Freitag, 27. April 2018

Was beherrscht dein Denken?

"Einer, der das Oberkleid ablegt am Tag der Kälte, Essig auf Natron, so ist einer, der einem traurigen Herzen Lieder singt."
Sprüche 25, 20.

Ein Verzweifelter stand auf einer Brücke und blickte in die Tiefe.
Ein barmherziger Samariter bremste scharf, sprang aus dem Auto und rief, "Um Himmels Willen, springen Sie nicht!"
Der Verzweifelte drehte sich um zu ihm und sagte, "Wenn Sie wüßten, was ich für Probleme habe..."
Der Samariter hatte einen Geistesblitz. "Erzählen Sie mir davon."
"Also gut," sagte der Verzweifelte. Dann begann er zu reden.
Der barmherzige Samariter setzte sich neben ihn und hörte zu.
Zwei Stunden später sprangen alle beide.

Es ist schon wichtig, wem du dein Denken widmest.
Worauf blickst du gewohnheitsmäßig: Auf deine Probleme oder auf den Herrn?
Wenn deine Welt wieder einmal untergeht, dann denk daran, daß der Herr dir helfen will. Dazu braucht er jedoch deinen Glauben. Glaubst du an die Güten Gottes? Dann dank ihm dafür, daß er hinter den Kulissen daran wirkt, daß du schon nicht zu kurz kommst.
Glaube! Und der Weg, den du gehst, wird sichtbar, erst verschwommen, dann immer deutlicher.
Springen ist keine Alternative.

"Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, das erwägt! ... Und der Gott des Friedens wird mit euch sein." (Philipper 4, 8-9).

Donnerstag, 26. April 2018

Was machte Johannes den Täufer zum Größten?

"Wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer..."
Matthäus 11, 11.

Ich habe mir manches Mal überlegt, warum genau Johannes der Größte war und ein solches Lob von Jesus bekommen hat. Noah, Hiob, Mose, Elia, David, Jesaja, Daniel...: Es gibt viele, die viel mehr geleistet haben als Johannes, wenn man mal das Große Ganze betrachtet. Johannes kam aus der Wüste und predigte Umkehr.
Das war alles.
Er überbrachte kein ewiggültiges Gesetz, rettete nicht spektakulär die ganze Menschheit, (nicht einmal ein Weltreich), er sagte nicht das Leiden des Messias detailliert vorher. Er tat nichts dergleichen. Er sagte nicht viel mehr als, "Kehrt um, denn Gericht ist im Anmarsch. Wenn ihr umkehrt, dann kommt der Messias und rettet euch vor dem Gericht. Also kehrt um, aber richtig, denn der Messias läßt sich kein X für ein U vormachen. Er kommt und drischt sein Feld. Den Weizen wird er in die Scheune fahren, die Spreu wird er verbrennen. Seid Weizen, nicht Spreu."
Viele vor ihm predigten ähnlich.
Viele wurden deswegen, wie er, umgebracht.
Was machte Johannes so besonders in den Augen Jesu?
Daß er sein Cousin war? Kaum, denn vor Gott sind ja alle Menschen gleich.
Es war natürlich sein Charakter, der ihn so auszeichnete. Denn normalerweise lieben die Menschen das Ansehen, den Erfolg und den Ruhm, wenn er sich einstellt. Diese Dinge teilen sie nicht gern. Wenn ein neuer Laden aufmacht, der dieselben Dinge verkauft, wie ein anderer, dann freut sich der alte Ladeninhaber nicht über die neue Konkurrenz. Die Tendenz ist dann, den anderen abzusägen.
Das tat Johannes nicht.
Er ruhte in Gott. Er wußte, daß er nicht der Messias war und maßte sich dieses Amt auch nie an.
Er war sich im klaren darüber, daß einer kommen würde, der einen viel "besseren Laden" als er eröffnen würde und daß die Leute dann zum Neuen gehen würden. Und er kam damit klar.
Er sagte, "Er muß wachsen, ich aber abnehmen." (Johannes 3, 30).
Sich nicht vorzudrängen, im Hintergrund zu wirken und damit zufrieden zu sein, die zweite Geige gut zu spielen, das machte Johannes in den Augen Gottes groß. Es war sein Glaube und seine Demut. Und sein Gehorsam, in dem sich seine Hauptqualitäten niederschlugen.

Ich frage mich natürlich auch, warum Johannes nach der Taufe Jesu, den er als Lamm Gottes, das die Sünden der Welt wegnimmt, erkannt hatte, nicht nachfolgte. Warum hat er sich nicht Jesus angeschlossen? Er hätte von Anfang an eine führende Rolle unter den Jüngern Christi gespielt. Denn Petrus, Andreas und viele der anderen waren bereits Johannesjünger. Jesus hätte einen mächtigen Helfer gehabt, einen (Seelen-)Verwandten, mit dem er hätte reden können wie mit sonst keinem. Keiner hat Gottes Plan so gut gekannt wie Johannes. Zwar hatte auch er Fragen, aber trotzdem.
Wäre Johannes statt Petrus der erste Pfingstprediger geworden?
Wäre er der erste Pastor der Gemeinde in Jerusalem geworden?
Was hätte Paulus alles von ihm lernen können?
Nun, Johannes starb noch vor der großen Zeit Jesu.
Schade.

"...der Kleinste aber im Reich der Himmel ist größer als er." (Matthäus 11, 11).

Mittwoch, 25. April 2018

Schön war's mit Ed Traut

"Und anderes fiel in die gute Erde und ging auf und brachte hundertfache Frucht. Als er dies sagte, rief er aus: Wer Ohren hat zu hören, der höre."
Lukas 8, 8.

Wir hatten einen schönen Abend mit Ed Traut und Michael Mierich, der ihn begleitete. Manche fuhren mehr als zwei Stunden, um mit dabeizusein. Viele haben ein persönliches Wort vom Herrn bekommen.

Falls du da warst und kein Wort bekommen hast: Dann ist deine Krise, (derentwegen du ein Wort vom Herrn wolltest), vielleicht doch nicht so groß, wie du dachtest. Probleme sind zeitlich, das Wort Gottes, (damit meine ich jetzt das geschriebene), bleibt ewig. Es beinhaltet eine große Zahl von Verheißungen, die der Herr in deinem Leben wahrwerden lassen will. Ergreife sie im Glauben, bekenne sie kühn und erlebe, wie dich der Herr segnet.

"Und der HERR war mit ihm und ließ keins von allen seinen Worten auf die Erde fallen." (1 Samuel 3, 19).

Montag, 23. April 2018

Ed Traut im CGZ

"Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi."

Heute abend spricht unser guter Freund Rev. Ed Traut im CGZ.
Ed ist das, was das Neue Testament einen Propheten nennt. (Es besteht ein gewisser Unterschied zu dem im Alten Testament). Alle Christen haben, im Gegensatz zu den Gläubigen des Alten Testaments, den Heiligen Geist und können von Gott hören. Doch Jesus hat in seine Gemeinde auch Propheten gesetzt. Sie geben Leuten individuelle Worte weiter, die der Auferbauung, Ermahnung und Tröstung dienen.
Propheten gibts relativ wenige. Deshalb ist es gut und wichtig, dabeizusein, wenn einer da ist.
Eine Dienstgabe ist ein "Gnadenort" Gottes. Er wirkt durch sie auf besondere Weise. Wenn ein Durstiger in der Wüste Wasser will, dann muß er in die Oase kommen. Denn morgen zieht die Oase (in diesem Fall Ed) weiter.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr.

Samstag, 21. April 2018

Die-Bibel.de

"Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist, denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben."
Josua 1, 8.

Habe festgestellt, daß meine Elberfelder Übersetzung der Bibel ein bestimmtes Wort an einer bestimmten Stelle nicht übersetzt, sondern überaus frei interpretiert, also den Wortlaut ändert und obendrein die Grammatik. Aus Aorist-Vergangenheit wird Präsens, aus passiv wird aktiv, aus dem Konjunktiv quasi ein Indikativ. Das geht auf keine Kuhhaut.
Anstatt nun zum Regal zu wetzen und andere Übersetzungen zu wälzen, habe ich es gewagt. Ich habe nach der Luther 2017 online geschaut.
Und bin froh, daß ich das gemacht habe.
Nicht wegen der Übersetzung. Die Luther 2017 überstetzt die Stelle ebenfalls grottig frei und nicht so, wie sie im Urtext steht. Doch www.die-Bibel.de hat noch andere Übersetzungen auf Lager! Nicht nur Luther 1984, die am weitesten verbreitete Übersetzung Deutschlands, ist dabei, sondern auch die Genfer, Zürcher, Menge, Gute Nachricht (eigentlich keine Übersetzung, sondern eine Art unverbindlicher Nacherzählung, (finde ich)) und die Schlachter Bibel sind auch sofort abrufbar! Die Schlachter endlich übersetzt, was im Griechischen tatsächlich dasteht. (Es handelt sich um das Wort kataxioo und seine Bedeutung in einem bestimmten Zusammenhang).
Go Franz Eugen!
Ich werde wieder mehr Schlachter lesen. (Diese Übersetzung war tatsächlich auch meine erste nach meiner Bekehrung, abgesehen von der Lutherbibel meiner Oma, die meine allererste war).

"Eine Leuchte für meinen Fuß ist dein Wort, ein Licht für meinen Pfad." (Psalm 119, 105).

Dienstag, 17. April 2018

Phänomenal (and free): Logos Bibelsoftware

"Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach."
Markus 14, 38.

Neulich saß sich vor meinen Computer und stellte eine Predigt zusammen. Da kam mir beim Lesen meiner Computerbibel die Idee, ein bestimmtes Wort im griechischen Urtext nachzuschauen.
Doch dazu hätte ich mich erheben müssen.
Ich hätte in meine Bibliothek hinübergehen müssen, hätte dort die Interlinearübersetzung oder die griechische Konkordanz suchen müssen, hätte den toten Baum dann aus dem Regal nehmen, hätte ihn aufschlagen, das Wort mühsam suchen und mir merken müssen, um dann zum nächsten (schweren!) Buch zu greifen, nämlich einem Lexikon—nur um dann zurückzugehen und wieder von meinem Computer platzzunehmen, um meine neugewonnenen Erkenntnisse in die Tastatur zu hauen.
Der Aufwand!
Ich schaute also im Internet nach, ob es nicht mittlerweile Bibelsoftware gibt, die mir diese lästigen Tätigkeiten ersparen kann.
Und ich wurde fündig.
Logos Bibelsoftware gibt's in verschiedenen Editionen, für 999 $ oder auch 3500 $, je nachdem welches Paket man wählt.
Ich kratzte mich am Kopf und dachte mir: Für soviel Geld kann ich einen Minijobber (oder eine/n Minijobber/in, wie man heute sagt) anheuern, der mir bei Bedarf die Bücher bringt und wieder ins Regal stellt. Doch Bibelschüler, mit denen man sowas machen kann, sind in unserer Gegend rar. Außerdem hätte ein solches Vorgehen wohl einen Ruch von Dekadenz.
Also suchte ich nach „bible software free.“
Und wurde abermals fündig!
Von ebenjener Logos Bibelsoftware, die so umfangreich und teuer ist, gibt's auch eine überhaupt nicht mickrige Umsonst-Edition. Und die kann alles, was ich will. Es stehen zwar statt 20 nur 2 Übersetzungen zur Verfügung und die sind auf Englisch. Auch sind keine 100-bändigen Kommentare dabei. Doch wenn ich jetzt die Bedeutung eines Bibelwortes im Urtext nachschauen will, dann muss ich mich nicht mehr schwerfällig zum Regal bemühen, sondern kann mit der Maus rechtsklicken und dann taucht das griechische Lemma auf.
Super.
Wenn sich das mal anschauen will: Hier ist der Link.

"Sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte." (Apostelgeschichte 17, 11).

Freitag, 13. April 2018

Warum stehen bibeltreue Amis hinter Trump?

"Das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache."
1 Korinther 1, 27.

„Pastor, Trump ist ein Schwein, ein xxx und ein xxx. Er macht mit einer Pornodarstellerin und einem Playboy-Bunny rum und zahlt denen Schweigegeld. Furchtbar. Warum stehen trotzdem so viele bibeltreue Christen in Amerika hinter ihm? Spinnen die?“

Trump ist kein Heiliger.
Aber die Alternative ist schlimmer.
Deswegen.

In seinem Wahlkampf 2016 hat Trump versprochen, sich für religiöse Freiheit und das ungeborene Leben einzusetzen. Außerdem wollte er verfassungstreue Richter ernennen, die nicht als Aktivisten Rechte erfinden, für die es im Kongress und in der Gesellschaft keine Mehrheit gibt. (Aktivistische Richter im ersten Senat des deutschen Verfassungsgerichts haben letztes Jahr beispielsweise mit 7 zu 1 Stimmen ein drittes Geschlecht erfunden. Am Bundestag vorbei, wissend, dass es dort für sowas keine Mehrheit gibt).
Trump hat seine diesbezüglichen Versprechen gehalten. Das ist vielen Christen wichtiger als das, was der Mann vor 10 Jahren mit irgendwelchen Schauspielerinnen getrieben hat. Die Abtreibungslobby NARAL zum Beispiel jammert, Trump sei, was den Widerstand gegen Kindstötungen im Mutterleib angeht, der „schlimmste Präsident, der uns je untergekommen ist.“ Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, was für ein Hallodri Trump lange Zeit war.
Außerdem hat er bereits bis heute Dutzende berechenbare, verfassungstreue junge Richter eingesetzt, die das amerikanische Rechtssystem auf Jahrzehnte hinaus prägen werden. Das ist ein Glücksfall.

Und er setzt sich für die Religionsfreiheit ein, die unter Obama stark gelitten hat, was hierzulande nie zur Sprache kam, weil es in den Redaktionsstuben niemanden interessierte.
Obama wollte Kirchen und Universitäten ihren Gemeinnützigkeitsstatus aberkennen, sollten sie sich gegen die gleichgeschlechtliche „Ehe“ aussprechen. Die Nonnen der Little Sisters of the Poor sollten über ihre Krankenversicherung dazu gezwungen werden, Abtreibungen und Verhütungsmittel zu finanzieren. Ärzte und Krankenschwestern sollten dazu gezwungen werden, auch gegen ihr Gewissen Abtreibungen vorzunehmen.
Hillary Clinton hat versprochen, solcherlei Angriffe noch zu eskalieren. Bereits 2015 forderte sie, dass religiöse Überzeugungen sich ändern müssten, wenn sie ihrer Agenda im Wege stünden. Noch nie hat ein amerikanischer Mainstream-Präsidentschaftskandidat die Religionsfreiheit unverhohlener bedroht als Clinton.
Trump hingegen hat im Gesundheitsministerium eine Behörde namens Conscience and Religious Freedom Division geschaffen, welche u.a. die Bürgerrechte von Ärzten und Schwestern schützt, die sich weigern, an Abtreibungen mitzuwirken.
Trump hat in seinem ersten Jahr vermutlich mehr für das ungeborene Leben und die religiöse Freiheit getan als jeder andere moderne Präsident. Das wiegt schon was.

"Der HERR ist ein Gott des Wissens, und von ihm werden die Taten gewogen." (1 Samuel 2, 3).

Dienstag, 10. April 2018

Geduld

"Nehmt, Brüder, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben."
Jakobus 5, 10.

In den Universitäten des Mittelalters und der frühen Neuzeit lehrte man nicht unbedingt die Bibel, sondern vor allem Aristoteles. Der war sicher einer der größten Denker aller Zeiten. Doch in manchen Dingen lag er phänomenal daneben. So war sein wichtigster Satz über die Gravitation schlicht falsch. Er behauptete nämlich, dass zwei Gegenstände aus dem gleichen Material unterschiedlich schnell zu Boden fallen würden, der schwere schneller als der leichte.
Der selber geniale Galileo Galilei, Professor an der Universität von Pisa, zweifelte öffentlich an Aristoteles. Er behauptete: Zwei unterschiedlich große Gegenstände aus dem gleichen Material fallen mit gleicher Geschwindigkeit und kommen gleichzeitig am Boden an.
Natürlich waren alle entrüstet, wie sich das gehört.
Doch Galileo stieg den berühmten schiefen Turm hinauf und ließ zwei Gegenstände fallen, und alle konnten sehen, wie sie gleichzeitig unten ankamen.
Er hatte also recht und Aristoteles unrecht.
Und was machten die Herren Professoren?
Sagten sie: „Also gut, Galileo. Du hast recht. Wir haben jahrhundertelang Quatsch gelehrt. Wir ändern das jetzt sofort und übernehmen deine Sichtweise, denn sie ist ja die Wahrheit. Entschuldige, dass wir dich angegriffen haben. So sorry.“?
Sagten sie das?
Nein.
Sie lehrten einfach weiter Aristoteles.
Der solchermaßen ignorierte Galileo hatte später noch viele Probleme mit den herrschenden Meinungen der Mächtigen. Er erlitt so manches Unrecht. Doch die Wahrheit war trotzdem auf seiner Seite. Sie setzte sich auch durch. Es dauerte halt nur eine ziemlich lange Weile.
Zum Schluss aber gewinnt die Wahrheit immer. Kein Mensch glaubt heute mehr an Aristoteles.

"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." (Johannes 8, 32).

"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." (Johannes 14, 6).

Sonntag, 8. April 2018

"Seitenstechen" oder "Bibelleser wissen mehr"

"Bedenke, was ich sage! Denn der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen."
2 Timotheus 2, 7.

Ein kleiner Bub hatte im Kindergottesdienst gehört, dass Gott aus Adam eine Rippe entnommen hat, um daraus Eva zu machen. Der Kleine rannte atemlos zu seinen Eltern. Dort angekommen, hatte er Seitenstechen und sagte, „Ich glaube, ich bekomme eine Frau.“

Der Junge hatte zwar über das Wort Gottes nachgedacht, war aber nicht ganz bei der korrekten Schlussfolgerung gelandet. Der Kurze hat zu kurz gedacht.
Doch Gott hat uns verheißen, uns in allen Dingen Verständnis zu geben, wenn wir das Wort Gottes bedenken.
Dazu müssen wir es natürlich lesen.
Ich habe festgestellt, dass es förderlich ist, nicht nur hier und da ein paar Verse oder ein Kapitel zu lesen, sondern sich hinzusetzen und nach und nach ein ganzes Buch aus der Bibel durchzuziehen. Etwas passiert, wenn man sich mal auf eines konzentriert: Man beginnt zu verstehen, um was es dem Geist Gottes geht.

"Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen." (Johannes 16, 13).

Donnerstag, 5. April 2018

RIP: Edith B.

"In deiner Hand sind meine Zeiten."
Psalm 31, 16.

In diesen Tagen ist Edith B. gestorben. Sie wurde 85 und war seit Gründung der Gemeinde 1992 mit dabei, bis es aus Altersgründen nicht mehr ging. Viele kennen sie noch gut. Nun können wir ihr das letzte Geleit geben.
Der Aussegnungsgottesdienst findet am Montag um 11 Uhr auf dem Schweinfurter Hauptfriedhof statt.

"Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist." (Johannes 11, 25).

Sonntag, 1. April 2018

Frohe Ostern

"Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern ist auferweckt worden."
Lukas 24, 5-6.

Das Grab ist leer.
Jesus ist auferstanden, nachdem er zu vor für die Sünden der Menschheit und viele andere ihrer Probleme gelitten hat.
Momentan ist er Erlöser, nicht Richter. Das kommt später.
Heute ist der Tag des Heils. Heute lädt er jeden ein, sich von Gott beschenken zu lassen.
Ich habe das heute morgen im Gottesdienst ein wenig ausgeführt und jetzt ist die Botschaft auf Youtube. Einfach bei OnlineKirche nach dem neuesten Video schauen oder HIER klicken.

Frohe Ostern.