Sonntag, 28. Februar 2016

Hinweistafel zerstört

„Und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.“
5. Mose 17,7.

Wir haben als CGZ eine ortsschildgroße Tafel, die Besuchern den Weg weist, auf einer Verkehrsinsel an der Einmündung zu unserer Straße stehen. Ein schönes, großes, leuchtend gelbes Kreuz vor einer schönen blauen Weltkugel ist drauf, sowie der Gemeindename und ein Hinweispfeil.
Diese Tafel ist nun, zum ersten Mal in ihrer Geschichte, von Vandalen zerstört worden.
Aus Kreisen, die es wissen müssen, weiß ich, dass das nahegelegene Schweinfurt in der Vergangenheit eine der höchsten Kriminalitätsraten im Freistaat Bayern hatte. Geldersheim ist nicht Schweinfurt, (es liegen immerhin rund 500 Meter dazwischen), was das Schild jedoch auch nicht wieder ganz macht.
Ich hoffe nun, dass die Täter dunkeldeutsche Hooligans waren, Jugendliche mit zuviel Alkohol oder Testosteron im Blut und zuviel Idiotie im Kopf, und nicht der bayerische Ableger der Taliban oder von Al Qaeda, die christlichen Kirchen und ihren Werbeflächen bekanntermaßen überaus kritisch gegenüberstehen. Auf dem ehemaligen Gelände der 3. US-Panzerdivision gleich gegenüber unserer Hinweistafel befindet sich seit letztem Jahr eine Asylbewerberunterkunft, in der überwiegend Muselmanen einquartiert sind. Ich würde mich freuen, wenn die es nicht gewesen wären.
Man wird sehen.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Alexander in Babel

„Und Kusch zeugte Nimrod; der war der erste Gewaltige auf der Erde. Er war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN; darum sagt man: Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN! Und der Anfang seines Königreiches war Babel.“
1. Mose 10,8-10.

Nimrod baute außer Babel noch andere Städte, etwa Erech, Akkad, Kalne, Assur, Ninive, Resen, Kelach und so weiter und so fort.
Nimrod war ein Alexander der Große vor der Zeit.
Denn auch der Mazedonier eroberte in einem Blitzkrieg die Welt und gründete Städte. So etwa Alexandria, das heutige Iskenderun, oder Alexandria in Ägypten, oder Alexandria, das heutige Kandahar, oder Alexandria, heute Herat, oder Alexandria, besser bekannt als Kabul. Dazwischen gründete er noch Alexandria, das heutige Ghazni. Nicht zu vergessen Alexandria in Gaugamela und Alexandria, das heutige Gofaschkerd, und Alexandria, das sowjetische Leninabad, sowie noch ein paar andere Alexandrien.
Alexandrien so weit das Auge schaut.
Der alte Alex war ein ziemlicher Egomane und mindestens so sehr von sich überzeugt wie Nimrod seinerzeit.
Auch er wollte, dass die ganze Welt eine Sprache spräche, nämlich seine, und auf ein Kommando höre, nämlich seines.
Nimrod kam damals die Sprachverwirrung in die Quere, die Gott auslöste, als der Diktator den Turm von Babel bauen ließ. Nimrods Großmachtträume scheiterten in Babel, denn „von dort zerstreute sie der HERR über die ganze Erde.“ (1. Mose 11,9).
Babel.
Babel verbindet Nimrod und Alexander.
Denn auch Alexander eroberte, was das Zeug hielt, nur um ausgerechnet in Babel zu sterben—im Alter von gerade mal 32 Jahren.
Und sein Reich, das er sich in elf rastlosen Jahren zusammenerobert hatte, zerfiel umgehend in vier kleinere Reiche, die prompt zu vier unterschiedlichen Nationen wurden.
Die Geschichte hatte sich wiederholt.
Und Gott hatte noch einmal unterstrichen: Nationen sind sein Plan, nicht Großmachtkonglomerate.

Das mit der Macht ist ja so eine Sache.
Ich habe schon gehört, dass sie süchtig machen soll.
Vielleicht ist auch Kanzlerin Merkel ihr erlegen. Und weil sie so phlegmatisch unterkühlt-norddeutsch daherkommt, merkt man es ihr nicht so an. Was sonst kann sie dazu bewegen, sich in der Migrantenkrise gegen 81 % ihrer Landsleute zu stellen und sich zu allen anderen Staatschefs in der Europäischen Union in Opposition zu bringen?
Kein einziger stützt sie noch.
Alle, Ökonomen, Kommunalpolitiker, Polizeichefs samt Polizeigewerkschaften, der Verfassungsschutz, ehemalige oberste Verfassungsrichter, Bildungsexperten und die Mehrzahl der gemeinen Bürger, sie alle verlangen dringend ein Umlenken.
Und Madame schert sich nicht drum.

Die „Flüchtlinge“ haben zum größten Teil keinerlei Qualifikation für unseren Arbeitsmarkt. Sie können oft weder lesen noch schreiben. Ihre übergroße Zahl macht sie sofort zu Konkurrenten der kleinen Leute hierzulande.
Die haben dann das Nachsehen.
Mit ihnen konkurrieren die Zuwanderer um einfache Arbeitsplätze und billigen Wohnraum, (und um die verfügbare Schwarzarbeit). Und um Hartz IV, das noch üppig sprudelt. Bislang.
Ich halte das für verantwortungslos.
Denn in Nahost gibt es seit Jahrtausenden praktisch ständig Kriege, die dauernd Flüchtlinge produzieren. Die wandern dann mal in dieses, mal in jenes Land in ihrer Nachbarschaft. Das ist alles nichts Neues. Die Türkei hat allein in den letzten Wochen im Osten ihres Landes mal eben so für 200.000 kurdische Binnenflüchtlinge gesorgt. Die kommen mit den 2,5 Millionen echten syrischen Flüchtlingen dort locker zurecht, wenn sie wollen. Wer weiß, in ein paar Jahren fliehen türkische Kurden vielleicht nach Syrien. Das ging dort schon immer hin und her.

Dass eine deutsche Bundeskanzlerin jedoch Deutschland quasi zum schrankenlosen Siedlungsgebiet für alle, die kommen, erklärt hat, das ist neu.
Und verantwortungslos.
Die Balkanstaaten inklusive Österreich machen bereits Politik über ihren Kopf hinweg. Sie versuchen Fakten zu schaffen und den Zuwanderungsstrom zu drosseln, und zeigen der Kanzlerin, wenn niemand hinschaut, den Vogel.
Was ist da los?
Ist es der Machtfimmel?
Frau Merkel hat keinen einzigen innerparteilichen Konkurrenten. Alle Gruppierungen links der CDU jubeln ihr begeistert zu und die AfD steht zu weit rechts. Die wollen brave Bürger nicht wählen.
Da kann man sich als Kanzlerin schon mal für alternativlos halten.
Frau Merkel sollte mal nach Babel in den Irak reisen und in Ruhe über Nimrod und Alexander nachdenken, und darüber, wie schnell sich Macht verflüchtigen kann, wenn Gott es will.
Vielleicht ist sie danach wieder Argumenten zugänglich.

Und wenn der ein oder andere Bürger empfindet, in der Parteienlandschaft klaffe momentan eine Lücke an der Stelle, an der früher mal eine wählbare Partei mit einigermaßen christlichen Werten stand, es gebe nur noch links und rechts und nichts mehr in der Mitte, dem sei gesagt: Stimmt. Eine solche Partei existiert momentan nicht. Sie ist unsichtbar.
Was sagt uns das?
Dass aus der Politik momentan keine Lösungen für die traditionelle Mitte zu erwarten sind.
Dies wiederum sollte uns dazu ermutigen, vom Politikgeschehen wegzuschauen und unsere Anliegen im Gebet vor Gott zu bringen. Wir vertreten seine Positionen, so ist eben er unsere unsichtbare Partei und unser Wahlzettel ist das Gebet.

„Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“ (Philipper 4,6).


Dienstag, 23. Februar 2016

Asyl! Asyl?

„Und er floh, er und alles, was er hatte; und er machte sich auf und setzte über den Strom.“
1. Mose 31,21.

„Pastor, wie stehst du zum Asylrecht?“

Asyl ist eine wunderbare Sache.
Ich bin davon überzeugt, dass Gott die Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel nicht zuletzt deswegen herbeigeführt hat: Er wollte nicht, dass alle Menschen unter der Herrschaft des gottlosen Nimrod leben mussten. Verschiedene Sprachen führen zu verschiedenen Volksgruppen und die wiederum führen zu verschiedenen Kulturen und Gesellschaftsformen. Wenn in einem Land das Chaos ausbricht oder man dort verfolgt wird, kann man in ein anderes fliehen.
Wenn alle Länder von derselben Macht regiert werden, dann gibt es kein Entkommen mehr. Das wollte Gott verhindern.

Gott hat selbst seinem auserwählten Volk aus diesem Grund eine Teilung verordnet. Er spaltete Israel nach dem Tod Salomos in das Nordreich Israel und das Südreich Juda.
„Und Amazja sagte zu Amos: Seher, geh, flieh schnell in das Land Juda! Iß dort dein Brot, und dort magst du weissagen!“ (Amos 7,12).
Hier wurde der Mann Gottes in Israel verfolgt, weil seine Weissagungen dem König nicht passten, (wie derzeit die Äußerungen von bibeltreuen Christen zu Themen wie Ehe und Familie dem politisch-medialen Mainstream nicht passen). Glücklicherweise gab es ein Gläubigen freundlicher gesonnenes Land, Juda, in das Amos ausweichen konnte.

Vertreibung und Flucht sind in der ganzen Bibel ein Thema.
Jakob verließ den Einflussbereich seines missgünstigen Onkels Laban und floh mit seiner Familie zurück nach Kanaan, wo seine Eltern Isaak und Rebekka lebten.
Mose floh vor Pharao.
Elia floh vor Isebel.
Josef floh mit seiner Familie vor Herodes nach Ägypten.
Die Jünger zerstreuten sich während der Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem in aller Herren Länder, wo sie eifrig—und erfolgreich!—evangelisierten. (Apostelgeschichte 11,19-24).

Ich halte es für eine Schande, dass die flüchtenden Juden Deutschlands und Europas in den dreißiger und vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts praktisch nirgendwo auf der Welt, nicht einmal in Roosevelts Amerika, Asyl bekamen—nicht einmal als sie in einem Schiff direkt vor der Küste auftauchten. Stattdessen wurden sie zurückgeschickt in ihr Verderben. Furchtbar.

So, ja, ich bin für ein Recht auf Asyl.
Definitiv.

Was sich jedoch derzeit an Deutschlands Grenzen abspielt, hat mit Asyl nichts zu tun. Der Asyl-Begriff dient unserer Regierung als hypermoralischer Ersatzbegriff für nichts anderes als simple Einwanderung. Einwanderung jedoch sollte Kriterien der Nützlichkeit für das Einwanderungsland unterworfen sein.
Und hier wird's komisch.
Indem man Einwanderung mit Asyl gleichsetzt, entledigt man sich nämlich sämtlicher Nützlichkeitserwägungen.
Warum?
Wem ist damit gedient (außer den Einwanderern)?

Ich denke jetzt mal nach und komme nachher noch mal drauf zurück...

Freitag, 19. Februar 2016

Teure Selbstgerechtigkeit


„Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“
Matthäus 15,24.

Jesus sagte diesen Satz, als eine Frau aus Syrien zu ihm kam, während er gerade im Ausland Urlaub machte. Die Frau, die keine Israelitin war und auch keinen Bund mit dem Gott Israels hatte, hatte ihn gebeten, ihre schlimm geplagte Tochter zu heilen.
Und Jesus wies sie zunächst ab.
Es sei nicht richtig, sagte er, das Brot der Kinder zu nehmen und den Hunden hinzuwerfen.
Erst als die Frau klug argumentierte und sich als echte Gläubige outete, die vielleicht keinen ausdrücklichen Bund mit Gott hatte, aber doch irgendwie dazu gehörte—jedenfalls unbedingt dazugehören wollte, sagte Jesus: „O Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst.“
Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an. (Matthäus 15,28).

Ganz ehrlich, ich wäre froh, wenn unsere Kanzlerin in diesen Tagen mal sagen würde, „Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Deutschland.“ Denn allein im Januar 2016 kamen mehr als 100.000 Migranten neu in unser Land, zusätzlich zu den rund anderthalb Millionen, die letztes Jahr kamen. 100.000 pro Monat macht aufs Jahr hochgerechnet 1,2 Millionen Menschen, die weder unsere Sprache noch unsere Kultur verstehen.
Viele können weder lesen noch schreiben und werden die Sozialsysteme aller Voraussicht nach jahrzehntelang beschäftigen.
Es heißt, ein Asylant koste den Staat im Jahr summa summarum 25.000 €.
Wenn tatsächlich 1,2 Millionen kommen, kosten allein die in diesem Jahr 30 Milliarden Euro oder 30.000 Millionen.
Dazu kommen noch die Kosten für diejenigen die letztes Jahr kamen.
Wir sprechen also über Ausgaben in einer Größenordnung von 60.000.000.000 Euro pro Jahr.
Zur Orientierung: Der Bundeshaushalt beträgt bereits bloß enorme 299 Milliarden Euro jährlich. Und nun braucht man plötzlich 20 % mehr—für wildfremde Menschen, die allesamt über sichere Drittländer zu uns eingereist sind.
Die Regierung wird auf diese Herausforderung, fantasielos wie sie ist, wie immer reagieren, nämlich mit drastischen Steuererhöhungen und einem Wust an irrwitzigen Regulierungen.
Entweder das.
Oder man wird Mauern bauen.
Diesmal nicht, um Menschen in einem Käseglockenstaat à la DDR gefangenzuhalten, sondern um einer Invasion in die Sozialsysteme, bzw. dem Staatsbankrott, vorzubeugen.
Ich halte das für berechtigt.
Sollte man in Berlin nicht zur Besinnung kommen, so hoffe ich, dass aufgebrachte Bürger an der Südgrenze nicht doch wieder den Sedlbauern und die Sedlbäuerin in Stellung bringen, wie so oft zuvor. Auf beiden steht geschrieben: „Hab Gott vor Augen allezeit. Fürchte Gott, sey wohl bedacht, und bedenk das End allzeit.“
Dass dieses ausgezeichnete Motto ausgerechnet auf zwei mittelalterlichen Kanonen stehen muss.

"Glücklich das Volk, dessen Gott der Herr ist." (Psalm 144,15).

Donnerstag, 18. Februar 2016

Heißt glauben wissen?

„Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis.“
Sprüche 1,7.

Wissenschaft und Glaube stellen angeblich ein Paar von Gegensätzen dar. Die Wissenschaft ist hart, kalt, klar und wahr, der Glaube hingegen weich, warm, gefühlig und nebulös. Und undefiniert, denn was man glaubt kann man ja nicht sehen.
Dabei ist der Glaube im biblischen Sinn das Gegenteil von nebulös und undefiniert. In Hebräer 11,1 heißt es: „Der Glaube ist die Verwirklichung dessen was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.“
Nicht ein Überzeugtsein, sondern ein Überführtsein.
Überzeugt kann man von allem möglichen sein, wenn jedoch etwa ein Richter einen Kriminellen überführt, dann ist das etwas ganz anderes. Denn er stützt sich auf knallharte Indizien.

Wenn ein Huhn geklaut wurde und die Fußspuren im Schnee vom Hühnerstall direkt zum Haus des Täters führen, dann sind diese Spuren unwiderlegbare Indizien dafür, dass er der Dieb ist.

In unserem Fall ist es ein Überführtsein aufgrund innerer Indizien. Wir wissen, dass Jesus lebt, dass er der Sohn Gottes ist und dass die Bibel wahr ist. Wir lesen bestimmte Verheißungen und sie packen uns. Wir wissen, dass sie uns gelten.
Wir bitten Gott im Gebet um die Erfüllung dieser Verheißungen.
Und nun kommt der Glaube ins Spiel.
Der Glaube ist eine ganz reale geistliche Kraft und lässt die Verheißungen Gottes in der natürlichen Welt wahr werden.

„Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, daß geschieht, was er sagt, dem wird es werden. Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, daß ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.“ (Markus 11,24-25).

Montag, 15. Februar 2016

Luziferische Linien? Satanische Symbole?

„Blickt auf ihn und strahlt, und euer Angesicht wird nicht beschämt werden.“
Psalm 34,6.

Ich habe heute eine Mail zugeleitet bekommen, in der sich jemand unter anderem über die „satanischen“ Symbole im deutschen Personalausweis und vieles mehr ereifert. Der Schwanz des stilisierten Bundesadlers etwa sieht dort aus wie ein umgekehrtes Kreuz. Auch einen „teuflischen“ Ziegenkopf will der Autor dort entdeckt haben und noch etliche andere schlimme Dinge.
Nun ja.
Ich wäre froh, wenn dies die einzigen Probleme wären, die Deutschland zurzeit hat.
Insgesamt kommt mir der Autor jener Warnschrift jedoch vor wie die Bauern, die seinerzeit mit ihren Mistgabeln in den Himmel drohten, als dort die Gebrüder Montgolfier in ihrer Montgolfiere vorüberschwebten.
Die beiden Erfinder waren genauso harmlos wie die Grafiken in unseren Ausweisen.

Mich zum Beispiel erinnert ein Ziegenkopf auch nicht an den Teufel, sondern an den Sündenbock, (Jesus), den Gott für mich geopfert hat. (Eine Frage der Perspektive, nicht wahr?)

Mir ist bewusst, dass Petrus sagt: „Seid nüchtern, wacht. Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“ (1. Petrus 5,8).
Da ist einer hinter uns her.
Stimmt.
Doch das Wort Gottes sagt auch: „Die Augen des Herrn durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.“ (2. Chronik 16,9).
Auch Gott ist hinter uns her.
Zum Segen!
Und der Prophet Elisa sagte einst zu seinem vor der feindlichen Armee zitternden Diener: „Fürchte dich nicht! Denn zahlreicher sind die, die bei uns sind, als die, die bei ihnen sind.“ (2. Könige 6,16).
Das gilt auch für uns.
Mehr gute Mächte sind auf unserer Seite als böse auf der anderen.

Statt hinter jedem Busch den Teufel hocken zu sehen, sollten wir auf Jesus blicken. Das würde den ein oder anderen nervösen Christen von seiner völlig unnötigen Paranoia kurieren.
Denn Jesus ist Herr.

„Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart.“ (2. Korinther 2,14).

Dienstag, 9. Februar 2016

Charlie im Fasching

„Unzucht aber und alle Unreinheit oder Habsucht sollen nicht einmal unter euch genannt werden, wie es Heiligen geziemt; auch Unanständigkeit und albernes Geschwätz und Witzelei, die sich nicht geziemen, statt dessen aber Danksagung.“
Epheser 5, 3-4.

Heute ist Faschingsdienstag, Tag der Freude auf Kommando, Satire-Tag, Hoch-Zeit der Narren.
Wie auch gestern schon, fahren all überall im Land verkleidete Menschen auf verkleideten Wagen durch die Städte und amüsieren das Volk.
Manchmal amüsieren sie nur einen Teil der Leute und einen wichtigen, ja ausschlaggebenden Teil amüsieren sie nicht.
Nämlich die Staatsanwaltschaften.
Als nämlich irgendwo in der Hallertau ein paar Faschingsumzugsteilnehmer einen Papppanzer (man bemerke die faschingshafte Lustigkeit des Wortes) bauten und „Ilmtaler Asylabwehr“ draufschrieben, kochte sofort ein Skandal hoch. Und nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Wegen Volksverhetzung.
Faschingsumzüge sind ja dafür bekannt, imaginiert der unterbeschäftigte Staatsanwalt mit dem unvergleichlichen Gespür für Subversion vielleicht, dass sie in Wirklichkeit kryptofaschistische Hasskundgebungen sind und schon deshalb mit Satire überhaupt nichts zu tun haben können. Die Tölpelhaftigkeit ist nur vorgeschoben! Das sieht man doch schon an dem freundlichen Lachen, mit dem die Ausländerfeinde auf den Wagen ihre Volksverhetzung kaschieren, wenn sie mit beiden Händen ihre ollen Kamellen unter die Leute werfen.
Diese bodenlose Verlogenheit!
Ich fürchte nur: Außer dem sensiblen Staatsanwalt und den politisch korrekten Miesepetern dieser Republik fühlt sich durch den Anblick dieses missglückten Faschingsscherzes niemand in seiner demokratischen Gesinnung erschüttert oder gar völkisch verhetzt.
Man schießt hier mit der Paragraphenkanone auf einen Piepmatz, anstatt ein real existierendes Problem an der deutschen Grenze nachhaltig zu lösen. (Ohne Panzer! Meine Güte...!)
Mir ist natürlich bewusst, dass es hier in Deutschland mit der vielgelobten Redefreiheit nicht allzu weit her ist.
Vielfalt ja: In Hautfarben. In Meinungen eher nicht.
Doch ich hätte mir schon gedacht, dass man nach dem Charlie-Hebdo-Debakel letztes Jahr ein wenig mehr Rücksicht auf die Freiheit der Rede nimmt, schon um der Glaubwürdigkeit willen.

Apropos Charlie:
Charlie Hebdo ist ein unfassbar geschmackloses Satiremagazin.
Dennoch behauptet jeder Politiker, Journalist, Künstler, den man fragt, „Ich bin Charlie“, um damit zum Ausdruck zu bringen, er stehe, wie einst Tucholsky, für die bedingungslose Freiheit der Kunst, egal wie bekloppt die auch daherkommt.
Und wenn dann mal einer einen geschmacklosen Witz macht, ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Das ist der eigentliche Witz.

Ich bin übrigens nicht Charlie.
Dieses linksradikale Magazin hat den Gott der Bibel und seinen Sohn in übelster Weise gelästert, wohingegen ich regelmäßig bete, „Vater unser, geheiligt werde dein Name.“ Dass es mit den Redakteuren dort ein übles Ende genommen hat, wundert mich nicht, wenn ich es auch natürlich bedauere. Der Mensch erntet, was er sät.
Natürlich waren das elende Gotteslästerer.
Doch ein Christ kann nie den Tod eines Ungläubigen wollen, (sofern der kein gemeingefährlicher Kapitalverbrecher ist, der gerade mit einer Kalaschnikow um sich ballert). Denn damit würde er diesem ja den Weg zur Umkehr verbauen. Und Jesus ist gekommen, um das Verlorene zu suchen und zu retten. (Lukas 19,10).
Und das ist kein Witz.

Auf der eigenen Beerdigung

„Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er befreit sie.“
Psalm 34,8.

Ich war in der Vergangenheit ein paarmal in Burundi, dem ehemaligen Urundi, wo ich in der Hauptstadt Bujumbura, dem ehemaligen Usambara, evangelisierte und in Gemeinden sprach.
Ein wunderschönes Land.
Doch so mancher Burunder bleibt nicht in seinem Land, sondern wandert aus. Ein Pastor, den ich kenne, ist nach dem Aids-Tod seiner Frau nach Kanada gegangen, andere ziehen innerhalb von Afrika um oder gehen nach Belgien oder Frankreich. Wenn sie dann zwei Staatsangehörigkeiten haben, pendeln sie.

Eine burundische Frau, die ich nicht persönlich kenne, ging nach Melbourne in Australien.
Ihr ist etwas höchst abenteuerliches passiert.
Die Mutter von fünf Kindern hat in Australien einen Flüchtling aus dem Kongo kennengelernt und geheiratet, und bekam mit ihm drei weitere Kinder. Irgendwann hat sie festgestellt, dass ihr Mann eine Neigung zur Gewalt hat.
Wozu er fähig ist, hat sie allerdings unterschätzt.
Als sie nämlich anlässlich der Beerdigung ihrer Stiefmutter wieder in Burundi war, wurde sie dort von Männern gekidnappt, die sie fesselten und in einem Haus außerhalb der Stadt festhielten.
Die Männer teilten ihr mit, ihr Mann habe sie dafür bezahlt, sie zu töten.
Noela R. glaubte ihnen nicht. Als sie jedoch seine Stimme am lautgestellten Telefon hörte, die befahl, „Tötet sie,“ gab es keinen Zweifel mehr und sie fiel in Ohnmacht.
Die Männer brachten sie jedoch nicht um.
Stattdessen deponierten sie Noela irgendwo am Straßenrand, gaben sie ihr ein Handy, sowie Kopien der aufgenommenen Telefongespräche und Quittungen für die 7000 australischen Dollar, die sie für den Mord bekommen hatten.
Die Männer waren ehrenhafte Ganoven, die sich für einen Mord an einer Frau zu schade waren.
Das Geld behielten sie natürlich.
Ihr Pastor in Melbourne half Noela, nach Australien zurückzukehren, ohne dass ihr Mann davon Wind bekam. Der erzählte in der Zwischenzeit herum, seine Frau sei bei einem tragischen Unfall verunglückt. Eine Trauerfeier wurde arrangiert. Als alle Gäste gegangen waren und der geknickte Ehemann schließlich aus dem Gebäude trat, stieg Noela aus ihrem Auto aus und konfrontierte ihn.
Der Mann fiel beinahe in Ohnmacht.
Nachdem er sich vergewissert hatte, dass sie tatsächlich noch am Leben war, schrie er, wie leid ihm alles täte. Ein Richter verurteilte ihn dennoch wegen Anstiftung zum Mord zu neun Jahren Zuchthaus.

Abenteuerlich, nicht?
Dass Noela so glimpflich davon kam und in Burundi nicht ermordet wurde, führe ich auf die Fortschritte zurück, die das Evangelium dort seit den neunziger Jahren gemacht hat. Hunderttausende wurden damals dort und in Ruanda umgebracht. (Die Toten schlichtete man damals unter anderem in abgelegene Holzkirchen. Ich habe von dort ein Video mitgebracht, das Skelette solcher Menschenstapel zeigt. Schaurig!)
Hunderttausende bekehrten sich seitdem.
Burundi ist schon immer noch ein Ort der Gewalt, nicht nur der politischen. Meine französischen Pastorenfreunde etwa wurden schon in ihrem Haus überfallen—wobei die Räuber mit Blindheit geschlagen waren, so dass sie das auf dem Tisch liegende Sonntagsopfer nicht als solches erkannten.
Doch man bringt jetzt nicht mehr wehrlose Frauen um. Das ist durchaus ein Fortschritt.

„So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen.“ (Römer 14,11).

Mittwoch, 3. Februar 2016

Billy Smith im CGZ

„Dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; ..., einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist.“
1. Korinther 12,8-9.

Im März, und zwar vom Freitag, 4.3., bis zum Sonntag, 6.3.2016, kommt unser alter Bekannter Billy Smith aus Fort Worth in Texas wieder einmal zu uns, um im CGZ Heilungsgottesdienste abzuhalten.
Gottesdienstbeginn ist jeweils um 19:30 Uhr, auch am Sonntagabend.
Billy dient in der Kraft des Heiligen Geistes und ich bin schon gespannt, was der Herr diesmal alles durch ihn tun wird.

Dienstag, 2. Februar 2016

Arm im Geist?


„Pastor, in der Bergpredigt steht: Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Was bedeutet das, arm im Geist zu sein?“

Rollen wir die Schriftstelle von hinten auf.
Jesus verheißt den Armen im Geist das Reich der Himmel.
Wie kommt man in den Himmel?
Im Römerbrief 10,9 sagt Paulus, dass man mit seinem Herzen glauben muss, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat, und mit seinem Mund muss man Jesus als Herrn bekennen.
Wer macht sowas?
Diejenigen, die sich ihrer geistlichen Armut, ihrer Erlösungsbedürftigkeit bewusst sind.
Die Armen im Geist, von denen Jesus in Matthäus 5,3 spricht, sind diejenigen Menschen, die wissen oder intuitiv spüren, dass ihr Verhältnis zu Gott mangelhaft ist. Sie merken, dass sie trotz guter Werke irgendwie nicht würdig sind, vor Gott zu treten. Im Alten Testament hießen solche Leute „Elende.“ (zB. Psalm 34,7). Ihnen verhieß Gott seine besondere Zuwendung.

Nochmal: Die geistlich Armen sind diejenigen, die sich ihrer Erlösungsbedürftigkeit bewusst sind.
Ihnen gehört das Reich der Himmel, denn sie werden Jesus als ihren Erlöser annehmen, wenn er sich ihnen offenbart.
Deswegen macht er den Mühseligen und Beladenen auch ein Angebot: „Kommt zu mir her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir. Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11,28-30).

Der Armut im Geist wird abgeholfen, wenn man Jesus als Erlöser annimmt, von Jesus lernt und bemüht ist, Sanftmut und Demut in seinem Wesen zu kultivieren. Diese Entwicklung sieht bei jedem ein wenig anders aus. Doch siehst du dich hier irgendwo auf dem Weg?

Montag, 1. Februar 2016

Website down?!

„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung.“
Markus 16,15.

Habe gestern festgestellt, dass unsere Internetgemeinde "OnlineKirche.org" fehlerhaft, d.h. ohne Inhalte, dargestellt wurde.
Sowas.
Keine Ahnung, wie lange das ging. Jetzt funktioniert sie jedenfalls wieder so wie sie soll und präsentiert wöchentlich neue Inhalte.
Wir haben uns nicht in den Orkus verabschiedet. (Das wär' ja noch schöner).