Montag, 31. August 2009

Weicht von mir...?

Ich greife nochmal Matthäus 7, 22 auf:
"Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!"

Wer sind diese Leute, die sich in ihren Taten auf Jesus berufen, die aber von ihm verworfen werden?

Sie sind keine Christen, sie waren auch nie welche, denn Jesus sagt, "Ich habe euch nie gekannt." Abgefallene Christen hat er immerhin mal gekannt.

Hier ist vielmehr die Rede von Esoterikern, New Age-Anhängern, Weißmagiern, Reiki-Praktikern, usw., die denken, ihre Kräfte kämen auch irgendwie von Gott.
Viele dieser Leute sind liebenswürdig und nett. Manche sind sanftmütiger als mancher Christ, den ich kenne. Manchmal sind sie Suchende. Sie haben nichts gegen Gott, oft nicht einmal was gegen Jesus, (obwohl sich an dem stets die Geister scheiden). Doch der Kern ihrer Lehren ist unbiblisch und das Wesen Jesu ist ihnen fremd.

Ich will das an einem Beispiel zeigen:

E.H. kennt jemanden, deren "Gebete" oft blitzschnell erhört werden. Etwa so: Sie wünscht sich, sagen wir, ein paar von diesen Crocs-Plastikschuhen. Im Schwimmbad kommt sie aus der Umkleidekabine und sieht in der Nähe ein Paar solcher Schuhe abgestellt.
Sie geht hinüber und stellt fest, die passen! Und geht damit davon!
"Gebet" erhört.

Jeder Christ merkt sofort: Hier hat eine falsche Religiosität Metastasen gebildet und nun wuchern die Sünden. Im obigen Fall die des Diebstahls.

"Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist."
Matthäus 7, 21.

Der Wille des Vaters besteht zunächst einmal darin, Jesus als Erlöser anzuerkennen.
Jesus will dich exklusiv für sich haben. Er will dich nicht mit außerchristlichen Lehren und Praktiken teilen, die dir zwar Status und Macht verleihen, deine Seele aber nicht retten können.
Das kann nur sein Blut.

Lad' ihn ein in dein Leben und schau, was passiert...!

Sonntag, 30. August 2009

Gold und Katzensilber

Einer der erschütterndsten Sätze im ganzen Neuen Testament ist dieser, (Jesus spricht hier vom Endgericht):
"Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter."

Menschen weissagen, treiben Dämonen aus und tun Wunder, und denken dabei, ihre Kräfte kämen von Gott. Doch er sagt, er hat sie nie gekannt.

Mit diesen Leuten sind natürlich keine Christen gemeint, denn die kennt Jesus. Diese Verworfenen führen niemanden zu Jesus, wie christliche Evangelisten das tun. (Wer sie genau sind, finden wir wann anders heraus). Ich möchte nur folgendes festhalten: Weissagen, Dämonen austreiben und Wundertun sind sehr prestigeträchtige Tätigkeiten. Wer sowas kann, steht im Rampenlicht, hat Macht und genießt Ansehen.

Und genau hier liegt das Problem.

Wir halten mal fest, was diese Personen NICHT gesagt haben: "Herr, als dich hungerte, gaben wir dir zu essen, als du durstig warst, gaben wir dir zu trinken. Als du Kleider brauchtest, haben wir dir welche gegeben. Wir haben dich in unseren Mitmenschen gesehen und Zeit und Mittel dafür eingesetzt, ihnen den Nutzen zu mehren." (Frei nach Matthäus 25). Zeit und Mittel für unseren Nächsten einzusetzen ist in unserer Geiz-ist-dingsbums-Welt weit weniger populär als die Rampenlichtaktivitäten, (die auch nötig und wichtig sind).
Doch sie sind die Frucht, nach der Jesus sich im Durchschnittschristen sehnt.

Freitag, 28. August 2009

Schreck in der Abendstunde

Meine Frau und ich haben heute abend den Hund ausgeführt. Als wir zur Haustür hinauswollten, lag ein Umschlag von der Gemeindeverwaltung unseres Ortes im Briefkasten.

Wir entfalteten die Mitteilung und erschraken erstmal:
Die Rede war von bestimmten Gebühren, die vor Jahren und Jahrzehnten anfielen und vom Vorbesitzer unseres Hauses seinerzeit entrichtet wurden. Rechte und Pflichten am Grundstück waren beim Kauf auf uns übergegangen. Aufgrund gewisser Änderungen in kommunalen Sachverhalten verschickte die Gemeinde deswegen nun einen neuen Bescheid: Es errechnete sich ein Erstattungsbetrag.

Wir waren mit einem Schlag mehrere Tausend Euro reicher.

Nicht nur wir, alle Grundbesitzer unseres Ortes bekamen solche Erstattungsbescheide. Insgesamt wurde ein Millionenbetrag zurückgezahlt.

Wow.

Gottes Wege...
Ich weiß nicht, was meine Nachbarn mit dem Geld machen werden. Das geht mich auch nichts an. Wir jedenfalls werden etwas mehr als zehn Prozent davon hernehmen und in unsere Ortsgemeinde geben, (das CGZ). Darüber hinaus haben wir noch ein paar andere Projekte, die wir unterstützen wollen...
Dieser Segen kommt unverhofft. Wir werden nicht auf ihm sitzenbleiben. Für uns ist er ein Wunder Gottes. Wir werden Gott ehren, indem wir etwas davon weitergeben.

"Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages! Dann füllen deine Speicher sich mit Vorrat, und von Most fließen über deine Keltern."
Sprüche 3, 9-10.

Mittwoch, 26. August 2009

Wahlen und Bomben

"Hütet euch aber vor den Menschen!"
Matthäus 10, 17.

Nur eine kurze Erinnerung:
Unsere radikalmuselmanischen Zeitgenossen haben registriert, daß in Deutschland demnächst gewählt wird. Sie schafften, in Spanien eine ihnen genehmere Regierung herbeizubomben. Es ist beileibe nicht ausgeschlossen, daß die hier nicht etwas ähnliches versuchen werden.
Wenn es Anschläge in Deutschland geben wird, dann ist die logische Zeit dafür also jetzt.

Und es ist unsere Aufgabe das im Gebet zu verhindern:
"Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.
Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen."
1 Timotheus 2, 1-4.

Montag, 24. August 2009

Großes Aufatmen

Vor ein paar Wochen traf sich eine kleine Gruppe von Pastoren bei uns daheim, als das Telefon klingelte: Die schwangere Tochter S. unserer Mitarbeiterin C.D. blutete. Sie bat uns (und andere) um Gebet.
Wir beteten.
Und die Blutungen hörten an diesem Tag noch auf.
Großes Aufatmen.
Kurz darauf die nächste Nachricht: Nun ging eine große Menge Schleim ab.
Mütter (und meistens auch die Väter) wissen, daß der Muttermund mit einem Schleimpfropfen verschlossen ist. Wenn der sich löst, dann bedeutet das, daß der Muttermund sich öffnet, weil das Kind herauswill. Doch der Geburtstermin war noch viele Monate entfernt. Alle befürchteten eine Fehlgeburt.
Ein Arzt untersuchte die junge Mutter nun und stellte offziell fest, daß alles in Ordnung ist. Das Kind ist allen Anfechtungen zum Trotz wohlauf. S. und ihr Mann sind froh. Und C.D. freute sich gewaltig, als sie mir die Sache nun berichtete.

Ehre sei Gott.

Sonntag, 23. August 2009

33 Jahre, und dann das...!

"Du wirst's nicht glauben."
"Doch."
"Du wirst ES nicht glauben!"
"Doch!"
"Nein!!"
"Doch, tu ich!"

So in etwa verlief dieser Tage ein Gespräch zwischen unserer Mitarbeiterin F. und ihrer Freundin.
Was war passiert?

Vor zwei Wochen hatte F. mir ihre Freundin, die sie mit in den Gottesdienst gebracht hatte, vorgestellt. Die Freundin bekehrte sich und lud Jesus in ihr Leben ein. Ich hatte das Vorrecht, mit ihr zu beten.

Heute nun erzählte diese Freundin mir beim Kaffeetrinken, daß sie 33 Jahre lang unter geschwollenen Knöcheln, Füßen, usw. gelitten hätte, was ihr ständige Beschwerden und Scherereien mit ihren Schuhen beschert hätte. Sie habe zwar von F. gehört, daß im CGZ immer wieder Leute geheilt werden, doch so recht glauben habe sie das nicht können.

Diese Woche nun kam sie selber auf den Gedanken, Gott mal wegen ihrer Beschwerden anzusprechen. Sie betete selbst. Und der Herr heilte sie.
Sie war platt.
(F. nicht. Die glaubt an sowas).
Ihre Schwellungen sind verschwunden. Nun kommt sie ohne Probleme in ihre Treter und erfreut sich eines völlig neuen Gehgefühls.

Die Anschauungswelt dieser Frau "in den besten Jahren" wird gerade revolutioniert.
Von Jesus.

Samstag, 22. August 2009

Träume und Splitter

"Und danach wird es geschehen, daß ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch. Und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Greise werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen."
Joel 3, 1

E.S. ist zwar keine Greisin, sie hat aber trotzdem geträumt. Der Traum war von Gott.
Hier schreibt sie, was geschah:

"Hallo Gert,
ich bin vor fast drei Wochen ausgerutscht und dabei ist mir im rechten Fußgelenk ein Stück vom Knochen abgesplittert. Ich war zur Untersuchung im Krankenhaus, die haben mir einen abschwellenden Umschlag gemacht und gesagt, ich solle nach 5-6 Tagen wieder kommen. Der Splitter muss operativ mit dem Gelenk verschraubt werden.
Ich hatte einen Traum, in dem ich sah, wie sich der Splitter wie von selbst wieder ans Gelenk gelgt hatte.
Ich hatte aber den Eindruck, ich soll erst nach zwei Wochen zur Kontrolle und war dann am Dienstag - also genau nach zwei Wochen - wieder im Krankenhaus. Es wurden Röntgenbilder gemacht und der Chefarzt beurteilte die Bilder höchstpersönlich. Der Splitter war wieder genau da, wo er hingehörte. Er sagte dann, der Bruch müsse schon älter sein, nach zwei Wochen kann das gar nicht so aussehen. Er hat die Unterlagen gecheckt und war total verblüfft - ohne Operation und schon wieder geheilt.

herzliche Grüße

E.S."

Jesus ist und bleibt für immer derselbe. Und er sieht die Person nicht an. Was er für E. getan hat, kann und will er auch für dich tun.
Glaubst du das?

Freitag, 21. August 2009

Psalm 23 und 1 Thessalonicher 4

Während ich in diesen Tagen an einem Strand lag (und mich tatsächlich langweilte), hat unsere Mitarbeiterin Anne Henn eine ausgezeichnete Botschaft über Psalm 23 gehalten. Man kann sie sich unter www.jchristus.de anhören, wenn man will. (Vielleicht am Strand, falls einem dort langweilig ist).

Außerdem gibt es noch ein weiteres Kapitel meines (schriftlichen) Kommentars zum 1. Thessalonicherbrief, (Kapitel 4), zum Runterladen, zu finden auf der Audioseite von www.christliches-glaubenszentrum.de.

Enjoy.

Mittwoch, 19. August 2009

Der Pharisäer und der Esel

Es begab sich einmal, da trafen sich ein Esel und ein anonymer Schreiber, der anderer Leute Blogs im Internet mit unmöglichen Kommentaren zu verzieren suchte.

"Hoppla," sagte der Esel, "was bist denn du?"

Der unmögliche anonyme Kommentarschreiber wand sich ein wenig. Dann sagte er, "Ich bin ein Christ."

"So, so," sagte der Esel und zog die Augenbrauen hoch.

"Und was bist du," fragte der unmögliche anonyme Kommentarschreiber.

"Ich?" sagte der Esel, "Ich bin ein Pferd."

Samstag, 8. August 2009

Praise Night + Heilungsgottesdienst

"Preise den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht alle seine Wohltaten! Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten."
Psalm 103, 2-3.

M.W.s Mann K. ist vor geraumer Zeit von einer komplizierten Kniesache geheilt worden. Das gab M. eine gewisse Kühnheit, für komplizierte Kniesachen (k. K.) zu glauben. So bot sie der Mutter ihres Pflegekindes an, für deren k. K. zu beten.
Das taten der Haßfurter Hauskreis und Stefan N., der ihn leitet.
Seit jenem Donnerstag ist die Frau schmerzfrei.

Heute abend ist wieder Praise Night mit Gebet für Heilung. Stefan N. wird auch da sein und wird für die Kranken beten. Stefan S. macht ebenfalls mit.
(Zwei Stefans, zwei Meister: ein Malermeister und ein Bürgermeister).
Und ich.
Und Jorge und die CGZ-Band.

So verherrlichen wir Gott.

Freitag, 7. August 2009

Deine Quelle der Intuition

Die Beine fliegen, der Ball pfeift vorbei, der Rasen spritzt unter den Tritten der Kicker. Plötzlich knirscht's. Einer krümmt sich am Boden. Alle stehen um den Schiri und heben die Schultern, "Ich war's nicht," doch der alte Schiri weiß sofort, ob das ein Foul oder eine Schwalbe war und gibt Freistoß, oder auch nicht.

Ein vierzigjähriger Schiri pfeift besser als ein zwanzigjähriger.
Der alte hat die bessere Intuition.
Die muß ihm nicht angeboren sein. Vielmehr hat er, ohne es groß zu bemerken, sein Unterbewußtsein trainiert. Die Summe seiner vielen Erfahrungen befähigt ihn, in schwierigen Situationen aus dem Bauch heraus richtig zu entscheiden.

Man kann sein Unterbewußtsein absichtlich prägen. (Geprägt wird es sowieso).
Im Hebräerbrief--5, 14--heißt es, "Die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen."
Das Schlüsselwort ist "Gewöhnung."
Die Informationen, die du dir zuführst, prägen langfristig deine Anschauungen und somit dein Unterbewußtsein. Wenn du dir beständig Gottes Wort zuführst und es praktizierst, dann bist du irgendwann in der Lage, Gott bei der Arbeit zu erkennen, während andere die Stange im Nebel haben.

Gewöhnung.

Jesus sagt in Markus 4, 24: "Seht zu, was ihr hört."
Hörst du Gutes, wirst du zuversichtlich.
Hörst du Schlechtes, beginnst du zu zweifeln.
Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, prägt deine Überzeugungen und führt zu entsprechenden Taten.

Jesus sagt auch, "Seht zu, wie ihr hört" in Lukas 8, 18.
Wie schaut die Grundfärbung deiner Wahrnehmung aus?
Wenn du Post vom Finanzamt bekommst, fürchtest du dich dann? Oder freust du dich, weil das sicher irgend eine Erstattung ist?

Wir alle hängen manchmal ein wenig durch. Dann ist es wichtig, daß wir uns mit glaubensvollen Leuten umgeben. Paulus sagt in 1 Korinther 15, 33, "Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten."
Hebräer 10, 24 ermutigt uns deshalb, "Laßt uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern."

"Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens."
Sprüche 4, 23.

Dein Herz, dein Unterbewußtsein steuert dich, ohne daß du es verhindern kannst. Präge es deshalb beizeiten, damit es dir keine Streiche spielt.
Deine Ewigkeit hängt davon ab.

Donnerstag, 6. August 2009

Dein Unterbewußtsein regiert dich

"Trügerisch ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?"
Jeremia 17, 9

Die menschliche Unberechenbarkeit hat Jeremia beunruhigt. Er hatte erkannt, daß der Mensch sein Leben nur bedingt mit seinem Verstand steuert. Uns ist ja nur ein kleiner Abschnitt unserer eigenen Innenwelt überhaupt bewußt.
Es ist nämlich so:
Unser Unterbewußtsein legt Entscheidungen fest, unser Bewußtsein erfindet dann nur noch die passenden Gründe dafür.

Man kann sich etwas vornehmen. Doch wenn unser Herz dagegen entschieden hat, werden wir unseren Plan nicht durchziehen können.
Du nimmst dir zB zu Jahresbeginn vor, mäßiger zu essen. Doch wenn tief drinnen dein Herz drauf pfeift, ißt du am 2. Januar weiter wie gehabt--trotz besten Willens!

Auch Paulus hatte erkannt, daß der Mensch seinem Unterbewußtsein praktisch ausgeliefert ist. Er benennt das Dilemma des Sünders in Römer 7, 22-23: "Ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes. Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt."
Der durchschnittliche Mensch weiß, was gut und richtig ist, bringt es aber nicht fertig, das in jedem Fall auch zu tun. Sein Unterbewußtsein kommt ihm in die Quere.

Überzeugungen sind also hohl, wenn sie nur im Verstand und nicht im Herzen verankert sind.

Jesus selbst sagt in Matthäus 7, 21 sogar: "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen..."
Wenn ein Lippenbekenntnis allein nicht ausreicht, woran kann ich dann erkennen, ob ich überhaupt gerettet bin? "...sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist."
Taten sprechen also lauter als Worte. "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen."

Man kann offen sein für Gott, aber sich dessen überhaupt nicht bewußt sein. In diesem Fall wird Gott Himmel und Erde bewegen, um einen Verkündiger zu dieser Person zu bringen. Die offene Person hört das Wort von Jesus und bekehrt sich ohne weiteres. Die Bibel ist voll von Beispielen: die Hure Rahab, der Hauptmann Kornelius, der äthiopische Finanzminister...

Und man kann vorgeben, Gott zu lieben, aber ihm in Wirklichkeit mit jeder Faser seines Herzens widerstehen.
Die Hohepriester, die Jesus ans Kreuz brachten, gaben vor, um das Gesetz und den Glauben und den Staat besorgt zu sein. Doch selbst Pilatus durchschaute, daß sie ihn aus Neid überliefert hatten. (Matthäus 27, 18). Ihr Unterbewußtsein hatte sie auf Feindschaft festgelegt. Ihr Verstand erfand nun edle Gründe für ihre falschen Motive.

Zum Glück kann man sein Unterbewußtsein beeinflussen. Man kann--ja muß!--es prägen, denn es entscheidet für uns, wo wir die Ewigkeit verbringen werden.

"Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens."
Sprüche 4, 23.

Wie das geht?
Kommt noch.

Dienstag, 4. August 2009

Die menschliche Standardeinstellung

"Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlaß zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir! Denn es ist dir besser, daß eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird."
Matthäus 5, 29

Lese zur Zeit ein populäres Buch von zwei Professoren der Universität von Chicago. Die schreiben folgendes: Eine Gruppe von Ökonomiestudenten traf sich zum Abendessen bei einem Kommilitonen. Der stellte eine große Schale Nüsse auf den Tisch, als Appetizer vor dem Essen.
Die Schale leerte sich mit rasender Geschwindigkeit. Jeder faßte ständig nach. Alle waren dabei, sich den Appetit zu verderben. Der Gastgeber schnappte sich das Ding schließlich und stellte es in die Küche, außer Reichweite seiner Mitstudenten.
Die bedankten sich bei ihm, daß er die Nüsse fortgeschafft hatte!
Sie hatten erkannt, daß sie ihrem Appetit schadeten, waren aber nicht in der Lage, mit dem mampfen aufzuhören.

In einem anderen Versuch wurde Probanden im Kino kostenlos altes, quietschendes Popkorn in verschieden großen Behältern zur Verfügung gestellt. Alle aßen alles, obwohl es ihnen nicht einmal schmeckte.

Wieder andere bekamen Suppenteller vorgesetzt, die sich über einen Mechanismus selber nachfüllten. Die Leute aßen, bis sie platzten.

Die menschliche Standardeinstellung scheint zu einer gewissen Maßlosigkeit zu tendieren.
Für Jesus ist dies die Einstellung des Unerlösten.
Das zu wissen ist schonmal was wert.

Christen haben die Kraft, der Versuchung zu widerstehen.
Doch in Anbetracht des obigen Wortes, ist es wohl das beste, sich gar nicht erst an Orte der Versuchung zu vergeben. Zumindest bis man die Geistesfrucht der Selbstbeherrschung in ausreichendem Maß ausgebildet hat.
Freiheit von der allgemeinen Standardeinstellung ist was wunderbares.

Montag, 3. August 2009

Was zählt?

Habe nun des öfteren gehört, daß bei der Kommunikation die Gewichtung folgendermaßen aussieht:

Wir werden beeinflußt von

55-60% Körpersprache
30-38% Stimme
7-10% Inhalt des Gesagten

Ich habe nachgerechnet und überlege deshalb, ob ich bei der Live-Kommnikation in Zukunft nicht 47% mehr gestikuliere als bisher, 25% melodiöser rede und 78% weniger Inhalt bringe.

Bücher sind anders.
Beim Bücherlesen spreche ich zugegebenermaßen überhaupt nicht auf die Gestik des Kommunikators an. Auf seine Tonlage auch nicht.
Da zählt einzig der Inhalt.

Samstag, 1. August 2009

Drei Taufen: Recap


Habe neulich bei den Beiträgen über die Taufe vergessen, kurz zu erläutern, daß es derer drei gibt:

1. Die Taufe in den Leib Christi hinein.
"In einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden." 1 Korinther 12, 13.
Dies ist die erste und wichtigste Taufe.
Als wir uns für ein Leben mit Jesus entschieden und Christen wurden, machte Gott uns zu Zellen an seinem Leib, dem "Leib Christi," der weltweiten Kirche Jesu.

Es spielt keine Rolle, ob du katholisch oder evangelisch, Baptist oder Anglikaner, Pfingstler oder messianischer Jude bist. Der Leib Christi rekrutiert sich aus allen Konfessionen.
Doch deine Kirchenzugehörigkeit wird dich nicht retten. Das kann nur der persönliche Glaube an Jesus als Erlöser und Sohn Gottes. Wenn du nicht geistlich von neuem geboren bist, nützt dir das schönste Taufzertifikat nichts. "Denn in Christus Jesus hat weder Beschneidung noch Unbeschnittensein irgendeine Kraft, sondern der durch Liebe wirksame Glaube." Galater 5, 6.

Im weltweiten Leib Christi bist du eine Zelle und Jesus das Haupt.
In deiner Ortsgemeinde bist du ein Organ und der Pastor ist das Haupt. Die Ortsgemeinde bildet den Leib Christi im kleinen ab.
In deiner Familie bist eventuell du sogar das Haupt.

Weiter zur nächsten Taufe:

2. Die Wassertaufe.
Sie ist ein Symbol der ersten Taufe und bedeutungslos ohne Glauben. Jesus sagt: "Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden..."
Glaube und Taufe gehen miteinander.
"...wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden." Markus 16, 15.
Hier ist von Getauftsein nicht mehr die Rede. Ein Mensch wird also aufgrund seines Unglaubens verdammt werden, nicht, weil er nicht getauft ist.

Es gibt noch eine Taufe:

3. Die Geistestaufe
Sie ist die Tür zum Übernatürlichen. Jesus verhieß seinen Jüngern: "Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist." Apostelgeschichte 1, 8.
Zu Pfingsten wurde der Heilige Geist auf die Gemeinde ausgegossen. Seitdem ist er auf der Erde und sucht nach Menschen, die er erfüllen kann.
In der Apostelgeschichte wurde ständig Leute mit dem Geist getauft, Pfingsten bildete nur den Anfang.

In Ag 8 predigt Philippus in Samaria. Scharen bekehren sich. Aus Jerusalem kommen Petrus und Johannes, um die Bekehrten in einer Gemeinde zu organisieren. Dabei kommt es auch zur Geistestaufe.

In Ag 9 wird Saulus zum Paulus. Der Jünger Ananias, (kein Apostel), legt ihm die Hände auf und er empfängt den Heiligen Geist.

In Ag 10 predigt Petrus dem Römer Kornelius und seiner Gruppe. "Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten." Die Judenchristen, "die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich, daß auch auf die Nichtjuden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen worden war..."
Woran erkannten sie die Erfüllung mit dem Heiligen Geist?
"...denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott erheben." Apostelgeschichte 10, 46.

Hunderte von Millionen von Christen sind heutzutage geistgetauft und reden wie ihre biblischen Vorfahren in Sprachen.
Alle Aspekte der Geistestaufe zu erklären würde hier zu weit führen. Es gibt jedoch eine hörenswerte MP3-Botschaft unter www.jchristus.de/audio/ zu dem Thema für alle, die erkennen, daß sie mehr geistliche Kraft brauchen.

Hier noch ein paar Bilder von der Taufe am 19.7.09: