Dienstag, 27. September 2016

Was genau hält die Welt zusammen?

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.“
Johannes 1,1-3.

Der Apostel schrieb diese Worte vor rund 2000 Jahren, zu einer Zeit, in der noch niemand etwas vom genetischen Code oder von Maschinensprache wusste.
Im Anfang war das Wort.
Ein Wort ist ein Teil einer Sprache. Eine Sprache setzt sich aus sinnvollen Worten zusammen; sie dient zur Vermittlung von Information.
Information setzt einen Urheber dieser Information voraus. Am Anfang steht somit ein intelligentes Wesen. Der Empfänger der Information hingegen muss nicht zwangsläufig intelligent sein. Er muss lediglich in der Lage sein, die erhaltenen Informationen zu verarbeiten. Selbst dumme Computer schaffen das. Und Tiere folgen ihren Instinkten.
Nur der Mensch ist wirklich in der Lage, auf Information eigenständig, d.h. unterschiedlich, zu reagieren.

Damit man überhaupt von Information reden kann, muss sich ersteinmal überhaupt etwas statistisch Erfassbares tun. Information beginnt mit Signalen, Buchstaben, Einheiten die mitgeteilt werden.
Diese Signale müssen sich dabei Konventionen, einem Kode, einer Sprache bedienen.
Dieser Kode, (diese Sprache), muss mit Bedeutung aufgeladen sein.
Diese Bedeutung soll dem Empfänger zu einer Reaktion, einer Handlung animieren.
Diese Handlung soll zu einem bestimmten Ergebnis führen.
Alle Information strebt auf ein Ziel zu. Sie will etwas bewirken. Das ist das Wesen von Information.

Ich weiß nicht, ob Johannes dies alles so bewusst war, als er den Anfang seines Evangeliums niederschrieb. Ich vermute, er handelte einfach aufgrund einer Offenbarung, da er ja nun kein Wissenschaftler war. Jedenfalls ist das, was er geschrieben hat, revolutionär in seiner Richtigkeit, auch wenn es bald 2000 Jahre gedauert hat, bis die Menschen hinter die Kulissen der materiellen Welt zu blicken im Stande waren und entdeckten, dass die Welt im Innersten wirklich von Worten zusammengehalten wird.
Wenn alles durch das Wort Gottes wurde, dann besteht die Welt letztendlich aus Information.
Quantentheoretiker sagen, Materie gäbe es gar nicht, nur Quantenzustände. (Vielleicht gibt's ja irgendwann mal den Quantenstaubsauger, der Dreck neutralisiert, indem er ihm klarmacht, dass es ihn in Wirklichkeit gar nicht gibt).

Der genetische Code umfasst nur 4 Buchstaben, doch diese 4 Buchstaben formen Worte, die jede Zelle in jedem lebendigen Organismus informieren und damit steuern.
Wie schon gesagt, Information setzt einen intelligenten Sender voraus.
Wer hat die genetische Sprache erfunden?

Materialistisch gesinnte Wissenschaftler behaupten, die Materie würde sich selbst organisieren, was jedoch nichts weiter als eine Behauptung ist. Denn auch wenn die Elemente miteinander chemisch oder physikalisch reagieren, dann halten sie sich doch an die Naturgesetze. Diese wiederum bestehen aus Information und Information hat unweigerlich einen Urheber.
Der natürlich gesinnte Mensch will einfach nicht, dass es Gott gibt und findet sich mit den logischen Brüchen in seinem Weltbild ab. Mir persönlich leuchtet jedoch eher ein, was der Schreiber des Hebräerbriefes in Kapitel 11,3 festgestellt hat: „Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare aus dem geworden ist, was man nicht sieht.“
Es gibt eine unsichtbare Welt aus der die Sichtbare entsprungen ist. Man kann die Kräfte dieser unsichtbaren Welt kennenlernen. Dazu muss man sich Gott im Glauben nähern und sein Wort ernstnehmen.
Zum Schluss stellt sich nämlich irgendwie immer heraus: Und die Bibel hat doch recht.

Freitag, 23. September 2016

Notstandspläne?

„Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“
Lukas 21,28.

In was für Zeiten leben wir?
Meine Frau teilte mir nämlich mit, an der Wand beim Discounter, wo sie gerade eingekauft hatte, würde ein Anschlag hängen, auf dem der Discounter die Bevölkerung, (Volk sagt man ja nicht mehr), auf eine Liste von Dingen aufmerksam mache, von denen die Regierung möchte, dass man sie daheim habe. Es handelt sich um einen Vorrat an Nahrungsmitteln und Gegenständen des täglichen Gebrauchs, mit dem man wenigstens zehn Tage auskommen sollte.
Ich hatte zwar neulich auch von diesen Notstandsplänen gelesen, ihnen aber nicht weiter Beachtung geschenkt.
Die scheinen das jedoch ernstzunehmen, wenn entsprechende Listen nun schon beim Discounter aushängen, (der natürlich ein Interesse daran hat, dass die Leute sich bei ihm versorgen, schon klar).
Wie kommt die Regierung darauf?
Halten die für möglich, dass die Stromversorgung Deutschlands durch die Schnapsidee „Energiewende“ vorübergehend—wenigstens zehn Tage—zusammenbricht?
Hat man Angst vor einem Terroranschlag, der wichtige Infrastruktur wie Wasser und Strom treffen könnte?
Könnte es sein, dass den Verantwortlichen hierzulande dämmert, dass Präsident Obama im hellen Wahn gehandelt hat, als er am Kongress vorbei die Sanktionen gegen Iran aufhob und diesem Regime (und seinem Atomprogramm) zig Milliarden Dollar zukommen ließ?
Neulich haben die USA zufällig an dem Tag, an dem einige amerikanische Gefangene dort freigelassen wurden, dem Iran 400 Millionen Dollar Lösegeld bezahlt.
Die neuen Freunde sehen aus wie die alten Feinde.
Iran verflucht den Westen weiterhin, droht Israel noch immer mit der Auslöschung, bastelt weiter an seiner Bombe und testet Langstreckenraketen, die Europa und, ja, bald sogar Amerika erreichen können.
Doch zurück zu uns:
Ein elektromagnetischer Impuls in der Atmosphäre über unseren Ländern, ausgelöst durch eine russopersische Atombombe, kann dazu führen, dass hier jegliche Elektronik ausfällt. Das würde uns ins 19. Jahrhundert zurückwerfen und dann wäre es sicher nicht schlecht, einen Bach in der Nähe und ein paar Vorräte im Keller—und ganz allgemein etwas Ahnung von der Natur—zu haben.

Ein wenig bekümmern mich jedoch die Denkverbote, die man solchen Aufrufen bei uns anmerkt. Denn was nützt mir der schönste Vorrat im Keller, wenn in der Stunde der Not einer kommt, der ihn mir abknöpft, weil mir die Fähigkeit fehlt, ihn zu verteidigen?
Ich war nämlich schon in Ländern, in denen Ausnahmezustand herrschte. Der Gedanke an die Sicherheit ist dort allgegenwärtig.
In pa kista nischen Tankstellen etwa sitzt draußen bei den Zapfsäulen ein Opa mit dicker Brille, ohne Schuhe, auf einem klapprigen Plastikstuhl, in den Händen eine taktische Schrotflinte, die so groß ist, wie er selber, (eine mit Pistolengriff, in Deutschland sind das verbotene Gegenstände).
Ich selber schob schon mal ein wenig Wache in einem ummauerten Hotelhof. Der zuständige Wächter lieh mir freundlicherweise seine CAR-15 und vor unseren Zimmertüren war Polizei stationiert. Nette Leute dort. Aber nicht alle.
Wie bei uns.

In Lukas 21 spricht Jesus über Kriege, Revolutionen und klimatische Veränderungen, (tatsächliche, keine eingebildeten), und große Probleme, die lange Listen von vielen Regierungen erfordern.
Doch dann bringt er ein Gleichnis:
„Seht den Feigenbaum und alle Bäume! Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, daß der Sommer schon nahe ist. So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, daß das Reich Gottes nahe ist.“ (Lukas 21,29-31).
Es sind Wehen, die in eine Geburt münden: Die Wiederkunft Christi.
Es ist Zeit, sich Jesus verbindlich anzuschließen.

Dienstag, 20. September 2016

Hell for everybody?

„Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“
Johannes 5, 23+24.

Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist und für die Sünden der Menschheit gestorben ist, und dieses Sühneopfer für sich persönlich annimmt, indem er Jesus in sein Leben einlädt, der ist gerettet.
Und hat ewiges Leben.
Und wird nicht zur Hölle fahren.
Die einzige Hölle, die er in seinem Leben erleben wird, ist diese Erde, die für viele Christusverächter der einzige Himmel ist, den sie jemals kennenlernen werden.

Ich komme deshalb darauf, weil ein ehemaliger Ausbilder in der iranischen Revolutionsarmee, ein fanatischer Moslem, der sich auch als Politiker betätigt hat, aber mittlerweile schon seit Jahrzehnten Christ ist, weil dieser Mann also sagt, dass muslimische Eltern sich viele Gedanken über das Leben nach dem Tod machen und deshalb dankbar sind, wenn ihre Kinder den Koran frei zitieren können. Dies mindere möglicherweise den Druck der Eltern in der Hölle.
Im Koran, Sure 19,68-72, steht nämlich, dass zunächst alle Menschen, inklusive Moslems, in die Hölle gehen, woraus die Gottesfürchtigen wieder, wohl am Tag des Gerichts, gerettet werden, die Frevler aber auf Knien verbleiben. „Und keiner ist unter euch, der nicht daran [an Dschahannam, der Hölle] vorbeikommen wird. Das ist eine von deinem Herrn beschlossene Fügung.“ (Vers 71).
War mir bisher nicht bewusst, dass die so denken.

Jesus hingegen sagt, (ich wiederhole mich): Wer an ihn glaubt, kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Ganz ohne Zwischenstation in der Hölle.
Um zu beweisen, dass er weiß wovon er redet, hat Jesus einige Kapitel weiter hinten im Johannesevangelium, (Kapitel 11), Lazarus, der schon 4 Tage im Grab war und stank, von den Toten auferweckt.
Ich kenne keinen Propheten in der Weltgeschichte, von dem auch nur annähernd ähnliches überliefert wäre.
Jesus hat sich als Herr auch über den Tod erwiesen.
Das aber ist eine Eigenschaft Gottes.

Als Paulus alt war, sagte er: „Ich habe Lust, abzuscheiden und bei Christus zu sein, denn es ist weit besser“ als die Plackerei hier unten auf der Erde. (Philipper 1,23).
Auch Paulus wusste nichts von einer höllischen Zwischenstation.
Dafür aber von einem Ort, der weit besser ist.
Die Nähe Christi.
Und der ist im Himmel, zur Rechten des Vaters.
Wohin gehst du?

Samstag, 17. September 2016

Super Lobpreisabend. Demnächst mit der Outbreakband

"Singt ihm ein neues Lied! Spielt schön auf den Saiten mit Jubelschall!"
Psalm 33, 3

Wir hatten einen prima Musikgottesdienst gestern abend. Die Bands haben harmoniert und die Jungs legten sich mächtig ins Zeug und mixten Getränke. Gäste waren da.
Schön war's.
Dank an alle, die mitgemacht und geholfen haben.

Am 29.10.2016 kommt übrigens die Outbreakband zu einem Konzert ins CGZ.
Jaha.
DIE Outbreakband.
Die OTBRKBND ist derzeit die angesagteste christliche Band Deutschlands und spielt schonmal vor 10.000 Leuten und so. Bei uns werden's ein paar weniger sein, d.h. es wird bei Cvents online 350 Karten zu 12,- EUR das Stück geben. (Das war ein Tip). An der Abendkasse werden's 15,- EUR sein. (Immer noch ein totales Schnäppchen).

Vielen Dank an Markus B., der den Kontakt hergestellt hat.

Es geht nun einiges in die Planung und wir werden am 29.10. alle verfügbaren Mitarbeiter brauchen mit ihrer jeweiligen Expertise als Arbeiter, Techniker, Hostessen, K-Schwestern, Ärzte, Polizisten, Ex-Soldaten, uvm., denn wir brauchen jede Menge Bühnenarbeiter, Ordner, freundliches Kassenpersonal, auch Security, usw.
Eine Liste zum Eintragen liegt bereits in der Lobby unter dem Schwarzen Brett aus.

Ich halte es für ein Privileg, diese Band bei uns zu haben. Laßt uns das Konzert zu einem unvergeßlichen Erlebnis für alle, die kommen, machen.

Freitag, 16. September 2016

Tonight: Night of Worship

"Singt dem HERRN, ganze Erde! Verkündet von Tag zu Tag sein Heil."
1 Chronik 16, 23.

Heute abend um 19.30 Uhr beginnt unser Lobpreisgottesdienst. Die drei Worship-Bands des CGZ gestalten den Abend und geben Gott musikalisch die Ehre.
Dazwischen gibt's eine Pause, in der es was zu essen und non-alk Cocktails gibt.
Der Eintritt ist frei.
Auch du kannst kommen, wenn du willst.

Wird eine super Zeit in der Gegenwart Gottes.

"Du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels." (Psalm 22, 4).

Donnerstag, 15. September 2016

Welche Bibel?

„Hallo Pastor. Ich bin erst seit kurzem bekehrter Christ und will mir jetzt eine Bibel zulegen. Da gibt es ja ziemlich viele Übersetzungen. Welche empfiehlst du?“

Also.
Ich selber benutze zum Lesen und Studieren einen ziemlich wortgetreue Übersetzung, nämlich die Revidierte Elberfelder. Gut lesbar und recht worttreu ist auch die Schlachter-Übersetzung aus der Schweiz. Und die Luther-Übersetzung hat auch 500 Jahre nach ihrer Entstehung noch immer eine rechte Sprachgewalt.

Fast schon Kommentare und weniger Übersetzungen sind die „Hoffnung für alle“ oder die „Gute Nachricht.“ Hier lassen die Übersetzer manche Urtextworte einfach weg und fügen zwecks besserer Lesbarkeit andere ein, ganz nach Gusto. Diese Übertragungen lassen sich demnach flüssig lesen, erweisen aber dem ernsthaften Bibelstudenten einen Bärendienst, da sie oft eher die Meinung des Übersetzers wiedergeben und nicht den Wortlaut des Urtexts, zu dem man sich dann seine eigenen Gedanken machen könnte. Die Elberfelder ist ausgesprochen holprig, aber wenigstens, wie gesagt, wortgetreu.

Ein besonders flippiges Werk ist die Volxbibel, die sich ausgiebig bei der Jugendsprache bedient und auch keine bierernst gemeinte Übersetzung ist. Sie ist aber ganz witzig zu lesen.

Gar nichts halte ich von Spezialübersetzungen wie der Wachtturm-Bibel, die etwa im neuen Testament das Wort kyrios, Herr, einfach mit Jehova übersetzt. Es ist klar, warum die das gemacht haben.

Am besten wäre natürlich, man könnte Koiné-Griechisch und könnte das Gute Buch im Urtext lesen. Immerhin gibt es Interlinearübersetzungen und sprachliche Schlüssel zum griechischen Neuen Testament. Außerdem gibt es Wörterbücher. Alle diese Dinge stehen schon seit Jahren bei mir im Regal und erfreuen sich stetigen Gebrauchs.

Kurze Rede langer Sinn: Am besten fährt man mit einer der etablierten Übersetzungen, wie Luther oder Schlachter. Legt man auf die Flüssigkeit oder Lesbarkeit des Textes Wert, legt aber nicht jedes Wort auf die Goldwaage, (was mir bei der Heiligen Schrift schwerfällt), dann ist man mit der „Hoffnung für alle“ bedient. Man braucht dann aber auch noch eine richtige Bibel.
Sucht man was für einen Jugendlichen, dann gibt's, wie gesagt, die Volxbibel.

Egal welche Übersetzung man hat: Man sollte sie lesen. Denn nicht der Braten in der Truhe nährt einen, sondern der im Bauch.

„Das Wort des Christus wohne reichlich in euch.“ (Kolosser 3,16).

Mittwoch, 14. September 2016

Katz und Maus

„Und er redete über die Bäume, von der Zeder auf dem Libanon, bis zum Ysop, der an der Mauer herauswächst. Und er redete über das Vieh und über die Vögel und über das Gewürm und über die Fische.“
1. Könige 5,13

Eines Tages kam eine lächelnde Katze ins graue Mäuseland. Die Katze war schön und jung und stark, und schnurrte in einem fort. Hin und wieder sah man Krallen an ihr und spitze Zähne. Doch Krallen und spitze Zähne hatten die Mäuse selber auch, manche mehr, manche weniger.
Eines Tages lud die Katze die Mäuse zum Essen ein.
Nur die jungen Mäuse gingen hin, denn die alten erinnerten sich, dass Katzen in ihren eigenen Ländern mit Mäusen tanzen, bis die Fetzen fliegen, und blieben deshalb zuhause.
Die Jungen hingegen waren ganz begeistert. „Wir lieben es bunt!“ riefen sie, denn die Katze war immerhin schwarz-weiß, während die Mäuse allesamt blass und grau waren. Die Jungen also folgten der Einladung—und wurden nie wieder gesehen.