Freitag, 13. April 2018

Warum stehen bibeltreue Amis hinter Trump?

"Das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache."
1 Korinther 1, 27.

„Pastor, Trump ist ein Schwein, ein xxx und ein xxx. Er macht mit einer Pornodarstellerin und einem Playboy-Bunny rum und zahlt denen Schweigegeld. Furchtbar. Warum stehen trotzdem so viele bibeltreue Christen in Amerika hinter ihm? Spinnen die?“

Trump ist kein Heiliger.
Aber die Alternative ist schlimmer.
Deswegen.

In seinem Wahlkampf 2016 hat Trump versprochen, sich für religiöse Freiheit und das ungeborene Leben einzusetzen. Außerdem wollte er verfassungstreue Richter ernennen, die nicht als Aktivisten Rechte erfinden, für die es im Kongress und in der Gesellschaft keine Mehrheit gibt. (Aktivistische Richter im ersten Senat des deutschen Verfassungsgerichts haben letztes Jahr beispielsweise mit 7 zu 1 Stimmen ein drittes Geschlecht erfunden. Am Bundestag vorbei, wissend, dass es dort für sowas keine Mehrheit gibt).
Trump hat seine diesbezüglichen Versprechen gehalten. Das ist vielen Christen wichtiger als das, was der Mann vor 10 Jahren mit irgendwelchen Schauspielerinnen getrieben hat. Die Abtreibungslobby NARAL zum Beispiel jammert, Trump sei, was den Widerstand gegen Kindstötungen im Mutterleib angeht, der „schlimmste Präsident, der uns je untergekommen ist.“ Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, was für ein Hallodri Trump lange Zeit war.
Außerdem hat er bereits bis heute Dutzende berechenbare, verfassungstreue junge Richter eingesetzt, die das amerikanische Rechtssystem auf Jahrzehnte hinaus prägen werden. Das ist ein Glücksfall.

Und er setzt sich für die Religionsfreiheit ein, die unter Obama stark gelitten hat, was hierzulande nie zur Sprache kam, weil es in den Redaktionsstuben niemanden interessierte.
Obama wollte Kirchen und Universitäten ihren Gemeinnützigkeitsstatus aberkennen, sollten sie sich gegen die gleichgeschlechtliche „Ehe“ aussprechen. Die Nonnen der Little Sisters of the Poor sollten über ihre Krankenversicherung dazu gezwungen werden, Abtreibungen und Verhütungsmittel zu finanzieren. Ärzte und Krankenschwestern sollten dazu gezwungen werden, auch gegen ihr Gewissen Abtreibungen vorzunehmen.
Hillary Clinton hat versprochen, solcherlei Angriffe noch zu eskalieren. Bereits 2015 forderte sie, dass religiöse Überzeugungen sich ändern müssten, wenn sie ihrer Agenda im Wege stünden. Noch nie hat ein amerikanischer Mainstream-Präsidentschaftskandidat die Religionsfreiheit unverhohlener bedroht als Clinton.
Trump hingegen hat im Gesundheitsministerium eine Behörde namens Conscience and Religious Freedom Division geschaffen, welche u.a. die Bürgerrechte von Ärzten und Schwestern schützt, die sich weigern, an Abtreibungen mitzuwirken.
Trump hat in seinem ersten Jahr vermutlich mehr für das ungeborene Leben und die religiöse Freiheit getan als jeder andere moderne Präsident. Das wiegt schon was.

"Der HERR ist ein Gott des Wissens, und von ihm werden die Taten gewogen." (1 Samuel 2, 3).

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