Dienstag, 29. September 2015

"Sogar der Mond schaut weg!"

„Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden.“
Römer 12,18.

„Pastor, der Mond hat sich verdunkelt weil er nicht mehr sehen wollte, was sich in manchen Flüchtlingslagern bei uns abspielt. Da massakrieren sich Gruppen gegenseitig und hauen sich die Schädel ein. Und wenn sie dann nicht mehr in Lagern sind, erwürgen sie ihre Töchter, wie der Pakistaner neulich. Was ist da bloß los?“

Ganz ehrlich, den Mond hatte ich mir größer und roter vorgestellt als er um 5:00 Uhr war, als ich mal einen Blick auf ihn warf. Er sah er aus wie eine ziemlich kleine verkokelte Semmel. Richtig groß, weiß ich nun, ist er nur, wenn er sich nahe am Horizont befindet.
Allerdings hat mich jemand darauf aufmerksam gemacht, dass am gegenüberliegenden Ende des Himmels der Morgenstern besonders hell geleuchtet hat.
Leider habe ich da nicht hingeschaut.
Nun ja.

Zu der Gewalt in den Lagern:
Nun, diese Leute praktizieren die Konfliktlösungsstrategien, die sie aus ihren Ländern gewöhnt sind. Etwas anderes von ihnen zu erwarten wäre pure Träumerei. Die wissen's nicht besser. Die verwandeln sich doch nicht in humanistische Europäer, nur weil sie in Griechenland am Strand oder in München am Hauptbahnhof gelandet sind.

Syrien, Irak, Afghanistan, Pakistan: Dort hat man traditionell ein anderes Verhältnis zur Gewalt und zum Tod als bei uns.

In Pakistan werden viele Fahrzeuge mit LPG betrieben, mit flüssigem Gas. Das hält nicht so lang vor wie Benzin, weswegen man häufiger tanken muss. An jeder Tankstelle, die man dort anfährt, bietet sich dasselbe Bild: Ein altes Hutzelmännlein ohne Zähne, mit einer gewaltigen, dicken Brille auf der Nase, sitzt auf einem wackligen Gartenstuhl und beobachtet das Geschehen ganz genau. In seinen Händen hält er eine taktische Schrotflinte (d.h. eine mit Pistolengriff und ohne Hinterschaft), die fast genauso groß ist wie er selber.
In Pakistan ist sogar der Tankwart bewaffnet.
Das sollte man bedenken, wenn man Migranten von dort hier ansiedeln will.
Es gibt in Pakistan wunderbare Menschen. Doch ich weiß zufällig, dass sogar manche Mitarbeiter christlicher Missionsgesellschaften im Auto ihre Maschinenpistölchen unter dem Sitz liegen haben. Denn man muss dort auf alles gefasst sein.

Und wenn man in manchen Teilen Indiens die Zeitung aufschlägt und die Todesanzeigen überfliegt, dann stellt man fest dass dort viele Frauen an „Küchenunfällen“ versterben. Ich wunderte mich, als ich das bemerkte, und fragte einen Einheimischen, wie es das gibt.
Ist die indische Küche tatsächlich so gefährlich?
Der klärte mich darüber auf, dass es zu einem „Küchenunfall“ kommt, wenn der Ehemann—oder seine Familie—seine Frau nicht mehr mag und sie aus Versehen mit Benzin übergießt, und dann zufällig von irgendwo ein Funke daherfliegt...
Verfolgt wird so etwas in den seltensten Fällen. Jeder weiß was läuft, doch alle schweigen.

Es sind eben nicht alle Kulturen gleich. (Oder weshalb wollen die alle zu uns?)

Immerhin wurden nun einige der Randalierer, die im Lager in Suhl einen afghanischen Christen lynchen wollten, verhaftet. Diese Typen sollten mit der Härte des Gesetzes bestraft und dann abgeschoben werden, zurück in die Löcher aus denen sie gekrochen sind.

Ich glaube jedoch wirklich, dass sich unter diesen 15.000 Menschen, die immer noch täglich in Deutschland ankommen, auch sehr viele Menschen guten Willens befinden, die einen Bruch mit ihrem alten Leben vollziehen und hier neu durchstarten wollen. Denen muss man guten Willen entgegenbringen.
Es wäre natürlich schön, wenn man in die Köpfe und Herzen der Menschen hineinschauen könnte. Doch das ist gar nicht nötig.
Jesus sagt, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Hat unser humanistischer Staat dann die Kraft, entsprechend zu reagieren? Das ist die Frage.
Wir müssen dran bleiben im Gebet.

Sonntag, 27. September 2015

Blutmond

„Und ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und Rauchdampf.“
Apostelgeschichte 2,19.

Die Juden feiern zurzeit das Laubhüttenfest. Es ist nun ungefähr die Mitte dieser Festivität.
Zufällig findet heute nacht zwischen 4:11 Uhr und 5:23 Uhr außerdem eine totale Mondfinsternis statt.
Genaugenommen ist es sogar eine Superblutmondfinsternis.
Super deswegen, weil der Mond heute nacht der Erde besonders nahe ist und deshalb besonders groß erscheint.
Blutmond deshalb, weil der Mond blutrot, bzw. kupferfarben, erscheinen wird.
Finsternis deshalb, weil sich die Erde genau zwischen Sonne und Mond befinden wird und somit den Mond abgedunkelt.

Das Ganze ist kein apokalyptisches Zeichen, denn dazu müsste sich auch noch die Sonne verdunkelt:
„Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete: und es geschah ein großes Erdbeben. Und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut.“ (Offenbarung 6,12).

Erdbeben, schwarze Sonne, blutiger Mond: sieht alles mehr nach einem gewaltigen Vulkanausbruch aus als nach einem traditionellen Blutmond wie dem, der sich heute nacht am Himmel zeigen wird. Mich erinnert er eher an das Laubhüttenfest, das die Juden daran erinnert, dass alles hier unten auf Erden vergänglich ist, wie die Hütten, in denen sie während des Festes wohnen. Wir sind hier nur für kurze Zeit. Die Ewigkeit dauert ungleich länger als unser irdisches Leben. Wir tun wohl daran, uns auf diese Zeit vorzubereiten.

Der rote Mond erinnert mich an das Blut Jesu, das für die ganze Welt vergossen wurde und jedem das Heil bringt, der an ihn glaubt.

Ich stell schon mal den Wecker, denn das will ich sehen.

Donnerstag, 24. September 2015

Zufall?

"Gott unseres Heils ... der das Brausen der Meere besänftigt, das Brausen ihrer Wellen und das Getümmel der Völker. Und so fürchten sich die Bewohner der Enden der Erde vor deinen Zeichen. Die Aufgänge des Morgens und des Abends läßt du jauchzen."
Psalm 65, 8-9.

Am 11. September stürzte ein Kran auf die Große Moschee in Mekka—ausgerechnet während des Freitagsgebets. Mehr als 100 Menschen kamen dabei ums Leben.
Viele Amerikaner dachten da an den Terroranschlag von New York 2001.
Der Kran, der stürzte, kam aus Deutschland.
Viele der Terrorflieger kamen seinerzeit auch aus Deutschland, aus Hamburg-Harburg. Das wird gern vergessen, doch die Täter lebten jahrelang unter uns, einer wurde sogar hier geboren, bevor sie in den USA zu Massenmördern wurden.

Der gestrige Mittwoch, der 23. September, war ein hoher jüdischer Feiertag, Jom Kippur nämlich, der Versöhnungstag, an dem Gott nach einer vorgeschriebenen Zeit der Umkehr und Buße sein Volk wieder annimmt.
Das ist durch und durch prophetisch.
Denn Gott hat sein Volk nicht aufgegeben. Irgendwann wird es sich wieder zu ihm wenden und Jesus als den Christus annehmen. Noch ist es nicht soweit. Doch Paulus weiß: "Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden hineingekommen sein wird [ins Reich Gottes], und so wird ganz Israel errettet werden." (Römer 11, 26).

Ausgerechnet an diesem Tag ereignete sich in Mekka, wo gerade die große Moslemwallfahrt Hadsch stattfindet, noch ein großes Unglück. Nahe dem Ort Mina, wo traditionell eine Steinsäule, die den Teufel symbolisiert, gesteinigt wird, kam es zu einer Massenpanik und mehr als 1300 Moslems kamen ums Leben. Auch in der Vergangenheit kam es während dieser Wallfahrt immer wieder zu Vorkommnissen, die manchmal mehr als tausend Moslems das Leben kosteten.

Ich bin mir sicher, Moslems stellen sich dann dieselbe Frage, wie sie Jesus gestellt wurde, als Pilatus eine Gruppe Galiläer ermordete während sie gerade Gottesdienst feierten: Wo war Gott?
Die Antwort, die Jesus gab, gilt für alle Menschen, unabhängig von ihrem vorgeblichen Bekenntnis:

" Und er antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, daß diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder waren, weil sie dies erlitten haben? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen."

Ich bin mir sicher, dem Haß auf die Juden abzuschwören wäre für Mohammedaner schonmal ein guter Anfang.

Dann fährt Jesus fort und bringt dieses Gleichnis:
"Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinem Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine. Er sprach aber zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Hau ihn ab! Wozu macht er auch das Land unbrauchbar?" (Lukas 13, 6-7).

Erstens: In Jesus ist das Heil. Ihn als Erlöser zu akzeptieren ist vordringlich. Darin besteht wirksame Buße.
Zweitens: Gott will im Anschluß gute Taten sehen. Wir sollten von Jesus abschauen und ihn nachahmen.

Dienstag, 22. September 2015

Deutschland im Wandel: Was wir erwarten können

„Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren. Wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.“
Matthäus 16,24-25.

Migranten in ungeahnter Zahl wandern in Deutschland ein. Die Politik tut wenig dafür, dass sich dies ändert. Im Gegenteil: Manchmal scheint sie den Zuzug geradezu befeuern zu wollen.
Auch wenn sich dies wieder ändern wird, (schließlich gibt es Christen, die beten, und deren Gebet Gott erhört), so müssen wir doch mit den Migranten umgehen, die nun hier sind. Man hört allerorten, dass Deutschland sich verändern wird.
Die Frage ist nun, was können wir erwarten.
Nun, Licht und Schatten werden mit Wucht aufeinanderprallen.

Erstens, wir können erwarten, dass viele der Migranten ein Interesse am Christentum haben und sich bekehren werden. Vielen ist diese Suche nach der Wahrheit möglicherweise gar nicht bewusst. Macht nichts. Sie ist da. (Schließlich wollen sie aus moslemischen Ländern raus und drängen in christlich geprägte. Da liegt eine massive Bewunderung der christlich-freiheitlichen Kultur vor, ohne dass sie dies momentan zu artikulieren vermöchten).

Zweitens, wir können erwarten, dass dies zu gigantischen Spannungen in der Migranten-Community führen wird.
Ein Fall sei beispielhaft erwähnt:
Anfang des Jahres hat in Lüneburg ein Jeside aus dem Irak seine Frau und ihre Freundin erstochen.
Warum tat er das?
Der keineswegs imposante Mann hat es verstanden, in seiner Familie ein Klima der Angst vorherrschen zu lassen. Aufgrund verschiedener Vorkommnisse verließ ihn seine Frau mit den Kindern. Eine Bekannte, Mitglied in einer evangelischen Freikirche, erzählte ihr von Jesus und die Jesidin bekehrte sich und wurde Christ.
Wunderbar, nicht?
Am Tag der Tat ging ihr Mann mit ihr und ihrer Freundin in den Gottesdienst. Als die drei danach beim Kaffee zusammensaßen, erstach dieser Typ die Freundin mit einem Küchenmesser, in der Hoffnung, seine Frau würde sich nun (aus Furcht) zu ihm zurückwenden.
Stattdessen schrie sie um Hilfe.
So erstach er auch sie.
Die tote Ehefrau ist nun gerettet und beim Herrn, ihr Mann aber deswegen im Gefängnis.
Und eine Christin bezahlte ihr Engagement für eine Migrantin mit dem Leben.
In Deutschland!
Diese wunderbare Frau ist eine Heldin und nun auch eine Märtyrerin des Glaubens. Sie hat ihr Kreuz auf sich genommen und den ultimativen Preis für Jesus bezahlt. Ich hab's nicht gesehen, aber ich weiß, er hat sie mit großer Begeisterung bei sich aufgenommen:

„Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden ... um des Sohnes des Menschen willen. Freut euch an jenem Tag und hüpft! Denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel.“ (Lukas 6,22-23)

Es muss nicht immer um Leben und Tod gehen. Manchmal geht es einfach nur um die kulturelle Vorherrschaft. In einer Berliner Kirche bekehren sich Hunderte von Moslems zu Jesus, während in Hamburg eine entweihte und verkaufte Kirche zu einer Moschee umgewidmet wird. Solche Dinge dürfen uns nicht aus der Fassung bringen. Sie werden vermehrt passieren.

Und so müssen wir weiterbeten für unsere Politiker und speziell für Bundeskanzlerin Ayse Sigirlioglu. Möge Gott ihr Weisheit geben.
Halt, was sag ich da!
Momentan heißt sie ja noch Angela Merkel.

Sonntag, 20. September 2015

Sybille Trombi im CGZ

„Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi.“
Epheser 4,11-12.

Am Sonntagmorgen wird Pastorin Sybille Trombi aus Portland, Oregon, im CGZ den Sonntagsgottesdienst gestalten.

Sybille stammt ursprünglich aus Schweinfurt und wir kennen uns schon mehr als 30 Jahre.
Ich wanderte seinerzeit in die USA aus und etwa ein halbes Jahr später kam Sybille nach—nicht wegen mir, sondern wegen dem Herrn. Wir kamen in Deutschland aus derselben Gemeinde und es ist vielleicht nicht einmal übertrieben, wenn ich sage, dass sie ganz am Anfang, in den achtziger Jahren in Deutschland, quasi die Chauffeurin meines gerade beginnenden Predigtdienstes war. Auf jeden Fall waren wir etwa alle 14 Tage gemeinsam mit noch anderen in ihrem grünen Kadett unterwegs, (da ich als Großstädter damals arm war und kein Auto hatte), um in Schweinfurt Versammlungen zu halten. Wir brachten damals oft alles aus München mit: Lobpreis, Kinderdienstmitarbeiter, Tageslichtprojektor, Prediger... Wir waren ein Team.
Es war eine schöne Zeit.

Ich hatte damals eigentlich vor, in den Vereinigten Staaten zu bleiben, während sie vorhatte wieder nach Deutschland zurückzukehren. Nun ist es genau umgekehrt gekommen: Ich kehrte zurück und sie blieb. Denn sie traf dort einen interessanten jungen Mann Gottes namens Bob, mit dem sie nun verheiratet ist und eine Gemeinde leitet.
Ich hatte das Vorrecht, sie damals zu trauen.

Sybille ist mittlerweile seit vielen Jahren Pastorin und kennt das Wort Gottes. Sie hat immer etwas zu sagen und wir freuen uns auf das, was sie uns mitteilen wird.

Donnerstag, 17. September 2015

Telepathie

„Bedenke, was ich sage! Denn der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen.“
2. Timotheus 2,7.

Das Buch eines zur Zeit populären deutschen Schriftstellers wurde neulich verfilmt.Der Regisseur hatte die Rechte an dem Buch bereits vor mehr als zehn Jahren erworben. In den letzten sieben Jahren hat er sich ausgiebig mit dem Stoff befasst und jede Szene sorgfältig durchdacht, bevor er dann losgefilmt hat.

Als der Autor das fertige Werk sah, war er verblüfft. Denn der Regisseur hatte alles so abgebildet, wie er, der Dichter, sich das in seinem Kopf vorgestellt hatte—obwohl sein Kopf doch ein anderer war als der des Regisseurs. Woher wusste der Regisseur, wie die Szenen im Kopf des Autors beim Schreiben ausgesehen hatten? Sie hatten sich schließlich nicht abgesprochen.
Der Autor, perplex, sprach von Telepathie.

Nun ja.
Ich denke, wenn wir uns ernsthaft und offenen Herzens ins Wort Gottes hineinversenken und es sorgfältig bedenken, dann passiert uns irgendwie dasselbe: Wir sehen, wie es wirklich war, bzw. verstehen, was Gott sagen wollte. Telepathie eben.

Das heißt nicht, dass wir auf Sonderoffenbarungen spekulieren sollten. Denen ist grundsätzlich zu misstrauen. Selbst Paulus, dem Jesus doch persönlich erschienen war, um ihm das Evangelium mitzuteilen, war nicht zu stolz, das von ihm gepredigte Evangelium den Aposteln in Jerusalem auszubuchstabieren, „damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre." (Galater 2,2). Selbst er erkannte andere neben sich an.
Doch bezeichnenderweise hatte er, der „im Judentum mehr Fortschritte machte als viele Altersgenossen in meinem Volk“, also die Thora eifriger studierte als andere, später auch „außerordentliche Offenbarungen.“ (2. Korinther 12,7).

Dienstag, 15. September 2015

Ändern sich die Zeiten, ändert sich...

...der Mensch.

„Da sagte David zu Gott: Ich habe sehr gesündigt, daß ich diese Sache getan habe. Und nun laß doch die Schuld deines Knechtes vorübergehen! Denn ich habe sehr töricht gehandelt.“
1. Chronik 21,8.

Was mich schon immer fasziniert hat, ist das Phänomen, dass derselbe Mensch unter zwei verschiedenen Obrigkeiten völlig unterschiedlich handeln kann. Die Diskrepanz ist manchmal so groß, dass man kaum glauben kann, es mit derselben Person zu tun zu haben.

Am heutigen Tag vor 80 Jahren, am 15. September 1935, wurde unter den Nazis das „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ erlassen, das berüchtigte Nürnberger Rassengesetz. Darin wurde festgelegt, wer offiziell als Jude zu bezeichnen war und wer als Mischling oder „Arier“, und ab welchem Vermischungsgrad die Leute nicht mehr heiraten durften. Ehen zwischen Nichtjuden und Juden waren verboten, wobei sich das Merkmal Rasse an der Zugehörigkeit zur mosaischen Religion festmachte.
Muss man sich mal vorstellen.
Ein Herr namens Hans Globke, seines Zeichens Regierungsrat im Innenministerium, verfasste zu diesem sonderbaren Gesetz die einschlägigen Kommentare. Er war es auch, der anordnete, das jüdische Frauen den Vornamen Sara und männliche Juden den Namen Israel zwangsweise zu führen hatten, falls sie ihre Rufnamen nicht von vornherein als Juden kenntlich machten.
Obwohl kein Mitglied der NSDAP, war er doch offenbar ein Rassist reinsten Wassers.

Dieser Globke, selber katholisch, wurde 1953 unter dem gläubigen Katholiken Konrad Adenauer zum Chef des Bundeskanzleramts und damit zu einem der einflussreichsten Strippenzieher der jungen Bundesrepublik. Seine Einstellung zu den Juden war nunmehr eine völlig andere, beriet er Adenauer doch unter anderem zum Wiedergutmachungsabkommen mit Israel.

Vom Rassisten zum Wiedergutmacher: Wie gibt's das?
Das Umfeld hatte sich geändert und mit ihm die Person.

KZ-Ärzte wurden zu beliebten Kleinstadt-Medizinern.
Blutrichter wurden zur respektablen Juristen.
SS-Soldaten wurden zu linken Großschriftstellern.
Kommunisten mit geballter Faust wurden zu geschäftstüchtigen Kapitalisten.
Vietnamesische Generäle wurden zu harmlosen amerikanischen Tankstellenbetreibern.
Eine FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda wurde gar Bundeskanzlerin.
Die Liste ließe sich fortsetzen.

Diesen Sachverhalt darf man nicht übersehen, wenn man heute mitbekommt, wie Millionen von Migranten aus einem vollkommen anderen Kulturkreis nach Deutschland einwandern. Die Kultur in den Herkunftsländern dieser Leute ist oft genauso antisemitisch und nihilistisch, wie es die Kultur der Nazis war. (Wegen des Wahnsinns in ihren Ländern kommen diese Leute ja zu uns). Es ist durchaus möglich, dass sie sich fundamental ändern, nun da sie hier sind und die geistliche Welt um sie herum eine andere ist.
In ein paar Jahren wissen wir mehr.
(Behagen tut mir dieses Experiment deswegen nicht).

Samstag, 12. September 2015

"Wie ein Engel des Lichts" neu aufgelegt

"Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Reichs der Himmel geworden ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorbringt."
Matthäus 13, 52.

Mein Buch "Wie ein Engel des Lichts", das sich mit esoterischen Bewegungen befaßt und sie mit dem Evangelium vergleicht, war in letzter Zeit nur noch über Amazon zu beziehen. (Bei Bestellungen über seine Kanäle kümmert sich Amazon um Druck und Vertrieb samt Abrechnung, sehr praktisch). Aufgrund der Nachfragen in letzter Zeit von Besuchern und Mitgliedern im CGZ und anderen Vertrieben habe ich es aber neu aufgelegt. Es wird wohl ab Sonntag, 20.9.2015, wieder im Bücherladen vorliegen und wie gehabt 5,- EUR kosten. Ein Schnäppchen.

Donnerstag, 10. September 2015

Gechipte Babys?

„Nicht doch, meine Söhne! Denn das ist kein gutes Gerücht, von dem ich im Volk des HERRN reden höre.“
1. Samuel 2,24.

„Pastor! Ich habe gelesen das Babys ab 2016 nach der Geburt mit einem Chip versehen werden sollen! Ist das nicht schrecklich? Das klingt doch nach Offenbarung 13, wo der Antichrist alle Menschen dahin bringt, dass man ihnen ein Malzeichen an die rechte Hand oder an die Stirn gibt, so dass sie ohne dieses Malzeichen nichts mehr kaufen oder verkaufen können. Was hältst du davon?“

Vor etwa 25-30 Jahren kam ein wohlmeinender Christ auf mich zu und warnte mich vor diesen neumodischen Computern, die damals aufkamen. Er fürchtete sich vor den Dingern aus demselben Grund wie die heutigen Zeitgenossen, die den Antichrist lauern sehen, wenn sie von implantierten Chips hören.
Zunächst glaube ich nicht, dass Babys—bei uns—irgendwann automatisch und ohne das Einverständnis ihrer Eltern gechipt werden. Zweitens ist die Meldung nur ein Gerücht, ähnlich wie das über die Abschaffung des Bargeldes in Deutschland. Wird nicht passieren. (In Dänemark probieren sie das allerdings tatsächlich).

Doch grundsätzlich ist festzuhalten: Ein implantierter Chip kann durchaus seine praktischen Seiten haben. Er könnte den ganzen Plastikkarten- und Ausweispapierkram überflüssig machen und im Gegensatz zum Geldbeutel verliert man ihn nicht so leicht.
Problematisch wird die ganze Angelegenheit erst dann, wenn mit der Verwendung dieses Chips ein Bekenntnis gegen Jesus einhergeht.
Dann wird's schwierig.
Doch dann werden findige Christen einfach zum Tauschhandel zurückkehren. Auch dies wird nicht das Ende der Welt sein. Jesus ist Herr.

„Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“
Lukas 21,28.

Dienstag, 8. September 2015

Migration: Chance und Bedrohung

„Pastor, zurzeit wandern Massen von Moslems, teils sogar auf Krücken und im Rollstuhl, um die halbe Welt, um ins Land von „Tante Merkel“ (O-Ton Bagdad) zu kommen. Warum haben eigentlich die USA, Kanada und Australien ihre Grenzen dichtgemacht und lassen von denen niemanden ins Land? Die hätten doch den Platz, um die aufzunehmen. Die Länder am Golf halten auch alle die Tür zu. Warum? Warum wollen die alle nach Deutschland?“

England wehrt sich auch.
Der Grund, warum die sich abschotten, ist, dass in diesen Ländern radikale Mohammedaner blutige Terroranschläge verübt haben. Solcherlei Erfahrungen haben sie hart gemacht. Denn wer weiß wieviele von denen, die derzeit über unsere Grenzen strömen, nicht auch am radikalen Virus leiden? In Frankreich, das gegenüber Migranten auch wenig zimperlich ist, verhinderten erst vor wenigen Wochen einige beherzte Passagiere ein Massaker in einem Zug. (Dass diejenigen, die den bewaffneten Islamisten überwältigt haben, vor allem Amerikaner und Briten waren, ist wohl auch kein Zufall).
Bei uns hingegen wurde bisher noch jeder geplante Anschlag verhindert.
Die osteuropäischen Länder weigern sich auch. Im Blick auf die darf man nicht vergessen, dass Ungarn mal von Moslems beherrscht wurde, genauso wie Griechenland und der halbe Balkan. Erst die Österreicher haben die Türken wieder aus Ungarn vertrieben.

Spätestens wenn auch bei uns ein Anschlag gelingt, was Gott verhüten möge, wird auch bei uns eine gewisse Ernüchterung einsetzen. Die Willkommenskultur könnte dann in eine Angstkultur umschlagen, die bei den einen zu einer freiwilligen Islamisierung führt und bei den anderen zu einer ernsthaften Besinnung auf die christlichen Wurzeln.

Die heutige Türkei war übrigens mal griechisch und wurde nicht zuletzt durch Einwanderung nach und nach zu dem was sie heute ist. Der Fall Konstantinopels 1453 AD war da nur noch ein sich seit langem abzeichnender Gnadenstoß.
Die Byzantiner waren jedoch zum allergrößten Teil keine wiedergeborenen, geisterfüllten, bibelgläubigen, gut vernetzten Christen, wie wir sie heutzutage Land auf Land ab bei uns vorfinden. Ihre Religion erschöpfte sich zu weiten Teilen Ritualen und Liturgie. Die Situation bei uns stellt sich etwas anders dar. Ich behaupte, wir befinden uns geistlich nicht in derselben Lage.
In unserem Sodom gibt's mehr als zehn Gerechte.

Ich glaube nicht, dass Gott hinter der gegenwärtigen Invasion steht. Er ist ein Gott der Ordnung und nicht der illegalen Einwanderung. Doch er lässt ganz offensichtlich zu, dass die vielen Fremden zu uns kommen.
Was ist davon zu halten?
Lukas 14, 15 könnte uns darüber Aufschluss geben.
Dort beginnt das Gleichnis vom Abendmahl, das ein Mensch gemacht hatte, der nun seinen Knecht aussandte, um die Geladenen zu Tisch zu bitten.
Doch keiner von denen wollte am Abendmahl des Herrn teilnehmen. Sie alle hatten fadenscheinige Ausreden und Gründe dafür, das großzügige Angebot dieses Gönners abzulehnen.

Der Gastgeber ist natürlich Gott und das Abendmahl symbolisiert die Erlösung in Jesus, die von der Mehrheit abgelehnt wird. Alle waren mit ihrem Wohlstand beschäftigt und hatten keine Zeit. Da wurde der Gastgeber zornig und befahl seinen Knechten, auf die Gassen und Straßen zu gehen, um die Armen, Krüppel, Blinden und Lahmen zu Tisch zu bitten.

Nun steht außer Frage, dass das deutsche Establishment derzeit das Christentum rundheraus ablehnt. Die Deutschen sind heute keine Christen mehr, sondern Humanisten. Für Gott haben sie in der Mehrheit keine Verwendung.
Könnte es da sein, dass Gott die Mauer, mit der er Deutschland bislang geschützt hat, durchlässig werden lässt?
Und nun dringen halt Massen von Menschen herein, denen die traditionellen Einwanderungsländer misstrauen.
Was derzeit passiert ist Gefahr und Chance zugleich. Denn im Gleichnis ließ Gott die Armen, Blinden und Lahmen kommen, um sie zu Tisch zu bitten. Damit ist nicht der materielle Tisch gemeint, sondern das Erlösungsangebot Jesu. Die Massen von Nichtchristen, die zu uns ins Land strömen, haben nun, möglicherweise zum ersten Mal in ihrem Leben, die Möglichkeit, das unverfälschte Evangelium von Jesus Christus zu hören.

Wir müssen daher für Arbeiter in der Ernte beten. Denn niemand führt einen Araber oder Afghanen leichter zu Jesus als ein anderer Afghane oder Araber. Das wär doch mal was: Eine Erweckung unter Zuwanderern. Eine, die die Einheimischen beschämt.
All dies ist gegenwärtig in der Schwebe. Deswegen brauchen diese Leute, braucht unser Land und unsere Regierung Gebet wie nie zuvor.

„Dann spricht er zu seinen Jüngern: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte.“
Matthäus 9,37-38.

Freitag, 4. September 2015

Obszönität 2

"Die Gottlosen haben das Schwert gezogen und ihren Bogen gespannt, um zu fällen den Elenden und Armen, hinzuschlachten die, die aufrichtig wandeln. Ihr Schwert wird in ihr eigenes Herz dringen und ihre Bogen werden zerbrochen."
Psalm 37, 14-15

Es ist soweit.
Christenverfolgung findet nun nicht nur im Orient statt, sondern auch im Westen—in den USA. Dort wurde in diesen Tagen die vom Volk mit absoluter Mehrheit gewählte Standesbeamtin Kim Davis (die Amis wählen sogar ihre "Clerks"), Angehörige einer christlichen Pfingstgemeinde, in Beugehaft genommen, weil sie XX- und YY-Paaren keine Marriage License ausstellt, keinen Trauschein.
Im christlichen Süden des Landes ist es beileibe keine Seltenheit, daß Standesbeamte sich aus religiöser Überzeugung und den daraus resultierenden Gewissensgründen weigern, Trauscheine an Personen auszustellen, die dem bisherigen, rund 6000 Jahre alten, in allen Kulturen vorherrschenden, von Gott gestifteten Muster einer Ehe nicht entsprechen. Aktivisten, die auch wo anders "heiraten" hätten können, haben sich halt diese Frau ausgeguckt, um an ihr ein Exempel zu statuieren.
Die Sache wird nach hinten losgehen.
Denn Jesus sagte schon zu Saul von Tarsus: "Saul, Saul, was verfolgst du MICH? Es ist hart für dich, gegen den Stachel auszuschlagen." (Apostelgeschichte 26, 14).
Der Herr nimmt sowas persönlich.
Außerdem hat nicht der Kongreß, sondern ein einziger Richter den Amerikanern erst kürzlich diese Neuform der Ehe aufgezwungen, flankiert von einem genauso aktivistischen Präsidenten. Der Mehrheit graust's. Aber sie hält den Mund.
Nicht so Kim Davis.
Gott gebe ihr Gnade und Frieden.

"Den Gottlosen wird die Bosheit töten, und die den Gerechten hassen, werden es büßen." (Psalm 34, 22).

Obszönität 1

"Siehe, das war die Schuld deiner Schwester Sodom: Hoffart, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht."
Hesekiel 16, 49.

Ich bin ja definitiv für die freie Marktwirtschaft. Sie hat mehr Menschen aus dem Elend geholt als alle Ständegesellschaften und Wohlfahrtsstaaten miteinander. Selbst die Kommis in China haben's begriffen und erleben nun, wie ihr Land aufsteigt.
Doch was zuviel ist, ist zuviel.
Worüber reg' ich mich auf?
Ein Fußballspieler ist in diesen Tagen für schlappe 75 Millionen Euro von einem deutschen an einen britischen Verein verscherbelt worden.
75 Mio!
Für einen jungen Mann, dem ein paar Leute dabei zuschauen, wie er Luft in einer Lederhülle über einen Rasen kickt.
Früher hat das nur 15 Millionen gekostet. Nun plötzlich das vielfache.
Wie gibt's das?
Nun, ein Scheich hat sich in die Fußballwelt auf der Insel eingekauft und läßt sich sein Hobby rund 1000 Millionen kosten. Dieses Geld will nun ausgegeben werden.
Man faßt es nicht.
Liest dieser Scheich keine Zeitung?
Er verjubelt eine Milliarde für ein Hobby, während gleichzeitig Millionen seiner Glaubens- und Volksgenossen durch halb Europa wandern, in der Hoffnung, hier ein besseres Leben zu finden.
Hätte dieser Reiche nicht diese (oder eine andere) Milliarde seines Geldes in einen Zufluchtsort für seine verfolgten Brüder und Schwestern in seinem Land investieren können? Dann säßen sie heute nicht konzentriert in überfüllten Lagern, sondern in ihrem Weltteil unter ihresgleichen, in vertrauter Umgebung.
Aber nein, der Mann muß die Fußballwelt Europas auf den Kopf stellen, während seine erweiterte Verwandschaft unter seinen Augen hier ihr Elend überwindet.

Ich muß jetzt zur Beruhigung mal wieder Psalm 37 lesen. ("Entrüste dich nicht...")

Dienstag, 1. September 2015

Ashley Madison

„Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“
Römer 6,23.

Im Internet gibt's ja alles mögliche. So auch eine Website, die angeblich Affären anbahnt. Nun haben Hacker diese Seite gehackt und die Daten der betroffenen Möchtegern-Ehebrecher öffentlichgemacht, samt Adressen und Kreditkartennummern. Bekannte Namen sind dabei, so etwa der Sohn des amerikanischen Vizepräsidenten und andere.
Zwei Personen haben bereits Selbstmord begangen.
Dabei hat diese Website nur in den allerseltensten Fällen überhaupt eine Affäre ausgelöst. Denn den 31 Millionen männlichen „Kunden“ standen lediglich 12.000 echte Frauen gegenüber, von denen auch nur etwa 1200 tatsächlich aktiv waren. Die restlichen 5,5 Millionen weiblichen Profile waren alle fakes, von Bots erstellte künstliche Profile.
1.200!
Bei 31.000.000 Männern!
Das sind 1,2 lose Luder für je 31.000,0 Lustmolche.
Und da behaupte noch einmal jemand, es gäbe keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Lächerlich.
Ich vermute, der eheliche Kollateralschaden der Betroffenen steht in keinem Verhältnis zum Spaß, den sie dabei hatten, als sie dieser betrügerischen Website ihr Geld überwiesen. Löhnen, das war's für die allermeisten auch schon.

„Ihr sollt erkennen, daß eure Sünde euch finden wird.“
4. Mose 32,23.

„Pastor, mir ist da vor Jahren mal was passiert… Ich habe auch um Vergebung gebeten, und seitdem war nichts mehr. Doch ich habe meinen Ehepartner die Sache nie gebeichtet. Das würde ich aber gern.“

Warum? Weil du dich dann leichter fühlen würdest?
Du egoistische Person.
Warum willst du vergebene Sünden aus ihrem Grab ans Tageslicht zurückzerren? Die sehen jetzt nicht besser aus als damals. Im Gegenteil. Wut und Schmerz werden für deinen Ehepartner unmittelbar gegenwärtig— und das, obwohl die Sache schon Jahre her ist.
Und das bloß, weil du dich besserfühlen willst?
Nein.
Mit der Erinnerung an deine Schandtat musst du nun leben.
Das wieder aufzurühren ist vollkommen unnötig und würde deine Ehe nur ungebührlich belasten. Verschone deinen Ehepartner mit deinen Sünden von vorgestern.
Dir ist vergeben. Dafür hast du Gottes Wort. Das muss reichen.

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“
1. Johannes 1,9.

Sag also nichts.
Es sei denn, du WILLST deine Ehe ruinieren...