Antidriftgebet am 15.3.2026
„Und Lot brach auf nach Osten, so trennten sie sich voneinander. Abram wohnte im Land Kanaan, und Lot wohnte in den Städten der Ebene des Jordan und schlug seine Zelte auf bis nach Sodom. Die Leute von Sodom aber waren sehr böse und sündig vor dem HERRN.“
1 Mose 13,11-13
Guten Abend miteinander,
Lot war lange Zeit der Sohnersatz Abrams, war er doch der Sohn von Abrams verstorbenen Bruder Haran. Abram hatte selber keine Kinder, noch nicht, wollte aber bekanntlich unbedingt welche—und hatte auch eine Verheißung Gottes, dass er einmal der Vater vieler Völker werden würde. Lot wurde ihm also quasi zum Sohn.
Doch Lot war trotz seines grundsätzlichen Glaubens an Gott den Herrn sehr weltlich orientiert. Als die Größe der Firmen und des Wohlstandes eine Trennung geraten scheinen ließ, driftete er von Abram weg und landete nach und nach in Sodom.
Ein katastrophales geistliches Umfeld.
In Sodom kam es zu einer Verkettung unglücklicher Umstände, wie man es nennen könnte, wenn man es nicht besser wüsste, und Lot verlor seinen Wohlstand und seine Frau im Untergang der Stadt. Er endete mittellos in einer Höhle, hatte elenden Sex mit den Falschen und ein Drogenproblem, (Suff). Keine schöne Zwischenbilanz seines Lebens. Christen der Welt: Schaut auf diesen Mann!
Warum?
Nun, ich sag mal so: In der Coronazeit wachten viele auf und suchten Gott und viele fanden ihn.
Gegenwärtig aber nehmen meine subjektiven Sensoren ein gewisses weitverbreitetes Wegdriften wahr. Es ist nicht so, dass die Leute mit Jesus brechen würden, nein nein. Viele folgen ihm nur nicht mehr so konsequent nach. Sie scheinen die Notwendigkeit nicht mehr zu sehen, die sie in der Krise vor ein paar Jahren deutlich wahrgenommen haben. Es geht ja noch ganz gut. Es gibt noch Arbeit. Und wenn nicht, dann gibt es das immer noch funktionierende Sozialsystem, in das man im Fall der Fälle fallen kann. Da federt man dann elastisch, so die Hoffnung.
Dabei halte ich es für ausgesprochen wichtig, gerade JETZT zu lernen, wie man im Glauben lebt. Denn die Zeiten ändern sich. Ich halte es nicht für weise, Laune zu schieben, Gott einen guten Mann sein zu lassen und nach Sodom abzudriften.
Dabei ist die Drift der natürliche Zustand. Wer nicht rudert, den treibt die Strömung ab und er landet im Sog von Sodom, aber nicht am gottgewollten Wirkungsort. Rudern aber erfordert eine gewisse Disziplin und natürlich eine Anstrengung. Das regelmäßige Hören von Gottes Wort, der Umgang mit Gottes Volk und das Gebet, sind absolute Notwendigkeiten, auf die wir nicht verzichten können. Jesus sagte: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach.“ (Matthäus 26,41). Kurz darauf fand eine Razzia statt, in deren Folge Jesus verhaftet und hingerichtet wurde und ein ganz besonderer Musterjünger Jesus wortreich verleugnete. Das wäre nicht passiert, hätten die Jünger statt zu schlafen gebetet.
Nichts anderes deutete Jesus an.
Lasst uns etwas daraus lernen.
Wofür beten wir also heute?
Für eine Erweckung in den Herzen der Christen, sodass sie sich warnen lassen und aufhören zu driften. Und natürlich für die offenen Nochnichtchristen, die momentan noch ahnungslos sind, aber Jesus sofort annehmen würden, wenn ihnen jemand von ihm erzählen würde.
Lasst uns dafür beten, dass die Hungrigen und das Brot des Lebens aufeinandertreffen und der Herr uns in der Sache benutzen möge, und zwar uns alle miteinander. Jeden Einzelnen.
Wir wollen auch den Krieg in Nahost nicht vergessen, dass er weise geführt wird, sodass er rasch sein Ende findet und allen Menschen guten Willens eine bessere Zukunft verschafft. Und die Bösen in ihrer Wirksamkeit neutralisiert. Amen.
Ich wünsche euch eine stabile Zeit nachher im Gebet von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert
„Und er brachte die ganze Habe zurück und auch Lot, seinen Neffen, und dessen Habe brachte er zurück und auch die Frauen und das Volk.“ (1 Mose 14,16).
1 Mose 13,11-13
Guten Abend miteinander,
Lot war lange Zeit der Sohnersatz Abrams, war er doch der Sohn von Abrams verstorbenen Bruder Haran. Abram hatte selber keine Kinder, noch nicht, wollte aber bekanntlich unbedingt welche—und hatte auch eine Verheißung Gottes, dass er einmal der Vater vieler Völker werden würde. Lot wurde ihm also quasi zum Sohn.
Doch Lot war trotz seines grundsätzlichen Glaubens an Gott den Herrn sehr weltlich orientiert. Als die Größe der Firmen und des Wohlstandes eine Trennung geraten scheinen ließ, driftete er von Abram weg und landete nach und nach in Sodom.
Ein katastrophales geistliches Umfeld.
In Sodom kam es zu einer Verkettung unglücklicher Umstände, wie man es nennen könnte, wenn man es nicht besser wüsste, und Lot verlor seinen Wohlstand und seine Frau im Untergang der Stadt. Er endete mittellos in einer Höhle, hatte elenden Sex mit den Falschen und ein Drogenproblem, (Suff). Keine schöne Zwischenbilanz seines Lebens. Christen der Welt: Schaut auf diesen Mann!
Warum?
Nun, ich sag mal so: In der Coronazeit wachten viele auf und suchten Gott und viele fanden ihn.
Gegenwärtig aber nehmen meine subjektiven Sensoren ein gewisses weitverbreitetes Wegdriften wahr. Es ist nicht so, dass die Leute mit Jesus brechen würden, nein nein. Viele folgen ihm nur nicht mehr so konsequent nach. Sie scheinen die Notwendigkeit nicht mehr zu sehen, die sie in der Krise vor ein paar Jahren deutlich wahrgenommen haben. Es geht ja noch ganz gut. Es gibt noch Arbeit. Und wenn nicht, dann gibt es das immer noch funktionierende Sozialsystem, in das man im Fall der Fälle fallen kann. Da federt man dann elastisch, so die Hoffnung.
Dabei halte ich es für ausgesprochen wichtig, gerade JETZT zu lernen, wie man im Glauben lebt. Denn die Zeiten ändern sich. Ich halte es nicht für weise, Laune zu schieben, Gott einen guten Mann sein zu lassen und nach Sodom abzudriften.
Dabei ist die Drift der natürliche Zustand. Wer nicht rudert, den treibt die Strömung ab und er landet im Sog von Sodom, aber nicht am gottgewollten Wirkungsort. Rudern aber erfordert eine gewisse Disziplin und natürlich eine Anstrengung. Das regelmäßige Hören von Gottes Wort, der Umgang mit Gottes Volk und das Gebet, sind absolute Notwendigkeiten, auf die wir nicht verzichten können. Jesus sagte: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach.“ (Matthäus 26,41). Kurz darauf fand eine Razzia statt, in deren Folge Jesus verhaftet und hingerichtet wurde und ein ganz besonderer Musterjünger Jesus wortreich verleugnete. Das wäre nicht passiert, hätten die Jünger statt zu schlafen gebetet.
Nichts anderes deutete Jesus an.
Lasst uns etwas daraus lernen.
Wofür beten wir also heute?
Für eine Erweckung in den Herzen der Christen, sodass sie sich warnen lassen und aufhören zu driften. Und natürlich für die offenen Nochnichtchristen, die momentan noch ahnungslos sind, aber Jesus sofort annehmen würden, wenn ihnen jemand von ihm erzählen würde.
Lasst uns dafür beten, dass die Hungrigen und das Brot des Lebens aufeinandertreffen und der Herr uns in der Sache benutzen möge, und zwar uns alle miteinander. Jeden Einzelnen.
Wir wollen auch den Krieg in Nahost nicht vergessen, dass er weise geführt wird, sodass er rasch sein Ende findet und allen Menschen guten Willens eine bessere Zukunft verschafft. Und die Bösen in ihrer Wirksamkeit neutralisiert. Amen.
Ich wünsche euch eine stabile Zeit nachher im Gebet von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,
euer Pastor Gert
„Und er brachte die ganze Habe zurück und auch Lot, seinen Neffen, und dessen Habe brachte er zurück und auch die Frauen und das Volk.“ (1 Mose 14,16).
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