Montag, 31. Dezember 2018

Einen guten Beschluß

"Der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe." (Sprüche 4, 18).

Allen Lesern einen "guten Beschluß", wie man hier, in diesem Teil von Unterfranken, zu sagen pflegt und natürlich ein gutes neues Jahr.

In vielerlei Hinsicht war 2018 unser bestes Jahr. Wir haben nicht nur schöne Gottesdienste in der Gemeinde gehabt, sondern auch eine Evangelisation veranstaltet, bei der die Stadthalle aus allen Nähten platzte. Außerdem haben wir mit einem mittleren fünfstelligen Betrag einen halben Gospel Truck finanziert, der nun in Afrika im Einsatz ist, (dies zusätzlich zu unseren allgemeinen Ausgaben für Mission).
Gospel Truck?
Christus für alle Nationen aus Frankfurt hat die Verbindungen und das nötigen Personal, um Lastwagen, die eine Bühne samt Soundsystem auf der Ladefläche haben, im afrikanischen Busch effektiv evangelistisch einzusetzen. Etwa die Hälfte einer solchen umherfahrenden Erweckungsstation haben wir bezahlt. Der Truck ist bereits im Einsatz und bringt Frucht für den Herrn.

Wer weiß, was Gott für 2019 alles an Gutem für uns vorgesehen hat? Freuen wir uns auf das neue Jahr.

"In deiner Hand sind meine Zeiten." (Psalm 31, 16).

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Der Stern von Bethlehem

"Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise vom Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der König der Juden, der geboren worden ist? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen."
Matthäus 2,1-2.

Es war ein ruhiger Abend.
Caspar und Melchior standen auf der Terrasse der Sternwarte in Babylon und blickten hinaus auf die nächtliche Stadt. Der Himmel über ihnen war heute wie ein schwarzes Tuch mit tausenden von Löchern, durch die das Licht dahinter durchschien.
„Schön, nicht?“ sagte Caspar.
Melchior nickte. Er hatte plötzlich das Gefühl, dass es über ihm heller wurde. Er blickte auf. Mit großen Augen deutete er nach oben. „Caspar, schau mal.“
Auch Caspar blickte nun nach oben. Er schluckte. „Das ist aber mal ein großer Stern.“
„Der ist nicht normal,“ sagte Melchior.
Die Kugel aus Licht war in der Tat größer als der größte Stern, den die beiden Weisen je gesehen hatten. Er war nicht ganz so groß wie der Mond, aber er hatte einen Vorhof wie dieser manchmal einen hatte, wenn das Wetter danach war, und schien eingebettet in eine Wolke.
Balthasar kam die Treppe herauf. Als auch er das Licht sah, stand er still und sagte, „Wau.“
„Schön, nicht?“ sagte Caspar noch einmal.
„Er bewegt sich,“ stellte Melchior fest. „Er fährt nach Westen.“
„Das erinnert mich an was, das ich neulich gelesen habe,“ sagte Balthasar.
„Was hast du denn gelesen?“ sagte Caspar.
„Das Buch von Obervorsteher Daniel,“ entgegnete Balthasar.
Die anderen beiden wussten gleich, von wem er sprach, obwohl das Buch des legendären Obervorstehers hunderte von Jahren alt war.
„Und was genau hast du da gelesen?“ sagte Caspar.
„Ich kenne die Stelle auswendig,“ sagte Melchior, der alte Fuchs, der genau wusste, worauf Balthasar anspielte.
„Schieß los,“ sagte Caspar.
„Ich schaute in Gesichten der Nacht,“ begann Melchior, „und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn.“
Caspar deutete nach oben. „Du denkst, das dort oben ist…“
Balthasar nickte.
Melchior fuhr fort, „Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum so, daß es nicht zerstört wird.“
Obervorsteher Daniel war von königlicher Abstammung gewesen. Der Mann hatte von einem geheimnisvollen König aus dem Hause Juda geschrieben, der eines Tages kommen und die Welt beherrschen würde. Daniel hatte ihn „den Gesalbten“ genannt.
Konnte es sein, dass da oben...
„Wann soll er denn kommen,“ sagte Caspar, „der ewige König?“
„Daniel hat auch darüber etwas gesagt,“ sagte Balthasar. „Da müsste ich aber noch mal schnell nachschauen.“
Die beiden anderen hörten seine Schritte auf der Treppe. Wie gebannt blickten sie noch immer auf die Erscheinung über ihnen, die langsam nach Westen driftete. Manchmal schien der Stern zu verharren, ganz so als wollte er sie auffordern, ihm zu folgen.
Balthasar hatte die Schriftrolle in der Hand und las, während er die Stiege wieder heraufkam. Er murmelte etwas von sieben Wochen und 62 Wochen und kam auf 69 Wochen. Dann multiplizierte er das Ganze mit sieben und sagte schließlich, „Von dem Befehl, Jerusalem wieder aufzubauen, bis zum Gesalbten, dem Fürsten, sind es 483 Jahre.“
„Wie lang ist es denn her, dass der Befehl, Jerusalem wieder aufzubauen, erging?“ sagte Caspar.
Balthasar zählte seine Finger ab und rechnete. Dann sagt er, „483 Jahre.“
Die drei Weisen blickten sich mit großen Augen an.
„Dann ist das da oben tatsächlich was Prophetisches…“ sagte Caspar.
„Ein Zufall ist das nicht,“ sagte Melchior.
„Daniels 'Menschensohn' ist unterwegs,“ sagte Balthasar mit Bestimmtheit. „Ich sag euch, irgendwo auf dieser Welt wird in diesen Tagen dieser göttliche König, der über alle Völker herrscht und dessen Reich nie vergeht, geboren. Er kommt mit Wolken des Himmels. Das da oben ist sein Stern.“
„In Judäa?“ sagte Melchior. Daniel war vom königlichen Geschlecht aus dem Hause Juda gewesen.
„Der Stern bewegt sich,“ stellte Caspar fest. „Warum folgen wir ihm nicht einfach?“
Die anderen waren sofort Feuer und Flamme.
„Aber wir können nicht mit leeren Händen aufkreuzen,“ warf Melchior ein. „Wir haben es hier mit einem ziemlichen König zu tun. Dem sollten wir angemessen huldigen.“
Alle drei nickten bedächtig.
„Also, ich bring ihm Gold mit,“ sagte Caspar. „Gold ist das Geschenk für Könige.“
„Und ich Weihrauch,“ fügte Melchior schnell hinzu. „Das kann er seinen Priestern geben, die für sein Volk bitten werden. Die mögen das in Rauch aufgehen lassen.“
Balthasar überlegte. Seine Kollegen hatten ihm das Naheliegendste schon weggeschnappt. Doch dann sagte er, „Myrrhe. Ich bring ihm Myrrhe mit.“
„Warum denn das?“ sagte Caspar. Myrrhe brauchte man, um Tote einzubalsamieren.
„Das erkläre ich euch auf dem Weg,“ sagte Balthasar. „Es gibt da nämlich noch ein paar andere Propheten aus dem Land Juda, ältere als Daniel. Die haben auch über diesen kommenden König geredet. Die habe ich auch gelesen.“
„Klingt spannend,“ sagte Caspar.
„Vor allem dieser Jesaja. In Kapitel 53 seines Buches schreibt der Sachen...“
„Der Stern bewegt sich,“ unterbrach Melchior. „Wir müssen los.“
Noch in dieser Nacht brachen sie auf.

"Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!" (Offenbarung 7,9-10).

Montag, 24. Dezember 2018

Alles Gute zum Geburtstag, Jesus

"Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird. Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr."
Lukas 2, 10-11.

"Pastor, ich protestiere. Jesus hatte nicht am 24.12. Geburtstag. Da feierten die Römer irgend einen heidnischen Gott und die Kirche hat das einfach übernommen."

Ich versuche diesen Einwurf mal gleichnishaft zu verarbeiten:
Jesus kam einst bei Sol Invictus vorbei und sagte ihm, "Hey, Sol. Mach Platz. Dein Tag ist jetzt mein Tag. Da feier ich Geburtstag."
Und Sol, der römische Sonnengott sagte, "Alles klar. Bin schon weg, Herr. Kein Problem, auch ich beuge meine Knie vor dir und bekenne, daß du Herr bist. Schließlich wird sich vor dir jedes Knie mal beugen, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen und jede Zunge wird bekennen, daß Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters." (Philipper 2, 10-11). "Dir gehören auch alle Tage des Jahres."
Sol steht auf, zögert aber noch einen Moment.
"Du hast eine Frage?" sagt Jesus.
Sol nickt. "Du hast doch am 24. Dezember gar nicht Geburtstag."
"Richtig," sagt der Herr. "Ich mach's wie die englische Königin. Die hat im April, feiert aber immer am zweiten Samstag im Juni."
"Aber warum ausgerechnet mein Tag," fragt Sol.
"Darum," entgegnete der Herr. "Ab Ende Dezember hat die Dunkelheit ein Ende und die Tage werden wieder länger. Das ist prophetisch und symbolisiert mein Anliegen perfekt: Ich komme und alles wird licht."
Sol kapiert. "Stimmt," sagt er. "Der Tag paßt für dich viel besser als für mich. Ich troll mich dann mal. Feier schön."

Frohe Weihnachten allen Hörern und Lesern überall.

Und danke auch an Pastor Bob Trombi, der gestern im CGZ ein vollmächtiges Wort brachte. Und an seinen Sohn Ben, der sang. Schön war's. Gott segne euch.

"Geht hin, eßt fette Speisen und trinkt süße Getränke und sendet dem Anteile, für den nichts zubereitet ist! Denn der Tag ist unserm Herrn heilig. Und seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN, sie ist euer Schutz." (Nehemia 8, 10).

Samstag, 22. Dezember 2018

Wir sind im Krieg

"Ihr wißt, daß die Regenten der Nationen sie beherrschen und die Großen Gewalt gegen sie üben. Unter euch wird es nicht so sein, sondern wenn jemand unter euch groß werden will, wird er euer Diener sein."
Matthäus 20,25-26.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle etwas Besinnliches schreiben, doch das „Ho, ho, ho“ blieb mir im Hals stecken. Denn die Politik hat die allgemeine Abgelenktheit der Leute zur Weihnachtszeit ausgenutzt und uns noch einige bemerkenswerte Eier ins Nest gelegt. Diese Dinger sind so voluminös, dass sie unser aller Leben dramatisch beeinflussen werden.
Es ist sicher kein Zufall, dass der Migrations- und der Flüchtlingspakt der Vereinten Nationen ausgerechnet Mitte Dezember verabschiedet wurden. Doch um die soll es hier und heute nicht gehen.
Um was dann?
Um den Angriff des Staates auf die individuelle Mobilität. (Auf dein Auto).
Und auf die deutsche Schlüsselindustrie: den Automobilbau.
Es geht nicht nur um das haarsträubende Fahrverbot für bestimmte Diesel auf wichtigen Verkehrsschlagadern. Es geht gegen das Auto allgemein. In Brüssel wurden soeben neue Benziner-Abgasgrenzwerte für die nächsten Jahre festgelegt, die so niedrig sind, dass ein Auto weniger als 3 l auf 100 km verbrauchen müsste, um sie zu erreichen.
Das ist illusorisch, sagt die Autoindustrie. D. h., man wird diese Werte natürlich irgendwie erreichen, doch unsere Autos werden dann vollkommen andere sein und wer wird sie sich leisten können?
Das Auto wird, wie der Trabbi, ein Luxusgut.
Es ist eine Mobilitätswende in der Mache. (Wer genaueres wissen möchte, der kann hier mal nachschauen. Da wird diskutiert, dass Parkraum für Privat-PKW dramatisch verknappt werden soll. Wohlgemerkt, hier ist nicht die Rede von Umsonstparken, sondern vom Parken überhaupt. Das Auto soll offenbar den Weg der Zigarette gehen).
Die Bundeskanzlerin habe klargemacht, dass die Verkehrswende notwendig sei. Deshalb stehe diese Herausforderung jetzt in vielen Städten auf der politischen Tagesordnung. Mit ihren Gutachten betrete die Agora Verkehrswende juristisches Neuland und ebne den Weg, läßt sich der Direktor der Verkehrswende zitieren. (Behörden Spiegel).
Es gibt tatsächlich einen „Direktor der Verkehrswende“! Wer hätte das gedacht?
Verbote allerorten. Der städtische Autoverkehr soll dramatisch eingeschränkt werden. In Köln um rund zwei Drittel. Sagt Oberbürgermeisterin Reker. („Köln Mobil 2025“). Der Bürger soll in die öffentlichen Verkehrsmittel gezwungen werden, (die im nötigen Umfang noch gar nicht zur Verfügung stehen).
Man scheint nach der Energiewende und der Migrationskrise nun auch noch eine Mobilitätskrise herbeiführen zu wollen.
Warum?
Unsere Regierung kann doch nicht so abgehoben sein, dass sie ernsthaft glaubt, nach der verhunzten Energiewende und der katastrophalen Migrationssituation, (rund 1 Million neuer Hartz IV-Bezieher), nun eine gelingende Verkehrswende hinzubekommen.
Was ist da los?
Heute las ich eine Aufforderung des EU-Kommissars Oettinger, die deutschen Minister mögen doch bitte nach Brüssel oder Luxemburg umziehen, um von dort aus zu arbeiten.
Warum?
Weil die EU viele politische Fragen effizienter lösen könne als ein Nationalstaat. In den EU-Hauptstädten sei man näher an den Gremien, die maßgeblich seien, (denen man sich also unterzuordnen habe).
Na, klingelt's?
Die Arbeiten tatsächlich mit Hochdruck an den Vereinigten Staaten von Europa.
Dass die EU effizienter ist als der gute alte Nationalstaat, ist natürlich ausgemachter Blödsinn. Niemand löst die Probleme vor Ort besser als die Menschen vor Ort. (Und die real existierende EU wird momentan vom torkelnden Jean-Claude J. geleitet—und trefflich symbolisiert. Der Mann wirkt oft volltrunken, soll aber Ischias haben. Er tritt schon mal mit zwei unterschiedlichen Schuhen aufs Podest, von dem ihn helfende Hände dann freundlich wieder heruntergeleiten. Das wirkt eher wie eine Persiflage und nicht souverän oder visionär).
Egal.
Aus dem Chaos, in das wir bis 2030 hineinmanövriert werden, soll offenbar etwas ganz Neues entstehen: Der europäische Superstaat. Dieses Neue kann nur geschmiedet werden, wenn das Alte, also der Nationalstaat, entscheidend diskreditiert und destabilisiert und seine Idee geschwächt ist und er schließlich zusammenbricht.
Das ist keine Verschwörungstheorie. Für solche habe ich bekanntlich nichts übrig. Das ist die nackte, kalte, nachlesbare politische Wahrheit, die uns wie ein Faustschlag treffen und unser Leben ordentlich durcheinanderwirbeln wird.

Doch wir sind dem Lauf der Dinge nicht ausgeliefert. Paulus sagt im Römerbrief, wir "werden herrschen im Leben durch den einen, Jesus Christus." (Römer 5,17).
Wie?
Durch Gebet.
Jesus sagte, „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel auf Erden.“ (Matthäus 28,18). Was im Land geschieht, geschieht nicht ohne Gott und kann von Jesus so hingebogen werden, dass uns die kommende Krise letztendlich zum Segen werden muss. (Das heißt nicht, dass es leicht werden wird). Doch das Chaos kann auch in eine massive Erweckung umschlagen—wenn wir uns nicht einschüchtern lassen, einen kühlen Kopf bewahren, das Ganze als Chance begreifen und im Gebet gestalten.
Ich glaube wirklich, dass wir Einfluss nehmen können. Ich bin davon zutiefst überzeugt. Gott nimmt uns ernst. Wir sind seine Kinder.
Wie beten?
Was wollen wir?
Nun, eine Erweckung natürlich. Also bitten wir um Arbeiter in der Ernte.
Und wir beten für die Regierung, dass Gott ihre verwegenen Pläne in gute, nützliche und den Frieden bewahrende Taten münden lassen möge, dass sie es einfach nicht schafft, unser Land zu ruinieren, (weil zu viele in der Verwaltung und anderswo ihre destruktiven Pläne konterkarieren. Es gibt noch Menschen, die die Freiheit lieben und sich nicht von fernen Gremien, die niemand gewählt hat, regieren lassen wollen).
Alles Gericht übers Land werden wir nicht verhindern können. Wir können aber vieles abmildern.
Let's pray.

"Es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: Alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes." (1 Korinther 3,22-23).

Dienstag, 18. Dezember 2018

Marrakesch: More Cash?

"Sie zogen herauf mit ihren Herden und mit ihren Zelten und kamen so massenhaft wie Heuschrecken. Zahllos waren sie und ihre Kamele."
Richter 6,5.

Dieser Tage wurde in Marrakesch der sogenannte Migrationspakt der Vereinten Nationen besiegelt. Marrakesch liegt in Marokko. Der Staat gilt bei besonders progressiven Politikern hierzulande nicht als sicheres Herkunftsland. So gesehen war es zwar ein wenig zynisch, im Grunde aber nur folgerichtig, die entsprechende Konferenz in einem "nicht-sicheren", also migrantenproduzierenden Auswandererland auszurichten. Denn wer den Text dieses Pakts einmal tatsächlich liest, der stellt fest, dass darin massiv zur Migration ermutigt wird und Dutzende Male von Verpflichtungen der Aufnahmeländer die Rede ist. Von Pflichten der Einwanderer seltsamerweise nicht.
Es geht um viele Ziele, (nicht zuletzt um mehr Cash für die Migrationsindustrie).
Vor allem Ziel 17 stimmt mich nachdenklich: Alle Teile der Öffentlichkeit und vor allem die Medien sollen gefälligst positiv über Migration berichten, (selbstverständlich unter vollster Wahrung der Meinungsfreiheit). Tun sie das nicht, soll man ihnen die Fördergelder streichen. (Ich wusste gar nicht, dass die Regierung/UN der Presse Fördergelder gibt. Existiert analog zu den Rundfunkgebühren etwa eine „Haushaltsabgabe für Printmedien“, von der ich nichts weiß?) Hier soll den Leuten also eine ganz bestimmte Sichtweise einmassiert werden. Meinungspluralismus? Unerwünscht.
Und ich dachte immer, es sei Kennzeichen eines totalitären Systems, wenn der Staat den Medien vorschreibt, wie sie berichten sollen.

Stimmt schon: Migration hat es immer gegeben.
Selbst Masseneinwanderungen sind nichts Neues.
Auch früher schon haben überforderte Staaten versucht, das Phänomen positiv zu deuten. Ich denke gerade an Marc Aurel, (121-180 AD), den Philosophen auf dem römischen Kaiserthron. Kaum hat der eigentlich wohlmeinende und humane Herrscher eine unpopuläre Christenverfolgung begonnen und in Smyrna den alten Bischof Polycarp verbrennen lassen, fluten die Markomannen und Quaden über die Donaugrenze und machen sich breit. Gewaltige Völkerscharen strömen aus den Wäldern und Sümpfen hervor, der ganze Norden gerät in Bewegung. Eine Völkerwanderung ungekannten Ausmaßes bricht sich Bahn.
Rom ist perplex.
Oft sind es erst Horden junger Männer, die Rabatz machen, die Dörfer römischen Kolonisten anzünden und die Bauern terrorisieren. Dabei sind sie selber Flüchtlinge. Die Faust der Goten hat sie aus ihren angestammten Gebieten hoch im Norden vertrieben und ihnen vorgemacht, was sie nun selber tun. Marodebrüder und Beutegreifer kamen als Vorausabteilungen ins Land. Die Masse ihres Volkes kam erst Jahre später. Familienzusammenführung dauerte damals länger. Denn große Völker marschieren langsam. Nun sind die Vertriebenen in die Provinzen Pannonien und Noricum vorgestoßen. Sie überschwemmen auch den Balkan.
Wie reagiert Rom?
Der Kaiser marschiert an der Spitze seiner Truppen nach Norden, um der Herausforderung militärisch zu begegnen. Allerdings stirbt er im Heerlager bei Wien an der Pest.
Sein Nachfolger Comodus geht ganz anders vor. Er schließt mit den Barbaren Siedlungsverträge, in denen er ihnen großzügig Gebiete, die sie sowieso schon erobert haben, überlässt. Der neue Kaiser gibt ihnen sogar Geld, damit sie ihren Scheintribut an ihn entrichten können. (In etwa so, wie Deutschland heute den Europäern Geld "leiht", damit diese sich damit deutsche Waren kaufen. Stichwort: Target-2-Salden).
Und die Könige der Barbaren?
Die werden namentlich in die Senatslisten aufgenommen, sind jetzt also römische Senatoren.
Im Lauf der Jahre und Jahrhunderte übernehmen die Migranten Militär und Verwaltung. Irgendwann kamen dann auch die Goten und regierten Italien. (Theoderich der Große).
Doch sie gingen auch wieder.
Doch kaum waren sie weg, kamen die Gefürchtetsten aller Barbaren: die Franken…
Es war also migrantenmäßig immer was los in unserem Teil der Welt. Doch zu behaupten, dass Migration stets eine Bereicherung und eine Quelle des Wohlstandes gewesen wäre, ist nicht aufrichtig. Das kann sein. Muss aber nicht. (War meistens eher schwierig).

In der Bibel ist die Landnahme durch Dritte eine Form des göttlichen Gerichts. (Israel verdrängte deshalb die Kanaaniter. Und die Moabiter, Ammoniter, Philister, usw. bedrängten das abgefallene Israel aus demselben Grund. Nachzulesen beispielsweise im Buch der Richter).
Und wenn ich dann lese, dass das Verfassungsgericht dem Volk ein drittes Geschlecht oktroyiert, (sich also ganz offiziell vom biblischen Menschen- und Familienbild verabschiedet), und die Jusos die Abtreibung von Babys bis zum neunten Monat offiziell beschlossen haben, dann weiß ich, dass unser Land, das Heimatland der Reformation, in weiten Teilen abgefallen ist und praktisch um Gericht bettelt.
Mein Gebet ist, dass die Erschütterungen und Verwerfungen unserer Tage in eine große geistliche Erweckung münden mögen. Bitten wir Gott, dass er Arbeiter in seine Ernte schickt, dass er vollmächtige Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer zum Dienst freisetzt. Welcher Nationalität die dann genau sind, ist an sich schon wieder egal. Wenn Menschen eines Geistes in Gott sind, dann ist es nicht wichtig, wie sie aussehen oder woher sie kommen. Hauptsache ist vielmehr, dass sie eine Salbung von Gott haben und in seiner Kraft unterwegs sind.
Wir müssen nicht enden wie die Römer.
(Wie es an der deutschen Einwanderungsfront tatsächlich ausschaut, liest man am besten bei den engagierten Helfern nach: Bei der "Initiative an der Basis.")

"Er sprach aber zu ihnen: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte." (Lukas 10,2).

Sonntag, 16. Dezember 2018

Bob Trombi im CGZ

"Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen.
Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit."
Psalm 133, 1+3

Breaking News:
Nächste Woche wird Pastor Bob Trombi aus Amerika im Sonntagsgottesdienst predigen. (Seine Frau ist aus unserer Gegend).
Wir freuen uns.

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Traum und Beruf: Traumberuf

"Und danach wird es geschehen, daß ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen."
Joel 3, 1.

Heute hat mir eine Mutter etwas Schönes erzählt. Ihr Sohn hatte nicht gerade die besten Noten im Zeugnis, als er von der Schule abging. Er bewarb sich ein paar Mal und wurde abgelehnt. Dann bewarb er sich wo anders, wo man ihm sagte, man werde sich in ein paar Tagen bei ihm melden.
Dann träumte die Mutter, daß er diese Stelle bekommen würde.
Junior selber war sich da nicht so sicher.
Dann kam der Anruf--und der junge Mann hatte die Stelle. Es gefällt ihm und er hat, man höre und staune, nur Einser und Zweier in der Berufsschule. Es interessiert ihn halt, jetzt, wo er nicht mehr abstrakt "für das Leben" sondern ganz konkret für seinen Beruf lernt.

Warum macht Gott sich die Mühe und sagt der Mutter vorher bescheid, daß er die Stelle bekommt?
Um den gläubigen jungen Mann in seinem Glauben zu festigen.
Eine Berufswahl ist eine ziemlich große Sache. Ein Beruf hat essentielle Auswirkungen aufs tägliche Leben und dessen Qualität. Da ist es doch wunderbar, wenn Gott kundtut, daß seine Hand mit im Spiel ist. Denn dann liegt ein Segen drauf.
Find ich prima.

"Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes." (2 Korinther 1, 3).

Montag, 10. Dezember 2018

Lieber Weihnachtsmuffel

"Ruht euch aus unter dem Baum."
1 Mose 18,4.

Wäre ich ein Baum, wäre ich gern ein Christbaum.
Es gibt ja einzelne, besonders ernstmeinende Christen, die Weihnachten nicht feiern und sich auch keinen Baum in die Stube stellen, weil weder Weihnachten noch der Christbaum in der Bibel vorkommen.
Nun, Weihnachten kommt schon vor. (Bäume auch). Nur wird es dort nicht so gefeiert, wie wir das heute tun. Das Christkind gab damals noch keine Geschenke, vielmehr nahm es welche entgegen. Nämlich Gold, Weihrauch und Myrrhe. Seit seiner Auferstehung hat Jesus jedoch nicht aufgehört, den Menschen Gaben zu geben. Paulus sagt es so: „Hinaufgestiegen in die Höhe, hat er die Gefangenschaft gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben.“ (Epheser 4,8. Paulus zitiert hier Psalm 68,19). Das tut er noch heute. An Weihnachten ahmen wir ihn nur besonders eifrig nach. (Also die unter uns, die Weihnachten feiern).

Wer als Christ die Geburt Christi, also Weihnachten, nicht feiern will, bloß weil die in Wirklichkeit an einem anderen Tag stattgefunden hat, der muss ja nicht. Der macht es dann halt wie die Mohammedaner oder die Zeugen Jehovas. Die feiern Weihnachten auch nicht.

Ich persönlich empfinde jedoch, Weihnachten ist ein von Gott inspiriertes Fest. Der Geist der Weihnacht mit seiner stillen Besinnlichkeit und inneren Einkehr und dem Gedanken an den wichtigsten Menschen der je geboren wurde, ist etwas wunderbares. Und dann erst die Weihnachtslieder! Will mir jemand erzählen, Stille Nacht wäre keine Meisterleistung der christlichen Volkskultur? Oder man höre sich mal White Christmas von Bing Crosby (auf YouTube) an. Oder Jingle Bells oder Bachs Weihnachtsoratorium. Ohne Weihnachten gäb's das alles nicht. Die Welt wäre ärmer.

"Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag gleich. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt." (Römer 14,5).

Freitag, 7. Dezember 2018

Jesus hat das Gesetz "erfüllt"?

"Christus ist des Gesetzes Ende."
Römer 10,4.

„Pastor, Jesus sagt in Matthäus 5,17: 'Meint nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.' Wie ist das zu verstehen? Müssen wir als Christen heute noch nach dem alttestamentlichen Gesetz mit seinen vielen Geboten leben? Müssen wir Juden werden, um Christen sein zu können?“

Jesus sagt, er kam, um das Gesetz zu erfüllen.
Was bedeutet das?
Was vielen nicht bewusst ist: Das Gesetz ist voller Schatten, Andeutungen und Symbole auf Christus hin. So ist das Passahlamm nichts weiter als ein Schatten, eine Andeutung, ein Symbol für das wahre Lamm Gottes: Jesus. Das tägliche Manna vom Himmel symbolisiert das Wort Gottes, das den Menschen (geistliches) Leben gibt.
Die Sklavennation Israel symbolisiert den gefallenen Menschen, Mose symbolisiert den Christus, der das Volk aus der Sklaverei befreit.
Der Zug durchs (übernatürlich geteilte) Rote Meer symbolisiert die geistliche Wiedergeburt, die stattfindet, wenn jemand an Jesus glaubt und ihm nachfolgt. (2 Korinther 5,17). Das Rote Meer symbolisiert das Blut Christi.
Kanaan, das verheißene Land, symbolisiert die vielen guten Verheißungen Gottes, die in Christus allesamt ja und Amen sind. (2 Korinther 1,20). Sie müssen nun im Glauben eingenommen werden.

Josef, der von seinen Brüdern verkauft wurde, ist ebenfalls ein Schatten, ein Symbol Christi. Juda war die treibende Kraft hinter dem Verkauf Josephs.
Jesus wurde ebenfalls verkauft. Von Judas, (griechisch für Juda).
Josef floh vor Potiphars Frau, als diese ihn verführen wollte.
Jesus floh vor der Volksmenge, als diese ihn zum König machen wollte.
Potiphars Frau behauptete hinterher, Josef habe sich ihr unsittlich genähert.
Die Hohepriester behaupteten, Jesus habe sich zum König machen wollen. (INRI).
Josef wurde aus den Tiefen des Gefängnisses geholt und setzte sich zur Rechten des Pharao.
Jesus stand aus den Toten auf und setzte sich zur Rechten Gottes.

Noah ist ein Symbol für den Christus und seine Arche für die Gemeinde.
Während die Welt im Gericht unterging, wurde Noahs Familie gerettet. Sie hob ab, saß im Trockenen und schwebte über dem Gericht, das über die Welt kam. (Ein Symbol für die bevorstehende Entrückung).

Ein Israelit sollte kein Schweinefleisch essen.
Das Volk Israel sollte keine Ammoniter/Moabiter aufnehmen.

So gibt es viele gesetzliche Regelungen und Weissagungen in der Bibel und sie alle deuten auf den Christus hin. In ihm haben sie sich alle erfüllt.
Als Jesus am Kreuz sagte, „Es ist vollbracht,“ meinte er nicht das Erlösungswerk, denn er war ja noch nicht auferstanden, er saß ja noch nicht zur Rechten Gottes. Vielmehr meinte er das Gesetz des Alten Bundes. Alles, was über ihn geschrieben stand und was ihn betraf, hatte er erfüllt.
Das Zeitalter des Gesetzes war zu seinem logischen Ende gekommen.

"So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der künftigen Dinge sind, der [schattenwerfende] Körper selbst aber ist des Christus." (Kolosser 2,16-17).

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Josua macht einen Fehler und Gott hilft ihm trotzdem

"Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon!"
Josua 10,12.

Eines der spektakulärsten Wunder im ganzen Alten Testament ereignete sich, als Josua einst gegen die Amoriter kämpfte: „Die Sonne blieb stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen, ungefähr einen ganzen Tag lang. Und es war kein Tag wie dieser, weder vorher noch danach, daß der HERR so auf die Stimme eines Menschen gehört hätte, denn der HERR kämpfte für Israel.“ (Version 13 und 14).
Wie kam es dazu?
Israel war bekanntlich aus Ägypten heraufgezogen, um das Land Kanaan einzunehmen. Nun waren jedoch listige Kanaaniter gekommen und hatten Josua dazu gebracht, mit ihnen in einen Bund zu treten. Josua hatte ihren Lügen geglaubt, dass sie von weit her gekommen seien, obwohl sie in Wahrheit gleich hinter dem nächsten Hügel wohnten, in der Stadt Gibeon. Josua hatte den Mund des Herrn darüber nicht befragt. (Josua 9,14). Nun hat er den Salat.
Diese Gibeoniter waren wieder heimgegangen und wurden nunmehr prompt von anderen Kanaanitern kriegerisch angegriffen. Da riefen sie die Israeliten zu Hilfe und Josua ehrte den Bund, den er mit ihnen geschlossen hatte und half ihnen, obwohl dieser Bund ohne Gottes Zutun zustande gekommen war und Gottes strategischen Zielen entgegenstand.
Statt Kanaan ein einzunehmen, hilft Israel nunmehr Kanaanitern gegen andere Kanaaniter.
Und dennoch hilft der Herr und erhört Gott Josuas Gebet auf ganz spektakuläre Weise.

Falls du auch schon einmal einen Fehler gemacht hast und nun empfindest, Gottes Plan ein für alle Mal versiebt zu haben: Wenn du ein Mann deines Wortes bist, dann hilft Gott auch dir.
Gott ist sogar größer als deine Fehler.

„Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“ (Römer 8,28).

Sonntag, 2. Dezember 2018

Viel Licht und ein wenig Schatten am Weihnachtsfeiersonntag

"HERR, ich liebe die Wohnung deines Hauses und den Wohnort deiner Herrlichkeit."
Psalm 26, 8.

Wir hatten eine prima Weihnachtfeier und: ernsthafte Platzprobleme. Es kamen mehr Leute als wir Tische im Saal hatten, so daß wir Kindertische aus dem KiDi geholt haben. (Dort saßen dann Kinder).
Essen war super. Kaffee und Kuchen auch.
Und dutzende Hände halfen, um hinterher alles wieder picobello für den nächsten Gottesdienst herzustellen. Vielen Dank an alle Helfer, Köche, Bäcker, Geschirrbetreuer, Staubsauger, Tischträger und Kistenschlepper und Dekorateurinnen. Ihr wart (und seid) spitze.
Besonderen Dank an Anja und Jürgen, die den Weihnachtsliederteil gestaltet haben. Und Hanns, der das Licht ausgemacht und so dem Weihnachtsbaum zur Geltung verholfen hat. Sehr stimmungsvoll.

Der Wermutstropfen:
Man hat bei uns in der Gegend ein Kernkraftwerk abgeschaltet und statt seiner eine Windmühle aufgestellt. Die Mühle bringt nicht ganz die Leistung des AKW. Möglicherweise war das ein Grund, weshalb heute während der Predigt für eine Sekunde der Strom komplett ausfiel und auch unsere Predigtaufnahme unterbrochen hat. Es war wohl ein Brownout. So gibt es vom heutigen Sonntag keine CDs und auch kein Video. Auf der Homepage findet sich daher als Botschaft der Woche eine Mittwoch-Bibelabend-Predigt. Wir werden im Lauf der Woche noch eine oder zwei verlinken, da diese Botschaften kürzer sind.

Am nächsten Sonntag ist ein neuer Tag.

"Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich auf dem Weg bewahrt und dich an den Ort bringt, den ich dir bereitet habe." (2 Mose 23,20).

Samstag, 1. Dezember 2018

Heute: Weihnachtsfeier!

"Selber schuld ist, wer verpennt: den ersten Advent."
(Außerbiblische Offenbarung).

Seit gestern ist Christmond!
Das ist der Name für den Dezember, den die bekehrten Völker ihm einst gaben. Außerdem ist heute der erste Advent. Das Christkind steht bald vor der Tür.
Juhu.
In der Gemeinde steht nunmehr ein riesiger Christbaum und reicht wieder bis an die Decke. Er sieht wunderschön aus. Vielen Dank den Aufstellern H., A. und J.
Außerdem ist heute Weihnachtsfeier.
Das bedeutet, gleich nach dem Gottesdienst bauen wir das Auditorium um und stellen Tische auf. Dann gibt es mitgebrachtes Essen und hinterher pflegen wir Konversation oder machen Brettspiele.
Man könnte heute also Gäste mitbringen.
Ich freu mich.

David hat sich einst auch gefreut:

"Ich freute mich, als sie zu mir sagten: "Wir gehen zum Haus des HERRN."
Psalm 122, 1.

Schutz oder Preisgabe?

"Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche. Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so daß ihr sie ertragen könnt."
1 Korinther 10,13.

„Pastor, in der Bibel steht einmal Psalm 91,10: Dir begegnet kein Unglück und keine Plage naht deinem Zelt. Andererseits heißt es in Hebräer 11, 37: Sie wurden gesteinigt, zersägt, starben den Tod durch das Schwert. Was ist da los? Schützt Gott nur manche?“

Jesus ist ein Erlöser und von ihm heißt es, dass der Geist des Herrn auf ihm ist, unter anderem um Armen gute Botschaft zu verkündigen, Gefangenen Freiheit auszurufen und Zerschlagene in Freiheit hinzusenden. (Lukas 4,18).
Gottes Wille ist Psalm 91.
Weshalb litten dann die Leute im Hebräerbrief?
Da gibt es verschiedene Gründe.
In Hosea 4,6 heißt es zum Beispiel: „Mein Volk kommt um aus einem Mangel an Erkenntnis.“ Wer den Willen Gottes nicht kennt, nimmt alles, was ihm passiert, als gottgegeben hin. Doch nicht alles, was auf der Welt passiert, ist Gottes Wille. Deshalb sagt Jesus ja auch im Vaterunser: Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Wenn Gottes Wille stets geschehen würde, hätte Jesus nicht so gebetet.
Zweitens: Es macht einen Unterschied, ob man im Glauben ein Kleinkind ist oder ein erfahrener Krieger. Ersteres kann sich gegen Krisen kaum wehren, da es sie gar nicht versteht, und kommt schon mal unter die Räder. Ein alter Gebetskämpfer hingegen, der schon viele Erhörungen erlebt hat, wird widerstehen, den Feind in die Flucht schlagen und siegen.

Wer bist du?
Kennst du Gottes gute Verheißungen? Glaubst du sie?
Dein Glaube macht einen Riesenunterschied.
(Es gibt zu diesem Thema noch viel mehr zu sagen. Demnächst in diesem Theater).

"Ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen könnt!" (Epheser 6,13).