Freitag, 31. Oktober 2014

Glaube und Radioaktivität



„Also ist der Glaube aus dem Hören.“
Römer 10, 17.

Was man lange genug hört, das glaubt man zum Schluss.
Deswegen funktioniert Propaganda so gut. Wenn man nichts als Propaganda hört, glaubt man zum Schluss, dass die wahr ist — und wenn sie noch so hanebüchener Unsinn ist.

Im Nahen Osten glauben Fanatiker, Gott habe Menschen geschaffen, damit sie die quasi sportsmäßig töten können.
In Russland feiert man seinen Diktator, der die Sowjetunion wieder aufleben lässt. Man spart wieder Butter, baut stattdessen Kanonen und übt sich in der Rhetorik des Kalten Krieges. Dabei ist diese Politik schon in den achtziger Jahren überzeugend gescheitert.
Apropos achtziger Jahre.
In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts lag die Angst vor dem Atomkrieg wie ein kalter Schleier auf Deutschland. Die zivile Nutzung der Atomenergie hat man gerade so ertragen. Gegen die war man natürlich auch. Heute ist die Angst vor einem Atomkrieg völlig verschwunden, obwohl die atomaren Zeiten viel gefährlicher sind als damals. Stattdessen hat man einen schier ins unermessliche gesteigerten Horror vor Atomkraftwerken.

Ein Mitarbeiter hat mir neulich eine Zeitung gegeben, in der ein fantastischer Artikel hierzu steht. Er heißt „Radioaktiv, radiopassiv“ und ist auch online einsehbar.


Noch ein Apropos:
In der Bibel ist immer wieder mal die Rede von „Feuer vom Himmel.“ Sodom und Gomorrha etwa wurden damit heimgesucht. Der Prophet Elia betete und Feuer vom Himmel fiel auf seine Verfolger. Feuer vom Himmel fiel auch auf das Opfer, das er vor dem Volk auf der Spitze des Karmel darbrachte. Auch bei der Tempeleinweihung durch Salomo fiel Feuer vom Himmel auf das Opfer, das die Priester vorbereitet hatten.
Natürlich war das kein nukleares Feuer.
 Doch für „Feuer“ steht im griechischen Urtext des Neuen Testaments das Wort „ouranos.“ Unser Wort „Uran“ leitet sich davon ab.
Bomben?
Uran?
Eröffnet doch irgendwie einen neuen Blick auf FvH.
Laut Offenbarung 13, 13 wird der Antichrist „Feuer vom Himmel“ auf die Menschen herabkommen lassen.
Wenn man dann auch noch bedenkt, dass der Iran in schier tollwütiger Weise antichristlich ist, Israel die Auslöschung versprochen hat und kurz vor dem Besitz der Bombe steht, dann kratzt man sich schon mal am Kopf.

Christen erkennen hieran, dass Jesus bald wiederkommt.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Zwei Arten von Erweckung



In Ephesus predigte Paulus, „zwei Jahre lang, so daß alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten. Und ungewöhnliche Wunderwerke tat Gott durch die Hände des Paulus…“
„So wuchs das Wort des Herrn mit Macht und erwies sich kräftig.
Als dies aber beendet war, nahm sich Paulus im Geist vor, nachdem er Mazedonien und Achaja durchzogen habe, nach Jerusalem zu reisen“
Apostelgeschichte 19, 10-11 + 20-21.

Wenn Christen an Erweckung denken, dann denken sie meist an vollmächtiger Prediger, an Großversammlungen mit tausenden von Besuchern, die sich bekehren und dramatische Heilungswunder erleben.
Halt so wie bei Paulus in Ephesus.
Dabei handelt es sich hier „nur“ um den „ganz normalen“ Dienst eines Evangelisten. Überall wo von Gott gesalbte Evangelisten auftreten, ziehen sie die Ungläubigen in mehr oder weniger großen Gruppen an und inspirieren sie dazu, ihr Leben Jesus anzuvertrauen.
Da ist richtig was los!
Und wenn es sich um pfingstlich erweckte Evangelisten handelt, dann passieren dort tatsächlich Heilungen und Wunder, die oft mit dem Glauben der Kranken nichts zu tun haben, sondern ein reiner Akt der Barmherzigkeit Gottes sind. Bei Paulus ging das soweit, dass man durchgeschwitzte Tücher von seinem Leib weg nahm und sie Kranken und Geplagten auflegte, und diese daraufhin geheilt und befreit wurden. (Apostelgeschichte 19, 12).
Phänomenal!
Doch in Vers 21 heißt es, dass diese regionale Groß-Erweckung, deren Schockwellen immerhin die ganze Provinz Kleinasien bewegten, eines Tages zu Ende war.
Paulus war sehr effektiv gewesen. Die größte Gemeinde der damaligen Welt mit zehntausenden Mitgliedern war entstanden. Man sagt, die Göttin Artemis der Epheser, deren Tempel eines der sieben antiken Weltwunder war, hatte 50 Jahre lang keine Anbeter mehr, nachdem Paulus mit der Stadt fertig war.
Doch eines Tages war er fertig und zog weiter.

Doch der Herr war mit Ephesus natürlich noch nicht fertig. Nun ging es darum, den Sieg zu festigen und die Erweckung nach der Erweckung einzuleiten.
Es gibt nämlich eine laute und eine stille Variante von Erweckung.
Die laute ist die mit Massenveranstaltungen und Zeichen und Wundern.
Die stille ist die, von der Jesus sprach:
„Das Reich der Himmel gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.“ (Matthäus 13, 33).

Christen sind der Sauerteig, der die Gesellschaft nun durchsäuern soll. Wir sind in Firmen, Vereinen, Politik und Medien, Schule und Beruf präsent und beeinflussen diese Bereiche mit unseren Worten und Taten. So tragen wir dazu bei, die Gesellschaft christlich zu prägen und das Reich Gottes zu bauen.
Quasi ganz nebenbei.
Wir sind nicht alle große und mächtige Evangelisten. Doch jeder Christ hat seinen Einflussbereich. Und jeder Christ ist dazu aufgerufen, an der stillen Art von Erweckung mitzuwirken. Dein Beitrag ist wichtig!

„Ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden.“
Römer 1, 16.

Samstag, 25. Oktober 2014

"Zeitenwende"



„Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Wölbung des Himmels werden, um zu scheiden zwischen Tag und Nacht, und sie sollen dienen als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren.“
1 Mose 1, 14.

Zur geneigten Kenntnisnahme, (damit morgen keiner zuspät in den Gottesdienst kommt):
Morgen um diese Zeit ist es eine Stunde früher als heute, denn die Uhren werden wieder mal umgestellt. Im Frühling wandern die Zeiger vor, im Herbst zurück.
Ich wünschte mir, wir könnten uns das in Zukunft sparen. Bin nämlich ein Fan der (ganzjährigen) Sommerzeit.

Freitag, 24. Oktober 2014

Erlösung in letzter Minute


„Und als sie an den Ort kamen, der Schädel genannt, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.
Einer der gehenkten Übeltäter aber lästerte ihn: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns!
Der andere aber antwortete und fuhr ihn an und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? Und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind. Dieser aber hat nichts Falsches getan.
Und er sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Königreich kommst!
Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir heute, mit mir wirst du im Paradies sein.“
Lukas 23, 33 + 39-43.

Jesus spricht einem bekennenden Bösewicht, einem bereits gehenkten Übeltäter in letzter Sekunde Erlösung zu! Das ist ungewöhnlich.

Was hat der Mann richtig gemacht?
Denn gute Taten tun konnte er ja nicht mehr, um sich seine Erlösung mit guten Werken zu erkaufen. Seine Hände waren schließlich ans Kreuz genagelt.
Seine Füße genauso. Einen rechtschaffenen Wandel konnte er damit nicht mehr an den Tag legen.
Der Mann hat offenbar geglaubt, dass Jesus der ist, für den er sich ausgegeben hat: der Christus Gottes.
Dies hat er mit seinem Mund bekannt.
Er glaubte, dass Jesus ein König war und ein Reich regierte. In dieses Reich wollte hinein. Er erkannte an, dass Jesus die Tür in dieses Reich hinein war und niemand sonst.

Er hatte außerdem bekannt, dass er selbst ein Sünder war.
Ihm war klar, dass er nicht würdig war, einen Platz bei Gott zu bekommen. Daher bat er Jesus noch nicht einmal, ihn ins Reich hineinzulassen. Er bat nur darum, dass Jesus seiner gedenken möge (zum Guten natürlich).
Wiedergutmachung usw. konnte er nicht mehr leisten. Alles was ihm noch blieb war, sich völlig auf die Gnade Gottes zu werfen und um Erlösung zu bitten.
Und Jesus sicherte ihm das Paradies zu.
Das ist wunderbar.
Der Mann hat unbewusst alles richtig gemacht. Er glaubte in seinem Herzen, bekannte mit seinem Mund, dass Jesus Herr ist—und wurde gerettet.
Er ist ein gutes Vorbild.

„Umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird bei der Offenbarung Jesu Christi!“ (1. Petrus 1, 13).

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Die unerträgliche Intoleranz der Toleranzforderer



„Weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten ... Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften.“
Römer 1, 21+26.

Die Stadt Houston in Texas ist Heimat der größten christlichen Gemeinde der vereinigten Staaten von Amerika. Rund 40.000 Besucher kommen jede Woche zum Gottesdienst, um Pastor Joel Osteen zu hören. Er hat einen weltweiten Fernsehdienst und ist in den USA eine der bekanntesten und einflussreichsten Personen des Landes.

Wo viel Licht ist, ist jedoch auch viel Schatten.

So ist Houston dieser Tage nicht wegen ihm in die Schlagzeilen geraten, sondern wegen seiner Bürgermeisterin, einer radikalen Lesbierin, und der von ihr praktizierten politischen Zensur.

Unter der Anleitung dieser Frau hat der Stadtrat von Houston zunächst einen Gleichberechtigungserlass herausgegeben, der dies und das verbietet und unter anderem fordert, Menschen nicht wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität zu diskriminieren.
Das Übliche halt. 
Ganz praktisch wirkt sich dieser Erlass zum Beispiel so aus, dass in jener Stadt Männer in Zukunft auch Frauentoiletten benutzen dürfen und umgekehrt.
Nicht alle fanden diese Entwicklung gut.
Einige Pastoren beschritten den demokratischen Weg. Sie taten sich zusammen und brachten eine Volksabstimmung in die Gänge, deren Ziel ist, diesen Erlass zu kippen. Notwendig waren hierzu etwa 17.000 Unterschriften, gesammelt wurden mehr als 55.000.
Doch die verantwortliche Bürokratin im Rathaus wollte die Petition nicht entgegennehmen und rechtfertigte sich mit dem Verweis auf angebliche Unregelmäßigkeiten und dergleichen.
Außerdem ging die Bürgermeisterin zum Gegenangriff über. Ihre Anwälte forderten die fünf Pastoren unter Strafandrohung dazu auf, „alle Reden, Präsentationen oder Predigten über den Erlass, die Petition, Bürgermeisterin Parker, Homosexualität oder Geschlechtsidentität“ zur anwaltlichen Untersuchung ans Rathaus zu übersenden.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Eine Bürgermeisterin zwingt Pastoren dazu, Predigten – die ja öffentlich gehalten werden – zum Zwecke der Zensur auszuhändigen, weil sie ihr politisch nicht passen.
Eine üble Einschüchterungstaktik.
Diejenigen, die ständig Toleranz fordern, legen hier eine unerträgliche Intoleranz an den Tag.
Haben diese Leute schon mal von der Inquisition gehört?
Kein Wunder, dass die Pastoren dagegen klagten. Sie hatten schließlich nichts Verbotenes getan.

Als die Sache sich herumsprach, brach im Land ein Feuersturm los. Christliche Anwälte wurden aktiv und sogar der Justizminister von Texas schrieb ihr einen Brief. Er forderte sie dazu auf, ihre strafbewehrten Forderungen sofort aufzugeben. Rechtsprofessoren äußerten sich und stellten klar, dass jeder Richter im Land den Pastoren Recht geben würde. Die Bürgermeisterin ruderte hastig zurück, jedoch nicht ohne sich als Opfer zu gerieren.
Diesmal hatten es die Aktivisten übertrieben.
Wetten, die geben nicht auf? 
Nach der Abschaffung der Familie ist nun offenbar die Abschaffung des Individuums ihr Ziel. Doch sie werden es nicht erreichen. Gott spricht schließlich auch noch ein Wörtchen mit.

Noch schnell ein Blick nach Idaho, landschaftlich ein wunderschöner Staat.
Dort wurden zwei Geistliche, ein Pastor und seine Frau, dazu verurteilt, in ihrer Hochzeitskapelle künftig Eheschließungen von Gleichgeschlechtlichen vorzunehmen oder ins Gefängnis zu gehen, bzw. hohe Strafen zu zahlen.
Der Albtraum begann am 7. Oktober 2014, als ein Berufungsgericht (nicht das Parlament!) die Ehegesetze Idahos kurzerhand für ungültig erklärte und in diesem Staat die sogenannte Homo-Ehe legalisierte.
Einfach so.
Ohne Mitwirkung der Volksvertreter.
Ein paar Tage später hat das Ehepaar es abgelehnt, in seiner Kapelle ein gleichgeschlechtliches Paar zu trauen. Ihr Glaube und und ihr Gewissen verböten ihnen dies. Die Bibel äußert sich schließlich eindeutig zum Thema.
Die Stadt Coeur d'Alene will sie nun jedoch dazu zwingen. Tun sie es nicht, müssten sie bis zu 180 Tage ins Gefängnis oder pro Fall 1000 Dollar Strafe zahlen.

Ein weiterer Fall von unerträglicher Intoleranz.

Was vor vierzehn Tagen noch völlig absurd war, ist heute plötzlich das Gesetz des Landes? Die Existenz dieser armen Leute wird von Aktivisten vernichtet. Gestern waren die Knapps noch biedere Bürger, heute sind sie Verbrecher, bzw. treiben homosexuelle Aktivisten sie vor sich her.
Sehr bedenklich.
Haben diese Eiferer nie von Sodom gehört? Oder Gomorrah? Diese Städte gingen unter, weil sie dasselbe taten.
Und nicht einmal das Gebet Abrahams konnte sie retten.
Muss es wirklich wieder soweit kommen?

Montag, 20. Oktober 2014

Plötzlich katholisch?



„Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.“
1. Korinther 11, 19.

„Pastor, du hast dich in einem Post neulich sehr positiv über Papst Benedikt geäußert und recht negativ über einen evangelischen Theologen. Entdeckst du Sympathien für den Katholizismus in dir, wie der schwedische Megagemeinden-Pastor Ekman, der im Frühjahr überraschend zum Katholizismus konvertiert ist?“

Die katholische Kirche behauptet von sich, sichtbarer Ausdruck des Leibes Christi auf Erden zu sein. (Nicht zuletzt dies hat im Jahr 1054 AD übrigens zur Spaltung mit den Orthodoxen geführt, die für sich auch beanspruchten, Leib Christi zu sein).
Nun ist es so, dass der Leib Christi aus allen an Jesus gläubigen Menschen besteht und sich nicht auf Katholiken beschränkt.

Die Gemeinde Jesu ist ein übernatürliches Gebilde, Menschen können sie nicht willkürlich organisieren. Das tut Jesus.
Er hat Apostel, Propheten, Evangelisten, Pastoren und Lehrer als (vollzeitliche) Leiter in seine Gemeinde eingesetzt. (Epheser 4, 11). Diese Dienstgaben beruft der Herr, nicht ein Gremium von Kirchenoberen. Erfahrene Leiter können die Berufung eines Menschen lediglich bestätigen, herbeiführen können sie sie nicht.

Am Anfang der Kirchengeschichte waren die erwähnten fünf Dienstgaben aktiv, bis sie im Lauf der Zeit von menschlichen Einrichtungen ersetzt wurden. So kommt das Wort Papst in der Bibel nicht ein einziges Mal vor. Auch das Wort Kardinal nicht, oder Propst oder Pope oder Kaplan, usw.
Ein Bischof war in der Bibel ein Aufseher in einer Gemeinde, ähnlich einem Abteilungsleiter. Eine exaltierte Position oberhalb des Pastors war für ihn nicht vorgesehen.
In der katholischen Kirche wurde die göttliche von einer menschlichen Hierarchie ersetzt.
Es steht auch nirgendwo, dass ein Apostelamt vererbbar wäre.
Irdische Macht ersetzte die Wirksamkeit des Heiligen Geistes und die Religion degenerierte zu einem Machtinstrument.

Und der Fels, auf dem die Gemeinde steht, ist auch nicht Petrus, sondern die Offenbarung, dass Jesus der Christus ist. (Matthäus 16).

Viele Entwicklungen nach der Entstehung der Amtskirche waren gar nicht gut.
Anstatt das Wort hinauszutragen in die Welt, wurde es hinter Klostermauern verborgen.
Anstatt das Wort verständlich zu predigen, wurde es auf Lateinisch vorgetragen.
Der Glaube an die göttliche Heilungskraft wurde ersetzt mit dem Glauben an die Wirksamkeit von Reliquien.
Statt zum Vater zu beten, begannen die Leute zur Mutter zu beten. (Wie im Heidentum. Isis mit dem Chorus-Knaben auf dem Arm sieht in römisch-griechischen Darstellungen einer katholischen Madonna verblüffend ähnlich).
Statt ihre Anliegen vor dem lebendigen Gott kundzutun, begannen sie tote Heilige anzurufen.
Trotz des biblischen Bilderverbotes verehrt man Statuen und trägt sie an Festtagen durch die Straßen.
Für biblisch-gläubige Christen sind solche Dinge unerträglich.

Man musste nicht mehr im biblischen Sinn von neuem geboren werden, also sich bekehren, sondern die Taufe reichte. Dabei sagt Paulus, dass man im Herzen glauben und mit dem Mund bekennen muss, dass Jesus Herr ist. Dann wird man gerettet. (Römer 10, 9-10).
Die Taufe allein bewirkt da gar nichts.

Und dann verbot man den Priestern auch noch, zu heiraten!
Die Bibel nennt dieses Verbot schlicht dämonisch: „Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, ... die verbieten, zu heiraten, ...“ (1. Timotheus 4, 1-3).
Was soll man da noch sagen?

Die Reformation war überfällig.

Dies alles soll nicht heißen, dass es in der katholischen Kirche nicht auch tatsächlich gläubige, echte, hingegebene Christen gäbe.
Natürlich gibt es die.
Auch sie gehören zum geheimnisvollen Leib Christi, der aus allen tatsächlich gläubigen Christen weltweit besteht. Durch ihn wirkt Jesus.
Der Exklusivitätsanspruch der katholischen Kirche— oder irgendeiner Kirche—ist aus biblischer Sicht jedoch abzulehnen.

Und trotz alldem hat Papa Bene dennoch ein ziemlich gutes Buch über Jesus geschrieben.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Vorfreude


„Ich denke, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.“
Römer 8, 18.

Das achte Kapitel des Römerbriefs ist eines der auferbauendsten in der ganzen Bibel. Es immer wieder mal zu durchdenken lohnt sich für jeden Christen, besonders für solche, die sich in der einen oder anderen Weise angefochten fühlen.
Der obige Satz ist so schön, ich will ihn einfach unkommentiert stehen und wirken lassen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

DAS macht den Unterschied zwischen Segen und Blch aus!


(Blch ist ein lautmalerisches Phantasiewort. Sprich es aus und du weißt, was es bedeutet).

„Seht nun zu, wie ihr hört!“
Lukas 8, 18.

Unser Blick auf die Bibel ist von entscheidender Wichtigkeit.
Wenn wir in ihr nur das Werk von Menschen sehen, wird sich ihre Kraft in unserem Leben nie entfalten können.
Wenn wir sie gläubigen Herzens annehmen, auch wenn wir auf Anhieb nicht alles verstehen was drinsteht, dann zieht die wärmende Kraft Gottes in unser Leben ein. Ein Friede, der alle Vernunft übersteigt, beginnt uns zu durchdringen. Das Wort wird lebendig.

Vor einiger Zeit hat mir jemand das Jesus-Buch von Papst Benedikt geschenkt. Nachdem ich es nun eine Weile gelesen habe, bin ich überzeugt, dass Josef Ratzinger tatsächlich ein von neuem geborenen Christ ist, (was man nicht von jedem seiner Vorgänger sagen kann). Er erkennt, dass das Wesen des Christentums sich nicht in einer Art heiligen Moralität erschöpft, die wir zu praktizieren und zu propagieren haben. Das Wesentliche, sagt er, ist nicht „der Appell an die äußerste Leistung, sondern die neue Grundlage des Seins, die uns geschenkt wird. Das Neue kann nur aus der Gabe des Mitseins mit Christus und des Inseins in ihm kommen.“
Jesus wirkt in uns eine „neue Innerlichkeit“, (innere Befindlichkeit).
Genau.
Er weckt unseren in Sünden toten Geist auf und macht uns neu, wenn wir an ihn glauben. (So drücken wir Freikirchler das aus).

Man merkt außerdem, dass Papa Bene zwar die historisch-kritische Bibelauslegung zur Kenntnis nimmt, (also jene theologische Strömung, die in der Bibel nicht Gottes Wort sieht, sondern ein zweifelhaftes, vielfach redigiertes Werk von Menschen). Doch er wünscht sich, möchte man denken, man könnte die Bibel beim Wort nehmen. Und so scheint er das auch recht gern zu tun. Manchmal zitiert er Schriftstellen mit einer Gewissheit und Folgerichtigkeit, die eigentlich nur Christen an den Tag legen, an denen der Kelch eines universitären Theologiestudiums vorbeigegangen ist.
Prima!

Was für ein Gegenstück bildet dazu der abnorm einflussreiche „evangelisch-lutherische“ Theologe Rudolf Bultmann, der eigentlich alles verriet, wofür Martin Luther seinerzeit kämpfte, der da sagte, „Das Wort sie sollen lassen stahn.“
Luther glaubte an das Wort Gottes, wie auch die meisten seiner Zeitgenossen.
Bultmann hingegen hat das Neue Testament rigoros „entmythologisiert.“ Er hat alles Übernatürliche herausgestrichen und zweifelt selbst die Auferstehung an. Von der Jungfrauengeburt ganz zu schweigen. Leute wie er sind einer der Gründe, weshalb die staatlich gesponserte Kirche hierzulande keine Strahlkraft mehr besitzt. Manchmal scheint sie ganz und gar in die Hände ihrer Feinde gefallen zu sein.

Alles beginnt mit dem Blick auf Gottes Wort.
Der Blick auf die Bibel bewirkt den Unterschied zwischen Wirksamkeit und Unwirksamkeit der Verheißungen Gottes, zwischen Relevanz und Irrelevanz einer Kirche, ja zwischen (ewigem) Leben und Tod eines Menschen.

Jesus glaubte, dass die Bibel Gottes Wort ist: „Die Schrift kann nicht aufgelöst werden.“ (Johannes 10, 35).
Paulus glaubte das auch: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben.“ (2. Timotheus 3, 16).
Moslems glauben, die Bibel wäre verfälscht. Und man sehe sich nur ihre Probleme an.
In Jeremia 1,12 sagt Gott, „Ich werde über meinem Wort wachen.“

Was glaubst du?

Montag, 13. Oktober 2014

Prima Intensivtag mit Markus Rex


„Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“
Apostelgeschichte 2, 42.

Wir hatten am Samstag eine super Zeit auf dem Intensivtag mit Markus Rex im CGZ.
Nach aufschlussreichen Botschaften von Anne Henn, Matthias Berger und mir zum Thema „Barmherzigkeit und Gericht“, sprach Markus am Nachmittag zu den versammelten rund 50 Leuten.
Der Pastor aus Frankfurt an der Oder sprach über die richtige Art und Weise, sich geistlich zu ernähren, nämlich mit dem Wort Gottes. Worte sind Gedanken und Gedanken bestimmen, wie wir die Welt sehen. Wenn man Gedanken lange genug denkt, dann können die zum Frieden oder aber auch ins Bezirkskrankenhaus führen, je nachdem um was für Gedanken es sich handelt.

Am Sonntag sprach Markus über Heilung und zeigte einige wunderbare Ansätze auf, indem er über verschiedene der Wunder Jesu sprach. Die Predigt ist ja gegenwärtig online.

Vielen Dank nochmal an alle Mitarbeiter, die zum Gelingen des Tages beitrugen. Gott segne euch.

Freitag, 10. Oktober 2014

Intensivtag mit Markus Rex

"Ein Wallfahrtslied. Von David.
Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen.
Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, der herabfließt auf den Halssaum seiner Kleider.
Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit."
Psalm 133

Morgen findet ab 9.00 Uhr ein Intensivtag im CGZ statt.
Thema wird sein "Barmherzigkeit und Gericht."
Zumindest meine und die Botschaften der CGZ-Mitarbeiter Anne und Matthias werden sich um dieses Thema drehen. Unserem Gastsprecher, Pastor Markus Rex von "Wort und Glauben" aus Frankfurt/Oder, habe ich freigestellt, worüber er predigt. Egal worüber er sprechen wird, es wird interessant und gut sein.

Wir machen 7 Botschaften zu jeweils 30 Minuten, mit 15 Minuten Pause dazwischen.
Ab 12 gehen wir zum Mittagessen. Eine Wirtschaft in Geldersheim ist auf unser Kommen vorbereitet und hat uns eine CGZ-Sonderspeisekarte zusammengestellt, die besonders günstige Preise bietet.
Um 13.30 Uhr geht's dann weiter.

Meine beiden Botschaften werden sich nicht zuletzt mit den gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Zeit und der verblüffenden Anziehungskraft religiöser Gangsterbanden auf manche Jugendliche auseinandersetzen. Wie kommt das? Und was sagt Gott dazu?
Sind das gar Zeichen der bevorstehenden Wiederkunft Christi?
Kommen und hören!

Wir leben in spannenden Zeiten.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

„Die Welt im Jahr 2000“



„So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.“
Matthäus 6, 34.

Ich habe heute ein Buch mit dem Titel „Die Welt im Jahr 2000“ in die Hand bekommen. Es stammt von 1968.
Sehr interessant.
Wie sah man damals unsere heutige Welt?

Es grassierte eine Furcht vor der Tatsache, dass dann 6 Milliarden Menschen auf der Welt leben würden. Bereits ab 1975 würden gewaltige Hungersnöte die Menschheit heimsuchen. Denn 10 Prozent der irdischen Landmasse ist von Schnee und Eis bedeckt, 20 Prozent besteht aus Wüsten, ein großer Teil der nördlichen Hemisphäre hat eine Wachstumssaison von gerade mal 10 Wochen, ganz zu schweigen von den Bergen, die es ja auch noch gibt. Wo also soll man die Nahrung für diese 6 Milliarden anbauen?
Mittlerweile leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde, und wenn es zu Hungersnöten kommt, dann überwiegend aufgrund von Misswirtschaft und Korruption, und nicht weil die Natur nicht mitspielen würde.

Damals war nicht der aggressive Islam, sondern der Kommunismus das internationale Problem der Zeit. Es wurde allerdings korrekt vorhergesagt, dass im Jahr 2000 der Kommunismus (sowjetischer Spielart) gescheitert sein würde. Der chinesische Kommunismus hat sich ja fundamental gewandelt. Er ist heute eher ein Faschismus im kapitalistischen Gewand.

Die große moralische Krise wurde prognostiziert.
Heute hat der moralische Relativismus weite Teile der meinungsbildenden Öffentlichkeit, also Universitäten, Politiker und die Journaille, fest im Griff. Behauptet jemand, es gebe so etwas wie absolute Wahrheit, so etwas wie Gut und Böse, richtig und falsch, der wird von diesen Leuten schief angeschaut. Da Christen an Absolute glauben, (Gott glaubt schließlich auch daran), werden sie vielerorts schief angeschaut.
Na und?
Das ist unser Schicksal.
Das Problem am moralischen Relativismus ist jedoch, dass er alle Meinungen, Ansichten und Kulturen irgendwie als gleichwertig betrachten muss. So hat er uns den bedingungslosen Multikulturalismus geschenkt. Und so kommt es, dass in diesen Tagen kurdische Jesiden von islamischen Dschihadisten mit Hieb- und Stichwaffen auf der Straße angegriffen werden—in Hamburg!
Und christliche Flüchtlinge fürchten in Asylantenlagern um ihr Leben. Wie daheim im Irak.
Der Westen scheint nicht mehr in der Lage, sich selber zu verteidigen.

Der Big Brother Computer wurde vorhergesagt.
Allerdings war 1968 nicht abzusehen, dass die Leute bei der Erfassung ihrer Daten so begeistert mitmachen würden.
Ich persönlich misstraue jeder App, die mir zB das Wetter sagen soll, die aber meine Kontakte auslesen will. Und das WLAN einschalten kann, obwohl ich es ausgeschaltet habe. Und Zugriff auf Kamera und Mikrofon hat. Und ungefragt E-Mails und SMS schreiben kann. Und mich ortet. Runter mit dem Zeug vom Tablet!

Der Autor schloss von der damaligen Gesellschaft auf die heutige und zeichnete in Bezug auf die Kriminalität ein entsprechend finsteres Bild von ihr. Dass es in Wohlstand und Frieden weitergehen würde war nicht ausgemacht. Denn die Sechziger Jahre waren eine krasse Zeit. Es war die Zeit der Studentenrevolten, der so genannten Achtundsechziger, des Vietnamkriegs und der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Während Martin Luther King und andere, christlich geprägte Schwarze friedlich blieben, trugen die Aktivisten der Black Power-Bewegung den Terror in die Straßen der Städte Amerikas.
Damals flossen Ströme von Blut.
In Deutschland war die spätere Baader-Meinhof Bande dabei, ihre ersten linksterroristischen Straftaten zu begehen.
Doch die hohe Kriminalitätsrate von damals ist überwunden. Man mag es kaum glauben, aber die Großstädte sind heute friedlicher und weniger gefährlich als sie das früher waren.
Heißt das, dass alles gut ist?
Natürlich nicht.
Das gesellschaftliche Wertefundament ist ausgehöhlt. Der Westen besiegt sich selbst indem er ideell verarmt und von innen her verrottet, wie das alte Römische Reich, das über seine Laster nicht hinausdachte, während Attila schon das Krummschwert wetzte. Niemand weiß wie lange das Ganze noch hält.
Es gibt für das Salz der Erde und das Licht der Welt genug zu tun.
Jesus hatte schon recht, als er sagte „Jeder Tag hat an seinem Übel genug.“

Dienstag, 7. Oktober 2014

Zeichen: Kommt Jesus bald?



„Dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.“
Matthäus 24, 14.

„Pastor, man hört mal wieder viel von Kriegen und Kriegsgerüchten und Seuchen, die ausbrechen, wie zum Beispiel Ebola. Jesus sagt ja, dass diese Dinge Zeichen der Endzeit sind. Glaubst du, dass das die Wehen sind, die die Endzeit einleiten?“

Ich denke, dass die Kriege und Kriegsgerüchte und die Krankheiten, Erdbeben, usw. heutzutage nicht mehr sind als zu anderen Zeiten auch. Wir sind heute nur besser darüber informiert, was auf der Welt alles passiert.
Wenn man zum Beispiel an die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg denkt, da hätte man meinen können, die Wiederkunft des Herrn steht kurz bevor. Dieser Krieg kostete ungezählten Millionen das Leben und veränderte Europa und die Welt für immer.
Und kaum war er vorbei, brach die Spanische Grippe aus, die schließlich rund 18 Millionen Opfer fordern sollte.
Dagegen ist die momentane Ebolaepidemie in Westafrika ein relativ kleines Problem, (das natürlich beachtet werden muss).
Und beim Islamischen Staat handelt es sich um weniger als 40.000 schlecht ausgebildete Fanatiker und nicht um die 1,4 Millionen gedrillten Soldaten, die im September 1939 Polen angegriffen haben.
Das an seiner Atombombe tüftelnde Iran ist im Nahen Osten das größere Problem. Das wird aber komischerweise ignoriert. Apokalyptiker bauen Massenvernichtungswaffen und die Welt fürchtet sich vor ein paar Halunken, die ihre sadistischen Triebe mit einem Messer ausleben. Das verstehe, wer will.

Was ich sagen will ist, Bedrohungen kommen und gehen. Das einzig sichere Kennzeichen der Endzeit ist, dass das Evangelium des Reiches Gottes überall auf der Welt in Vollmacht gepredigt wird.
Das findet derzeit statt!
Ich war mal irgendwo im hintersten Indien, wo sich kaum je ein Weißer hinverirrt. Ich saß dort im Hotel, wenn man es so nennen konnte, und machte den Fernseher an.
Und was sah ich?
Einen Abendmahlsgottesdienst mit Benny Hinn, dem berühmten palästinensischen Prediger.
Im hintersten Indien!
Das Evangelium wird gepredigt wie nie zuvor.
Das bedeutet, Jesus kommt bald.

Montag, 6. Oktober 2014

Your sin will find you



„Ihr sollt erkennen, daß eure Sünde euch finden wird.“
4. Mose 32, 23

Am 27. Juli raste ein Tornado durch die Stadt Kingsport im amerikanischen Bundesstaat Tennessee und beschädigte das Haus eines Mannes namens Jerrod C.
Schlimme Sache.
Hinterher lagen Möbel,  Werkzeuge und andere Sachen aus dem Haus auf dem Rasen verstreut.

Am Tag darauf gingen etliche Anzeigen bei der örtlichen Polizei ein, denn einige der Werkzeuge, wie zum Beispiel Schweißgerät, Kompressor, Rasentrimmer, usw. gehörten gar nicht ihm, sondern seinen Nachbarn. Diese hatten den Mann schon lange im Verdacht, in ihre Häuser eingebrochen zu sein. Bisher hatten sie dies nicht beweisen können. Nun lagen die Beweismittel auf dem Rasen.
Wie gesagt, schlimme Sache.

„Irrt euch nicht, Gott läßt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ (Galater 6, 7).

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Powerplayer oder Schlendrian?



„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!“
Markus 12, 30.

Jesus sagt hier, Gott erwartet, dass wir ihm entschlossen nachfolgen. Halbherzigkeit in der Nachfolge Christi funktioniert nicht. Der Segen manifestiert sich nur, wenn wir ganze Sache machen.

Als Elisa zum Nachfolger des Propheten Elia berufen wurde, da pflügte Elisa gerade mit einem Gespann Ochsen auf dem Feld. Elia warf ihm seinen Prophetenmantel um und ging dann einfach weiter. (1. Könige 19).
Und was tat Elisa?
Er verbrannte das Geschirr der Ochsen und briet deren Fleisch über dem Feuer. Er machte aus seiner Berufung ein Volksfest in Abel-Mehola.
Der joviale Ochsenbrater war jedoch gleichzeitig ein Brückenabbrecher.
Denn mit gebratenen Ochsen kann man nicht mehr pflügen. Seine Karriere als Bauer war ein für alle Mal vorbei. Seine Karriere als Prophet des Herrn lag vor ihm. Elisa setzt alles auf eine Karte: Elia nachzufolgen.
Elisa war entschlossen.
Er war radikal.
Er machte ganze Sache. Was er tat, tat er von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft.
Elisa hatte später die doppelte Salbung wie Elia: Er hatte eine doppelt so große Geistesausstattung und tat prompt doppelt so viele Wunder wie sein Vorgänger.
Das letzte tat er, als er bereits tot war! (2. Könige 13, 21).

Folgst du Jesus nach?
Oder schlenderst du ihm bloß hinterher?
Was du tust, tu richtig.