Freitag, 29. Juni 2012

Was Jesus weissagte

"Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sein werden."
Lukas 21, 24

Am 29.6.1967, also heute vor 45 Jahren, wurde die Stadt Jerusalem wiedervereinigt, als Israel nach dem Sechstagekrieg die Barrikaden wegräumte, die die Altstadt vom israelischen Sektor trennten.
Zum ersten Mal seit 2500 Jahren war Jerusalem wieder exklusiv unter israelischer Kontrolle.
Seit 1948 gibt es den Staat Israel wieder.

Wie Jesus es prophezeit hat...

Wie geht's in nächster Zeit weiter?
"Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer, während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.
Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht."
Lukas 21, 25-28

Donnerstag, 28. Juni 2012

Ein Schlüssel zum Glück

"Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt."
Hebräer 10, 36

Ich bin davon überzeugt, daß die Fähigkeit zur verzögerten Bedürfnisbefriedigung ein Hauptschlüssel zum persönlichen Glück ist. Der alte Freddy (Mercury) sang zwar, "I want it all! And I want it now!" Doch der ist mittlerweile auch schon wieder seit mehr als 20 Jahren tot--prominentes Opfer der "Ich will alles jetzt und sofort!"-Mentalität. Denn anbrennen hat er ja nichts lassen.

Die Freddy-Mentalität ist ein sicheres Rezept für Armut und Unzufriedenheit.

"Erst die Arbeit, dann das Spiel" oder "Ohne Fleiß kein Preis" klingt nicht sexy, ist aber der Schlüssel zum Genuß von Spiel und Preis. Denn wenn man erst spielt, bevor man arbeitet, holt einen die Arbeit irgendwann ein.

Und wer vorzeitig aufgibt, (auf Fleiß verzichtet), der erlangt auch keinen Preis.

Beispiel:
Ich wollte schon seit längerem ein bestimmtes Effektgerät für die E-Gitarre, (mein Freund Andreas hat so eins). Doch mit 165,- E war es mir schlicht zu teuer. Also habe ich mir für ein paar Euro die Teile dafür beim Elektronikanbieter gekauft und das Ding nach Schaltplan selber hergestellt. (Eine Art Malen-nach-Zahlen für Elektroniklaien wie mich).
Endlich war ich fertig.
Obwohl ich alles richtig verdrahtet hatte, (laut Plan), ging das Ding nicht.
Das elende.
Die schöne blaue LED leuchtete zwar, wenn ich auf den Druckschalter stiefelte, aber es kam kein Ton, weder ein verzerrter noch ein sauberer.

Ich hätte mein Gerät nun abschreiben und den Verlust meinem Größenwahn zubuchen können. ("Andere studieren sowas jahrelang, und du denkst, du kannst dir das aus dem Ärmel schütteln? Du Tor!")

Tat ich aber nicht.

Ich hab mich stromtechnisch ein wenig informiert und fand meine Schwachstellen: Bei eingestecktem Klinkenstecker bekam die Buchse Kontakt mit dem Gehäuse: Klarer Fall von Kurzschluß.
Und: ein paar meiner Lötstellen waren miserabel. (Viele sind nicht gut, aber bei ein paar hat sich der Strom schlicht geweigert, durchzufließen).

Jetzt funktioniert's.

"Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und nicht schimpft, und sie wird ihm gegeben werden.
Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen werde, ist er doch ein wankelmütiger Mann, unbeständig in allen seinen Wegen."
Jakobus 1, 5-8

Mittwoch, 27. Juni 2012

Paulus und die Kisi-Kids

Mitarbeiter der Pfarrei Hambach haben mich wegen einer Veranstaltung dort am nächsten Dienstag angemailt. Hier ist, was dort läuft:
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JUNGE STIMMEN EROBERN DIE HERZEN - jetzt bei uns!
Wo immer die jungen KISI-Sängerinnen und -Sänger auftreten, entfachen sie Beifallsstürme! Die Begeisterung, mit der sie auf der Bühne agieren, wirkt echt ansteckend. Und so tragen die Kinder und Jugendlichen auf erfrischend moderne, fröhliche und überzeugende Weise die christliche Botschaft von der Liebe Gottes direkt in die Herzen der Menschen. Ob bei Chorkonzerten, Messfeiern, Workshops oder in selbst geschriebenen und komponierten Musicals - KISI ist immer ein Ereignis! (Näheres: www.kisi.at)

Und jetzt kommen sie nach Hambach mit dem Musical Paulus
Am Dienstag, 03.07.2012, 17.3o Uhr, Turnhalle Hambach
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Ein Flugblatt mit näheren Angaben gibt's hier.


"Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir als Belohnung geben wird an jenem Tag: nicht allein aber mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen liebgewonnen haben."

2 Timotheus 4, 7-8.

Dienstag, 26. Juni 2012

Die auf Gott warten...


"Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung, sie gilt dir."
Psalm 39, 8

M.S. hat der Veröffentlichung ihrer ermutigenden Email zugestimmt. Hier ist sie.

"Lieber Gert,

ich wollte mal eine kurze Rückmeldung geben, was sich seit unserem letzten Gespräch vor einigen Wochen nach dem Gottesdienst (hinsichtlich der Auffälligkeiten in meiner Schwangerschaft) getan hat. Ich bin deinem Rat gefolgt und habe versucht, vor Gott zur Ruhe zu kommen und auf ein Wort gewartet. Es kam vorerst nichts; nichts Schlagartiges oder Eindeutiges, bis auf eine gewisse Ruhe, die ich empfinden konnte, wenn ich Zeit mit Gott verbracht habe. Nach und nach kam immer mehr das Thema VERTRAUEN auf, es hat sich quasi so eingeschlichen. Ich habe mich dann bewusst dazu entschieden, Gott zu vertrauen (soweit ich konnte und sozusagen jeden Tag ein bisschen mehr) und war ja dann auch beim Heilungsgottesdienst (weißt du ja).

Bei den letzten beiden Untersuchungen haben die Ärzte nichts Auffälliges / Abnormes (mehr) gesehen. Preis dem Herrn!! 

Und J. hat letzte Woche seine ersten freien Schritte gewagt.

Danke für deine Zeit und dein / euer Gebet!

Liebe Grüße, M.S."

Montag, 25. Juni 2012

Wer hat den längeren Atem?

"Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet, indem ihr erkennt, daß die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt.
Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt."
Jakobus 1, 2-4

Kein Mensch freut sich über Probleme.
Doch genau das befiehlt Jakobus, Bruder Jesu und Pastor der ersten Gemeinde in Jerusalem: Hast du Probleme? Freu dich.
Denn Probleme sind bei Gott nie Endstation. Vielmehr sind sie immer Belastungstests, die größere Belastbarkeit hervorbringen. Dadurch werden sie zum Sprungbrett zu größeren Siegen.
Ich kenne Leute, die irrwitzige Probleme hatten, aber dranblieben und dadurch erlebten, wie Gott ihre Probleme löste. Diese Gequälten waren dann die, die hinterher im Leben geherrscht haben: Sie hatten gewaltigen Einfluß bei Gott und Menschen.

Dein Problem wird sich irgendwann erledigt haben.
Die Kunst ist, den längeren Atem zu haben als das Problem und durchzuhalten. Gott arbeitet hinter den Kulissen an deiner Befreiung. Mit deiner inneren Einstellung kannst du die Ankunft der Lösung beschleunigen oder verzögern.
Wenn du dich, wie Jakobus sagt, im Problem freust und auf Gottes Eingreifen zählst, tut sich schneller was.
Wenn du nur auf Wind und Wellen achtest, mußt du achtgeben, daß du nicht untergehst. Doch in Wind und Wellen steht Jesus vor dir.

"Fürchte dich nicht, glaube nur!"
Markus 5, 36

Samstag, 23. Juni 2012

Gründe und Ausreden


"Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet transformiert durch die Erneuerung des Sinnes [die Änderung des Denkens], daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene."
Römer 12, 2.


Ein Grund und eine Ausrede sind nicht dasselbe.

Es gibt Gründe dafür, daß wir sind, wie wir sind.
Und es gibt Ausreden dafür, so zu bleiben, wie wir sind.
Gott möchte uns aber verwandeln.
Dazu müssen wir Jesus studieren.

"Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden so verwandelt in sein Ebenbild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht."
2 Korinther 3, 18.

Freitag, 22. Juni 2012

Freudenquellen einbauen

"Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch."
Philipper 4, 4

Falls dein Leben ein wenig freudlos verläuft, mußt du Freudenquellen in dein Leben einbauen.
Das sind Dinge, auf die du dich im Lauf des Tages oder der Woche freust und die dir Freude verschaffen, wenn du sie praktizierst.

Wenn du Gott unter der Woche nicht so toll gefühlt hast, freu dich auf den Gottesdienst am Sonntag. Im Lobpreis wird dir Gott schon begegnen.
Gleiches gilt, wenn du zwar die Bibel gelesen hast, aber sich Zusammenhänge nicht dramatisch erschlossen haben.  Freu dich auf die Predigt.
Freu dich über Gebetserhörungen.
Wenn du unter der Woche keinen Kaffee trinkst, freu dich aufs Wochenende.
Wenn du Euphorie-Erlebnisse im Sport hast, freu dich auf die Tage, an denen du trainierst.
Freu dich auf Begegnungen mit deinem Ehepartner.
Wenn du keinen hast, freu dich, daß du dich nicht mit einem herumärgern mußt.
Am Monatsende, freu dich aufs Gehalt.
Freu dich, etwas weggeben zu können und feier das ganz privat und persönlich, nur du und Gott.
Bei Langeweile im Urlaub: Freu dich aufs nächste Projekt auf der Arbeit.
Wenn's gar nicht anders geht: Freu dich auf Feierabend.

Freu dich.
Sei kreativ in deiner Freude.

"In dieser Stunde jubelte Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast und hast es Unmündigen geoffenbart. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir."
Lukas 10, 21.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Pico Mundo

Das Evangelium, "das ihr gehört habt, das in der ganzen Schöpfung unter dem Himmel gepredigt worden ist."
Kolosser 1, 23


Ein CGZ-Mitarbeiter war dieser Tage weit weg von zuhause Gastsprecher in zwei Chaptern der "Christen im Beruf", einer Full-Gospel-Laienorganisation. Dort berichtete er aus seinem Leben, (er hat was zu erzählen), und traf eine Frau, die während der Heilungsgottesdienste mit Andreas Herrmann neulich bei uns im CGZ geheilt worden war.


Kleine Welt.

Dienstag, 19. Juni 2012

"Kirche im Netz"

Eine Person, die sich auf ihr mündliches Abitur vorbereitet, hat mir ein paar Fragen gemailt. Ich dachte mir, vielleicht interessiert das noch mehr Leute, ich poste das mal.

"Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Zeit bereite ich mich für mein mündliches Abitur im Fach Religion vor und mein Thema lautet: Kirche und Glaubensvermittlung heute auch im Netz?
Nun hätte ich an Sie ein paar Fragen und zwar:
1) Warum verliert die Kirche in der heutigen Gesellschaft an Stellenwert?
2) Ist die Idee zur Kirche im Netz ethisch vertretbar? Und wenn ja wieso?
3) Wird Kritik ausgeübt und wenn ja warum? Und wie ist die Stellung der Kirche dazu?
Vielen, vielen Dank!
Es wäre super wenn Sie mir schnellstmöglich antworten könnten! J
Mit freundlichen Grüßen, N.D"

Hallo N.D.,
anbei ein paar Antworten auf Ihre Fragen.

Zu 1.
Meinen Sie mit "Kirche" die alimentierten Staatskirchen?
Diese verlieren in der Tat an Stellenwert in der Gesellschaft, da sie sich durch krasses Fehlverhalten ihres Personals und der Tatsache, daß viele Verkündiger ihrer Botschaft, (dem Evangelium), nicht mehr trauen, selbst entwertet haben.
Dies jedoch nicht erst seit gestern.
Wenn Sie mit "Kirche" jedoch die weltweite Gemeinschaft der an Jesus Christus Gläubigen meinen, egal, wie die sich konfessionell organisiert, dann stellen wir fest, daß das Interesse an ihr so rege ist wie eh und je. Wir sehen folgendes voraus: Die Zukunft des lebendigen Christentums in Deutschland wird maßgeblich von den Freikirchen gestaltet werden.

Zu 2.
Ist die Idee der Kirche im Netz ethisch vertretbar?
Selbstverständlich. 
Das Evangelium muß auf jede erdenkliche Art und Weise unters Volk gebracht werden. Jesus selbst sagt ja, "Ruft's von den Dächern!" (Matthäus 10, 27). Bei einem solchen Sprechen zu großen Mengen ist offensichtlich, daß nicht jeder einzelne pastoral an die Hand genommen werden kann. Diese Initiative muß vom einzelnen ausgehen, wobei das Netz der pastoralen Betreuung aufgrund der technischen Möglichkeiten heute weiter gespannt werden kann denn je.
Eine alleinige Ernährung mit Internetpredigten unter völligem Verzicht auf christliche Gemeinschaft halten wir jedoch für falsch. Jeder Christ sollte in eine Ortsgemeinde eingegliedert sein. Nur dort ist tatsächliche und nicht nur virtuelle Reifung möglich. (Hebräer 10, 25). Insofern ist die Kirche im Netz nur ein Aspekt christlichen Lebens unter anderen.
Letztlich ist das Netz nur ein Medium, wie auch ein Buch ein Medium ist. Eine Evangeliumspredigt im Netz in Frage zu stellen, kommt einer Infragestellung von Predigten in Büchern gleich. Die Bibel ist immerhin ein Buch.

Zu 3.
Wird Kritik geübt?
Kritik woran? Kritik an den herrschenden Zuständen ist seit den Tagen der Propheten im Alten Testament Usus. Es ist eine Aufgabe der Kirche Christi, auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen hinzuweisen und dafür Schläge einzustecken. (Johannes der Täufer, Stephanus...). Ansonsten sollten die Inhalte im Netz eher auferbauender, ermahnender und tröstender Natur sein.
Bei der Frage nach der Stellung der Kirche zu etwaiger Kritik stellt sich wieder die Frage welche Kirche gemeint ist. Die offizielle Position der Amtskirchen ist mir unbekannt.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Antworten weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen, G.H.

Montag, 18. Juni 2012

Frauen aus dem Frauenhaus


"Und Nathanael sprach zu ihm: Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!"
Johannes 1, 46

"Geh mit!"
"Nö. Das ist eine Sekte."
"Stimmt nicht! Das ist eine evangelische Freikirche, ich war dort."
"Also gut, ich geh mit."
"Ich geh auch mit," sagte eine dritte Frau.

Am Sonntag nach dem Gottesdienst standen die drei Frauen dann vor mir. K. war vor einigen Wochen zum ersten Mal gekommen, hatte Jesus als Erlöser angenommen und erfuhr bald darauf ihr persönliches Pfingsten. Nun hatte sie zwei ihrer Mitbewohnerinnen aus dem Frauenhaus mitgebracht, die ebenfalls Jesus als Herrn annehmen wollten.
Alle Sektenangst war verflogen.
Sie hatten die Wahrheit erkannt und sich angesprochen gefühlt.
Ich hatte das Vorrecht, mit ihnen zu beten und sie ein wenig zu beraten.

Was Jesus vor vielen Jahren sagte, gilt auch heute noch:
"Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben."
Matthäus 11, 28.

Samstag, 16. Juni 2012

Vom Vorurteil zur Geistestaufe

"Lieber Pastor Gert,

an einem trüben Tag im November 1996 hab ich mein Leben Jesus übergeben.
Seit dieser Zeit war ich dem Beten in Zungen immer eher skeptisch eingestellt. Ich hatte die allgemeinen Vorbehalte. Vor etwas mehr als 1 Jahr habe ich die Homepage eurer Gemeinde gefunden und wurde durch deine Predigten extrem in meinem Glaubensleben gesegnet. Preis dem Herrn.

Meine Zurückhaltungen gegenüber den Geistesgaben, speziell der oben genannten blieb jedoch bis vor wenigen Wochen, als ich Gott um die Taufe im Heiligen Geist bat. Zunächst hat sich nichts getan und ich habe auch nichts spüren können. Aber im Glauben war ich mir sicher, dass ich sie erhalten habe.

Nach deiner Message zu Pfingsten habe ich beschlossen ganz speziell Gott zu bitten in Sprachen beten zu können. Es hat mich viel Überwindung gekostet alle Vorurteile über Bord zu werfen und durch den Geist zu beten. Aber plötzlich ging es wie von selbst :-) Es war eine ganz neue Erfahrung.

Zu gleich hat mir der Herr eine Erkenntnis über diese Dinge geschenkt, die ich vorher nie kannte. Die Ausführungen von Paulus im 1. Kor. bekamen für mich zur selbstverständlichsten Logik überhaupt. Ich hatte schon oft diese Stelle gelesen, aber irgendwie nur gelesen ohne wirklich zu verstehen.

Was mir auch bewußt wurde ist die Tatsache, dass wenn es um Geistesgaben geht wir uns immer zu erst Gaben, wie Heilung, Weissagung, Prophetie von Gott erbitten. Wenn aber Paulus sagt, dass die Liebe die höchste aller Geistesgaben ist, sollten wir dann nicht zu allererst Gott um diese Geistesgabe bitten?

Es ist einfach super genial mit dem Herrn zu leben.

Viele Grüße, M.J."

Hallo M.,
ich freue mich sehr, daß dich die Botschaften im Netz segnen. Preis dem Herrn. Erst recht freut mich, daß du nun geisterfüllt bist und in Sprachen betest. Das ist eine der wichtigsten Erfahrungen, die ein wiedergeborener Christ machen kann. Sie öffnet die Tür in eine neue Dimension.
Natürlich ist die Liebe wichtiger als die Geistesgaben. Die Liebe selber ist strenggenommen keine Geistesgabe, sondern gehört zur Frucht des Geistes: 
"Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung." (Galater 5, 22).
Die Frucht macht, was Früchte machen: Sie wächst im Lauf der Zeit heran. 
Die Geistesgaben hingegen sind sofort abrufbar, wenn Gottes Geist zu wirken beginnt. Die Liebe sollte ständig der uns antreibende Motor sein, die Geistesgaben treten nur in Erscheinung, wenn der Geist Gottes es will. (1 Korinther 12, 11).
Mal sind sie aktiv, mal nicht.

"Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe."
(1 Korinther 13, 13).

Samstag, 9. Juni 2012

Many Healings

"Und er heilte viele an mancherlei Krankheiten Leidende."
Markus 1, 34

Andreas Herrmann aus Wiesbaden sprach gestern vor vollem Haus und betete dann für viele Kranke.
Und viel ist passiert. Denn nach jedem größeren Heilungsaufruf kamen die Angerührten nach vorn und berichteten kurz, was vorgefallen war.

Ich kenne ja etliche von denen, die nach vorn kamen. Darunter waren auch sehr naturwissenschaftlich orientierte Leute, die innerlich erst nach und nach zum lebendigen Glauben fanden, obwohl sie Sonntags in den Gottesdienst kamen. Wenn solche Personen sagen, daß sie geheilt wurden, kann man davon ausgehen, daß das nicht der Schwärmerei des Augenblicks geschuldet ist.

Jesus gebührt alle Ehre. Er ist tatsächlich derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.

Heute abend geht's weiter. 19.30 Uhr.

Freitag, 8. Juni 2012

Gottesdienste mit Andreas Herrmann

"Ich bin der HERR, der dich heilt."
2 Mose 15, 26

Freue mich auf heute abend, denn um 19.39 Uhr beginnt unsere Heilungsgottesdienstreihe mit Pastor Andreas Herrmann aus Wiesbaden.

Andreas ist auch im Fernsehen vertreten. Zu bestimmten Zeiten spricht er auf RheinMainTV, Das Vierte und anderen Kanälen.

Ab heute abend live und in Farbe bei uns im CGZ.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Lernen, im Glauben zu leben


"Der Gerechte aber wird aus Glauben leben."
Habakuk 2, 4
Römer 1, 17
Galater 3, 11
Hebräer 10, 38

Reinhard Bonnke beschreibt in seiner Biographie wie Gott ihn in eine bestimmte walisische Bibelschule schickte, obwohl er damals gar kein Englisch sprach. 
Er lernte schnell.
Diese Bibelschule war von dem Glaubensmann Rees Howells gegründet worden, einem Mann, der in jeder Hinsicht aus Glauben lebte. Sein Bible College in Swansea hatte hunderte von Missionaren in alle Welt gesandt. Es war für den angehenden Evangelisten wie geschaffen.
Denn auch die Schüler waren gezwungen, aus Glauben zu leben.
Man betete für die Kohlevorräte für den Winter, das Geld für die Busfahrkarten und alles mögliche andere. Schule und Schüler waren so oft in der Situation, nichts mehr zu haben, daß sie ihr Vertrauen einfach auf Gott setzen mußten. 
Und Gott erhörte praktisch ständig die Gebete der so auf ihn Geworfenen.
In dieser Glaubensschule sammelte Pastor Bonnke wertvolle Erhörungserfahrungen für Afrika. Er lernte, daß unmöglich aussehende Umstände in Wirklichkeit gar nicht unmöglich waren, sondern sehr wohl veränderbar. Die Umstände mußten sich fügen und denen, die Gott liebten zum Besten mitwirken. (Römer 8, 28).

Solchen Glauben braucht man in der Dritten Welt, wie in Afrika, wo Pastor Bonnke hauptsächlich arbeitete.
Nicht nur als Großevangelist, sondern auch als kleiner Missionar. Denn dort geht ständig etwas nicht nach Plan.

Wenn etwas nicht nach Plan geht, sind wir versucht, in Unsicherheit und Hektik zu verfallen. Wenn man jedoch schon oft erlebt hat, wie Gott einen "gerettet" hat, dann wird man belastbarer.
Betrachte deine Probleme--so schmerzhaft sie momentan sind--nicht als Enstation, denke nicht, daß Gott dich verlassen hat. Betrachte sie vielmehr als Gelegenheiten, Gott zu erleben und aus Glauben zu leben.

Letzten Endes sind wir auf Erden gezwungen, aus Glauben zu leben. 
Denn der Grund unter unseren Füßen gibt nach.

Montag, 4. Juni 2012

Heilung im Erlösungswerk Jesu

"Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm."
Apostelgeschichte 10, 38

Der Grund, weshalb Jesus einen so ausgeprägten Heilungsdienst hatte, ist der, daß Krankheit nicht Gottes Wille ist.
Krankheit ist nicht Teil des ursprünglichen Schöpfungsplans.
Krankheit ist Teil des Fluchs, den der Sündenfall mit sich gebracht hat. Sich bei jedem Krankheitsanflug nach dem geistlichen Warum zu fragen ist deshalb müßig. Krankheit gehört nunmal zur gefallenen Welt.

Und Heilung zum Erlösungswerk.

Jesus hat niemanden, auch nicht einen, krankgemacht. 
Stattdessen hat er ganze Heerscharen von Menschen geheilt.
Als die Erlösungsarbeit für einen zuviel wurde, stattete er seine Jünger--nicht nur die zwölf--mit Erlöserkraft aus und sandte sie aus, um seine Werke zu tun. (Matthäus 10).

Jesus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit.

Deshalb rettet und heilt er auch heute noch.

Nächstes Wochenende wird Andreas Herrmann aus Wiesbaden bei uns im CGZ sein. Gott hat Andreas eine Heilungsgabe gegeben. Wir sind zuversichtlich, daß sich der Herr an diesem Wochenende durch zahlreiche Heilungen verherrlichen wird.

Wer krank ist, ist herzlich eingeladen. (Wer gesund ist, auch).

Freitag, 1. Juni 2012

Zaghaftigkeit + kleine Siege

"Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu."
Matthäus 14, 29

Um erfolgreich auf Wasser laufen zu können, braucht man ein Wort von Gott.
Wenn Gott nicht ruft "Komm!", dann kann man nicht auf Wasser gehen.
Wenn er's tut, dann kann man's.

Doch selbst wenn man einer klaren Anweisung Gottes folgt, ist es möglich, nur einen Schrumpf-Erfolg einzufahren: Wir müssen uns vor der Zaghaftigkeit hüten.

Ein inneres Klima der Zaghaftigkeit läßt unsere Erfolgsweintrauben klein und sauer bleiben.

Hat er erstmal gesprochen, dann erwartet Gott Entschlossenheit und vollen Einsatz.

Israels König Joasch mußte dies erkennen.
Ihn plagten die Syrer. (Gegenwärtig plagen diese nicht Israel, sondern einander). Ihr Militär machte ihm schwer zu schaffen. In seiner Not ging der ansonsten gar nicht fromme Fürst zum greisen Propheten Elisa und weinte über ihm.
Elisa trug dem König auf das Fenster zu öffnen. Dann sollte er einen Pfeil auflegen und den Bogen spannen. Der Prophet legte seine Hände auf die des Königs und gab den Befehl zu feuern.
"Pfeil der Rettung von dem HERRN und Pfeil der Rettung gegen Syrien!" sagte Elisa. "So wirst du bei Afek Syrien schlagen bis zur Vernichtung.
Dann sagte er: Nimm die Pfeile! Und er nahm sie.
Und er sagte zum König von Israel: Schlag auf die Erde!
Und er schlug dreimal und hielt inne.
Da wurde der Mann Gottes zornig über ihn und sagte: Zu schlagen war fünf- oder sechsmal, dann hättest du Syrien bis zur Vernichtung geschlagen. Jetzt aber wirst du Syrien nur dreimal schlagen!"
(2 Korinther 13, 17-19).


Joasch hätte zuversichtlich und entschlossen handeln sollen, nachdem er Anweisung von Gott bekommen hatte. So wurde er nur zum zaghaften Erringer kleiner Erfolge, wo Gott doch bereit war, ihm große zu geben.

Mach du nicht denselben Fehler.
Wenn du verheiratet bist, dann träum nicht von einem anderen Partner. Mach was aus dem Zusammenleben mit dem, den du hast.
Dein Haus ist nicht so toll? Mecker nicht, verbessere es.
Dasselbe gilt für die Schule, deinen Arbeitsplatz, Sport, usw.: Häng dich rein.
Lebe dein Leben nicht halbherzig.
Gott will dir große Erfolge schenken.
Aber er braucht deine Mitarbeit.