Dienstag, 28. Februar 2012

Glory! The Party's over

"Denn Gott ist es, der in euch wirkt ... damit ihr tadellos und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr leuchtet wie Himmelslichter in der Welt."
Philipper 2, 13-15

A. wohnt in einer norddeutschen Großstadt und arbeitet im Hotel. Sie hat mich letzte Jahr angerufen und wollte wissen, wie sie mit der verfahrenen Situation auf ihrer Arbeit verfahren soll.
Nun hat sie einen Situationsbericht gemailt.
Hier ist er:

"Hallo Gert,
nur mal eine kurze Rückmeldung nach dem Schock vor ca. 1 Jahr, zwecks der Sexpartys auf meiner Arbeitsstelle. Diese fanden dann so ca. alle 2 Monate statt. Die Wochen davor waren für alle Mitarbeiter schlimm. Immer muss man dran denken das da sowas statt findet. Der Chef war in dieser Zeit unmöglich kollerisch und seine Freundin irgendwie verpeilt (Ich glaube mittlerweile die ist auf Psychopharmas). Die Putzfrauen hatten Angst an besagten Wochenenden zu arbeiten. Das war echt nicht einfach. Ich habe dann die Damen (wir sind 4) in meinem Englisch-Hauskreis eingeweiht. Eines der Hauptgebete zu unseren Treffen waren dann natürlich die Partys. An den Abenden als die dann statt fanden haben wir von morgens bis in die Nacht rein eine Gebetskette gemacht. Das hat uns auch als Hauskreis näher zusammen gebracht.
...
Lange rede kurzer Sinn..., es ist vorbei!!! Halleluja!!! Mittlerweile haben wir festgestellt das seit fast 3 Monaten keine Partys mehr statt finden und auch keine weiteren mehr geplant sind.
...
Die Möbel aus dem Gewölbekeller wie Couch, Tische usw. wurden jetzt in dem 3. Hotel für die Gäste verteilt.
Im letzten Jahr habe ich mich natürlich wie blöd anderweitig beworben. Da sind auch Gespräche gelaufen aber aus allem wurde irgendwie nix.
Seit 1.1. habe ich nun 3 Hotels als Aufgabengebiet bekommen.
...
Meine Chefs sind natürlich immernoch gebunden und da bleib ich auch dran aber in 1. Linie ist doch mal wichtig das diese kranken Partys vorbei sind.
Es gibt einen Grund warum ich da bin und da bleiben muss und das habe ich auch eingesehen und gehe jetzt ruhiger mit der Situation um. Ich laufe auch nur noch selten meinen Chefs über den Weg und mache da eigentlich mein Ding und die wissen das sie sich auf mich verlassen können. Ich kann nicht mehr machen wie beten + ein gutes Vorbild sein.
Danke Dir für Dein Zuhören und Gebet vor einiger Zeit.
Liebe Grüße + fetten Segen :)
A."

A. war Salz der Erde und Licht in ihrem Teil der Welt und hat einen Unterschied bewirkt.
Preis dem Herrn.

Montag, 27. Februar 2012

Vergifteter Rat

Israels Retter Mose kam einst zu Pharao und verlangte im Namen Gottes: "Laß mein Volk ziehen!"
Pharao sagte bekanntermaßen nein.
Was zu einigen Plagen für Ägypten führte.

Pharao sagt schließlich, "Also gut!" und macht Mose Vorschläge, wie Israel Gott anbeten soll. Diese Vorschläge sprechen auch zu uns.

Pharao sagt in 2 Mose 8, 21, "Geht hin und opfert eurem Gott hier im Land!"
Selbiges sagt der "Pharao dieser Welt" zu Christen: Gut. Betet Gott an, aber geht nicht weg. Verändert euch nicht. Werdet keinesfalls Jesus ähnlicher.
Bleibt weiter meine Sklaven.
Glaubt wegen mir an Jesus. Aber zur Entspannung macht ihr weiterhin Yoga und singt Ommmm. Wenn ihr krank seid, geht zum Doc oder zur Reiki-Meisterin.
Bleibt Weltmenschen!
Stellt euch ein paar Glückselefanten auf und einen Feng Schui-Brunnen. Oder eine Isis mit dem Horusknaben im Arm.
Ihr habt doch hier alles.

Mose läßt sich nicht darauf ein.

Da sagt Pharao, "Ich will euch ziehen lassen, damit ihr dem HERRN, eurem Gott, in der Wüste opfert. Nur entfernt euch nicht zu weit!" (2 Mose 8, 24).
Was sagt Pharao zu uns?
Gut, sagt er, geht wegen mir sonntags in eure Kirche, aber ändert euch nicht zu sehr. Übertreibt's nicht.
Glaube ist doch Privatsache.
Redet nicht drüber. Geht keinesfalls mehr als einmal in der Woche in den Gottesdienst. Sonst hält man euch für Fanatiker oder Sektenheinis.
Stellt euch vor, was die Leute sagen würden!

Als Mose mit dem Volk loswandern will, läßt Pharao ihn nicht ziehen. Nach einigen weiteren Plagen sagt Pharao, also gut, ihr könnt ziehen. Aber nicht eure Frauen und Kinder. "So nicht! Zieht doch hin, ihr Männer, und dient dem HERRN!" (2 Mose 10, 11).
In diesem Fall wäre der Kopf beim Herrn, das Herz bei den zurückgebliebenen Familien. Israels Männer wären geteilt in der Nachfolge Gottes.
Andererseits liegt eine besondere Verheißung auf der gemeinschaftlichen Nachfolge Christi: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen. (Matthäus 18, 20).

Der hinausgeworfene Mose bringt weiteren Plage über das Ägypten des verstockten Pharao.

Gedemütigt, sagt Pharao, "Zieht hin, dient dem HERRN! Nur eure Schafe und Rinder sollen zurückbleiben." (2 Mose 10, 24).
Doch ohne Schafe und Rinder hat Israel nichts zu opfern.
Was ist ein Gottesdienst ohne Opfer?
Pharao schlägt Mose allen Ernstes vor: Dient Gott, aber spart eure Finanzen aus.
Der Herr hält davon jedoch nichts.
In 2 Mose 34, 20, sagt er, "Man soll nicht mit leeren Händen vor meinem Angesicht erscheinen."

Wenn Gott zwar stets deine Gebete erhören darf, aber du ihm von deinen Gütern nie ein Opfer bringst, dann bist du Gottes Herr und nicht er deiner.
Jesus ist aber dein Herr und nicht du seiner.
Wenn er dein Herr ist, wirst du dich nach ihm richten.

Mose entgegnete dem Pharao, "Unser Vieh zieht mit uns, nicht eine Klaue darf zurückbleiben. Denn davon werden wir nehmen, um dem HERRN, unserm Gott, zu dienen." (Vers 26).

Eine klare Ansage.
So sollten auch wir verfahren.

Diese Dinge wurden für uns aufgeschrieben.
"Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns." (1 Korinther 10, 11).

Freitag, 24. Februar 2012

Wenn dein Herz dich verdammt...

"Wir werden vor ihm unser Herz zur Ruhe bringen, daß, wenn das Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt."
1 Johannes 3, 19-20

Wie im letzten Post gesehen, können vage Unzulänglichkeitsgefühle unser Gebetsleben ernsthaft behindern. Wir empfinden dann, nicht gut genug zu sein, um zu Gott durchzudringen. Ein grauer Vorhang aus Zweifel hängt zwischen uns und dem Thron.
Diese Gefühle kommen nicht von Gott. Er hat den Weg freigemacht.
Wir müssen in solchen Fällen unser Herz vor Gott zur Ruhe bringen.

Wie?

Indem wir mit ihm rechten.
Indem wir ihm, (unserem eigenen Herzen), erklären, daß wir an Jesus glauben und in Liebe wandeln. Das sind nämlich die einzigen zu erfüllenden Voraussetzungen:

"Geliebte, wenn das Herz uns nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott, und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun.
Und dies ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er es uns als Gebot gegeben hat."
1 Johannes 3, 21-23

Zähle deinem dich verurteilenden Herzen die Situationen auf, in denen du dich der Nächstenliebe gemäß verhalten hast.
Diese Situationen müssen nicht herausragend sein. Natürlich wirst du nicht mit der Kelle in der Hand den bibbernden Armen auf dem Marktplatz Suppe umsonst ausgeteilt haben. Oder wie Sankt Martin einem nackten Bettler die Hälfte deines Mantels geben.
So groß ist die Not nicht. Nackte Bettler und bibbernde Arme sind bei uns schwer zu finden. Und im Krieg befinden wir uns auch nicht.

Nächstenliebe kommt oft total trivial daher.
Irgendeiner Zicke trotzdem die Tür aufzuhalten, zählt schonmal dazu.
Dem Kollegen freundlich nein zu sagen, wenn er seinen Job auf dich abdrücken will, auch. Schließlich braucht dich heute deine Frau daheim für ein Projekt.
Den Kindern den Dreisatz erklären? Alltägliche Nächstenliebe.

Wenn wir die tun, sind wir schon im grünen Bereich.
Und dein Herz hat Ruhe.
Und dein Gebet wird durchschlagend.

Gott will dich nämlich HIER und HEUTE segnen. Nicht erst in der Ewigkeit.
Dazu braucht er deinen Glauben und dein Gebet.

Du hast keine Ahnung, was Gebet alles möglich macht.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Ungenügend!

"Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung."
Jakobus 5, 16

Viele Christen lesen solche Stellen und sagen sich: Ja ja. Wenn ich ein Gerechter wäre, dann würde mein Gebet auch viel bewirken.
Aber ich bin kein Gerechter.
Ich lese zuwenig Bibel, ich bete nicht genug. Stattdessen hocke ich vor dem Glotzofon und verschwende mit dem Drücker in der Hand meine Zeit.

Nun ist es so, daß unser religiöses Fleisch nie zufrieden ist. (Nichtchristen haben keine Ahnung, wovon ich rede). Eine fiese Stimme in uns sagt uns, daß wir nicht genug geistliche Übungen machen, auch wenn wir uns tageweise zurückziehen um nichts anderes zu machen.
Es ginge immer noch ein wenig mehr: Lesen, Gebet, Fasten...
Das Gefühl des Ungenügend! wird so nie weichen.
Wie werden wir es dann los?

Indem wir uns zunächst klarmachen, daß uns Gerechtigkeit, (die Fähigkeit vor Gott stehen und bestehen zu können), geschenkt wird.
Kein Mensch ist von sich aus gut genug, um vor Gott zu bestehen.
Deshalb wird Gerechtigkeit nicht durch irgendwelche Werke oder Rituale verdient, sondern sie wird zugerechnet.
Nicht allen Menschen.
Nur den Glaubenden.

Der erste, an dem wir dieses Vorgehen Gottes sehen, ist Abraham.

Gott verhieß dem kinderlosen alten Abraham Nachkommen. Er trat mit ihm aus dem Zelt und ließ ihn in den Nachthimmel schauen: "Blicke doch auf zum Himmel, und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! So zahlreich wird deine Nachkommenschaft sein." (1 Mose 15, 5).

Und nun kommt's:
"Und er" - Abraham - "GLAUBTE dem HERRN und der RECHNETE es ihm als Gerechtigkeit AN."
1 Mose 15, 6).

Gerechtigkeit wurde Abraham in dem Moment geschenkt, als er Gottes Wort glaubte.
Egal, wieviel Abraham vorher in seiner Bibel gelesen oder gebetet oder gefastet hat.
Gerechtigkeit wurde ihm einfach zugerechnet. Damit waren seine Sünden vergeben und sein Stand vor Gott tadellos.
Diese geschenkte Gerechtigkeit ließ wiederum sein Gebet wirkmächtig werden.
Wir als Christen haben, wie Abraham, auch Gottes Wort geglaubt, als wir es hörten. Seitdem glauben wir an Jesus und sein Erlösungswerk.
Dieser Glaube versetzt uns in den Stand der Gerechtigkeit vor Gott.
Wir sind in keiner anderen Position wie Abraham.
Unser Gebet kann so wirkmächtig sein wie seines es war.

Diese Wahrheit sollten wir uns nicht von lauen, flauen Verdammnisnebeln im Kopf klauen lassen.

Wir sind okayer als wir denken.

Die Kraft des Glaubens triumphiert über die der religiösen Werke allemal.

Dienstag, 21. Februar 2012

Vorherbestimmung

Die von Ludwig dem 14. verfolgten Christen waren in ihrer Mehrzahl nicht Lutheraner sondern Calvinisten.

Jean Calvin, ein Franzose, der vom schweizerischen Genf aus wirkte, war ein erstaunlich kompetenter Bibellehrer. Doch es gab bei ihm einen folgenschweren theologischen Denkfehler.

Calvin glaubte an Prädestination, an Vorherbestimmung.

Er las Stellen wie Epheser 1, 3, wo es heißt, Gott hat "uns in ihm auserwählt vor Grundlegung der Welt."
Oder Epheser 1, 5: Gott hat "uns vorherbestimmt zur Sohnschaft durch Jesus Christus."
Daraus folgerte er: Den einen ist vorherbestimmt, Christen zu werden. Anderen ist demnach vorherbestimmt, NICHT gläubig zu werden. Diese Nichtvorherbestimmten konnten nicht gerettet werden, egal wie sehr man ihnen das Evangelium predigte.

Wer an Vorherbestimmung glaubt, hat immer mit Fatalismus zu kämpfen. Fatalismus ist die Tendenz zur völligen Ergebung ins Schicksal. Denn an Vorherbestimmtem kann man ja nichts ändern.

Man denkt dann, alles sei irgendwie Gottes Wille. Die Moslems, die so glauben, haben einen oft gebrauchten Begriff dafür: Kismet, Schicksal.

Calvin hat jedoch übersehen, daß es heißt, Gott hat uns IN IHM auserwählt. IN IHM bedeutet IN CHRISTUS.
Es ist nämlich so: Der Auserwählte ist Christus.
Wenn wir uns ihm anschließen, sind wir IN IHM und werden SEINER Vorherbestimmung teilhaftig.
Wir als Individuen sind nicht vorherbestimmt und auserwählt, Segen zu erben, sondern Jesus ist dazu vorherbestimmt und auserwählt.
Gott hat Christus auserwählt vor Grundlegung der Welt, die Welt zu erben. "IN IHM haben wir auch ein Erbteil erlangt." (Epheser 1, 11).

Entscheiden wir uns für Jesus, erben auch wir Segen.
Entscheiden wir uns gegen ihn, werden wir auch seiner Vorherbestimmung nicht teilhaftig.

Wenn ich im Zug "Sünde" sitze, ist mir vorbestimmt, früher oder später bei der Endstation "Verdammnis" zu landen.
Wenn ich jedoch am Bahnhof aussteige und in den Zug "In Christus" wechsle, dann ist mir die Endstation "Himmel" vorherbestimmt.
Nicht mir ist vorherbestimmt, wo ich zwangsläufig ende, sondern dem Zug, in dem ich sitze. Den kann ich wechseln.

Es ist also NICHT alles ein- für allemal vorherbestimmt.
Kismet ist kein biblisches Konzept.
Vielmehr gesteht uns Gott sehr wohl freie Entscheidungen zu, wie aus vielen Gleichnissen ersichtlich ist. (zB Gleichnis von den anvertrauten Talenten, Lk 19).

Schließlich sagt auch Paulus, Gott "will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." (1 Timotheus 2, 4).
Wenn Gott will, daß alle Menschen errettet werden, dann kann er nicht manche zur Verdammnis (ohne Schuld) vorherbestimmt haben.

Leider hat der Glaube an die Vorherbestimmung die Durchschlagskraft im Gebet vieler verfolgter Hugenotten gelähmt. Sie litten mehr, als sie mußten.

Deswegen ist es so wichtig zu wissen, warum wir glauben, was wir glauben.

"Seht zu, was ihr hört!"
Markus 4, 24

"Seht nun zu, wie ihr hört!"
Lukas 8, 18.

Sonntag, 19. Februar 2012

Louis XIV und die Buße

Sonnenkönig Ludwig der Vierzehnte war in seinen jungen Jahren ein rechter Mätressenfresser und Ehebrecher. Als er mittelalt wurde, nagte das Gewissen an ihm.
Er wollte in irgend einer Form Buße tun.
Als Bußübung empfahl man ihm, die Ketzer aus Frankreich auszurotten.

Die "Ketzer" waren die evangelischen Gläubigen des Landes.
Sie gaben der heiligen Schrift den Vorzug vor kirchlichen Ritualen.
Sie betrachteten die Elemente des Abendmahls als symbolisch und glaubten nicht an die Transsubstantiation, die behauptet, Hostie und Wein wären tatsächlich Fleisch und Blut Christi.
Sie weigerten sich, Maria und die Heiligen anzubeten.
Sie glaubten nicht ans Fegefeuer, sondern an die reinigende Macht des Blutes Jesu.
Sie waren dem König loyal ergeben.

Louis unterwarf sich dem kirchlichen Bußgebot. Das Resultat war eine der blutigsten und grausamsten Christenverfolgungen aller Zeiten. Alle protestantischen Prediger mußten das Land verlassen.
Blieben sie, starben sie.
Riesige Wanderungsbewegungen setzten ein.
Protestanten wurden getötet, weil sie allein in ihrem Kämmerlein zu Gott gebetet hatten. Sie starben, weil sie bei sich daheim Katholiken Psalmtexte gezeigt hatten. Männer wanderten auf die Galeeren, Frauen in die Sklaverei, weil sie "Relaps" waren, Scheinkatholiken, die Jesus doch nicht abgeschworen hatten und Maria nur zum Schein verehrten.

Die "Buße" eines Mannes ruinierte ein ganzes Land.
Zum Schluß war ein Viertel Frankreichs menschenleer. Von den am Ende seiner Herrschaft übriggebliebenen Franzosen verhungerte rund ein Drittel, sagt man, weil die Steuern des Königs zu drückend waren und für den Lebensunterhalt nicht mehr genug übrigblieb.

Oh Ludwig.

Vergebung ist ein Geschenk, das man sich nicht verdienen kann. Vergebung bekommt man nicht durch das Vergießen von Ketzerblut, sondern durch den Glauben an das vergossene Blut Christi. Es ist völlig ausreichend.

"Denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid ..., sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken."
1 Petrus 1, 18-19

"Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit."
1 Johannes 1, 9

Freitag, 17. Februar 2012

"Warum passiert das ausgerechnet mir?"

Es ist für Christen nicht immer leicht, unangenehme Lebensumstände einzuordnen. Oft schließen wir von Erfolg oder Nicht-Erfolg unmittelbar auf Gottes Segen.
Doch so einfach ist das nicht.
Man muß da langfristig denken.

David machte als Sauls General alles richtig: Er war loyal, hingegeben, effektiv. Und wurde trotzdem von Saul jahrelang gejagt wie ein Tier.
Und Gott hat's nicht verhindert.
Als er später König wurde, wußte er, wie es ist, unter der Willkür eines unsicheren Königs zu leiden und hat's anders gemacht als Saul.

Josef, der fähigste von Jakobs Söhnen, wurde als Sklave nach Ägypten verkauft. Statt dort Trübsal zu blasen, machte er sich nützlich und wurde zum Verwalter der Güter seines Herrn. Als dessen Frau sich an ihn ranpirschte, nahm er Reißaus, was die böse Schöne nicht daran hinderte, ihn der Vergewaltigung anzuklagen.
Josef landete prompt im Knast -- bestraft für eine üble Tat, die er nicht getan hatte.
"Der HERR aber war mit Josef." (1 Mose 39, 21).
Wenn der Herr mit ihm war, warum saß er dann im Knast?

Weil Gott einen Plan hatte.

Erst viel später wendete sich das Blatt für Josef und er wurde übernacht zum Kanzler des Pharao, mit umfassenden Vollmachten. Mit seiner Weisheit rettete Josef während der Hungersnot nicht nur seine zugewanderte Familie, sondern ganz Ägypten.

Gott wußte schon, daß Josef der Welt zum Segen werden würde, als der noch in Todesangst in der Kisterne saß und auf seine Ermordung wartete.

Josef sagte seinen Sklavenhändler-Brüdern als sie nach Ägypten kamen, "Nicht ihr habt mich hierhergesandt, sondern Gott; und er hat mich zum 'Vater' des Pharao gemacht und zum Herrn seines ganzen Hauses und zum Herrscher über das ganze Land Ägypten." (1 Mose 45, 8).

Wenn du an Jesus glaubst: Gott hat dich zum Segen gesetzt. Glaub das und hab dich nicht so.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Jesus: Retter oder Herr?

"Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du errettet werden."
Römer 10, 9

Viele Menschen hören von Jesus und, wenn man sie auffordert, laden sie ihn in ihr Leben ein und werden gerettet. Doch dann leben sie weiter, als wäre nichts gewesen. Man hört und sieht nichts von ihnen. Es zeichnet sich keine Veränderung in ihrem Leben ab. Sie sind nun GERETTETE Lügner, Lustmolche, Langfinger, Labertaschen, usw., aber das war's dann auch schon.

Sie behandeln Jesus wie eine Lebensversicherung, in die man einen Einmalbetrag einzahlt, (ein Gebetchen), und die sich irgendwann, nach vielen Jahren, mal auszahlt, (ewiges Leben).

Ich verstehe solche Leute nicht.
Wie kann man freiwillig in einem vorerlösten Stadium steckenbleiben?

Ewiges Leben steht uns bereits hier und heute zur Verfügung.
Jesus sagte, "Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und Überfluß haben." (Johannes 10, 10).

"Ewiges Leben" ist weniger ein Zeitbegriff als ein Qualitätsbegriff: Diese Art von Leben bekommen wir nicht erst im Himmel, sondern sie wird uns im Moment unserer Bekehrung zuteil.
Es ist Gottes eigener Lebenssaft. Wir werden dadurch Teilhaber der göttlichen Natur! (2 Petrus 1, 4).
Nun müssen wir diesem neuen Leben Raum geben, damit es sich entfalten kann.

Wie?

Indem wir zu Jüngern werden.

Dazu ist nötig, daß Jesus nicht nur unser Erlöser ist, sondern auch unser HERR sein darf.

Keiner will einen Herrn über sich. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort, "Des Menschen Wille ist sein Himmelreich." Doch dieser Herr, Jesus, ist unser individueller Erfinder. Er hat uns gemacht und nun gute Werke für uns vorbereitet, damit wir die tun.

Wenn wir Gottes Willen für unser individuelles Leben tun, dann bringt dies die auf Erden höchstmögliche Form von Glück für uns mit sich.

Es ist besser, danach zu streben, Gottes Willen zu tun, als nach Glück zu streben.
Glück ist ein Nebenprodukt, wenn Jesus unser Herr sein darf.

Du gibst dein Leben nicht wirklich auf, wenn du Jesus nachfolgst. Vielmehr schenkt er dir seins. Betrachte deshalb die Anweisungen Gottes, speziell natürlich die im Neuen Bund, nicht als Fesseln, sondern als Sprungbretter in neue Dimensionen.

Jemand, (ein Prediger), sagte mal, "Lange Zeit war ich errettet, habe aber Jesus nicht zum echten Herrn meines Lebens gemacht. Als ich es schließlich tat, haben mein Leben und mein Dienst eine übernatürliche Komponente bekommen, die vorher nicht da war."

Dir kann's genauso gehen.

Ist Jesus dein Herr oder nur dein Retter?
Prüf dich mal.

Dienstag, 14. Februar 2012

Eve of Destruction?

Am 11.9.2001 fielen die Türme des Welthandelszentrums in NY.

Exakt genau sieben Jahre später, am 11.9.2008, ging eine der größten Banken der Welt, Lehman Brothers, pleite. Am selben Tag telefonierte auch der Chef des weltgrößten Versicherers AIG mit der Regierung, um seine eigene Schieflage bekanntzugeben.

Versicherungen verkaufen Schutz. Wenn die größte solche Firma der Welt Konkurs anmeldet, dann symbolisiert das: Es gibt auf dieser Welt unabhängig von Gott keinen Schutz.

Wie das alles in eine der größten Wirtschaftskrisen aller Zeiten mündete, ist bekannt. Und noch ist diese Krise nicht überstanden.

Zweimal dasselbe Datum.
Sieben Jahre dazwischen.
Zufall?

Nun wurden mir die Rechte an einem Buch angeboten, das sich mit diesen Dingen unter prophetischen Gesichtspunkten befaßt. Geschrieben hat es ein messianischer Jude aus New York, der das Alte Testament gut kennt. Der Text zeigt in Form einer fiktiven Geschichte wahre Zusammenhänge auf, ähnlich wie "Die Hütte."

Je mehr ich davon lese, desto interessanter wird das Buch.
Ich habe es noch nicht zu Ende gelesen.

Ohne hier allzu sehr ins Spekulieren geraten zu wollen, sage ich: Es scheint (geistliche) Kräfte zu geben, die an einem Zusammenbruch der Vereinigten Staaten größtes Interesse haben. Die gegenwärtige jährliche Neuverschuldung der USA liegt seit 2010 bei ca. 1,3 Billionen Dollar pro Jahr. Um zu verstehen, wieviel das ist, muß man wissen, daß die seit 1776 aufgehäuften Gesamtschulden des Landes sich bislang auf rund 16 Billionen Dollar belaufen. Gegenwärtig wird nicht vorhandenes Geld ausgegeben wie nie zuvor.

Das kann auf Dauer nicht gutgehen.

Vielleicht ist das Buch ja auch was für deutsche Leser.
Mal schauen...

Der Bedarf an weltlichen Leitern, die wieder Gottes Wort zu ihrem Leitstern machen, ist jedenfalls enorm.

"Siehe, ich habe euch Ordnungen und Rechtsbestimmungen gelehrt, so wie der HERR, mein Gott, mir geboten hat, damit ihr danach handelt mitten in dem Land, in das ihr kommt, um es in Besitz zu nehmen.
So bewahrt und tut sie!
Denn das ist eure Weisheit und eure Einsicht in den Augen der Völker, die all diese Ordnungen hören. Und sie werden sagen: Ein wahrhaft weises und verständiges Volk ist diese große Nation."
5 Mose 4, 5-6

Montag, 13. Februar 2012

Smoke and Spirits

"Pastor, ich saß am Sonntag neben einer Person, die penetrant nach Schnaps gerochen hat und außerdem nach Tabak stank, daß man meinte, ihr käme gleich Qualm aus der Nase. Das geht doch nicht!"

Ja ja. Mir wäre auch lieber, bei uns würden sich nur gebildete, höfliche und formvollendete Millionäre ohne Probleme, dafür mit wohlerzogenen Kindern, stets gewaschenen Limousinen und einem großen Herzen bekehren.

Doch im Himmel sind wir noch nicht.

Leute kommen zu Jesus, weil sie mühselig und beladen sind. Und solange sie manche ihrer Lasten noch mit sich herumtragen, sind sie noch nicht so spritzig, wie sie sein werden, wenn Jesus in ihnen mehr Gestalt gewonnen hat.

Bei mir persönlich hat das auch ein wenig gedauert. Ich bezweifle, daß du gern neben mir gesessen hättest, kurz nachdem ich mich bekehrt hatte. Einzelheiten spar ich mir. Glücklicherweise hat mich der Herr nicht abgeschrieben.

Paulus sagt, "Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat. Wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr! Zu diesem allen aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist."
Kolosser 3, 13-14

Machen wir das doch einfach.

Freitag, 10. Februar 2012

Jesus ist kein Nazi

Ein Vater aus dem Osten der Republik teilte mir mit, daß sein Sohn zur Polizei wollte.
Sein Sohn ist Christ wie er.
Der Junior bestand alle Prüfungen problemlos und drang durch bis zur Gesinnungsprüfung. Die heißt natürlich nicht so, ist aber eine. Denn die Polizei will nicht die Falschen in ihren Reihen. Auszuwählen ist ihr gutes Recht. Der junge Mann beantwortete die gestellten Fragen nach Maßgabe seiner biblisch-christlichen Überzeugung.

Und wurde nach Auswertung prompt abgelehnt.

Seine Gesinnungsprofil stimme am ehesten mit dem der NPD überein, teilte man ihm mit.

Nun ist die NPD in keinster Weise eine Partei, mit der sich bibeltreue Christen identifizieren können. Da muß ein Irrtum vorliegen. Wie kam's zu solch verblüffenden Schein-Übereinstimmungen in dieser Bewertung?

Kann es sein, daß sich der staatliche Zeitgeist, gespiegelt in den Fragen, so weit vom biblischen Menschenverstand entfernt hat, daß er nicht mehr in der Lage ist, traditionelle Sichtweisen als ungefährlich, ja nützlich, zu erkennen?

Möglicherweise hat sich der junge Mann positiv über das traditionelle Familienbild geäußert, das den Vater als Oberhaupt anerkennt, die Mutter als seine Unterstützerin sieht und die Kinder zum Gehorsam ermahnt. So zu leben ist bestimmten Ideologen unserer Zeit zutiefst zuwider.
Die Familie ist jedoch keine satanische Führerpartei, auch wenn die NPD mit ihr Werbung macht.

Es kann nicht angehen, daß biblische Ansichten in eine rechtsradikale Ecke gestellt werden! Das ist perfide.

In Wahrheit war's nämlich nicht so weit her mit der Familienfreundlichkeit der Nazis. Im "Lebensborn" ließen sie Rassekinder in "freier Mutterschaft" zeugen, die sie dann zur Adoption freigaben.
"Unwertes" Leben wurde wegeuthanasiert.
Hitler verteilte Mutterkreuze und rief zum Kinderkriegen auf, weil er Soldaten brauchte, um sie an die Front zu werfen, nicht, weil etwa er die Menschen geliebt hätte.

Gott der Herr ist kein Nazi.
Seine Kinder sind auch keine.

Zum Leiden für Jesus gehört in unseren Tagen scheinbar auch, von Teilen des Staates, in dem man Salz der Erde und Licht der Welt ist, mißverstanden und abgelehnt zu werden.

What's new?

"Führt euren Wandel unter den Nationen gut, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung."
1 Petrus 2, 12

Mittwoch, 8. Februar 2012

Tendentiös

Man kennt jemanden, verliert ihn aus den Augen und trifft ihn nach zehn Jahren wieder.
Er hat sich verändert.
Die Anlagen, die in ihm vorhanden waren, haben ihn in eine ganz bestimmte Richtung bugsiert.
Bestimmte Glaubens-, Denk- und Handlungstendenzen haben sich verstärkt und zu ganz bestimmten Resultaten geführt.

Einer, der als Kind ständig liest, wird das auch als Erwachsener tun.
Einer, der als Kind ständig werkelt, werkelt auch, wenn er mal groß ist.

In Lukas 2, 49 ist Jesus zwölf Jahre alt. Während seine Eltern nach dem Fest von Jerusalem nach Nazareth ziehen, (Männer und Frauen getrennt), sitzt Jesus im Tempel unter den Schriftgelehrten und unterhält sich mit ihnen über seinen Vater: Gott.
Die Theologen staunten über sein Verständnis.
Wir staunen heute noch über ihn.
Jesus hatte eine Tendenz in Richtung Gotteserkenntnis.

Daß unterschiedliche Anlagen in Menschen zu unterschiedlichen Resultaten führen, sieht man besonders gut an Saul und David, den ersten beiden Königen Israels.

Saul und David waren beide von Gott erwählte Könige.
Doch obwohl Gott Saul beglaubigt und unterstützt, sind die Tendenzen zu Unsicherheit und Furcht wegen Minderwertigkeitsgefühlen und zu äußerster Härte von Anfang an zu sehen.
Jahre später sieht man: Seine Furcht lähmt ihn. Statt die Philisterangriffe abzuschmettern, sitzt er unter einem Baum.
So ist Saul schließlich vor Goliath kleinmütig, während David voller Glaubensmut ist. Dabei hat Saul bis dahin große Kriege gewonnen. David hat dagegen nur einen Löwen und einen Bären erlegt.

David war aus anderem Holz. In 1 Samuel 16, 18 sind die inneren Tendenzen des gerade mal Sechzehnjährigen aufgezählt. Er gilt bereits als guter Musiker, als tapfer, als Mann des Kampfes (ein Problemlöser), des Wortes mächtig (also kein Idiot), von guter Gestalt und -- der Herr ist mit ihm. Man sagt ihm ein intaktes geistliches Leben nach.

Während die Tendenzen Sauls ihn zu einem ängstlichen, mißtrauischen, mordbereiten alten Mann machen, machen David seine Tendenzen zu einem Sieger. Sein Großmut und Gottesfurcht leiteten ihn auch in schlimmsten Verfolgungszeiten auf dem rechten Weg und formten später sein Königtum.

Deine Tendenzen bestimmen deine Zukunft!
Wo willst du in 10, 20 oder 30 Jahren sein? Wirst du alt und bitter sein oder voller Glauben?
Sei dir deiner problematischen Tendenzen bewußt und wirke ihnen entgegen.
Fördere deine guten Tendenzen. Sie schaffen dir eine lebenswerte Zukunft.

Sonntag, 5. Februar 2012

Rahab in FFO

Wir hatten einen super Intensivtag gestern. Rund 50 Leutchen haben teilgenommen und einen wunderbaren Tag in der Gegenwart Gottes verbracht.

Markus Rex, unser Gastsprecher, hat über Glauben gesprochen und heute morgen über die Erneuerung des Sinnes. Markus sagt: Worauf du blickst, bestimmt, wohin du gehst.
Innerlich.
Eine Person, die sich ständig mit Zipperlein beschäftigt, wird eher krank, als eine Person, die keine Zeit für die nächsten Modekrankheit hat.
Jemand, der mit Gott rechnet, wird ihn öfter erleben, als eine "realistische" Person, die nur sehen kann, was sie direkt vor Augen hat.

Paulus sagt, "Wir schauen nicht das Sichtbare an, sondern das Unsichtbare. Denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig." 2 Korinther 4, 18.

Deine Probleme (und deine Erfolge) sind zeitlich.
Gott ist ewig. Rechne mit ihm.

Markus wohnt in Frankfurt/Oder, einer atheistisch geprägten Umgebung.
Ich beneide ihn nicht.
Er hat ständig mit Leuten zu tun, denen vom süßen Gift des Sozialstaats die Würde und der Ehrgeiz geraubt wurde. Diese Leute müssen sich nicht anstrengen, sie müssen nicht arbeiten, sie brauchen Gottes Segen nicht. Der Staat verschafft ihnen ein anstrengungsloses Sozialeinkommen, das zwar nicht hoch ist, aber zum Leben allemal langt.

Natürlich gärt dort die Unzufriedenheit.

Gott hat den Menschen nicht dazu gemacht, ständig wie im Tagtraum zu leben, auf Soma wie in Huxleys "Brave New World." Wir fühlen uns nur dann wirklich gut, wenn wir einem Ziel nachjagen, das unsere Fähigkeiten maximal beansprucht. Dann erleben wir Hochgefühle. Arbeit kann durchaus Spaß machen.

Markus erinnert mich an die Kundschafter, die Josua nach Jericho sandte. Die ganze Stadt wollte mit Gott nichts zu tun haben--bis auf eine Frau namens Rahab, eine Hure, ausgerechnet. Doch Gott rettet, wer immer gerettet werden will und von allen Bewohnern Jerichos war ihre Familie die einzige, die gerettet wurde. (Josua 2 + 6). Sie wurde sogar eine der Urgroßmütter Jesu Christi.
Markus' Aufgabe ist es, die Rahabs von FFO zu finden.
Er packt das.
Er hat das gleichmäßige, stete, unbeirrbare Naturell dazu. Gott segne ihn.

Wir werden ihn mal wieder haben.

Freitag, 3. Februar 2012

Markus Rex im CGZ-Intensiv-Tag

"Sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte."
Apostelgeschichte 17, 11.

Morgen ab 9 in der Früh findet unser erster CGZ-Intensivtag des Jahres statt. (Es wird warm sein! Die Heizung läuft schon seit Mittwoch).
Wir hören 7 halbstündige Botschaften vom Lehrteam, unterbrochen von 15-minütigen Kaffee- und Palaverpausen.

Man kann also kommen, wenn man das Wort hören will.
Oder wenn man Gemeinschaft pflegen will.
Oder beides.

Gastsprecher ist diesmal Pastor Markus Rex aus Frankfurt/Oder. Er hat einen prima Lehrdienst. Einen ersten Eindruck kann man sich auf www.wugffo.de verschaffen.

Hauptthema ist Veränderung.
Ich werde auch sprechen und hab schon eine super Botschaft.

Donnerstag, 2. Februar 2012

St. Paul's Chapel, NYC

Das älteste durchgehend genutzte öffentliche Gebäude in der Stadt New York ist St. Paul's Chapel, die Kapelle hinter der Trinity Church. Seit 1766 feiert man darin Gottesdienste.

Die Kapelle überlebte Kriege, Feuersbrünste ... und einstürzende Wolkenkratzer.

St. Paul's steht nämlich gleich neben Ground Zero.

Als man nach dem Zusammenbruch der Zwillingstürme am 14. September 2001 die Gegend um den Unglücksort untersuchte, stellte man fest, daß nichts mehr stand. 1 Milliarde Kilo Stahl und Beton waren zusammengebrochen und hatten wie eine Bombe eingeschlagen. Alles lag zerstört--bis auf die Kapelle.
Ein 70 Jahre alter Maulbeerfeigenbaum hatte das Gebäude abgeschirmt. Der Baum lag zerfetzt am Boden. Die Kirche aber stand noch. Nicht ein Fenster war geborsten. (Eine Scheibe war angeknackst).

Man benutzte St. Paul's als Basis für die nun anrollenden Rettungs- und Aufräumarbeiten.

Ich denke, Gott wollte allen aufmerksamen Beobachtern da was mitteilen.

St. Paul ist unverwüstlich.
Jesus benutzt ihn heute noch. Seine Offenbarungen bestimmen noch heute ganz maßgeblich das Leben von Millionen Menschen. Unter anderem meins.

"Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft."
Paulus in 1 Korinther 1, 18.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Thanks

Rabbi Schmuel NaHagid hat einst gesagt, "Undankbarkeit Menschen gegenüber ist Undankbarkeit Gott gegenüber."

Das stimmt!

Denn Gott hat viele seiner Aufgaben gegenwärtig an sterbliche Menschen delegiert.
Die Justiz ist beispielsweise seine Dienerin, sagt Paulus.
Die Christen in ihrer Gesamtheit sind der "Leib Christi", an dem Jesus das Haupt ist. WIR sind die Täter der Werke Christi heute. Die Werke Christi sind alle guten Werke, die man tun kann. (Nicht nur Wunder. Bitte!)

Für welche guten Werke bist du bekannt?
Bist du auch für eine gewisse Dankbarkeit bekannt?
Diese innere Einstellung hat's nämlich in sich. Denn Gott sagt:

"Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg. Ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen."
Psalm 50, 23

Bedank dich mal wieder.
Bei Gott UND Menschen.