Samstag, 31. Oktober 2015

Waffen?

„Pastor, Hunderttausende junge Männer kommen aus Krisengebieten, in denen Krieg herrscht, über die österreichische Grenze nach Deutschland. Diese Jungs sind Gewalt gewöhnt. Das verunsichert viele. In Österreich braucht man für Schrotflinten keinen Waffenschein und so sind die dort momentan ausverkauft. Viele Leute machen darüber hinaus den Pistolenführerschein. Die Ösis rüsten auf. Sollten wir das auch tun? Was hältst du davon?“

Mensch Meier.
Heute ist Reformationstag und wir reden über Waffen.
Die mächtigste Waffe gegen die Probleme der Menschheit war, ist und bleibt das Evangelium von Jesus, denn es verändert die Herzen der Menschen, die daran glauben.
Und viele der jungen Wilden, die zu uns kommen, bekehren sich auch.
Aber natürlich nicht alle.
Die Sonderkommission Asyl, bzw. Zerm, der Kriminalpolizei Braunschweig hat herausgefunden, dass das größte Gefährdungspotenzial nicht von Syrern oder Irakern ausgeht, vor allem nicht, wenn es sich um Familien handelt, sondern von Kosovaren, Albanern und Afrikanern, hier besonders von Alleinreisenden aus dem Maghreb. Die Dunkelziffer von Straftaten, die sich in Migranteneinrichtungen ereignen, ist dabei naturgemäß unbekannt. Sonst wäre die Dunkelziffer ja keine Dunkelziffer mehr.
Nicht viele Migranten sind Gefährder.
Aber manche sind es.

Zu den Waffen:
In Österreich befinden sich etwa 900.000 Schusswaffen in Privatbesitz, (bei einer Bevölkerungszahl von etwa achteinhalb Millionen).
Das Land ist also bis an die Zähne bewaffnet.
Für die Schweiz gilt dasselbe. Wobei in den Schränken dort gar Sturmgewehre des Militärs stehen. Trotzdem sind beide Länder nicht für Chicagoer Verhältnisse bekannt.
Wobei die Waffengesetze in Chicago heutzutage extrem streng sind. Dort gibt es keinen einzigen Waffenladen. 2012 passierten dort trotzdem mehr als 1800 Morde. Im texanischen Houston hingegen, wo man Waffen sogar verdeckt tragen darf (mit einer Genehmigung, versteht sich), passierten nur 217. Immer noch zuviele, aber doch ein gewaltiger Unterschied.
Egal.
Deutschland ist nicht Österreich oder die Schweiz. Schon gleich gar nicht ist es Amerika. Es handhabt sein Waffenrecht sehr restriktiv. Ich rate deswegen niemandem, sich mit illegalen Waffen einzudecken. Wer Gründe hat, sich besonders gefährdet zu fühlen, etwa weil er allein oder außerhalb wohnt, der möge sich mit Pfefferspray oder einer Gaspistole eindecken.
Und einen Selbstverteidigungskurs mitmachen. (Wir werden irgendwann demnächst mal einen in der Gemeinde veranstalten; wofür hab ich einen Trainerschein?)
Und nicht in Paranoia verfallen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass nichts passiert, ist viel größer als die Wahrscheinlichkeit, dass was passiert.

Jesus hat gegen robuste Selbstverteidigung nichts einzuwenden. (Die Rechte Backe-linke Backe-Aussage aus der Bergpredigt bezieht sich auf Beleidigungen und Unverschämtheiten, und nicht auf lebensbedrohliche Situationen). Vielmehr befiehlt der Herr seinen Jüngern, als er sie aussendet, sich ein Schwert zu organisieren und wenn das Geld nicht reicht, notfalls eine Garnitur Klamotten dafür zu verkaufen. Die Sicherheit seiner Verkündiger war ihm also durchaus wichtig.

In Lukas 12,39 sagt er: „Wenn der Hausherr gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, so hätte er gewacht und nicht erlaubt, daß sein Haus durchgraben würde.“
Der Hausherr hätte sich und seine Habe verteidigt und Jesus befürwortet das.

Was der Herr nicht befürwortet ist das offensive bewaffnete Auftreten.
Als Petrus, (der erstaunlicherweise ein Schwert besaß), dem Malchus das Ohr abschlug, schimpfte Jesus und sagte, „Stecke dein Schwert wieder an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert nehmen, werden durchs Schwert umkommen.“ (Matthäus 26,52).
Wer Wind sät, wird Sturm ernten. (Hosea 8,7).
Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten.
Wir aber sind Jünger des Friedefürsten.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Wyatt Brown spricht auch schon am Samstag

"Und es war große Freude in jener Stadt."
Apostelgeschichte 8, 8

Wyatt Brown aus Greenville, USA, spricht nun nicht erst am Sonntag, dem 15.11.2015, um 10.30 Uhr im CGZ, sondern kommt schon einen Tag früher und wird bereits am Samstag, 14.11., um 19.30 Uhr einen Gottesdienst halten. Wir werden ihn also zweimal erleben.

Pastor Wyatt ist ein überaus populärer Sprecher. weil er so unterhaltsam ist. Etliche aus der Gemeinde kennen ihn noch von früher und überschlagen sich fast vor Begeisterung darüber, daß er kommt. H.B. etwa erzählte mir haarklein, was Wyatt in der ein oder anderen Predigt vor 20 Jahren erzählt hat. Er lacht heute noch. (H.B., nicht W.B.).

Ich freue mich jedenfalls, daß es geklappt hat.

Pastor Brown ist nächste Woche übrigens Gastsprecher auf der Glaubenskonferenz des Gospel Life Centers in Feldkirchen bei München. Ich werd auch mal einen Tag dasein, so Gott will.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Ed Traut kommt nicht. Dafür kommt Wyatt Brown später

"Ich will aber nicht, daß euch unbekannt sei, Brüder, daß ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen - und bis jetzt verhindert worden bin -, damit ich auch unter euch einige Frucht haben möchte, wie auch unter den übrigen Heiden."
Römer 1, 13

Unser Freund Ed Traut, Prediger im prophetischen Dienst aus RSA, bzw. San Antonio, hat seine Predigttour für diesen Herbst in Europa leider abgesagt. Grund ist ein Krankheitsfall in der Familie.
Der Gottesdienst mit ihm am 29.11.15 fällt deshalb aus.
Das ist wirklich bedauerlich und wir wünschen seiner Frau gute Besserung.
Ed wird dem Vernehmen nach im Frühjahr nach Norddeutschland kommen. Vielleicht beehrt er uns dann nächstes Jahr im Herbst wieder einmal.

Dafür kommt am Sonntag, 15. Novenber jedoch Pastor Wyatt Brown von der Grace Christian Church in Greenville, South Carolina, USA, zu uns und spricht im Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr.
Er war einer der Lieblingsprediger meines Schwiegervaters zu Bibelschulzeiten in Tulsa, wo er immer mal wieder in Kenneth Hagins Rhema Bibelschule gepredigt hat. (Wyatt Brown, nicht mein Schwiegervater).

Näheres in Kürze.

Freitag, 23. Oktober 2015

You ain't seen nothin' yet

„Ihr wißt nichts und überlegt auch nicht, daß es euch nützlich ist, daß ein Mensch für das Volk sterbe und nicht die ganze Nation umkomme.“
Johannes 11,50.

Obige Aussage ist eine Weissagung des Hohepriesters Kaiphas. Es ging um Jesus, der für Israel sterben sollte.
Kaiphas bestätigt hier ein altbekanntes Prinzip: Einer muss notfalls leiden, damit es den Vielen gutgehen kann. Dabei muss es nicht immer gleich um Leben und Tod gehen. Der einsame Nachtwächter im mittelalterlichen Städtchen etwa litt, indem er auf seine Nachtruhe verzichtete, damit die anderen Bürger umso ruhiger schlafen konnten.

Dieses Prinzip gilt nicht zuletzt für Länder.
Wenn es bereits in der Mitte einer Gesellschaft knirscht, weil die sich kräftemäßig von einer übergroßen Menge Zuwanderer überfordert sieht, dann muss man unverzüglich wirksame Maßnahmen ergreifen, die zur Entspannung führen, bevor einem die Gesellschaft um die Ohren fliegt. Nicht nur, dass Deutsche in zunehmendem Maß ablehnend reagieren, sich radikalisieren und es zu Übergriffen, ja sogar Mordversuchen, an Politikern kommt. Auch die Zuwanderer werden zunehmend Probleme machen. Spätestens dann, wenn sie merken, dass sich die übergroßen Erwartungen, die sie in Deutschland gesetzt haben, nicht erfüllen werden. Islamisch geprägte Kulturen sind nicht für ihre Fähigkeit zur Selbstkritik bekannt.
Im Gegenteil.
Schuld haben üblicherweise andere: Die USA, die Ungläubigen, Israel, usw., und bald, wenn es sich nicht vorsieht, auch Deutschland. Der Unmut der Migranten wird sich Luft machen.
Es drohen also Gefahren von radikalen Inländern.
Und es drohen importierte Gefahren.
Vor diesen Gefahren muss die Regierung die Bevölkerung schützen. Dazu ist sie da. Das ist ihre ursprünglichste Aufgabe.
Sie muss die Grenzen schließen. Und wenn dies nicht umfassend zu bewerkstelligen ist, dann muss wenigstens auf allen Kanälen ein klares Signal gesendet werden, dass weitere Zuwanderer gegenwärtig nicht mehr willkommen sind.
Die wenigen müssen leiden, damit bei den vielen wieder Ruhe eingekehrt.
So schlimm ist es ja nicht. Sämtliche Zuwanderer kommen aus sicheren Drittstaaten zu uns. In denen können sie vorerst bleiben. Wenn sich herumspricht, dass Deutschland dichtgemacht hat, ebbt die Flut wieder ab und die Leute kehren in ihren Kulturkreis zurück, wenn es ihnen auf dem Balkan nicht gefällt.
Ganz ohne Härten für die Wanderer wird es nicht gehen.
Erspart man ihnen die aus falschverstandenem Humanismus, ist Deutschland dazu verurteilt, in ein paar Monaten ungleich größere Härten zu durchleben.

Unsere Regierung braucht weiterhin unser intensives Gebet.
Gegenwärtig drischt sie noch auf Facebook ein, weil dort irgendwelche Narren idiotische Parolen gepostet haben. Dieses belanglose Stammtischdampfgeplauder sollte man vollumfänglich ignorieren und dazu übergehen, die tatsächlichen Probleme des Landes lösen. Man rettet die Titanic nicht, indem man ihre Planken nochmal feucht aufwischt.

„Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.“ (1. Korinther 14,33). Er steckt nicht hinter dem Wahnsinn dieser Zeit. Für Überforderung und Unordnung ist ein anderer zuständig: Das biblische Urtextwort diabolos wird im Deutschen gemeinhin mit Teufel übersetzt. Wörtlich bedeutet es jedoch: Durcheinanderwirbler.

Dennoch gilt nach wie vor: „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.“ (Matthäus 28,18).
Gott wird das Chaos unserer Tage für seine Zwecke nutzen. Mit unserem Gebet sorgen wir dafür, dass es nicht schlimmer wird als unbedingt nötig.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Wem dienst du--wirklich?

"Und es geschah, als sie von ihm schieden, sprach Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, daß wir hier sind—und laß uns drei Hütten machen, dir eine und Mose eine und Elia eine. Und er wußte nicht, was er sagte."
Lukas 9,33.

Es hat Petrus auf dem Berg der Verklärung gut gefallen. Das ist verständlich. Denn es hat unglaublich angenehme Auswirkungen auf die Gefühle einer Person, wenn die Wolke der Herrlichkeit Gottes über sie kommt. Petrus wollte gar drei Hütten bauen und sich häuslich niederlassen, so sehr beeindruckte ihn das angenehme Gefühl der Gegenwart Gottes dort in der Bergeinsamkeit.
Er wollte gar nicht mehr fort.
Dort auf dem Berg waren die Mühen der Ebene so weit weg, die Emotionen der Jünger so positiv, ihre Besucher etwas so besonderes (Mose und Elia!), dass sie nie mehr weg wollten.
Wer könnte es ihnen verübeln?
Doch Gott der Vater selber sprach aus der Wolke und verwies Petrus auf Jesus: „Dies ist mein geliebter Sohn, ihn hört.“ Jesus führte die Jünger prompt wieder hinunter ins Tal, wo bereits ein großes Problem auf sie wartete.

Wir machen einen Fehler, wenn wir denken, die Bergerlebnisse der besonders innigen Gemeinschaft mit Gott sind das einzige was zählt im geistlichen Wandel.
Sie sind nicht die Norm, sondern eher selten.
Wenn wir ständig nach ihnen streben—und wenn sie sich einstellen, wir sie dauerhaft behalten wollen—dann handeln wir wie Petrus. Dann geht es uns wie ihm und auch wir „wissen nicht was wir sagen“, was unser Handeln in Wirklichkeit antreibt.
Wir dienen dann nämlich nicht Gott, sondern unseren Gefühlen. Und das führt zu Frust.

Gott mutet uns schon mal die Mühen der Ebene zu, denn dort wird die Arbeit getan, die getan werden muss. Besondere Gebetserfahrungen dienen der Rückversicherung und Ermutigung.
Beides ist notwendig.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Wunderbarer Lobpreisgottesdienst

Die zwei Stunden mit John Angelina und Band gestern abend vergingen wie im Flug, das kann nicht nur mir so vor. Und man hat schon gemerkt, dass sich unter den Lobpreisern aus München speziell geschulte Stimmen und ehemalige Profi-Musiker gefunden haben. Sie haben ihre Aufgabe sehr ernst genommen und uns in die Gegenwart Gottes geführt.
Die haben sich wirklich ins Zeug gelegt. Der Trommler, Philipp Angelina, ist für den Gottesdienst sogar extra aus Kassel angereist und danach wieder zurückgefahren. Die anderen kehrten nach München zurück und leiteten heute früh den Lobpreis im Gospel Life Center, wo unser Freund Stephan Steinle gepredigt hat, da ihr Pastor bei uns blieb.

Der hat heute morgen im Gottesdienst über Gottes bedingungslose Liebe gepredigt. Eine sehr auferbauende Botschaft, die zurzeit auf der Startseite des Christlichen Glaubenszentrums kostenlos zu hören ist. Gleich mal rüberklicken: www.jchristus.de.

Danke auch allen Mitarbeitern, die wieder zum Gelingen des Abends (und des Morgens) beigetragen haben. Was täten wir ohne euch? Vergelt's euch Gott.

Samstag, 17. Oktober 2015

Praise Night um 18.00 Uhr

"Der HERR, ist meine Stärke und mein Loblied, und er ist mir zum Heil geworden."
Jesaja 12, 2

Nochmal ein kurzer Hinweis auf die Praise Night heute abend: Sie beginnt schon um 18.00 Uhr, nicht erst um 19.30 Uhr wie unsere Veranstaltungen sonst, und wird so um 20 Uhr enden.
Nicht daß jemand zu spät kommt.

Wir werden Gott erleben, Preis dem Herrn.

Freitag, 16. Oktober 2015

Der erste Tote

„Rette die, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Schlachtung hinwanken, o halte sie zurück! Wenn du sagst: Siehe, wir wußten nichts davon! - ist es nicht so: der die Herzen prüft, er merkt es, und der auf deine Seele achthat, er weiß es? Er vergilt dem Menschen nach seinem Tun."
Sprüche 24,11-12.

Heute hat es den ersten toten „Flüchtling“ an einer europäische Grenze gegeben. Afghanen durchschnitten einen Grenzzaun und begaben sich auf bulgarisches Territorium. Die Gruppe, die daraufhin von Grenzsoldaten zur Umkehr und zum Verlassen des Landes aufgefordert wurde, hatte immerhin Kompaniestärke und soll selbst bewaffnet gewesen sein. Als die Afghanen der Aufforderung der Grenzer nicht nachkamen, sondern weitermarschierten, feuerte ein Soldat einen Warnschuss ab. Der Querschläger traf einen Migranten im Hals und der Mann starb.
Nun ist es also passiert.
Der Migrationswahnsinn unserer Tage hat sein erstes bedauerliches und vermeidbares Opfer gefordert.
Es hat erstaunlich lange gedauert.
Denn wenn eine große Gruppe mutmaßlich bewaffneter Männer das Territorium eines fremden Staates betritt, dann ist das eine ernste Angelegenheit. Gemeinhin spricht man dann von einer Invasion. Vor allem wenn die Gruppe sich nicht abweisen lässt, sondern weitermarschiert.

Es ist heller Wahnsinn, riesige Mengen (eine Division jeden Tag) noch dazu kulturfremder Menschen meist ohne Pässe ins Land zu lassen, wie Deutschland dies derzeit gegen alle Regel und gegen alle Vernunft praktiziert. Denn wer kommt denn da?
Leute, die es wissen müssen, teilen außerdem mit, dass rund 50 Prozent derjenigen, die in Aufnahmelager unterwegs sind, verschwinden.
Wo gehen die hin?
Wer durchstreift da unser Land?

Es mag ein wenig melodramatisch wirken, den obigen Vers aus den Sprüchen von Salomo mit dem Tod dieses Afghanen in Verbindung zu bringen. Doch der Mann und seine 50-60 Kumpane wären möglicherweise nie vom Hindukusch aufgebrochen, hätte Frau Merkel nicht ihre missverständlichen Äußerungen zum deutschen Asylrecht in die Welt gesetzt und sie angelockt.
In gewisser Weise hat sie deshalb Mitschuld am Tod dieses Wanderers.

Frau Bundeskanzlerin: Es ist Zeit, sich zu korrigieren. Senden Sie ein Signal, dass es so nicht weitergehen kann, bevor es noch mehr Tote gibt. Verschaffen Sie den Regeln wieder Geltung. Kehren Sie zurück zur Gesetzestreue, bevor hier das Chaos ausbricht und man Sie aus dem Amt fegt.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Praise Night: die Band

"Du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels."
Psalm 22, 4

Freue mich aufs Wochenende, denn da kommt, wie gesagt, John Angelina aus München und wir feiern Praise Night.

Pastor John kommt mit vier Sängern, Gitarre, Bass, Percussions, Keyboard und Trompete. Da wird richtig was los sein auf der Bühne. (Unsere Bands beschäftigen maximal sieben Musiker, wenn ich mich nicht irre). Musik- und andere CDs und Bücher von John wird's auch geben. Auf einem Cover hat er noch lange Haare und schaut aus wie Albrecht Dürer. Jaja, der ist vielseitig. (Malen tut er, soweit ich weiß, aber nicht).

Wir machen lebendigen Lobpreis und der Herr wird sich als der Lebendige erweisen. Preis dem Herrn.

"Alles, was Atem hat, lobe den Herrn! Halleluja!"
Psalm 150, 6.

Freitag, 9. Oktober 2015

Merkel im Strom der Migranten und Matthäus 13

„Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem und wogendem Meer.“
Lukas 21,25.

Das Meer ist in der Bibel oft Symbol für wogende Menschenmengen.

Christen sind zwar nicht von der Welt, doch wir leben in ihr und wir wollen, dass es den Ländern, in denen wir leben, gut geht. Deutschland durchlebt durch den Migrantensturm eine Krise wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Nun hat sich die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, im Fernsehen bei Anne Will eine Stunde lang zu Wort gemeldet, um ihre Handhabung dieser Krise den Deutschen darzulegen.
Und ich muss sagen, ich bin ein wenig fassungslos.
Denn Frau Merkel gab unumwunden zu, sich in Zweckoptimismus zu üben. Ihr „Wir schaffen das“ ließ die Frage „Wollen wir das schaffen?“ überhaupt nicht zu. Zu ihrer Haltung gäbe es keine Alternative, denn die Leute kämen sowieso, ob uns dies nun recht sei oder nicht, und es sei doch schön, dass Millionen Deutschland lieben.
Doch was, wenn die nur Deutschlands Millionen lieben?
Bei Licht besehen sind diese Aussagen nicht weniger als ein Offenbarungseid.
„Stellen Sie sich vor, wir würden sagen, wir schaffen das nicht,“ sagte die Bundeskanzlerin zu Frau Will. Vielleicht vermutet sie, dass die Deutschen dann der Mut verlassen und Chaos ausbrechen würde.
Dabei herrschen vielerorts bereits chaotischer Zustände und die Helfer sind am Ende ihrer Kräfte.
Mittellose Menschen kampieren vor dem Landesamt für Soziales und Gesundheit in Berlin, Horden von unregistrierten Zuwanderern harren in Regen und Kälte in Freilassing aus. Die Helfer wissen nicht wohin mit ihnen. Passau fühlt sich überrannt. Jeden Tag wandert eine Kleinstadt ein, völlig unkontrolliert, und die Regierungschefin sagt, da könne man nichts machen. Die Grenzen dichtzumachen ginge nicht, denn die seien einfach zu lang. Zäune wolle man nicht, denn die brächten nichts.

Das heutige Europa panische Angst vor Zäunen, Grenzen, Mauern.
Aber warum?
Zäune, Grenzen und Mauern sind zunächst einmal nur neutrale Werkzeuge. Es kommt darauf an, was man mit ihnen macht. Eine Gefängnismauer ist etwas anderes als eine Stadtmauer. Die eine will Menschen einsperren, die andere will ihnen Schutz geben. Sind wir so traumatisiert von unserer kommunistischen Vergangenheit, dass wir nicht mehr zwischen Mauer und Mauer zu unterscheiden vermögen?
Gute Zäune machen gute Nachbarn sagt man im Angelsächsischen. Diese Sicht kann ich in diesen Tagen bestens nachvollziehen.

Auf die Frage der Moderatorin, ob es nun nicht angebracht wäre, ein Statement abzulassen, das den Migrationswilligen in aller Welt klarmacht, dass Deutschland vor erst bedient sei, dass es sein Fassungsvermögen erreicht habe und weitere Zuwanderer nicht mehr aufnehmen werde, entgegnete Merkel: „Mit Sicherheit nicht.“
Die Frau, die einseitig europäisches Recht außer Kraft setzte und Migranten in Ungarn gestattet hatte, nach Deutschland weiterzureisen, die mit ihren (vielleicht sogar unabsichtlichen) Lockrufen für diesen Migrantenstrom maßgeblich verantwortlich ist, weigert sich nun ein begrenzendes Machtwort zu sprechen.
Warum?
Deutschland ächzt und krächzt unter dieser Last. Warum mutet sie uns noch mehr zu? Was ist ihr Plan?
Man ist versucht, ihr zu unterstellen, sie arbeite bewusst auf eine Entgleisung Deutschlands hin. Dabei soll sie doch Schaden von Deutschland wenden und seinen Nutzen mehren.
Was für ein Denken liegt da zu Grunde?
Hat sie vor, ganz Europa zu destabilisieren? Italien und Frankreich, von Griechenland ganz zu schweigen, sind schwache, hoch verschuldete Länder, die nicht in der Lage sind, sich aus eigener Kraft zu reformieren. Wenn Deutschland fällt, fällt ganz Europa wie ein Kartenhaus mit ihm. Will sie dann aus den Trümmern dieser Staaten ein neues Europa erschaffen? Eine Europäische Superunion?
Ein Berater von Präsident Obama hat ja einst gesagt, man solle keine Krise (politisch) ungenutzt lassen.
Da ich aber kein Verschwörungstheoretiker bin, vermute ich, dass sie mit dieser Situation einfach nur überfordert ist. Vielleicht wurde diese Frau bisher einfach nur maßlos überschätzt. Mittlerweile erfährt sie Zuspruch für ihr (Nicht)Tun nur noch von der extremen Linken, die Deutschland noch nie besonders gemocht hat.
Es wäre Zeit für ein konstruktives Misstrauensvotum im Bundestag. Ein durchsetzungsfähiger Leiter, dem klar ist, was die Stunde geschlagen hat, muss er.
Für Frau Merkel scheint das schlimmstmögliche Szenario zu sein, als unfreundlich zu gelten. Ein Graus wäre ihr, Bilder wie jede von der ungarischen Grenze auch aus Deutschland im Fernsehen anschauen zu müssen. Um dies zu verhindern nimmt sie eine Transformation der deutschen Gesellschaft in Kauf.
Wollen wir das?
Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen Deutschland erhalten, wie es ist. Ich frage mich, wie Herr Schäuble das sieht. Vielleicht wäre es an der Zeit, ihn mal machen zu lassen. In meinen Augen wäre er von vornherein der bessere Kanzler gewesen. Doch er ist halt keine Frau.

Man ist versucht, an Matthäus 13 zu denken, wo Jesus das Gleichnis vom Unkraut im Acker bringt.
Ein Mann hatte guten Samen auf sein Feld gesät, und nun kam in der Nacht sein Feind und säte Unkraut. Genaugenommen war es Lolch, der in den frühen Stadien genauso aussieht wie Weizen. Selbst der Fachmann kann beide nicht unterscheiden. Erst am Fruchtstand kann man erkennen, welcher Art die Pflanze ist: Weizen oder Lolch.
Die beiden sind nicht dasselbe.
Aus Weizen macht man Brot. (In Bayern sogar Bier. Die behaupten, das sei flüssiges Brot).
Lolch hingegen ist leicht giftig, führt zu Schwindel und Übelkeit und wirkt leicht betäubend.
Als die Diener dieses Landwirts schließlich merkten, dass Unkraut im Weizen wuchs, wollten sie es umgehend ausreißen, also Gewalt anwenden. Doch der weise Bauer hielt davon nichts. Lasst alles gemeinsam wachsen und sortiert erst bei der Ernte, befahl er. Wenn ihr jetzt durchs Feld geht und das Unkraut ausreißt, dann beschädigt ihr auch den Weizen.
Erst zur Erntezeit wurde aussortiert.

Nun könnte man versucht sein, all die vielen Migranten, die gegenwärtig wie von einer unsichtbaren Macht in unser Land gesät werden, über einen Kamm zu scheren und kollektiv als Unkraut zu bezeichnen.
Doch damit macht man es sich zu leicht.
Diejenigen, die da sind und ein Bleiberecht bekommen, sollte man in der Tat integrieren, selbst wenn sie Mohammedaner sind. Denn hier in unserem Land sind Sie den Zwängen ihrer Kultur nicht länger ausgesetzt. Viele beginnen für sich selbst zu denken und sich zu fragen, ob die erzwungenen Überzeugungen, die sie mit sich tragen, überhaupt Überzeugungen sind. Viele finden zur Wahrheit und machen sich frei von der Gebundenheit ihres Heidentums. Mir sind persönlich Menschen bekannt, die einst fanatische, mordbereite Moslems waren. Heute sind sie geisterfüllte christliche Pastoren.
Menschen können sich ändern.
Auch hinterfragt nun vielleicht der ein oder andere Otto Normaldeutsche seine eigene meist ziemlich wurstige Haltung zum Glauben seiner Väter.
Das wäre doch schon mal was.
Und wenn Migranten straffällig werden, dann werden sie verurteilt, bestraft und abgeschoben. Basta.

Es gibt über dieses Thema noch mehr zu sagen. Vielleicht gehe ich nochmal drauf ein.

„Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28).

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Praise Night mit John Angelina und Band am Samstag, 17.10.2015

„Singt ihm ein neues Lied. Spielt schön auf den Saiten mit Jubelschall!“
Psalm 33,3

Am Samstag, den 17.10.2015, um 18:00 Uhr (bis etwa 20:00 Uhr) werden wir seit längerem wieder mal ein Praise Night Event im CGZ steigen lassen.
Dazu kommen Pastor John Angelina vom Gospel Life Center und seine achtköpfigen Band zu uns. John war früher mal professioneller Musiker und ist heute ein gesalbter Lobpreisleiter und Bibellehrer. Vor vielen Jahren war ich mal vier Jahre lang Mitglied seiner Gemeinde in München. Wir freuen uns auf eine wunderbare Zeit im Herrn.
Eintritt ist natürlich wie immer kostenlos.
Für die Kranken werden wir auch beten.

Nicht entgehen lassen!

Montag, 5. Oktober 2015

Bill Johnson: tiefenentspannt

„Vergebens ist es für euch, daß ihr früh aufsteht, euch spät niedersetzt, das Brot der Mühsal eßt. Soviel gibt er seinem Geliebten im Schlaf.“
Psalm 127,2.

Letzte Woche besuchte ich eine Konferenz, auf der unter anderen Bill Johnson, der populäre Pastor der Bethel Church in Redding, Kalifornien, sprach. Bill Johnson und Bethel sind bekannt für die Erweckung, die von dort aus geht, und für die Wunder, die dort passieren.

Ich denke, ich habe noch nie einen solch tiefentspannten Prediger wie Bill Johnson erlebt. Bin ja selber nicht unbedingt ein lockerer Typ.
Der Mann ruht in Gott.
Während eines besonderen Mittagessens konnte man ihm Fragen stellen. Irgendwer fragte ihn: „Pastor Bill, ihr habt in Redding viel Erfolg beim Gebet für die Kranken. Bei mir passiert frustrierend wenig. Wie macht ihr das?“
„Oh yeah,“ sagte Bill Johnson. „Wir haben für Tausende gebetet und die wurden geheilt. Jaja.“
Er saß bequem im Sessel und schnaufte tief durch.
„Wir haben aber auch für Tausende gebetet, die nicht geheilt wurden. C'est la vie.“
In dem Stil ging's weiter.
Bethel ist groß, Redding ist klein. Rein zahlenmäßig könnte die Gemeinde in dem Ort Politiker, die ihr genehm sind, in alle wichtigen Positionen bringen.
Kein Interesse.

„Pastor Bill, wie gestaltest du dein Gebetsleben?“
„Wenn ich eine Stunde habe, dann verbringen ich dreiviertel damit, Gott anzubeten. Lobpreis und Anbetung, das ist es. Die übrigen 15 Minuten? Reichen für alles andere. Man kann in einer Viertelstunde für viele Dinge beten. Mach ich seit 40 Jahren so.“

Dem Mann ist bewusst, dass es Gott ist, der Türen öffnet und schließt, und er geht in aller Seelenruhe durch die offenen und macht sich keinen Kopf über die verschlossenen.
Was für ein Typ.

„In deiner Hand sind meine Zeiten.“
Psalm 31, 16.