Donnerstag, 30. September 2010

Hauptsache, man glaubt was?

"Pastor, es ist doch egal, welcher Religion man angehört. Hauptsache, man glaubt fest daran."

Nehmen wir an, ein Boot mit zwei Mann Besatzung fährt auf einen Wasserfall zu. Plötzlich kentert es.
Jemand am Ufer wirft den beiden ein Lasso zu.
Der eine ergreift es, klammert sich dran und wird an Land gezogen. Er ist in Sicherheit.

Der andere klammert sich ans Boot, das erscheint ihm größer und stabiler als so ein windiges Lasso.
Doch bald stürzt er samt dem Boot über die Kante ins Verderben.

Gott wirft dem Menschen ein Lasso zu. Es heißt Jesus. Wir müssen ihn in unser Leben einladen. Dann sind wir auf der sicheren Seite.

"Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht."
1 Johannes 5, 12.

"Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn."
2 Johannes 9.

Mittwoch, 29. September 2010

Was lesen?

"Pastor, ich bin ein neuer Christ. Die Bibel ist dick. Was soll ich lesen?"

Am Anfang empfiehlt sich, das Johannesevangelium zu lesen. Danach die Apostelgeschichte und dann den Römerbrief.
Praktischerweise sind die im Neuen Testament hintereinander angeordnet.

Lies zunächst einfach. Du wirst nicht alles auf Anhieb verstehen. Du KANNST nicht alles auf Anhieb verstehen. Lies trotzdem. Du wirst mehr verstehen, als du denkst.

Je mehr das Wort Gottes in deinem Leben fußfaßt, (du also tust, was du verstanden hast), desto freier wirst du innerlich.

"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."
Johannes (!) 8, 32.

Sonntag, 26. September 2010

Trocken

"Gott und das Wort seiner Gnade, das die Kraft hat, aufzuerbauen und ein Erbe unter allen Geheiligten zu geben."
Apostelgeschichte 20, 32.


Habe mich heute nach dem Gottesdienst mit einer ehemaligen Alkoholikerin unterhalten, die seit einem halben Jahr nichts mehr getrunken hat.
Sie ist schon länger Christ, kommt seit einiger Zeit recht regelmäßig in den Gottesdienst. Es hat sie auf einmal ganz von selbst gepackt und nun ist sie trocken. Ohne offizielle Hilfestellung. Beflügelt allein durch den Geist Gottes in ihr und die Kraft von Gottes Wort.

Der Christus wird in ihr sichtbar.

Preis dem Herrn.

Samstag, 25. September 2010

CGZ-Bibelschule, Tag 1

Wau!

Unser erster Bibelschultag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr war super. Von den angemeldeten 40 Leuten kamen 47. Sieben Nachzügler erschienen auf den letzten Drücker. Und eine Handvoll weiterer Interessenten wird den Tag via MP3 im Internet nacherleben.

Das mit den sieben halbstündigen Botschaften ist ein prima System. Die Zeit vergeht im Flug, die Prediger müssen auf den Punkt kommen und es gibt ständig was zu futtern.
Gute Teachings, super Gemeinschaft.

Viele Hände trugen zum Gelingen bei.
Allen Mitarbeitern herzlichen Dank.

Freue mich auf nächsten Monat. Dann ist George Moss aus Tulsa, Okla., einer der Sprecher. Er wird über die Geistesgaben reden.

Freitag, 24. September 2010

König Du

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum."
1 Petrus 2, 9

Wir sind auch heute noch einmal Könige und Priester.

Das hervorstechendste Merkmal eines biblischen, von Gott gesetzten Königs ist nicht unbedingt seine Macht. Er soll sich ja als Diener am Nächsten verstehen. Vielmehr ist es der königliche Segen.
Der lautet, "Tu, was deine Hand finden wird! Denn Gott ist mit dir." (1 Samuel 10, 7). Das sagt Samuel zu Saul.
Nathan wiederholt den Satz für David. "Geh hin, tu alles, was du im Herzen hast, denn der Herr ist mit dir." (2 Samuel 7, 3).

Ein neutestamentlicher König glaubt, daß Gott mit ihm ist in allem, was er tut.
Er muß nicht ewig herumeiern und ständig in allen noch so kleinen Einzelentscheidungen Gottes Willen suchen. Der lebt in ihm und inspiriert ihn. Deshalb erforscht er sein Herz, plant und schreitet frisch zur Tat.

Und hat Erfolg.

Ein NT-König hat die Erlaubnis, loszulegen.
Und wenn etwas mal nicht klappt, macht er etwas Neues.

Gibt's da was, das du gern tätest?

Donnerstag, 23. September 2010

Dein Priesterdienst

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum."
1 Petrus 2, 9

Petrus nennt uns Priester.
Ein Priester vertritt die Anliegen seines Volkes vor Gott.
Wenn jemand von einem Fehltritt übereilt wurde, dann ist es die Aufgabe des Priesters, ihn vor Gott zu entschuldigen und als sein Anwalt aufzutreten. (Bei absichtlichen Sünden ist die Priesterarbeit natürlich schwerer).
Der Priester vertritt auch Gott und teilt dessen Ratschluß mit.

Wenn wir alle Priester sind, dann müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie unsere individuelle Priesterarbeit aussieht.
Sie findet in erster Linie in unseren Familien statt.
Familienpriesterdienst sieht so aus, daß wir unseren Kinder Gottes Wort beibringen. Wir lehren sie das Vaterunser, die 10 Gebote, (wenn sie die nicht kennen, können sie sie auch nicht halten), Psalm 23. Wir erklären ihnen das Erlösungswerk und die großen Geschichten der Bibel.
Wir beantworten wichtige Fragen, bevor es andere tun, wie zB über Sex, Geld, andere Religionen, usw.
Und--last, not least--beten wir für unsere Familie.
Tun wir dies regelmäßig, füllen wir unsere Priesteraufgabe schon ganz gut aus.

Ist nicht schwer.
Man muß es bloß tun.

Dienstag, 21. September 2010

Juda verändert sich

"Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben hingibt für seine Freunde."
Johannes 15, 13

Der Patriarch Juda war lange Zeit eine Type, die ich nicht gerne in meiner Nachbarschaft gehabt hätte.

Warum?

Nun, er war ein harter, boshafter, grausamer Mann.
Er verkaufte seinen Bruder Josef als Sklaven nach Ägypten.
Aus Neid.
Weil der Papa Josef mehr mochte als seine Brüder.

Harte, boshafte, grausame Leute werden von Gott nicht gesegnet. Entsprechend starben zwei seiner drei Söhne schon in jungen Jahren, (weil sie so boshaft waren). Das Verhalten von Judas Zweitgeborenem, Onan, hat den Begriff "Onanie" geprägt. (Näheres in 1 Mose 38).
Auch seine Frau, eine Kanaaniterin, starb vor der Zeit.
Kaum war Juda "getröstet", geht er zu einer Hure.
Die entpuppt sich als seine Schwiegertochter Tamar.
Als sie schwanger ist, verlangt Juda, sie möge verbrannt werden.
Er ist einfach kein netter Mann.
Später leidet er in der Hungersnot, wie die Kanaaniter auch, obwohl er zu Abrahams Nachkommen, zum Volk der Verheißung, gehört.
In Judas Leben findet sich keine Spur von Segen oder Erlösung.
Der Himmel ist für ihn vernagelt.

Gibt es Rettung für eine solche Person?

In der Tat hatte Juda--wie auch seine Brüder--jahrzehntelang ein schlechtes Gewissen, speziell wegen der Sünde an Josef.
Die Fähigkeit zum schlechten Gewissen ist ein gutes Zeichen.

Der verkaufte Josef, der sein Leben mit Gott lebt, steigt auf zum Herrscher über Ägypten. Gott hat ihn vor der Hungersnot gewarnt und ihm gezeigt, welche Vorkehrungen zu treffen sind. Josef hat sie befolgt. Und nun gibt's in Josefs Reich Brot in Hülle und Fülle.

Juda und seine hungrigen Brüder kommen nach Ägpten, um dort Getreide zu kaufen. Sie erkennen Josef nicht, doch Josef erkennt sie. Er sieht besser aus als bei ihrer letzten Begegnung, die Brüder schlechter.

Josef könnte sich seinen Brüdern offenbaren und ihre schwierige Situation ändern, ihnen Getreide und Land schenken.
Doch er tut es nicht.

Josef weiß nicht, was seine Brüder im Schilde führen. Sind sie noch immer hart und grausam? Wollen sie in Ägypten ein wenig plündern?
Er fragt sie aus. Sie erzählen, daß sie noch einen Bruder haben, Benjamin. Josef verlangt, Benjamin zu sehen. Ben ist sein Vollbruder, der Sohn von Josefs eigener Mutter. Doch Ben ist jetzt etwa 17 und sieht praktisch so aus wie Josef, als er 17 war. Mit 17 war Josef spurlos verschwunden. Nun hängt der alte Vater Jakob an Benjamin, in dem er Josef sieht.

Als die Brüder Benjamin nach Ägypten bringen, beschließt Josef, ihn einfach dazubehalten. Als Geisel. Als Versicherung, daß seine ungestümen Brüder keinen Unsinn machen.
Die Brüder sind entsetzt. Sie befürchten, daß ihr Vater stirbt, wenn sie ohne den Jungen heimkehren.

Da offenbart Juda, daß mit den Jahren eine Veränderung in ihm stattgefunden hat.
Er nimmt den Herrn Ägyptens zur Seite und fleht ihn 16 Verse lang an: "Laß den Jungen gehen. Nimm mich dafür als Geisel."

Der harte Juda, der seinen Bruder einst verkauft hat, ist nun bereit, an Benjamins statt in die Gefangenschaft zu gehen. Es ist fast, als verkaufte Juda sich diesmal selbst in die Sklaverei, damit er sie seinem Bruder erspart.

Er ist ein völlig verwandelter Mann.

Jesus sagt, "Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben hingibt für seine Freunde." Das tut Juda.

Und Gott segnet Leute, die in Liebe wandeln.

Als Juda sein neues Herz mit Taten zu erkennen gibt, ändert sich seine Situation schlagartig und nachhaltig: Josef gibt sich ihm zu erkennen. Im Guten! Obwohl die Welt um ihn herum im Hunger versinkt, wird Juda nie mehr hungern. Er bekommt außerdem das beste Land in Ägypten zugewiesen und ist frei, sich dort zu entfalten.
Das Joch seines Bruders ist sanft und leicht.

Nun kommt alles auf den Tisch. Vater Jakob erfährt, daß Juda Josef verkauft und zum Sklaven gemacht hat. Ihre Beziehung wird geheilt.

Eine ähnliche Segensexplosion kann es in unserem Leben geben, wenn wir ernsthaft in Liebe wandeln.

Wie?
So: "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch." Matthäus 7, 12.

Montag, 20. September 2010

Virtual Bible School

Bevor Linda S. uns mit dem Zug wieder verließ, teilte ich ihrer Reisemanagerin mit, wann und wo sie am Zielort Duisburg ankommen würde.
Karin D. freute sich sehr, als sie die Einzelheiten erfuhr, denn sie selber sollte am selben Bahnsteig wie Linda ankommen--zwei Minuten nach ihr!
War nicht abgesprochen.

Mehr als 40 Personen haben sich angemeldet zum ersten Trimester der CGZ-Bibelschule, das am nächsten Samstag beginnt. Das sind mehr, als ich zu hoffen wagte.

Weitere würden gern mitmachen.

Samstags Berufstätige, die somit nicht kommen können, haben gefragt, ob es möglich ist, virtuell teilzunehmen und die sieben Botschaften der jeweiligen Samstage zB als MP3-Dateien nachträglich zu hören.

Klar ist das möglich.

Wir bitten in diesem Fall um eine formlose Anmeldung per Email an info@onlinekirche.org. (Ein Formular zur Orientierung findet sich unter www.OnlineKirche.org auf der Termine-Seite). Teilnehmer erhalten dann zu gegebener Stunde einen Link zugesandt, von wo aus sie Zugriff auf die Teachings haben.

Die CGZ-Bibelschule ist nicht so sehr eine akademische. Sie zielt vielmehr aufs praktische Leben ab. Es geht vorrangig um diese Themen:

Deine Persönlichkeit als Christ.
Verstehe dich und andere besser.

Dein persönlicher Erfolg.
Welche Schritte führen zum Erfolg im täglichen Leben?

So stärken wir die Gemeinde Jesu.
Der "Leib Christi" ist die wichtigste Institution der Welt und der Herr will dich in ihr benutzen.

"Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!"

"Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters."
Matthäus 28, 19-20.

Samstag, 18. September 2010

Linda predigt

Wir hatten gestern einen super Abend mit Linda Silverman--und mit drei Stunden auch einen der längsten in der neueren CGZ-Geschichte.
War aber gut.
Von den etwa 85 Anwesenden ist bis auf zwei oder drei keiner vor Ende gegangen.

Linda hat eine halbe Stunde gepredigt und dann vielen Leuten mit einem persönlichen Wort gedient. Die Predigt haben wir mal online gestellt.

Enjoy.

Freitag, 17. September 2010

Linda

Heute abend spricht Linda Silverman aus Bedford, Texas, im CGZ.
Wir kennen Linda als eine prophetisch begabte Predigerin, die denen, die sie anspricht, Auferbauung, Ermahnung und Trost bringt.

Neutestamentliche Prophetie hat nicht immer etwas mit der Vorhersage der Zukunft zu tun. Ein NT-Prophet spricht in die Lebenssituation einer Person hinein und verstärkt mit seinem Wort eine bereits vorhandene göttliche Weisung.

Paulus zB hatte den Ruf zum Apostel von Anfang an. (Apostelgeschichte 9, 15). Doch niemand beginnt als Apostel. Ein solches Amt setzt große Reife voraus. Es ist keine Spielwiese für Herrschsüchtige. Entsprechend war Paulus erst Bibellehrer in Antiochien, dann Bibellehrer und Prophet. Und als die Pastoren und Leiter in jener Gemeinde mal eine Gebets- und Fastenzeit abhielten, einfach nur, um dem Herrn zu dienen, sprach der Heilige Geist, "Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe." (Apostelgeschichte 13, 2).

Der Wunsch, hinauszuziehen in die weite Welt und das Evangelium zu predigen, war die ganze Zeit über bereits in den Herzen der beiden. Doch erst jetzt gab Gott den Startschuß. Er bestätigte, was schon da war.

Kein NT-Prophet wird zu jemandem etwas sagen, das denjenigen völlig unvorbereitet trifft. Und wenn doch, dann hat der Sprecher sich halt vertan. ("Paulus, so spricht der Herr: Ich will, daß du in Gallien Champignons züchtest." Nicht doch.)
Deshalb heißt es auch in 1 Korinther 14, 29, "Von den Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen beurteilen."
Nicht einfach alles übernehmen, sondern wohlwollend urteilen.

Wird bestimmt gut heute abend.

Donnerstag, 16. September 2010

Könige und Priester

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Qualitäten dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat."
1 Petrus 2, 9.

Christen verbrennen nicht die heiligen Bücher der Heiden. Sie fordern auch nicht die Köpfe Abgefallener oder hetzen gegen Andersdenkende. Sie konzentrieren sich auf eine Person: Jesus.
Christen reden über die Qualitäten Jesu. Sie sprechen über die guten Erlebnisse, die sie mit ihm haben. Sie legen Zeugnis von dem ab, was Gott für sie getan hat.

Denn Gott erhört Gebet.

Wenn Gott Gebet erhört, dann bricht sich der Wille Gottes Bahn auf der Welt. Jedes beantwortete Gebet ist ein kleiner Herrscherakt des Beters. Petrus sagt ja auch, daß wir ein königliches Priestertum sind, also Könige und Priester.

Könige herrschen. Sie haben das Recht, ihr Reich nach ihren Vorstellungen zu formen. Christen tun das mit dem Gebet des Glaubens, das Berge versetzt.

Priester dienen. Sie haben die Pflicht, die Interessen ihres Volkes vor Gott zu vertreten. Auch das hat mit Gebet zu tun, vorrangig mit Fürbitte.

Dienstag, 14. September 2010

Koranverbrennung?

"Pastor, ein Prediger in Florida will den Koran öffentlich verbrennen. Alle befürchten, daß Moslems weltweit wieder ausflippen und daß es Tote gibt."

Sie tunlichst nicht in Rage zu versetzen ist kein Grund, einen Koran nicht zu verbrennen. Um Moslems in Rage zu versetzen, reichen nichtige Anlässe. Vor neun Jahren haben fanatisierte Anhänger Mohammeds Zivilflugzeuge zu Waffen umfunktioniert und in Hochhäuser gelenkt, in denen Menschen arbeiteten, die ihnen nicht das Mindeste getan haben.
Diese Männer waren feige Mörder, keine Helden.
Sie waren inspiriert vom fraglichen Buch.
Doch ich kann mich an keinerlei klare Verurteilung dieser Tat durch Korangläubige erinnern. Vielmehr flimmerten die Bilder freudig feiernder und ekstatisch tanzender Muselmanen, etwa in den Straßen von Gaza, in Ägypten, in Pakistan, Indonesien, England, der Türkei, Syriens..., über die Bildschirme der Welt.

Die USA, denen das angetan wurde, unterstützen die moslemische Welt jährlich mit Milliarden an Hilfsgeldern, die teilweise schon seit Jimmy Carters Zeiten an Palästinenser und Ägypter fließen. Provokationen sehen anders aus.

Moslems verbrennen ständig irgendwo auf der Welt Flaggen westlicher Staaten. In Ausbildungslagern schießen sie auf Pappkameraden, die mit dem christlichen Kreuz markiert sind, so daß selbst der dümmste Terrorist gleich weiß, wer der Feind ist: Der Gott der Christen und sein Volk.
Und nun kommt ein Christ und ruft den "Internationalen Verbrenn-einen-Koran-Tag" aus. Im Interesse der Parität imitiert er moslemisches Verhalten. Wie die Kreuzfahrer einst den Dschihad imitierten und zwecks Befreiung Jerusalems im Heiligen Land einmarschierten. Sie scheiterten, weil Gott an Jerusalem bis 1948 nicht interessiert war. Jesus prophezeite in Lukas 21, 24, über Israel,

"Sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden."

Diese "Zeiten der Nationen", die Zeit des Heils der Nichtjuden, nähert sich ihrer Vollendung. Die Weltbevölkerung wendet sich heute Jesus zu wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. China wird in wenigen Jahren ein christliches Land sein. Als letzte Nation wird sich auch Israel seinem Erlöser zuwenden.

Seit 1948 erfüllen sich die Weissagungen der biblischen Propheten, die vorhersagten, daß Gott Israel wieder sammeln würde:

"Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde." Jeremia 31, 10.

In den Tagen kommender großer Not wird Israel sich an Gott wenden. Und der wird sich ihnen als ihr Bruder zu erkennen geben, wie einst Joseph seinen Brüdern.

Doch zurück zur Koranverbrennung. Was ist davon zu halten?
Nichts. (Es ist davon auch kein nennenswerter Beitrag zur Klimaerwärmung zu erwarten, wo die Welt doch seit Jahren abkühlt).

Wir verhalten uns wie Paulus.
Paulus lebte und wirkte einst in Ephesus. Die Stadt war so etwas wie das Mekka des Artemis-Kultes. Der Apostel hat dort sehr erfolgreich gearbeitet. Gott war mit ihm und eine der größten Gemeinden der Welt entstand. Doch er predigte stets für Jesus und erklärte das Kreuz und den Plan Gottes mit der Menschheit. Er sprach nie gegen Artemis, wie ihm der Stadtschreiber bestätigte, als die Anhänger der Göttin mal randalierten und ihn lynchen wollten: "Ihr habt diese Männer hergeführt, die weder Tempelräuber sind noch unsere Göttin lästern." Apostelgeschichte 19, 37.
Paulus bekam keine weiteren Probleme, ist danach aber dennoch abgereist.
Doch Timotheus blieb und hat die Zehntausende neuen Christen betreut.

In Ephesus hat sehr wohl eine Verbrennung "heiliger" Bücher stattgefunden. Doch die wurde nicht von Paulus, sondern von den Neugläubigen selber durchgeführt. "Zahlreiche aber von denen, die Zauberei getrieben hatten trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen." Apostelgeschichte 19, 19.

Christen sind das Salz der Erde und das Licht der Welt.
Sie stehen nicht für Blut, Bomben, Haß und Randale. Sie stehen für die Liebe Gottes. Deshalb verbrennen wir keinen Koran, auch wenn wir nicht an ihn glauben.

Montag, 13. September 2010

PN-Review

Als der Senior in der Gebetsreihe vor mir und Stefan N. stand, schaute er recht kühl. Er war zum ersten Mal in einem solchen Gottesdienst. Er äußerte sein Anliegen und wir beteten.
Und er blickte ernst.
Plötzlich lächelte er und sagte, "Sie können Schmerzen wegnehmen!"
"Kann ich gar nicht," sagte ich. "Das war nicht ich, das war Jesus. Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit."

Rund drei Viertel der Praise-Night-Besucher am Samstag waren Gäste. Viele waren zum ersten Mal in einem freikirchlichen Evangelisationsgottesdienst.

Ein anderer Neuer sagte. "Der Kopf kann es noch nicht fassen. Aber die Schulter funktioniert wieder." Er konnte seinen Arm nur auf 90° heben. Nun gehen wieder 180°.

Eine Frau meinte, sie habe bereits gemerkt, wie Gott an ihr wirkte, noch bevor sie im Gottesdienst angekommen war.

Eine andere war fassungslos, als ihr Knie plötzlich wieder gesund war.

Doch nicht nur Erstbesucher wurden so angerührt, stellte ich fest. Auch solche, für die schon oft gebetet worden war. Nervenschmerzen u.a. verschwanden. Rücken wurden leicht und frei.

Preis dem Herrn.

Eine ganze Reihe von Leuten sanken unter der Kraft Gottes zu Boden, als für sie gebetet wurde. Zeitweise hatten wir einen richtigen heiligen Haufen daliegen.

Und am Sonntag stellte sich ein Herr aus Bonn vor, der uns im Internet fand und mal vorbeischauen wollte. Freut mich immer wieder, wenn ich sehe, daß wir Freunde in der ganzen Republik und im deutschsprachigen Ausland haben.
Gottes Segen euch allen und danke für euere Unterstützung.

"Und es war große Freude in jener Stadt."
Apostelgeschichte 8, 8.

Samstag, 11. September 2010

Praise Night 09/10

Heute abend um 19.30 Uhr trifft man sich wieder im CGZ, um Gott im Lobpreis zu feiern.
Jorge und die CGZ-Band spielen.

Für Kranke beten wir auch.

Hinterher gibt's im Bistro noch einen Happen, (umsonst, dh auf Kleinspendenbasis).

Freue mich.
Bis nachher.

Freitag, 10. September 2010

Vergebung, die MDCCLXXVIlte

"Pastor, ich habe vor Jahren meinen Mann betrogen. Er weiß nichts davon. Ich habe Gott schon oft um Vergebung gebeten. Mein Gewissen drückt mich aber noch immer und ich verspüre das starke Bedürfnis, meinem Mann zu sagen, was ich getan habe."

Wenn du deinem Mann das sagst, belastest du deine Ehe ganz gewaltig. Du wälzt nämlich lediglich deine Last auf ihn. Du fühlst dich hinterher gut und er leidet. Seine Gedanken werden ihn quälen, wenn er sich ausmalt was damals lief, obwohl es in Wirklichkeit wahrscheinlich ziemlich dröge war.

Wenn eure Ehe bereits einen Knacks hat, wird diese Beichte sie vollends zerstören.

Denk doch mal:
Wenn du den Herrn um Vergebung gebeten hast und seitdem saubergeblieben bist, dann ist die Sünde unter dem Blut. Es ist, als hätte sie nie stattgefunden. Diese Wahrheit mußt du im Glauben annehmen, dann ändern sich auch deine Gefühle.

"So fern der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Vergehen."
Psalm 103, 12.

Norden und Süden sind durch Pole fixiert.
Der Osten hingegen ist vom Westen aus unerreichbar.
Glaube das.
Und danke Gott dafür, daß er dir vergeben hat.

Donnerstag, 9. September 2010

Wie Gott heilt

Am Samstag findet von 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr wieder eine Praise Night statt. An diesen Abenden beten wir gewöhnlich auch für die Kranken.
Das werden wir auch diesmal wieder tun.

Göttliche Heilung ist eine vielschichtige Sache.
Oft, (eigentlich jedes Mal), passieren Spontanheilungen. Doch nicht allen hilft Gott so. Warum, weiß ich auch nicht. Manchmal hat die kranke Person nach dem Gebet plötzlich das Wissen, dies oder jenes nicht mehr zu essen oder zu tun. Wird das befolgt, tritt Genesung ein. Ich denke da an einen Mann, der chronische Bronchitis hatte und der auf einmal wußte, "Ich muß meinen Dauerkonsum von Eukalyptusbonbons beenden."
Getan-geheilt.

Gestern telefonierte ich mit einer Frau, mit der ich in der Vergangenheit betete und die daraufhin gezeigt bekam, was sie tun sollte, um ein bestimmtes Medikament zu vertragen. Sie tat's und hatte--medikamentiert--fortan keine Beschwerden mehr.

Warum hat Gott sie nicht einfach geheilt?

Das hat viel mit unserem individuellen Glauben zu tun. Nicht jeder empfängt von Gott ein Wunder, also eine Spontanheilung. Doch die Verheißung von Heilung und Gesundheit gilt. Gott wird Suchenden immer helfen, eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes zu erreichen. Und wenn man kleine Erfolge auf diesem Gebiet erlebt, dann wächst der Glaube und Größeres wird möglich.

Gottes Wille ist Gesundheit und körperliche Lebendigkeit.

"Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen [erquicken] wegen seines in euch wohnenden Geistes."
Römer 8, 11.

Samstag, 11.9.2010. 19.30 Uhr im CGZ.
Gott wird da sein.

Dienstag, 7. September 2010

Musikvideo

"Singt dem HERRN ein neues Lied, singe dem HERRN, ganze Erde!"
Psalm 96, 1

Unser gemeindeeigener Rockstar hat ein Promo-Video gedreht, das wir auf Youtube veröffentlicht haben. Hier ist es:

Montag, 6. September 2010

B+D im Alltag

B+D steht für Beten und Danken.

"Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden."
Philipper 4, 6.

G. O. hat mir dazu ein super Erlebnis mitgeteilt. Ich gebe das hier mal weiter.

"Wir wollten eine 950 kg schwere Waage in Betrieb nehmen. 2 Stunden lang haben wir nun probiert, getestet usw. um das Ding zum laufen zu kriegen, aber immer wieder Error. Der Junior Chef ist schon richtig nervös geworden und wollte schon aufgeben.
(Da ich in der Nacht auf dem Nachhauseweg und auf der Hinfahrt die mp3-Datei ["Dank als Waffe" Anm. d. Red.] angehört hatte, wo Du am vereisten Berg in Istambul warst, war ich nun voller Tatendrang).
Dann dachte ich so jetzt reicht's, jetzt probiere ichs mit Beten und Danken: und dann kam sofort "die Drähte sind falsch geklemmt, (laut Plan aber richtig...)": OK dachte ich, also Schraubendreher und alle abgeklemmt und wieder nach "Eingabe" ;-) angeschlossen und siehe da die Waage zeigte 970 kg an (die 20 kg sind Feinjustierung) Hallelulia und vielen Dank Herr!

Und um 14 Uhr dann noch so ein riesen Problem, wieder Beten und Danken (ohne daß es jemand merkt, daß ich bete. ca.10 min) und Halleluja und Vielen Dank Herr! Wieder kam durch das Beten, die "Eingabe" zur richtigen Verschaltung :-) .
Wir hatten schon Kabel ausgewechselt, Schaltung geändert usw usf... Prima, die Koppelung der Steuerung funktioniert nun!!!
Ohne diese zweite Hilfe hätte ich 2,5 Tage Arbeit wieder zurückbauen müssen (d.h. den ganzen Sonntag arbeiten), da die Produktion am Montag wieder laufen muß. Wow!!!"

Super Sache.

Samstag, 4. September 2010

CGZ-Bibelschule: Day 1

"Sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften." Apostelgeschichte 17, 11.

Am 25.9.2010 findet unser erster Bibelschultag statt. Auf der Termine-Seite von www.OnlineKirche.org findet sich mittlerweile auch ein Anmeldeformular.

In den Vorbereitungsgesprächen kam auch zur Sprache, Interessierten aus dem Internet die Möglichkeit zu geben, an den Bibelschultagen teilzunehmen. Nun ist es zu umständlich, hier einen Live-Stream zu machen. Praktischer ist ein MP3-Download, so daß man die sieben halbstündigen Botschaften des jeweiligen Tages zu individuell passenden Zeiten hören kann.
Schulbücher könnte der einzelne Teilnehmer selber ordern. Und die Testbögen zum Ausfüllen könnten wir als PDF-Dateien posten.

Kosten ergäben sich für Internetteilnehmer keine, (wobei eine Spende aufs CGZ-Konto durchaus angemessen wäre).

Wenn jemand Interesse hat: Bitte per Email bei Info @ OnlineKirche . org anmelden. Das verschafft uns einen Überblick.

Die Themen des ersten Bibelschultages sind:

* Deine Persönlichkeit als Christ

Wir lernen, uns selbst und unsere Mitmenschen besser zu verstehen. Wer seinen Nächsten versteht, kann leichter mit ihm umgehen. Wer ihn obendrein auch noch liebt, der hat schon so gut wie gewonnen.

* Dein persönlicher Erfolg

Christen überzeugen nicht, wenn sie nicht irgendwie erfolgreich sind. Gott als liebender Vater hat unseren individuellen Erfolg geplant. Wir lernen, welche Schritte wir unternehmen müssen, um im täglichen Leben Erfolg zu haben.

* So stärken wir die Gemeinde Jesu

Es gibt nur einen Erlöser. Daher ist die Gemeinde Jesu Christi die wichtigste Institution der Welt. Jesus persönlich hat sie gegründet, um einer leidenden Menschheit Erlösung zu bringen. Der Herr will auch dich benutzen. Finde deinen Platz in seiner Gemeinde und arbeite mit.

Wir werden in diesen Bereichen einen gewaltigen Schritt vorwärts machen!
Glory.

Freitag, 3. September 2010

"Warum läßt Gott das zu?"

"Pastor, die Welt ist schlecht. Kriege, Katastrophen, Krankheiten, Krisen, Haß. Warum läßt Gott das alles zu?"

Weil die Welt in Feindschaft mit Gott lebt.
Viele wollen zwar seinen Segen, wollen aber seinen Willen nicht tun.
Da macht Gott nicht mit.
Das Problem ist schon alt. Ich erinnere dran, daß Gott dem Menschen einst eine vollkommene Umgebung, einen vollkommenen Partner und eine glänzende Zukunft geschenkt hat. Im Gegenzug sollte der Mensch ein einziges kleines Gebot halten, damit die Nachfolge Gottes freiwillig sei und der Mensch keine Marionette.
Der Mensch entschied sich gegen Gott, indem er einer Person, die er gar nicht kannte, der Schlange, mehr glaubte als Gott, der ihm unzählige Beweise seiner Liebe gegeben hat und den er genau kannte.

Der Mensch mit seinem freien Willen hat sich dazu entschieden, der Lüge zu glauben.

Eine Entscheidung gegen Gott ist eine Entscheidung gegen seinen Segen.
Also nahm Gott Adam den Segen weg, verbannte ihn aus Eden und stellte den Cherub vor das Tor, damit der Mensch auch garantiert nicht wieder hinein kann.

Seit damals beginnt das Leben mit Schmerzen und Geschrei, führt zur Arbeit im Schweiß des Angesichts und mündet in den Todeskampf der Kreatur.
Diese Laufbahn sagt uns: Der Mensch ist verloren.
Gott hat sich von ihm abgewandt.

Und weil Gott Gott ist, hat ihm diese Situation nicht gefallen. Statt den Menschen sich selber zu überlassen, schuf er eine Tür, die zurückführt nach Eden.
Gott hat aus dem Kreuz von Golgatha eine Tür gemacht, die zurückführt in seine Gegenwart.
Doch man durchschreitet diese Tür nur, indem man sich verpflichtet, den Willen Gottes wieder ernstzunehmen. Man muß Jesus, der aus dem Himmel kam, um uns Gottes eigentliches Wesen zu zeigen, zum Herrn seines Lebens machen.

Jesus kam, um uns mit "Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat." Epheser 2, 16.

Ohne ihn bleibt die Tür zum Segen verschlossen. Und "es ist furchtbar," unversöhnt "in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!" Hebräer 10, 31.

Mittwoch, 1. September 2010

Der Segen Abrahams

"Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist - denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!" -, damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme."
Galater 3, 13-14.

Der "Fluch des Gesetzes" ist der Fluch auf der Menschheit, die leidet, weil sie nicht in der Lage ist, Gottes Ansprüchen zu genügen. Er hat Gebote aufgestellt, die das Zusammenleben von Gott und Mensch regeln. (Etwa die Zehn Gebote). Doch keiner ist in der Lage, sie zu halten. Das führt zur Trennung zwischen Gott und Mensch.

Gott hatte einst nur ein einziges Gebot erlassen--das prompt übertreten wurde. Wer wissentlich und willentlich Gottes Gebot übertritt, der zieht sich seinen Zorn zu. Deswegen liegt die Welt im Argen.

Jesus kam und hat diesen Fluch am Kreuz für uns getragen. Wer an ihn glaubt, entgeht dem Zorn Gottes und wird zum Kind Gottes. Für den hat Gott den "Segen Abrahams" bestimmt.

Was ist der "Segen Abrahams?"

Da wäre zum einen die Freundschaft mit Gott. (Jakobus 2, 23).
Freunde begegnen sich auf Augenhöhe, Knechte und Kinder hingegen nicht.
Freunde nehmen einander ernst. Sie teilen gemeinsame Interessen. Sie haben einer beim andern Einfluß.
Gott bietet dem Erlösten seine Freundschaft an!

Auch ist in Abraham die Auferstehung zumindest gleichnishaft schon vorweggenommen. Denn als Abe und Sara uralt waren, sozusagen wandelne Mumien, kam Gott und verhieß ihnen einen Sohn. Innerhalb von drei Monaten erblühten die beiden schrumpeligen Alten und wurden wieder jung und knackig. Weitere neun Monate später war Isaak geboren. (Als der König Abimelech die wiedererblühte Sara sah, holte er sie in seinen Harem. (1 Mose 20, 2). Sie muß wieder schön gewesen sein, denn kein König hat Augen für ein neunzigjähriges Playmate.)
Zum Segen Abrahams gehört das ewige Leben.

Außerdem gehört ein Maß an Wohlstand dazu. Abraham war von Gottes Gnaden ein erfolgreicher Geschäftsmann. Aus diesem Grund war er auch gebefreudig. (Notiz am Rande: Ich habe, was an Fluthilfe für Pakistan hereinkam, weitergeleitet. Im Namen unserer pakistanischen Geschwister: Vielen Dank).

Sicher, Abraham hatte auch mit Problemen zu kämpfen, nicht wenige davon waren selbstverschuldet. Doch der Herr half ihm jedes einzelne zu überwinden. Ohne Gottes konkrete Hilfe wären er und seine Frau ein paarmal hoffnungslos untergegangen.
Zum Segen A.s gehören übernatürliche Problemlösungen.

Und als Abraham starb, war er alt und der Tage satt. Er empfand am Ende nicht, irgendwo zu kurz gekommen zu sein. (1 Mose 25, 8).

Ist doch ein super Segen.