Sonntag, 30. Januar 2011

Es knackte...!

Gestern abend war Praise Night, wo wir auch wieder für Kranke gebetet haben.

R.B. hatte da ein prima Erlebnis.
Er wurde geheilt, obwohl er nicht mal in der Heilungsreihe stand, wo wir Kranken in Übereinstimmung mit Markus 16, 18 die Hände aufgelegt haben. Er hatte sich beim Sport das linke Bein verletzt und daher seit etlichen Monaten beständige Schmerzen in der linken Seite, von der Hüfte bis zum Knie, das außerdem hinten geschwollen war. Als er nach vorn in die Reihe kommen wollten, knackte es beim ersten Schritt laut. Beim zweiten stellte er seine Schmerzfreiheit fest. Er stoppte und untersuchte sein Knie: Die Schwellung hinten war verschwunden.
Er hat neute morgen nochmal davon berichtet.

M.G. hatte Magenübersäuerungsprobleme, die zu Schmerzen im ganzen Brustraum führten. Nachts war es schlimm. Nach dem Gebet fühlte er sich befreit und tat das auch öffentlich kund. Heute morgen machte er sich im Glauben an seine Heilung einen Orangensaft und trank den--ohne die üblichen problematischen Nachwirkungen. Das hat er mir heute morgen mitgeteilt.

Das sind nur zwei Berichte.
Noch viele andere gute Dinge sind passiert.

"Pastor, warum tut Gott sowas bei euch und nicht überall?"

Gott heilt Menschen schon überall, das ist nur nicht so bekannt. Wir sind da nichts besonderes. Er heilt dort, wo das biblische Evangelium von Jesus von Nazareth, dem Christus, in aller Klarheit gepredigt wird. Gott bestätigt nicht Prediger, sondern sein Wort. Egal wer es predigt: Dem werden Zeichen folgen. Denn der Herr tut sie und nicht wir.

So heißt es in Markus 16, 20:
"Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und DAS WORT durch die darauf folgenden Zeichen bestätigte."

Samstag, 29. Januar 2011

Praise Night

Nicht vergessen:
Heute abend ist wieder Lobpreisgottesdienst im CGZ.
Beginn um 19.30 Uhr. Ende wie üblich so um 21.30 Uhr.

Wir werden auch wieder für Kranke beten, denn in Markus 16, 17-18 heißt es:
"Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie ... Kranken die Hände auflegen, und sie werden sich wohlbefinden."

Mittwoch, 26. Januar 2011

Gottes Liebe

"Pastor, ich fürchte irgendwie, daß Gott sauer auf mich ist."

Wenn du an Jesus glaubst und von Herzen mit ihm gehen willst, ist Gott nicht sauer auf dich. Warum sollte er das sein?
Weil du nicht gut genug bist?
Gott weiß, daß wir hier auf der Erde immer eine gewisse Erdenschwere mit uns herumtragen werden. Wir sind noch nicht verherrlicht, sondern leben im Fleisch.

Gott erwartet keine Vollkommenheit. Er ist schon zufrieden, wenn wir in der richtigen Richtung unterwegs sind. Wie der verlorene Sohn, als er nach Hause zurückkehrte. (Lukas 15). "Als er aber noch ferne war, sah sein Vater ihn und wurde bewegt und lief hin, fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn."

Wir sind in der richtigen Richtung unterwegs, wenn wir von Herzen Gottes Willen tun, so, wie wir ihn verstehen. Dann kommt Gott uns entgegen und liebt uns.

Es ist wichtig, das zu glauben. Ohne die Gewißheit, daß Gott uns liebt, können wir nicht kraftvoll beten. Der Glaube gedeiht nicht auf der Verdammnis.
Deswegen: "Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat." 1 Johannes 4, 16.

Dienstag, 25. Januar 2011

WoMa kommt

Dr. Wolfhard Margies, Pastor der Gemeinde auf dem Weg in Berlin, hat meiner Einladung entsprochen. Er wird am 5. März einen CGZ-Bibel-Intensiv-Tag mit uns gestalten. (Beginnt um 9.00 Uhr und endet um 16.00 Uhr).

Außerdem spricht er am Sonntag, 6.3.11, im Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr.

Preis dem Herrn.

Sonntag, 23. Januar 2011

Herrscher/Diener

Jesus begriff sich als Diener.

Die meisten Menschen verstehen sich als "Herrscher." Die Welt dreht sich um sie oder hat sich gefälligst um sie zu drehen. Sie akkumulieren, setzen sich durch und leben gut. Wichtig sind ihre eigenen Launen, nicht unbedingt die der anderen.

Wenn man sich jedoch ständig um sich selber dreht und den eigenen Glückslevel analysiert, stellt man unweigerlich immer fest: Es könnte besser sein. Es ginge immer noch ein bißchen mehr.
Dann ist nichts je wirklich gut genug, weder Job noch Ehepartner, noch Freunde, noch Gemeinde, noch Auto oder Haus, Wetter, oder Gesellschaft. Auch wenn wir die wechseln wie die Unterhemden, wir empfinden stets: Auch nicht gut genug.
Denn wir vergleichen uns in materiellen Dingen nie mit Leuten, die weniger als wir haben, sondern mit denen, die ein wenig mehr als wir haben.
In moralischen Dingen vergleichen wir uns mit Leuten, die ein wenig schlechter sind als wir, was natürlich auch ein Holzweg ist.

Jesus wirft das alles komplett über den Haufen, indem er sich die Haltung des Dienens zu eigen macht. Für ihn ist nicht wichtig, daß er im Treppenhaus nett gegrüßt wird, sondern daß er nett grüßt.
Weil er sich als Diener sah, hatte der Herr nie das Gefühl, zu kurz zu kommen.
Er war gut drauf, auch wenn man ihm nicht ständig dankte.
Wenn man ihn ausnutzte, hat er das gleichmütig hingenommen.

Er hat sich nicht von Gott verlassen gefühlt, als man ihn in Nazareth vom Felsen stürzen und im Tempel steinigen wollte.
Er fühlte sich nicht enttäuscht, als man sich in Kapernaum und Bethsaida nicht mit wehenden Fahnen zu ihm bekehrt hat.
Er hat getan, was zu tun war, ob das nun populär war oder nicht.
Er ist nicht verzweifelt, als ihn in Gethsemane alle verlassen haben, als seine Freunde ihn verkauften und verleugneten.
Er hat einfach Gott gehorcht.
Und wurde von Gott dafür mit Macht und Herrlichkeit belohnt.

Die Dienerhaltung beugt Selbstmitleid vor. Die ist nämlich praktisch immer ein Kind enttäuschter Erwartungen. Wer sich bemitleidet, fühlt, die Welt schulde ihm etwas.

Gib der Welt doch was, statt von ihr zu fordern.
Und wappne dich mit dem Sinn, nicht beleidigt zu sein, wenn manche nicht wollen, was du bietest.
Gott gefällt diese Haltung.

"Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern ein jeder auch auf das der anderen! Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, der in Gestalt Gottes war und es nicht wie Beute festhielt, Gott gleich zu sein.

Sondern er machte sich selbst zu nichts und nahm Dienergestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist. Und der Gestalt nach wie ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, zum Tod am Kreuz.

Deshalb hat Gott ihn hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters."
Philipper 2, 4-11

Samstag, 22. Januar 2011

Die Flut sinkt

Einige CGZ-Mitglieder wohnen in der Volkacher Gegend. Letzte Woche konnten sie nicht zum Gottesdienst kommen, weil sie mitten in der Flut wohnten, hinter Sandsäcken mit allem drum und dran.

Das Hochwasser sollte noch 40 cm steigen und damit ihre Sandmauern übersteigen. Sie baten deswegen die Gemeinde, zu beten, daß sie verschont bleiben mögen.

Die ganze Gemeinde betete also prompt am letzten Sonntag im Gottesdienst dafür, daß die Flut zurückgehen möge.

Am Montag teilten sie mit, nach dem Gebet habe der Pegel praktisch sofort begonnen, zu sinken. Und die vorhergesagten zusätzlichen 40 cm kamen nie.

Gott sei Dank.

"Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen."
Jesaja 43, 2

Freitag, 21. Januar 2011

Das dreizehnte Zeichen

"Und ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde."
Apostelgeschichte 2, 19

Ich dachte immer, es gäbe nur 12 Sternzeichen.
Nun höre ich, daß ein dreizehntes hinzugekommen ist, weil die Erde nunmal eiert.
So, wie die zwölf Apostel mit Jesus dreizehn sind, kommt ein neues Zeichen in den Kreis am Himmel.
Das neue Sternzeichen heißt Ophiuchus, bzw. Serpentarius, was beides "Schlangenträger" bedeutet. Um den Bauch des Mannes windet sich eine Schlange. Doch er hat deren Kopf und Schwanz fest in seinen Händen.
Die Schlange kann ihm nichts.
Außerdem steht der Fuß von Ophiuchus auf dem Sternbild Skorpion.
Der Schlangenbändiger tritt das Kriechtier sozusagen nieder.

Hm.

Die Römer haben in Ophiuchus den Heiler Asklepius gesehen. Weil Zeus befürchtete, die Menschen würden unter der Pflege von Asklepius unsterblich werden, tötete er ihn mit einem Blitzschlag.

Hmmmm.

Es gibt einen echten "Asklepius" namens Jesus. Ihn hat der Gott dieser Welt, der Teufel (2 Korinther 4, 4), an ein Kreuz gebracht, weil er verhindern wollte, daß die Menschen unter der Pflege von Jesus unsterblich werden.
Doch Jesus ist auferstanden und HAT der Menschheit ewiges Leben gebracht.
Seit seiner Auferstehung bezwingt er die Schlange mit beiden Händen und tritt den Skorpion nieder.
Jeden Tag.

Daß dieses Sternzeichen nun erscheint...
Ich denke mal, der Herr kommt bald wieder.

Dienstag, 18. Januar 2011

Der Hirte und der Dieb

Habe mein umsonst erhältliches PDF-Buch "Die Bank Jesu" um ein paar Details erweitert. U. a. habe ich auf der zweiten Seite folgenden Text eingefügt:

"Noch weit bestürzender, atemberaubender und folgen-schwerer ist jedoch die Finanzkrise, die seit 2007 die ganze Welt in Atem hält und Politiker an ihre Grenzen führt.
Sie hat Auswirkungen auf uns alle.
Sie fordert sogar Tote.
Unter Christen.
Ein mir persönlich bekannter, erfolgreicher Prediger hatte früher mit Depressionen zu kämpfen.
Die überwand er.
Als nun die Finanzkrise zu einem gravierenden Einbruch im Spendenaufkommen seines Dienstes führte, kehrten sie mit Macht zurück. Und überwanden ihn. Er starb, vierzehn Tage bevor dieses Buch erschien.
Ein fruchtbarer Dienst wurde so kurzgeschlossen..."

"Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und Überfluß haben."
Johannes 10, 10

Montag, 17. Januar 2011

85, das neue 40

"Siehe, ich bin heute 85 Jahre alt. Ich bin heute noch so stark wie an dem Tag, als Mose mich aussandte. Wie meine Kraft damals, so ist meine Kraft jetzt, sowohl zum Kampf, als auch um aus- und einzugehen.
Und nun gib mir dieses Gebirge, von dem der HERR an jenem Tag geredet hat! Denn du hast an jenem Tag gehört, daß die Enakiter dort sind und große, feste Städte. Vielleicht ist der HERR mit mir, daß ich sie vertreibe, wie der HERR geredet hat.
Da segnete Josua ihn und gab Kaleb, dem Sohn Jefunnes, Hebron zum Erbteil."
Josua 14, 10-13

Kaleb war mit 85 noch so fit wie mit 40.
Der Ex-Spion kundschaftete einst für Mose das Land Kanaan aus. Das Land war gut. Zusammen mit Josua machte Kaleb Reklame für das Land. "Mit Gottes Hilfe können wir es einnehmen!"

Die anderen zehn Kundschafter lobten das Land zwar auch. Doch in ihren Augen waren die darin wohnenden Riesen unüberwindbar--selbst für Gott, der vor ihren Augen bloß die 10 Plagen über Ägypten gebracht und das Rote Meer geteilt hatte.

Die zehn Zweifler starben ziemlich rasch.

Kaleb, der Glaubensoptimist, hingegen blieb jung.
Und statt sich mit 85 zur Ruhe zu setzen, kam er nochmal zu Josua, der nun dabei war, das Land einzunehmen, und verlangte als Erbteil für seine Familie den Hügel von Kirjat Arba, der größten, stärksten und ältesten Festung der Enakiter, (Riesen).
Der Mann ging auf seine alten Tage das größte Projekt seines Lebens an!
Und bewältigte es. Gott hatte ihm seine Kraft erhalten.
Wir sind nie zu alt oder zu jung für die Aufgaben, die Gott für uns hat.
In ihrem Tun liegt der Schlüssel zu unserer Lebensqalität.

Wissenschaftler haben festgestellt, daß aktive Optimisten (Glaubende) weitaus länger leben als passive Zweifler, von ihrer Lebensqualität ganz zu schweigen.

Kaleb hat's uns vorgemacht.

Samstag, 15. Januar 2011

"Ich töte dich millionenfach...!"

Das ist ein Liedtext von Nina Hagen. 1979.

Habe nun in einem christlichen Katalog eine neue CD von ihr gefunden: Personal Jesus.
Nina hat sich ja vor einiger Zeit taufen lassen.
Bin fassungslos.
Wenn man mir vor 30 Jahren erzählt hätte, die läßt sich taufen und nimmt eine CD namens Personal Jesus auf...

Nina aus Berlin war 1979 die abgefahrenste deutsche Sängerin. Sie hat für die Kaputtesten der Kaputten unter uns gesungen. Heroin-Junkies haben sie geliebt. Sie hat deren Lebensgefühl, das Verlorene, zum Teufel Stolpernde prima ausgedrückt.

Mir ist der Text mit der Gehirnerkrankung von damals noch vage in Erinnerung:
(Album "Unbehagen", Lied: "Herrmann hieß er": "Herrmann spritzt Mixturen, er sagt sich, so kommt jeder Hirnie auf Touren. Er fühlt sich weise und erleuchtet, wenn er zärtlich seine Zunge mit Speed befeuchtet...
Der Wahnsinn ist eine Reise zur Hölle. Das Gehirn erkrankt und schwankt in immer neue Dimensionen, da, wo die bösen Mächte wohnen.
Herrmann ist hinüber..."

So war die damals drauf.
Nina die Halbwahnsinnige war die diabolische Verkörperung der Stimmung von damals. Einem wird schlecht, wenn man ihre Texte wieder liest. Sie war borniert. Sie stand für das, was sich nichts sagen läßt, für das Verlorene, Unrettbare, ins Dunkel Treibende.
Und nun ist auch sie beim Herrn...!

Wunder passieren. Und es gibt für jeden Hoffnung.

"Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren ist."
Lukas 19, 10

Freitag, 14. Januar 2011

Gottes Logo

"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."
Johannes 1, 1

Das Wort für "Wort" im Urtext ist logos, von dem wir unser Wort Logo ableiten. Ein Wort drückt einen Gedanken aus und ein Logo bestenfalls eine ganze innere Haltung.

Der Mercedes-Stern zB, ein dreistrahliger Stern in einem Kreis, symbolisiert die (anvisierte) Dominanz der Benz-Motoren zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Das berühmteste Logo der Welt ist das christliche Kreuz. Es wird geliebt und gehaßt wie kein anderes. Rot-weiße Rettungswagen fahren damit herum und Osamas Terrorschüler schießen drauf in ihren Lagern.

Die Urchristen--und bekehrte Christen unserer Tage--signalisieren ihre Gruppenzugehörigkeit mit dem Fischsymbol. Das griechische Wort für Fisch ist ichthys. Ichthys setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Iesus Christos, theos huios, soter, zusammen. Zu deutsch Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter.

Doch das eigentliche Logo Gottes ist Jesus, (das Logos).
Ein sehr komplexes Logo. Doch es drückt perfekt aus, wofür der unsichtbare, alles erfüllende Gott steht.

Wer Jesus sieht, sieht Gott.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Ingolf Ellßel kommt

Habe heute eine Email von Pastor Ingolf Ellßel erhalten, aus Los Angeles, wo er sich mit dem Weltvorstand der Pfingstbewegung trifft. Pastor Ingolf war lange Jahre Präses des Bundes freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR in Deutschland. Er leitet das Christus Centrum Tostedt vor den Toren Hamburgs.

Pastor Ingolf war schon einige Male bei uns und hat uns immer sehr inspiriert.
Er kommt diesmal am 18. und 19. Juni 2011 zu einem Intensiv-Samstag und anschließendem Sonntagsgottesdienst zu uns.

Preis dem Herrn.

"Er hat die einen als Apostel gesetzt und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere zu Hirten und Lehrern, zur Zurüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, zur Erbauung des Leibes Christi."
Epheser 4, 11

Dienstag, 11. Januar 2011

Gloryworld

"Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!"
Josua 24, 15

Hatte heute abend einen Termin für ein Krisengespräch. Ein Ehepaar, das sich vor 14 Tagen für Jesus entschieden hat, wollte diverser Probleme partnerschaftlicher und anderer Art besprechen.

Daraus wurde jedoch nichts, denn als mir die beiden gegenübersaßen, erzählten sie, wie sehr der Herr sie in den letzten Tagen bereits verändert hat. Jahrzehntealte Beziehungskrisen lösten sich praktisch von selber. Ja, das Paar hat schon etliche Familienmitglieder zu Jesus geführt. Sie sprachen mehr über Hilfen für diese, als von sich selbst.

Manchmal packt der Herr ganze Sippschaften und leitet sie zur Umkehr und zum Leben mit ihm. Halleluja.

Hinterher hatte ich noch Zeit, Jorge und seinen Mitarbeiterinnen ein bißchen dabei zuzusehen, wie sie Filmaufnahmen für den Multimediateil der CGZ-Lobpreis-CD erstellten.
Das Nebelgerät war auch aktiv. Wolken waberten und der Gemeindesaal nahm immer mehr die Gestalt eines Vorhofs zum Himmel an.

Ist er ja auch...

Sonntag, 9. Januar 2011

Dein Dienst für Gott

Man kann seine Arbeit auf drei unterschiedliche Weisen betrachten.

Als Job, den man macht, weil man nun mal Geld braucht.
In diesem Fall führt die Arbeit unweigerlich zu Frust. Man wird seine Arbeit nicht leiden können und nie das Gefühl haben, genug zu verdienen. Mit Trillerpfeifen im Mund demonstriert man für seine nächste Lohnerhöhung.

Als Karriere.
Hier liegt die Betonung auf Aufstieg und Prestige. Man blickt auf äußerlichen Erfolg. ("Wie sehen mich die anderen?") Bleibt der Erfolg aus, ist das Selbstwertgefühl angekratzt.

Als Berufung: Du weißt, du tust Gottes Willen für dein Leben.
Man tut etwas Sinnvolles, Großes, das man gern tut. In diesem Fall sind Erfolg und Geld dann relativ unwichtig.

Ob man in seiner Berufung lebt, ist nicht immer gleich offensichtlich.
Ein Manager oder Arzt, Anwalt oder Pastor kann seine Aufgabe als Job begreifen und deshalb ständig nach einer besseren Stelle Ausschau halten, die mehr bringt.
Ein Müllwerker andererseits kann seine Arbeit als Berufung erleben und ganz drin aufgehen. Er befreit die Welt von Unrat und ist begeistert darüber.
Der eine ist glücklich, die anderen nicht.

"Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe."
Johannes 4, 34

Freitag, 7. Januar 2011

Asia Bibi

Meine erste Radionachricht des Jahres war die Meldung über die Bombardierung einer koptischen Kirche in Ägypten durch durchgeknallte Moslems.
Die letzten Toten des Jahres 2010 waren möglicherweise diese Christen, die starben, während sie Gottesdienst feierten.
Märtyrer für Jesus.

In Pakistan wurde nun der populäre Gouverneur Salman Taseer von seinem eigenen Leibwächter ermordet. Malik Mumtaz Hussain Qadri pumpte 40 Kugeln in seinen Chef.
Warum?
Gouverneur Taseer hat das pakistanische Blasphemiegesetz kritisiert und Sympathie für Asia Bibi bekundet. Er hatte sie mutig im Gefängnis besucht und versucht, ihr beizustehen.

Wer ist Asia Bibi?

Asia ist eine pakistanische Christin, die einigen anderen Landarbeitern etwas Wasser angeboten hat. Die weigerten sich, es zu trinken, da Christenhände angebotenes Wasser offenbar irgendwie verunreinigen.
Man stritt sich.
Asia verteidigte ihren Glauben, was die anderen mit Lästerung ihres eigenen mohammedanischen Glaubens gleichsetzten. Später sagte sie, eine Meute ihrer Beschuldiger hätte sie vergewaltigt.

Ein pakistanischer Richter hat sie zum Tod durch den Strang verurteilt.
Was sonst?

Gouverneur Taseer wollte ihr beistehen und ist nun tot.
Eine Facebook-Fanpage seines Mörders Quadri wurde vom Netz genommen. Er zog tausende "Freunde" an. Selbst das "moderate" religiöse Establishment in Pakistan feiert die Tat und proklamiert, sie sei eine Warnung an alle Regierungsstellen, diese sollten besser ihre Lektion lernen aus dem exemplarischen Tod Salman Taseers.

Warum halten wir nicht gerade jetzt mal inne und beten für Asia Bibi?

"Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! Denn ... ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir."
Matthäus 25, 34-35.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Buch fertig!

Nun ist es soweit!

Bin endlich fertiggeworden mit meinem Buch "Die Bank Jesu", in dem es über "Sichere Finanzen in Zeiten der Krise" geht.

Eigentlich geht es ganz allgemein um die biblische Haltung zum Mammon, nicht nur in Zeiten der Krise. Solche Zeiten können einen aber für Gott und sein Reden öffnen. Der Titel soll natürlich Betroffene besonders ansprechen.

Das 140-Seiten-Buch ist umsonst erhältlich unter www.OnlineKirche.org.

"Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, daß er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet."
2 Korinthe 8,9

Dienstag, 4. Januar 2011

Erste Eindrücke

Das Jahr begann mit einem ausgesucht schönen Feuerwerk, (das der Nachbar, wie mir scheint, nur für uns abgebrannt hat).
Die erste Ampel des Jahres war grün.
Der erste Gottesdienst war richtig gut besucht.
Die erste Botschaft war antizyklisch. (Mitten in der Ferienzeit predige ich über Arbeit und Beruf/Berufung).

Das hatte einen schockierenden Grund. Ich stellte nämlich fest, daß die erste Person, von der Gott sagt, er habe sie mit dem Heiligen Geist erfüllt, kein Gottesmann im herkömmlichen Sinn ist, dh es war kein König, Priester oder Prophet.
Es war kein Prediger.

Es war ein Handwerker.
Von Bezalel heißt es, "Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel... und habe ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit, Verstand und Können und für jedes Kunsthandwerk, Pläne zu entwerfen, um in Gold, Silber und Bronze zu arbeiten. Auch mit der Fertigkeit zum Schneiden von Steinen zum Einsetzen und mit der Holzschnitzerei habe ich ihn begabt, damit er in jedem Handwerk arbeiten kann." (2 Mose 31, 2-5).

Allroundhandwerker Bezalel und seine Mitarbeiter sollten die Stiftshütte bauen.
Das griechische Wort für "Allroundhandwerker" ist tekton.
Bezalel war ein tekton.
Jesus war 9/10 seines Lebens auch nicht Prediger sondern... tekton!
Genaugenommen blieb Jesus das auch, als er Vollzeitprediger wurde. Allerdings baute er nun keine Gebäude mehr und stattete die aus, sondern er baute nun die neutestamentliche Stiftshütte namens "Gemeinde" aus lebendigen Steinen namens Christen, mit Werkzeugen namens Apostel, Prophet, Evangelist, Pastor und Lehrer. (Epheser 4, 11). Er tut das immer noch.
Handwerker Jesus.

Begabungen und Talente sind Geisterfüllungen, die Gott den Menschen gibt.
Wer seine Begabungen herausfindet, spürt eigentlich Gott nach.
Wer seine Talente dann auch noch kultiviert, der tritt in den Plan Gottes für sein Leben ein.

Wir müssen unsere Vorstellung von Geistlichkeit überdenken. Geistlich ist nicht nur, wer viel betet und die Bibel liest, sondern auch, wer arbeitet.

Arbeiter, die in ihrem individuellen Begabungsfeld tätig sind, erleben bei der Arbeit (!) die Salbung Gottes. Wenn sie völlig bei der Sache sind, steuern sie geradewegs in ein emotionales Hoch hinein.
Wie gesalbten Predigern das auch passiert.
(Psychologen, die das Phänomen studieren, nennen das "Achieving Flow," in den Glücksstrom geraten).

Die Hochgefühle des "Flow," des Salbungserlebens, stehen allen offen.
Allen, die willig sind, ihre Talentausstattung ordentlich ins Schwitzen zu bringen.

Diese Erkenntnis ist nicht weniger als revolutionär.