Mittwoch, 29. April 2009

Lessons of Berlin

Die Konferenz, auf der ich neulich war, fand ja in Berlin statt. Dort leben viele Türken und Araber, aber auch Deutsche. So wußte ein Deutscher, was "Glatze" auf arabisch heißt. Nämlich "wadamahada."
Und "Windel" heißt auf türkisch "gülle hülle."

Man lernt nie aus.

Dienstag, 28. April 2009

Burnout 2

"Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und "ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.""
Matthäus 11, 29.

Was war das Joch Christi?
Den Willen Gottes zu tun.

Jeder Mensch hat eine aktuelle Aufgabe, die er von Gott zugeteilt bekommen hat. Wenn er die tut, dann ist seine Last leicht, denn die Aufgabe macht ihm Spaß und paßt genau zu seinen Fähigkeiten. Und Gott belohnt ihn mit Gebetserhörungen, Gunst, göttlichen Zufällen und anderen schönen Sachen, die unter dem Begriff Gnade summiert sind.

Beim Herausfinden, was "meine Aufgabe" ist, darf man getrost herumexperimentieren. Sich zurückziehen und tagelang fasten und beten sind nur angebracht, wenn Gott einen entsprechend leitet. Dann hat man einen Drang in diese Richtung. So war es bei Jesus, als der Vater ihn vom Zimmermann zum Baumeister eines neuen Reiches machte. Als für Jesus klar war, daß Gott ihn als reisenden Rabbi haben wollte, beendete er sein Fasten und legte los. Danach lesen wir nirgendwo mehr, daß er etwa gefastet hätte.

Was er jedoch täglich tat, war Rücksprache mit seinem Vater halten, (beten). Auch da blieb er dran, bis er vom Himmel gehört hatte und Gewißheiten in seinem Geist gewachsen waren. So zB als er die Apostel auswählte. (Lukas 6, 12-16).
Diese Rückversicherung im Gebet leitete Jesus, auch scheinbar unlogische Schritte zu gehen, etwa als es in Kapernaum richtig gut lief, die Leute sich schon für ihn versammelt hatten, und er dennoch einfach in andere Städte weiterzog. (Markus 1, 37-38).

Jesus sagt auch, "Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig."
Was kann man von so einer Person lernen?
Sanftmut und Demut?

Diese Eigenschaften tauchen nur dann in uns auf, wenn wir in Gott ruhen. Kein Mensch, der nicht Erhörungen und Gottes Gunsterweise empfängt, ist in der Lage, sanft- oder demütig zu sein. Denn wenn uns jemand angreift--uns etwa sagt, wir hätten etwas nicht gut gemacht, während wir doch unser Bestes gegeben haben; uns verlästert, was auch immer--dann fallen wir auseinander, sind verletzt und verärgert, und beginnen uns zu verteidigen und den anderen schlechtzumachen.
(Wenn Gott nicht mehr unser Schutzschild ist, dann beginnen wir, die Menschen zu meiden).
Der in Gott Ruhende dagegen lächelt, wissend, daß er Gottes Willen getan hat, und das zählt.
"Suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Knecht nicht." Galater 1, 10.

Dahin kommt man aber nur, wenn man täglich Zeit mit Gott verbringt--bis man ihn gehört hat.
Wir brauchen ihn.
Er spricht zu uns durch sein Wort. Es wäre gut für uns, wenn wir es täglich lesen würden, bis es zu uns spricht: bis wir auf eine Verheißung/Ermahnung stoßen, die unser Herz wirklich anspricht.
Vernachlässigen wir diese geistliche Übung, werden wir über kurz oder lang zu Burnout-Kandidaten.

Sonntag, 26. April 2009

Das Mittel gegen Burnout

Bin gerade erst wieder aufgewacht. Welches Jahr haben wir?
Nein, Quatsch.
Meine Frau und ich waren auf einer Konferenz in Berlin, von wo ich nicht gebloggt habe.

Dort ging es u. a. um Burnout, das auch geistliche Leiter heimsuchen kann, obwohl Jesus eine Verheißung gegen Ausbrennen gegeben hat: "Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen"--das sind neudeutsch die Ausgeburnten--"und ich werde"--WERDE--"euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und "ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen";
denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht." Matthäus 11, 28-30.

Ohne Joch und Last und Lernen geht es nicht.
Das Joch hängt uns um den Hals und verbindet uns mit einem Pflug oder Wagen oder anderem Arbeitsmittel. Und wir sind zum Tragen von bestimmten Lasten geschaffen worden. Wir brauchen sie. Ohne fehlt uns etwas: Jeder Mensch will nützlich sein.
Das Leben, das Jesus verheißt, ist also kein Dauerurlaub.
Doch Joch und Last Christi sind leicht. Wenn wir tun, wozu er uns berufen hat, dann arbeiten wir, ohne hinterher das Gefühl zu haben, man hätte uns gesteinigt, (obwohl man das vielleicht hat).
Die Leichtigkeit des Seins in Christus ist nicht von dieser Welt.
Joch sanft.
Last leicht.
"Lernt von mir" morgen.

Dienstag, 21. April 2009

1 Thessalonicher 1

Habe einen Kommentar zum 1. Thessalonicherbrief ausgegraben, den ich 1993 schrieb. Der Stil ist noch ein wenig akademisch. Wenn man draufklopfen könnte, würde das Ding wohl stauben. Muß ich mal überarbeiten.
Aber der Inhalt ist nach wie vor richtig gut, (wenn ich das so sagen darf). Ich geh da Vers für Vers durch den Brief.
Diese Methode halte ich für ausgezeichnet. Das wird in Deutschland kaum noch irgendwo gemacht, wohl weil vielen die Geduld fehlt, die Bibel mal im Detail näher kennenzulernen. Wer will, kann jetzt.

Die Einleitung und das erste Kapitel sind jetzt PDF-mäßig aufbereitet und stehen auf der Audio-Seite von www.jchristus.de zum Download zur Verfügung. (Die anderen Bücher dort werden eigentlich dauernd runtergeladen, was mich ermutigt hat, 1Th auch anzubieten). Die übrigen Kapitel folgen.

Enjoy.

Freitag, 17. April 2009

Gottes Antwort auf Mobbing

Ein Gemeindemitglied rief an, sie werde, nicht zuletzt wegen ihres Christseins, gemobt.
Mobbing ist etwas wirklich teuflisches. Wir machen nach unserem fairen Ermessen alles richtig--und mißgünstige, neidische, verquere, verführte, dumme, böse, oder einfach nur dem Herdentrieb folgende Zeitgenossen machen uns das Leben schwer.

Mobbing ist schon alt. Jesus sprach und Petrus schrieb darüber.
Wirst du gemobt?
Gott ist deine Situation nicht egal. Er hat hierzu eine Verheißung gegeben:

"Wenn ihr ausharrt, indem ihr Gutes tut und leidet, das ist Gnade bei Gott."
1 Petrus 2, 20.

Der Herr sieht dein Leiden. Er sieht, daß du dich in deiner blöden Situation dennoch christlich verhältst: du lauerst den Übeltätern nicht mit einem Brecheisen in der Tiefgarage auf, du wirfst keine Stinkbomben in ihre Büros. Stattdessen übst du Nächstenliebe und machst zunächst auf Dulder, wissend, daß Gott dein Leiden mit Gnade kompensiert.

Gott kompensiert dein Leiden nämlich mit Gnade.

Was heißt das?
Hier handelt es sich um etwas ähnliches wie das Verantwortung/Privileg-Prinzip: Eine Person, die viel Verantwortung trägt, bekommt als Kompensation Privilegien. Deshalb fährt der Chef, der die Verantwortung für Wohl und Wehe der Firma trägt, auch einen dicken BMW und keinen Polo von 1984, wie dies der Lehrling tut, der die Papierkörbe ausleert.

Wenn du für Gutestun leidest, dann ist das für Gott so, als ob du in ganz besonderer Weise Verantwortung tragen würdest. (Tust du ja auch. Denn wenn du dich unchristlich verhältst, ruinierst du deinen Ruf und das fällt auf Jesus zurück).
Leiden durch andere Menschen bewirkt Gnade bei Gott, was bedeutet, daß Gott dir in deinem Leiden besondere Gebetserhörungen und Erweise seiner Zuwendung gibt.
Göttliche Zufälle, Segen, Nähe Gottes kompensieren dein Leiden, so daß du mit Paulus sagen kannst: "Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Mißhandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." 2 Korinther 12, 10.
Hier spricht kein Masochist, sondern jemand, der dauernd erlebt, wie Gott sein Leiden klein aussehen läßt im Vergleich zu den Segnungen, die seines Weges kommen.

Freu dich, gemobbte Seele. Gutes ist unterwegs zu dir.

Donnerstag, 16. April 2009

Noch ein Geburststag

"Ihr müßt von neuem geboren werden."
Johannes 3, 7

Gestern nach dem Bibelabend kam R. auf mich zu und erzählte mir von aufregenden Neuigkeiten. Auch er hatte vor einigen Tagen Geburtstag gehabt. Doch obwohl umgeben von Freunden und Familie, hatte er eine akute innere Leere gefühlt. Nichts machte ihm Spaß und er stellte schließlich fest, daß diese Leere nichts mit Menschen oder irdischen Umständen zu tun hatte, sondern daß Gott ihm fehlte. Er war seit einigen Monaten in die Gemeinde gekommen, wo er dann saß und nach Argumenten gegen das suchte, was ich predigte.
Nicht, daß er Jesus nicht leiden konnte. Er wollte ihm halt nur nicht nachfolgen.
Doch die innere Leere wurde so unerträglich, daß er vor ein paar Tagen A. H. anrief, eine Mitarbeiterin im CGZ.
Die hörte ihn an und empfahl ihm, Jesus doch einmal ganz bewußt in sein Leben einzuladen.
Das tat er Tags darauf an seinem Arbeitsplatz. Die Gegenwart Gottes zog in ihn ein und er erlebte die erneuernde Kraft des Heiligen Geistes. Auch seine Emotionen reagierten schließlich. (R. ist kein emotionaler Mensch).
Seitdem ist alles anders. Die Leere ist weg und Gott ist da.

R. wurde in der Nähe seines natürlichen Geburstags geistlich von neuem geboren. 1 Petrus 1, 3.
Auf diese zweite Geburt kommt's an. Denn über zweimal Geborene hat der zweite Tod keine Macht. (Der zweite Tod ist die Hölle: Offenbarung 20, 6+14).

Muchas gracias

"Er hat mich ins Weinhaus hineingeführt, und sein Zeichen über mir ist Liebe."
Hohelied 2, 4

Neulich war mein Geburtstag, (kein runder). Er fiel zufällig auf einen Tag, an dem auch eine Veranstaltung im CGZ stattfand.
Wir hielten also unseren Gottesdienst, als zum Schluß die Band plötzlich "Happy birthday" spielte und meine Frau mich Richtung Bistro schob.
Im Foyer fiel ich beinah in Ohnmacht.
Denn dort lag ein ellenlanger roter Teppich, auf dem ich laufen sollte. Der Teppich war gesäumt von lächelnden Menschen mit Blumen in den Händen: ein Spießrutenlauf der besonderen Art. Jemand hatte Dutzende von Rosen spendiert und nun bildeten die CGZler ein Rosenspalier--für mich.
Mei, mei.
Im gestopft vollen Bistro durfte ich dann die persönlichen Glückwünsche der Versammelten entgegennehmen und es gab Torten.
Die Überraschung war meiner Frau und ihren Komplizen völlig gelungen. Ich hatte das nicht erwartet und auch wirklich nichts gemerkt.

Daß das gelungen ist, finde ich sehr schön. Denn es hätte ihnen bei so vielen Leuten ja eine mißgünstige Person in die Parade fahren können. Jemand Scheinheiliges hätte harmlos fragen können, "Na Pastor, weißt du bescheid?"
Ich hätte geblinzelt und gefragt, "Worüber?"
"Na über die guten Torten, die's hinterher gibt?"
"Wieso?"
"Wegen deinem Geburtstag. Und einen roten Teppich gibt's auch. Und Rosen. Nur für dich."
Schon wäre die Überraschung und alles Planen und die ganze Geheimnistuerei umsonst gewesen.
Es hat aber keiner so gehandelt. Der Spaß gelang.

Vielen Dank allen, die mitgewirkt haben.
Es ist wunderbar, Pastor solcher Menschen zu sein.

Freitag, 10. April 2009

Karfreitag! Warum?

Vor rund 2000 Jahren wurde Jesus von Nazareth gekreuzigt. Er nahm dort die Sünde, den Tod und die Krankheit der Menschheit auf sich und erkaufte ihr Freiheit von diesen Plagen: Jesus, "...der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid."
1 Petrus 2, 24.

Doch auch die anderen Begebenheiten, die sich während der Kreuzigung zutrugen, tragen eine symbolische Aufladung in sich.

Die Striemen, die man ihm schlug, symbolisieren unsere Krankheiten.
Die Schläge und der Spott symbolisieren unsere Ausgegrenztheit, unsere Unbeliebtheit.
Die Hände Jesu wurden durchbohrt: Für unsere bösen Taten.
Seine Füße durchbohrt: Für unseren falschen Wandel/Lebensstil.
Der Stich in sein Herz: Symbolisiert das in Sünden tote Herz des Ungläubigen.
Die Dornenkrone spricht von marternden Gedanken, die die Menschen plagen: Jesus hat uns auch von Verzweiflung und Depression freigekauft.

(Eine junge Frau, die nun seit einigen Monaten regelmäßig ins CGZ kommt, teilte meiner Frau mit, daß sie vor einigen Wochen all ihre Psychopharmaka abgesetzt hätte. Es ginge ihr besser denn je. Jesus hat ihre "Dornenkrone" weggenommen).

Man entkleidete ihn (völlig) und verschacherte seine Kleider: Er wurde arm, damit wir reich würden. (2 Korinther 8, 9. Da geht's um Wohlstand).

Der Essig, mit dem man Jesus tränkte, spricht vom Fluch der die Menschheit durchdringt, mit dem er einswurde, um ihn zu tragen und zu brechen. (Galater 3, 13). Nun kommt der Segen Abrahams auf die Gläubigen.

Jesus starb, beladen auch mit deinen Sünden, und sank hinunter in die Dunkelheit. Er ging an den Ort des Gerichts: in die Flammen.
Für dich.
Damit du dort nicht hinmußt.

"Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden."
Psalm 25, 3
Jesaja 28, 16
Römer 9, 33 und 10, 11

Dienstag, 7. April 2009

F&F

Die Grundstimmung der Eliten unseres Landes ist eine von Pessimismus und würdevoller Verzweiflung. Weil sie ohne Gott gehen. Wie lange kann ein Volk das aushalten? Wie lange hält man Hoffnungslosigkeit aus?
Nicht lange, dann bricht man zusammen.
Gott ist jedoch der Gott der Hoffnung. Er beendet für gewöhnlich jedes Gespräch mit einem Ermutigungsakkord.

"Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!"
Römer 15, 13

Gott will, daß wir mit ALLER Freude und ALLEM Frieden erfüllt sind, (sonst würde Paulus das ja nicht beten).
"Aller" ist ziemlich viel.
F&F werden uns jedoch nur durch Glauben zuteil. Wir werden F&F nie erleben, wenn wir nicht in der Tiefe unseres Herzens davon überzeugt sind, daß Gott es gut mit uns meint. Gott meinte es gut mit Jesus, sogar als er litt am Kreuz. Sein Leiden erkaufte uns Leben. Das Leiden dauerte nicht ewig. Das Leben aber ist ewiges Leben.

Gott will uns Überfluß an Freude und Frieden geben, "damit ihr überreich seid in der Hoffnung."

Normalerweise hat man Hoffnung, dann stellen sich F&F ein: Wenn mich ein reicher Onkel anruft, ich möge zu ihm kommen, er gedenke, mir heute nachmittag eine Mio zu schenken, dann bewirkt das in mir F&F.
Kunststück.
Bei Gott funktioniert das jedoch genau andersherum: Wir haben erst Friede und Freude, dann schießt uns Hoffnung in Form von gottgegebenen Zielen in den Kopf. Wenn wir innerlich erfahren, daß Gott mit uns ist, dann bewirkt das F&F. Dann können wir uns kühn an neue Dinge wagen, die wir uns zuvor nicht zugetraut haben.

Montag, 6. April 2009

Mehr als Überwinder

Die Welt steckt in der Krise. In vielen Betrieben wird kurzgearbeitet, zunächst noch bei vollem Lohnausgleich. Doch wenn sich nicht bald was tut, kommt's wohl zu Entlassungen. Gegenwärtig scheint das Krisenbewußtsein noch nicht so ganz angekommen zu sein. Doch wenn es sich schließlich einstellt, dann wird das Heulen und Zähneklappern groß sein. (Die Deutschen: maßlos im Sieg, maßlos in der Niederlage).

An dieser Stelle setzen wir Christen an als Agenten der Hoffnung. Wir können uns das leisten: auch in der Krise Zuversicht zu verströmen. Denn wir haben Gott als Garanten unserer Wohlfahrt. Wir vertrauen in erster Linie nicht auf "Vater" Staat, der gegenwärtig die Steuern unserer Enkel jetzt schon ausgibt, also mit aller Kraft den Ast absägt, auf dem er sitzt. Wir vertrauen vielmehr Vater Gott.

Wir glauben Römer 8, 37-39: "Wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn."

Ein Überwinder ist jemand, der einen Feind besiegt.
Wir sind jedoch mehr als Überwinder. Denn Jesus hat den Feind für uns besiegt und läßt uns nun an seinem Sieg teilhaben.
So wie die Frau des Boxers nicht selber boxen muß.
Wenn er--siegreich, blutig und zerschlagen--aus dem Ring steigt, zu ihr hinüberwankt und mit dem Preisgeld winkt, dann lächelt sie und läßt sich das Preisgeld geben.
Er ist Überwinder.
Sie ist mehr als ein Überwinder. Sie hat Teil an seinem Sieg ohne gekämpft zu haben.

Wir sind mehr als Überwinder.
Das heißt, Gott hat für jedes unserer Probleme bereits die Antwort.
Erkennst du das?

Freitag, 3. April 2009

Judy Bailey Tickets

Plakate, Flugblätter und Tickets für das Konzert mit Judy Bailey sind nun erhältlich.

Wie schon auf der CGZ-Hauptseite erwähnt, kosten die Tickets 8,- EUR im Vorverkauf. Man bekommt sie hier:
Sonntags im CGZ-Bücherladen,
in der Buchhandlung Collibri, Markt 19, Schweinfurt, oder
via Emailbestellung unter info@jchristus.de. (Bestellt, Leute!)
8,- EUR ist ein Klacks für so ein Ticket! An der Abendkasse sind sie dann teurer: 230,- EUR das Stück. (Ob das was wird...?) Denke, wir bleiben doch bei 10,- EUR.

Hier nochmal das Youtubevideo von Judy:


Donnerstag, 2. April 2009

Stimmt

Der gestrige Post war in der Tat ein Aprilscherz. Ich habe dem Astronomen Moore--so es ihn überhaupt gibt--einfach was unterstellt.

Unterstellungen sind überhaupt eine interessante Sache.
So teilte mir ein Gemeindemitarbeiter mit, wie sehr er in seinem Ort verschrien wurde, nachdem er Jesus angenommen hatte und nun in eine freie Gemeinde ging. Sektenfuzzi und was nicht alles.
Dieselben, die ihn so verunglimpften wählten ihn später zu einem Bürgermeister seines Ortes, obwohl er an seinem Bekenntnis keine Abstriche machte.
Die Qualität seines Wesens sprach lauter als die Worte seiner Kritiker.
Nun ist er also Bgm, sowie Aufsichtsratsmitglied hier und da und Vorsitzender dort. Er hat mir die lange Liste seiner Titel aufgezählt. Sie ist beeindruckend. Und diese Positionen sind ihm zugeflogen, er hat sie nicht mal aktiv gesucht.

Für ihn ist Matthäus 5, 11+12 wahrgeworden: "Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß..."

Mittwoch, 1. April 2009

Das JPGE-Phänomen

Am heutigen Tag im Jahr 1976 hat der Astronom Patrick Moore das Jupiter-Pluto-Gravitationseffekt-Phänomen entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine kurzfristige aber wahrnehmbare Verminderung der Erdanziehungskraft. Die Dinge werden leichter.

Wenn heute also an sich flugunfähige Gegenstände kurzzeitig schweben, oder man selber plötzlich abzuheben scheint, dann liegt das am Jupiter-Pluto-Gravitationseffekt-Phänomen.

Gott: "Mach mir den Josef"

Wenn wir zu schnell zu erfolgreich sind, dann steigt uns das zu Kopf und wir werden unaushaltbar. Doch "Gott widersteht dem Hochmütigen, dem Demütigen aber gibt er Gnade." 1 Petrus 5, 5.
Demut macht uns angenehm.
Josef, der Sohn Jakobs, hatte einen Traum von Gott bekommen: Er sollte ein großer Leiter vor dem Herrn werden; seine Geschwister und selbst seine Eltern würden sich eines Tages vor ihm beugen. Diese Nachricht tat er in so eitel-penetranter Weise kund, daß sein Vater in schimpfte und seine eifersüchtigen Brüder ihn zu hassen begannen. (1 Mose 37).

Unsere größten Kritiker sind gewöhnlich auch unsere größten Neider.
Doch was konnte Josef dafür, daß Gott ausgerechnet ihm einen Traum gegeben hatte?
Nichts.
Seine Berufung kann man sich nicht aussuchen.
Seinen Charakter jedoch schon. Und Josefs Charakter war defizitär. Um nicht zu sagen ätzend.

Eines Tages hielten es die neidischen Grobiane nicht mehr aus. Sie schnappten sich den großmäuligen Angeber und verkauften ihn in die Sklaverei nach Ägypten, wo er sich erstaunlicherweise nicht dem Trübsalblasen hingab. ("Gott! Jetzt hat mein schöner bunter Mantel Flecken. Ich hasse dich!") Vielmehr machte er das Beste aus seiner Situation, nicht vergessend, daß Gott seine Verheißungen hält--wenn man die Zuversicht nicht wegwirft.
Selbst als er ungerechterweise der Vergewaltigung angeklagt wird und vom Sklaven zum gefangenen Sklaven wird, nimmt er das hin. Seine innere Einstellung blieb positiv. Deshalb heißt es in 1 Mose 39, 21: "Der HERR aber war mit Josef und wandte sich ihm in Treue zu."
Im Gefängnis!
Wenn Gott an Josef Wohlgefallen hatte und mit ihm war und sich ihm in Treue zuwandte: Warum hat er ihn dann nicht schleunigst aus dem Gefängnis herausgeholt? Da ist es doch nicht schön!
Warum mußte sein Liebling ein ungerecht verurteilter "Vergewaltiger" bleiben, der im Knast die Toiletten putzte?
Aus Charaktergründen.
Gott wußte genau, was er mit Josef vorhatte: Er beabsichtigte, ihn zur Rechten des Pharao zu installieren und ihn zum Herrscher der damaligen Supermacht Ägypten zu machen, zum Retter aus Hungersnot und Elend.
Wem viel anvertraut wird, von dem wird viel verlangt.
Wäre sein Charakter nicht belastbar geworden, wäre Josef unter der Last der Verantwortung (globale Wirtschaftsplanung) oder unter der Last seiner Privilegien, (Luxus, Harem, Macht über Leben und Tod...), zusammengebrochen--und Gottes Plan wäre entgleist.
Menschen bringen ständig durch Sünde Gottes Plan zum entgleisen. Dann muß die Lok mühselig wieder auf die Schienen gehoben werden. Manchmal dauert das Jahre und kostet Kraft und Energie, die eigentlich anderweitig eingesetzt werden sollten. Es ist also besser, einer leidet eine Zeitlang und lernt Demut, als daß viele leiden wegen des charakterlichen Scheiterns dieses einen.
So sah der Herr das damals.
So sieht er es heute.
Laß dich also nicht entmutigen. Der Herr ist nicht fertig mit dir, er bereitet dich vielmehr vor auf Neues und Größeres. Spiel mit. Mach ihm den Josef.