Dienstag, 30. August 2011

Alpha in 25 Sekunden

"Was ich euch sage in der Finsternis, redet im Licht, und was ihr ins Ohr geflüstert hört, ruft aus auf den Dächern!"
Matthäus 10, 27

Wie kündigt man in 25 Sekunden einen Alpha-Kurs an und wird der Sache gerecht? (Ich spreche von Radiowerbung).

"Zuhören, diskutieren, neue Gedanken entdecken.
Und fragen, was man will!
Man kann alle Fragen stellen. Wir klammern nichts aus – auch wenn es nicht immer einfache Antworten oder Patentrezepte gibt.
Alpha ist konfessionsübergreifend und wird von allen großen christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften in über 135 Ländern durchgeführt und unterstützt.
Wie läuft Alpha ab?
Jedes Treffen beginnt mit einem Essen. Man kommt schnell ins Gespräch und lernt sich leicht kennen.
Der Alpha-Kurs besteht aus einer Reihe von Vorträgen zu Themen wie z.B. „Wer ist Jesus?“ oder „Woher weiß ich, dass ich an die Wahrheit glaube?“. Die Themen der Abende bauen aufeinander auf.
Nach jedem Vortrag finden in ungezwungener Atmosphäre Gespräche statt, in denen das Gehörte hinterfragt und vertieft wird."

Der Text oben liest sich prima. Doch man braucht 60 Sekunden, um ihn laut vorzulesen. Das sind 35 zuviel. Und weder die Adresse Gelthari-Ring 2, Geldersheim, noch die Tages- und Urzeit--ab 21. September, immer mittwochs ab 19 Uhr--wird irgendwo erwähnt, der Veranstalter--das Christliche Glaubenszentrum--auch nicht.

Fürs Radio ist der Text nur bedingt geeignet.
Wenn der Sprecher mit ihm fertig ist, schnarchen die Zuhörer.
Denn statt knackiger Kurzworte kommen unmögliche Multisilbenbandwürmer wie "konfessionsübergreifend" und "Glaubensgemeinschaften" vor.
"Ungezwungene Atmosphäre" klingt nach Schwingerklub.
"Gehörtes" wird "hinterfragt und vertieft." Zu intellektuell.
Im Radio klingt, "Fragen hab ich, Antworten will ich" und "Jesus ist es" einfach besser.

Hinweis auf eine Website--www.OnlineKirche.org--ist auch keiner enthalten, MUSS aber untergebracht werden. Denn woher soll man sonst erfahren, was das Christliche Glaubenszentrum ist? (Eine evangelische Freikirche).

Nur Neanderthaler haben heutzutage keine Website.

Und wer leitet dieses CGZ?
Ein ordinierter Pastor.
Hat der einen Namen?
Wer hat ihn ordiniert, wann und wo?

Fragen über Fragen.
Wie quetscht man die Antworten in 25 Sekunden Radiowerbetext?
Wie macht man das mit Esprit und Gefühl, ohne einfach nur eine Lasterfuhre Informationen auf die Ohren abzukippen?

Bis morgen muß das Problem gelöst sein.

Samstag, 27. August 2011

Güte und Strenge

"Sieh nun die Güte und die Strenge Gottes: gegen die, welche gefallen sind, Strenge; gegen dich aber Güte Gottes."
Römer 11, 22

Im Gleichnis vom Unbarmherzigen Knecht in Matthäus 18, 21-35 wird ein Schuldner vor seinen König gebracht, weil der abrechnen will. Der Diener hatte einen hohen Milliardenbetrag restlos in den Sand gesetzt.

Voller Strenge befiehlt der König dem Mann, wenigstens einen Teil seiner Schulden zu begleichen, indem er alles verkauft, was ihm noch geblieben ist, (Frau, Kinder, letztes Hemd), und damit bezahlt. Der Milliardenbetrag wird so natürlich in keinster Weise getilgt. Trotzdem besteht der Herr streng auf Rückzahlung.

Der Diener bittet nun kniefällig um Aufschub. Er will alles bezahlen.

Doch womit? Der Diener ist mittellos. Wie soll das gehen? Selbst wenn er Jedes Jahr eine Million abdrückt, ist er jahrtausendelang mit Rückzahlen beschäftigt.

Da wandelt sich der strenge Herr und erläßt ihm einfach den ganzen Schuldenberg.

Solange der Diener nicht um Gnade bat, bekam er keine.
Sobald er um Gnade bat, wurde sie ihm überreich zuteil.

Man kann Gott natürlich widerstehen und ohne ihn leben. Doch selbst wenn es einem in diesem Fall materiell gut geht: Man wird nicht glücklich sein. Die meisten ohne Gott Lebenden haben ein ziemlich offensichtliches Problem mit Zorn und schlechter Laune.

Wendet man sich mit dem Herzen zu Gott, ändert sich alles. Man bekommt unverdiente Gunst.

Strenge und Güte liegen bei Gott eng nebeneinander.
Doch wenn du Güte willst, bekommst du sie.
Das ist gute Nachricht.

Freitag, 26. August 2011

Verfolgung und Gebet

"Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen."
Matthäus 5, 44

"Pastor, bringt es denn etwas, für seine Verfolger zu beten?"

Aber klar.
Die Welt hat sich schon oft verändert, weil Christen für ihre Verfolger gebetet haben.

Gebet hat die Geschichte verändert.

Die Jahre zwischen 900 und 1000 nach Christus beispielsweise waren geprägt von Drangsal und Terror.

Im Osten plagten die zehn Stämme der hunnengleichen Magyaren mit ihren blutigen Beutezügen die Menschen.
Im Norden und Westen geißelten die Wikinger das Land.
In Spanien und im Süden expandierten die Mohammedaner.
Die christlichen Amtskirche war kraftlos, korrupt und weltlich.
Im Land trieben Raubritter ihr Unwesen.

Doch gläubige Christen stürmten den Himmel im Gebet.

Da passierten um das Jahr 1000 A.D. auf einen Schlag mehrere ungeheuerliche Veränderungen zum Guten.

Vajk, der Häuptling der Magyaren, bekehrte sich zum Christentum und nannte sich hinfort Stephan. Aus den heidnischen Schlächtern wurde ein schützendes Bollwerk des gläubigen Westens. Die Ungarn widerstanden Türken und Tataren.
Problem Nr. 1 gelöst.

Im Norden geschah dasselbe: Der gefürchtetste Wikinger Europas, Olaf Trygvesson, traf auf einer Insel in der Keltischen See einen christlichen Einsiedler, der ihm prophezeite, daß Olafs Truppen gegen ihn meutern würden. Doch ohne Erfolg. Olaf würde zum König aufsteigen.

Was der Seher sagte, geschah.

Olaf bekehrte sich daraufhin zu Jesus. Zusammen mit Missionaren kehrte er nach Norwegen zurück, wurde König und bekehrte sein Land. (Manchmal auf recht altväterlich wikingische Weise. Es gab Tote).
In der Folge wurden Norwegen, Dänemark und Schweden christlich.
Problem Nr. 2 gebannt.

Die Amtskirche bekam einen Reformator in Gestalt des neuen Papstes Sylvester II, eines wunderbaren Menschen und fähigen Universalgelehrten. Er kämpfte gegen Ämterkauf und -mißbrauch.

Gegen die Raubritter formierte sich die "Friede Gottes"-Bewegung, die von der Kirche, dem Hochadel und dem Landvolk ausging und die Gesetzlosen in die Schranken wies. Sie waren erfolgreich.

Und die Moslems?
Sie wandten sich, wie so oft, gegeneinander.
In Ägypten begann Al Hakim, der "Verrückte Kaliph" seine lange, grausame Herrschaft.
(Allerdings machte Al Hakim durch Christenverfolgung so große Fehler, daß seine Verwüstungen eine der Ursachen für die Kreuzzüge wurde).
Und Almansor, der Schrecken des gotischen Spaniens, der mehr als 50 Kriege gegen seine christlichen Nachbarn geführt hatte, starb 1002 A.D. Endlich.

Klar bringt Gebet etwas.

Donnerstag, 25. August 2011

Cricks Lösung

"Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war."
1 Mose 1, 25

Charles Darwin, Erfinder der Evolutionstheorie--die bekanntlich ohne Gott auskommt--hat einst folgenden Test für seine Theorie vorgeschlagen: "If it could be demonstrated that any complex organ existed which could not possibly have been formed by numerous, successive, slight modifications, my theory would absolutely break down."

Zu deutsch: "Wenn nachgewiesen werden könnte, daß irgendein komplexes Organ existiert, das unmöglich durch zahlreiche, aufeinanderfolgende, kleine Veränderungen geformt werden konnte, dann würde meine Theorie völlig zusammenbrechen."

Das Auge mit seiner Komplexität gab ihm damals schon größte Rätsel auf. Denn es kann mit seiner Theorie eben nicht befriedigend erklärt werden. (Hinbiegen kann man sich alles).

Seit den Tagen Darwins wurde das Mikroskop gewaltig weiterentwickelt. Man kann nun in Bereiche hineinschauen, die dem alten Engländer noch völlig verschlossen waren. Darwin mußte nur Organe wie Kiemen und Schnäbel erklären. Könnte er in die inneren Mechanismen einer Zelle hineinschauen, würde er selber womöglich seine Theorie unverzüglich widerrufen.

Ein einzelliges Geißeltierchen hat ein Flagellum, einen Schwanz, der aus 30 bis 40 Teilen besteht, die nicht unabhängig voneinander entstanden sein können, da die Einzelteile keinen Zweck außer einem gemeinsamen haben. Diese Teile können sich nicht langsam nebeneinander entwickelt haben.

Das ist genauso unwahrscheinlich, wie das zufällige Zusammentreffen von Kolben, Wellen, einem genau passenden Motorblock und ein paar Springfedern, die gemeinsam auf wundersame Weise einen 650-PS-starken V-8 Motor bilden.

Selbst eine Mausefalle aus drei Teilen ist, um zu funktionieren, darauf angewiesen, daß alle drei Teile zur selben Zeit zusammenarbeiten. Sonst ist sie nutzlos. Jedes ihrer Teile ist für sich genommen nutzlos.
Und selbst eine Mausefalle setzt sich nicht selbst zusammen.

William Paley sagte, "Wenn ich eine Uhr finde, setze ich die Existenz eines Uhrmachers voraus."

Einstein sagte, "Gott würfelt nicht."

Auch vom Gen-Code wußte Darwin noch nichts. Der Gen-Code ist das Wort, die Information, der Bauplan, das Programm, nachdem die Natur ihre Produkte hervorbringt.

Bill Gates von Microsoft sagt, "DNS ist wie ein Computerprogramm, doch viel, viel fortgeschrittener als alles, was wir je geschaffen haben."

Francis Crick hat in den Fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit James Watson die DNS-Struktur entschlüsselt und der Welt das bekannte Doppelhelixmodell vorgestellt.
Crick mutmaßt in seinem 1981 erschienenen Buch "Life itself", daß hochintelligente Außerirdische in einem unbemannten Raumschiff lebende Zellen auf die Erde geschleust haben.

Kein Scherz.

Nicht Gott, sondern Aliens sind die Stifter des Lebens, sagt der Nobelpreisgewinner.

Was natürlich die Frage aufwirft: Woher hatten die hochintelligenten Außerirdischen diese lebenden Zellen?

Dienstag, 23. August 2011

Timothy, where art thou?

"Elia ging von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schafats, der gerade mit zwölf Gespannen vor sich her pflügte. Er selbst aber war bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm hin und warf seinen Mantel über ihn."
1 Könige 19, 19

Elisa wurde zum Nachfolger des Propheten Elia. Als es soweit war und Gott Elia in den Himmel entrückte, wurde der zurückbleibende Elisa mit dem doppelten Maß an Heiligem Geist gesalbt.

Er tat prompt doppelt so viele Wunder wie sein Vorgänger Elia.

Das berühmteste Wunder Elisas ist sein letztes.
Er war schon tot, als er es tat.

"Und es geschah, als sie einen Mann begruben, siehe, da sahen sie die Räuberschar, und sie warfen den Mann in das Grab Elisas. Als aber der Mann da hineinkam und die Gebeine Elisas berührte, da wurde er lebendig und stellte sich auf seine Füße."
2 Könige 14, 21.

Das ist ein erstaunlicher Bericht. In den Knochen dieses toten Propheten steckte mehr Power, als in vielen lebendigen.

Er zeigt jedoch auch etwas trauriges auf:
Elisa nahm seine Salbung mit ins Grab.
Er gab sie nicht an einen Nachfolger weiter.

Warum?
Auch Elisa hatte ja einst einen designierten Nachfolger, Gehasi.
Dieser Gehasi hatte jedoch nicht den für einen Prophetendienst nötigen Charakter. Gehasi übervorteilte einen General, der unter Elisas Dienst geheilt worden war, und nahm ihm eine große Summe Geldes ab.
Gott verwarf Gehasi daraufhin, so daß er nicht länger Elisas Diener war.

Warum nahm Elisa seine Salbung mit ins Grab?

Wie es aussieht, gab es zu seiner Zeit keinen, der sich dieses Dienstes würdig erwiesen hätte. Es gab keine geeigneten Nachfolger. Sie alle waren mehr auf das Ihre bedacht als auf den Dienst Gottes.

Paulus, der ja immerhin Timotheus, Titus, Silas und eine ganze Reihe anderer "Söhne" hatte, erkannte das Problem schon damals. Er schreibt den Philippern:

"Ich hoffe aber im Herrn Jesus, Timotheus bald zu euch zu senden, damit auch ich guten Mutes sei, wenn ich um euer Ergehen weiß. Denn ich habe keinen ihm Gleichgesinnten, der aufrichtig für das Eure besorgt sein wird; denn alle suchen das Ihre, nicht das, was Jesu Christi ist.
Ihr kennt aber seine Bewährung, daß er, wie ein Kind dem Vater, mit mir für das Evangelium gedient hat.
Diesen nun hoffe ich sofort zu senden, wenn ich meine Lage übersehe."
Philipper 2, 19-23.

Paulus sagt, "Alle suchen das Ihre, nicht das, was Jesu Christi ist."

Timotheus hingegen hat sich bewährt. Er hat sich einen guten Ruf erarbeitet, indem er mit Paulus zusammengearbeitet hat. Der hat ihn natürlich auch gefördert, nachdem er seine selbstlosen Motive erkannt hat. In Tim steckte kein "Eigennutz oder eitle Ruhmsucht." (Philipper 2, 3).
Er wollte wirklich Jesus dienen.

Was für ein Typ!

Montag, 22. August 2011

To eat or not to eat

"Hallo Pastor Gert,
viele Christen sagen, dass die Speisegebote des alten Bundes aufgehoben sind durch Jesus Gleichnis in Markus 7. Auf dem Apostelkonzil später sagt Jakobus jedoch, dass sich die Heidenchristen u.a. von Blut enthalten sollen (Apg 15, 20)

Sollten wir Christen daher zum Beispiel auf Rotwurst verzichten?"

Das Gebot von Jakobus ist eine Aufforderung zur Rücksichtnahme auf die Judenchristen. Die Heidenchristen sollen die noch in ihren Traditionen verhafteten messianischen Juden nicht unnötig stapazieren.

Liebe kann auch mal Verzicht üben.

Selbst Petrus hatte noch Schwierigkeiten mit der neuen Freiheit, wie Galater 2, 11 zeigt.

In Antiochia aß er mit griechischen Christen gemütlich Dinge, die für Juden unrein waren. Als Mitarbeiter von Jakobus kamen, schob er die Schweinswürstl schnell von sich, wischte sich den Mund und lud rasch koscheres Essen auf den Teller. Er heuchelte. Paulus konfrontierte ihn deswegen vor allen.

Paulus sagt in 1 Timotheus 4, 4-5:
"jedes Geschöpf Gottes ist gut und nichts verwerflich, wenn es mit Danksagung genommen wird, denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und durch Gebet."

In diesem Sinn: Guten Appetit.

Samstag, 20. August 2011

Mauern

Vor fast genau 50 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut, klammheimlich und mitten in der Nacht. Diese Mauer trennte, was eigentlich zusammengehörte: Deutschland. Glücklicherweise wurde diese Mauer überwunden.

Es gibt jedoch noch ältere und hartnäckigere Mauern als die in Berlin.

Das fundamentale Problem der ganzen Menschheit heißt Trennung.

Seit dem Sündenfall besteht eine Mauer zwischen Mensch und Gott.
Die eine große hat eine Myriade von kleineren Mauern verursacht:
Ja, die ganze Welt hat sich damals auf einen Schlag radikal geändert.

Seit dem Fall besteht eine Mauer zwischen Mensch und Mensch:
Die des Mißtrauens. (Durchaus berechtigt: Bereits der dritte Mensch wurde zum hinterlistigen Mörder). Man kann in den andern nicht mehr hineinschauen. Er ist nicht mehr "nackt."

Trennung zwischen Mensch und Fauna:
Der knuddlige Schoßlöwe wurde zum Freßfeind Adams.

Zwischen Hunger und Sättigung stand nun der Schweiß des Angesichts.

Seit dem Turmbau gibt's auch noch die Sprachmauer zwischen den Völkern.

Die Natur selbst mit ihren radikalen Wetterumschwüngen wurde zum Feind des Menschen. Am liebsten sperrt der Mensch das Wetter aus und schafft sich (wieder hinter Mauern) sein eigenes Klima. Durch Schaffung einer Privatsphäre, in die er nur ganz wenige hineinläßt, versucht er, Eden mit seiner Sicherheit und Zivilisiertheit zurückzuholen.

Ein erstes Mittel zur Überwindung all dieser trennenden Mauern sind die zehn Gebote. Wenn man sich an sie hält, trägt man die Mauer zwischen sich und Gott ab. Wer Gott und Menschen Respekt erweist, indem er Gott ehrt, sich nützlich macht und nicht stiehlt, der nicht ehebricht, mordet, verleumdet und neidet, der baut Vertrauen auf.

Vertrauen verbindet.

Ganz zerstört wurde die Mauer zwischen Gott und Menschen durch das Kreuzeswerk Jesu. Er ist der Grundstein des neuen Reiches.

Wenn Jesus wiederkommt, wird die Welt sich abermals radikal verändern. Sie wird wieder werden, wie sie ursprünglich gedacht war.

"Ein Sproß wird hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und ein Schößling aus seinen Wurzeln wird Frucht bringen. Und auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN..."

"Er wird die Geringen richten in Gerechtigkeit und die Elenden des Landes zurechtweisen in Geradheit. Und er wird den Gewalttätigen schlagen mit dem Stab seines Mundes und mit dem Hauch seiner Lippen den Gottlosen töten."

"Der Wolf wird beim Lamm weilen und der Leopard beim Böckchen lagern."

"Der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Und der Säugling wird spielen an dem Loch der Viper und das entwöhnte Kind seine Hand ausstrecken nach der Höhle der Otter."
Jesaja 11, 1-8

Das wird was! Herr, komm bald.

Donnerstag, 18. August 2011

Feindesliebe

"Liebt eure Feinde."
Matthäus 5, 44

"Pastor, mir erscheint es fragwürdig, ja pervers, meine Feinde lieben zu sollen. Verstehe ich hier etwas falsch?"

Ja.
Im griechischen Urtext der Bibel gibt es verschiedene Worte für "Liebe."
Philia beschreibt die warme, wohlige, freundschaftliche Liebe, wie sie zwischen einem Mann und seiner Frau oder zwischen guten Freunden existiert. Die Emotionen sind beteiligt.

Hier steht jedoch nicht philia.

Jesus benutzt für die Beschreibung der Feindesliebe das Wort "agape."
Agape ist die Liebe Gottes. Agape ist keine emotionale Liebe. Sie ist eine Liebe des Willens und hat mit Gefühlen nichts zu tun. Agape trachtet immer nach dem Besten für den anderen, egal, wie der sich ihr gegenüber verhält.

Das Beste ist nicht immer, nachzugeben und dem anderen seinen (boshaften) Willen zu gestatten. Manchmal ist Agape auch streng. Doch nie mit zerstörerischen Hintergedanken, sondern mit Hintergedanken der Förderung des anderen.

Wenn Jesus sagt, wir sollen unsere Feinde lieben, meint er nicht, der Gewatschte solle seinem Watscher romantische Gefühle entgegenbringen. Er soll vielmehr schauen, was in dieser Situation das beste für alle ist, und entsprechend handeln.

Agape kann jemanden lieben, ohne ihn zu mögen.

Montag, 15. August 2011

Korkmännchen taucht

Wir hatten einen prima Gottesdienst mit Kitty Hamilton. Sie ist um die 70 und fit wie ein Turnschuh.

Sie hat über Vergebung geredet.

Bei Vergebung denken die meisten Christen an das Überwinden der unangenehmen Gefühle, die ein "Verbrecher" in ihnen hervorgerufen hat. Wenn sie keinen Zorn mehr fühlen, haben sie vergeben.

Tatsache ist, man kann an dahin kommen, daß einen die "Verbrechen" der Wichte nicht einmal mehr groß berühren. Man kann lernen, in einer von der Umwelt unabhängigen Freude zu leben.

Notwendig ist dazu, daß man glaubt, daß Gott nicht lügt, wenn er durch Paulus sagt, "Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken." (Römer 8, 28).

Wenn das stimmt, kann uns niemand mehr dauerhaft schaden.

Paulus unterstreicht das, indem er sagt, "Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns?" (Vers 31). Inmitten von Anfeindung, Ausgenutztwerden, Verleumdetwerden können wir sagen, "In diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat." (Vers 37).

MEHR ALS Überwinder!

Der Teufel dachte, er habe Jesus beraubt und sich einen Vorteil verschafft, als es ihm gelang, einen Dieb als Kassenwart im Dienst Christi zu installieren.
Fehlanzeige.
Gott versorgte Jesus auch so.

Als Jesus verraten am Kreuz hing, dachte die Hölle, sie hätte endgültig gesiegt. Der Sohn Gottes starb, beladen mit den Sünden der Welt.
Der Triumph versiegte abrupt, als Jesus auferstand und es binnen kurzem nicht mehr nur einen Christus gab, sondern viele Christen.

Mittlerweile gibt es laut neueren Statistiken 880 Mio wiedergeborene Christen auf der Welt. Das bedeutet, schon etwa jeder siebte Mensch gehört dem Salz und Licht-Lager an. Das Reich Gottes bricht sich breite Schneisen.
Wir dürfen nicht denken, unsere mitteleuropäische Situation der verbreiteten Gottlosigkeit sei repräsentativ für die ganze Welt. Das ist sie nicht. Andernorts geht's geistlich zu, wie bei uns vor 500 Jahren.

Die weltweite Revolution Gottes begann mit einer scheinbaren Niederlage: einem Tod am Kreuz.

Samstag, 13. August 2011

Kitty Hamilton

Nicht vergessen: Morgen um 10.30 Uhr spricht Kitty Hamilton im CGZ.

Kitty stammt ursprünglich aus Deutschland und bereist die Welt im Auftrag des Herrn. Sie hat soziale und Glaubenswerke gegründet und predigt vollmächtig.

Bin gespannt.

"Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi."
Epheser 4, 11-12.

Donnerstag, 11. August 2011

Arm im Geist?

"Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel."
Matthäus 5, 3

"Pastor, was bedeutet das?"

Jesus spricht nicht von materiell Armen. Denn Armut ist nichts gutes. Richtig Arme sind aufgrund ihrer Wohn- und Ernährungssituation eher krank als andere. Ihre Kinder bleiben in vielerlei Hinsicht außen vor.

Arme im Geist können hingegen reich sein.
Der reiche Jüngling aus Matthäus 19 kam zu Jesus und fragte, "Was soll ich Gutes tun, damit ich ewiges Leben habe?" Der merkte, daß er trotz seines Geldes geistlich arm war.

Die "Armen im Geist" sind all jene, die sich ihrer Verlorenheit völlig bewußt sind und ihr Vertrauen auf Gott setzen.

Glückselig werden sie, wenn sie Jesus in ihr Leben einladen.
Der füllt ihren Mangel aus.

Mittwoch, 10. August 2011

Judenhaß in Norwegen

Mir war bisher nicht bewußt, wie überaus kritisch die Eliten Norwegens dem Staat Israel gegenüberstehen.

So existiert zB ein inoffizieller Boykott israelischer Universitäten seitens norwegischer Universitäten. Sogar proisraelische Juden, die keine Israelis sind, sind als Sprecher nicht willkommen. Etwa der weltbekannte Professor Dershowitz.

In der Petition, die den akademischen Boykott Israels fordert, heißt es, "Seit 1948 okkupiert Israel palästinensisches Land..."

1948 wurde Israel gegründet.
Norwegens akademische Elite fordert mithin nicht weniger als die Auslöschung des Staates Israel. Wenn sie von "Besatzung" spricht, meint sie nicht die Folgen der Eroberung Samarias und Judäas, (des "Westjordanlands"), während des Sechstagekrieges, wie die Medien das allgemein tun.
Sie meint mit "Besatzung" die Existenz Israels.

Der norwegische Botschafter in Israel erklärte der Zeitung Maariv, palästinensischer Terror gegen Israel sei in den Augen der meisten Norweger gerechtfertigt, wegen der "Besatzung." Auch wenn nun Norwegen Opfer eines Terroranschlags geworden sei: Norwegens Sicht der Dinge werde sich deswegen nicht ändern.

Harvardprofessor Alan Dershowitz sagt, "Ich kenne keine vernünftige Person, die versucht die Terrorangriffe auf Norwegen zu rechtfertigen. Doch es gibt viele Norweger, die die Terrorangriffe auf Israel nicht nur rechtfertigen, sondern auch loben, unterstützen, und helfen, sie zu finanzieren und zu legitimieren."

Norwegen unterhält im Namen des "Dialogs" freundlichen Kontakt zur palästinensichen Partei Hamas. Die Hamas regiert den Gazastreifen. Sie ist eine radikalislamische Terrorgruppe, die den Völkermord an den Juden propagiert, wie einst die Nazis.

Apropos.

Dem prominentesten norwegischen Nazi, dem Dichter Knut Hamsun, hat Norwegen im Jahr 2009 ein 20 Mio. Dollar teures Museum errichtet.
Hamsun war ein brillianter Schreiber. Noch berühmter war er jedoch für seine Verehrung der "großen reformatorischen Gestalt" Adolf Hitler.
Er widmete seinen Nobelpreis dem deutschen Propagandaminister Josef Goebbels. Während des Krieges hat er sogar mal beim Führer daheim, auf dem Berghof in Bayern, vorbeigeschaut.

Auch nach dem Krieg ließ Hamsun nichts auf den Obernazi kommen.
"Er war ein Krieger, ein Krieger für die Menschheit und ein Verkünder des Evangeliums vom Recht aller Nationen." (Hamsun über Hitler).

Das israelische Parlament Knesset hat neulich eine Untersuchung in Auftrag gegeben. Die soll herausfinden, woher antizionistische Organisationen in Israel ihr Geld bekommen, insbesondere Organisationen, die tollwütig antiisraelisch sind. Deren Mitarbeiterstab besteht oft zwar aus Israelis, sie sind jedoch meist vom Ausland gesteuert.

Es stellte sich heraus, daß viele der fiebrigsten israelischen Antiisrael-Organisationen von der norwegischen Regierung finanziert werden.

Ende 2008, als Israel auf den ständigen Raketenbeschuß aus dem Gazastreifen mit der Operation Cast Lead (Gegossenes Blei, eigentl. Geworfenes Blei) reagierte, tobte auf Oslos Friedensdemonstrationen ein ein antiisraelischer Mob, der "Kill the Jews" rief und Polizisten attackierte.

Die israelische Botschaft wurde bedroht.

Proisraelische Politiker auf proisraelischen Kundgebungen in Oslo wurden verprügelt und bekamen Todesdrohungen.

Tatsache ist auch folgendes:
Am Tag bevor Breivik auf der Insel Utoya seinen Massenmord an der Arbeiterparteijugend beging, sprach der norwegische Außenminister genau dort über die Notwendigkeit, Israels Sicherheitszaun zu den Palästinensergebieten zu zerstören.

Die Teenager der Arbeiterpartei übten allen Ernstes ein Rollenspiel. Sie spielten pro-Hamas-Aktivisten, wie sie die von Israel verhängte Seeblockade gegen Gaza durchbrechen.
Sie schwenkten Schilder, auf denen zum Boykott Israels aufgerufen wurde.

Ein Schuft, wer denkt, Breivik sei Mossad-Agent.

Sonntag, 7. August 2011

Markus Rex

Heute morgen erschien ein alter Bekannter mit seiner Familie im CGZ.
Ich hatte Markus Rex in den achtziger Jahren kennengelernt, als ich Gastsprecher in einer der Untergrundbibelschulen war, die die evangelische Kirche in der DDR unterhielt. Er war damals einer der Schüler und gleichzeitig ein Leiter.

Heute ist er Pastor einer Gemeinde in Frankfurt/Oder und Rhema-Bibelschullehrer.

Ich bat ihn, ein Grußwort an die Gemeinde zu richten und sich dabei Zeit zu lassen. Als er nach einer Viertelstunde fertig war, ermutigte ich ihn, den ganzen Predigtteil zu übernehmen, so gut fand ich, was er sagte. Sein Wort liegt in Bild und Ton vor. Wir werden es demnächst veröffentlichen.

Heute hatten wir einen Ad-hoc-Gastsprecher. Die Sprecherin für nächste Woche steht schon länger fest: Kitty Hamilton wird uns das Wort bringen.

Wir freuen uns.

"Aus ihm, Christus, wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes unterstützende Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils; und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe."
Epheser 4, 16

Samstag, 6. August 2011

Jesus-Karma?

"Hallo, die Gottheit, die in jeder Kultur anders heißt, wirkt durch das Karmaprinzip. Jesus stand Buddha näher als Paulus. Selbst die Bibel spricht von Wiedergeburt."

Es stimmt schon, die Bibel sagt, "Was ein Mensch sät, das wird er auch ernten." (Galater 6, 7). Daraus jedoch ein Karmaprinzip zu konstruieren, das viele Reinkarnationen umfaßt, geht zu weit. Die Bibel lehrt keine Selbsterlösung durch gutes Verhalten, das gutes Karma (Schicksal) bewirkt. Nirgendwo im Wort Gottes steigt man durch Wiedergeburt von der Made zur Maus, zur Katze, zum Hund, zum Herrn, zum Frauchen, zum Engel, zum Buddha auf.

Jesus sagt vielmehr, der Mensch kann durch sein Verhalten gar nicht genug gutes Karma bewirken, um irgendwann gut genug zu sein, um Gott ins Angesicht schauen zu können.

Der Mensch ist verloren.

Denn der menschliche Geist ist tot in seinen Sünden. Er kann sich nicht selber wieder auferwecken.
Die Wiedergeburt, die Jesus bewirkt, ist eine geistliche: Wer an ihn glaubt, den macht er lebendig. Zunächst geistlich: Das Minus der Sünde im Herzen wird durch den Glauben in ein Plus verwandelt. Die Natur Christi zieht in uns ein.

"Er errettete uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes." (Titus 3, 5).

Die Erlösung ist ein Geschenk, das uns durch den Glauben zuteil wird.
Nicht durch hart erarbeitetes Karma.

Eines Tages werden wir auch körperlich auferstehen, um einen verherrlichten irdischen Körper zu bekommen, wie Jesus ihn heute schon hat.

Die Wiedergeburt, die Jesus bewirkt, ist ein einmaliger Akt und hat mit dem orientalischen Samsara, dem Rad der Wiedergeburt, nichts gemeinsam.

"Gott" ist auch nicht in jeder Kultur derselbe. Jesus sagte hierzu einst zu einer samaritischen Frau, "Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden." (Johannes 4, 22).

Der Clincher ist natürlich, "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." (Johannes 14, 6).

Der einzige, der Karma gut genug für den Himmel zu geben vermag, ist der Herr.
Er macht das Rad der Wiedergeburten überflüssig.

Donnerstag, 4. August 2011

Anders Kontra

"Was habt ihr Christen gegen Breivik? Er will Europa von fremden Kulturen freihalten. Das Ansinnen ist löblich, die Methode verkehrt."

Pffff.

Die Tat Breiviks ist mit nichts zu entschuldigen. Dieser Pseudokreuzritter hat übersehen, daß er nicht in einer Diktatur lebt, sondern in einer repräsentativen Demokratie.

Wenn die Norweger eine multikulturelle Nation sein wollen und sie diesen Willen mit demokratischen Mitteln, sprich Wahlen, kundtun, dann ist das hinzunehmen. Das ist Regierung vom Volk, durch das Volk, für das Volk. Auch wenn Immigration ein Land langfristig nachhaltig verändert: Das ist hinzunehmen. Die Norweger werden schon wissen, was sie tun, wenn sie eine Regierung wählen, die Multikulti durchsetzt.

"Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten Autoritäten! Denn es ist keine staatliche Macht außer von Gott, und die bestehenden sind von Gott verordnet."
Römer 13, 1.

Hätte Breivik an den Verhältnissen in seinem Land etwas ändern wollen, hätte er den berühmten Gang durch die Institutionen antreten müssen: Er hätte eine Partei gründen und ein Programm (kein "Manifest") verfassen müssen, mit dem er für seinen Standpunkt wirbt. Dann hätte er sich Wahlen stellen müssen.

Stattdessen verübt er einen Massenmord.

Anders der ChriSSt?

"Pastor, Anders B., der norwegische Massenmörder, ist ein christlicher Fundamentalist. Ist das nicht schrecklich?"

Herr B. ist kein Christ. Die Medien behaupten das nur. (Für die gälte auch Judas Ischariot als repräsentabler Jünger Jesu). Sie sind froh, endlich mal einen Attentäter zu erleben, der sich aufs Kreuzrittertum bezieht und nicht auf den Islam.

Wenn er Christ ist: Welcher Konfession gehört er an? Ist er evangelisch? Katholisch? Freikirchler? Charismatiker, Baptist, Methodist, Pietist?

Weiß er überhaupt, daß es die gibt?

In welche Gemeinde ist er gegangen?
Wie heißt sein Pastor?
Welche Bibelübersetzung liest er?
Auf welche Schriftstellen bezog er sich bei seinem Massenmord? Auf "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" sicher nicht. Ein christlicher Fundamentalist würde eine Tat von solcher Tragweite nie tun, ohne ein belastbares theologisches Fundament zu haben.

Das fehlt bei diesem norwegischen Narren völlig.

Seinem im Netz veröffentlichten "Manifest" zufolge will er ausdrücklich keinen christlichen Staat, sondern einen sekularen.

Warum wird er dann als Christ bezeichnet?

Die deutschen Medienmacher gehören zum allergrößten Teil dem linken Lager an. Dieses Lager versucht mit Macht seine Agenda voranzutreiben und die Gesellschaft nach seinen Vorstellungen umzubauen. Gegen ein soziales Evangelium, das sich in ein wenig Mildtätigkeit und frommen Floskeln erschöpft, haben diese Leute nichts. Kommen ihnen jedoch biblische Standpunkte in die Quere, werden diese gnadenlos niedergeschrieben. Alles biblisch Christliche wird angegriffen, für fundamentalistisch erklärt, lächerlich gemacht und endlich aus der Gesellschaft getilgt.

Anders Breivik ist nur ein Bauer in diesem Gesinnungsschachspiel.

Umfragen zufolge (Pro) sind 76% der Journalisten in Deutschland dem rot-grünen Lager zuzurechnen. (Dieses Lager steht allem biblisch Christlichem überaus kritisch gegenüber). Das Volk hingegen war 2009 zur Zeit der Bundestagswahl nur zu 34,5% rot-grün. Schwarz-gelb vereinigte 53,5% der Mandate auf sich, findet seine Überzeugungen aber nur in mickrigen 19,5% der Meinungsmacher wieder.

So kommt es, daß in den Medien Osama auf keinen Fall rechtgläubiger Moslem war, denn der Islam ist friedlich, Breivik jedoch ein fundamentalistischer Christ ist, denn das Christentum trieft ja nur so vor Blut.

Es ist offensichtlich, daß die deutsche Berichterstattung unausgewogen ist, (die amerikanische übrigens auch).