Samstag, 28. Januar 2017

Hoch-Zeit des Verklägers der Brüder

„Und glückselig ist, wer sich nicht an mir ärgern wird.“
Matthäus 11,6.

Wenn ich jemanden mag, dann beurteile ich alles, was diese Person tut, mit Wohlwollen. Selbst Dinge, die nicht so super sind, entschuldige ich, denn ich weiß ja: Der oder die Betreffende ist in Ordnung und meint es gut.
Leuten, die einem sympathisch sind, vergibt man oft noch den größten Murks.
Ganz anders verhält es sich mit Menschen, die einem von vornherein nicht so liegen. Alles, was eine unsympathische Person tut, wird in einem negativen Licht betrachtet. Habe ich mich einmal dazu entschieden, jemanden nicht zu mögen, dann kann der praktisch tun und lassen was er will, ich werde damit nicht einverstanden sein. Er kann predigen wie Jesus, regieren wie Salomo, singen wie Elvis, malen wie Michelangelo: Wenn ich ihn vom Paradigma der Sympathielosigkeit aus betrachte, hilft ihm das alles nichts.

Was manchmal passiert, ist, dass ein Sympathischer etwas tut, was ihn in den Augen anderer zum Unsympathen macht. (Das Gegenteil ist wesentlich weniger der Fall: Daß ein Unsympath zum Sympathen wird). In Johannes 6 etwa verliert Jesus reihenweise Jünger, weil sie eine seiner Predigten nicht nachvollziehen können. (Es geht da um das Essen von Fleisch und das Trinken von Blut, nämlich des seinen).
Jesus kümmerte das nicht sonderlich.
Er fragte seine Jünger vielmehr, „Wollt ihr auch weggehen?“ Worauf Petrus antwortete, „Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.“ (Johannes 6,68-69).
Für Judas kam jedoch irgendwann der Punkt, an dem Jesus nichts mehr richtig machen konnte. Wir wissen, Ischariot verriet Jesus zum Schluss und verkaufte ihn um den Preis eines Sklaven.

Ich muss in diesen Tagen an diese Paradigmen in der Berichterstattung denken, denn es ist offenkundig, dass die Presse, hüben wie drüben, den neuen Präsidenten Amerikas, Trump, nicht leiden kann. So fällt ihr zu seiner Personalie nichts, aber auch gar nichts Gutes ein.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger!
Obama wurde vom Paradigma der Sympathie aus betrachtet und konnte daher nichts falsch machen. Obwohl er oft eine äußerst ungewöhnliche Politik verfolgte. Zum Beispiel hätte man es noch bis vor wenigen Jahren als ziemlich krank bezeichnet, wenn ein amerikanischer Präsident allen öffentlichen Schulen des Landes per Dekret aufträgt, die Toiletten und Umkleideräume nicht nach biologischen Geschlechtern zu trennen, sondern nach gefühlten Geschlechtern. Zu deutsch: Wenn ein Mann Lippenstift aufträgt und vorgibt, sich heute als Mädchen zu fühlen, dann darf er zu den Mädchen in die Umkleidekabine, um sich dort umzuziehen, und niemand kann es ihm verbieten.
Was soll man dazu sagen?
Den Schulfrieden fördern solche Direktiven nicht. In meinen Augen sind sie des Wahnsinns fette Beute.

Am Tag nach der Einführung des neuen Präsidenten letzte Woche fand ein Marsch der Frauen in Washington statt. Was bei der Berichterstattung unter den Tisch fiel, war die Tatsache, dass es sich um einen Pro-Abtreibungsmarsch handelte, „premier partner“ war die größte Abtreibungsorganisation Amerikas, der Trump die öffentlichen Gelder streichen will—oder schon gestrichen hat. Gestern nun, am 27. 1. 2017, fand ein weiterer Marsch auf Washington statt, der jährliche Marsch des Lebens. Bei ihm tun sich hunderttausende Lebensbefürworter zusammen und demonstrieren in Washington. Allerdings haben diese Frauen Trump nicht verteufelt, hat er doch in den ersten Tagen seiner Präsidentschaft ein Dekret unterzeichnet, das es amerikanischen Entwicklungshilfeorganisationen im Ausland verbietet, Geld für Abtreibungen zur Verfügung zu stellen. (Eine alte Direktive, die auf Ronald Reagan zurückgeht. Obama hatte sie nur aufgehoben). Auf diesem Marsch des Lebens sprach der Vizepräsident Amerikas, Michael Pence, ein bekennender Christ.
Berichterstattung hierüber?
Null. Nada. Nichts.
Bedauerlich, finde ich.
Trump hat ein gutes Team zusammengestellt. Es ist schade, dass die positiven Seiten seiner Politikansätze hierzulande völlig ausgeblendet werden. Vielmehr scheint mir, vieles wird bewusst verdreht, oder man arbeitet mit Auslassungen. („Trump an Presse: Haltet den Mund!“ Was er wirklich sagte: Haltet den Mund und hört zu!“) Lügenpresse trifft es nicht. Die deutsche Presse ist keine Lügenpresse. Lückenpresse schon eher.
Deutsche, die ihre Berichterstattung ausschließlich aus den hiesigen Medien beziehen, werden unzureichend informiert. Trump ist nicht die Karikatur als die er in der Presse erscheint. Ein Kasper wird nicht einfach so zum Chef von 22.400 Mitarbeitern.
Heißt das, ich bin ein Trump-Fanboy?
Echt nicht.
Ich sehe vieles, was dieser Mann tut, durchaus kritisch.
Etwa, wenn er von Mexiko lautstark verlangt, die gut begründbare Mauer zu diesem Land auch noch zu bezahlen. Diplomatisch ist das nicht. Die Mexikaner können ziemlich ehrpusselig sein. Und wenn jemand die gefühlte Ehre eines anderen angreift, dann ist das heikel. Wegen solcher immaterieller Dinge sind schon schlimme Kriege ausgefochten worden.
Der 2. Weltkrieg zum Beispiel.
Hitler hätte mit seinem Gegeifere von „Hass und Trotz und Trotz und Hass!“ in Deutschland nie diese Resonanz gefunden, wenn die Alliierten, hier vor allem die Franzosen und Engländer, die Deutschen im Vertrag von Versailles nicht so unsäglich gedemütigt hätten.
Auch Putin von Russland scheint sich wegen des Untergangs der Sowjetunion in seiner Ehre gekränkt zu fühlen. Wie sonst sind die wirtschaftlich unsinnigen, überaus teuren Aktionen in Ossetien, der Ukraine, der Krim, in Syrien, usw. sonst zu begründen? Der Mann lechzt danach, als großer Player wahrgenommen zu werden. Dass er Größe so eher verhindert als fördert wird nicht erkannt.
Salomo sagt, „Gerechtigkeit erhebt ein Volk, aber die Sünde ist der Völker Schande.“ (Sprüche 14,34).
Ein Volk ist dann groß, wenn Rechtssicherheit herrscht, wenn es in der Lage ist, sich an Regeln zu halten. Wir in Deutschland halten selbst mitten in der Nacht, wenn die Ampel rot ist, auch wenn sonst kein einziges weiteres Auto an der Kreuzung steht. Wir halten uns an die Verkehrsordnung und alle beneiden uns um unsere Autobahnen. Würden wir uns nicht an die Regeln halten, könnten wir uns solche Hochgeschwindigkeitsstraßen nicht leisten.
Ich war schon in Indien und habe gesehen, wie es ist, wenn sich niemand an die Verkehrsregeln hält. Auf jeder meiner Reisen habe ich wenigstens einen Schwerverletzten auf der Straße liegen sehen.

Das Fazit dieses länglichen Posts:
Rechne damit, in nächster Zeit sehr einseitig informiert zu werden. Bewahre dein Herz davor, mit der Herde zu rennen und dem Hass im Herzen Raum zu geben.
Heuer wird in Deutschland gewählt und wenn ich an das Wahlergebnis denke, habe ich größere Bedenken als beim Blick auf Amerika. Ich vermute nämlich, dass unpopuläre Parteien wesentlich besser abschneiden, als die Umfragewerte dies zurzeit hergeben. Die Reaktion der Etablierten wird dann sein, die Redefreiheit einzuschränken, um die Deutungshoheit über „Gefälschte Nachrichten“ nicht zu verlieren.
Jeder Christ ist weiterhin aufgerufen, für seine Regierung zu beten.

„Und betet zugleich auch für uns, dass Gott uns eine Tür des Wortes auftut, das Geheimnis des Christus zu reden.“ (Kolosser 4,3).

Mittwoch, 25. Januar 2017

Freundliche Geste einer Bank

„Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt immer mehr, und einer, der mehr spart, als recht ist, und es gereicht ihm nur zum Mangel.“
Sprüche 11,24.

Bei den Banken in aller Welt bekommt man normalerweise Zinsen für sein Geld auf dem Konto. In Deutschland ist das ein wenig anders: Hier zahlt man Gebühren dafür, dass die Bank mit den ihr anvertrauten Moneten Geld verdient, indem sie es anderen Leuten leiht.
Ich zahle jemandem Geld dafür, dass er mit meinem Geld Geld verdienen darf.
Schon komisch, nicht?
Nun ist es so, dass Europäer und Amerikaner in den letzten acht Jahren ihre Staatsschulden in die Stratosphäre haben steigen lassen. Um diese Schulden bezahlbar zu halten, haben die Zentralbanken die Zinsen praktisch auf 0 % gedrückt, sodass selbst stattliche Guthaben, (zum Beispiel die Gesamtsumme der Kohle auf den Konten einer Bank), keinen nennenswerten Gewinn mehr abwerfen. Die Planung ganzer Finanzindustriebereiche, etwa der Versicherungen, Pensionsfonds, der Banken selbst, usw., gerät ins Wackeln. Deshalb erhöhen Banken in diesen Tagen gern die Gebühren. Wir zahlen jetzt merklich mehr als früher.

Nun habe ich dazu gestern einen Brief von unserer Gemeindebank erhalten.
Einen erfreulichen.
Die Bank halbiert ab April unsere Gebühren.
Weil wir ein Verein sind. Unser gemeinnütziges Engagement wird gewürdigt.
Das ist prima.
Vielleicht gibt's ja den einen oder anderen Pastor oder Leiter, der das hier liest, und der selbst einem Verein vorsteht. Einfach mal nachfragen, ob eure Bank nicht ein ähnliches Programm für Vereine aufgelegt hat.

Gebührensparen finde ich richtig. Wie gesagt, mir leuchtet nicht wirklich ein, weshalb ich zusätzlich zur Überlassung meines Guthabens auch noch eine Gebühr zahlen soll. Ich komme mir dabei vor wie ein Händler, der seinen Kunden Geld dafür gibt, seine Ware zu nehmen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ich gebe einer Bank Geld und die mir dafür Zinsen, sodass es sich vermehrt.
Der Herr sieht das genauso, denn er sagte:

„Warum hast du mein Geld nicht auf eine Bank gegeben, und wenn ich kam, hätte ich es mit Zinsen eingefordert?“ (Lukas 19,23).

Samstag, 21. Januar 2017

Amerika hat einen neuen Präsidenten

„Das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache.“
1. Korinther 1,27.

Nun ist es also tatsächlich passiert: Donald Trump ist 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Gestern wurde er auf den Stufen des Kapitols in Washington vereidigt, wobei er sich nicht einmal verhaspelte (wie sein Vorgänger).
So, wie Obama der Anti-Bush war, so ist nun wiederum Trump das genaue Gegenteil von Obama. In Amerika leistet man sich den Luxus, die Richtung des Landes hin und wieder komplett zu ändern, um sich doch treu zu bleiben.
Ich bin mir sicher, nach Trumps sechzehnminütigen Rede gestern zur Amtseinführung schlackern nun dem ein oder anderen Regierungsmitglied in den Hauptstädten der Welt die Knie. Was hat er nochmal gesagt?

„Die Zeit des leeren Geredes ist vorbei.“
Könnte man als Kritik am modus vivendi seines Vorgängers sehen, der vor allem für seine erhebende Rhetorik bekannt war.

„Eine Nation existiert, um ihren Bürgern zu dienen.“
Eine Binse, zumindest in Demokratien. Kann man allerdings auch als Kritik an den Bürokraten des Landes auffassen, die bisher oft für die Partei des Expräsidenten Politik machten, in dem etwa die Finanzbehörden jahrelang christlichen Werken die Gemeinnützigkeit nicht zuerkannten, und als dies ruchbar wurde, Computer zerstörten.

„Wir müssen unsere Grenzen schützen.“
Nicht die schlechteste Idee. Die US-Südgrenze ist so durchlässig wie die deutsche, vor allem weil bisher der Wille zum Grenzschutz fehlte. Trump wurde nicht zuletzt dafür gewählt, die Einwanderung wieder unter Kontrolle zu bringen. Er nannte den islamischen Terrorismus sogar beim Namen, was sein Vorgänger stets peinlichst vermied.

„Wir müssen zu unserem Land stehen.“
Für Europäer mit ihrer Drift in Richtung immer engere Union klingt dieser Satz nach harschem Nationalismus. In Europa gibt es keine Völker mehr, sondern nur noch Bevölkerungen. Doch seien wir ehrlich: Nation ist nicht gleich Nation, und Völker unterscheiden sich durchaus. Eisen und Ton kann man nicht mischen. Wer das nicht anerkennen will, lädt sich bloß Konflikte ein, bzw. ein brüchiges Staatswesen.

„Das Gemetzel durch Gangs und Drogen hört sich nun auf.“
Hört sich nicht nach Verständnisseligkeit für Waffenschieber und Drogendealer an. Gut. Viele Europäer, die Amerika für besonders gewaltaffin halten, übersehen dabei, dass die Gewalt sich größtenteils in großen Städten zwischen Gangs abspielt. Auch Schulen, in denen den Lehrern alle Möglichkeiten zur Disziplinausübung genommen wurden, machen gelegentlich Schlagzeilen. Zwei Drittel der amerikanischen Haushalte haben jedoch keine einzige Waffe im Haus.
So weit, so unspektakulär.

Doch dann kommt's faustdick aufs Auge:
„America first! Wir haben andere reichgemacht, während wir arm geworden sind. Wir müssen abgewanderte Jobs wieder nach Amerika zurückholen. Unsere korrupten Eliten haben das Geld der Mittelklasse genommen und auf dem Globus verteilt.“
Trump sagt hier, die Welt habe von Amerika gestohlen. Er scheint die Wirtschaft als ein Null-Summen-Spiel zu betrachten: Was das Ausland gewinnt, verliert Amerika.
Doch das ist Unsinn.
Der Kuchen ist nicht für immer gleich groß, so dass er ständig umverteilt werden muss, damit niemand zu kurz kommt, sondern er wächst! Alle auf der Welt können in einer globalisierten Wirtschaft am Wohlstand teilhaben, da sie ihre Arbeitskraft und ihre Waren weltweit anbieten können.
Das ist gute Nachricht.
Millionen Menschen wurden so vom Joch der Armut befreit. (Auch Deutschland, das heute vom Export lebt). Abschottung hingegen führt zu hohen Zöllen und die führen zu hohen Preisen.
Das Problem ist, dass Amerika die höchsten Körperschaftssteuern der Welt hat. Ein Hochsteuerliebhaber von europäischen Proportionen hat die letzten acht Jahre regiert. Kein Wunder, dass Firmen, die das konnten, in Länder abgewandert sind, die freundlichere Steuersätze haben, (Luxemburg kommt einem da in den Sinn). Dieses Abwandern wiederum ist gut für den Verbraucher, denn der bekommt dadurch mehr Ware für sein Geld. Jeden Dollar, den der Staat nicht einsteckt, kann der mündige Bürger ausgeben.
Trump sagte seine harschen Worte zur Wirtschaftslage nicht zu Gegnern der USA, sondern zu Verbündeten und Freunden. Das war neu. Ich hoffe, der Präsident verzettelt sich da nicht.

Einer der Geistlichen, die im Anschluss an die Rede für den Präsidenten und das Land gebetet haben, war Franklin Graham, der Sohn von Billy Graham, dem legendären Evangelisten und Vertrauten vieler Präsidenten.
Er zitierte 1. Timotheus 2,1-6.
Was dort steht, lege ich auch uns ans Herz:

„Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.
Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.“

Freitag, 20. Januar 2017

Spender und Adressen

„Deine Gebete und deine Almosen sind hinaufgestiegen zum Gedächtnis vor Gott.“
Apostelgeschichte 10,4.

Der in Cäsarea stationierte Zenturio Kornelius hat einst mit seinen Gebeten und Almosen die Aufmerksamkeit Gottes erregt. Der Herr setzte daraufhin Himmel und Erde, (einen Engel und Petrus), in Bewegung, um ihm große und wichtige Segnungen zuteil werden zu lassen.
Gott sieht die Person nicht an.
Was er für Kornelius tat, das tut er auch für uns.

In diesen Tagen gehen wieder die Spendenquittungen raus.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei allen über die Republik, Österreich und die Schweiz verstreuten Geber bedanken, die mit ihren Mitteln und ihrem Einsatz so großzügig zum Werk des Herrn im CGZ beigetragen haben. Es war uns dieses Jahr möglich, mehr als je zuvor in die Mission zu investieren, nämlich einen ziemlich stattlichen fünfstelligen Euro-Betrag. Nutznießer waren in erster Linie die Missionswerke Christus für alle Nationen, International Harvest Plan, Vision für Afrika und AVC, also das „Aktionskomitee für verfolgte Christen“, das weltweit Gutes tut und noch in den unzugänglichsten Winkeln das Evangelium propagiert. Auch haben wir Bibeln für ein großes Land in Asien finanziert.
Wo wir selbst nicht hinkönnen, schicken wir wenigstens unser Geld.

Manche Spender lieben es jedoch geheimnisvoll: Sie verraten uns nicht, wo sie wohnen. Das führt leider dazu, dass wir euch dann keine Spendenquittungen zukommenlassen können. Wer also eine solche Quittung haben möchte, die immerhin die Steuerlast mindert, der möge uns doch bitte noch seine Adresse verraten, sofern er dies nicht schon getan hat.
Vielen Dank für eure Treue.

„Der Zeuge in den Wolken ist treu.“ (Psalm 89,38).

Dienstag, 17. Januar 2017

Wie siehst du die Welt?

„Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Denkens, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“
Römer 12,2.

Wenn man Christ wird und in der Bibel zu lesen beginnt, und dem dort Geschriebenen erlaubt, auf einen zu wirken, dann stellt man fest, dass sich viele Einstellungen, die man hat, nach und nach verändern.

Ein paar Beispiele:

Für weltliche Menschen werden die Menschenrechte von den Vereinten Nationen, bzw. deren Charta, verliehen.
Christen dagegen beziehen ihren Wert aus der Tatsache, dass sie im Ebenbild Gottes gemacht wurden. (1. Mose 1,27). Der Schöpfer verleiht ihnen ihre natürlichen Rechte und nicht andere Menschen.

Die Welt glaubt, der Mensch sei grundsätzlich gut. Deswegen ist auch stets die Gesellschaft für das Versagen des einzelnen verantwortlich.
Christen wissen, der Mensch ist gefallen und erlösungsbedürftig. Für ihn ist der einzelne verantwortlich für seine Taten, nicht das Kollektiv.

Das Ziel weltlicher Ideologen ist die Gleichheit.
Das wirtschaftliche Ziel von Christen ist allgemeiner Wohlstand.

Die Rolle des Staates besteht für die Welt darin, größtmögliche Gleichheit ("Gerechtigkeit!") herzustellen.
Christen hingegen legen größeren Wert auf Freiheit. (Gleichheit und Freiheit schließen sich grundsätzlich aus. Wenn ich gezwungen werde, gleich zu sein, bin ich nicht mehr frei. Der Zwang zur Gleichheit hat üble Auswirkungen auf die Religionsfreiheit).

Die Welt sieht ihren Erlöser im Staat. Sie nennt ihn sogar „Vater Staat.“
Christen wissen, der Staat ist ein notwendiges Übel und kein Vater. Christen vertrauen auf Gott den Vater.

Die Welt sagt Gut und Böse gibt es nicht. Die sind relativ und richten sich nach den momentanen Werten eines Individuums oder einer Gesellschaft.
Christen hingegen wissen, es gibt Werte, die absolut zu setzen sind. Gott hat, etwa in den 10 Geboten und der Bergpredigt, Gut und Böse für uns ausbuchstabiert.

Weltliche Ideologen unterteilen die Menschheit in Reich und Arm oder sozial Stark und Schwach.
Jesus hingegen unterteilt die Welt in Schafe und Böcke, in gute und böse Menschen, die eine ganz unterschiedliche Zukunft haben. (Matthäus 25,31-46).

Menschen, die auf dem Zeitgeist surfen, sehen sich selbst als Weltbürger.
Christen hingegen wissen aus der Geschichte Israels, dass Gott Nationen, (oder Kulturräume), geschaffen und ihnen Aufgaben zugewiesen hat. So sollte Israel ein Leuchtturm des Glaubens für die Welt sein. Juden wurden der Welt dann ja auch vielfach zum Segen.

Menschen der Welt denken, sie erschaffen eine gute Gesellschaft, wenn sie die Ungleichheit abschaffen.
Christen hingegen streben danach, den moralischen Charakter des Bürgers zu entwickeln. Weltweit finden jeden Sonntag Gottesdienste statt, um Menschen dabei zu helfen, besser zu werden.

Die ideale Familie besteht für weltliche Humanisten aus einem beliebigen Zusammenschluss von sich liebenden Leuten.
Christen leiten ihre Familienvorstellung aus dem Wort Gottes ab. Für sie sind das Ideal ein mit der Mutter verheirateter Vater und ihre Kinder. (1. Mose 1,28).

Für die Welt ist das Geschlecht ein soziales Konstrukt.
Für Christen wissen, Gott hat sie als Männlein und Weiblein geschaffen.

Weltmenschen sind bestrebt, in Kindern ein hohes Selbstwertgefühl heranzubilden.
Christen trachten danach, in ihren Kindern große Selbstkontrolle zu kultivieren. (Dass das leichter gesagt als getan ist, ist mir schon klar).

Für die Welt sind Armut, Rassismus und andere gesellschaftliche Defekte der Grund für Kriminalität.
Christen hingegen wissen, schuld ist das Gewissen des Kriminellen und dessen Fehlfunktion.

Die Welt will eine weltliche Regierung und eine weltliche Gesellschaft.
Christen glauben an die Qualität der Gebote Gottes und möchten daher, dass ihre Gesetze von christlichen Werten inspiriert werden.

Die größte Bedrohung der Welt stellt für weltliche Menschen derzeit der Klimawandel dar, (gegen den man objektiv nichts machen kann).
Für Christen ist es das universelle Böse, (das sich gegenwärtig besonders intensiv in radikal-moslemischer Gewalt entlädt).

Idealistische Weltmenschen denken, es wäre am besten, die Vereinten Nationen würden die Welt regieren, ohne dass dabei ein Land dominieren würde.
Christen misstrauen allzu großen Zusammenschlüssen von unterschiedlichen Kulturen und bevorzugen, von Menschen regiert zu werden, deren Sprache sie sprechen und deren Werte sie teilen.

Die Welt arbeitet sich endlos am Begriff "Rasse" ab.
Für Christen ist die Rassenzugehörigkeit, bzw. Hautfarbe, vollkommen unwichtig. Viel wichtiger ist, was im Innern des Menschen stattfindet.

Weltmenschen hängen der Vorstellung an, alle Kulturen wären irgendwie gleich.
Christen glauben das nicht. Für sie ist eine von christlichen Werten getragene Gesellschaft wertvoller als irgendwelche anderen.

Der Zeitgeist betrachtet Grenzen als Relikte der Vergangenheit, die man sowieso nicht verteidigen kann.
Christen halten sie für absolut unverzichtbar für das nationale Überleben.

Für weltliche Ideologen stellt die Natur einen Wert dar, der vielen wichtiger ist als der Mensch.
Christen wissen: Die Erde und alles, was auf ihr kreucht und fleucht, wurde für den Menschen gemacht und ist ohne ihn bedeutungslos.

Mit dieser Dialektik könnte man noch endlos fortfahren.

Erlaubst du dem Wort Gottes, deine Überzeugungen zu prägen? Oder bist du vielleicht eher ein frömmlicher Weltmensch?
Oder stehst du christlichen Anschauungen vielleicht sogar näher, als gedacht? Dann solltest du dich Jesus anschließen und ihn mit einem kurzen Gebet in dein Leben einladen.

„Wer aber in das vollkommene Gesetz der Freiheit [die Bibel] hineingeschaut hat und dabei geblieben ist [...] der wird in seinem Tun glückselig sein.“ (Jakobus 1,25).

Montag, 16. Januar 2017

Freitag der 13.

„Wie wendet ihr euch wieder zu den schwachen und armseligen Elementen zurück, denen ihr wieder von neuem dienen wollt? Ihr beobachtet Tage und Monate und bestimmte Zeiten und Jahre.“
Galater 4,9-10.

„Pastor, was sagst du zu Aussagen wie, „Freitag der 13. ist ein Unglückstag“ und so?“

Freitag der 13. ist kein Unglückstag.
Im Gegenteil.
Freitag der 13. ist ein ausgesprochene Glückstag.
Warum?
An einem Freitag ging Jesus für meine Sünden (und deine auch) als Kreuz und zündete das Erlösungswerk. Schon aus diesem Grund kann ein Freitag kein schlechter Tag sein.
Und zur 13:
Zwölf an der Zahl waren die Apostel des Lammes. Zusammen mit Jesus waren sie 13.
Die 13 erinnert somit an Jesus und seine Jünger.
An einem Freitag dem 13. fallen beide, der Tag des Erlösungswerks und die Zahl von Jesu engstem Kreis zusammen und ergeben einen: Glückstag. Einen Tag, an dem man netter Leute und einem großen Werk gedenkt.
So sehe ich das.

Was interessiert mich, was die Abergläubischen dazu zusammenfantasieren

„Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und laßt euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten.“ (Galater 5,1).

Dienstag, 10. Januar 2017

Teuflische Tätowierungen?

„Wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügereien der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum.“
Epheser 4,14.

„Pastor, ich habe jemanden kennengelernt, der auf seiner Hand die Zahl 666 eintätowiert hat. Und dann habe ich noch eine Frau kennengelernt, die einen Strichcode im Nacken trägt. Steckt da eine Geheimorganisation dahinter? Werden wir manipuliert?“

Ich würde das nicht überbewerten.
Die beiden, die sich das tätowieren ließen, sind mit der christlichen Theologie vermutlich nicht so vertraut, dass sie wüssten, was sie da gemacht haben. Nun ist es natürlich richtig, dass Johannes in Offenbarung 13, 18, die „Zahl des Tieres“, die Zahl des antichristlichen Herrschers Europas in der Endzeit mit 666 angegeben hat. Doch der Typi hat sich diese Zahl nicht tätowieren lassen, weil er ein ausgesprochener Fan des Antichristen ist, sondern aus einer Grundrebellion heraus, die einfach in der Luft liegt. Es gibt ja auch viele Autokennzeichen mit dieser Zahl, und manche Fahrer betrachten sich deswegen als besonders verwegen. Ich habe irgendwo gehört, dass die 666 in esoterischen Kreisen als eine Zahl mit besonderer Macht gehandelt wird. Andere glauben, es bringe Glück, wenn einem ein Schornsteinfeger begegnet.
 Nicht überbewerten.

Und die Frau mit dem Strichcode?
Ich bin mir sicher, die ist noch nie im Supermarkt aus Versehen gescannt worden. Das ist einfach nur Lifestyle. Der Mensch als Ware: Kann man als Kapitalismuskritik verstehen. Doch ich bezweifle, dass die gute Dame überhaupt so weit gedacht hat. Für sie ist das einfach nur ein attraktives Ornament im Nacken. Wer's mag.

Hinter solchen Tätowierungen steckt keine schlüssige Ideologie oder gar eine Weltverschwörung, die von Frau Merkel, der EU, den Rothschilds, den Bilderbergern, der G-20, dem „internationalen Finanzjudentum“, Putin, Trump, Obama, den Illuminaten oder sonst wem im Geheimen betrieben wird. (So clever sind die nicht. Und die würden sich auch keine verräterischen Tätowierungen beibringen). Es handelt sich um eine Modeerscheinung, die sich wieder legen wird. (Mein Ding sind sie nicht).

Tätowierungen sind harmlos.
Viel bedenklicher ist der Fall des jungen Irakkriegsveteranen Esteban Santiago, der neulich auf dem Flughafen von Fort Lauderdale in Florida um sich geschossen, fünf Menschen getötet und viele weitere verletzt hat.
Das war eine Katastrophe mit Ansage.
Der Mann war im Krieg und kam mit bösen Problemen wieder heim. Vor wenigen Wochen erst offenbarte er sich unter anderem dem FBI und teilte den Agenten mit, er höre Stimmen in seinem Kopf, die ihn dazu aufriefen, für den IS zu kämpfen. Im Großen und Ganzen haben die diesem Gequälten die Wange getätschelt und ihn wieder heimgeschickt.
DAS ist problematisch!
Eine Tätowierung entspringt einer Laune, manchmal einer Bierlaune, die man am nächsten Morgen bereits bereut.
Jemand der dagegen laut und deutlich kundtut, er höre Stimmen in seinem Kopf, die ihn zum Kampf für den Islamischen Staat aufrufen, sind viel ernster zu nehmen als Körperschmuck, (den man sich irgendwann wieder wegwünscht). Wenn in deinem Umfeld jemand beginnt, so zu reden, dann hast du Grund zur Besorgnis. Dann musst du aktiv werden. Dann kannst du auch gern anrufen.

„Siehe, ich gebe euch die Macht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch irgendwie schaden. Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen in den Himmeln angeschrieben sind.“ (Lukas 10,19-20).

Freitag, 6. Januar 2017

Die Helden erwachen

„Willst du dich aber vor der staatlichen Macht nicht fürchten, so tue das Gute. [...] Wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst, denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut.“
Römer 13,3-4.

Im ersten Post des Jahres habe ich noch die Verwirrung der Politik bedauert, und dass die Justiz bei kriminellen Asylanten so lasch daherkommt, (man denke an die Horden, die in Köln an Silvester 2015 Frauen sexuell belästigten, den sogenannten Nafris, von denen kaum eine Handvoll für ihre Untaten abgeurteilt wurde—so wenige, dass sich diese Herrschaften diesmal zum Jahreswechsel in Regimentsstärke in Köln eingefunden haben. Zu befürchten haben sie ja nichts).
Nun lese ich beim BR, dass ein Richter in Schweinfurt (!) doch tatsächlich mal klare Kante gezeigt hat.
Was geschah?
Ein 20-jähriger Algerier, (und somit tatsächlich wieder ein Nordafrikaner), verletzte einen anderen Asylanten in einem der hiesigen Lager. Den Sicherheitsdienst bedrohte er, sodass dieser die Polizei zu Hilfe rief. Einem der ihn verhaftenden Polizisten rammte er den Ellbogen ins Gesicht. (Ellbogenschläge und -stöße zum Kopf sind im sportlichen Wettkampf, etwa im Ju Jutsu, wegen ihrer großen Gefährlichkeit verboten; sie disqualifizieren einen Kämpfer, der sie anwendet).
Der Staatsanwalt legte sich mächtig ins Zeug und schon am nächsten Tag (!) entschied der zuständige Richter, diesen Ganoven für fünf Monate einzusperren. Ich halte diese Entwicklung für erfreulich, zumal es sich um kein unbeschriebenes Blatt handelte.

Natürlich ist die Mehrheit der Asylanten friedlich, das muss man immer wieder betonen. Die sind froh, es bis nach Deutschland geschafft zu haben. (Welches Land auf der Welt behandelt sonst noch die Fremden besser als die eigenen?) Doch es ist halt so wie mit den Äpfeln: Wenn eine ausreichende Anzahl von ihnen fauligen Geruch verbreiten, traut man zum Schluss der ganzen schönen Kiste nicht mehr. Das hat dann nichts mit Vorurteilen, sondern mit Erfahrungen zu tun, die man sich sparen möchte.
Schön, wenn sortiert wird.

„Bedrängnis und Angst über die Seele jedes Menschen, der das Böse vollbringt, [...] Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, [...] Denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott.“ (Römer 2,9-11).

Donnerstag, 5. Januar 2017

Jesus liebt Asien

„Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“
Matthäus 28,19-20.

Soeben hörte ich von unserem Freund Jonathan B. aus Amerika. Er leitet ein Missionswerk, das schon seit vielen Jahrzehnten erfolgreich in Fernost tätig ist. (Soweit ich weiß haben es seine Großeltern gegründet). Er schreibt, weil wir sein Werk am Ende letzten Jahres mit einem nicht ganz kleinen Betrag gesegnet haben. Er kaufte damit Studienbibeln, die er an arme Landprediger, die oft überhaupt keine Bibel haben (von ihren Gemeindemitgliedern ganz zu schweigen), verteilt hat.
In C. herrscht Erweckung, hunderttausende kommen jeden Monat zum Glauben an den Herrn, was den Leuten von der Partei nicht immer gefällt. Und so kommt es, dass mit Beginn diesen Januars bestimmte Gesetze, religiöse Organisationen betreffend, zu greifen beginnen, was für unseren Freund eine Herausforderung darstellt. Doch da er zwar harmlos wie eine Taube, aber auch listig wie ein Fuchs ist, wird seine Arbeit wohl ungebrochen weitergehen können.
Überraschungen gibt's natürlich immer wieder, damit muss man leben. (Vor mir stand in C. auch schon mal mitten in der Predigt plötzlich ein gestrenger Uniformierter; der wurde seinerzeit höflich hinauskomplimentiert). So ist es bei seiner letzten Reise zweimal vorgekommen, dass seine Gottesdienste von Mitgliedern der einflussreichen Sekte "Eastern Lightning" gestört wurden. Deswegen sind Bibeln so wichtig: Damit die geistlichen Leiter dort diesen Sektenleuten etwas zu erwidern haben. Denn Jesus rettet, und kein Blitz aus dem Osten.

Jonathan sagt allen danke, die mit Sachen oder Spenden zum Herbstbasar beigetragen haben und so diese Bibellieferung ermöglichten. Ich schließe mich an: Vergelt's Gott.

„Daher, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überreich in dem Werk des Herrn, da ihr wißt, daß eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist.“ (1. Korinther 15,58).

Mittwoch, 4. Januar 2017

2016: paradox. 2017: Noch doller?

„Die einen nun schrien dies, die anderen jenes; denn die Versammlung war in Verwirrung.“
Apostelgeschichte 19,32.

Am Anfang eines neuen Jahres fragt man sich gern, was es bringen wird. Dabei lohnt sich ein kleiner Blick zurück nach 2016. Denn jenes Jahr war voller Paradoxe, und so könnte es weitergehen.

Gleich zu Anfang wurden in Köln mehr als 1000 Frauen von großteils nordafrikanischen Männern übelst belästigt. Sowas gab's in dieser Größenordnung noch nie. Politik und Polizei wiegelten zunächst ab, bis der Korken doch aus der Flasche sprang. Nun lese ich in der „Welt“, dass dieses Jahr 2000 „Nafris“ unterwegs nach Köln waren.
Wozu?
(Tipp: Merkt die Politik nicht, dass es sich hier um eine Herausforderung der Polizei, eine Machtdemonstration, handelt? Die haben keine Angst vor der deutschen Justiz. Was soll der Bürger davon halten?)
Als der schüchterne Salomo den Thron in Jerusalem bestieg, war er jung und unerfahren. Niemand nahm ihn so richtig ernst.Bis sich einige wirklich total daneben benahmen und er sie bestrafen musste. Er ermannte und griff durch. Das Resultat? „Und das Königtum war in der Hand Salomos fest gegründet.“ (1 Könige, 2,46). Er herrschte 40 Jahre und das Land hatte Ruhe.
Natürlich sind unsere Richter nicht alle Salomo. Die fürchten sich vor der Macht der Clans. Und doch hat der Herr bestimmt irgendwo einen, der sich nicht fürchtet.
Ich bete für diesen kommenden Arbeiter im Erntefeld.

Dann verabschiedeten sich die Briten aus der Europäischen Union—nicht die charmanten griechischen Pleitiers, die Briten! Die, die uns nichts kosten.
Persönlich bin ich froh darum, denn so ist gewährleistet, dass nicht ganz Europa im Einheitsbrei versinkt, sondern sich doch noch einem gewissen Wettbewerb um Standortvorteile stellen muss. Ich leite meine Haltung aus 1 Mose 11 ab, wo Gott die Völker aus Nimrods Einheitsstaat entließ, indem er ihre Sprachen verwirrte.

Dann wurde der Nichtpolitiker und schamlose Reality-TV-Star Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten und nicht die schamlose ehemalige Außenministerin Clinton, deren Stiftung noch von den fragwürdigsten Spendern Geld annahm. (Das deutsche Umweltministerium zum Beispiel zahlte dort Millionen ein). Doch der Mann ist ein gewiefter Geschäftsmann, was die Börsen bereits wohlwollend zur Kenntnis nehmen, (indem sie von Rekord zu Rekord eilen). Die Christen und Israel atmen auf, da von ihm Wohlwollen und nicht wie von Obama und Clinton Feindseligkeit ausgeht.
Das muss man ihnen lassen: Die Amis bringen immer wieder fertig, sich zu erneuern. Diese Staatsform der Demokratie hat was für sich. Sollten wir bei uns hier auch einführen.

Jesus ist in gewisser Weise auch ein Demokrat, obwohl er eigentlich ein König ist: Denn niemand wird in den Himmel gekidnappt. Man wählt Jesus freiwillig zum Herrn seines Lebens.
Oder man lässt es.
In diesem Fall bleibt der außen vor. Er zwingt einen nicht unter seine Knute. Jeder, der in den Himmel kommt, hat Jesus demokratisch gewählt. (Die Entscheidung fällt allerdings nicht schwer, bedenkt man die Alternative).
„Das ist das Wort des Glaubens, das wir predigen, daß, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, daß Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.“ (Römer 10,8-9).