Dienstag, 31. Januar 2012

Das zufällige Universum?

"Wer hat die Wasser gemessen mit seiner hohlen Hand und die Himmel abgemessen mit der Spanne? Und wer hat den Staub der Erde mit einem Maß erfaßt und die Berge mit der Waage gewogen, die Hügel mit Waagschalen?
Wer hat den Geist des HERRN ermessen und ist der Mann seines Rates, den er unterwiese?"
Jesaja 40, 12-13

Früher, in der alten Zeit, sah man zwischen dem Glauben und der Wissenschaft keinen Konflikt. Wissenschaftler glaubten an Gott und wenn sie eine neue Naturgesetzmäßigkeit entdeckten, schlossen sie daraus auf Gottes Denken.

Dieses Denken war biblisch.

Dieses Denken wurde schon vor langer Zeit als überholt abgetan. Glaube sei Nicht-wissen, wogegen sich die Wissenschaft nur mit nachweisbaren Dingen abgebe, sagt man.

Nun ist es so, daß die nachweisbaren Dinge immer deutlicher auf einen Schöpfer hinweisen, sehr zum Ärger ungläubiger Wissenschaftler.

Professor Alan Lightman, der an der besten naturwissenschaftlichen Universität der Welt arbeitet, dem Massachusetts Institute of Technology, spricht von einem bitteren Lachen. Denn einige Forscher werden seit Jahren von etwas Beunruhigendem umgetrieben: Sorgfältige Berechnungen zeigen: Wenn einige der fundamentalsten Parameter des Universums auch nur geringfügigst andere Werte aufweisen würden, dann gäbe es kein Leben auf der Welt.

Wenn die Kräfte, die Protonen und Neutronen im Atomkern binden, nur ein miniwinzigkleines Bißchen stärker wären, dann würden sich alle Wasserstoffatome mit anderen Wasserstoffatomen verbinden und zu Helium werden.
Dann gäbe es keinen Wasserstoff mehr.
Kein Wasserstoff, kein Wasser. Denn Wasser besteht zu zwei Teilen aus Wasserstoff (duh!) und einem Teil Sauerstoff: H2O.
Kein Wasser, kein Leben.

Diese Wissenschaftler sind sorgfältige Typen. Deswegen beunruhigt sie die gigantische Unwahrscheinlichkeit der vorliegenden Atomkernkraftverhältnisse so sehr.
Sollte die Existenz des Universums von ein paar Prozentpunkten der Kräfte im Wasserstoffatomkern abhängen?

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt einen Schöpfergott. Dann muß man dem Glauben in der Universität wieder allgemeine Geltung verschaffen. Dann ist der Glaube für die Gesellschaft und das Gesellschaftsbild wieder relevant.
Oder der Urknall hat zufällig vollkommene Naturgesetze hervorgebracht.
Das ist aber so unwahrscheinlich wie ein fliegendes Walroß. Genausogut könnte man eine Bisonherde durch ein Nadelöhr treiben.

Manchen Forschern tun nun die Haare weh. Die Zähne jucken ihnen. Denn einen Gott DARF es nicht geben!
So behaupten sie, nach viel Gebrutzel im Hirnschmalz, es gäbe ein Multiversum. Aus der Fülle an unbrauchbaren Universen haben wir hat das funktionierende erwischt.
Spätestens hier verläßt der seriöse Sucher nach wissenschaftlicher Wahrheit das Fundament der Rationalität.
Denn niemand hat je ein solche Multiversum gesehen oder gemessen.
Apropos messen:
Über Dunkle Materie und Dunkle Energie haben wir noch kein Wort verloren.

"Er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt, hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt."
Hebräer 1, 3

Sonntag, 29. Januar 2012

"Spar dir die Krise"

"Liebes CGC-Team!
Haben uns soeben auf eurer Homepage die Predigt: "Gott verändert dich und bringt dich weiter" angehört. Waren total begeistert davon und wollten uns den 2. Teil anhören! Kann ihn aber leider nicht finden!? Gibt es einen Downloadlink?
Wäre toll, wenn ihr mir weiterhelfen könntet!
Vielen Dank!
Gottes Segen und liebe Grüße aus Österreich senden
M. und V."

Liebe Freunde in Cyberia und besonders in Österreich: Wir haben die Fortsetzung gerade gepostet. Sie heißt "Spar dir die Krise."

"Befestige meine Schritte durch dein Wort und gib keinem Unrecht Macht über mich!"
Psalm 119, 133.

Freitag, 27. Januar 2012

Unfaßbares!

"Pastor! XY hat Unfaßbares getan. Ich hab's schon 27 anderen Leuten weitererzählt. Du weißt doch da sicher mehr. Könntest du nicht mal was drüber sagen?"

Ja ja, der Mensch und seine Neugier.

Ich erinnere mich in solchen Situationen immer an Noah und seine Söhne.

In 1 Mose 9, 18-25 tut Noah Unfaßbares.
Etliche Jahre sind seit der Sintflut ins Land gegangen. Noahs Familie hat sich vergrößert. Da pflanzt Noah einen Weinberg, keltert, und liegt schließlich nackt und betrunken in seinem Zelt.
Offenbar hat er den Federweißen unterschätzt, der ja wie Saft schmeckt, aber den Alkoholgehalt von Wein hat.
Noah, der Gerechteste seiner Zeit, war sicher keine Schnapsdrossel. Ihm ist hier etwas Unsägliches passiert.
Die Szene sah sicher nicht gut aus.

Ham nun, der Sohn Noahs, sieht seinen entblößten, betrunkenen Vater im verwüsteten Zelt liegen, macht mentale Fotos, rennt raus und erzählt allen brühwarm, was er gesehen hat.
Hätte er gekonnt, hätte er den Mist auch noch auf Facebook hochgeladen.

Seine Brüder Sem und Japhet reagieren jedoch überhaupt nicht amüsiert, als sie Hams Bericht hören. Sie sind schockiert. Von Noah genauso wie von Ham.
Doch sie sind Söhne Noahs auch im Geist.
Sie legen sich ein Obergewand über die Schultern und gehen RÜCKWÄRTS ins Zelt und bedecken ihren Vater, den sie vorher nicht anschauen. Sie verhindern damit, auch nur eine unschöne Erinnerung an das Ereignis im Kopf zu behalten.

Sie verweigern sich dem Schwatz- und Klatschgetummel völlig.
Sie schweigen und reparieren die Angelegenheit mit höchster Diskretion.

Als Noah von seinem Rausch erwacht, erkennt er, was sein Sohn ihm angetan hat, bzw. wie seine anderen beiden Söhne gehandelt haben.
Der Patriarch segnet Sem und Japhet.
Über Hams Familie, speziell Hams Sohn Kanaan, spricht Noah einen Fluch aus. (Was Kanaan genau getan hat, daß er diesen Fluch verdiente, verschweigt die Bibel diskret).

Die Diskreten wurden gesegnet.
Der Schwätzer wurde verflucht.

"Wer Vergehen zudeckt, strebt nach Liebe, wer aber eine Sache ständig aufrührt, entzweit Vertraute."
Sprüche 17, 9.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Die Verwandlung

"Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
Wir alle irrten umher wie Schafe. Wir wandten uns jeder auf seinen Weg. Aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld."
Jesaja 53, 5-6

Der einflußreiche Königsberger Philosoph Immanuel Kant hat seinerzeit postuliert, daß eine Strafe die Tat am Täter sühnen müsse. Eine Übertragung sei unmöglich. Ein Unschuldiger könne nie den Platz eines Schuldigen übernehmen.

Recht hat er.

Menschlich gesprochen.

Denn es wäre natürlich ungerecht, einen Mörder/Dieb/Räuber/Vergewaltiger, einen Sünder halt, laufenzulassen und statt seiner einen Unschuldigen in die Zelle zu stecken--oder unters Henkerbeil, (je nachdem, in welchem Land man wohnt).

Denn der Böse bliebe ja böse und somit zu neuen Schandtaten bereit und in der Lage.

Genau da setzt Gott jedoch an:
Jesus starb für unsere Sünden. Und wenn wir zum Glauben an ihn kommen, dann vollzieht sich eine Wandlung in unseren Herzen, ein Austausch: Jesus nimmt unsere Sündennatur aus uns heraus. Wir werden Kinder Gottes und erhalten stattdessen die Natur Christi.

Im Innersten sind wir dann nicht mehr böse, sondern gut.

Durch den Glauben an den Sühnetod des Unschuldigen erhält der Glaubende die Natur des Unschuldigen eingepflanzt. Der Sünder ist dann kein Sünder mehr, sondern ein im biblischen Sinn Heiliger. So gemacht durch den Glauben und Gottes Kraft, nicht durch eigene Anstrengung.

"Wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden."
2 Korinther 5, 17

Kant war ein kluger Mann. Doch das Erlösungswerk Christi hat er leider nicht besonders sorgfältig durchdacht.

Redemption is possible!

Dienstag, 24. Januar 2012

Gottes Geist macht das Wort lebendig

"Lieber Pastor Hoinle,
ich habe mir in letzter Zeit einige deiner Predigten angehört.
Mir gefällt deine Art, die Dinge darzulegen, locker, demütig und doch tiefsinnig!

Eines aber fiel mir besonders auf: Nach einer gewissen Zeit empfinde ich körperlich ein wohliges Gefühl. Wie würdest du das interpretieren? Ist das die Salbung? Und wenn ja, warum spürt man das dann bei anderen, die sich auch auf das Wort Gottes gründen, nicht?

Kann es sein, dass die Charismatiker eine besondere Salbung haben, weil sie sich noch mal extra Heilig-Geist-taufen lassen? Wie kann ich Antworten auf diese Fragen finden? Hatten denn die Apostel auch solche Salbungen und wenn ja - wo steht das?

Hoffe, dass du Zeit für eine Antwort hast!

Liebe Grüße, M.D."

Freut mich, daß du das so erlebst.

Vor vielen Jahren war ich ein langhaariger Jugendlicher. Kurz nachdem ich mich bekehrt hatte, hörte ich einem geisterfüllten Prediger zu und hatte ein ähnliches Erlebnis. Ich hatte bei dem, was er sagte, das Gefühl, ich wüßte das schon, obwohl ich natürlich nichts davon je gehört hatte.
Seine Botschaft traf in mir auf eine Zustimmung, die sich aus einer eigenartig tiefen, irgendwie uralten Quelle speiste.
Später las ich Psalm 42, 8, "Tiefe ruft der Tiefe zu..."
Der Geist Gottes, der aus den Worten des Predigers sprach, fand ein Echo in meinem frischbekehrten Herzen, wo er ja auch wohnte.

Die Emmausjünger sagten über ihren unbekannten Reisebegleiter: "Brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Weg zu uns redete und wie er uns die Schriften öffnete?" (Lukas 24, 32).
Es war der Herr gewesen, der unerkannt mit ihnen gegangen war.

Johannes erklärt das Phänomen auch mit dem Wirken des Hl Geistes. Schon zu seiner Zeit gab es falsche Propheten, die die junge Gemeinde verwirrten. Ihr sagt der Apostel, "Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, daß euch jemand belehre, sondern wie seine Salbung euch über alles belehrt, so ist es auch wahr und keine Lüge." (1 Johannes 2, 27).

Wenn eine bestimmte Lehre keinen Widerhall im geisterfüllten Christen findet, dann ist sie möglicherweise falsch, auch wenn sie im reinweißen Pharisäergewand daherkommt.
Es gibt auch heute noch Pharisäer.
Die hassen den Hl Geist und sind nicht in der Lage, die Schriftstellen, die über die pfingstliche Geistestaufe sprechen, objektiv zu lesen. Das sind grimmige Zeitgenossen.

Zu denen gehörst du sicher nicht.

Mehr über die Geistestaufe zu sagen, führt hier zu weit.
Doch da das Thema für dich wichtig ist, ermutige ich dich, auf www.jchristus.de die Audio-Seite zu besuchen. Auf der findest du Predigten darüber, wie man geisterfüllt wird und was das alles an Segen mit sich bringt.

Amen.

Montag, 23. Januar 2012

Öffentlich bekennen?

"Jakobus 5: Bekenne einer dem andern seine Sünden und betet füreinander, daß ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.
wenn ich für mich beten lasse weil ich krank bin und habe
gesündigt muß ich das dem bekennen der für mich betet
oder reicht es wenn ich Gott darum bitte mir zu vergeben und mich heilt .denn man schämt sich doch
aber vor Gott zwar auch aber er weis es doch sowiso

danke schon im voraus für die Antwort."

Der Kranke, den Jakobus meint, hat sicher allein vor Gott Buße getan und selber für sich gebetet, ist aber nicht weitergekommen. Er blieb krank und sein Gewissen hat ihn trotz der Bitte um Vergebung immer noch geplagt.

Da kann ein Gespräch hilfreich sein.
Führt man ein solches, tut man sich keinen Gefallen, wenn man um den Busch klopft. Man muß sagen, was Sache ist. Das schließt das Mitteilen von Missetaten natürlich mit ein, denn die sind ja Ursache des miesen Zustands.

Auf ein solches intimeres Gespräch sollte man sich nicht mit Personen einlassen, deren Kompetenz in geistlichen Dingen man nicht kennt. Manche "Seelsorger" gebieten geistlichen Mächten mit lauter Stimme, ohne zu wissen, ob überhaupt welche da sind. Sie machen und tun, und geben sich erst zufrieden, wenn Gespei in der vorsorglich bereitgestellten Spucktüte liegt.
Nein, danke.
Wer Probleme hatte, als er an solche Leute geriet, der hat hinterher erst recht welche. Und wer keine hatte, dem geht's nicht besser.
(Die fleischliche Natur des Menschen--Quelle der meisten Probleme--kann man nicht austreiben. Die muß jeder für sich kreuzigen).

Auch schwatzhafte Personen sind dafür die falschen Gesprächspartner. Deshalb rät Jakobus dem Leidenden, sich an die Ältesten, dh die Pastoren, der Gemeinde zu wenden. Die sind hoffentlich kompetent und verschwiegen. (Sind sie es nicht, werden sie nicht lange Älteste sein).

Vom öffentlichen Bekennen persönlicher Sünden halte ich übrigens gar nichts.
Denn man erinnert sich später weniger an deine Umkehr als an deine--längst vergebene--Sünde. Du bist gezeichnet.
Spar dir das.

Jakobus will, daß die Ältesten der Gemeinde deine Gesprächspartner sind.
Denn eine respektierte Vertrauensperson kann vieles klären. Und sie kann als Glaubensverstärker wirken. Wer allein nicht richtig Vergebung empfangen konnte, kann das im Rahmen eines solchen Gesprächs viel leichter.
Das ist die Erfahrung.

Ich selber habe vor vielen Jahren Gott allein um die Taufe in den Hl Geist gebeten.
Nichts tat sich.
Im Rahmen eines Gottesdienstes in einer ev.-luth. Kirche predigte wenig später ein Gastsprecher über dieses Thema. Er erklärte es aus der Bibel. Als er mir--und etlichen anderen--hinterher in der Sakristei die Hände auflegte, empfing ich augenblicklich und begann, in Sprachen zu reden.

Ich brauchte jemanden, der mir in den Sattel half.

Wir sind halt doch keine Inseln, allein im Ozean.
Schafe, das sind wir.

Samstag, 21. Januar 2012

Die Tür zum Paradies

"Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß."
1 Mose 3, 12

Adam hatte von der verbotenen Frucht gegessen und Gott wollte wissen, warum.
Obige Ausrede war Adams Antwort.
Eva war schuld am Sündenfall.
Dabei hatte Gott Adam das Gebot höchstpersönlich mitgeteilt. Natürlich spielte Eva eine unrühmliche Rolle. Doch Gott ließ Adams Ausrede nicht gelten.
Die Folgen sind bekannt: Innere Trennung von Gott, schwere körperliche Arbeit für Adam, Geburtsschmerzen für Eva und ein verlorenes Paradies, in das sie nicht zurückkonnten.

Adams Worte hallen bis heute nach.
Die gefallene Natur des Menschen, der "alte Adam", übernimmt bis heute keine Verantwortung für seine Taten. An all dem Schlechten, das ihm widerfährt, hat stets ein anderer Schuld.
Diese Vorgehensweise funktioniert jedoch nicht.
Wenn wir uns unseren Fehlern nicht stellen, enden wir wie Adam.

Wenn du wie Adam versuchst, das Paradies in dem du lebst durch Übertretung noch paradiesischer zu machen, wirst du enden wie Adam: Ohne Paradies.
Viele leben so.

Dabei hat Jesus uns das Paradies wieder aufgeschlossen.
Hinein kommt jedoch nur, wer seine Sündhaftigkeit nicht verleugnet, sondern anerkennt. Wer um Vergebung bittet und ihn zum Herrn macht, der empfängt neues Leben.

"Wer seine Verbrechen zudeckt, wird keinen Erfolg haben; wer sie aber bekennt und läßt, wird Erbarmen finden."
Sprüche 28, 13

Stell dich deinen Verbrechen!
Statt sie weißzuwaschen: Laß dich vom Herrn weiß waschen, indem du bekennst und seine Hilfe in Anspruch nimmst.

"Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit."
1 Johannes 1, 8+9

Donnerstag, 19. Januar 2012

Bücher über Himmel und Hölle

(Fortsetzung vom letzten Post).

Um auf die derzeit populären Bücher über Himmel und Hölle zu kommen:
Da gibt's glaubhafte Berichte--und, nun ja, manche Berichte lassen die heilige Sprachlosigkeit, die ich im letzen Post erwähnt habe, ziemlich vermissen.

Im dicken Buch einer Frau aus Asien ist zu lesen, wie sie vor ihren Visionen gezittert und aufgrund der Intensität der Schauen an Schlaf- und Nahrungsmangel gelitten habe. Sie erwähnt trostlose Orte im Himmel und schreibt davon, wie Jesus für sie Fisch gegrillt habe. Der ganze Bericht ist recht emotional gehalten.
Hm.
Selbst der deutsche Verlag schickt ein vorsichtig relativierendes Vorwort voraus.
Die Frau ist sicher Christ. Ihr Buch ist keine theologische Abhandlung. Immerhin hat sie keine grundsätzlich fragwürdigen Offenbarungen: Jesus ist bei ihr Herr; das Gute ist in ihrem Buch gut und das Schlechte schlecht.
Ich habe das Buch nicht fertiggelesen.

Anders verhält es sich mit dem Buch von Todd Burpo, dessen Vierjähriger den Himmel sah.
Da ich in den USA gelebt habe, kenne ich diesen Typus Mensch. Ich habe Freunde, die genau so sind: Burpo ist Pastor einer Gemeinde in einer Kleinstadt in der Prärie des mittleren Westens. Weil die Gemeinde so klein ist, unterhält er nebenbei eine Handwerksfirma und seine Frau arbeitet halbtags.
Leute dieses Schlages sind hochanständig und grundehrlich. So wirkt auch sein Buch. Er berichtet lediglich, was sein Sohn ihm mitgeteilt hat. Er versucht nicht irgend etwas zu beweisen. Er hat keine Sonderbotschaft an die Welt.
Als erwachsener Leser liest man Schilderungen eines Knirpses und rückt die halt perspektivisch zurecht.
So glaube ich nicht, daß Menschen im Himmel Flügel haben. Andererseits sagt die Bibel, daß manche Engel, (nicht alle), Flügel haben, (2 Mose 25, 20, die Cherubim über der Bundeslade), und daß manche Engel wie Menschen aussehen. (1 Mose 18).
Vielleicht hat er die verwechselt.

Manches Buch befremdet. Manches inspiriert.
Verläßliche Schauen findet man in der Bibel.

"Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut."
Offenbarung 21, 2.

Hast DU dort ein Haus?
(Jesus hätte da eins für dich).

Dienstag, 17. Januar 2012

Himmel, Hölle und die Bücher darüber

"Hallo Pastor, ich habe eine Frage:
Wie stehst du zu solchen Werken, wie
"Eine göttliche Offenbarung der Hölle" von Baxter, Mary K. oder "Den Himmel gibt's echt: Die erstaunlichen Erlebnisse eines Jungen zwischen Leben und Tod " von Todd Burpo - also generell zu Werken, in denen Leute behaupten von Gott persönlich Offenbarungen bekommen zu haben über das Jenseits, wie es im Himmel oder in der Hölle ausschaut. Oder Berichte in denen Menschen quasi mal eben schnell im Himmel waren sich womöglich mit Gott unterhalten haben und dann wieder zurück auf die Erde kommen, um das Erlebte zu berichten. Ich dachte immer im Himmel oder in der Hölle zu sein, sei was entgültiges. Danke für deine Antwort."

Gut.
Ein Besuch im Himmel ist kein triviales Erlebnis. Es prägt einen und bedeutet einem sehr viel.
Man kann hinterher kaum drüber reden, weil es einen im Innersten berührt hat.
Das ist der Befund, wenn man in die Bibel schaut, und auch der von Leuten, die das erlebt haben. (Ich war zwar noch nie im Himmel, kenne aber jemanden, der dort war und mir persönlich davon berichtet hat).

Paulus sagt in 2 Korinther 12 etwas verklausuliert, "Ich will auf Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn kommen: Ich weiß von einem Menschen in Christus, daß er vor vierzehn Jahren - ob im Leib, weiß ich nicht, oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, daß dieser bis in den dritten Himmel entrückt wurde..."

"Ich weiß von einem Menschen..."

Paulus spricht von sich selber. Doch er bringt kaum fertig, überhaupt darüber zu reden. Denn: "ich weiß von dem betreffenden Menschen - ob im Leib oder außer dem Leib, weiß ich nicht; Gott weiß es -, daß er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die auszusprechen einem Menschen nicht zusteht."

Paulus hatte ein (im positiven Sinn) schockierendes Erlebnis. Er empfand, die Worte, die er hörte, seien eigentlich unaussprechlich.
Hm.
Was mögen die gewesen sein, daß sie eine solche Wirkung auf ihn hatten?
Wir wissen es nicht.
Auf jeden Fall hatten sie eine heilige Dimension, die ihn im Innersten erschütterte.

So ähnlich verhielt es sich mit meinem Bekannten, der im Himmel war. Die ersten ca. 10 Jahre konnte er überhaupt nicht darüber reden. Dann erwähnte er das Erlebnis seiner Frau gegenüber. Dann sprach er mit mir. Vermutlich sind wir bis heute die einzigen.

Zu den Hölle- bzw. Himmelsbüchern:
Man muß unterscheiden zwischen Scheol/Hades--das Totenreich--und Hölle.
Die beiden sind nicht dasselbe.

In Lukas 16, 19-31 beschreibt Jesus das Totenreich.
Es ist unterteilt in drei Teile:
1. "Abrahams Schoß", also das, was wir Paradies nennen,
2. den Abgrund, Tartaros, die "Große Kluft", die als Gefängnis gefallener Engel dient. (2 Petrus 2, 4),
3. die Flammen, in denen sich der tote Reiche wiederfand.

Bis zur Auferstehung Christi war das Paradies im Hades bevölkert mit den Heiligen des Alten Bundes und den Gerechten aus aller Welt. Sie waren dort, weil sie aufgrund ihres noch immer gefallenen Wesens nicht in die Gegenwart Gottes konnten.
Bei der Auferstehung Jesu wurden sie geistlich von neuem geboren, d.h. sie bekamen die Natur Christi, und gingen mit ihm in den Himmel.

Heute liegt das Paradies im Himmel.

Jeder Christ, der heute an Jesus glaubt, wird bei seinem Tod ohne Umwege in den Himmel gehen. Denn auch wir haben im Moment unserer Bekehrung die Natur Christi bekommen. Vor der Auferstehung Christi hingegen konnte niemand von neuem geboren werden.

Die gefallenen Engel in ihrem Abgrundgefängnis werden, wie mir aufgrund des Buches der Offenbarung scheint, immer mal wieder freigelassen. Nämlich dann, wenn die Sünden der Menschen ein gewisses Maß übersteigen. (Offenbarung 17, 8; Offb. 20, 3)

Die Flammen, in die tote Sünder gehen, sind den ewigen Flammen sehr ähnlich. Sie sind jedoch nicht dasselbe. Aus den gegenwärtigen Flammen kommen sie wieder heraus, um vor dem Großen Weißen Thron auf ewig gerichtet zu werden. (Offenbarung 20, 11).
Sie sind sozusagen in Untersuchungshaft.
Das unabänderliche Urteil ist zu erwarten, aber noch nicht gesprochen.

Sicher ist mit dem Tod in den meisten Fällen die irdische Aktivität eines Menschen abgeschlossen. (Hebräer 9, 27).
Doch die Bibel kennt Ausnahmen.

Die Tochter von Jairus, der Jüngling von Nain und Lazarus wurden auferweckt, um ihr jeweils kurzgeschlossenes Leben weiterzuleben und auf ein Vollmaß zu bringen.

Samuel kehrte aus Abrahams Schoß kurz zu Saul zurück. (1 Samuel 28, 13).
Mose und Elia erschienen Jesus auf dem Berg der Verklärung. (Matthäus 17, 3).
Jesus selbst erschien seinen Jüngern 40 Tage lang. Er aß mit ihnen, machte ihnen Frühstück, sprach mit ihnen, lehrte sie, lobte und tadelte sie, und gab ihnen Aufträge. (Johannes 20-21, Apostelgeschichte 1).

Vor einigen Jahren erwachte ein seit Tagen Toter im Keller einer afrikanischen Kirche wieder zum Leben, als Evangelist Reinhard Bonnke oben predigte. Der Mann lebt heute noch und spricht davon.

Über die Bücher, um die's eigentlich geht, sage ich im nächsten Post was.

Sonntag, 15. Januar 2012

Überführt!

"Da sprach ich: Wehe mir, denn ich bin verloren. Denn ein Mann mit unreinen Lippen bin ich, und mitten in einem Volk mit unreinen Lippen wohne ich. Denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen!"
Jesaja 6, 5

Frau U., eine liebe Frau von 78 Jahren, kam heute nach dem Gottesdienst im "Bistro" auf mich zu.
Sie berichtete mir, daß der Herr sie während des Gottesdienstes mit Monika Wagner einer üblen Sünde überführt habe. (Sie erzählte mir schon damals davon). Frau U. hat nämlich ihren Mann tagein tagaus mit wüsten Schimpfwörtern bedacht. "Rindvieh!" und so.

Er liebte sie trotzdem.

Nach dem Gottesdienst mit Monika, (den man auf unserem YouTubekanal "WWWOnlineKircheOrg" anschauen kann), erkannte sie, daß das grundverkehrt ist. Sie schämte sich vor Gott und ihrem Mann und weinte den ganzen Nachmittag deswegen.

Sie bat Gott um Vergebung, ihren Mann um Verzeihung--und bekam beides.

Heute ließ sie mich wissen: Seither hat sie ihren Mann nie mehr übel betitelt. Sie ist wie ausgewechselt und ihr Mann staunt Bauklötze.

Da haben das Wort Gottes und der Geist Gottes zusammengewirkt und eine Transformation bewerkstelligt. Jesus verändert Menschen tatsächlich. Zum Guten!
Das ist das Geheimnis des Christentums.

Gute Botschaft, Monika.

Samstag, 14. Januar 2012

Skeptiker oder Zyniker?

"Hütet euch aber vor den Menschen!"
Matthäus 10, 17

Jesus ermutigt dazu, im Umgang mit Menschen--Unbekannten vor allem--durchaus ein wenig skeptisch zu sein. Der Glaube ist nicht jedermanns Sache, (2 Thessalonicher 3, 2), und die Bibel ist voll von zwielichtigen Charakteren und Wundertüten: Leuten, die immer wieder für Überraschungen gut sind.

Es besteht jedoch ein Unterschied zwischen Skepsis und Zynismus.

Jesus war Skeptiker.
Er war kein Zyniker.

Ein Skeptiker hat sich noch kein abschließendes Urteil über eine Person gebildet. Ob jemand vertrauenswürdig ist oder nicht, muß er erst noch herausfinden.

Als in Markus 10, 17 ein Unbekannter vor Jesus auf die Knie geht und ihn übertrieben mit "Guter Meister" anredet, ist Jesus skeptisch. "Rabbuni" nannten nur die echten Jünger ihren Rabbi. Unbekannte taten das nicht.
Jesus weiß nicht, ob die große Demut dieses Mannes echt ist. So entgegnet er etwas streng, "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott."
Im weiteren Verlauf des Gesprächs klärt Jesus seine Haltung jedoch: "Jesus aber blickte ihn an, gewann ihn lieb..."

Ein Skeptiker ist nicht naiv. Er beurteilt Menschen fair.

Ein Zyniker hingegen hat sich über alle Menschen der ganzen Welt bereits ein abschließendes Urteil gebildet, sogar über jene, die er noch nie getroffen hat. Er unterstellt allen immer, aus dem niedrigstmöglichen Motiv heraus zu handeln.
Alle sind schlecht.
Bis auf sie selber natürlich.
Zyniker sind bittere, unangenehme Zeitgenossen ohne Segen.
Zynismus ist nichts anderes als fermentierter Unglaube.

Sei skeptisch. Doch gestatte dir nicht, Zyniker zu werden.
Gott ist auch keiner.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Roadblocks to Blessing

"Pastor, warum werden nicht alle geheilt?"

Es gibt tatsächlich eine Reihe von Hindernissen, die ein Suchender überwinden muß, um im Segen anzukommen.

So kann es sein, daß man zwar im Kopf der biblischen Verheißung zustimmt. Doch das Herz zweifelt.
Dann wird sich nichts tun.
Andererseits kann der Kopf zweifeln, aber das Herz glaubt. Dann kommt der Segen trotz Tumult im Kopf.

Unser Unterbewußtsein führt uns und beeinflußt unser Leben viel nachhaltiger als wir das erfassen.
Unser Unterbewußtsein ist für Gott maßgeblicher als unsere seelische Oberfläche.

Man kann sein Herz schulen und prägen.
Deswegen sagt Jesus, "Seht nun zu, wie ihr hört!" Lukas 8, 18.

Man hat festgestellt, wenn ein Herzchirurg zum Patienten sagt, "90 Prozent überleben die Operation!", dann läßt sich der Patient gewöhnlich operieren.
90 Prozent Überlebende klingt gut. Das sind neunzig von hundert.

Wenn der Arzt hingegen sagt, "Fünf Prozent überleben die Operation nicht und sterben", dann verzichtet der Patient gewöhnlich auf die Operation. Er denkt sich: Oh nein! Fünf von hundert sterben! Er läßt sich NICHT behandeln, obwohl die zweite Statistik die besseren Ergebnisse vorweist!

Er hat falsch gehört.

Jesus sagt auch, "Seht zu, was ihr hört!" Markus 4, 24.
Überzeugungen verfestigen sich, wenn man sein Augenmerk auf sie richtet und innerlich wiederholt. Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, prägt deine Überzeugungen und führt zu entsprechenden Taten.
Hörst du Gutes, wirst du zuversichtlich.
Hörst du Zweifelhaftes, beginnst du zu zweifeln.
Dein Herz ist wie ein Ackerboden. Er läßt aufgehen, was darauf gesät wird.

Es liegt an dir, das Richtige zu säen.

Dienstag, 10. Januar 2012

Personal Transformation

"Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, daß sie mehr Frucht bringe."
Johannes 15, 1-2

Jesus möchte, daß wir Frucht für Gott bringen. Die besteht aus guten Werken und aus Gebetserhörungen.
Der Herr prophezeit, daß der Vater uns nicht unverändert lassen wird. Er reinigt uns, damit wir mehr Frucht bringen.

Die "Reinigung" besteht in erster Linie darin, daß wir hören, was er sagt und es tun. In Vers 3 sagt Jesus nämlich, "Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe."

Wer hört, was Jesus will, und es tut, der bringt Frucht.

Wenn wir hingegen tun, was wir immer taten, werden wir weiterhin bloß die Ergebnisse haben, die wir bisher hatten.

Gott bringt Veränderung auf zwei Arten in unser Leben:
Einmal, indem er uns dazu bewegt, neue Gewohnheiten zu entwickeln.

Wissenschaftler sagen, wenn man etwas sechs Wochen lang kontinuierlich tut, hat man eine neue Gewohnheit geschaffen. Man hat dann automatisiert, was man sich antrainiert hat. Es ist dann nicht mehr schwer.

Wenn wir uns also Aktivitäten antrainieren, die uns geistlich voranbringen, dann haben wir sie nach rund sechs Wochen verinnerlicht. Nicht lange danach werden sich die ersten Früchte einstellen.

So kann man sich regelmäßiges Bibellesen antrainieren. Das ist geistlich überlebenswichtig. Denn Hosea 4, 6 sagt, "Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis."

Dasselbe gilt für Gebet.
Wenn Gott weiß, daß er uns zu bestimmten Zeiten im Gebet finden wird, dann wird er vorbeikommen und sich mitteilen. Oft hat Gott im Gebetsabend in der Gemeinde zu mir gesprochen, mir neue Ziele mitgeteilt oder Lösungen für Probleme.

Gute Gewohnheiten bringen uns voran. Sie sind der leichte Weg zur Veänderung.

Gott benutzt auch Krisen, um uns von Einstellungen und Gewohnheiten, die uns behindern, zu reinigen.

Davon ein andermal.

Sonntag, 8. Januar 2012

You 2 Praise

"Singt ihm ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit Jubelschall!"
Psalm 33, 3

David Krexa und seine von ganz verschiedenen Orten bei uns zusammengekommene Band spielten gestern heute mit viel Energie und Dynamik im Lobpreis.

David hat ja gerade seine zweite CD "Über die Maßen" herausgebracht. Wer heute keine mehr erwischt hat: Wir haben 10 für den Bücherladen hierbehalten.

SUPER Musik.

Ich spiele ja selber ein wenig Gitarre. Da ist mir aufgefallen: Der Herr an der Duesenberg-Gitarre, (im Brotberuf Mathe- und Physiklehrer), klang akkurat wie The Edge, der Gitarrist von U2.

Genaugenommen hatte die Musik insgesamt etwas recht U2-haftes. Auch wenn U2 keine Karola haben. (Selber schuld).

David meinte, eines seiner neueren Lieder wurde von dem Buch "Epheser - Die Reife der Heiligen" inspiriert, das ihn sehr gesegnet hat.
Zufällig bin ich derjenige, der es in den neunziger Jahren übersetzt und auf deutsch herausgebracht hat. Es erschien dann in unserem Gemeindeverlag.
Und nun kommt einer, macht ein Lied draus und sing es in meiner Gemeinde.
Sachen gibt's...

God bless you, David.
Ihr wart uns ein Segen.

Samstag, 7. Januar 2012

Lobpreisgottesdienst

In wenigen Stunden ist es wieder soweit: Wir machen Praise Night, diesmal, wie gesagt, mit David Krexa und Band aus Freilassing.

Wir werden Gott begegnen. Denn mit Lobpreismusik baut man Gott eine Wohnung:

"Du bist heilig, der du wohnst in den Lobgesängen Israels."
Psalm 22, 4.

Manchmal kommt Gott dann und setzt sich richtiggehend aufs Sofa, wie in 2 Chronik 5, 13-14:

"Und es geschah, als die Trompeter und die Sänger eins waren, um eine Stimme hören zu lassen, den HERRN zu loben und zu preisen, und als sie die Stimme erhoben mit Trompeten und Zimbeln und Musikinstrumenten beim Lob des HERRN, denn er ist gütig, denn seine Gnade ewig, da wurde das Haus, das Haus des HERRN, mit einer Wolke erfüllt.
Und die Priester konnten wegen der Wolke nicht hinzutreten, um den Dienst zu verrichten. Denn die Herrlichkeit des HERRN erfüllte das Haus Gottes."

Amen.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Dr. Jesus

"...betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung."
Jakobus 5, 16

M.H. hat mir etwas Gutes mitgeteilt.

Vor einigen Wochen beteten wir im Gottesdienst für einen seiner Bekannten, bei dem Lymphdrüsenkrebsmetastasen, Tumoren im Hoden und an anderen Stellen diagnostiziert worden waren.
Alle bösen Tumore wurden entfernt, bzw. bei den Lymphsystemmetastasen stellte man plötzlich Gutartigkeit fest.

Der Mann wird leben und nicht sterben.

Halleluja.

Wir werden auch am Samstag wieder für die Kranken beten. Der Herr tut da immer ganz wunderbare Dinge.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Praise Night mit David Krexa

"Singt ihm, spielt ihm! Redet von allen seinen Wundern."
1 Chronik 16, 9

Die erste außerkurrikulare Veranstaltung dieses Jahres ist ein Lobpreisgottesdienst mit David Krexa und Band aus Freilassing bei Salzburg. Sie sind dort Mitglieder einer geisterfüllten Baptistengemeinde.

David hat mir vor einigen Wochen seine gerade erschienene CD zugesandt. Ich habe sie gehört und fand sie gut. Nun freue ich mich, daß ich ihn und seine Band für eine Veranstaltung bei uns gewinnen konnte.
Preis dem Herrn.
Die CD gibt's am Samstag auch.

Der Abend beginnt um 19.30 Uhr und wird bis ca. 21 Uhr dauern. Wir werden auch wie immer für die Kranken beten. Danach hat das "Bistro"-Team noch was für uns.

Wir werden eine super Zeit im Herrn haben!