Samstag, 26. Oktober 2013

UFOs und deine Gene

"Du wobst mich in meiner Mutter Leib."
Psalm 139, 13

Ich dachte immer, die Evolutionstheorie sei unter Wissenschaftlern unumstritten. Schließlich wird sie in allen Schulen als Fakt gelehrt. Nun lese ich, daß das überhaupt nicht der Fall ist! Führende Biologen, Geologen und andere nennen sie ein Märchen für Erwachsene. Sie gilt in vielen Kreisen als hoffnungslos überholt.
Die Wahrscheinlichkeit, daß die Kräfte, die im Universum walten, so sind, wie sie sind, ist eins zu zehn hoch zehn hoch 123.
Also null.
Es gibt nämlich im ganzen Universum keine zehn hoch zehn hoch 123 Partikel.
Sogar der berühmte britische Wissenschaftler Stephen Hawking sagt über die unglaubliche Zahl an nötigen kosmischen Zufällen, "Es wäre schwierig, zu erklären, warum das Universum auf diese Weise enstanden sein sollte, außer als Tat eines Gottes, der die Absicht hatte, Wesen wie uns zu erschaffen." (Hawking, A Brief History of Time, S. 140).

Auch Francis Crick, der die Doppelhelix des Genoms entdeckte, kann angesichts der Komplexität des menschlichen Erbguts nicht länger an ein zufälliges Entstehen glauben. Zu vielfältig sind die Vorgänge in den Zellen, zu unglaublich die Programmiersprache, die sie benutzen, um einfach so ohne Urheber entstanden zu sein.
Ein auf dem Tisch liegendes Handy wird von sich aus nie eine SMS an jemanden senden, obwohl es Tasten zur Eingabe hat. Es braucht einen Bediener.
Ein Baum wird nie von selber die gedruckten Werke von Goethe und Schiller wachsen lassen. Auch in einer Milliarde Jahre nicht. Da muß ein Holzfäller ran, dann ein Papiermacher, dann ein Dichter, dann ein Drucker.
Eine Explosion in einer Druckerei wird auch nie zu einem Gedichtband mit schnörkeliger Schrift und Goldschnitt führen, auch nicht zufällig, sondern immer zu Chaos.
Francis Crick hat das erkannt.
Er hält die menschlichen Gene für atemberaubende Informationsträger, die auf einen intelligenten Erfinder hinweisen. Was schließt er also daraus?
Daß Außerirdische in Raumschiffen auf der Erde waren und hier mit ihren überlegenen technischen Mitteln das Leben in Existenz gerufen haben. (Kein Witz!)
Aliens standen also an der Wiege des Lebens, nicht die Evolution oder Gott. Sagt Crick.

Warum wehren sich so viele gegen das Offensichtliche? Nämlich daß Gott die Welt gemacht hat.
Weil sie ihr eigenes Ding machen und sich Gott nicht unterordnen wollen.
Doch solcherlei weise Leute werden keine Entschuldigung haben, wenn sie mal vor Gott stehen:
"Sein unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft wie auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien, weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden." (Römer 1, 20-22).

Das muß uns aber nicht passieren. Gott hat sich in Jesus offenbart. Er ist gut. Er hat die Sünden der Welt auf sich genommen. Um Frieden mit Gott zu bekommen, muß man ihn lediglich als Gott anerkennen, um Vergebung bitten, und Jesus nachfolgen.
Kann jeder.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Deine Schwächen, deine Fehler und Gott

"Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war."
Psalm 139, 16

Die "Urform", von der David redet, ist der Embryo, aus dem er hervorging.
Gott kennt uns, er hat uns gemacht. Sein Plan für unser Leben berücksichtigt auch unsere menschlichen Fehler und Schwächen. Er plant sie sogar mit ein.
Behaupte ich.
Wir steigen im Leben nicht so hoch wie wir könnten, wenn wir unsere Fehler und Schwächen ausmerzen würden. Doch den Plan, den Gott für uns hat, können wir allemal erfüllen, wenn wir uns nicht total dusslig anstellen (wie etwa der Pharao oder Saul, oder Judas).

Was wäre zB aus Johannes dem Täufer geworden, wenn er Jesus nachgefolgt wäre, wie er anderen gepredigt hat? Herodes hätte ihn nicht geköpft, denn er hätte Herodes nicht angeklagt. Stattdessen hätte er Jesus zugehört.
Er hätte sogar der engste Vertraute Jesu werden können. Denn niemand außer Jesus kannte Gott wie Johannes ihn kannte. Die beiden hätten sich auf einer ganz eigenen Ebene unterhalten können. Das wäre für Jesus, der über seine Jünger manchmal den Kopf schütteln mußte, sicher ein großer Segen gewesen.
Ziemlich sicher hätte Jesus ihn ausgesandt wie die Zwölf, denen er gesagt hatte, "Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus."
Was für eine erweckliche Rolle hätte er in der Urgemeinde spielen können?
Allein, nichts davon geschah.
Denn Johannes starb im Alter von ca. 33 Jahren durch das Schwert eines Henkers, was ganz sicher nicht Gottes vollkommener Wille war. Er hat uns 70 oder 80 Jahre verheißen.

Dennoch sagt Jesus von Johannes, daß er der Größte von Frauen Geborene sei. Auf seine Weise war Johannes also ein tadelloser Gottesmann. Seine Hauptaufgabe im Leben war, dem Messias den Weg zu ebnen, auf das Kommen Jesu hinzuweisen und erwecklich zu predigen. Das tat er.
Und gut war's.

Freitag, 18. Oktober 2013

Was heut' geschah, vor etwa 1000 Jahren

"Auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen."
Matthäus 16,18

Am heutigen Tag im Jahr 1009 AD hat der Fatimiden-Kaliph Al-Hakim bin Amr Allah die Kirche vom Heiligen Grab (auch Auferstehungskirche genannt) zerstört, und zwar bis runter auf den Felsen, auf den sie gebaut war.
Der Kaliph (Herrscher an Mohammeds statt) ist längst tot. Die Auferstehungskirche hingegen ist wieder auferstanden, wie Jesus auch.

Vielen ist es nicht bewußt, doch heute wird das Christentum mehr verfolgt als je in seiner zweitausendjährigen Geschichte. Aus aller Welt hört man Horrormeldungen--und nicht nur in mohammedanisch gläubigen Ländern, in denen es zugegebenermaßen sehr oft gleich um Leben und Tod geht.
Auch im Westen liegt vieles im argen.
Das US-Finanzministerium beispielsweise hat die Gemeinnützigkeitsanerkennung von vielen christlichen Werken absichtlich jahrelang verschleppt, bis der Skandal endlich öffentlich wurde. Publizisten in Deutschland, die nichts weiter tun als das klassische (biblische) Familienbild hochzuhalten, werden von Schwulenaktivisten verfolgt und mit Klagen bedroht.
Alle diese Christenhasser werden vergehen. Und wenn sie fort sind, wird die Gemeinde immer noch--oder erst recht--blühen.

Es ist jedoch auch so, daß sich das Christentum gegenwärtig stärker ausdehnt, als je zuvor in seiner Geschichte. Es heißt, daß sich allein in Ch in a jeden Monat eine Million Menschen zu Jesus bekehrt. Über kurz oder lang wird das ein christliches Land.

Das ist doch was.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

"Die Welt ist so schlecht..."

"Pastor, die Welt ist so schlecht. Ich könnte verzweifeln an der Schlechtigkeit der Welt."

Stimmt schon.
Doch Gott wußte das auch und ließ uns trotzdem auf der Erde, nachdem er uns errettet hat und wir zum Glauben kamen. Er hat uns nicht stehenden Fußes in den Himmel geholt.
Warum läßt er uns hier unten weiter leiden, wenn die Welt doch so schlecht ist?
Zum einen braucht die Welt uns noch: Wir sind Salz der Erde und ihr Licht. Wenn wir nicht für das Gute und Wahre einstehen, dann tut's niemand. Wir lassen unser Licht leuchten durch gute Taten und erzählen denen, die Jesus noch nicht kennen, von der Erlösung in Christus. Glücklicherweise ließ Gott ja auch jemanden unseren Weg kreuzen, so daß wir uns bekehren konnten.

Zweitens: Alle Schlechtigkeit der Welt und ihre Probleme sind zeitlich. Sie ändern sich.
Der Sieg Christi ist ewig.
Paulus sagt: "Ich denke, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll." (Römer 8, 18). Zu deutsch: Unser Leiden hier ist halb so schlimm. Es ist oft nur groß in unseren Augen. In Wirklichkeit ist es relativ gering.

Was wir jetzt erleiden ist nichts im Gegensatz zu dem Guten, das Gott uns noch erleben lassen wird.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Damnation? No thanks

"Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat."
1 Johannes 4, 16

Vielen protestantischen Christen sagt man nach, daß sie sehr selbstkritisch sind und sich oft für ihre gefühlte Unzulänglichkeit verurteilen.
Stimmt schon, latente Verdammnisgefühle sind eine Plage.
Manche Christen bitten immer mal wieder um Vergebung für Dinge, für die sie schon tausendmal um Vergebung gebeten haben.
Warum tun sie das?
Nun, eben wegen latenter Verdammnisgefühle.
Denen muß man sich jedoch entschlossen entgegenstellen. Nachdem wir einmal um Vergebung gebeten haben (und die Sünde nun lassen), wurde uns vergeben. Egal, was unsere Gefühle dazu sagen. Auch Vergebung muß man im Glauben annehmen, nicht nur Heilung und solche Dinge.

Jesus ist für uns ans Kreuz, ohne daß wir ihn dazu ermutigen mußten. Er trug unsere Sünden, völlig unabhängig von unserem Wohlverhalten.
Das müssen wir uns vergegenwärtigen. So erkennen wir die Liebe, die Gott zu uns hat. Wenn wir die nicht nur theoretisch erkennen, sondern praktisch glauben, dann können wir zuversichtlich beten und bekommen Erhörungen.
Ohne Freiheit von Verdammnisgefühlen sind wir geistlich gelähmt.
Aber:

"Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind."
Römer 8, 1

Intensivtag-Review

Wir hatten am Samstag einen prima Intensivtag zum Thema "Siegreich leben."
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Mitarbeiter: die Prediger und auch das selbstlose Küchenteam. Ihr wart großartig.

Vielen Dank auch Manfred Roth, der ohne daß wir das abgesprochen hätten (!), über genau dieselben Stellen predigte wie ich, (1 Johannes 4, 16-19), ohne daß wir uns wiederholt hätten, denn was ich ausließ, besprach er.

Jesus ist das fleischgewordene Wort Gottes, "und wir sahen seine Herrlichkeit." (Johannes 1, 14).
Das Wort Gottes muß auch in uns "Fleisch werden", damit wir seine "Herrlichkeit sehen", dh Gottes Segen sich in unserem Leben durchsetzt.
Das bezwecken wir mit unseren Intensivtagen.

Freitag, 11. Oktober 2013

Intensivtag mit Manfred Roth!

"Sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften."
Apostelgeschichte 17, 11

Morgen ab 9:00 Uhr findet unser Herbst-Intensivtag mit Manfred Roth aus der Schweiz statt.
Manfred ist Pastor des Biblischen Glaubenszentrums in Schaffhausen, wo die Wasserfälle plätschern. Er ist ein beliebter Konferenzsprecher.

Intensivtag heißt der Tag, weil wir uns intensiv mit dem Wort Gottes einweichen lassen: Sieben halbstündige Predigten mit Viertelstundenpausen dazwischen sind schon intensiv.
Mittags gehen wir zum Essen, nachmittags so ab 13:30 Uhr geht's weiter bis ca. 16:00 Uhr.

Wer will, kann kommen.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Papst und Erlösung

"Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm."
2 Korinther 5, 17

Neulich las ich ein Interview mit dem neuen Papst Franziskus. Der italienische Journalist fragte ihn, "Haben Sie die Gnade erhalten?"
Er meinte die Gnade der Errettung.
Der Papst sagte, "Das weiß man nicht."
Er sprach von seiner eigenen Heilsgewißheit.
Nun ist Franziskus ganz sicher ein guter und edler Mann, der Gott gefallen will. Doch seine Antwort hat mich tief getroffen. Denn wenn nicht einmal der Papst sicher ist, daß er gerettet ist, wo bleibt da der gemeine Katholik?

Nun ist es so, daß wir schon wissen können, ob wir errettet sind oder nicht. Wenn wir erlöst sind, dann haben wir einen inneren Zeugen, der uns Gewißheit verleiht. Paulus sagt, "Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind." (Römer 8, 16).
Ich weiß daß ich gerettet bin. Denn Gott hat sich mir als Retter geoffenbart. Ich vermute nicht nur, daß Jesus lebt, ich weiß es. Ich bin von dieser unsichtbaren Tatsache vollkommen überzeugt. Ich weiß sogar noch ganz genau, wo und in welchem Zusammenhang sich diese Gewißheit bei mir eingestellt hat.
Und das geht nicht nur mir so, sondern hunderten von Millionen Menschen in aller Welt. Wir sind aus Glauben gerettet. Das heißt, wir sind gerettet, weil wir glauben.

Wenn eine Person gern gerettet wäre, aber nicht weiß, daß sie vor Gott angenommen ist, (also gerettet ist), dann schlägt sich das in Verlorenheits- und Verdammnisgefühlen nieder. Diese Gefühle wiederum führen zu guten Taten, die vollbracht werden, um vor Gott angenehm zu werden.
Furchtbar. 
Denn das funktioniert nicht.
Gute Taten können das Werk Jesu nicht ersetzen. Gerettet wird man ausschließlich durch den Glauben an das vollbrachte Erlösungswerk Christi, nicht durch gute Taten.

Wir tun gute Taten nicht um gerettet zu werden, sondern WEIL wir gerettet sind und uns nun für unsre Erlösung nun erkenntlich zeigen wollen.

Trotz all unserer menschlichen Fehlerhaftigkeit sind wir als Gläubige nicht länger einfach nur erlöste Sünder, eine Stufe über den Würmern, sondern wir sind "die Gerechtigkeit Gottes", (so gut und gerecht wie Gott selber).
Sagt Gott!
Unsere Aufgabe ist nun, das auch auszuleben.

Montag, 7. Oktober 2013

Lohn der Zuversicht

"Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat."
Hebräer 10, 35

Im Kontext geht's bei obiger Schriftstelle darum, den Glauben an Jesus nicht wegzuwerfen. (Der Hebräerbrief wendet sich an Christen, die schon lange Christen sind und warnt sie vor geistlicher Totalverflachung). Doch man kann die Stelle auch als allgemeingültiges Prinzip anerkennen.

Das Wort "Zuversicht" ist im Urtext "parrhesia" und bedeutet auch noch "Kühnheit" und "Freimütigkeit."
Es setzt sich aus "par", alles, und "rhesia", Rede, zusammen.
Zuversicht kann man demnach vom Reden nicht trennen. Zuversicht bemerkt man vor allem in den Worten einer Person. Man merkt auch, wenn sie nicht da ist.

Genauso interessant ist das Wort "Belohnung", griechisch "misthapodosia."
Misthapodingsbums ist auch das Wort für "Lohn", "Bezahlung", "Gehalt."
Man könnte glatt behaupten, Gott "bezahlt" uns für die innere Haltung der Zuversicht.

Großen Glauben, Zeichen, Wunder und mächtige Taten kann man nicht einfach durch eine Willensentscheidung herbeiführen.
Aber man kann sich für eine Sichtweise der Zuversicht entscheiden.
Wir sollten die auf jeden Fall haben!
Paulus sagt ja, wir sollen sie nicht wegwerfen. Wie kann man wegwerfen, was man nicht hat? Gott erwartet also von uns, daß wir uns eine Haltung der Zuversicht zu eigen machen.
Dafür belohnt er uns dann.

Freitag, 4. Oktober 2013

Unterdrückter Hungerleider oder siegreicher Held?

"Der HERR ist mit dir, du tapferer Held!"
Richter 6, 12

Vielen Christen geht es wie Gideon.
Zu seiner Zeit wurde Israel von den Midianitern bedrängt, die jedes Jahr die Ernte--und damit die Wirtschaft--Israels vernichteten. Israel verarmter sehr.
Von Gottes Eingreifen keine Spur.
Deshalb sagte Gideon, als ihn der Engel des Herrn einen Helden nennt, "Bitte, mein Herr, wenn der HERR mit uns ist, warum hat uns denn das alles getroffen? Und wo sind all seine Wunder, von denen uns unsere Väter erzählt haben, wenn sie sagten: Hat der HERR uns nicht aus Ägypten heraufkommen lassen? Jetzt aber hat uns der HERR verworfen und uns in die Hand Midians gegeben."

Für viele ist Gott sooo weit weg. Stattdessen sind ihnen ihre Probleme ganz nah. Wie bei Gideon.
Doch auch uns steht der Engel des Herrn gegenüber und nennt uns, "Siegreicher Held!"
Hier zum Beispiel: "Wir sind mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat!" (Römer 8, 37).

Gideon wußte nicht, daß nun eine Zeitenwende anstand und er zukünftig im Sieg leben sollte. Er sah nur, was vor Augen war. Mit den Augen des Glaubens vermochte er noch nicht zu sehen. Es ging ihm wie vielen von uns.
Doch Gott ließ nicht locker. Er forderte Gideon auf, den Baalsgötzen auf seinem Grundstück zu zerstören und Gott dem Herrn auf einem neuen Altar ein Opfer zu bringen.
Das tat Gideon.
Er gehorchte.
Doch weil er sich fürchete, tat er es bei Nacht, so daß niemand ihn sah. Prompt wendeten sich seine eigenen Leute gegen ihn und wollten ihn tot sehen. (Und wir denken, wir haben Probleme nachdem wir uns bekehrt haben). Doch sein Vater, ein mächtiger Mann, schützte ihn.
Wenn wir uns darauf einlassen und Gottes Wort befolgen, dann werden auch wir aus den unmöglichsten Ecken Probleme, aber auch Schutz bekommen.
Denn jemandem, der auf Gottes Wort steht, kann man den Boden unter den Füßen nicht wegziehen. Er erfreut sich Gottes besonderer Fürsorge und Gott kann man nicht bewegen. (Wo will man ansetzen?)

Wir müssen wie Gideon unsere problembehaftete, gottferne Vergangenheit hinter uns lassen. Sie ist nicht die einzige Wahrheit, die es gibt. Wir dürfen nicht von unserer Vergangenheit auf unsere Zukunft schließen. Wir müssen uns ab sofort als "siegreiche Helden" sehen. Wir müssen dazu finden zu glauben, daß nun, da wir Christen sind, eine neue Zeit angebrochen ist. Die Zukunft ist gezeichnet von Siegen, von neuen, anderen Problemen und erst recht von unerwartetem Eingreifen Gottes.

Gott hat mehr für uns, als wir erbitten oder erdenken können. (Epheser 3, 20).

Dienstag, 1. Oktober 2013

Gute Nachrichten für dich!

"So viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm ist das Ja, deshalb auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre durch uns."
2 Korinther 1, 20

Wann immer Paulus in der Bibel eine Verheißung fand, bezog er sie auf sich.
Einfach so.
Wie kommt Paulus drauf, daß alle guten Verheißungen in der Bibel ihm (und uns!) gehören?

In Hebräer 13, 5 steht beispielsweise: "Begnügt euch mit dem, was vorhanden ist! Denn er [Gott] hat gesagt: "Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen."

Hier zitiert er eine Versorgungsverheißung, die zuerst dem Volk Israel gemacht wurde, (5 Mose 31, 6), dann Josua, (Josua 1, 5), und danach Salomo, (1 Chronik 28, 20).
Und er vereinnahmt sie für sich selber und die Christen allgemein.

Er geht sogar noch weiter.
In 5 Mose 25, 4 heißt es, "Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden." Ganz klar eine Verheißung für Ochsen.
Doch was macht Paulus?
Er bezieht sie auf sich! (Und auf die Prediger allgemein):
"In dem Gesetz Moses steht geschrieben: 'Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden'. Ist Gott etwa um die Ochsen besorgt? Oder spricht er nicht durchaus um unsertwillen? Denn es ist um unsertwillen geschrieben, daß der Pflüger auf Hoffnung pflügen und der Dreschende dreschen soll auf Hoffnung, am Ertrag teilzuhaben. Wenn wir euch das Geistliche gesät haben, was ist es da Großes, wenn wir von euch das Irdische ernten?" (1 Korinther 9, 9-11).

Paulus machte sich Verheißungen, die Ochsen galten, zu eigen.
Genaugenommen ist es nämlich so, daß alle Verheißungen der Bibel einer Person gelten: Jesus Christus. Wenn wir durch den Glauben "In Christus" sind, dann gelten alle seine Verheißungen auch uns.

"Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?" (Römer 8, 32).