Sonntag, 31. Oktober 2010

Worship-CD+Nebel

Nachdem wir im CGZ größtenteils eigene Lieder spielen, die unser Lobpreisleiter Jorge geschrieben hat, stand zur Debatte, ob wir nicht eine CD draus machen. J. bekommt immer wieder viel Lob auch von kundigen Gastsprechern. Um das Projekt vorstellen zu können, ging J. mal ins Studio, um zwei Lieder in vorläufiger Form aufzunehmen. Eins haben wir heute vorgestellt.
Ich erwähnte, daß das Projekt einen mittleren vierstelligen Betrag kosten würde. Wir sammeln deswegen aber kein Extraopfer ein. Vielleicht legt der Herr dem ein oder anderen aufs Herz, sich an den Kosten zu beteiligen.

Die nach dem Gottesdienst das Opfer zählenden Ordner teilten mir mit, daß zusätzlich zum normalen Opfer von heute noch designierte Beträge für das CD-Projekt gegeben worden waren, die zusammen 60% der Kosten abdecken.

Ich war platt.
Jorge und Manu auch.
Nun legen wir uns mit Begeisterung ins Zeug.

Und für die Blues Night mit Andreas Herrmann am 12.11. hat jemand eine nagelneue Nebelmaschine spendiert! (Purple Haze im CGZ. Ich lach mich schief).
Mein Sohn und ich haben sie heute abend daheim mal ausprobiert. Sie funktioniert!
Nach einer halben Stunde mit offenen Fenstern und brummenden Ventilatoren können wir einander immerhin wieder sehen.

"Da erbebten die Türpfosten in den Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt."
Jesaja 6, 4.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Tag 2 online

Liebe Online-Bibelschüler:
Tag 2 der CGZ-Bibelschule, diesmal mit Rev. George Moss, ist online.
Der Link, den ihr erhalten habt, funktioniert auch für Tag 2.

"Macht zu Jüngern alle Völker!"
Matthäus 28, 19

Salz und Licht

Unter den Minenarbeitern in Chile, die nach 69 Tagen unter der Erde gerettet wurden, waren auch Christen, die glauben wie wir.

José Henriquez, 55, ist Mitglied in einer evangelischen Freikirche und gilt als der Gläubigste der Gruppe. Er ermutigte seine "Mitgefangenen" immer wieder, die Hoffnung nicht aufzugeben.

Alle überlebten und erlebten eine Art Auferstehung.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Ruhen im Geist

"Pastor, warum fällt man um? Meine Frau hat gestern abend noch ein Kribbeln im ganzen Körper gehabt. Ich fühle mich auch durchgeschüttelt..."

Manchmal fallen Leute um, wenn man in einer Gebetsreihe für sie betet, wie jetzt in den Versammlungen mit George. Das Umfallen hat keine physiologischen Gründe, (langes Stehen), sondern geistliche. Gottes Kraft kommt über die betreffende Person und die kippt um, liegt ein wenig da und steht dann wieder auf.

In der Bibel sind ständig Leute umgekippt. Etwa in Gethsemane. Dort erwischte es rund 600 Personen auf einmal. Judas kam mit einer Kohorte Soldaten, um Jesus zu verhaften. In Johannes 18, 4 heißt es: "Jesus nun, der alles wußte, was über ihn kommen würde, ging hinaus und sprach zu ihnen: Wen sucht ihr?
Sie antworteten ihm: Jesus, den Nazoräer. Er spricht zu ihnen: Ich bin es."

"Als er nun zu ihnen sagte: Ich bin es, wichen sie zurück und fielen zu Boden." (Vers 6).

Zuvor hatte Jesus im Gebet gerungen, bis ihm ein Engel erschien und ihn stärkte. Jesus sprach mit der Schar unter einer gewaltigen Salbung des Heiligen Geistes. Als Folge fiel die Schar zu Boden.

Unter der Kraft Gottes am Boden bekommt man für einen Moment körperlich und emotional die geistliche Gegenwart Gottes vermittelt. Das heißt jedoch nicht, daß man ein veränderter Mensch ist, wenn man wieder aufsteht. Die Soldaten zB standen wieder auf und verhafteten Jesus.

Den Propheten Daniel erwischte es u.a. in Daniel 8. Ein Engel spricht ihn an, als er am Ufer eines Flusses unterwegs ist. "Und als er mit mir redete, sank ich betäubt zur Erde auf mein Angesicht."

Dasselbe passierte dem Apostel Johannes, als er dem Auferstandenen begegnet, der ihm die Offenbarung diktiert. Jesus erscheint ihm, "Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot." (Offenbarung 1, 17).

Auf Youtube gibt es massig Filmausschnitte von Veranstaltungen mit Kathryn Kuhlmann oder Benny Hinn, in denen das Phänomen auftritt. Bei den Afrikaevangelisationen von Reinhard Bonnke wird stets an einem bestimmten Tag für die Taufe in den Heiligen Geist gebetet. Tausende sind versammelt. Wenn der Geist fällt, fallen alle um. Es sieht aus, als ob eine geistliche Bombe inmitten der Menge explodiert wäre. Dann liegen alle da und beten in neuen Sprachen, (1 Korinther 14).

Jesus, der Täufer im Heiligen Geist, ist derselbe: Gestern, heute und in Ewigkeit.

Samstag, 23. Oktober 2010

Special Faith

Mei mei.
Die letzten Tage sind im Nu vergangen.
Gestern abend sprach Rev. George Moss im praktisch bis auf den letzten Platz besetzten CGZ. Wir hatten einen wunderbaren Gottesdienst. George diente nach der Predigt im Heiligen Geist und Menschen wurden angerührt.

Heute sprach er in der Bibelschule , die diesmal nicht um 16 Uhr endete, sondern eine Stunde später. George predigte über die Geistesgaben, (1 Korinther 12). Genaugenommen kam er nur bis zu dieser: der Gabe des besonderen Glaubens.
Er illustrierte aus 2 Könige 6, wo Elisa sich von einer himmlischen Heerschar geschützt weiß, mit deren Hilfe er eine irdische Streitmacht ausschaltet. Er befiehlt den Engeln jedoch nichts und hat auch sonst keinen großen Kontakt mit ihnen persönlich. (Engelverehrer, lest ihr das?) Vielmehr betete Elisa zum Herrn der Heerscharen. Und der erhört ihn.
Sehr aufschlußreich.

Morgen früh um 10.30 Uhr geht's weiter.

P.S.: Das Paar aus der Stuttgarter Gegend ist da und hat George nochmal persönlich mitgeteilt, was damals in Laax mit der damals fünfjährigen Tochter geschah. (Siehe letzter Post). Preis dem Herrn.

Dienstag, 19. Oktober 2010

George

Am Wochenende wird uns Rev. George Moss besuchen.

K.S., die seit einem knappen Jahr beim Herrn ist, hat Bekannte aus der Stuttgarter Gegend eingeladen. Nun trifft es sich, daß diese Bekannten George bereits kennen. Vor rund 20 (!) Jahren hat er für das stotternde Kind dieses Ehepaars gebetet und es wurde geheilt. Sie freuen sich auf ein Wiedersehen mit George.

George hat auch mich 1989, also vor über 20 Jahren, von seinem prophetischen Dienst überzeugt. Damals im Juli oder August kam ich um 21.00 Uhr von der Arbeit und hatte unter der Dusche den dringenden Eindruck, in die Gemeinde, die ich damals besuchte, fahren zu sollen.
George war an jenem Abend Gastsprecher dort.
Ich argumentierte, 'Herr, es ist spät. Der Gottesdienst ist sicher schon vorbei.'
Da der Eindruck nicht nachlies, fuhr ich um halb zehn los.
Ich kam durch die Saaltür hinten und stellte mich an die Wand.
Alles war ruhig.
George ging schweigend, wartend, vor dem Podium auf und ab. Hin und wieder blitzten beim Lächeln seine Zähne auf. (Rev. Moss ist schwarzer Hautfarbe, da ist der Kontrast besonders sehenswert).
Nichts sonst tat sich.
Dann rief er mich nach vorne. Und begann zu weissagen. "Ich sehe, daß dir Veränderung bevorsteht. Zuerst eine Veränderung im Natürlichen."
George wußte nicht, daß ich in wenigen Wochen nach Amerika umziehen würde. (Ich natürlich schon).
"Dann eine Veränderung im Geistlichen..."
George wußte auch nicht, daß ich dort auf einer Bibelschule angenommen worden war.
Er sagte noch andere bemerkenswerte Dinge, die sich bewahrheiteten.
Dann war der Gottesdienst aus.
George hatte auf mich gewartet.
Das hat mich überzeugt. Nun, da ich selber Pastor bin, haben wir George Moss immer mal wieder als Sprecher.

George Moss, mittlerweile über 70, spricht am Freitag um 19.30 Uhr im CGZ, am Samstag dient er in unserer (nichtöffentlichen) Bibelschule, und am Sonntag spricht er dann im Sonntagsgottesdienst.

Herzliche Einladung.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Radio Gaga

"Pastor, die ganze Musikindustrie ist hochgradig okkultistisch unterwandert. In allen möglichen Musikvideos sieht man ständig Symbole mit finsteren Bedeutungen. Welche Musik kann ich meine Kinder noch hören lassen?"

Nun ja. Wenn man sich die Musikindustrie anschaut, dann kommt ein großer Teil ihrer Produkte schon recht dunkel daher. Man muß etwaige versteckte Symbole gar nicht groß wahrnehmen. Die Message ist offenkundig: Sex und Rausch, Haß, Tod und Vernichtung--jetzt!

Ich behaupte, es gibt keinen Musikstil, der von sich aus gut oder schlecht ist. Es kommt immer drauf an, wer die Musik macht und warum. Und natürlich kommt's auf den Text an. Die Töne Davids sind verschollen, seine Texte, die Psalmen, haben überdauert.

Hier ist, was ich meine:
Ray Charles hat sonntagmorgens im Gottesdienst christliche Musik gespielt. Abends in der Bar hat er dieselbe Musik mit anderen Texten zu anderen Zwecken gespielt. Die Töne waren gleich, der Effekt jedoch ein ganz anderer. Morgens führte seine Musik die Menschen in die Gegenwart Gottes, abends regte dieselbe Musik das Paarungsbedürfnis seiner Zuhörer an.

Genauso kann man weltliche Musik hernehmen, mit christlichen Texten versehen und von Christen zur Ehre Gottes spielen lassen. Der Effekt ist dann ein positiver. (Luthers "Ein feste Burg ist unser Gott" lehnt sich, habe ich gehört, an die Melodie eines Wirtshausliedes an!)

Musik löst Emotionen aus. Emotionen können einen prägen, ohne daß man's merkt. Deswegen ist Musik mächtig. Heutzutage gibt es so viele ausgezeichnete christliche Musiker aller Richtungen, daß man auf zweifelhafte weltliche Musik nicht zurückgreifen muß.

"Und David befahl den Obersten der Leviten, ihre Brüder, die Sänger, zu bestellen, mit Musikinstrumenten, Harfen und Zithern und Zimbeln, damit sie laut musizierten, indem sie die Stimme erhoben mit Freude."
1 Chronik 15, 19

Freitag, 15. Oktober 2010

Obama Okkultist?

"Pastor, ich habe eine Analyse im Internet gesehen. Obama rief ständig 'Yes, we can, yes, we can!" Das hat man rückwärts laufen lassen. Zu hören war dann 'Thank you, Satan, thank you, Satan!' War das Absicht von ihm? Ist Obama Okkultist? Was hältst du davon?"

Ich glaube nicht, daß Barack Obama Satanist ist. Auf Youtube kritisiert er zwar die Bibel scharf. Für mich ist jedoch undenkbar, daß er Okkultist oder dergleichen ist. Vielleicht hat man die "Satan!"-Aufnahme manipuliert, um zu einem reißerischen Ergebnis zu kommen.

Was glaubt der Präsident?

Obwohl er mit größter Hochachtung vom Islam spricht, Ramadan-Fastenbrechen feiert, die Moschee am Ground Zero befürwortet, dem Nasa-Chef als Priorität die Förderung der Beziehungen zur islamischen Welt aufgetragen hat, er sich vor dem König von Saudi Arabien im 90-Grad-Winkel verbeugt hat, Israel brüskiert, Irans Opposition ignoriert, usw., und rund ein Fünftel der Amerikaner mittlerweile glauben, er sei Moslem, glaube ich nicht, daß er einer ist.

Christ ist er natürlich auch keiner.
Er nennt sich einen, doch seine Taten widerlegen ihn. In allen ethisch komplizierten Bereichen, wie Abtreibung, Embryonenverbrauch, Sterbehilfe, usw., vertritt er Positionen, die der biblischen Lehre eindeutig widersprechen.
Letztes Jahr und dieses Jahr rief er den Juni als Monat des schwul-lesbisch-bisexuell-transexuellen Stolzes aus und schwadronierte über den "unermeßlichen" Beitrag dieser Zeitgenossen zur amerikanischen Gesellschaft. (Nachzulesen auf www.whitehouse.gov).
Schon im Wahlkampf äußerte er sich in geschlossener Gesellschaft vor Journalisten in San Francisco abfällig über jene seine Mitbürger, die sich in ihrer Einfalt an Gott und Religion klammern.

Obama ist Atheist und als solcher Humanist.
Der Humanismus ist heute die prädominante Religion Europas.
Einst war Jesus das Maß aller Dinge. Heute hat der Mensch Jesus ersetzt. Man fragt nicht länger nach Gottes Willen, sondern denkt die Welt vom Menschen her. Was problematisch ist. Denn der Mensch ist gefallen.

Wenn der gefallene Mensch das Ideal ist, dann sind Sünden nicht mehr verurteilbar. Eine allumfassende Toleranz greift Raum, die nicht in der Lage ist, selbst das abartigste Verhalten angemessen zu zensieren.

Weitere Konsequenz dieses Denkens ist, daß alle Kulturen nun gleich wertvoll sind und die eigene nicht besser als irgend eine andere. (So ist der Westen nicht länger in der Lage, sich kraftvoll zu verteidigen).

Wichtiger als die Frage, ob Obama Okkultist ist, ist, wie es in unseren Gesellschaften weitergehen soll und ob wir sie einer ideologisch/religiösen Strömung preisgeben wollen, die beabsichtigt, unsere Ordnung und ihre freiheitlich/christlichen Reste hinwegzufegen.

Während Obama vesucht, Amerika in einen allumfassenden Sozialstaat europäischer Prägung zu transformieren, ist Europa weiter. Hier paßt man sich in mancher Rechtspraxis bereits der Scharia an. In den Niederlanden steht derzeit der Politiker Geert Wilders, (den man nicht mögen muß), vor Gericht, weil er öffentlich darauf hinweist, daß der Islam dabei ist, die niederländische Kultur gegen den Willen der Niederländer zu transformieren. Man ist sich einig: Was er sagt ist nicht falsch. Doch daß er es laut ausspricht, ist verfolgenswert und muß mit einem Jahr Gefängnis bestraft werden.

In Deutschland haben wir Thilo Sarrazin, der dafür abgestraft wird, daß er das Offensichtliche ausspricht. Diese anti-freiheitliche Entwicklung ist höchst bedenklich.

Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), die 57 islamische Länder umfaßt, betreibt Lobbyarbeit bei UNO und EU. Sie ist bestrebt, Geltungsfeld der Scharia zu vergrößern und fordert, Islamkritik strafbar zu machen.
Sie ist ziemlich erfolgreich.

Notiz am Rande:
Provokateur Terry Jones, der den Koran nicht verbrannt hat, ist Pastor. Seiner Gemeinde wurde der Kredit fürs Gemeindegebäude gekündigt. Seine Versicherungen kündigten ihre Verträge. Man vernichtete Jones' bürgerliche Existenz.
Dem Imam der geplanten Ground-Zero-Moschee hingegen wird vom US-Außenministerium eine Reise in den Nahen Osten finanziert. Er wird hofiert. Woher die Gelder für sein Projekt kommen, will gar keiner so genau wissen.

Plattformen, wo Obamas vorgeblicher Okkultismus diskutiert wird, sind ein unergiebiger Nebenschauplatz. Die wahren transformatorischen Kräfte schalten anderswo.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Christus in uns

"Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen erleide, bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat."
Galater 4, 19

Für Gott ist es das Schönste und Größte, wenn in seinen Kindern der Christus Gestalt gewinnt.
Für seine Prediger auch.
Jesus ähnlich zu sein bedeutet, mit Gott und sich im Reinen zu sein, selbstsicher in sich zu ruhen, nicht von anderen abhängig zu sein und Gottes Liebe zu reflektieren.
Jesus ähnlich zu sein bedeutet auch, Spaß am Leben zu haben und ein gutes Maß an Erfolg in dem, was man tut.

Jesus ähnlich zu werden ist eins der Ziele, die wir mit den Gottesdiensten im CGZ, (nicht zuletzt mit dem Bibelschulprogramm), anstreben. So ist es ermutigend, zu hören, wenn sich im Leben der Hörer etwas tut.

E. nahm in den letzten Wochen 20 Kilo ab. Er kann das jetzt.
H., seine Frau, wurde durch einen Eingriff Gottes spontan geheilt und ist zu 95% schmerzfrei. (Ich behaupte, die restlichen 5% sind Einbildung ;) ).
M. hatte ewig Probleme, eine vernünftige Arbeit zu finden. Nun stieg sie von einer Helferin zur Mitarbeiterin und nunmehr zur stellvertretenden Leiterin an ihrer Arbeitsstelle auf. Sie schreibt ihren verblüffenden Aufstieg dem Wort Gottes und den Botschaften über Zielsetzung und Kommunikation zu. Weil Jesus eine große Rolle in M.s Leben spielt, besuchte ihre Chefin die Gemeinde neulich auch mal (und beförderte M. nun).

Gestern im Mittwochsgottesdienst schilderte S.S. seine Laufbahn, wie er vom Suffkopp zum Bürgermeister wurde.

Es ist wunderbar, wenn Christen Einfluß gewinnen.
Den gewinnen sie, wenn der Christus in ihnen Gestalt gewinnt.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Größe erkennen

"Pastor, wenn Jesus Gott gewesen wäre, hätten alle Menschen ihn als solchen erkannt."

Wir wüßten nichts über Gott, wenn er sich nicht geoffenbart hätte.
Doch Gott wurde Mensch in Jesus.
Und Gott tritt manchmal unspektakulär auf.
Wenn er doch mal spektakulär auftritt, zweifeln die Leute an, daß seine Tat echt war. Selbst als Gott der Vater vor dem letzten Passah vom Himmel sprach, teilte sich die Volksmengenmeinung. Die einen sagten, ein Engel habe mit ihm geredet. Die anderen sagten, es hat gedonnert. (Johannes 12, 29).
So ist es bis heute.
Gott spricht und die einen hören ihn. Die anderen behaupten, "Alles natürlich zu erklären."

Das Großartige ist nicht immer zugleich spektakulär.
Das Großartige kann an der Straßenecke stehen und keinem fällt es auf.

Supergeiger Joshua Bell hat seine millionenteure Stradivari mal in einem Metrobahnhof in Washington ausgepackt und dort auf höchstem Niveau gefiedelt.
Die Leute haben ihn nicht beachtet.
Eine einzige Frau hat ihn erkannt, zugehört und ihm ein Kompliment gemacht.
(Nachzusehen auf Youtube).

Man braucht ein Auge für Größe.

"Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus?
Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.
Glaubt mir, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist.
Wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen."
Johannes 14, 8-11.

Montag, 11. Oktober 2010

Isebel ist nicht dein Problem

Angenommen, jemand betet, daß Feuer vom Himmel fällt, und es fällt. Sofort.
Angenommen, derselbe betet gleich danach, daß Wasser vom Himmel fallen möge--und es fällt auch: Hätte eine solche Person Grund, sich vor irgendwem zu fürchten?

Wenn Gott unsere Gebete sofort und in Gegenwart von Tausenden von Leuten erhört, dann haben wir keinen Grund, uns Sorgen zu machen. Wie Paulus schon feststellte: Wenn Gott mit uns ist, wer kann gegen uns sein?

Elia hat genau so gebetet und wurde erhört. Am Karmel brachte er vor Israel ein Opfer dar und bat Gott, es zu entzünden. Feuer fiel vom Himmel.
Dann betet Elia um Regen, (es hatte 3,5 Jahre nicht mehr geregnet), und es geschieht.
Als Königin Isebel am nächsten Tag droht, ihn zu töten, verfällt er in Panik und läuft davon. Wie gibt's das?

Elias Problem war nicht Isebel, sondern sein Denken.

Er fühlte sich entmutigt, überfordert, ungeliebt, einsam und bedeutungslos, obwohl Gott in überwältigender Weise mit ihm ist. Niemand hat auch nur annähernd soviel Vollmacht wie Elia.

Dennoch wandert er deprimiert durch die Wüste.

Doch Gott nimmt sich seiner an und es geht aufwärts:
Zunächst ißt und trinkt er mal vernünftig und schläft sich aus. (1 Könige 19, 5).
Dann wandert er urlaubsmäßig gemächlich an den Sinai.
Dort offenbart Gott ihm seine Herrlichkeit und neutralisiert so seine Überforderungs- und Entmutigungsgefühle: Ich bin mit dir.
Dann gibt er ihm neue Aufträge. Jemand mit göttlichen Aufträgen ist nicht bedeutungslos. Er soll Könige und Propheten salben.
Dann weist Gott Elia darauf hin, daß es noch 7000 andere wie ihn gibt, die Gott lieben und den Baal verachten. Der Herr schickt ihn in eine Stadt, wo er Elisa zu seinem Nachfolger machen soll. Die Einsamkeit hat ein Ende.

Gott änderte Elias Denken. Er lenkte es in positivere Bahnen.

Manchmal muß man bewußt gute, auferbauende Gedanken denken.
Dann geht's emotional aufwärts.

Samstag, 9. Oktober 2010

Prosperity Summit

Kaum habe ich mein Buch über "Sichere Finanzen in schwierigen Zeiten" fertig, (eine Betrachtung der Thematik aus biblischer Sicht), erhalte ich eine hochinteressante Aufzeichnung von Gesprächen zum Thema.

Hierum geht's:
Etwa im Jahr 1999, vier Jahre vor seinem Tod mit 86, rief Dr. Hagin den illustren Kreis der führenden Wohlstandsprediger Amerikas zusammen, um mit ihnen über Entwicklungen in der Verkündigung über Prosperity (Wohlstand) zu sprechen und die wichtigsten Fragen zu erörtern, die zahllose Christen ihm, dem alten Übervater, zum Thema stellen. Diese etwa 15 Personen, unter ihnen die Hagins, Richard Roberts, Creflo Dollar, die Utterbachs, Mark Hankins, Rodney Howard-Brown, Keith Butler, Reggie Scarborough, Scott Webb, Keith Moore, Pat Harrison, Tony Cooke, sitzen im Konferenzstil zusammen und hören Doc Hagin zu, bevor sie selber das Wort ergreifen.

Nun muß man wissen, daß dieser Kreis von Predigern jährlich Millionen Menschen via Fernsehen, Internet, Versammlungen, Bücher, usw. erreicht. Sie leiten teils gigantische Gemeinden und sind für viele Leute ein großer Segen.
Allen voran natürlich Doc Hagin. Meine Frau und ich werden seit Jahren von Kenneth Hagin Ministries monatlich unterstützt, nicht mit Finanzen, sondern mit Büchern und CDs.

Diese Privatkonferenz liefert fast sieben Stunden Material. Da es sich um Entwicklungsbetrachtungen und die Beantwortung von oft gestellten Fragen handelt, werde ich sie durcharbeiten und die Erkenntnisse in mein Buch einfließen lassen.

Daß ich diese Messages erhalte, ist genauso verblüffend wie das Timing.

"Pläne scheitern, wo keine Besprechung ist; wo aber viele Ratgeber sind, kommt etwas zustande."
Sprüche 15, 22.

Freitag, 8. Oktober 2010

Wenn du darfst, was du willst....

"Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!"
Matthäus 7, 11.

Wenn manchen Christen etwas besonders viel Spaß macht, vermuten sie, Gott möchte, daß sie das aufgeben. Sie vermuten, die Sache stehe zwischen ihnen und Gott, und sie möchten nicht, daß etwas zwischen ihnen und Gott steht.

Menschen mißtrauten ihrem Interesse an Sex und wurden zölibatäre Mönche.
Andere hatten ein Händchen für Geld und legten vorsichtshalber ein Armutsgelübde ab.
Wieder andere liebten die Geselligkeit und wurden deswegen Einsiedler.
Aufsteiger mißtrauten ihrem Drang, aufsteigen zu wollen, knebelten ihren Willen, und schworen einem Orden Gehorsam.

Dabei ist Gott gar keine Spaßbremse.

Er hat uns mit diversen Neigungen und Fähigkeiten geschaffen. Die allesamt abzuwürgen entspricht nicht seinem Willen. Gott will nicht, daß wir heilige Roboter sind. Unser Leben soll uns Spaß machen.

Wir müssen unser Verlangen/Begehren/Wollen heiligen. Das heißt, wir müssen unsere Motive prüfen und unsere Fähigkeiten Gott zur Verfügung stellen.
Ein Musiker kann spielen, weil er als Rockstar Bewunderung und Zugang zu Frauen haben will. Oder um Gott zu gefallen und seinem Volk zu dienen.

Lydia aus Philippi ist ein gutes Beispiel. (Apostelgeschichte 16, 14).
Sie war Purpurkrämerin, Hausbesitzerin, und starke Persönlichkeit.
Purpur war teuer. Die damit gefärbten Dinge waren außerdem schön. Lydia müssen schöne und teure Dinge so sehr gefallen haben, daß sie diese zu ihrem Beruf machte.
Sie war als Frau Chefin ihrer Firma und entsprechend durchsetzungsstark. Sie leitete einen Gebetskreis. Und als sie sich unter Paulus bekehrte, nötigte sie ihn und sein Team, bei ihr zu wohnen. Paulus war selber eine durchsetzungsfähige Person. Doch Lydia nötigte ihn!
Eine dominante Person.
Außerdem war sie reich. Denn sie hatte ein Haus--und kein kleines--so daß sie Paulus Unterkunft gewähren konnte.
Nochmal: Lydia liebte die Schönheit, hatte ein Händchen für Geld und konnte sich durchsetzen. Diese Dinge haben ihr Spaß gemacht. Und wäre sie eine fleischliche Person gewesen, wäre sie problematisch gewesen.
Doch sie hat ihre Veranlagungen für Gott genutzt: Sie war freigebig, (die Philipper unterstützten Paulus finanziell), gastfrei und leitete einen Bibelkreis.

Töte dein Verlangen nicht ab, heilige es.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

"Die Bank Jesu"

Bin soeben mit meinem 100-seitigen Buch "Die Bank Jesu" fertiggeworden. Es geht um Christ und Geld, sichere Finanzen in Zeiten der Krise, usw.
Nun muß ich noch die Prosa polieren.
Wenn es dann wirklich fertig ist, stellen wir es als kostenlose PDF-Datei zur Verfügung. Ich erhalte immer wieder ermutigende Zuschriften von Lesern der PDF-Bücher, die auf der Audioseite von www.OnlineKirche.org versteckt sind. (Wir müssen die an einem besseren Ort plazieren). (Die Bücher, nicht die Leser).

Für unsere CGZ-Online-Bibelschulteilnehmer: Morgen gehen die MP3s endlich online. Ihr erhaltet eine Mail mit Linkangabe.

Dienstag, 5. Oktober 2010

3.10.

Am Sonntag war Tag der deutschen Einheit!
Und niemand hat's gemerkt.
Die Reden waren auch teils sonderbar.
Präsident Wulff etwa erklärte, der Islam sei Teil Deutschlands. Einen Atemzug später erklärte der Nachrichtensprecher, die islamische Terrorgefahr habe sich erhöht, die Dienste erwarten einen Anschlag irgendwo in Europa.
Islam und Terror. Ob Wulff gemerkt hat, was er gesagt hat?

Jedenfalls hat das amerikanische Außenministerium am Sonntag eine Reisewarnung an US-Bürger in Europa herausgegeben: Sie mögen sich vorsehen.

Jahrzehnte nachdem die Europäer versucht haben, Gottes Volk zu exterminieren, lassen sie nun das Volk eines ganz anderen Gottes ins Land, ohne das wirklich zu wollen. Gleichzeitig darf dies niemand deutlich sagen, sonst rollt sein Kopf.
Ganz ehrlich, beim Großteil bundesdeutscher Medienberichterstattung habe ich ein sonderbares Gefühl. Alle Politiker und Journalisten scheinen einer politisch-korrekten Wunschwelt verhaftet. Offensichtliches wird so gründlich ausblendet, daß man meinen könnte, Schreiber und Kommentatoren würden ferngesteuert. Ihre Verlautbarungen scheinen samt und sonders aus einem Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda stammen.

Das Volk--die Bevölkerung, pardon--dagegen jubelt, wenn ihm einer den Thilo macht.

Wieder einmal zeigt sich, daß es keine politische Lösung für ein geistliches Problem gibt.

"Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen."
1 Timotheus 2, 1

Montag, 4. Oktober 2010

Besuch

Hatte heute Besuch von einem Freund, der im Nahen Osten wohnt.
Er stellt fest, daß der Herr dort am Wirken ist, wie das früher nicht der Fall war.
In einer Stadt in Syrien etwa gibt es arabische Christen, die erfolgreich evangelisieren--auf der Straße!

Es gibt viel zu tun, auch in der Levante. Wir arbeiten an einem Termin.
(Schließlich war das alles mal urchristlichstes Gebiet).

Samstag, 2. Oktober 2010

Befreiung

Letzten Sonntag sprach ich über "Befreiung von Gebundenheit."
Wir haben nach dem Gottesdienst alle kopierten CDs der Botschaft verkauft und es lag darüber hinaus ein Stapel von Bestellungen vor.

Um was ging's?

Um Schritte, die zur inneren Freiheit führen.
Der Mensch ist so gepolt, daß er immer das will, was er gerade nicht haben kann. Und wenn etwas verboten ist, will er genau das tun.

In jedem Leben führt diese Gesetzmäßigkeit zur Sünde:
"Das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich." (Römer 7, 19).

Praktiziert man Sünde lange genug, führt sie zur Gebundenheit.
Gebundenheit ist Kontrollverlust.
Die Sünde hat nun das Sagen im Leben.
Sie zwingt notleidende Alkoholiker dazu, Rasierwasser oder Spiritus zu trinken. Sie zwingt Raucher dazu, mitten in der Nacht aus schmierigen Kippen herausgepulten, in vertrocknete Zimmerpflanzenblätter eingewickelten Tabak zu paffen. Männer stehlen, Frauen verkaufen sich, weil die Drogensünde sie dazu zwingt. Entscheider können keinen klaren Gedanken mehr fassen, weil ständig die Pornofilmchen aus dem Netz in einer Endlosschleife vor ihrem inneren Auge ablaufen.
Die Sünde demütigt die von ihr Befallenen bis aufs Blut.

Das will Gott nicht. Deshalb hat er einen Befreier gesandt: Jesus.
"Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? - Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn." (Römer 7, 24-25).

Jesus rettet vor der zerstörerischen Macht der Sünde, die alle Menschen infiziert hat.
Wie?
Es gibt klare Schritte, die zur Befreiung führen, wenn man sie befolgt.
Wir haben die wichtigste halbe Stunde der letzten Sonntagsbotschaft als Video online gestellt. (Kostenlos) abzurufen unter www.OnlineKirche.org.