Freitag, 29. Juni 2018

Sprach Gott im Alten Testament schneller zu Betern?

"Im Gewandbausch schüttelt man das Los, aber all seine Entscheidung kommt vom HERRN."
Sprüche 16, 33.

"Pastor, im Alten Testament haben die Leute Gott etwas gefragt und dann heißt es oft gleich „Und der Herr sprach.“ Quasi sofort. Ohne Anlaufzeit. Ich möchte, dass der Herr auch zu mir so schnell spricht. Wir leben doch im besseren Bund. Warum sprach Gott im alten so viel schneller?"

Gott gab damals Entscheidungen durch das Werfen von Losen, deshalb ging das so schnell.
Der Hohepriester trug dazu extra die sogenannten Urim und Thummim in einer Tasche auf der Brust seines Priestergewandes. (2 Mose 28, 30).
Auch der Dienst der Priester im Heiligtum wurde ausgelost. Dazu wurden Steine mit den Namen der Dienstkandidaten in ein Gefäß getan, das man dann schüttelte, bis ein Stein herausfiel.

Wenn jemand eine Entscheidung von Gott suchte und vom Priester das Los werfen ließ, aber Gott antwortete ihm nicht, dann wollte einfach kein Losstein herausfallen, so sehr der Priester auch schütteln mochte. Das ist zum Beispiel König Saul passiert, nachdem der verworfen worden war. (1 Samuel 28, 6).

Das Los zu befragen war damals populär.
Sogar die heidnischen Seefahrer, auf deren Schiff Jona vor Gott floh, warfen einst das Los, um herauszufinden, wegen wem sie sich plötzlich in einem entsetzlichen Sturm wiederfanden. Das Los fiel auf Jona. Als sie ihn über Bord geworfen hatten, „da ließ das Meer ab von seinem Wüten. Und die Männer fürchteten den HERRN mit großer Furcht, und sie brachten dem HERRN Schlachtopfer dar und gelobten ihm Gelübde.“ (Jona 1, 15-16). Jona war ein höchst effektiver (unfreiwilliger) Evangelist. Sogar im Untergang bekehrte er noch Leute. Auch er überlebte das Drama bekanntlich und wurde zum vollmächtigen Reformator Assyriens, (zumindest für eine Generation).

Das letzte Mal, dass Gott um eine Entscheidung durch das Los angerufen wurde, findet sich in Apostelgeschichte 1. Judas hatte sich erhängt und fiel als Apostel aus. Die übrigen Apostel empfanden jedoch, dass sie zu zwölft sein sollten. Man nominierte darauf hin zwei Kandidaten, die den Dienst Jesu von Anfang an begleitet hatten, so wie die anderen elf es getan hatten. „Und sie gaben ihnen Lose. Und das Los fiel auf Matthias, und er wurde den elf Aposteln zugezählt.“ (Apostelgeschichte 1, 26). Diese Losentscheidung wird nirgendwo relativiert. Gott sprach damals wirklich so.

Wir werfen heute keine Lose mehr. Das tat Paulus auch nicht. Er empfiehlt dies auch in keinem seiner Briefe.
Warum nicht?
Auf diese Weise Gottes Willen herauszufinden ist doch ungemein praktisch und zeitsparend. Heutzutage haben Christen jedoch den Heiligen Geist. Er wohnt in uns. Wir sind sein Tempel. In den Israeliten wohnte er nicht. Unter ihnen hatten nur drei Personen den Heiligen Geist, und das auch nur sporadisch, wenn sie gerade ihres Amtes walteten: Der König, der Priester und der Prophet.
So gesehen haben wir es heute besser.

Gott erlaubt uns, die meisten unserer Entscheidungen selbstständig zu treffen. Er gängelt uns nicht. Wer Entscheidungen treffen muss, muss abwägen. Dieses Abwägen führt zu richtigen oder falschen Entscheidungen. In beiden Fällen führt dieses eigenständige Entscheiden zu einem Maß an Reife. Denn aus Fehlern lernt man genauso wie aus richtigen Entscheidungen.
Und wenn Gott will, dann macht er sich schon verständlich: Durch außergewöhnlich starke innere Eindrücke, durch Träume oder auch einmal durch eine seltene prophetische Schau.
In den allermeisten Fällen sagt er jedoch zu uns:

"Geh hin, tu alles, was du im Herzen hast, denn der HERR ist mit dir." (2 Samuel 7, 3).

Freitag, 22. Juni 2018

Kaiser Konstantin: Gut oder böse?

"Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es ist hart für dich, gegen den Stachel auszuschlagen."
Apostelgeschichte 26, 14.

Der römische Kaiser Konstantin ist für viele Christen eine ambivalente Figur. Er war es, der im Februar 313 AD in Mailand endgültig die Verfolgung des christlichen Glaubens untersagte: „In gesunder und richtiger Erwägung haben wir den Beschluss gefasst, dass keinem Menschen versagt werden soll, nach freier Wahl sein Herz jener Religion zuzuwenden, die er selber für die richtige hält…“ In dem gleichen Edikt befahl er weiter, alles Eigentum und alle Stätten, die Rom den Christen im ganzen Reich weggenommen hatte, ohne weiteres zurückzuerstatten.
Unter ihm gedieh die Gemeinde und das Christentum wurde nach und nach zur Staatsreligion—was natürlich dazu führte, dass die Kirche sich nun mit völlig anderen Problemen konfrontiert sah den ersten drei Jahrhunderten ihrer Existenz. Hatte sie früher mit Armut und Verfolgung zu kämpfen, so sah sie sich nun mit Reichtum, Macht, Prestige und Verweltlichung konfrontiert. Es kam zu Massentaufen. Ganze Landstriche bekehrten sich zum Christengott. Menschen bekehrten sich aus Überzeugung und aus Kalkül.
War Konstantin nun gut oder schlecht für das Christentum?
Was für eine Frage.
Ich halte das Wirken Konstantins insgesamt für segensreich.
Ein Blick in die näheren Umstände seiner Bekehrung ist ganz aufschlussreich.

Damals wurde das römische Weltreich von vier Herrschern gemeinsam regiert, zwei Augustussen und zwei nominell untergeordneten Cäsaren. Konstantin war der jugendliche Cäsar des Westreichs Gallien in Trier. Die anderen drei Herrscher und auch der abgedankte Imperator Diokletian waren üble Christenverfolger (gewesen). Konstantin und sein Vater Konstantius bildeten da eine löbliche Ausnahme.
Konstantin gab zu denken, dass alle hochoffiziellen Christenverfolger ihrerseits vom Unglück verfolgt wurden, nachdem sie mit der Verfolgung Christi begonnen hatten.
Kaum hatte beispielsweise Diokletian sein Verfolgungsedikt unterschrieben, wurde er von einer schweren Krankheit befallen, die den Rest seines Lebens ruinierte und ihm alle Freude raubte.
Augustus Maximian erhängte sich in Messalia (Marseille).
Den orientalischen Augustus Galerius, den grausamsten Christenschlächter, zerfrisst der Magenkrebs. Da ihm weder Ägyptens Priester, noch Babylons Magier, noch Griechenlands Ärzte helfen können, erlässt Galerius ein Toleranzedikt, das den Christen in seinem Reichsteil ihre Religionsausübung gestattet. Doch zu spät. Er stirbt dennoch eines unschönen Todes.
Das prompte Gericht über die Verfolger macht Konstantin nachdenklich.

Als er mit 25.000 Soldaten den 100.000 Truppen des Tyrannen Maxentius gegenübersteht, der sich noch dazu im befestigten Rom verschanzt hat, befragt Konstantin nach alter Väter Sitte die Eingeweide geopferter Schafe durch Orakelpriester. Die Zeichen stünden ungünstig, sagte man ihm.
Konstantin ist nicht überzeugt.
In dieser kniffligen Situation ruft der Cäsar die christlichen Bischöfe zu sich. Die kommen ins Heerlager und legen ihm die Grundzüge des christlichen Glaubens dar. Sie sprechen über die bergeversetzende Kraft des Glaubens, über Gottes Liebe, über das Opfer seines Sohnes. Sie bieten an, mit ihren Gemeinden für ihn zu beten. Doch sie orakeln ihm nichts. Sie prophezeien nicht.
In der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 312 AD träumt Maxentius, Konstantins Gegner. Ein Götterbote tritt zu ihm und warnt ihn, noch länger am Ort seiner Freuden und Ehrungen, (Rom), zu verweilen. Tief verunsichert bringt er daraufhin seine Familie in Sicherheit.
In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober träumt wiederum Konstantin. Christus erscheint ihm und deutet auf ein strahlendes Kreuz am Himmel. „In diesem Zeichen wirst du siegen!“ Die Stimme Christi sei über die Länder und Meere gegangen.
Die Offiziere staunen, die gläubigen Legionäre jubeln, als Konstantin ihnen aufträgt, auf allen Feldzeichen, Schildern, Helmen, Panzern und Standarten umgehend das Christusmonogramm anzubringen.

Seine germanischen Truppen sind diszipliniert, sie plündern und schänden nicht, so dass die Orte auf dem Weg ihnen freiwillig die Tore öffnen und sie als Befreier feiern.

Es kommt zur Schlacht und das Unmögliche geschieht: Konstantin besiegt mit seinen 25.000 die 100.000 Soldaten des Maxentius. Der Thronräuber hat leichtsinniger Weise die mächtigen aurelischen Mauern Roms verlassen und steht jetzt eingekeilt zwischen den Tiberbrücken und den Felsen von Saxa Rubra.
Der eigentliche Kampf dauert nur eine halbe Stunde, dann bricht das Chaos aus. Die Flut der Fliehenden wälzt sich zum Fluss zurück, versinkt und scheitert auf ganzer Linie. Auch der Christenfeind Maxentius findet dort den Tod.
Noch am gleichen Tag befahl Konstantin, sein Standbild auf dem Kapitol zu errichten. In der Hand sollte die Statue eine lange Lanze in Kreuzesform halten. Die Inschrift: „Durch dieses Zeichen, das heilbringende Zeichen der Tapferkeit, habe ich die Stadt Rom vom Joch der Tyrannei errettet und ihr die Freiheit wieder gebracht.“

Was waren die unmittelbaren Auswirkungen der Bekehrung Konstantins?
Er machte den ersten Tag der Woche, den christlichen Sonntag, zum Feiertag. Denn an diesem, dem Auferstehungstag, hielt schon Paulus seine Gottesdienste ab. (Apostelgeschichte 20, 7). (Samstags, also am Sabbat, war Paulus ja nicht selten in der Synagoge unterwegs).
Die Todesstrafe durch Kreuzigung wurde abgeschafft.
Gesetze zum Schutz der Ehe wurden erlassen.
Der Kindermord wurde verboten.
Sklaven durften nicht mehr willkürlich behandelt werden.
Und das war erst der Anfang.

"Wer nicht gegen uns ist, ist für uns." (Markus 9, 40).

Dienstag, 19. Juni 2018

"Herrschaft des Unrechts"

"Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da werde ich dem David einen gerechten Sproß erwecken. Der wird als König regieren und verständig handeln und Recht und Gerechtigkeit im Land üben."

Ich entnehme der Presse, daß zur Zeit ein Machtkampf zwischen der Kanzlerin und dem Innenminister tobt. Die Streitpunkte waren mir nicht völlig klar, bis ich las, daß es um absurde Dinge geht wie beispielsweise das hier: Abgelehnten Asylbewerbern, die mit Einreiseverbot belegt sind, soll die Einreise nach Deutschland verweigert werden.
Das muß man zweimal lesen, denn es klingt irgendwie schräg.
Es ist fürs Kanzleramt also ein Problem, daß man geltendes Recht anwendet—sofern es Ausländer betrifft, die mit einem Einreiseverbot belegt sind. Das heißt konkret: Asylschwindler, Kriminelle und sonstige Abenteurer sollen trotz ihres Einreiseverbots wieder Einlaß in den hiesigen Sozialstaat finden und hier die Leute beglücken, und niemand darf sie an ihrem illegalen Eindringen hindern, schon gleich gar keine Grenzpolizisten.
Wie bitte?
Warum?
Ich hoffe, der Innenminister bluff nicht nur, sondern verschafft dem Recht wieder Geltung. (Daß ich sowas hier einmal schreiben würde, hätte ich auch nicht gedacht. Was passiert mit unserer überdimensionierten Schweiz? Was macht diese Frau mit diesem Land?)

Vorgestern war der Jahrestag des Aufstands vom 17. Juni 1953. In der DDR, dem Heimatland der Kanzlerin, erhob sich damals das Volk gegen seine sozialistischen Unterdrücker. Der Aufstand wurde von russischen Truppen brutal niedergewalzt und Bertolt Brecht, der alte Kommi, schrieb ein Gedicht dazu, das mich an die momentane Situation erinnert. Es heißt "Die Lösung":

Nach dem Aufstand des 17. Juni // Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands // In der Stalinallee Flugblätter verteilen // Auf denen zu lesen war, daß das Volk // Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe // Und es nur durch verdoppelte Arbeit // Zurückerobern könne. Wäre es da // Nicht doch einfacher, die Regierung // Löste das Volk auf und // Wählte ein anderes?

Vielleicht geschieht ja genau das in unseren Tagen.
Die bessere Lösung: Dem Recht zur Geltung verhelfen, den Innenminister unterstützen.
Und für unser Land beten. Denn Gott ist ein Spezialist, wenn es darum geht, aus Mist Dünger zu machen. Der ganze momentane Regierungsmurks kann dem lethargischen, wohlstandssedierten Deutschland zu einer handfesten geistlichen Erweckung verhelfen.

"Eine Zuflucht für den, der rechtschaffenen Weges ist, ist der HERR, aber Verderben für die, die Unrecht tun." (Sprüche 10, 29).

Donnerstag, 14. Juni 2018

Fünf Arten von Gemeinde, Teil 2

"Pläne scheitern, wo keine Besprechung ist. Wo aber viele Ratgeber sind, kommt etwas zustande."
Sprüche 15, 22.

Hier also Teil 2, die Fortsetzung der Mittwochspredigt von letzter Woche, die sich mit dem Phänomen der Unterschiedlichkeit von Gemeinden befaßt hat. Sie ist mehr etwas für Pastoren und solche, die das geheimnisvolle Gebilde namens Gemeinde besser verstehen wollen.

Pastoren setzten in ihren Gemeinden Prioritäten, die ihrer Persönlichkeit angemessen sind.
Ein Pastor und Lehrer setzt andere Schwerpunkte als ein pastoraler Evangelist. Der eine will Menschen in Erkenntnis und Reife führen, ("Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis!" Hosea 4, 6), der andere will Sünder zum Herrn führen. Reife? Überflüssig, solange es noch verlorene Seelen zu retten gibt.
Jemand aus einer Familiengemeinde mit einem Teddybären als Pastor wird eine Lehrgemeinde eher als kalt empfinden. ("Niemand kümmert sich!") Umgekehrt kann es sein, daß jemand aus einer Lehrgemeinde eine Familiengemeide als übertrieben gefühlsduselig und unreif empfindet.
Charismatiker, die im Geist fließen wollen, werden sich mit einem Pastor, der sich als Sozialreformer und Aktivist versteht, schwertun. Denn der Charismatiker will göttliche Eindrücke empfangen, der Sozialreformer hingegen Arme speisen, eine Demo veranstalten, einen Protestmarsch oder ein Hilfsprojekt anleiern, eben einen Mißstand anprangern und abstellen. Die beiden messen Erfolg völlig unterschiedlich.
Alle diese Anliegen und Prägungen sind berechtigt. Keine Gemeinde kann allen gleichermaßen gerecht werden. Ideal sind Gemeinden, die alle fünf Aspekte biblischen Gemeindelebens ausgewogen praktizieren. Das ist Kunst und Wissenschaft zugleich und ohne Gottes Hilfe gänzlich unmöglich. Wir lernen da nie aus.
Aber wir lernen.

Voilà: Fünf Arten von Gemeinde (und dein Platz in einer, Teil 2).

Dienstag, 12. Juni 2018

Informativer Abend mit dem Professor

"Eisen wird durch Eisen geschärft, und ein Mann schärft das Angesicht seines Nächsten."
Sprüche 27, 17.

Professor Dr. Vishal Mangalwadi hat gestern in der FOS einen interessanten Vortrag zum Thema „Schafft der Westen sich selber ab?“ gehalten. Es waren rund 180 Leute aus dem akademischen und christlichen Milieu in die Aula gekommen um diesem indischen Philosophen, Theologen und gläubigen Christen zuzuhören, wie er den Westen an seine biblischen Wurzeln erinnert. Gute Freunde waren da. Ich saß neben Pastor René Stebani von der Biblischen Gemeinde Schweinfurt.
Vielen Dank an Pfarrer Kelber, der diesen Besuch organisiert hat.
Hinterher hatte ich das Privileg, noch ein wenig mit dem Professor und anderen interessanten Personen zusammenzusitzen und mich auszutauschen.
Als wir dann heute Morgen gemeinsam frühstückten und über Gott und die Welt redeten, ließ mich der Professor wissen, dass er dabei sei, ein Nachfolgebuch zu seinem enorm wichtigen „Buch der Mitte“, das die akademische Welt in unserem Land zurzeit beschäftigt, fertigzustellen. Er hat vorgeschlagen, dass ich es mir vorab anschaue. Fühle mich privilegiert und schwebe auf Wolke 7.
Unbedingt zu erwähnen ist auch Jochen, sein kompetenter Übersetzer, Leiter eines Professorennetzwerks und Hauptverantwortlicher für die Unterstützung des Wirkens von Dr. Mangalwadi in Deutschland. Der Mann hat die Fähigkeit, Sachverhalte prägnant zu formulieren und genau das richtige Wort zu finden. Eine große Kunst. Ich verbeuge mich.
Insgesamt ein interessanter, anspruchsvoller Abend (und Morgen).

"Und die von dir kommen, werden die uralten Trümmerstätten aufbauen. Die Grundmauern vergangener Generationen wirst du aufrichten." (Jesaja 58, 12)

Montag, 11. Juni 2018

Mangalwadi in Schweinfurt!

"O Land, Land, Land, höre das Wort des HERRN."
Jeremia 22, 29.

Deutschland ist derzeit gerne "bunt"! Man liebt die Vielfalt, ist inklusiv eingestellt, tolerant, weltoffen und multikulturell. Man verachtet den Westen ein wenig, weil er so alt und weiß ist. Man feiert den farbigen Unterschied als Bereicherung, vor allem, wenn er aus dem malerischen Orient kommt.
Da trifft sich folgendes gut:
Heute abend ist Prof. Dr. Vishal Mangalwadi, indischer Christ, Sozialreformer, Politiker, Philosoph und Theologieprofessor, in Schweinfurt. Er hat phänomenale "Das Buch der Mitte" geschrieben. (Den englischen Originaltitel finde ich besser: "The Book that made your World.")
Ich bin ein großer Fan.
Denn er als multikultureller Bereicherer (in seinem Fall stimmt das tatsächlich) führt seinen Hörern die geschichtliche Wahrheit vor Augen, leuchtet dem glaubensvergessenen Westen ordentlich heim und sagt den Westlern, warum ihre Kultur zur weltweit führenden, innovativsten, freisten und meistkopierten Kultur der Welt wurde und warum sie ein Einwanderungsmagnet ist. Er begründet unseren Erfolg mit mit der Bibel. Wenn der Westen sich selber abzuschaffen wünscht, wonach es heutzutage ja aussieht, dann hat er nicht mehr alle Speichen am Rad. Wir müssen vielmehr zurückkehren zu unserer Quelle: Gott. (Dem der Bibel).
Wer also diskussionsrelevante Argumente für das Christentum und die eigentlichen Werte des Westens zur Kenntnis nehmen möchte, kommt hier auf seine Kosten.

Der Professor spricht heute abend um 19.30 Uhr in der Aula der Fachhochschule für angewandte Wissenschaften, Ignaz Schön-Str. 11, 97424 Schweinfurt.

"Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre." (Markus 4, 9).

Sonntag, 10. Juni 2018

Von der Wichtigkeit des Buschtelefons

"Ein Tag sprudelt dem anderen Kunde zu, und eine Nacht meldet der anderen Kenntnis—ohne Rede und ohne Worte, mit unhörbarer Stimme. Ihr Schall geht aus über die ganze Erde und bis an das Ende der Welt ihre Sprache."
Psalm 19, 3-5.

"Pastor, ich betrachte mich als Mitglied deiner Gemeinde, obwohl ich weit weg wohne und dir nur im Internet folgen kann. In deiner neuen „Predigt der Woche“ sagst du, dass man am effektivsten evangelisiert, indem man Besucher in die Gemeinde mitbringt. Das geht bei mir aus offensichtlichen Gründen nicht. Was mache ich, wenn ich auch einen Beitrag leisten will?"

Nun, du kannst Verwandte, Freunde und Bekannte auf Online-Predigten, die dich besonders angesprochen haben, hinweisen. Da ist sicher was für sie dabei.
Momentan hören auf YouTube zwischen 400 und 600 Personen täglich eine dieser Online-Botschaften. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich habe mit Menschen geredet, die dadurch zum Glauben an Jesus gefunden haben, die Taufe im Heiligen Geist erlebten und ganz allgemein ermutigt, ermahnt und getröstet wurden.
Ich bin Gott dankbar für diese unkomplizierte aber effektive Möglichkeit, das Wort Gottes zu verbreiten.

"Und die Kunde hiervon ging hinaus in jene ganze Gegend." (Matthäus 9, 26).

Trump, der Zoll, die Strafe und die Lücke in der Presse

"Im Recht scheint, wer in seiner Streitsache als erster auftritt, bis sein Nächster kommt und ihn ausforscht."
Sprüche 18, 17.

Seit einiger Zeit entnehme ich der Presse, dass US-Präsident Trump „Strafzölle“ auf bestimmte europäische Waren verhängt hat.
Ein hartes Wort, nicht wahr.
Das sei schläächt. (In der Tat. Ich als Freihandelsfan mag Zölle auch nicht). Warum genau er das tat, war den Artikeln jeweils nicht wirklich zu entnehmen. Die waren stets so geschrieben, als habe der pöhse, pöhse Mann aus einer seiner schlümmen Launen heraus beschlossen, die Europäer zu „bestrafen“, einfach weil er das kann, fies ist und nicht an den Welthandel glaubt. Weil er etwas gegen Europäer hat. Und Kanadier. Und andere Verbündete.
Einfach weil er Trump ist.
Heute endlich hat sich ein Journalist erkühnt, (nicht ohne rhetorische Verrenkungen), und die Gründe für Trumps miese Laune schwarz auf weiß wiedergegeben:
Die europäischen Zölle sind Trump zu hoch.
Die Europäer erheben beispielsweise auf US-Autos einen viermal höheren Zoll als umgekehrt die Amerikaner auf europäische Autos. Der Unmögliche (also Trump, das Trumpeltier, der Migrant in dritter Generation mit deutschen Wurzeln) findet das unmöglich und will, dass die Europäer gefälligst ihre Zölle senken. Tun sie das nicht, verhängt er eben „Strafzölle“, bis les Européens sich bewegen.
Ich will ganz offen sein: Ich kann das irgendwie nachvollziehen.
Die Europäer zocken die Amis ab und regen sich auf, weil die sich seit neuestem dagegen wehren. Man wundert sich manchmal über die Schafsgeduld unserer Cousins in Übersee.

Es kommt schon mal vor, dass ich mir von hier aus der fränkischen Provinz Hemden in den USA bestelle. Das tue ich deshalb, weil ich dort Ärmellänge und Kragenweite so kombinieren kann, dass mir das Hemd auch passt. Bei deutschen Hemden ist das immer eine Glückssache bei mir, denn hierzulande kann man diese beiden Größen eben nicht miteinander kombinieren und die Ärmel sind mir standardmäßig zu kurz, von der Rückenlänge ganz zu schweigen. Dafür sind diese Hemden, die selten passen, hierzulande dreimal so teuer wie in den USA und von schlechterer Qualität, (obwohl beide Hemden höchstwahrscheinlich in denselben asiatischen Fabriken genäht werden). Trotz Versand und Zoll sind diese passgenauen Hemden aus den USA für mich nicht teurer, ja meist sogar billiger, als die Hemden im Laden um die Ecke. (Und bitte: Wir sprechen hier nicht von Luxusartikeln).
Warum ist das so?
Wir leben halt in einem ausgesprochenen Hochsteuerland und regen uns nur deswegen nicht auf, weil wir es nicht anders kennen.
Es lebe der Freihandel.
Europäer, senkt eure Zölle!

Donnerstag, 7. Juni 2018

Fünf Arten von Gemeinde (und dein Platz in einer)

"Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.
Es kam aber über jede Seele Furcht, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.
Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war.
Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk.
Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten."
Apostelgeschichte 2, 42-47.

Da ich weiß, daß auch Pastoren hier gelegentlich hereinschauen, habe ich mir gedacht, ich mache an dieser Stelle eine Mittwochabendpredigt öffentlich. Sie hat den etwas umständlichen Titel "Fünf Arten von Gemeinde (und dein Platz in einer), Teil 1", ist schlanke 24 Minuten lang und war eigentlich als Teil einer Sonntagspredigt gedacht. Dort ist aber das Interesse an solchen Dingen möglicherweise nicht so gegeben und man will die Leute ja nicht langweilen. Beim Auto ist auch egal, wie es unter der Haube genau aussieht, Hauptsache das Ding fährt.
Worum geht's?
Um den Aufbau einer abgerundeten Gemeinde, bzw. deren unweigerliche Spezialisierung und deren Vor- und Nachteile.
Könnte für den einen oder anderen interessant sein.
Hier ist sie: Fünf Arten von Gemeinde (und dein Platz in einer).
Man findet sie auch auf der Audio-Seite von www.OnlineKirche.org.

"Denn wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre." (Epheser 4, 14).

Dienstag, 5. Juni 2018

Arm im Geist?

"Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel."
Matthäus 5, 3.
"Glückselig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes."
Lukas 6, 20.

„Pastor, Armut ist doch etwas Schlechtes. Warum nennt Jesus die Armen glückselig? Und was genau ist ein Armer im Geist?“

Natürlich ist Armut ein Fluch und kein Segen.
Die Armen haben gegenüber den Reichen aber einen geistlichen Vorteil: Sie sind unbelastet von den Sorgen, die der Mammon mit sich bringt. Sie kleben nicht an der Scholle. Sie sind flexibel. Wenn Jesus sie in die Nachfolge ruft, dann kommen sie, denn sie haben nichts zu verlieren.
Zumindest war das bei mir so.
Bei Reichen ist das nicht immer sicher, wie Matthäus 19, 24 zeigt, wo ein reicher junger Mann Jesus stehen ließ, als der zu ihm sagte, „Gib alles weg und komm und folge mir nach.“ Als er wegging, sagte Jesus den berühmten Satz: „Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.“ Geld ist nämlich (für sehr viele) ein prima Gottesersatz.

In Lukas 14 ist Jesus bei einem Obersten der Pharisäer zum Essen eingeladen. Dort ruft jemand, „Glückselig wer Brot essen wird im Reich Gottes!“ (Man beachte die Ähnlichkeit des Ausrufs mit der Seligpreisung aus Lukas). Der Herr ergreift die Gelegenheit beim Schopf und bringt sofort ein Gleichnis, (das den Vorteil hat, die Seligpreisung auch gleich korrekt auszulegen). In dem Gleichnis geht es um einen Menschen, der ein großes Gastmahl machte und viele einlud.
Doch als es soweit war, wollte keiner der Geladenen kommen.
Der eine behauptete, einen Acker gekauft zu haben, den er nun besehen müsse. (Eine Ausrede! Denn welcher Doldi kauft einen Acker ohne ihn vorher angeschaut zu haben?) Der Mann war nicht arm, er konnte sich einen Acker leisten. Und nun stand sein Besitz zwischen ihm und der Teilnahme am Gastmahl. Wäre er arm gewesen, wäre er garantiert gekommen. Die Armen lieben Gratisfestmahle.
Zwei weitere Kandidaten hatten genauso lausige Ausreden.
Mit zornrotem Kopf beschloss der Gastgeber, die Geladenen, die sein Mahl verschmähten, wieder auszuladen und seine Leckerbissen anderen zu geben.
Wem?
Er „sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und bringe die Armen, usw. herein!“ (Lukas 14, 21). Da haben wir sie wieder!
Die Armen.
Der Gastgeber im Gleichnis ist natürlich Gott, das Gastmahl ist Jesus, bzw. sein Dienst, bzw. das Reich Gottes. Die Armen folgten Jesus in großen Mengen. Die Schriftgelehrten und Pharisäer lehnten Jesus größtenteils ab.
Warum?
Die Pharisäer verhöhnten ihn, weil sie reich und geldliebend waren. (Lukas 16, 14). Sie waren bereits besetzt. Den Platz, den Gott in ihrem Leben haben sollte, den hatte ihr Besitz inne. Sie waren an materiellen Dingen mehr interessiert als an geistlichen. Sie waren nicht arm. Wären sie arm gewesen, hätten sie sich Jesus vielleicht zugewendet.
Wohlstand hat also auch problematische Seiten.
Er kann geistlich lähmen.
Muss er aber nicht.
Und hier kommen die Armen im Geist ins Spiel.

Was ist ein Armer im Geist?
Das ist ein Reicher, der sich eine gesunde Distanz zu seinem Besitz bewahrt hat. Ein Wohlhabender, der noch auf Gott reagiert. Jemand, dem Gottes Festmahl wichtiger ist als ein neuer Acker. Zachäus zum Beispiel, oder Josef von Arimathäa, oder Martha und Maria, oder Lydia von Thyatira. All diese Leute wussten sich Gott mehr verpflichtet als ihrem Geld.

Gleich nach dem Essen beim Pharisäer (und dem Gleichnis vom Gastmahl, in dem die Reichen sich selbst von der Teilnahme disqualifiziert haben, (indem sie nicht hingingen)), zieht Jesus weiter und wendet sich an die ihm nachfolgende Volksmenge. Er spricht über die Bedingungen der Nachfolge und die gipfeln in diesem Satz:

"So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein." (Lukas 14, 33).

Allem entsagen heißt nicht zwingend, alles weggeben. Es bedeutet vielmehr, bereit zu sein zu gehen und sich vom Mammon nicht behindern zu lassen, wenn Jesus mit einem Auftrag kommt. Die Bereitschaft, notfalls alles wegzugeben, ist schon vorhanden. Tatsächlich alles wegzugeben wird in den seltensten Fällen nötig sein. Barnabas hat dies freiwillig getan, bevor er zu seiner Apostelmission aufbrach. König David hat seinen gesamten Besitz für den Bau des Tempels gestiftet, den sein Sohn Salomo dann errichtete.

Außerdem greift Jesus das Gleichnis auf, das er direkt im Anschluss an die Seligpreisungen in Matthäus ebenfalls bringt: "Das Salz nun ist gut. Wenn aber auch das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gewürzt werden? Es ist weder für das Land noch für den Dünger tauglich; man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu hören, der höre." (Lukas 14, 34-35).
Falsch verstandener Wohlstand kann fade machen. Spätestens dann ist er in Gefahr.

So verhält sich das mit den Armen.
Und den Armen im Geist.

BAMF-Theater

"Ein und dasselbe Gesetz und ein und dasselbe Recht soll für euch gelten und für den Fremden, der bei euch wohnt."
4 Mose 15, 16.

Der Presse entnehme ich, dass es im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Unregelmäßigkeiten gegeben hat. Mann hat die Herkunft zahlreicher sogenannter Flüchtlinge nicht gewissenhaft überprüft. Hunderte und Tausende von Asylbescheiden sind grundlos positiv beschieden worden. Ein Skandal! Der muss nun mit aller Macht aufgearbeitet werden. Der Innenminister runzelt die Braue und verlangt restlose Aufklärung.
Ich hätte da einen anderen Vorschlag.
Den Skandal abhaken und das BAMF abschaffen.
Es ist überflüssig.
Denn wie bitte sollen die Mitarbeiter dieses Amtes die Herkunft von Leuten überprüfen, die keine Ausweise haben? Sollen sie ihnen tief in die Augen schauen? Gedanken lesen?
Das geht nicht.
Ihre Telefone bringen sämtliche Zuwanderer zwar mit, aber ihre Ausweise haben sie bedauerlicherweise ganz, ganz oft verloren. Wie das Leben eben so spielt. In diesen Fällen ist es unmöglich, die Herkunft zweifelsfrei festzustellen.
Überhaupt: Es ist egal, woher sie kommen. Denn sie bleiben, egal was der Asylbescheid, dieses Blatt Papier, sagt. Erhalten sie kein Asyl, werden sie halt geduldet. Milchbärte sowieso. Abgeschoben wird kaum einer—nicht einmal Gefährder. Im Gegenteil: Behauptet einer, er wäre Talibankämpfer (gewesen), dann stellt er damit sicher, dass er nicht abgeschoben wird. Denn die Strafe, die ihn in seinem Heimatland erwarten würde, kann diesem mutmaßlichen Totschläger einfach nicht zugemutet werden. Viel lieber setzt man die Bevölkerung Deutschlands seinem Wohlwollen aus.
Menschlicher gehts wirklich nicht. (Für den Talib).
Es ist in diesen Tagen leichter, nach Deutschland hereinzukommen als wieder hinaus.
Viel effizienter wäre es, jedem, der kommt, gleich an der Grenze einen Aufenthaltstitel in die Hand zu drücken und ihm viel Glück zu wünschen.
Man könnte aber auch zum gültigen Recht zurückkehren.

Allerdings muss dieses Recht dann auch für alle gelten.
Privilegien für Ausländer sollten gestrichen werden. Denn warum wird ein Syrer mit drei Ehefrauen und 23 Kindern viel großzügiger behandelt als ein Deutscher, der ähnliche Anwandlungen hat? Nähme ein Deutscher drei Frauen, (nicht, dass ich das gut fände), bekäme er umgehend Probleme mit dem Bigamieparagrafen und müsste möglicherweise ins Gefängnis. Ausländer haben da nichts zu befürchten. Die FAZ hat neulich, (31.5.2018), berichtet, dass eine im Ausland geschlossene Zweitehe einer Einbürgerung keineswegs entgegenstehen muss. Ob das für Teutonen auch gilt oder nur für Syrer, ging aus dem Artikel nicht hervor.
Wäre schön, wenn vor dem Gesetz alle gleich wären.

"Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch, daß er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?" (Lukas 18, 7-8).

Sonntag, 3. Juni 2018

Hin oder weg?

Es gibt zwei Bibelstellen, die sich widersprechen, (aber nur scheinbar). Allerdings müssen sie gegeneinander abgewogen werden. Es handelt sich um folgende:

"Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern." (Matthäus 28, 19).
Und:
"Geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab! spricht der Herr." (2 Korinther 6, 17).

Einerseits sollen wir uns der Welt zuwenden, andererseits aus ihrer Mitte hinausgehen. Wir sollen quasi in der Welt sein, aber nicht von der Welt.
Ein Paradox.
Geht aber.
Denn ein Fisch mag im tiefen, blauen und vor allem salzigen Meer wohnen. Er ist deswegen nicht mit Salz gefüllt. Thunfisch pökelt sich nicht von selber. Er kommt mit seiner Umgebung ganz gut zurecht.
Wie man also einerseits auf die Welt zugeht, andererseits sich von ihr absondert, und diesen Widerspruch aushält, darum gehts in der aktuellen Predigt der Woche. Sie ist bereits online.