Mittwoch, 5. Dezember 2018

Josua macht einen Fehler und Gott hilft ihm trotzdem

"Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon!"
Josua 10,12.

Eines der spektakulärsten Wunder im ganzen Alten Testament ereignete sich, als Josua einst gegen die Amoriter kämpfte: „Die Sonne blieb stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen, ungefähr einen ganzen Tag lang. Und es war kein Tag wie dieser, weder vorher noch danach, daß der HERR so auf die Stimme eines Menschen gehört hätte, denn der HERR kämpfte für Israel.“ (Version 13 und 14).
Wie kam es dazu?
Israel war bekanntlich aus Ägypten heraufgezogen, um das Land Kanaan einzunehmen. Nun waren jedoch listige Kanaaniter gekommen und hatten Josua dazu gebracht, mit ihnen in einen Bund zu treten. Josua hatte ihren Lügen geglaubt, dass sie von weit her gekommen seien, obwohl sie in Wahrheit gleich hinter dem nächsten Hügel wohnten, in der Stadt Gibeon. Josua hatte den Mund des Herrn darüber nicht befragt. (Josua 9,14). Nun hat er den Salat.
Diese Gibeoniter waren wieder heimgegangen und wurden nunmehr prompt von anderen Kanaanitern kriegerisch angegriffen. Da riefen sie die Israeliten zu Hilfe und Josua ehrte den Bund, den er mit ihnen geschlossen hatte und half ihnen, obwohl dieser Bund ohne Gottes Zutun zustande gekommen war und Gottes strategischen Zielen entgegenstand.
Statt Kanaan ein einzunehmen, hilft Israel nunmehr Kanaanitern gegen andere Kanaaniter.
Und dennoch hilft der Herr und erhört Gott Josuas Gebet auf ganz spektakuläre Weise.

Falls du auch schon einmal einen Fehler gemacht hast und nun empfindest, Gottes Plan ein für alle Mal versiebt zu haben: Wenn du ein Mann deines Wortes bist, dann hilft Gott auch dir.
Gott ist sogar größer als deine Fehler.

„Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.“ (Römer 8,28).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen