Dienstag, 29. September 2009

3 Phasen

...in Beziehungen. (Fortsetzung von gestern).

Die dritte Phase, in die eine Beziehung geraten kann, ist die problematischste. Phase 3 ist die des übermäßigen Vertrautseins, in der man am andern Anstoß nimmt. Es ist die Phase der Unzufriedenheit und der Respektlosigkeit.

Mit Phase-3-Verhalten können selbst die Fehlerlosesten konfrontiert werden.
In Markus 6, 1-6 spricht Jesus in der Synagoge von Nazareth, dem Ort, an dem ihn jeder kannte.

Jesus kommt und bezeichnet sich selber als den Propheten Gottes. Er predigt gut, denn alle erstaunen über die Vollmacht in seiner Botschaft. Und wie er seine Message formuliert begeistert die Leute auch.
Dann blinzeln die ersten und sagen, "Woher hat der das?" Daß seine Weisheit und sein Können von Gott waren, bezweifelten sie offenar, denn sie fragten laut, "Ist dieser nicht der Zimmermann?"
Ein Zimmermann macht sich zum Mann Gottes? Was soll das denn?
Und sie ärgerten sich an ihm.
Sie konnten von ihm nicht empfangen, weil sie glaubten, ihn zu gut zu kennen. In ihren Augen war er bloß der Zimmermann, kein Rabbi. Der kochte auch nur mit Wasser, der war nichts besonderes. Und nun machte sich der zu etwas besonderem, zum Sohn Gottes! Au weia!
Sie mißtrauten ihm nicht aufgrund von Unkenntnis, das wäre Phase 1 gewesen.
Sie vertrauten ihm auch nicht. Keine Phase 2.
Nazareth steckte bis Oberkannte Unterlippe in Phase 3: Falsche, übermäßige Vertrautheit, Kritiksucht, grundloses Anstoßnehmen.
Selten hat sich eine Menschengruppe so geirrt.

"Und er konnte dort kein Wunderwerk tun." Markus 6, 5.
Die Phase 3 des zerrütteten Vertrauens macht kraftlos.

"Und er wunderte sich über ihren Unglauben."
Der Unglaube bildet die Realität nie der Wahrheit entsprechend ab. Denn Jesus hatte reale Kräfte wie kein zweiter. Sie wurden hier des Unglaubens wegen nur nicht wirksam. Der Unglaube lebt in einer anderen Realität als der Glaube.

"Und er zog durch die Dörfer ringsum und lehrte."
Jesus blieb in der Gegend, doch er vermied Nazareth.
Wäre es nicht furchtbar, wenn Jesus alle Menschen ringsum besuchen, aber dich auslassen würde? Wunderbare Dinge ereignen sich um dich herum, doch dir selber passiert sowas nie?
Wenn das so ist:
Klopf dein Leben mal ab, ob du irgendwo in Phase 3 steckst.

Montag, 28. September 2009

Wiesbaden


Im CZW zu predigen war das einfachste von der Welt; die Leute sind wirklich gut drauf. Pastor Andreas Herrmann ist gesegnet. Wie ich im CGZ.

Wir hatten während der vier Botschaften des Zurüstungsseminars am Samstag viel Spaß.
Und am Sonntagmorgen habe ich schon beim Betreten der Bühne den warmen Wind des Wohlwollens gespürt, der von den rund 500 Gottesdienstbesuchern ausging.
Ich vermute, wenn ich mich am Bühnenrand nach vorn gelehnt und Schwimmbewegungen gemacht hätte, wäre ich nicht abgestürzt.

Im Vortrag ging's um "Drei Phasen in Beziehungen."
Die erste ist die des Mißtrauens und der Vorsicht.
So fragt Natanael den von Jesus begeisterten Philippus: "Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen?" Johannes 1, 46.
Philippus streitet nicht, sondern sagt: "Komm und sieh!"
Wie weise.
Als Natanael Jesus kennenlernt, bekennt er bald: "Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König Israels." Johannes 1, 49.

Er tritt von Phase 1 in Phase 2 über: die des Vertrauens.
Diese Phase ist der Ort, wo das Leben lebenswert ist. Man ist umgeben von guten Freunden, die einem vertrauen und denen man vertraut.

Doch es gibt noch eine dritte Phase, in die Beziehungen nur allzu oft schlittern.
Dazu später mehr.

Donnerstag, 24. September 2009

Zurüstungsseminar

In zwei Tagen steigt das Zurüstungsseminar im CZW in Wiesbaden und ich bin schon ganz begeistert! Ich habe rund 4 1/2 Stunden reine Sprecherzeit und der Herr hat mir eine Reihe von super Botschaften gegeben. Glory.

Es geht ja um Krisenbewältigung und da hilft es, sich immer mal wieder zu vergegenwärtigen, daß Gott alles unter Kontrolle hat. Er setzt Könige ein und ab, er segnet oder enthält Segen vor.
Er sieht uns.
Wenn wir in Krisen hineingeraten, (uns zB plötzlich in der Endzeit wiederfinden), dann deshalb, weil Gott unser Fundament prüfen will. (1 Petrus 1, 6-7).
Und wenn nicht deswegen, dann eben, weil momentane Unannehmlichkeiten zur Ausführung von Gottes Plan zwingend nötig sind.

Wir sind eine Rettungsmannschaft in stürmischer See, die Ertrinkende aufsammelt und diese dann selber zu Rettern macht. Da wird man schonmal naß und schlottert.
Der Herr hat uns nie ein Rosenbett verheißen.

So sagt Jesus in Gethsemane: "Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir weg! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst." Markus 14, 36.
Der Vater ersparte seinem Sohn den Kelch des Kreuzes nicht, denn der war zu unserem Heil nun einmal nötig.
Doch Jesu Leiden war zeitlich, seine Herrschaft dagegen dauert ewig.
Gottes Plan ist letzten Endes nicht Leiden, sondern Herrlichkeit.

Das gilt auch für dich.

Dienstag, 22. September 2009

Ist Jesus Gott?

Es ist so und nicht anders: Gott wurde Mensch in Jesus von Nazareth.

Die ganze Bibel dreht sich um niemand anderen. Die Evangelien fangen an mit der Erwähnung seiner Gottheit: Lukas etwa spricht über die Gottessohnschaft Christi bereits in Lukas 1, 35.

Thomas nennt ihn "Mein Herr und mein Gott" (Johannes 20, 28) und Jesus widerspricht ihm nicht.

In Philipper 2 redet Paulus über das Wesen Jesu und darüber, daß er seine göttliche Ausstattung freiwillig zurückließ, als der Vater ihn auf die Erde sandte.

Jesus selbst sagt: "Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen." Johannes 14, 9.

In Offenbarung 5, 12-13 wird Jesus ganz offen angebetet, zusammen mit dem Vater.
Jesus selbst sagt jedoch, wir sollen bei Bittgebeten zum Vater in seinem Namen beten. Johannes 15, 16.

Da er Gott und Mensch in Personalunion ist, kann er die Menschen vor Gott und Gott vor den Menschen vertreten. Er ist der Hohepriester der Menschheit und unser Mittler.

Wer sich an ihn hält, steht also gar nicht so schlecht da vor Gott.

Samstag, 19. September 2009

Konzert mit Conny Reusch in der BGS

"Die Frucht des Geistes aber ist: ... Selbstbeherrschung."
Galater 5, 22-23.

Selbstbeherrschung, griechisch enkrateia, ist die Fähigkeit, auch Sachen zu machen, zu denen man momentan keine Lust hat. Sich anstrengen zum Beispiel.
Habe gestern abend zum ersten Mal seit sieben Wochen wieder Sport getrieben. Bin danach wie tot in mein Bett gefallen. Wäre ich im Sommer daheim sportmäßig ein wenig drangeblieben, hätte mich das nicht so überwältigt.
Selber schuld.

Weiter entspannen werde ich mich heute abend in der Biblischen Gemeinde Schweinfurt. Dort gibt die rockige Conny Reusch ab 20 Uhr ein Konzert und ich hab Karten.

Freu mich schon.

Montag, 14. September 2009

Allen und Judas

Pastor Allen Rasnake aus Louisville in Ohio hat gestern eine gute Botschaft über Glauben gehalten, wie wir vom Unglauben zum Kleinglauben zum Glauben bis zum großen Glauben fortschreiten können. (Diese Einordnung ist der Bibel entnommen, so hat Jesus seine Hörer kategorisiert). Allen wird auch am Mittwoch nochmal das Wort an uns richten.

Dann hat mir noch jemand eine Frage zum sogenannten Judas-Evangelium gemailt, wie das einzuordnen ist.
Hier ist, was ich geantwortet habe:

Das Judasevangelium ist ein gnostisches Werk. Ich bin mir sicher, die
National Geographic-Leute wußten das auch, als sie den Artikel veröffentlichten, (die NG-Ausgabe liegt mir vor). Doch Artikel zu "neuen" Offenbarungen über Jesus, erst recht im Zusammenhang mit Judas, verkaufen sich immer gut, vor allem in den USA. Die Gnosis, ("Erkenntnis") ist alt. Schon Paulus warnte vor ihr, 1 Tim 6, 20.

Ist also nix dran.
Wir bleiben deshalb bei der altbewährten Bibel.

Samstag, 12. September 2009

PN

"Du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels!"
Psalm 22, 4.

Heute abend ist von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr wieder Praise Night.

Jorge und Band werden spielen.
Ich werde eine kleine evangelistische Botschaft bringen.
Pastor Allen Rasnake, (der zur Zeit unser Gast ist), und ich werden auch für die Kranken beten.

Gute Sachen werden passieren, wenn wir den Namen des Herrn anrufen, weil Gott gut ist und gar nicht anders kann!

Bis nachher...

Freitag, 11. September 2009

Remember September



Heute vor acht Jahren ereignete sich der größte Terrorakt in der Geschichte der westlichen Welt. Jünger Mohammeds brachten in den USA nahezu 3000 Menschen aller möglichen Nationalitäten und Glaubensrichtungen um.
Die Mörder haben ihre Taten in Deutschland geplant und vorbereitet.

"Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht!" Markus 13, 37.
Wir müssen wachsam sein.

Die Opfer bleiben unvergessen.

Dienstag, 8. September 2009

Saved!

Wir hatten prima Versammlungen mit Stephan Steinle.
Da er Evangelist ist und die erreichen will, die nie von Jesus gehört haben, ermahnt er uns hierzulande, diese Leute nicht zu vergessen.

Es ist nämlich so:
"Wer den Sohn hat, hat das Leben.
Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht."
1 Johannes 5, 12.

Und:
"Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben?
Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben?
Wie aber sollen sie hören ohne einen Prediger?"
Römer 10, 14.

Es ist nicht jedermanns Sache, wochenlang in Ländern zu verschwinden, die nicht unserem Zivilisationsniveau entsprechen, um dort vor manchmal feindseligen Menschen Jesus zu predigen.
Wir alle finden Abenteuer toll--vom Fernsehsessel aus.
Wir können vielleicht nicht selbst gehen. Doch wir können jene senden, die den Ruf haben und bereit sind, zu gehen. Wir finanzieren die. So werden wir deren Ernte teilhaftig.

Das zu tun ist gleichzeitig Recht und Pflicht.

Doch auch bei uns hat sich am Sonntag eine Familie bekehrt. Auch in Deutschland brodelt's und zieht der Herr Menschen zu sich.
Amen.

Samstag, 5. September 2009

Stephan Steinle im CGZ

Nur kurz zur Erinnerung:

Heute abend um 19.30 Uhr (und auch morgen früh um 10.30 Uhr) spricht Evangelist Stephan Steinle im CGZ.

Stephan war einst Direktor der Bibelschule, die ich vor vielen Jahren in ihrem Gründungsjahr besucht habe. In der Zwischenzeit ist er zum Freund geworden und hin und wieder sind wir gemeinsam in Asien unterwegs, wo wir dann den Unerreichten Jesus predigen.
In einer Woche wird er wieder an einem der umkämpften Hotspots der Welt für den Herrn Scheite aus dem Feuer reißen.
Heute und morgen tut er's hier.

Nicht entgehen lassen.

Freitag, 4. September 2009

Zufälle

G.P. erzählte während des Gebetsabends gestern von A., die auf einem Ausflug in der Fränkischen Schweiz unterwegs gewesen sei. (A. stammt aus G.s Ort und wurde während einer unserer Lobpreisabende von einem gebrochenen Oberarm geheilt, ich berichtete).

A. hatte ihren Hund dabei und begegnete dort einer anderen Frau mit Hund. Die beiden kamen ins Gespräch, (die Damen, nicht die Hunde), und irgendwann landeten sie bei Jesus. Es stellte sich heraus, daß A.s Gesprächspartnerin in Geldersheim wohnt, (wo das CGZ steht), und schon immer mal zum Gottesdienst kommen wollte.

Kann sowas Zufall sein?

Da treffen sich zwei völlig Unbekannte irgendwo in der Pampa und kommen dort überein, gemeinsam im CGZ den Gottesdienst zu besuchen.

Du meine Güte!

Ein guter Termin wäre morgen abend.
Denn um 19.30 Uhr spricht Evangelist Stephan Steinle bei uns. Stephan ist Evangelist und hat in Ländern wie Indien und Pakistan Tausende zu Jesus geführt. Er gestaltet auch den Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr.

Heute abend ist er auch schon da! Er predigt aber bei unseren Freunden von der Biblischen Gemeinde Schweinfurt. (CGZ und BGS machen hin und wieder was gemeinsam).
Pastor René Stebani freut sich sicher über einen Besuch.

Dienstag, 1. September 2009

"Klimawandel, Kreditklemme, Kurzarbeit, Krieg" in Wiesbaden

Nein, mein Seminar dort wird die obigen Dinge wohl nicht auslösen. Eher bewältigen helfen.

Am 26.09.09 werde ich nämlich im Christlichen Zentrum Wiesbaden ein Tagesseminar zum Thema "Zugerüstet für ein Leben in der Endzeit" halten.

Heute hat mir Uta Herrmann, Frau und Sekretärin von Pastor Andreas, den Flyer zum Seminar geschickt, darauf sind alle Einzelheiten vermerkt.

Hier ist er: Der Flyer

"Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht."
Lukas 21, 28.

Herzliche Einladung an unsere Freunde in der Gegend.