicum, den "theologischen Gestank." Damit bezeichnet man den erbitterten Streit von Theologen, oft über Nichtigkeiten. Außenstehende sehen das und sind verständlicherweise abgestoßen.

Paulus sagt deshalb, "Die törichten und ungereimten Streitfragen weise ab, da du weißt, daß sie Streitigkeiten erzeugen." 2 Timotheus 2, 23.

In Apostelgeschichte 15 kann man studieren, wie sich Paulus und Barnabas in einer solchen Situation verhalten haben.
Die Apostel waren gerade von ihrer ersten Missionsreise zurückgekehrt. Sie lebten und arbeiteten damals in der großen Gemeinde in Antiochia. Da kamen Prediger aus Judäa und lehrten, man müsse beschnitten werden nach der Weise Moses, sonst sei man nicht errettet.
Die Apostel wußten, daß das nicht stimmt. Sie hatten Massen von Heiden erlebt, die alle ohne Beschneidung gerettet wurden. Entsprechend hielten sie dagegen, als die gesetzlichen Lehrer ihre Botschaften hielten.

"Als nun ein Zwiespalt und ein nicht geringer Wortwechsel zwischen ihnen und Paulus und Barnabas entstand, befahlen sie, daß Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen zu den Aposteln und Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen sollten wegen dieser Streitfrage." Apostelgeschichte 15, 2.

Die Apostel und Verteter der gesetzlichen Lehrer machten sich also auf den Weg. Man möchte nun doch meinen, daß die Beschneidung das Hauptgesprächsthema auf ihrer Wanderung war. Man denkt, sie hätten endlos über ihr Problem diskutiert.

Haben sie aber nicht!

Statt sich gedanklich bis zum Erbrechen um die Krise zu drehen, taten die Apostel etwas völlig anderes: In welche Gemeinde sie auf dem Weg auch kamen: Überall sprachen sie von den großartigen Erlebnissen, die sie auf ihrer Missionsreise hatten. "Und sie machten allen Brüdern große Freude."
Kein Odium Theologicum, sondern ein Wohlgeruch.

Selbst auf der Konferenz in Jerusalem sprachen sie über die großen Taten Gottes, ohne die Beschneidung auch nur mit einem Wort zu erwähnen. Dies fiel bekehrten Vertretern der Pharisäer zu, die irgendwann aufstanden und das Wort ergriffen. (Apg 15, 5).

Die Gemeinde sprach sich nach viel Wortwechsel für die Sichtweise von Paulus und Barnabas aus.

Die Wahrheit siegte.

Paulus und Barnabas können uns als Vorbilder dienen: Statt ständig über Krisen und Pseudokrisen nachzudenken und zu reden, denken wir an Gutes und erzählen von den guten Dingen, die Gott für uns getan hat.
Fällt dir da was ein?