Donnerstag, 28. Januar 2016

Bargeld abschaffen?

„Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, daß man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat.“
Offenbarung 13,16.

„Pastor! Der Chef der Deutschen Bank hat sich dafür ausgesprochen, das Bargeld abzuschaffen. Politiker wollen das auch. Man soll nur noch mit Karte bezahlen. Das klingt doch apokalyptisch, oder?“

In der Tat.
Ich jedenfalls bin Bargeldfan.
Denn wir wissen heute ja, dass unsere Daten eine Art Währung sind, mit der manche Firmen viel Geld verdienen. Würde man nur noch bargeldlos bezahlen, wäre jede Transaktion nachverfolgbar. Ein ganzes Leben könnte man so nachbilden, denn was wir kaufen lässt ja Rückschlüsse auf uns zu, auf das, was wir brauchen, was uns gefällt oder wo wir uns wann aufhalten. Das mag Wirtschaft und Fiskus begeistern, einem freiheitlich gesonnenen Bürger muss davor jedoch grausen.
Man stelle sich vor, eine totalitäre Regierung oder Organisation käme in Besitz dieser Daten: Wir wählen ausgeliefert. Und wenn eine solche Regierung oder Organisation diese Daten dann auch noch manipuliert, dann ist unser Leben geliefert.
Sowas kann auch dem Chef der Deutschen Bank passieren. Hat der das bedacht?
Bargeld bedeutet Freiheit.
Ich denke, wir sollten es beibehalten.

Dienstag, 26. Januar 2016

Lügenpresse?

„Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was aber darüber hinausgeht, ist vom Bösen.“
Matthäus 5,37.

„Pastor, glaubst du, dass die Medien in Deutschland zuverlässig berichten? Haben wir eine Lügenpresse?“

Unsere Presselandschaft ist nicht zuletzt durch das Internet so breit aufgestellt, dass niemand für längere Zeit eine unliebsame Wahrheit unterdrücken kann. Natürlich gibt's Journalisten, die Propaganda machen, doch das merkt man. Dann findet sich irgendwo ein Aufmerker, der nachforscht und der über kurz oder lang die Wahrheit doch noch ans Licht zerrt. Insofern ist unsere Presse in ihrer Gesamtheit keine Lügenpresse.

Doch natürlich wird auch mal tendenziös berichtet.
So mancher Journalist ergreift seinen Beruf, nicht weil er über lokale Belanglosigkeiten berichten möchte, sondern weil er ganz ausdrücklich Meinung prägen will, am besten so, dass die Leser es nicht merken. (China Daily ist ein Musterbeispiel hierfür).
Apropos Kommunisten: Karl Marx war übrigens Journalist.
Ulrike Meinhof auch.
Kurt Eisner, allererster Ministerpräsident des Freistaats Bayern und sozialistischer Revolutionär, war ebenfalls Journalist.
Statistiken über Journalisten zeigen, dass sich rund 80 % von ihnen dem grün-roten politischen Spektrum zuordnen. Natürlich schlägt das durch, so dass Menschen, die sich eher in der politischen Mitte oder auf der christlichen Seite verorten, medial nicht repräsentiert fühlen, ja sogar empfinden, man hetze gegen sie. Dennoch es gibt auch seriöse Zeitungen, die offen über Dinge reden, die die anderen gerne unter den Teppich kehren.

Wir haben (gegenwärtig) keine Ein-Parteien-Presse.

Dass man dem öffentlich-rechtlichen Gebührenfunk nicht vorbehaltlos trauen darf, sollte jedem Kind klar sein. Die jeweilige Landespolitik in Form von Ministerpräsidenten, Parteien und Verbänden steckt dort schließlich bis zum Bauch mit drin. Dort wird man nicht unvoreingenommen, sondern stets auch im Sinne seiner Herren berichten.

Eine deutsche WDR-Journalistin namens Zimmermann hat im niederländischen Rundfunk sogar zugegeben, dass es eine Anweisung gebe, positiv über die Flüchtlingspolitik der Regierung zu berichten.
Wegen dieses Geständnisses bangt sie nun um ihren Job.
Der Focus zitiert sie jetzt mit der Behauptung, dass sich alle Journalisten in Deutschland inoffiziell einen Maulkorb auferlegt hätten, ebenso wie Polizei und Politik. „Wir haben doch alle die Tatsachen verschwiegen, political correctness falsch verstanden.“ Man habe das Gefühl gehabt, in der Flüchtlingskrise nicht allzu kritisch berichten zu können.
Und der Kriminologe und ehemalige niedersächsische Justizinister Pfeiffer erklärte gar, man habe ihm gedroht, ein Interview sofort abzubrechen, sollte er einen Zusammenhang zwischen Flüchtlingen und Kriminalität in Köln herstellen.
Das war vor einigen Wochen.
Heute kann er freimütig über diesen Maulkorb reden.
Man wird bald über Dinge sprechen, die man vor einem halben Jahr noch für unaussprechlich gehalten hat.
Denn die Zeiten ändern sich.

„Es sei aber euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter ein Gericht fallt.“ (Jakobus 5,12).

Samstag, 23. Januar 2016

Sportgruppentreffen

"Mit meinem Gott kann ich eine Mauer überspringen."
Psalm 18, 30.

Die Sportgruppe trifft sich nach wie vor heute um 15 Uhr; glücklicherweise hat es (hier) kein Eis geregnet.
Bitte bequeme Klamotten und ein Maß an sportlicher Leidensbereitschaft mitbringen, denn ich fürchte, schwitzen werden wir. (Wir machen definitiv kein Yoga). Nach Möglichkeit langarmige Shirts, um etwa Mattenbrand zu vermeiden.

Teilnahme auf eigene Verantwortung. Ärzte sind zwar anwesend, aber als Teilnehmer. (Hi hi. Keine Bange. So schlimm wird's nicht werden).

Bis nachher.

Freitag, 22. Januar 2016

Das Neue Testament (deutsch/arabisch)

"Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe."
Matthäus 28, 19-20.

Ich habe 50 schöne dicke Neue Testamente (deutsch/arabisch) organisiert. Wer Bedarf hat, kann sich im Bücherladen eins (oder mehrere) mitnehmen.

Mein Anliegen:
Gebt die Bücher nur Leuten, die ein tatsächliches Interesse an Jesus an den Tag legen und nicht "auf Verdacht" einfach irgend jemandem in der Hoffnung, der werde da schonmal reinschauen.
Jesus ist kein Sonderangebot.
Sein Buch auch nicht.
Es soll auf keinen Fall irgendwo im Mülleimer landen.

"Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden. Wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden." (Markus 16, 16).

Dienstag, 19. Januar 2016

Das Auge des Betrachters

„Pastor, mein Ehepartner ist so doof, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie doof mein Ehepartner ist.“

Dein Ehepartner mag ein Doofus sein. Doch denk mal wie doof Gott uns finden könnte, wenn er wollte.
Gott sieht uns aber nicht so.
Christen ahmen Gott nach und unterscheiden sich von anderen Menschen durch ihre Sichtweisen, Perspektiven und Blickwinkel. Denn obwohl Gott unsere Schwächen vollkommen offenbar sind, schaut er nicht ständig auf sie, sondern auf unsere Stärken.
Er sah in einem alten Mann namens Mose einen gewaltigen Volksbefreier.
Er sah im kleinmütigen Gideon einen siegreichen Feldherrn.
In einem religiösen Fanatiker namens Saulus sah er einen hingegebenen Apostel namens Paulus.

Apropos Saulus.
Saulus/Paulus war nach Saul benannt, Israels ersten König.
Als die Leute den jungen Saul sahen, sagten manche von ihnen: „Wie soll der uns retten?“ Sie verachteten den von Gott zum König Gesalbten und brachten ihm kein Geschenk.
„Aber er tat, als hörte er es nicht.“ (1. Samuel 10,27).
Wir tun gut daran, es wie Saul zu machen und nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Denn wenn Gott für uns ist, dann ist es schnurzpiepegal, was andere—inklusive unser nicht immer völlig erleuchteten Ehepartner—über uns sagen.

Als Jesus Simon, dem Sohn Jonas, zum ersten Mal in die Augen blickte, (Johannes 1, 42), erkannte er, was für eine Person da vor ihm stand: Ein Mensch voll guten Willens, aber impulsiv.
Blickte Jesus auf seine Impulsivität?
Nein.
Obwohl Simon wirklich nerven konnte.
Jesus wusste, dass Petrus ihn eines Tages verraten würde. Doch er wusste genauso gut, dass Petrus eines Tages sein Leben für ihn hinlegen würde.
Petrus brauchte Stabilität.
So sagt Jesus zu ihm, „Du bist Simon, du wirst Petrus heißen.“ Petrus bedeutet Stein oder Fels, jedenfalls etwas Festes. Er sah etwas in ihm, was objektiv noch gar nicht da war. Er malte ihm ein neues Selbstbild vor Augen.
Und so wurde Petrus im Lauf der Zeit zu dem, was Jesus über ihn sagte.

Nenne deinen Ehepartner nicht mehr doof, sondern brilliant.
Tust du das lange genug, verwandelt er (oder sie) sich in einen Brillanten.
(Ich behaupte nicht, dass das leicht ist; es lohnt sich nur).

Samstag, 16. Januar 2016

Spendenquittungen

"Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: Nicht mit Verdruß oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk."
2 Korinther 9, 7-8.

Ab morgen stehen die Spendenquittungen für letztes Jahr zur Verfügung und werden verschickt, bzw. die Ordner werden sie austeilen.
Falls ein (Internet)-Geber keine SQ zugeschickt bekommt: Dann liegt das daran, daß wir deine Adresse nicht vorliegen haben. In diesem Fall bitte ich dich, uns eine Mail zu schicken, damit wir das prüfen können.

Allen Gebern an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön.
Da wir dank deiner Hilfe von Steuergeldern unabhängig sind, können wir die Bibel unbefangen predigen. In manchen Landeskirchenleitungen ist es hingegen schon soweit gekommen, daß das Kreuzeswerk Jesu einfach umgedeutet wird, (hab ich in der FAZ gelesen). Er starb nicht mehr, um uns zu erlösen, sondern einfach halt aus Solidarität mit uns. Daß man damit die Evangelien, das Selbstverständnis Jesu samt den Paulusbriefen praktisch zum Fenster hinauswirft: Wen juckt's. Das Sühneopfer widerspricht dem humanistischen Zeitgeist, also weg damit.
Sowas tut mir in der Seele weh.
Es gab da schonmal eine Gruppierung. Die nannte sich Deutsche Christen und wollten das Neue Testament auch von den Äußerungen "des Rabbiners Paulus säubern." Die waren damals rechtsextrem. Heute grüßen die Abrogationstheologen vom anderen Ende des Spektrums. Beide tun dem Evangelium Unrecht. Ich schieb's auf das süße Gift der Kirchensteuer, denn: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.
Egal.
Wir bekommen jedenfalls keine Steuergelder, und ich möchte auch keine, (da ich mich sonst gekauft fühlen würde).
Wir bekommen entweder freiwillige Spenden von Leuten, die diese bewußt geben, oder wir haben kein Geld. So hat Jesus das gehandhabt, so ist es biblisch. (Lukas 8, 1-3). Und Gott ist unser aller Versorger.

Jedenfalls war es uns im letzten Jahr tatsächlich möglich, mehr in die Mission weiterzuleiten als je zuvor. Das ist doch was.

"In dieser Stunde jubelte Jesus im Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast und hast es Unmündigen geoffenbart. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir." (Lukas 10, 21).

Donnerstag, 14. Januar 2016

Zum Tod des Künstlers David Bowie

„Siehst du einen Mann, der gewandt ist in seinem Geschäft: Vor Könige wird er hintreten, er wird nicht vor Niedrige hintreten.“
Sprüche 22,29.

Dieser Tage ist David Bowie gestorben.
Mir hat seine Musik früher ganz gut gefallen. Nicht alles, aber manches schon. „Heroes“ zum Beispiel, das Lied über ein drogenaffines Paar, über dessen Köpfe an der Berliner Mauer die Kugeln hinwegfliegen. Damals, Anfang der Achtziger, war ich selber drogenaffin. Bowie hat in Berlin damit aufgehört, mich hat Jesus davon befreit.
Auch wenn man seine Musik nicht unbedingt mag, so muss man doch anerkennen, dass er ein genialischer Musiker war. Er produzierte nicht nur eingängige, sondern auch komplexe Titel. „Space Oddity“ etwa, das Lied über den Astronauten Major Tom, das er als frühreifer Einundzwanzigjähriger schrieb, ist von der Akkordfolge und der Tonführung her recht anspruchsvoll.
Der Mann war vielseitig und arbeitete wie ein Tier. Entsprechend war er zu Beginn des Jahrtausends längst Milliardär.

Und weil er neulich gestorben ist, an Leberkrebs wie es heißt, habe ich mir ein paar Videos von seinem neuesten Album, das zwei Tage vor seinem Tod herauskam, einmal angeschaut. Bowie wusste, dass er bald sterben wird. Es ist damit quasi sein Vermächtnis.
Was teilt das reiche und berühmte Genie seinen Fans mit?
Das Werk heißt „Blackstar“, schwarzer Stern.
Es ist furchtbar.
Depressiv.
Todesschwanger.
Verstörend.
Ein Albtraum!
Es zeigt einen Musiker, der sich seiner Verlorenheit bewusst ist, („I'm a black star“). Doch er wird vom Christentum heimgesucht, (im „Blackstar“-Video kommen drei Vogelscheuchen vor, die verdächtig nach Golgatha aussehen). Er beugt aber seine Knie nicht—und hofft dennoch irgendwie, dass es für ihn trotzdem ein Land hinter dem Wandschrank gibt.

Einer der Titel heißt nämlich „Lazarus.“
Lazarus ist der Tote, den Jesus nach vier Tagen aus dem Grab rief. (Johannes 11).
Für Bowie galt oft: Tolle Töne, bekloppte Texte. In diese Kategorie fällt auch der Text zu „Lazarus“, so dass der hier gar nicht zitiert werden muss.
Viel interessanter ist das Video.
In ihm liegt der todkranke Bowie in einem Krankenhausbett. Er ist nicht einbandagiert wie der echte Lazarus das einst war. Doch seine Augen sind mit einer Binde verbunden und dort, wo die Augen sind, befinden sich schwarze Knöpfe.
Schaut ziemlich verstörend aus.
Irgendwann klettert aus einem hölzernen Schrank an der Wand, der verdächtig an den Wandschrank aus „Der König von Narnia“ erinnert, das Alter Ego der Person auf dem Bett, also Bowie ohne Augenbinde und im spacigen Outfit.
Am Ende des Liedes verschwindet dieses düstere Wesen wieder im finsteren Schrank und die Tür schließt sich hinter ihm. Ein wenig erinnert der Schrank an einen Sarg. Der Künstler inszeniert melodramatisch seinen Tod.
Doch es ist ein Schrank und kein Sarg.
Und der bekannteste Schrank der Welt steht im Haus des Professors auf dem englischen Lande und ist in Wirklichkeit eine Tür nach Narnia, in das Land, in dem der Löwe Aslan herrscht, der Jesus verkörpert.
Da hoffte einer heimlich.

Lazarus.
Golgatha.
Dieser Schrank.
Am absehbaren Ende seines Lebens hat sich Bowie offensichtlich intensiv mit dem Tod beschäftigt. Dabei kam er an Jesus nicht vorbei. Dass er sich bekehrt hätte, wie Rock Hudson oder Steve McQueen in ähnlichen Lagen, ist mir nicht bekannt.
Schade.

Für Christen ist der Tod kein Albtraum, sondern eine Heimkehr.

Paulus sagt:
„Das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.“
Und:
„Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser.“ (Philipper 1,21+23).

Und Jesus verheißt uns:
„Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?“ (Johannes 14,2).

Der Herr ist gerade jetzt dabei, uns ein Haus zu bauen.
Das sind doch gute Aussichten.

Dienstag, 12. Januar 2016

Sexuelle Übergriffe an öffentlichen Orten...

...in der Bibel.

 „Pastor, du sagst ja gar nichts zu den Vorkommnissen am Kölner Hauptbahnhof an Silvester, wo ein Mob mit Migrationshintergrund Dutzende junge Frauen misshandelt hat.“

Ja ja, ich weiß. Manchmal bin sogar ich sprachlos.
Die Bilder vom Kölner Hauptbahnhof unterscheiden sich sehr von denen vom Münchner Hauptbahnhof...
Nun ja.

Es ist nicht so, dass das Phänomen völlig neu wäre.
In 1. Mose 19 etwa kommen zwei Reisende in eine Stadt und finden Aufnahme bei einem gastfreundlichen Bürger. Nachts kommt ein lüsterne Mob und verlangt vom Gastgeber, er möge seine beiden Gäste herausführen, man wolle sie nämlich „erkennen.“ D.h., man will sexuelles Schindluder mit ihnen treiben.
Der Gastgeber in seiner Not fleht, seine Gäste möge man in Ruhe lassen. Das Gastrecht ist heilig. Schließlich bietet dem aggressiven Mob seine beiden Töchter an, an denen möge man sich abreagieren. (Unglaublich, nicht?)
Doch dazu kommt es nicht.
Die beiden Reisenden ziehen den Rabenvater zur Tür herein und das Gesindel verläuft sich irgendwann.
Am nächsten Morgen geht Sodom in einem Flammeninferno unter.
Die drei einzigen Überlebenden waren bekanntlich Lot und seine beiden Mädchen.
Gott fand sexuelle Übergriffe an öffentlichen Orten damals nicht so gut. Er selbst übte Gericht in einem Maß, das sprichwörtlich wurde. So etwas kann er jederzeit wieder tun, (wobei ich nun nicht glaube (oder gar wünsche), dass Feuer vom Himmel auf Asylantenunterkünfte niedergehen wird).

Zu mir spricht vielmehr Richter 19.

Dort geschah etwas ähnliches: Abermals wollte ein lüsterner Mob einen Reisenden von seinem Gastgeber ausgeliefert bekommen. Der packte jedoch seine Nebenfrau und warf sie diesen menschlichen Raubtieren quasi zum Fraß vor. In Gibea war man nicht so auf Männer fixiert wie in Sodom. Die dauervergewaltigte Frau verstarb am frühen Morgen, nachdem die Meute endlich von ihr abgelassen hatte.
Furchtbar.
Und es kommt noch schlimmer:
Dieses Vorkommnis führte nämlich zu einem Bürgerkrieg Israels mit dem Stamm Benjamin, aus dem die Täter stammten und der diese nicht ausliefern wollte.
Benjamin wurde dabei fast völlig vernichtet.

„In jenen Tagen war kein König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen Augen.“ (Richter 17,6).
Haben wir heute eine Regierung, bzw. Justiz, die willens und kreativ genug ist, aus der Geschichte zu lernen und der sich anbahnenden Katastrophe wirksam vorzubeugen?
Niemand kann wollen, dass der Deutsche Michel, (dieser „rechte“ Hooligan), die Sache in die eigene Hand nimmt, wenn die Regierung sich weigert, den Mißständen auf der Straße abzuhelfen. Dazu wird es jedoch kommen, fürchte ich, wenn man sich weiterhin dumm stellt und behauptet, da könne man nichts machen, Grenzen könne man nicht schützen, blabla.

Man wird einen Weg finden müssen.

Grund zur Panik haben wir als bibeltreue Christen dennoch nicht:
„Er hat gesagt: 'Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen', so daß wir zuversichtlich sagen können: 'Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?'“
Hebräer 13,5-6.

Ich glaub das.

Apropos:
Unser SV-Kurs, den ein Schwarzgurt mit Trainerlizenz, (ich), am übernächsten Samstag abhalten wird, beginnt um 15:00 Uhr und dauert bis voraussichtlich 17:00 Uhr.
Er ist für beide, Männer und Frauen, gedacht.
Einschränkend möchte ich hinzufügen, dass Personen, die sich in psychologischer oder psychiatrischer Behandlung befinden, vorbestraft sind, oder einen Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis haben, nicht teilnehmen können.
Dieser Kurs ist nicht für Außenstehende, sondern ausschließlich die Gemeindemitglieder und den Freundeskreis des CGZ. Ihr wisst, wer ihr seid.

„Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände unterweist zum Kampf.“ (Psalm 144,1).

Freitag, 8. Januar 2016

Das mit der Wiederkunft

„Pastor, in Markus 13 spricht Jesus über seine Wiederkunft. Er sagt: 'Wahrlich, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles dies geschehen ist.' Aber er ist doch nicht wieder gekommen. Was stimmt da nicht?“

Das Wort „Generation“ ist im Griechischen das Wort genea. Es bedeutet außerdem „Geschlecht.“ Jesus sagte: Dieses Geschlecht, (die Juden), wird nicht vergehen, bis all dies geschehen ist.

Weder die Edomiter, noch die Moabiter oder Ammoniter oder Hethiter, usw., gibt es heute noch. Die Juden hingegen sehr wohl, obwohl böse Menschen in allen Generationen versucht haben, dieses Volk zu vernichten wie keines sonst. Haman in Persien zur Zeit von Königin Ester wollte sie aus persönlichen Gründen der gekränkten Eitelkeit vernichten, Hitler aus rassischen Gründen, Mohammed aus religiösen.
Doch es gibt sie noch immer!
Der alte Fritz wollte einst wissen, warum er an den Gott der Bibel glauben sollte. „Die Juden, Majestät,“ antwortete man ihm. Denn die Weissagungen über dieses Volk sind sämtlich eingetroffen—einschließlich die bezüglich ihrer Vertreibung aus, sowie Rückführung in das Land ihrer Vorväter.

Wir warten nun schon eine ganze Weile. Wegen mir könnte Jesus gern heute noch kommen. Doch Petrus sagt:
„Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, daß irgendwelche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen.“ (2. Petrus 3,8-9).

Die Welle der Erweckung geht schon seit 2000 Jahren von Osten nach Westen über die Welt. Syrien und das damalige Kleinasien, die heutige Türkei, bekehrten sich als erste. Dann Rom. Dann die Inseln und Europa.
Dann der amerikanischen Kontinent.
Auch Afrika ist unterwegs zum Herrn.
Heute tut sich viel in China und im übrigen Asien.
Das letzte Volk, das sich zu Jesus bekehren wird, ist Israel.
Denn die Ersten werden die Letzten sein. (Matthäus 19,30).

Dienstag, 5. Januar 2016

Tue Gutes und erwähn's wenigstens...

...den Gebern gegenüber

„So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“
Matthäus 5, 16.
Ich werde mich hüten, genaue Zahlen zu nennen. Doch ein Überblick über die Gemeindefinanzen verrät, dass es uns letztes Jahr tatsächlich möglich war, mehr ins Missionsfeld zu investieren als je zuvor.
!
So finanzierten wir ein Gemeindegebäude im südlichen Asien, (wo das Bauen zugegebenermaßen billiger ist als bei uns), und finanzierten tausende Bibeln für ein großes Land in Ostasien. Dies zusätzlich zu unseren regelmäßigen monatlichen Gaben in die Mission in Afrika und abermals Asien. Hier sind evangelistische Werke die Nutznießer, bzw. die Zuhörer von deren Evangelisten.
Find ich super.
Ich habe mir gedacht, ich erwähne das mal, da wir doch eine Reihe von treuen Unterstützern haben, die uns im Internet begleiten und die naturgemäß nicht hören können, wenn ich solche Informationen als Ansage im Gottesdienst weitergebe. Euer Geld ist nicht nur hier vor Ort ein Segen und ermöglicht uns die Dienste, die wir tun, sondern ihr seid auch daran beteiligt, wenn sich in der weiten Welt die Menschen zu Jesus bekehren.
Vielen Dank an alle Geber an dieser Stelle.
Und auf ein Neues.

„Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.“ (Galater 6,9).