Sonntag, 29. Mai 2011

Es muß nicht immer eine Arche sein

"Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird errettet werden."
Joel 3, 5

M. G. hat Freunde und Kollegen in Joplin, Missouri, der Stadt, die in diesen Tagen von einem verheerenden Tornado heimgesucht wurde. Wir haben heute in der Gemeinde für diese Leute gebetet.

Joplin hat einen großen christlichen Bewohneranteil und es gibt viele Geschichten von Bewahrung während des Sturms.

Die Süddeutsche Zeitung, der man beim besten Willen keine christliche Gesinnung vorwerfen kann, hat von einer solchen Bewahrung geschrieben. Der Autor war selber erstaunt.

In Joplin wurde eine Gruppe von Menschen in einem Geschäft vom rasenden Sturm überrascht. Die Gruppe hat sich schließlich in den Kühlraum des Gebäudes zurückgezogen.
Anhand eines Handyvideos kann man nachempfinden, was dort vor sich ging, als der Tornado vorbeizog: Man war ruhig und rücksichtsvoll im Moment des möglichen Todes. Menschen beteten laut und deutlich und ernsthaft.

Als alles vorbei war und man wieder vor die Tür konnte, war der gesamte Straßenzug verwüstet--bis auf den kleinen Kühlraum. Berichtete die SZ.

Das Handyvideo ist hier zu sehen:

Cooler in Joplin

Samstag, 28. Mai 2011

Doomsday postponed

"Pastor, Atheisten lachen sich den Kopf ab über den nicht stattgefundenen Weltuntergang vom 21. Mai, den ein amerikanischer Radioprediger vorhergesagt hat."

Naja.
Ich lache auch ab und zu über die Weltuntergänge, die Ungläubige vorhersagen. Wobei der Radioprediger eine Randfigur war und seine Vorhersagen laut Bibel unmöglich richtig sein konnten.

"Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein."
Matthäus 24, 36.

Jeder, der kommt und Tag und Uhrzeit des Wiederkommens Jesu "weiß", befindet sich außerhalb biblischen Bodens. Inklusive 89-jährige US-Radio-Preachers.
(Wüßte Jesus den Zeitpunkt der Entrückung, würde er ihn uns durch seinen Geist mitteilen).

Die Untergangsprophetien der Ungläubigen werden jedoch nicht von Randgruppen kolportiert, sondern von "unabhängigen" Wissenschaftlern, die "niemals" Prognosen nach Auftraggeberwunsch abgeben würden.

Oder doch?

Vor sechs Jahren haben die UN eine dramatische Warnung herausgegeben: Im Jahr 2010, so hieß es, würde es bereits 50 Millionen Klimaflüchtlinge geben. Das ist nicht geschehen. In den Umweltgefahrenzonen wachsen die Bevölkerungen. Niemand flieht. Nun distanzieren sich die UN von dem Bericht.

Die Klimaerwärmung heißt nun Klimawandel. Das ist flexibler.

Noch vor dreißig Jahren konnte man in populärwissenschaftlichen Büchern von der kommenden Eiszeit lesen. Die Pole würden wachsen und in ein paar Jahren alles verschlingen.
Noch sind wir nicht erfroren.

1968 schrieb Professor Ehrlicher sein Buch über die Bevölkerungsexplosion: "In den 1970ern werden Hunderte von Millionen verhungern, egal, welche Notprogramme nun aufgelegt werden..."
Hunger ist in manchen Teilen der Welt ein großes Problem. Doch es starben weltweit keine Hunderte von Millionen in den Siebzigern.

Zwei Topfeministinnen (Steinem und Wolf) schrieben über Revolution und Schönheitswahn. Sie behaupteten "150.000 Mädchen sterben jährlich an Anorexia nervosa." In Wirklichkeit sind es weniger als 100.

Einst sollte der Kommunismus den Kapitalismus überwinden und Utopia herbeiführen.
Stattdessen scheiterte der Kommunismus so grandios wie nie eine Ideologie zuvor.
Bis vielleicht auf die vom germanischen Herrenmenschen, der die Welt beherrschen sollte.

Diese Szenarien waren alle mal feste Überzeugung in den Köpfen von Abermillionen Nichtchristen. Kontinente wurden in ihrem Namen umgepflügt, Nationen untergegraben.
Sie kosteten Millionen Tote. Dagegen sind Fehlprognosen fehlgeleiteter Christen doch harmlose Lüftchen.

Das Lachen der Ungläubigen über das Untergangsgefasel von randständigen Christen ist ein nervöses.

Freitag, 27. Mai 2011

Kidnapping?

"Pastor, man hat mir erklärt, ich müsse Jesus als Erlöser annehmen, sonst nimmt Gott mich nicht an. Ich fühle mich erpreßt."

Keine Panik, niemand wird in den Himmel gekidnapt.

Es ist jedoch so:
Jeder Mensch trägt seit dem Sündenfall die Natur des gefallenen Adam in sich, (Frauen die der gefallenen Eva). Diese Natur macht es unmöglich, vor Gott zu bestehen.
Jesus sagte seinen Feinden gar, "Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun." (Johannes 8, 44).
Das natürliche Habitat eines solchen Menschen ist der gottferne Sündensumpf, nicht der Thronsaal Gottes. Er kann deshalb nicht in den Himmel.

Eine Taube kann nicht tauchen.
Eine Flunder kann nicht fliegen.
Ein Sünder kann nicht in den Himmel.

Viele leiden unter dieser ihrer Sündennatur. Denn sie stammt ja nicht von Gott und war auch nie für den Menschen vorgesehen.

Der Mensch ist zur Gottähnlichkeit berufen.

Jesus kam deshalb, um diese Sündennatur aus dem Menschen auszulöschen und sie mit der Natur Gottes zu ersetzen.
Dazu war das Kreuzeswerk nötig. Der Unschuldige starb stellvertretend für die Schuldigen, um die Schuldigen wieder in den Zustand der Unschuld zu versetzen.

Wer an Jesus glaubt, bekommt neues Leben. Er ist kein Sünder mehr, sondern "die Gerechtigkeit Gottes", dh, so gerecht wie Gott selber. (2 Korinther 5 ,21).
Nur solcherart wiedergeborene Menschen können ihre Häuser im Himmel beziehen und Gott von Angesicht zu Angesicht kennenlernen.

Gott will dich nicht erpressen, sondern erlösen.

Stell dir vor, du fährst mit Höchstgeschwindigkeit auf einen Abgrund zu, den du nicht siehst, weil es dunkel ist. Da erscheint vor dir eine Bogenlampe am Straßenrand. Unter ihr hält ein ernst dreinblickender Mensch ein Transparent in die Höhe, auf dem steht, "Das Ende ist nahe!"
Du lachst und fährst weiter.
Ein paar hundert Meter weiter steht wieder einer unter einer Lampe und signalisiert, "Vorsicht Abgrund!"
Du kannst auch den ignorieren.
Ein Dritter winkt mit einem Schild "Fahr jetzt ab!"
Du rufst, "Lästige Erpresser!" und donnerst weiter.

Wer ist dann schuld an deinem Absturz?
(Weder Gott, noch die, die dich gewarnt haben).

Donnerstag, 26. Mai 2011

Langeweile im Himmel?

"Pastor, ewig zu leben erscheint mir nicht erstrebenswert. Die Ewigkeit im Himmel zu verbringen muß doch ewig langweilig sein."

Da unterschätzt du Gott. Er ist kein Langweiler.

In Offenbarung 4, 8 befinden wir uns vor dem Thron Gottes. Dort begegnen uns "vier lebendige Wesen" mit je sechs Flügeln, "ringsum und inwendig voller Augen."

Diese vier lebendigen Wesen sehen also ziemlich viel.

"Und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der war und der ist und der kommt."

Direkt vor Gottes Thron blicken sie natürlich Gott an. Und mit jedem Blick entdecken sie eine neue Facette seines Wesens, was sie wiederum dazu bewegt, ihn zu loben. Diese Neuentdeckungen Gottes und die Freude über die Schönheit seines Wesens geschehen dauernd, Tag und Nacht, ohne daß Langeweile aufkäme.

Das wird wohl ewig so weitergehen.

Nirgendwo beschweren sich diese Wesen, indem sie sagen, "Schon wieder loben. Ich bin dafür daß wir jetzt mal Trinkpause machen. Kommt, wir setzen uns ab ins Hofbräuhaus, zum Engel Aloysius."

Auch wir Menschen werden in der Ewigkeit keine Langeweile erleben. Vielmehr bleiben "Glaube, Hoffnung, Liebe." (1 Korinther 13, 13).

Hoffnung bedeutet: Es wird in Ewigkeit Ziele geben, die wir erreichen wollen.
Glaube ist die von Gott zugeteilte Kraft, diese Ziele zu erreichen.
Liebe ist das Ziel der Ziele: Wir werden in Ewigkeit anderen Leuten dienen.

So wie ich das sehe, werden wir ewig nicht aufhören, uns zu entwickeln.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Lovin' Osama

"Pastor, in Teilen der evangelischen Kirche regt man sich noch immer schrecklich über den Tod von Osama bin Laden auf. Christen töten ihre Feinde nicht, sie gehen auf sie zu, heißt es."

Das klingt sehr edel, ist aber leichter gesagt als getan. Man kann nämlich nur mit Leuten in Frieden leben, die das auch wollen. Osama gehörte ganz klar nicht dazu. Im übrigen hatten deutsche Protestanten zehn Jahre Zeit, sich an Osama zu wenden. Entweder taten sie es nicht, oder er hat sie nicht beachtet.

Da ging es ihnen wie Franz von Assisi, der Saladins Neffen Sultan Al-Kamel auch nicht zur Umkehr bewegen konnte, als er während der Kreuzzüge einst vor ihm predigte. Saladin stammte übrigens aus Tikrit, wie Saddam Hussein.
Apropos Saddam.
Der nannte Westler, die ihn trotz seiner Taten in Schutz nahmen "edle Seelen."

In Deutschland haben "edle Seelen" Tradition.
In den siebziger Jahren hatten die Bombenleger von der Roten Armee Fraktion, (die Baader-Meinhof-Bande), so viele Sympathisanten, daß die nach einiger Zeit ihre eigene Partei gründeten. Zu den Größen dieser Partei gehören die ehemaligen RAF-Anwälte Schily und Ströbele, letzterer ist so radikal und antiimperialistisch wie eh und je.

Osama wurde 54 Jahre alt, Saladin 55.
Hitler 56.
Auf Hitler komme ich, weil auch er "edle Seelen" inspirierte.
Nach einem Putschversuch 1923 in München, bei dem es Tote gegeben hatte, wurde er zu fünf Jahren Festungshaft in Landsberg verurteilt.

Weniger als ein Jahr später war Hitler wieder frei.

Die Strafe fiel so mild aus, weil das Gericht bei Hitler eine "ehrenhafte Gesinnung" feststellte. Er denke "rein völkisch" und habe schließlich viereinhalb Jahre freiwillig im deutschen Heer gedient.

Hitler stellte seine Partei neu auf, impfte ihr seine "ehrenhafte Gesinnung" ein und machte Geschichte.

Apropos Landsberg.
Keine dreißig Jahre später wurde in Landsberg wieder demonstriert. Denn wieder saßen dort Männer mit "ehrenhafter Gesinnung" in Haft, zum Tod verurteilt durch--wen sonst?--die Amerikaner, die den Zweiten Weltkrieg unverschämterweise gewonnen hatten.

Mehrere Tausend Leute trafen sich im Januar 1951 in Landsberg zur "Kundgebung gegen die Unmenschlichkeit." Es sprachen Bundestagsabgeordnete, (darunter ehemalige SA-Männer), und verurteilten die Amerikaner aufs Schärfste. "Hört auf mit diesem grausamen Spiel! Zerschlagt nicht die heiligen Güter des Christentums, der Menschlichkeit und des Rechts!" rief ein Herr Seelos von der Bayernpartei.

Wer waren die Todgeweihten, die da so edel verteidigt wurden?
Harmlose Zeitgenossen. Familienväter wie Osama, (wobei keiner fünf Frauen hatte). SS-Einsatzgruppenleiter Otto Ohlendorf etwa, der auf erobertem Sowjetterritorium Zigtausende Juden ermorden hatte lassen. Nun demonstrierte man für ihn.

Es gab auch eine Gegendemonstration von rund 300 Personen.
Landsberg war nämlich einst umgeben von Lagern für KZ-Häftlinge, die als Sklaven für die Rüstung arbeiteten. Überlebende Ex-Sklaven demonstrierten gegen den Massenmörder Ohlendorf und Konsorten und diese perverse Kundgebung.

Was riefen die 4000 "edlen Seelen" diesem Häuflein Überlebender zu?
"Juden raus!"

"Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse."
Jesaja 5, 20

Samstag, 21. Mai 2011

Morgen, 10.30 Uhr

"Pastor, heute und morgen findet der Gemeindeausflug statt. Fällt diesen Sonntag der Gottesdienst im CGZ aus?"

Nein. Der Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr findet morgen ganz normal statt. Predigen wird auch kein ehemaliger Zuhälter (wie letzte Woche) oder gegenwärtiger Weltpfingstleiter (wie in vier Wochen), sondern bloß meine Wenigkeit.

Aber das Thema wird interessant...

"Laßt uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern."
Hebräer 10, 24-25

Freitag, 20. Mai 2011

18.00 Uhr: Weltuntergang

"Pastor, im Radio wurde berichtet, daß ein Prediger per Bus die (amerikanischen) Lande durchzieht und verkündigt, daß morgen abend um 18.00 Uhr die Welt untergeht. Oder Jesus wiederkommt. So genau habe ich das nicht verstanden."

Morgen um sechs geht die Welt unter?

Und der Mond ist aus grünem Käse.

Jesus sagt selbst, daß niemand Tag oder Stunde seine Wiederkehr kennt, nicht einmal er selbst. (Wüßte er sie, würde er diese Information seinem Leib, den Christen, mitteilen). Er sagt, "Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat." (Apostelgeschichte 1, 7).

Statt über den Zeitpunkt seiner Wiederkehr zu spekulieren, sollen wir seine Zeugen sein, dh versuchen, die Welt zu gewinnen: "Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde." (Apostelgeschichte 1, 8).

Sei kein Spekulant, sei Zeuge.

Leute, die im Brustton der Überzeugung unhaltbare Behauptungen aufstellen, geben dem Christentum einen schlechten Namen. Die Welt sucht verzweifelt nach solchen Knallchargen, damit sie einen Grund hat, Jesus abzulehnen.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Stummfilm

Eigentlich hätten wir gerne Auszüge aus der Blues Night am Samstag ins Netz gestellt.

Die Gehrkes haben Clapton und Gary Moore mit neuen Texten interpretiert. (Jürgen klingt sehr claptonesk, wenn er singt).
Die CGZ-Praise-Night Band hat souverän ihre eigenen Lieder gespielt und die Hörer zu Begeisterungsstürmen hingerissen.
Auch ich habe mit großer Freude meine schrägen Solos zum besten gegeben.

Leider war der Ton nicht an, so daß ein Stummfilm entstand.
(Vielleicht hatte ja auch ein gnädiger Gott die Hand im Spiel, so daß der Welt meine Live-Darbietungen erspartgeblieben sind).

Ziele

"Pastor, sag mal was liest Du eigentlich über Vision oder Ziele aus dem Wort Gottes und - Wie kann ich wissen, daß ein Ziel richtig ist?"

Ideal ist, wenn Gott einem in einem brennenden Dornbusch erscheint und genau sagt, was man machen soll. Das gibt's, wie wir wissen.

Passiert jedoch nicht dauernd. Gott führt meist unspektakulärer.

Nach einer ziemlich dramatischen Bekehrung als Neunzehnjähriger reifte in mir nach einer Zeit einfach die Gewißheit, daß ich zum Prediger berufen bin. Diese Gewißheit ist so stark: Wenn Gott mir in einem brennenden Busch erschienen wäre, wäre sie auch nicht stärker.

Du mußt dich fragen: Was kann ich? Was traue ich mir zu? Wovon bin ich überzeugt?
Ich kenne jemanden, der als Arbeiter seine Chefs reden hörte und wußte, meine Güte, das kann ich auch. Er gründete erfolgreich eine Firma.

Du kannst dich auch fragen: Was würde ich gern machen? Qualifikationen kann man sich ja erwerben. (Vor einem Jahr hätte ich mich nie auf eine Bühne gestellt und eine halbe Stunde lang bekehrte Hendrix-Lieder gespielt).

Wenn's dann nichts war, kann man immer noch umdisponieren.

Ausprobieren ist völlig in Ordnung.
Paulus saß auch nicht auf seinen Händen. Er hat zweimal versucht, loszuziehen und zu missionieren - und wurde zweimal vom Geist Gottes daran gehindert. Die dritte Station war Troas, wo auch nichts Großes geschah.
Paulus fühlte sich dort sicher wie geparkt.
Erst als er das Nachtgesicht mit dem Ruf nach Mazedonien hatte, zog er los. Dann aber in der felsenfesten Gewißheit, daß Gott mit ihm war. Apostelgeschichte 16).

Da kann man noch viel drüber sagen...

Dienstag, 17. Mai 2011

Weniger führt zu mehr?

Der Staat freut sich, weil die Schätzer bis 2014 Steuermehreinnahmen von rund 150 Milliarden Euro voraussagen. Statt 540 Mrd pro Jahr werden es vielleicht bald 580.

Immense Summen.

Was könnten Privatleute und Firmen mit dem Geld nicht alles machen, müßten sie es nicht abführen?

Gott hat für Israel einst einen Steuersatz von zehn Prozent festgelegt, den sogenannten Zehnten. (4 Mose 1, 21). Der ging an die Leviten, die mit Bibellehre und Recht beschäftigt waren, (Maleachi 2, 5-7). Dieser Stamm hatte sonst keine Einkünfte. Ihm wurde kein Land zugeteilt.

Als das Volk von Samuel einen König verlangte, verdoppelte sich die Steuerlast. Denn der Anteil des Königs belief sich ebenfalls auf zehn Prozent. (1 Samuel 8, 15).

Israel kostete die Verwaltung von Gottes Reich und dem weltlichen Reich ihres Königs also rund 20 Prozent ihres Einkommens.

Wir leben nicht im alten Israel.
Heute wissen Politiker natürlich: Gottes Steuersatz für die Verwaltung des weltlichen Reiches ist viel zu niedrig.
Politiker wissen auch besser als Privatleute, wie man Geld am besten ausgibt. Weil ihre Ideen für Wohltaten so viele sind, brauchen Politiker ständig neues Steuergeld, um diese Ideen zu verwirklichen. Die Steuerlast steigt also ständig.

Nun haben US-Ökonomen herausgefunden: Egal, wie hoch die Spitzensteuersätze waren: In den letzten 40 Jahren betrug das Durchschnittseinkommen des Staates nie mehr als ca. 18% bis 19% des BIP.
(Das ist in etwa der biblische Betrag).

Der US-Spitzensteuersatz im Jahr 1921 betrug konfiskatorische 73% (!). Im Jahr 1925 wurde er auf 24% gesenkt. Finanzminister Andrew Mellon senkte die Steuern also um 49 Prozentpunkte--und nahm dennoch mehr Geld ein als 1921.

Reiche hatten zuvor ihr Vermögen in zB steuerfreien Staatsanleihen geparkt. Als der Steuersatz fiel, verkauften sie diese und investierten das Geld. Sie schufen Arbeitsplätze und generierten Steuern.

Als 2009 die britische Regierung verkündete, den Höchststeuersatz auf Einkommen auf 51% zu heben, floh ein Teil der Hochfinanz in die Schweiz. Indem sie die Steuer übermäßig anhob, reduzierte die britische Regierung ihre Einkünfte in diesen Fällen auf Null.

Als die USA im Jahr 1997 die Kapitalertragssteuern senkten, geschah folgendes: In den folgenden vier Jahren fiel fast doppelt so viel an Kapitalertragssteuern an wie in den vier Jahren vor der Steuersenkung.
Steuerertragsverdoppelung durch Steuersenkung.

Mehr als 20% vom BIP kommt eh nicht rein.

Das Wort Gottes hat das schon gewußt und entsprechende Anweisungen gegeben.
Die alten Staatsmänner, wie etwa Lincoln, wußten schon, warum sie das Buch ständig lasen.

Montag, 16. Mai 2011

Jesus rettet!

Evangelist und Exzuhälter Jan Eriksen hat im Gottesdienst gestern noch ein wenig mehr aus seinem Leben erzählt.
Meine Güte!
Ein Typ, dem man nicht im Mondschein begegnet sein möchte. Er saß jahrelang im Knast, wurde wegen Mordverdachts angeklagt. (Eine seiner Huren hatte sich in der Nacht über dem gemeinsamen Bett erhängt und die Staatsanwaltschaft unterstellte, er habe sie getötet).
Und so einer fand zu Jesus.
Man merkt's ihm noch an. Auch die Knasttätowierungen entsprechen dem Stereotyp. Doch sein Wesen ist nun wirklich das von Jesus.

Sein Zeugnis gibt mir Hoffnung: Es gibt keine hoffnungslosen Fälle.

"Wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden."
2 Korinther 5, 17

Samstag, 14. Mai 2011

Blues Café today

"Siehe, ich mache alles neu."
Offenbarung 21, 5

Wir hatten einen prima Abend gestern. Evangelist Jan Eriksen, ehemaliger Zuhälter und Drogenpusher aus Norwegen, hat aus seinem Leben erzählt. Sehr interessant. Jesus hat ihn völlig umgewandelt.

Heute abend ab 19.30 Uhr steigt unsre Blues Night mit diversen Künstlern und einer Message von Jan.
Freue mich sehr.

Der Abend ist "umsonst und drinnen." Das ist doch was.

Habe mir heute beim Terrassefegen gedacht, wir könnten auch mal einen Liedermacherabend machen. ("Liedermacher sind Leute, die nicht singen können, aber was zu sagen haben"). Ideen für ein paar gute Lieder hätte ich auch schon. Besonders gut singen kann ich auch nicht... (Von den Psalmen haben auch nur die Texte überlebt).

Schau'n wir mal.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Jan Eriksen

Am Freitag um 19.30 Uhr spricht Jan Eriksen im CGZ.

Jan war früher mal der Rotlichtkönig von Oslo. Jetzt predigt er seit rund 31 Jahren das Evangelium von Jesus Christus.

Am Samstag, während unserer Blues Café-Veranstaltung, wird er auch sprechen.
Wem Musik im Stil von Hendrix, Santana, Clapton, Gary Moore oder Jeff Beck gefällt, der ist an diesem Abend richtig. Es gibt da auch alkoholfreie Cocktails.

Nix wie hin!

Dienstag, 10. Mai 2011

Die Bibel?

"Pastor, du glaubst an die Bibel? Die ist doch längst widerlegt!"

Ist sie das?

Ich persönlich kam nicht über die Bibel zu Gott, sondern über Gott zur Bibel. Soll heißen, ich hatte ein Erlebnis mit dem lebendigen Gott.
So wurde ich Christ.
In der Folge landete ich natürlich bei der Bibel, denn die spricht ja über Jesus.
Dann habe ich gemerkt, daß die Bibel von sich selber sagt, sie sei Gottes Wort, aufgeladen mit seiner Kraft.

"Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet."
2 Timotheus 3, 16-17

Jesus glaubte an die Autorität der "Schrift". Er schmetterte einst deh Versucher nieder, indem er sagte: 'Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.'"

Wir wissen über Gott nichts, es sei denn, er offenbart sich uns.
Das hat er wieder und wieder getan und tut es heute noch. Damit wir sein Wirken an guten Beispielen und seine Denkungsart im einzelnen nachvollziehen können, hat er uns die Bibel gegeben.

Zum Beweis, daß die Bibel wirklich Gottes Wort ist, hat er jede Menge Prophetien hineingefüllt. Allein die über Jesus sind rund 300.

So sagt Jesaja in Kapitel 53, 3-5: "Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet."

Das ist Jesus auf dem Weg nach Golgatha.
Seine Jünger hatten ihn allesamt verlassen. Man hatte ihn geprügelt und jetzt schrie die Meute nach seiner Kreuzigung.

"Jedoch unsere Krankheiten - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt (durchbohrt!) um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden."

Jesus wurde für unsere Sünden bestraft, so daß wir nicht mehr bestraft werden müssen.
Er litt für uns.
Er erkaufte uns Freiheit und Schutz vor dem ewigen Höllenfeuer!
Der Prophet schrieb das 700 Jahre bevor es passierte.

Auch David sah die Kreuzigung in prophetischer Schau--1000 Jahre bevor sie geschah. In Psalm 22 berichtet er darüber:

"Meine Kraft ist vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen; und in den Staub des Todes legst du mich. Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt.

Sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben (durchgraben, hallo?).

Alle meine Gebeine könnte ich zählen. Sie schauen und sehen auf mich. Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los."

Das ist nicht Matthäus 27, 35, sondern Psalm 22, 19. 1000 Jahre älter.

Wenn die Bibel also jede Menge Voraussagen gemacht hat, die sich bereits erfüllt haben, dann glaube ich ihr auch die, die sich noch erfüllen müssen.

Die Bibel sagt klar und deutlich, daß am Ende der Tage jeder Mensch für seine Taten Rechenschaft ablegen wird. Sie sagt auch, daß alle, die Jesus ablehnen verlorengehen. Und alle, die ihn angenommen haben, in der Gegenwart Gottes ein unsagbar spannendes, schönes, erfüllendes Leben haben werden.

Das spricht doch sicherlich auch dich an.

Samstag, 7. Mai 2011

Wonnen?

"Geliebte, ich ermahne..., daß ihr euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, enthaltet."
1 Petrus 2, 11

"Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuß."
1 Timotheus 6, 17

Einerseits sagt die Bibel, man soll sich fleischlicher Begierden enthalten, (klingt nach Spaßbremse). Andererseits sagt Paulus, Gott reiche uns alles reichlich dar zum Genuß. (Klingt nach Spaßgesellschaft).

Hört sich wie ein Widerspruch an.
Ist es aber nicht.

Die gegenwärtige Predigt der Woche "Über die sinnlichen Wonnen" auf www.OnlineKirche.org löst den scheinbaren Widerspruch auf. Sie hat für mich vieles geklärt.

Dienstag, 3. Mai 2011

Obama got Osama

"Alle, die das Schwert nehmen, werden durchs Schwert umkommen."
Matthäus 26, 52

Ich habe mich getäuscht.
Ich dachte, Osama bin Laden darbt in einer klammen Höhle irgendwo im Afpak-Grenzgebiet. Stattdessen lebte er in einem Palast mitten in der für pakistanische Verhältnisse reichen Stadt Abbottabad.

Die Stadt ist benannt nach einem britischen Kolonialoffizier und (ähnlich wie das biblische Philippi) eine Veteranenstadt. Tausende von pensionierten Offizieren der pakistanischen Streitkräfte leben dort. Außerdem gibt's dort eine Militärakademie und, entsprechend, eine Garnison.

Und niemand hat gewußt, wer da in dem riesengroßen Haus mittendrin wohnt?
Hmmmmm.

Nun ist Osama tot.
SEAL Team Six, ein spezieller Kommandotrupp der amerikanischen Marine, kam vorletzte Nacht in zwei Black Hawk-Helikoptern und versuchte, ihn zu verhaften. Als der Massenmörder sich wehrte, erschoß man ihn und brachte seinen Leichnam auf die USS Carl Vinson, einen Flugzeugträger im Arabischen Meer.

Nachdem man ihn identifiziert hatte, bestattete man ihn sogleich, (zumindest den Teil, der die Pathologen von der Forensik nicht weiter interessierte). Gewaschen nach islamischem Ritus, (ja ja, die heutige US-Armee richtet sich durchaus nach der Scharia), kippte man ihn ins Meer, (wie einen Mafia-Don, den man zu den Fischen schickt). Denn im Islam muß die Bestattung innerhalb von 24 Stunden nach dem Tod stattfinden.

Osama war eben doch ein Moslem und nicht bloß ein durchgeknallter Terrorist.

Nun gibt es moslemische Terroristen nicht erst seit Osama. Schon vor dem ersten Weltkrieg terrorisierten solche zB die Philippinen. Damals kämpfte General John J. Pershing gegen sie. Bestattet hat er sie allerdings nicht im Wasser, sondern in der Wüste, zusammen mit den Eingeweiden von Schweinen.

Manche Christen fragen sich nun: Obama hat Osama zur Tötung freigegeben, durfte der das? Ist sowas richtig?

Ja. Der durfte das und es war richtig.
In Römer 13 spricht Paulus über den Staat und seine Verpflichtung, das Volk zu schützen. "Die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das böse. Willst du dich aber vor der Obrigkeit nicht fürchten, so tue das Gute, und du wirst Lob von ihr haben; denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten." Vers 3.

Der Staat ist Gottes Diener. Natürlich kann er auch zu Gottes Feind werden. Doch in Gottes Plan soll der Staat dem Volk dienen und es nicht tyrannisieren.

"Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut." Vers 4.
Die Obrigkeit ist Gottes Rächerin und trägt ein Schwert! Mit einem solchen streicht man keine Butter aufs Brot. Man bekämpft damit das Böse.

Gott ist langmütig.
Er gab Osama zehn Jahre, in denen er hätte umkehren können. (Keinem von Osamas Opfern war soviel Zeit vergönnt. Nicht alle verstehen Gottes Langmut. In Offenbarung 6, 9-10 beschweren sich im Himmel die christlichen Opfer, die während der Endzeittrübsal von Fanatikern enthauptet wurden, bei Gott: "Bis wann, heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?").

Osama kehrte jedoch nicht um.
So war das Letzte, was er in diesem Leben sah, eine Stichflamme aus der Mündung einer Waffe.

"...so gewiß es bei Gott gerecht ist, denen, die euch bedrängen, mit Bedrängnis zu vergelten, und euch, den Bedrängten, mit Ruhe, zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer. Dabei übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchen; sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke."
1 Thessalonicher 1, 6-9

Montag, 2. Mai 2011

Tongues?

Youtube-Zuschauer S. schreibt:

"Hallo Gert

Ich liebe deine Predigten. Die sind kurz und spanend. Bei uns in der Kirche sind Sie zu lang. Ich kann nicht lange zuhören. Ich habe mir mal etwas über das Zungenreden von dir angesehen. Zungenreden finde ich in Ordnung auch wenn ich selbst nicht danach wirklich strebe. Ich habe mal darum gebetet. Aber vieleicht brauche ich es nicht.

Ich habe einen Anliegen. Ich möchte weiterhin mir deine Predigten ansehen. Aber mein prüfendes Herz sagt mir, dass ich vorher noch etwas klären müsste.

Mich beunruhigtz ein bisschen, dass du erzählt hast, dass ihr auch in Zungen singt und laut in Zungen miteinader betet.

Paulus macht doch aufmerksam, dass nicht mehr wie drei in einer Gemeinde zusammen in Zungen beten sollen. Ausserdem muss einer dabei sein, welcher es auslegen kann.

Es ist Paulus wichtig, dass wir in einer Gemeinde nicht ausschauen, als wären wir betrunge (von sinnen) , falls einer die Gemeinde besucht um sich mal umzusehen.

Ich habe über dich gelesen, dass du eine Bibelschule besucht hast und theologisch fit bist.

Aber ich verstehe nicht, dass du dann solche unbiblische Praktiken wie in Zungen singen und Massenzungengebete in deiner Gemeinde zulassen und fördern tust.

Könntest du mir vieleicht das erklären, damit ich ohne schlechtes Gewissen mir deine Prädigten anschauen kann?

Ich wünsch dir Gottes Segen

Gruss S."

Hallo S.,

die Sprachenrede ist das Zeichen, daß man mit dem Heiligen Geist erfüllt ist und sein persönliches Pfingsten erlebt hat.
Die Geistestaufe ist wichtig!
Jesus sagt, "Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein." Jeder Christ braucht diese Kraft.

Die Geistestaufe ist die Tür zu den übernatürlichen Gaben Gottes.

Das mit dem Sprachenreden in der Gemeinde: Es gibt verschiedene Arten von Versammlungen: Predigtversammlungen, Gebets-, Lobpreis-, Evangelisationsversammlungen, usw.

In einer Evangelisationsversammlung, wo Ungläubige da sind, plötzlich durcheinander in Sprachen zu reden wirkt bizarr. Es verwirrt die Fremden und ist deswegen unangebracht.
Erst recht von der Rolle ist ein Prediger, der die Leute in Sprachen anpredigt. Das verstehen die nicht und er auch nicht. Deswegen sagt Paulus, "Brüder, wenn ich zu euch komme und in Sprachen rede, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch rede in Offenbarung oder in Erkenntnis oder in Weissagung oder in Lehre?"

Aber in eine Lobpreis- oder Gebetsversammlung paßt das Reden und Singen in Sprachen prima. Da wirkt es nicht störend, sondern auferbauend. Und Paulus sagt in 1 Korinther 14, 15, "Ich will beten mit dem Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand; ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand."

"Strebt danach, daß ihr überreich seid zur Erbauung der Gemeinde."
1 Korinther 14, 12.
Wenn jemand in einem Gottesdienst Show macht und es ist nicht von Gott, dann merkt man das und kann es unterbinden.

Kommt aber selten vor.

Übrigens:
In Zungen beten und in Zungen reden (in der Gemeinde) sind zwei Paar Stiefel.

Das erste ist eine Geistesgabe für die persönliche Erbauung. (Wird normalerweise nicht ausgelegt).
Das ist ein Gebet, mit dem spreche zu Gott.

Das zweite ist eine Geistesgabe für die öffentliche Erbauung. Das soll ausgelegt werden. Da sollen zwei oder drei reden und ausgelegt werden, und zwar nacheinander, damit alle mitbekommen, was gesagt wird.
Das ist kein Gebet, sondern da spricht Gott zur Gemeinde.