Sonntag, 28. Juni 2009

Der Tod und die Mädchen

Der Tochtermord an einer fünfzehnjährigen Türkin in Schweinfurt war natürlich auch Thema in Unterhaltungen in der Gemeinde heute morgen. R.G. aus dem CGZ kannte den Täter. Er hatte sie engeladen, mal mit in die Moschee zu gehen. Sie sagte zu--wenn er zuvor mal mit ins CGZ käme.
R. mußte nie mit in die Moschee.

Apropos tote Frauen: die Protestbewegung in Iran hat nun eine Märtyrer-Ikone. Neda Agha-Soltan wurde von einem Bassidsch-Milizionär der Regierung erschossen und verblutete vor laufender Kamera. Es bleibt zu hoffen, daß durch ihren weltweit beachteten Tod der Druck auf die iranische Führung so zunimmt, daß es Neuwahlen gibt. Vielleicht kracht ja auch das ganze Mullahstaatskonstrukt in sich zusammen und Persien erhält eine freiheitliche Ordnung. Was würde das für seine Atombomben bedeuten?

Ich weiß von Freunden in der Türkei, daß sich im Osten des Landes Massen von Iranern, die aus welchen Gründen auch immer über die Grenze kommen, zu Jesus bekehren--aus freien Stücken und beinahe ohne Zutun der wenigen Christen, die es dort gibt. Der Herr ist da erstaunlich aktiv. Es gibt auch hierzulande iranische christliche Gemeinden.
Gott segne sie.

Michael Jackson ist auch tot.
Es wurde prominent gestorben diese Woche.

Samstag, 27. Juni 2009

Fünfzehn Jahre Leben

Noch vor einigen Jahren war der Presse zu entnehmen, Schweinfurt und Umgebung, (hier befindet sich das CGZ), haben die höchste Kriminalitäts- und Arbeitslosenrate von ganz Bayern. Das hat sich inzwischen wohl geändert. Ein Polizist, den ich in der Dienststelle mal darauf ansprach, wollte das nicht mehr bestätigen.

Doch es geht zuweilen immer noch rund hier. Es wird schon mal scharf geschossen. Oder gestochen.

Letzten Mittwoch um ca. 3.30 Uhr morgens erstach ein türkischer Dönerbudenbetreiber seine schlafende Tochter mit Dutzenden von Messerstichen.
Sie wurde fünfzehn Jahre alt.
Fünfzehn.
Die Gymnasiastin besuchte eine reine Mädchenschule, (das OMS), und trug Kopftuch. Doch sie starb, weil "seine Tochter nicht den muslimischen Weg mitgehen wollte“, erklärte ein Polizeisprecher in Würzburg.

(Und da zweifeln manche an der Existenz des Teufels).

Offenbar hatte sich das Noch-beinahe-Kind vom Islam entfernt. Wie jeder Mensch war sie auf einer geistlichen Reise, auf der Suche nach Wahrheit. Da kann es schon mal vorkommen, daß man sich momentan jenseits der tradierten Vorstellungen der Eltern wiederfindet. Suchen ist keine Sünde. Und Jesus verheißt: Wer sucht, findet. Das braucht bei manchen Zeit. Gott gestattet uns dafür 70 bis 80 Jahre.
Die Suche dieses Mädchens wurde kurzgeschlossen.
Sie wird sich nie mehr für Jesus entscheiden.
Sie ist tot.

"Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte!" Lukas 10, 2.

Von Montag bis Freitag nächster Woche beten wir täglich von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr in der Gemeinde für die Haßfurt-Evangelisation. Wer mitbeten will, ist eingeladen.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Worauf guckst du?

Neulich erreichte mich eine Zuschrift, in der es in etwa hieß: "Bet für mich! Mir folgt einer, der alles gegen mich aufbietet." Gemeint war ein Dämon, der dem Betreffenden in der unsichtbaren Welt Schwierigkeiten macht.
So denken viele.
So ist es auch, wenn man's genau nimmt. Die Bibel sagt, die Welt ist voller Teufel und wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Fürstentümer und Gewalten, Weltbeherrscher der Finsternis, und so weiter. (Epheser 6).

Dieser Kampf findet jedoch hauptsächlich in unserem Kopf statt, denn der Teufel ist ein Verführer. 2 Korinther 10, 4. Er sieht seine Hauptaufgabe darin, uns weiszumachen, Gott wäre in Wirklichkeit gar nicht so gut, wie er immer behauptet. Er sei schwer zufriedenzustellen, launisch und distanziert.

In Philipper 4, 8 heißt es dagegen, wer dem Guten, Schönen, Reinen gedanklich nachhängt, mit dem wird der Gott des Friedens sein. Wenn ich also Frieden haben will, dann muß ich auf die guten, reinen und schönen Verheißungen Gottes blicken, ("auf Jesus schauen").

Es folgt uns wirklich ständig einer, der alles für uns aufbietet: Gott. "Der HERR ist dein Hüter, der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand." Psalm 121, 5.
Er ist Tag und Nacht damit beschäftigt, uns in eine Position zu manövrieren, in der wir sämtlichen Segen erhalten, den er für uns hat. Dazu braucht er jedoch unsere Kooperation: "Sinnt auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist." Kolosser 3, 2. Droben sind Vergebung, Liebe, Friede, Freude, Gesundheit, Gerechtigkeit, usw. Auf der Erde sind der Teufel und seine Brut. Die sollen wir tunlichst nicht beachten. Wir müssen dazu unser Denken disziplinieren. Gott braucht unseren unbeirrbaren Glauben an seine Güte und Liebe:

"Fürchten wir uns nun, daß nicht etwa - da die Verheißung, in seine Ruhe einzugehen, noch aussteht - jemand von euch als zurückgeblieben erscheint.
Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen [den Israeliten]; aber das gehörte Wort nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, sich nicht mit dem Glauben verband.
Wir gehen nämlich in die Ruhe ein als die, die geglaubt haben."

Ruhe ist Gottes Wille für dich: Seelenruhe, Gesundheitsruhe, finanzielle Ruhe, Familienruhe, Ruhe auf der Arbeit. Ruhe. Die Abwesenheit von Kampf und Streß.
Doch wenn du nicht glaubst, daß Gott dich liebt und mit dir ist, dann bleibt diese Ruhe nur ein Wunschtraum. Du wirst ständig kämpfen müssen.

Dienstag, 23. Juni 2009

1. Thess. 2

Habe heute ein zweites, überarbeitetes Kapitel meines Kommentars zum Ersten Thessalonicherbrief online gestellt. Wer an einer Vers-für-Vers-Auslegung dieses Briefs interessiert ist, kann da gern mal reinschauen. Steht unter www.jchristus.de auf der Audio-Seite.

Montag, 22. Juni 2009

Slouching toward Gomorrah

E.S. aus unserer Gemeinde war auf dem "6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge" in Marburg, auf dem auch Experten über die Identitätsentwicklung von Mann und Frau referierten. Sie erzählte von interessanten Erlebnissen.

1000 Kongreßteilnehmer sahen sich 1000 Demonstranten aus der organisierten Homo-Szene gegenüber, die die Veranstaltung verhindern wollten. 1000 (!) Polizisten sorgten für Sicherheit, berichtete E.S.
Die Demonstranten hatten Slogans wie "Hätt' Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben" und "Jesus, du Opfer!" Dutzende Kirchen und kirchliche Gebäude wurden beschmiert, etwa mit der Karikatur eines gekreuzigten Schweines.
Das Feindbild dieser Szene ist nämlich der "evangelikale" (bibelgläubige) Christ.

Ist es wieder einmal soweit?
Gibt es wieder Redeverbot für Christen, die die Bibel zitieren?
"Bedrängnis entsteht um des Wortes (Gottes) willen." Matthäus 13, 21.

Nun haben sich etliche Hundert konsternierte Bürger in einer Erklärung „Für Freiheit und Selbstbestimmung“ zusammengetan, unter ihnen der vormalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Prof. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde und viele andere Prominente. In dieser Erklärung werden die totalitären Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände kritisiert und für Redefreiheit plädiert.
Immerhin.

Wortlaut der Erklärung hier: http://www.medrum.de/?q=node/2448
Bilder hier: http://www.blog.pro-medienmagazin.de/2009/05/22/fotos-von-der-demonstration-gegen-den-aps-kongress-in-marburg/

Mittwoch, 17. Juni 2009

Gottes Geist: Dein Berater

"Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.
Dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist."
1. Korinther 12, 7-8.

Gestern hat mich folgendes Zeugnis erreicht, das ich auch gern weitergebe:

"...Wir haben seit wir hier eingezogen sind das Problem eines feuchten Kellers... jetzt wurde es aber richtig schlimm: das Wasser kam durch die Wand und zwei Stufen der inneren Kellertreppe waren bereits mit Wasser vollgesogen! ich wurde langsam panisch... T. und ich waren beide ratlos- und die Lösung sollte bitte preisgünstig sein... (gleich nach dem Einzug hatten wir einen Rohrbruch und mußten draußen mit dem Minibagger aufgraben...)Wir hatten also schon mal nach einem Klempner Ausschau gehalten...und ich hatte gedanklich schon den Gutachter kommen lassen...
Seufz-
Beim Kindfüttern habe ich dann Gott gebeten, mir durch seinen hl. Geist zu zeigen, wo bei uns das Wasser reinkommt... und habe gewartet... da hatte ich einen Eindruck : Die Regentonne draußen ist nicht dicht- das Regenwasser das du sammeln willst fließt in den Boden und geht alles an diese eine Hauswand- da kommt das Wasser her.
Schluck. ich also sobald möglich raus und geschaut: Fazit: die Tonne war offen, kein Tropfen Regenwasser drin und das Fallrohr offen: es hatte die letzten Wochen ja oft geregnet. und der Behälter (der mehr als 1000l Wasser fasst) hätte voll sein müssen... habe gleich alles zu gemacht.
Die Treppe ist wieder trocken und alle Wände auch. Jesus ist auch im Häusles-besitzer-berater-business Hahaha! Danke Jesus! ... A.B."

So ist der Herr.

Dienstag, 16. Juni 2009

Zugabe

Was ich im letzten Post zu erwähnen vergaß:

Die Zahlung ans Finanzamt hätte die Ferienplanung der Familie M. über den Haufen geworfen. Doch schon vor dem Erlaß der Steuer war der Besitzer eines Hauses in Spanien auf Jorge zugekommen und hatte ihm angeboten, dieses Haus in den Ferien drei-vier Wochen nutzen zu können. (J. war neulich in Barcelona gewesen, wo er bei einem Praise-Konzert mitgewirkt hat und wo er diesen Herrn kennengelernt hat).
Der Mann macht irgendwas richtig.

"Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade."
Jakobus 4, 6.

Und am 4. Juli veranstaltet das CGZ mit Jorge + Band, mir und Stefan Nüßlein eine Gospel Praise Night in Stefans Heimatstadt Haßfurt, aus der nicht wenige Mitglieder des CGZ stammen. Stefan ist Gründungsmitglied des CGZ und langjähriger Vorsitzende des CVJM in Haßfurt. Sein Bruder Rainer, (viele von uns kennen ihn), ist ein erfolgreicher Pastor in Salzburg, Österreich.
Nun trat ein Sponsor auf mich zu, der die Miete für die Rathaushalle in HAS übernimmt. Einfach so! Haßfurt shall be saved.

Wir freuen uns.

Geben und Nehmen

Die Praise Night am Samstag war prima. Manche fahren sechzig und mehr Kilometer (einfach), um an diesen Abenden dabeizusein.

Wir hören dann u.a. Erlebnisberichte, und es ist immer gut, zu hören, was Gott so alles tut.

Unser Bandleader Jorge und seine Frau Manu hatten ein super Zeugnis. Sie baten mich, es öffentlich zu machen: Ihre Steuerberaterin hatte sie darauf hingewiesen, daß eine Zahlung von rund 3000,- EUR ans Finanzamt ins Haus stünde, Geld, das sie so nicht hatten.

Nun muß man wissen, daß Jorge und Manu in all den Jahren, in denen ich sie kenne, (das sind auch schon wieder rund zehn), immer treue Geber waren. Sie haben das Werk Gottes stets aus freien Stücken finanziell unterstützt. Sie glauben die Verheißungen, die Gott zu diesem Thema macht, wie zB diese: "Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruß oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk." 2 Korinther 9, 7+8.

Ohne Verdruß geben zu können ist ja für manche so leicht wie für die lila Kuh das Eierlegen. Manche geraten gar in eine Art Raserei bei dem Thema.
Doch man kann nicht Gott dienen und dem Mammon.

Nun erwartete die M.s also eine Riesenforderung des FAs.
Letzten Donnerstag rief jedoch die Steuerberaterin bei den M.s an und konnte es kaum fassen: Der entgültige Steuerbescheid sei da und das Finanzamt erlasse den M.s die Forderung. Glory! Es gäbe für '08 sogar eine Rückzahlung.

In den Wochen davor hatte J. bereits eine Lohnerhöhung von 200,- EUR bekommen.

Ich finde das wunderbar.
Mich erinnert das an den römischen Hauptmann Kornelius, dem der Engel sagte: "Deine Gebete und deine Almosen sind hinaufgestiegen zum Gedächtnis vor Gott."

Gebete und Almosen...
Gott gedenkt beider.

"Wer über den Geringen sich erbarmt, leiht dem HERRN, und seine Wohltat wird er ihm vergelten." Sprüche 19, 17.

Freitag, 12. Juni 2009

Krücken, die Dritte

Mitarbeiterin M.L. kam vor wenigen Wochen Sonntags plötzlich mit Krücken an. Ihr Knie war lädiert. Diagnose: Meniskusinnenriß, eine Angelegenheit, die eine Operation erforderte. Termin wurde festgesetzt.
Etwas später sagte M. die OP wieder ab, denn sämtliche Schmerzen und Beschwerden waren verschwunden. Sie konnte wieder problemlos Treppen steigen und autofahren. Die Krücken waren überflüssig geworden.
Was war geschehen?
Für sie war gebetet worden und Gott hat sie geheilt: "Betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung." Jakobus 5, 16.

Manche Zeitgenossen fragen dann immer ganz aufgeregt: Wer hat gebetet?
Nun ja. In M.s Fall mehrere: der Montagsgebetskreis, der Haßfurter Hauskreis am Dienstag, ich am Sonntag, meine Frau und noch jemand am darauffolgenden Sonntag...
Ist es wichtig, wer betet, solange im Glauben gebetet wird? "Das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten." Jakobus 5, 15. M. wurde im Dunstkreis der Gemeinde geheilt, wenn man so will. Jesus hat sie gesund gemacht. Das zählt. Ohne einen Erhörer wäre alles Gebet nur heiße Luft.

Der ein oder andere mag fragen: Geht das mit den Heilungen immer so schnell?
Schön wär's.
Ich denke an eine Frau in ihren Sechzigern, die größte Schmerzen im ganzen unteren Bewegungsapparat hatte. An einem Sonntag war eine schöne Heilungssalbung da. Ich betete--und sie konnte danach ohne Probleme in die Hocke bis zum Boden und selbständig wieder aufstehen. Das war vorher undenkbar gewesen.
Tags darauf waren die Schmerzen wieder da. Doch nun konzentrierten sie sich nur mehr auf eine bestimmte Stelle in der Hüfte. Inzwischen ist auch hier große Besserung eingetreten, so daß die Beschwerden nur noch minimal sind.
Auch das gibt's.

Wenn's sofort passiert, ist's ein Wunder, wenn's ein wenig dauert, eine Heilung. Fest steht: "Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten." Matthäus 8, 17.

Am Samstag ist um 19.30 Uhr wieder Praise Night im CGZ und wir, (Stefan N. und ich) werden auch für die Kranken beten. (Unser Freund und Partner Werner S. ist dieser Tage Sprecher in Veranstaltungen und Chaptern der Geschäftsleute des Vollen Evangeliums).

Sonntag, 7. Juni 2009

Atheismus und grüner Käse

"Der Tor spricht in seinem Herzen: "Es ist kein Gott!""
Psalm 14, 1

In Anlehnung an die Kampagnen in England und anderswo charterte eine Gruppe Atheisten einen Bus, mit dem sie nun in Deutschland herumfahren und verkünden, daß es Gott "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nicht gibt. (Typisch deutscher Satz).

Eine Gruppe Christen hat das Konzept übernommen und tourt ebenfalls--und erfährt mehr Zuspruch als die Gegner Gottes. Consultant E.S. hat mir einen interessanten Link hierzu zukommen lassen. Hier ist er:

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/wenn-der-mond-aus-gruenem-kaese-ist.html

Samstag, 6. Juni 2009

Super Abend

"Der HERR hat sich einen Mann gesucht nach seinem Herzen, und der HERR hat ihn zum Fürsten über sein Volk bestellt." 1 Samuel 13, 14

Was macht uns angenehm vor Gott?

Gastsprecher Ed Traut sprach am Donnerstag vor vollem Haus und vielen Gästen. Er predigte über obige Schriftstelle und Gehorsamsschritte im Glauben, die uns vor Gott zu bewährten Menschen machen. David war ein Mann nach dem Herzen Gottes, obwohl er offensichtlich nicht vollkommen war, wie die Sache mit Bathseba zeigt.
Was Gott an David gefiel, war seine Fähigkeit zum Gehorsam. Saul hingegen wurde wegen seiner Eigenmächtigkeiten verworfen.
David ist ein Vorläufer und Symbol für Jesus, der von sich sagt, "Der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich allezeit das ihm Wohlgefällige tue." Johannes 8, 29. Jesus war ein Mann des Gottesgehorsams.
Sind wir Gott gehorsam? Leben wir auf der Höhe unserer Erkenntnis?

Danach hatte Ed ermutigende prophetische Worte für uns als Gemeinde, sowie einzelne, die er herauspickte. Es ist bemerkenswert, wie sehr er den Nagel auf den Kopf trifft, obwohl er die Leute gar nicht kennt.

Ed würde nächstes Jahr extra für uns seinen Tourplan um eine unserer Bibelschulwochen herum planen, so daß wir mehr von ihm haben.
Wir freuen uns und schauen in den Kalender.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Ed Traut

"Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer."
Epheser 4, 11

Jesus hat der Gemeinde fünf predigende Dienstgaben gegeben. Wir kennen heute vielfach nur noch den Hirten, lat. Pastor, den Bibellehrer, und vielleicht noch den Evangelisten. Doch Apostel und Propheten?
Auch die gibt's noch. Doch sie sind dünn gesät.

Heute abend spricht Ed Traut aus Südafrika, bzw. Texas, im CGZ. Er ist definitiv prophetisch begabt.

Ich habe Ed vor rund zehn Jahren das erste Mal gehört, während einer Pastorenkonferenz des Bundes freikirchlicher Pfingstgemeinden, dessen langjähriger Präses Ingolf Ellßel während der Winterbibelschule unser Gast war. Ed sprach dort vor rund 2.000 Pastoren und beeindruckte mich mit seiner No-nonsense-Art, seiner klaren Bibellehre und den anschließenden prophetischen Worten, die er natürlich nur für eine Handvoll der Anwesenden haben konnte, weil's einfach zuviele waren. (Ich war nicht darunter).

Ich habe mich danach bemüht, ihn mal als Sprecher zu gewinnen, was mir 2003 endlich gelang. Irgendwie hat's zwischen uns geklickt, und in den folgenden Jahren war er stets mindestens einmal im Jahr da. Bis auf das letzte, in dem das CGZ in größere Räume umzog.

Heute abend ist's wieder mal soweit. Laß dir diesen Dienst nicht entgehen: Komm vorbei.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Think straight

"Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene."
Römer 12, 2

Viele Menschen, vermutlich die meisten, sind unzufrieden mit sich selber. Sie sehnen sich nach dem Eingreifen einer Macht, die größer ist als sie selber, die es gut mit ihnen meint und die sie irgendwie in ein akzeptables Wesen verwandelt.

Die meisten Menschen erkennen intuitiv, daß eine unsichtbare ordnende Hand in der Welt wirksam ist. Wir können uns dieser "Hand" bewußt ausliefern, indem wir Gott in unser Leben einladen.
Jesus verwandelt uns, wenn wir ihn lassen. Doch wir müssen an dieser Verwandlung mitarbeiten, indem wir unseren Sinn erneuern, d.h., indem wir uns auf seine Sichtweise der Welt einlassen und seine Gedanken über uns übernehmen.
Unser Denken muß sich ändern, bevor sich unsere Realität ändert.

Die "Welt" ist von Grund auf negativ eingestellt. Ihre Ängste verzerren oft ihre Wahrnehmung der Realität.
Der einzige, der über die Realität kompetent Auskunft geben kann, ist Gott, und seine Sicht der Dinge ist grundsätzlich positiv; Jesus ist ein Erlöser. Erlöser sind nie niedergeschlagen. Erlöser sind der Definition nach Sieger, die ihren Sieg anderen zugutekommen lassen.

Denke folgendes über dich:
"Alles vermag ich durch den, der mich stark macht, Christus." Philipper 4, 13.
"In allem sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat." Römer 8, 37.

Ist doch schon mal ein guter Anfang.

Dienstag, 2. Juni 2009

Pespektive

Manche können sich über eine 100 EUR-Lohnerhöhung ärgern.

Wie's das gibt?

Das kann passieren, wenn der Chef dem pflaumigen Kollegen nebenan eine Erhöhung von 200 EUR gewährt. Der grinst dann hämisch und manche ärgern sich.
Objektiv hat sich nichts geändert: es gibt mehr.
Geändert hat sich nur die Perspektive.

Manche müssen auf ihre Perspektiven achten, damit sie die zahlreichen Gründe zur Freude, die es um sie herum gibt, nicht einfach ausblenden und dauerhaft unglücklich werden.

Das kann man natürlich auch mögen.

Elia lief einst 40 Tage, (sechs Wochen!), in der Wüste umher und badete in Selbstmitleid. (1 Könige 19). In dieser Zeit sprach Gott nicht zu ihm. Erst als er sich selber ein wenig vergaß, sich an den Horeb (Sinai) begab und Gott suchte, sprach der Herr zu ihm. Der wies den Trübsalbläser auf die zahlreichen Gründe, sich zu freuen hin. Elia war doch nicht der einzige im gelobten Land verbliebene Gläubige: 7000 andere gab es noch in Israel, die sich nicht vor dem Baal gebeugt hatten und nun auf Elia warteten, der ihnen Gottes Wort sagen sollte.

Gott rückte Elias Perspektive gerade.

Frösche nehmen nur wahr, was sich bewegt. Alles um sie herum, das sich nicht bewegt, wird ignoriert. Wir können unserem Ärger nicht erlauben, vor unserer seelischen Nase herumzubrummen wie eine grüne Pferdefliege.
Wir sind keine Frösche.
Zufriedenheit und Freude findet man, indem man auf den Segen schaut, der einen umgibt.
Der Rest erledigt sich dann fast von alleine. Denn Fliegen surren von selbst davon, wenn's keinen Mist mehr gibt, der ihnen gut riecht.

Montag, 1. Juni 2009

Das Rosenbett

Frust entsteht, wenn wir Dinge erwarten, die Gott nie verheißen hat.
Ein Rosenbett zum Beispiel: Perfekte Umstände.

Jesus sagt in Lukas 17, 1: Es ist unmöglich, daß nicht Verführungen, (Probleme, Versuchungen, unperfekte Umstände) kommen." Er sagt aber auch, "Wehe dem, durch den sie kommen," was andeutet, daß nicht Gott sie schickt.

Immerhin.

In Johannes 16, 33, wird's besser. Dort heißt es, "In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden."
Man kann trotz Bedrängnis guten Mutes sein, denn wenn man mit Gott geht, dann wird sich die Bedrängnis über kurz oder lang dem Willen Jesu beugen. Gott hat uns langfristig zum Triumph bestimmt.

Das ist gute Nachricht.