Dienstag, 31. März 2009

Olà

Letzten Sonntag hat uns ein Gebetsanliegen erreicht: Eines unserer langjährigen Gemeindemitglieder sei wegen einer Schwangerschaftskomplikation ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ich darf mitteilen, daß sich Mutter und Kind wohlauf befinden. Trotz mannigfaltiger gegenteiliger Prognosen der Ärzte ist das Kind weder behindert noch unterversorgt, noch sonstwas. Es ist gesund und es geht ihm gut.

Ich denke, Ärzte müssen manchmal Situationen in den schwärzesten Farben darstellen, wohl schon aus Versicherungsgründen. Außerdem sind die meisten penible Melancholiker, was sie sein müssen, da von ihnen ein großes Maß an Exaktheit verlangt wird. (Ich wünsche niemandem, von einem Doktor operiert zu werden, der sein Wissen durch das Anschauen einer DVD erworben hat).

Baby F. B. ist nun auf der Welt und wir wünschen ihm Gottes reichen Segen für die nächsten 120 Jahre.

Was ich am Sonntag aufgrund des Trubels vergessen habe zu erwähnen: Unser Lobpreisleiter Jorge M. war letzte Woche für einige Tage in Spanien, wo er in Barcelona sehr erfolgreich ein Lobpreiskonzert geleitet hat.
Mei mei.
Wir können zuschauen, wie Sprüche 18, 16 vor unseren Augen Wirklichkeit wird:

"Das Geschenk eines Menschen schafft ihm weiten Raum, und vor die Großen führt es ihn."

Jorge war jahrelang Mitglied des CGZ, ohne daß er groß Gelegenheit gehabt hätte, seine Gabe einzusetzen. Er hat ausgeharrt und kam trotzdem. Nun ist seine Zeit offenbar gekommen.

Go, Horche! (So sagt man "Jorge" auf mexikanisch).

Samstag, 28. März 2009

Sommerzeit!

Du bist heute das Produkt deiner Visionen von gestern.

Wer keine Vision hat, der denkt ständig über die schlechten Zeiten seines Lebens nach, deren Wiederholung er unter allen Umständen vermeiden will. Am besten durch Nichtstun.
Wer dagegen eine Vision hat, der hat eine klare Vorstellung von der Zukunft, führt sie herbei, und hat daher keine Zeit, über gestern nachzugrübeln.

Visionslose Menschen verschwenden ihre Zeit--Visionäre haben kaum genug davon.
Heute nach geht ihnen auch noch eine Stunde verloren.
Wir stellen nämlich die Uhr vor.

Freitag, 27. März 2009

Heilung und die Seele

Ärzte sagen uns, daß rund 50% aller Krankheiten ihre Ursache nicht in körperlichen Fehlfunktionen haben. Vielmehr werden sie von der Seele verursacht. Die Medizin spricht hier von psychosomatischen Krankheiten. Die Lebensumstände einer Person--bzw ihre Gedanken darüber--sind bedrückend und das wirkt sich auf die Gesundheit aus.

Auch die Bibel spricht über Krankheiten, die geistliche oder seelische Ursachen haben. Bringt man die in Ordnung, kehrt Harmonie in den Körper zurück.

Paulus warnt die Korinther (1 Korinther 11, 28-31):
"Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch."
Hier ist die Rede vom Abendmahl. Bevor man daran teilnimmt, soll man sein Gewissen prüfen.
"Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt."
Paulus spricht über Streit und Uneinigkeit unter den korinthischen Christen. Die haben den Leib des Herrn, (das sind ihre Mitchristen), nicht richtig "beurteilt," dh, sie haben einander ungerechtfertigterweise verurteilt. (Es gibt ein Be- und Verurteilen, das sein muß. (1 Korinther 5, 11-13). Davon ist hier aber nicht die Rede). Dieses Übereinanderherziehen hat Konsequenzen fürs Wohlbefinden:
"Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen."
Manche starben sogar!
Wow.
Wenn mein kritiksüchtiger Geist und geschwätziger Mund mich in die Bredouille gebracht haben und ich nun ständig krank bin, nichts mehr auf die Reihe bekomme und Gott keines meiner Gebete erhört--wie werde ich wieder gesund?
"Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet."
Aha. Wir sollen vor der eigenen Tür kehren.
Das läßt sich machen.

Jakobus sagt im selben Zusammenhang: "Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung."
Jakobus 5, 16.

Wenn ich also jemandem ein Auto geklaut habe und mir nun unerklärlicherweise ständig schlecht ist, dann empfiehlt es sich, daß ich mich ins geklaute Auto setze und es zurückbringe.
Bevor ich im Sarg lande.
Die Konfrontation ist sicher nicht angenehm, (das ist Medizin selten), aber heilsam.

Vergebung: auch ein Weg zur Heilung.

Mittwoch, 25. März 2009

Prophetische "Worte"

"Von den Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen urteilen."
1 Korinther 14, 29.

Vor geraumer Zeit kam jemand zu mir und sagte: "Ich hab ein Wort für dich."
Die Geistesgaben sind eine wunderbare Sache. Sie bringen Heilung, Auferbauung, Ermahnung und Tröstung, Durchblick und vieles mehr. Sie informieren unseren Sinn und inspirieren unseren Geist.
Ich freute mich also.
Doch mein "Prophet" sagte, sobald wir in meinem Büro platzgenommen hatten: "Was ich sage darf diese vier Wände nicht verlassen."
Mein Lächelmund wurde zu einem Strichmund.
Es ist nämlich so:
Wer sich von prophetischen Worten tragen läßt, der muß einen Anker in die Bibel hinabgelassen haben. Und die sagt, wie wir oben lesen können, daß jedes prophetische Wort von anderen beurteilt werden soll. Wenn also jemand kommt und darauf besteht, daß sein "Wort" NICHT geprüft werden soll, dann ist Weghören angesagt.
Denn mit "Worten" kann man prima Schindluder treiben. Das weiß jeder Pastor einer charismatisch-pfingstlichen Gemeinde nur zu gut. Wer im Namen Gottes redet, der beansprucht für sich höchste Autorität. Denn wie kann man wagen, Gott zu hinterfragen?
Wir sind aber nicht Gott. Deshalb sollen unsere Worte sehr wohl geprüft und beurteilt werden: "Prüft alles, das Gute haltet fest!" 1 Thessalonicher 5, 21.

Das Wort, das mein Prophet mir nach seiner dramatischen Einleitung mitteilte, habe ich vergessen.
Sei's drum.

Sonntag, 22. März 2009

Nochmal Krücken

"Ich bin der Herr dein Arzt." 2 Mose 15, 26.

Eben hat mich eine wunderbare Email erreicht.
Da die Autorin das Erlebte selber publikmachen will, erlaube ich mir, die Mail hier einfach wiederzugeben:

"Hallo Gert,

ich glaube ich sollte am Sonntag mal Zeugnis abgegeben, entscheide Du und plan es evtl. ein.
Ich bin vor 14 Tagen am Fuß operiert worden, mein Arzt in W. hat mich sofort zusammenhängend für 6 Wochen krank geschrieben, da der Heilungsprozess diese Zeit einfach in Anspruch nimmt.
Bereits nach 3 Tagen habe ich die Krücken weggelegt, da sie mich nur behindert haben, mein Herr Doktor hat mir den bösen Finger gezeigt und richtig mit mir geschimpft, bereits nach 1 Woche ging der Verband vom Fuß ab ohne aufgeschnitten zu werden, da bereits zu diesem Zeitpunkt der Fuß völlig abgeschwollen war. Mein Arzt hat darüber nur den Kopf geschüttelt und gesagt unvollstellbar.
Wie Du gesehen hast, war ich heute schon wieder in der Gemeinde, ( bereits nach 14 Tagen) und werde auch morgen wieder meine Arbeit aufnehmen, natürlich sehr zur Freude meines Chef. Preis dem Herrn und ich danke ihm dafür von Herzen und natürlich auch Euch allen für die Gebete.
LG C. B."

Ist das nicht wunderbar?
Gott, der die Selbstheilungskräfte in den Körper gelegt hat, kann die auch ordentlich anschieben. Das hat er hier getan.
Prima.

Samstag, 21. März 2009

Was bewirkt Gebet?

Jesus hatte drei enge Freunde: Petrus, Johannes und Jakobus. Sie waren mit ihm auf dem Berg der Verklärung, ihnen offenbarte er in Gethsemane seine Ängste.

Petrus war der Komplizierteste, Jakobus der Hitzköpfigste und Johannes der am leichtesten zu Mögende des Trios. An geistlicher Vollmacht wiesen sie keine gravierenden Unterschiede auf.
Sie waren drei Männer mit gleichviel Durchblick, Power und Glauben.

In Apostelgeschichte 12 lesen wir, daß Herodes aus unerfindlichen Gründen begann, einige von der Gemeinde in Jerusalem zu mißhandeln.
Und er tötete Jakobus mit dem Schwert.

Als er sah, daß dies den Juden gefiel, ließ er auch Petrus festnehmen, um mit diesem ebenfalls kurzen Prozeß zu machen.
Apostelgeschichte 12, 5: "Petrus nun wurde im Gefängnis verwahrt; aber von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott."
In jener Nacht erschien dem in Ketten liegenden, zwischen zwei Soldaten schlafenden Petrus ein Engel, der ihn befreite und aus dem Knast in die Stadt führte, wo er dann höchst erstaunt zu sich kam, in der Gemeinde vorbeischaute, und Jerusalem verließ.
Petrus überlebte und tat noch viel Gutes für den Herrn.

Jakobus und Petrus: Zwei Männer, gleich gesalbt, gleich begabt, gleich berufen.
Der eine starb durch's Schwert.
Für den anderen wurde gebetet: Der wurde durch Engelsintervention befreit.

Nicht die cleversten, begabtesten, charismatischsten Menschen sind die bewahrtesten, gesegnetsten und erfolgreichsten, sondern die, für die gebetet wird.

Betest du schon für jemanden?

Freitag, 20. März 2009

Der Mond und du

"Wenn ich das Licht ... sah, ... und den Mond, wie er prächtig daherzog, und mein Herz sich dann im Geheimen betören ließ und ich Kußhände warf! Auch das ist Schuld, die vor den Richter gehört! Ich hätte ja Gott droben verleugnet."
Hiob 31, 26-28

Hiob schrieb das vor Tausenden von Jahren. Zu seiner Zeit beteten die Menschen--neben allem möglichen--auch den Mond an.
Seitdem hat sich nicht viel geändert.
In praktisch jeder Buchhandlung gibt es Bücher über die Kraft des Mondes, des bleichen Gesellen.
Eine Friseuse sagte mir mal, manche Frauen kämen nur zu ihr, wenn ihr Mondkalender ihnen dies ausdrücklich empfehle.
Selbst ihre Nägel schneiden sie nur dann.
Und Wasserlassen sei zu bestimmten Zeiten besonders vorteilhaft.
Man muß sich das mal vorstellen: Es gibt Leute, die jede Einzelheit ihres Lebens nach einem Mondplan ausrichten, dessen Ersteller sich an Kriterien orientieren, die keiner so recht nachvollziehen kann. Vielleicht erfinden die einfach drauf los, gänzlich nach Gutdünken.

Christen sollten sich auf sowas nicht einlassen. Wir beten den Schöpfer an, nicht das Geschöpf.
Auch esoterische Praktiken wie Reiki, Tarot, Wünschelrutengehen und anderer volkstümlicher Aberglaube haben unter uns keinen Platz. Es sei denn, wir wollen Jesus ärgern.

Wozu brauche ich eine Fee, die mir drei Wünsche gewährt, wenn ich einen Gott habe, der mir verheißt: "Habe deine Lust am HERRN, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt"? (Psalm 37, 4).

Donnerstag, 19. März 2009

"In allem"

(Fortsetzung von gestern).

"Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch."
1 Thessalonicher 5, 18.

Man beachte, daß es heißt, "in allem," nicht "für alles."
Wir müssen uns bei Gott nicht für Dinge bedanken, die er nicht getan hat, etwa, wenn uns ein Ziegelstein auf den Kopf geworfen wird, oder, wenn man wie Paulus und Silas für eine gute Tat im Gefängnis landet.

Doch die innere Haltung der Dankbarkeit sollen wir auch in Krisenzeiten nicht aufgeben. So, wie im Hohenlied die kleinen Füchse den Weinberg verderben, so bewirken im Gegenzug die kleinen Dankbarkeiten einen genießbaren Tag.

Gottes Wille für dich ist Dankbarkeit.
Die bahnt dem Segen seinen Weg.

Mittwoch, 18. März 2009

Um Mitternacht

"Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen." Psalm 50, 23

Im Leben geht nicht immer alles nach Plan.
Wir bekennen Jesus und gelten als Sektenheinis.
Wir geben unser Alles und der Chef merkt's nicht mal.
Wir vertrauen und werden prompt hintergangen.
Wir leihen und werden von denen, denen wir leihen, beklaut.
Wir vertrauen Geheimnisse an, die plötzlich an der großen Glocke hängen.
Wir investieren Stunden in Gespräche und werden als unzugänglich kritisiert.
Wir greifen durch und gelten als herzlos.
Wir säen Liebe und ernten Spott.

Willkommen im Club: Das ging Jesus nicht anders.

Selbst wenn wir alles richtig gemacht haben und Gottes Werk tun, kommt es vor, daß wir uns unvermutet in der Bredouille wiederfinden.

Als Paulus und seine Truppe aufgrund eines Nachtgesichts in Mazedonien unterwegs waren, (also im Auftrag des Herrn), kamen sie nach Philippi, wo sie ein Mädchen von einem Wahrsagegeist befreiten.
Sie landeten deswegen im innersten Gefängnis, die Rücken blutend, die Füße im Stock.
Was haben Paulus und Silas falschgemacht?
Nichts.
Otto Normalchrist (und Normalchristine) hätten vermutlich nicht so reagiert, wie die beiden Apostel, die Psalm 50, 23 offenbar kannten und glaubten. Statt sich in Selbstmitleid zu suhlen oder in Tränen zu baden, taten die folgendes:
"Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobsangen Gott; und die Gefangenen hörten ihnen zu." Apostelgeschichte 16, 25.

"Um Mitternacht."
In jedem Leben gibt's hin und wieder ein "Mitternacht."
Doch da die beiden wußten, daß Gott mit ihnen war und ihr Gewissen rein, klagten sie nicht, sondern lobsangen! Und die Gefangenen hörten ihnen zu! (Die sangen also laut!)

Ich denke nicht, daß ihr Gesang in jener Nacht besonders anspruchsvoll intoniert war. Das waren keine Meistertenöre. Doch es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen Musik und Lobpreis.
Musik bewegt Menschen.
Lobpreis bewegt Gott.
Das Resultat ihres Singens:
"Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, so daß die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden; und sofort öffneten sich alle Türen, und aller Fesseln lösten sich." Vers 26.
Im folgenden bekehrt sich der Kerkermeister samt Familie, sowie sicher viele der Gefangenen.
"Und er führte sie hinauf in sein Haus, ließ ihnen den Tisch decken und jubelte, an Gott gläubig geworden, mit seinem ganzen Haus." Vers 34.

Vom inneren Gefängnis an den gedeckten Tisch.
Um Mitternacht.

Psalm 50, 23 wurde wahr.

Dienstag, 17. März 2009

T. im Radio

Neulich kam's im Radio, (kein Witz):
T., das Kind im Koma, zu dem wir neulich in die Klinik fuhren, ißt nun mehr oder weniger normal. Diese Entwicklung ist erstaunlich, wurde mir gesagt. T. ist nun auf Reha mit seiner Mutter.

Im regionalen Radio kam die Meldung, weil die Sache seinerzeit ein großes Medienecho fand. (T.s spektakuläre Krankheit, nicht unser Gebet).

Gott ist gut.

"Ich bezeug's, daß er lebt!"

Der junge Mann aus dem letzten Post erzählt nun voller Feuer überall von dem, was Jesus an ihm getan hat. Seine Verwandten wollen jetzt mal schauen, was das für eine Kirche ist, in der solche Sachen passieren. Ist ja nicht alltäglich.

Zurück zur letzten Praise Night am Samstag:

Rollstuhlfahrer A. H. kam nach vorn in die Heilungsreihe gefahren. Es war sein zweiter Besuch im CGZ. Werner und ich fragten, wofür wir beten sollten. (Das hat Jesus auch gemacht, als ein Blinder zu ihm gebracht wurde. Lukas 10, 51). Er nannte uns sein Anliegen und erwähnte zögerlich auch seine Beine. Auch für die sollten wir beten.
Das taten wir.
Unter Handauflegung.
A. verzog das Gesicht und beschrieb, wie er plötzlich eine druckvolle Durchblutung fühlte, die fast schmerzhaft für ihn war. Nach einigen Minuten begann er beide Beine millimeterweise zu bewegen. Dies war ihm vorher nicht möglich gewesen. "Er meint's gut mit mir," sagte A. und bezog sich dabei auf den Herrn. Jesus hatte ein gutes Werk in ihm begonnen. Er wird's vollenden.

Zahlreiche weniger gravierende Gebrechen wurden gleich und gänzlich geheilt, Dinge wie Gelenkschmerzen usw. Wir hatten eine herrliche Zeit im Herrn.

Später im Bistro kam A. auf mich zugerollt und sagte: "Ich bezeug's, daß er lebt." Er hatte nicht nur körperlich die Gegenwart Gottes erlebt; etwas war in seinem Herzen geschehen. Man sah's in seinen Augen.

Glory.

Einen solchen Abend kann man natürlich nicht ohne zahlreiche Helfer auf die Beine stellen.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für alle, die mitgebetet und -gefastet haben, an Stefanie und Doris und die Teenies, zuständig für die Leckereien hinterher, an die Flugblattgestalter und -verteiler, die Ordner, die Geber, die solche Abende möglich machen.

Vergelt's Gott.

Sonntag, 15. März 2009

Krücken?

Der gestrige Praise Night-Heilungsgottesdienst hatte es in sich.
Jorge und die Band führten die Besucher gewohnt souverän in die Gegenwart Gottes.
Dann brachte ich ein kurzes Wort über Handauflegung:
"Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden." Markus 16, 18.
Die Schwachen in diesem Vers sind Kranke.

Der Christenverfolger Saul von Tarsus ist ein Beispiel: Er war auf dem Weg nach Damaskus Jesus begegnet und dabei erblindet. Die übergroße Herrlichkeit des Herrn machte seine Augen "schwach." Man mußte ihn an der Hand nach Damaskus führen.
Der Herr sandte nun einen Jünger namens Ananias zu Paulus, "...und er legte ihm die Hände auf." "Und sogleich fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er wurde sehend und stand auf und ließ sich taufen." Apostelgesch. 9, 17-18.
Aus dem Verfolger wurde ein Verkünder. Der Rest ist Geschichte.

Handauflegung im Namen Jesu überträgt die Kraft Gottes und macht die Schwachen heil.

Dann formten Werner S. und ich aus den Heilungssuchenden eine schöne gerade Reihe und suchten nach einem Kandidaten, mit dem wir anfangen wollten.
Ein junger Mann mit zwei Krücken stand da. Wir dachten uns, für den beten wir zuerst. Dann muß er nicht ewig mit seinen Gehhilfen herumstehen und auf Gebet warten. Denn das wäre sicher ungemütlich gewesen.

Er hatte sich vor ein paar Tagen beim Sport einen Kreuzbandriß zugezogen. Sein Knie war nun geschient. Er konnte nicht auftreten und verspürte Schmerzen.
W. S. und ich baten ihn, in der ersten Reihe platzzunehmen. Kaum daß wir die Hände aufgelegt hatten, verspürten wir den göttlichen Salbungsstrom. Das Knie begann zu rumoren.
F. hatte seine Augen geschlossen; er war ganz bei der Sache.
Als das Rumoren ein Ende hatte, bat ich ihn--ohne Krücken--aufzustehen.
Er konnte.
Er konnte auftreten. Das war vorher undenkbar gewesen.
Und er konnte humpelnd gehen.
Eine halbe Minute später ging das Gehen besser; schließlich trabte er schmerzfrei vor der Bühne hin und her. Im Verlauf des Abends nahm er seine Knieschiene ab und war geheilt.

Auf dem Bild oben teilt F. den Versammelten mit, was Jesus an ihm getan hat.
(Von den fünf Personen auf dem Foto haben drei in letzter Zeit recht dramatische Heilungen erlebt: Der Mann ganz links litt an Raucherbein (!). Er wurde vor vier Wochen im Sonntagsgottesdienst geheilt, als Werner S. für ihn betete. (Ich berichtete). Nun tut ihm das Bein wieder weh. Diesmal jedoch wegen der vielen zurückgelegten Laufkilometer).
Der nächste ist der geheilte F. Daneben ich mit seinen Krücken.
Die junge Frau ganz rechts hatte wochenlang Schmerzen in einem Fuß, bis der Herr sie kürzlich nach Gebet davon befreite).

Es hat sich noch viel mehr Wunderbares getan.
Davon erzähle ich im nächsten Post noch ein wenig.

Samstag, 14. März 2009

Den Vater ausnutzen

(Fortsetzung von gestern).

Wir haben gesehen, daß der Vater den unverschämten Erbverprasser, der das Haus des Vaters sattgehabt hatte und verschwunden war, einfach so wieder annahm, als dieser nach Hause kam. Denn der Vater ist barmherzig und gnädig und vergibt gern.

Das verleitet manche dazu, zu denken, der Vater nimmt jeden wieder auf, egal wie's in dessen Herz aussieht.
Hmmm.

Der verlorene Sohn hätte theoretisch kommen und sagen können, "Vater, hier bin ich wieder. Du bist doch sicher froh, mich wiederzuhaben, du sentimentale alte Socke. Komm, hol das Mastkalb und wir feiern meine Wiederkehr. Ich hab' schon seit Ewigkeiten nichts Vernünftiges mehr gegessen. Ein Schluck Wein wäre auch angebracht. Und bring gleich saubere Klamotten für mich mit. Na! Worauf wartest du?"
Wie hätte der Vater reagiert?

Jesus wußte natürlich, daß viele auf solche billige Gnade spekulieren. Gott ist jedoch nicht sentimental. Er ist kein Mensch; bei ihm gibt's keine Harmonie um jeden Preis. Der verlorene Sohn im Gleichnis war vielmehr in sich gegangen. In ihm war bei den Schweinen, in seiner äußersten Not, eine Herzensverwandlung passiert.
Sein Verstand war wieder angesprungen.
Plötzlich sah er sich, wie er wirklich war: Ein vergnügungssüchtiger Erbverschwender, der mit Geld und Menschen nicht umgehen konnte, seinen ihn liebenden Vater verprellt hatte und dringend Hilfe brauchte.

Leuten, die die Wahrheit über sich erkannt haben und zu Gott kommen, vergibt Gott und verwandelt sie und stellt sie wieder her.

Für solche nun, die billige Gnade, (also Sünde ohne Strafe, Vergebung ohne Buße), wollen, hat Jesus ein weiteres Gleichnis, das er umgehend anhängt: Lukas 16, ab Vers 1.

Hier geht es um einen Verwalter, der wußte, daß sein Chef ein gütiger, barmherziger Mensch war, (wie der Vater im vorigen Gleichnis). Auf die Milde seines Chefs vertrauend, verschwendete er dessen Habe, (wie der verlorene Sohn sein Erbe).
Er wurde prompt aus seinem Amt entlassen und verschwand, (wie der Sohn vorher). Doch im Gegensatz zum Sohn ging der Verwalter nicht in sich. Stattdessen schmierte er, bevor er abtrat, mit dem Geld seines Herrn die Schuldner seines Herrn, die ihm nun etwas verdankten und ihn aufnahmen, als er gefeuert wurde. (Ob sie ihrem neuen Mitarbeiter wohl vertraut haben?) So stellte er sicher, daß er die Güte seines Herrn, (die zu Vergebung und Wiedereinsetzung geführt hätte), nicht brauchte.

Wem ging's langfristig besser?
Dem korrupten Verwalter oder dem gedemütigen Sohn?

Freitag, 13. März 2009

Vom Vater empfangen

(Fortsetzung von gestern).

Der verlorene Sohn, der sich seiner eigenen Unwürdigkeit bewußt war und an den Vater keine Ansprüche stellte, bekam Gnade: er rechtfertigte sich nicht und bekam dafür unverdiente Gunst.

Sein älterer Bruder kam nun von der Arbeit in den väterlichen Feldern und hörte den Lärm der Party, die der Vater für den Heimgekehrten schmiß. Verwundert fragte er, was los sei. Als er von seinem Bruder hörte, wurde er zornig und wollte nicht mitfeiern.
Dann sagte er: "So viele Jahre diene ich dir, und niemals habe ich ein Gebot von dir übertreten; und mir hast du niemals ein Böckchen gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre."

Dieser Sohn erlebte seine Beziehung zum Vater als beengend: er fühlte sich eingegrenzt von einem Gebotegeflecht, das er nicht zu durchbrechen wagte.
Außerdem war der Vater für ihn knausrig: nie hatte er ihm ein Böckchen gegeben. Nie hatte er fröhlich sein dürfen. Nun die Fröhlichkeit eines Unwürdigen erleben zu müssen war für ihn ein Graus. (Kain läßt grüßen).

Da klärt der Vater ihn auf: "Du hast hier was fundamental mißverstanden. Alles, was mein ist, ist dein! Du hättest dir nehmen können, was du wolltest. Mir liegt auch an deiner Fröhlichkeit."

Dieser gesetzliche Sohn hatte die wahre Natur seines Vaters völlig falsch eingeschätzt.
Der Vater ist ein Geber.
Alle Verheißungen der Bibel sind ja und amen in Christus. (2 Korinther 1, 20). Jeder darin aufgeführte Segen gehört uns. Jesus hat ihn für uns erkauft. Wir sind seine Miterben der Gnade Gottes.

Glaubst du das?

Es liegt an uns, die Verheißungen Gottes ernstzunehmen und zu glauben, daß Gott möchte, daß wir sie erleben. Wir müssen beten und sie im Glauben in Empfang nehmen. Wer bittet, empfängt. Gott wird uns seinen Segen nicht überstülpen, wir müssen ihn im Gebet nehmen.

Sei nicht wie der verbitterte, gesetzliche, regelhaltende, gebotehassende, den Vater nicht leiden könnende ältere Bruder des Verlorenen Sohnes. Glaube, daß Gott gut ist und erlebe seine Gnade.

Donnerstag, 12. März 2009

Vom Vater angenommen

In Lukas 15, 10 steht die Geschichte eines jungen Mannes, dessen Vater ihm nicht schnell genug starb. Ungeduldig verlangte er sein Erbe. Er erhielt es ausbezahlt und verschwand in der weiten Welt.

Das viele Geld ging schnell zur Neige und der junge Mann begann zu hungern. Er fand jedoch nur eine Anstellung als Schweinehirt, (für einen Juden doppelt schlimm, denn für die sind Schweine unrein). Dort wurde er immer dünner und schaute den Schweinen beim Fressen zu, bis er Hunger nach ihrem Fraß bekam, da seine eigene Kost so mager war.

Da geht er in sich.

Innerlich zerbrochen kehrt er zum Vater zurück und bekennt seine Sünde. Er ist sich seiner Schuld bewußt und hofft auf unverdiente Gnade.
Der Vater erkennt schon von fern die innere Haltung seines Sohnes und freut sich über die (echte) Demut, die dieser nun an den Tag legt. Damit kann er arbeiten. Ohne weiteres setzt er ihn wieder als Sohn ein und beginnt sogar zu feiern.

Die Disposition der Demut und Zerbrochenheit sind für Gott unwiderstehlich. Solchen Leuten erhört er die Gebete und gibt ihnen Segen. Die Probleme des Lebens geben uns immer wieder Gelegenheit zu dieser Disposition der Zerbrochenheit. Manchmal sind wir unsere eigenen ärgsten Feinde. Glücklich der, der Gott nicht für seine Probleme verantwortlich macht.
"Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade"
1 Petrus 5, 5.

Es gibt jedoch auch Söhne, die diesen liebenden Vater als knausrig und distanziert erleben--was der offensichtlich nicht ist!

Das untersuchen wir später.

Mittwoch, 11. März 2009

Internetporn

"Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern in Heiligung. Deshalb nun, wer dies verwirft, verwirft nicht einen Menschen, sondern Gott."
1 Thessalonicher 4, 7-8

In der obigen Stelle geht's um Sex.
Sex ist eine tolle Sache--in der Ehe.
Sex außerhalb der Ehe fühlt sich vielleicht körperlich gut an. Danach aber überwiegen die Nachteile.
Doch ich will hier keine soziologische Treatise abgeben, sondern auf was anderes raus:

Internetpornographie ist möglicherweise das größte Problem, das sich christlichen Männern dieser Tage stellt. In zu vielen geht nachts, wenn sie allein sind mit sich und der Maus und dem Bildschirm, eine eigenartige Veränderung vor: Sie wissen es eigentlich besser. Dennoch werfen sie alle Bedenken über Bord und landen täglich wieder wie die grüßenden Murmeltiere auf den einschlägigen Seiten.

Du weißt es bereits. Ich sag's trotzdem:

1. Das Zeug lähmt deinen Glauben.
2. Es belastet dein Gewissen.
3. Es wird deine Ehe, Freundschaft, Beziehung belasten, dann vernichten.
4. Es wird dich mittelfristig beziehungsunfähig machen.
5. Es wird dich langfristig viel Geld kosten.
6. Bist du der Typ dazu, dann wirst du mit wildfremden Leuten plötzlich Dinge tun, die du dir nie hast träumen lassen--ohne daß du das geplant hättest.

Beuge dem tödlichen Kopfkino vor.
Bekenne diese Sünde vor Gott und einer vertrauenswürdigen Person, evtl. deiner Frau. (Jakobus 5, 16). Im Bekennen liegt geistliche Kraft. (Bekennen kommt vor Vergeben. Ohne Bekenntnis und den Verzicht auf Rechtfertigung gibt es keine Vergebung).
Dann bitte diese Person deines Vertrauens, einen starken Internetfilter zu installieren, (dessen Paßwort du natürlich nicht weißt). Und gib ihr Rechenschaft über deine Surftätigkeiten. Sie muß dich fragen dürfen, wo du warst. Antworte der Wahrheit gemäß.

Das mußt du dir wert sein.
Sonst bleibst du geistlich ein Ferrari mit drei Rädern, halbplatten Reifen und Rübensaft im Tank. Der Herr braucht dich aber im Vollbesitz deiner Kräfte und nicht halb neutralisiert.

Man kann sehr wohl in diesen Dingen den Sieg haben. Auf meinem eigenen PC erschien das erste und letzte Pornobild irgendwann Ende 1997, als das Netz noch jung war und ich unbedarft surfte. I'm older now, and wiser.

Und für meine Kinder habe ich einen Hammer-Filter eingebaut.

Dienstag, 10. März 2009

Hast du Ziele?

"Wenn keine Vision da ist, verwildert ein Volk." Sprüche 29, 18

Ich war ein lustloser, unmotivierter Jugendlicher. (Vermutlich der einzige in meiner Generation). Um mich von meiner lustlosen Motivationslosigkeit abzulenken, konsumierte ich chemische Verbindungen, die mein Vorsichhinschimmeln für ein paar Stunden aufregend und spannend erscheinen ließen.

Wie viele andere habe ich für die Schule und nicht für das Leben gelernt. (War zu Senecas Zeit nicht anders, (von ihm stammt der Spruch ja)). Arbeiten ging ich (manchmal), weil mein Vater sonst ganz und gar unerträglich geworden wäre.
Ein früher Abschied, versüßt mit etwas LSD, hätte mir gar nichts groß ausgemacht.

Das alles änderte sich mit einem Schlag, als ich Christ wurde und erkannte, daß der Herr mich zum Prediger berufen hatte.
Plötzlich hatte ich ein Ziel.
Plötzlich waren die Stationen eines Weges vorgezeichnet. Ein gigantischer Wille trieb mich auf einmal an. Alle Energien und Kräfte konzentrierten sich aufs Erreichen dieses Ziels: vor Leuten zu stehen und ihnen das ewige, allmächtige, unfehlbare Wort Gottes zu predigen--und zu erleben, wie das Leben der Hörer sich zum Guten wendet.
Alle möglichen Leute halfen mir beim Erreichen dieses Ziels. Immer die Person, die zur weiteren Förderung meiner Vision nötig war, erschien auf wunderbare Weise zum richtigen Zeitpunkt. Und irgendwie stellten sich auch die Mittel ein.

Ich hatte auf einmal keine Zeit mehr fürs lustlose Unmotiviertsein.

Gott will auch dir ein leidenschaftliches Leben geben.
Dazu brauchst du eine Vision.
Beantworte dazu folgende Fragen für dich:

1. Was will ich wirklich?
2. Tue ich, was ich wirklich tun will?
3. Was muß ich tun, um dahinzukommen, daß ich tue, was ich wirklich tun will?

In der Gegend beginnt das wahre Leben.

Freitag, 6. März 2009

1633

Beziehe mich nochmal auf den gestrigen Post zum Thema "Gelübde."

Im Pestjahr 1633, mitten im Dreißigjährigen Krieg, gelobten die Einwohner von Oberammergau feierlich, die Passion Christi regelmäßig als Theaterstück aufzuführen, wenn sie von der Pest verschont blieben.

Sie blieben verschont.
Während in anderen Orten die Pest wütete und Menschen starben wie die Fliegen, blieb Oberammergau bewahrt. Und das Volk hielt Wort: die nächste Aufführung findet 2010 statt, fast 400 Jahre nach dem Gelübde.
Im Jahr 2000 sah mehr als eine halbe Million Leute zu, wie die Dörfler den Leidensweg Jesu schauspielerisch nachzeichneten.

Donnerstag, 5. März 2009

Dein "Deal" mit Gott

"Juda, erfülle deine Gelübde! Denn von nun an wird der Heillose nicht mehr durch dich hindurchziehen; er ist vollständig ausgerottet." Nahum 2, 1.

Bist du krank?
Leidest du Mangel?
Hast du Schulden?
Fühlst du obendrein noch, daß du schlicht und einfach zuwenig Glauben hast, um hier im Gebet zum Sieg durchzudringen? Gott ist zwar ein Erlöser, doch das scheint für alle anderen zu gelten, nur nicht für dich. Glaube und Gebet scheinen für dich nicht zu funktionieren.

Da ist vielleicht ein Gelübde ein Ausweg für dich.

Das Gelübdeprinzip besagt: Wenn Gott dieses tut, dann (und erst dann) tue ich jenes. Im Klartext:
  1. Du hast ein Problem, das einer übernatürlichen Lösung bedarf.
  2. Du versprichst Gott, etwas Bestimmtes zu tun, wenn er dein Problem löst, (zB ein Opfer in einer bestimmten Höhe zu geben).
  3. Nun lehnst du dich entspannt zurück, denn der Ball ist jetzt in Gottes Feld. Die ganze Last des positiven Bekennens, Glaubenmüssens, -sollens, aber irgendwie nicht -könnens fällt von dir ab. Von dir wird nichts weiter verlangt. Nichts.
  4. Gott löst dein Problem: er verschafft dir Heilung, hilft deinem Mangel ab, löst deine Schulden in Wohlgefallen auf, usw.
  5. Und du hältst dein Versprechen. Das mußt du tun. Tust du es nicht, lädst du damit Probleme ein, die deine alten (von Gott gelösten) Probleme aussehen lassen wie Maulwurfshaufen vor dem Mount Everest.
Behandle die Sache mit gebührender Ehrfurcht. Denn Gott nimmt sie sehr ernst: "Wenn du für den HERRN, deinen Gott, ein Gelübde ablegst, sollst du nicht zögern, es zu erfüllen. Denn der HERR, dein Gott, wird es unbedingt von dir fordern, und Sünde würde an dir sein." 5 Mose 23, 22.

Jakob, Jephtah, Elkana, Hanna, Jona, Paulus und viele andere legten zu Zeiten Gelübde ab--und "bezahlten" sie, nachdem Gott ihnen den Sieg gab.

Wir haben zu diesem interessanten Thema eine MP3-Botschaft auf der Homepage bereitgestellt.

Mittwoch, 4. März 2009

Das Bindeglied zw. Himmel und Erde

Gott erschuf diese Erde mit den Kräften der unsichtbaren Welt.
Er benutzte die Kräfte der geistlichen Welt, um diese Welt zu schaffen.

Danach schien es jahrtausendelang, als ob Gott die Türe hinter sich zugemacht und unsere Welt vergessen hätte. Übernatürliches fand nur selten statt.
Er hatte sich auch wirklich abgewandt.
Wegen des Sündenfalls.
Doch mit Jesus hat sich das alles geändert. Jesus kam und stellte der Welt Gott vor, wie er wirklich ist: ein Vater, der Gemeinschaft sucht, der liebt und versorgt und heilt.
Das Kreuz schlug eine Brücke zwischen uns und ihm. Nun können unsere Sünden vergeben werden, (sofern wir sie bekennen und uns von ihnen abwenden).
Wir bekommen durch den Glauben neues Leben.

Jesus ist das Bindeglied zwischen oben und unten. Durch ihn fließen die Kräfte des Himmels auf die Erde.
In Johannes 1, 51 sagt er: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen."
Er bezieht sich hier auf die Himmelsleiter, die Jakob einst im Traum sah. (1 Mose 28).
Jesus ist unsere Himmelsleiter.
Wenn wir in seinem Namen beten, dann tragen die Engel unser Gebet hinauf zu Gott--und die Erhörung herunter zu uns.
So ist es.

Montag, 2. März 2009

Glaube: Undenkbares wird möglich

Glaube ist nicht "Nicht wissen."
Glaube ist eine Himmelskraft. Eine reale, erfahrbare Kraft, die in die sichtbare Welt eingreift und sie im Sinne Gottes verändert.
Glaube ist gewiß, daß Gottes Wort wahr ist.

"Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird." Hebräer 11, 6

Letzte Woche besuchte ich mit drei Mitarbeitern eine Kinderklinik, um dort für ein komatoses Kind zu beten.
Nun höre ich, daß dieses Kind ein Glas Kindernahrung gegessen hat. Das war letzte Woche noch undenkbar. Die Mutter ist sehr ermutigt, was ich so mitbekommen habe.
Preis dem Herrn.

Am Samstag, 14.3.09, ist wieder Praise Night-Heilungsgottesdienst. Ich ermutige Kranke aller Art zu kommen und Jesus zu erleben.

Sonntag, 1. März 2009

Wunder und Heilung: der Unterschied

Andrea G. hat heute morgen im Gottesdienst von einer Begebenheit an ihrer Arbeitsstelle erzählt. Eine der dortigen Putzfrauen, pardon, Raumpflegerinnen, hatte über Tinnitus im Ohr geklagt. Andrea erzählte ihr von den Möglichkeiten Jesu und betete für sie.
Dann erklärte sie ihrer Kolleging, was ich ihr mal erklärt hatte, (was sie heute morgen wiederum mir erklärte, bevor sie öffentlich von dieser Heilung sprach), nämlich den Unterschied zwischen einem Wunder und einer Heilung:
Ein Wunder ist's, wenn's sofort passiert, eine Heilung, wenn der Genesungsprozeß einen Turbo zuschaltet und schneller als normal verläuft.

Nach einiger Zeit vernahm Andreas Kollegin einen lauten Plop in ihrem Ohr--und war geheilt.
Tinnitus verschwunden. Die Reinemacherin war perplex.
(Man könnte hier fast von einem verzögerten Wunder sprechen, denn die Veränderung passierte ja doch sehr plötzlich).

Anders lief's bei M. M.
Für sie betete ich selber letzten Sonntag. Bei ihr hatte sich in der rechten Schulter ein Sporn am Kugelgelenk gebildet, der ihr nun alle Bewegungen mit diesem Arm erschwerte. Nach dem Gebet konnte sie den Arm seitwärts weitgehend schmerzfrei bewegen. Doch nach vorn oder hinten ging's noch immer nicht.
Heute nun kam sie nach dem Gottesdienst zu mir--mit einem völlig wiederhergestellten Arm.
Es hat ein wenig gedauert, doch am Mittwoch waren dann die Beschwerden sämtlich weg. Ihr Arzt wird sie am Freitag nochmal untersuchen.

Jahrelang sind solche Dinge nur sporadisch passiert. Nun flutscht es irgendwie. Ich denke, das hat mit dem großen Maß an Einheit und gutem Willen zu tun, mit dem wir uns in der Gemeinde konfrontiert sehen.

Die Korinther waren eine Gemeinde, die keinen Mangel an Manifestationen des Heiligen Geistes hatte. Heilungen, Visionen, Träume, Weissagungen, die hatten alles. (1 Korinther 1, 7). Doch Paulus warnte sie vor dem Gift der Krittelei und Rechthaberei, mit dem sie das alles aufs Spiel setzten: "Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle einmütig redet und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinn und in derselben Meinung völlig zusammengefügt seiet." 1 Korinther 1, 10.
Jakobus wird in Kapitel 4 seines Briefes noch deutlicher.
Auf ihn gehe ich aber heute nicht auch noch ein.