Freitag, 29. Mai 2015

Hey du Versager!

„Der Faule sagt: Ein Löwe ist draußen; mitten auf den Plätzen könnte ich getötet werden!“
Sprüche 23,13.

Es gibt Menschen, die sind nach Versagen so gierig wie ein Drogensüchtiger auf den nächsten Schuss.
Wie bitte? Süchtig nach Versagen?
Ja!
Denn der Lohn des Versagens ist das Unvermögen.
Denn wer unfähig ist, der ist aus der Verantwortung entlassen.
Bingo!
Wer aus der Verantwortung entlassen ist, der lebt leichter. Darum ist für viele ein Rentnerdasein so erstrebenswert. (Nicht das Rentner faule Säcke sind; das habe ich nicht gesagt).

Der Faule in der obigen Schriftstelle beispielsweise rechtfertigt seine Faulheit mit der Gegenwart von Löwen in der Stadt. Wenn sich dort Löwen herumtreiben, kann man selbstverständlich nicht auf die Arbeit gehen. Da muss man daheim bleiben und am besten noch ein Nickerchen machen.
Für viele ist Schlafen schöner als Arbeiten.
Die Lieblingsschriftstelle solcher Leute lautet: „Der Herr gibt's den seinen im Schlaf.“ (Psalm 127,2 falsch zitiert).

Gott hat uns jedoch nicht für das leichte Leben eines Versagers vorgesehen.
Er will, dass wir uns unseren Aufgaben und Problemen stellen.
Das bedeutet, er hat etwas für uns zu tun.
Das bedeutet, es wird ein Maß von Stress in unserem Leben existieren.
Doch er verheißt uns: „Wir sind mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.“ (Römer 8,37).
Überwinde deinen inneren Widerstand und mach was!

"Die Hand des Fleißigen wird herrschen, aber die lässige Hand muss Zwangsarbeit tun." (Sprüche 12, 24).

Dienstag, 26. Mai 2015

Jesus der Täufer

„Hallo Gert,alles was Du dieses Jahr zu Pfingsten gesagt und geschrieben hast kann ich nur bestätigen, weil ich es nicht zuletzt Dank Deiner Predigt zu Pfingsten 2013 am eigenen Leib erlebt hab. Seitdem ist viel positives passiert. Preis dem Herrn und einen speziellen Dank an Dich und Euren Dienst!
Viele Grüße, M.J. aus M.“

Preis dem Herrn. Jesus gebührt alle Ehre.

Jesus ist auch heute noch der Täufer im Heiligen Geist.
Genaugenommen müsste man ihn Jesus den Täufer nennen, in Anlehnung an Johannes den Täufer. Denn der hat seine Ausführungen über den Messias folgendermaßen eingeleitet:
„Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit Heiligem Geist taufen.“ (Markus 1,8).
Noch bevor Johannes ihn das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt beginnt, nennt, nennt er ihn den Täufer im Heiligen Geist.
Im ersten Kapitel des ältesten Evangeliums—in den ersten paar Versen!
Die Geistestaufe wurde schon gepredigt, bevor Jesus überhaupt mit seinem Dienst begonnen hatte.
So wichtig ist sie.
Für M.J. ist sie wichtig. Wie wichtig ist sie für dich?

Montag, 25. Mai 2015

Das Geheimnis von Pfingsten

„Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen ... Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“
Apostelgeschichte 2,1+4.

Pfingsten ist ein geheimnisvolles Fest.
Nicht viele können spontan etwas damit anfangen.
Weihnachten versteht jeder: Jesus wurde geboren, Gott wurde Mensch.
Ostern versteht auch hier: Jesus starb und wurde von den Toten auferweckt.
Doch Pfingsten?
An Pfingsten wurde der Heilige Geist ausgegossen auf die übriggebliebene Schar der Jünger. Sie erhielten Kraft und die Fähigkeit, überzeugende Zeugen Jesu zu sein.

Zusätzlich bekamen sie das Geschenk des Sprachengebets, (wie danach übrigens auch alle anderen Gläubigen im neuen Testament, siehe Apostelgeschichte 8, 9, 10, 19).
Sinn und Zweck des Sprachengebets versteht erst recht keiner. Doch Jesus gibt keine überflüssigen Gaben. Deshalb habe ich letzten Sonntag mal darüber gepredigt.

Das Sprachengebet ist kein ekstatisches Lallen, das man mit verdrehten Augen und in einem Zustand äußerster Verzückung praktiziert. Diese Sichtweise ist uninformierter Quatsch. Stocknüchterne Mitteleuropäer beten vernünftig in Sprachen, wenn man sie richtig dazu anleitet.

Das Sprachengebet erinnert mich nicht zuletzt an den Turmbau zu Babel. Damals sprachen die Menschen nicht mehr mit Gott, sondern nur noch miteinander. Sie verstanden einander ausgezeichnet, doch sie verfolgten gottlose Ziele mit ihrem Leben. Da verwirrte Gott ihre Sprache, so dass sie einander nicht mehr verstanden.
Mit der Zungenrede gibt uns Gott nun eine Sprache, in der wir nicht miteinander, sondern ausschließlich mit ihm reden können. Er versteht's!
So beten wir den vollkommenen Willen Gottes.
Ohne uns allzu sehr anzustrengen.

„Wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse.“
1. Korinther 14,2.

Freitag, 22. Mai 2015

Gehirnwäsche, Propaganda und Werbung. Und Gott

„Seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“
Römer 12,2.

Wissenschaftler, die sich mit Gehirnwäsche, Propaganda und Werbung auseinandersetzen, haben festgestellt, dass das Gehirn in der Tat neue Verbindungen aufbaut, wenn man neue Gedanken denkt.
Gehirnwäsche, Propaganda und Werbung funktionieren in der Regel so, dass man die Überzeugungen einer Person akut infrage stellt. Man bombardiert sie mit Zweifeln, um ihr die alten Gewissheiten zu rauben. Wenn die dann am Boden liegen, ersetzt man das Alte mit den neuen, vom Propagandisten erwünschten Gedanken. So entstehen Modetrends, Sekten und politische Bewegungen, deren Fragwürdigkeit dem unvoreingenommenen (nicht gehirngewaschenen) Beobachter sofort in die Augen stechen. Die schweigen jedoch, weil sie wissen, dass man nur Schwierigkeiten bekommt, wenn man gegen den Strom schwimmt. Also denkt man sich seinen Teil, hält aber den Mund.
Das ist jedoch bedauerlich.

Wenn die Städte Wien und München beispielsweise aus einem Ampelmännchen zwei händchenhaltende mit einem Herzchen dazwischen machen, dann ist das ein klarer Fall von Propaganda. Jemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, käme nicht im Traum auf eine so idiotische Idee. Indoktrinateure finden das jedoch prima und nutzen Steuerzahlers Geld für ihre Sache, bis das Gehirn gewaschen und das Unnatürliche zur neuen Natur geworden ist.

Der Mensch ist ein Wesen, das notorisch zur Verzettelung neigt. Jeder von uns hat Überzeugungen und Haltungen, die nicht gottgemäß sind und wir alle leiden darunter.
Nicht nur händchenhaltende Ampelmänner.
Doch es gibt Befreiung—selbst für verwirrte Verkehrsplaner!
Gott hat uns sein Wort gegeben, mit dem wir unseren Sinn in seinem Sinn erneuern können. Wir können unser Denken auf die Wahrheit prägen, in dem wir uns Gottes Wort regelmäßig zuführen und ihm erlauben unsere Überzeugungen zu formen, bis wir es praktizieren.
Denn Gottes Wort ist die wirklich wahre Wahrheit.
Dann kommen Freiheit, Ruhe und Sicherheit in unser Leben; zumindest erleben wir mehr davon als bisher. Denn Gott ist dann mit uns.
Veränderung ist möglich.
Propagandisten wissen das.
Und Gott auch.

„Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Und das sind manche von euch gewesen. Aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes!“
1. Korinther 6,9-11.

Dienstag, 19. Mai 2015

Zusammenziehen?

„Laßt uns auch den Christus nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.“
1. Korinther 10,9.

„Pastor, mein Freund und ich wollen zusammenziehen. Kannst du für eine Wohnung für uns beten?

Ich werd' mich hüten.
Verliebte Christen ziehen nicht einfach so zusammen, ohne vorher den Bund der Ehe miteinander geschlossen zu haben. Der Trauschein ist nämlich die Lizenz zum Sex. Und wenn man zusammen wohnt und verliebt ist, dann kommt's natürlich genau hierzu.
Sex ohne Trauschein heißt in der Bibel Unzucht.
Über die sagt Gott in 1. Korinther 6,18: „Flieht die Unzucht!“
Fliehen ist das Gegenteil von Zusammenziehen.
In 1. Korinther 10,8 wird er sogar noch deutlicher und sagt: „Auch laßt uns nicht Unzucht treiben, wie einige von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.“
Gott sagt diese Dinge nicht, weil er ein Spielverderber ist, sondern weil er als liebender Vater Interesse an deinem Wohlergehen hat. Und du sollst gefälligst nicht irgendeinem Luschi als billige Matratze dienen. Denn die Typen heutzutage kaufen die Kuh nicht mehr, wenn sie sie umsonst melken können. Das Gelaber von Liebe ist keinen Pfifferling wert, wenn er dich nicht heiraten will, bevor's zur Sache geht.

Zusammenziehen ohne verheiratet zu sein ist nicht modern, sondern vorzivilisatorisch.

Freitag, 15. Mai 2015

Das Evangelium nach Tolkien

„Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nichts zu ihnen.“
Matthäus 13,34

„Und die große Volksmenge hörte ihn gern.“
Markus 12,37.

Ich habe zu Weihnachten die Originalversion von „Der Herr der Ringe“ bekommen und bin immer noch dabei, diesen dicken Schmöker hin und wieder zu lesen.
Und ich muss sagen…
Nicht nur die archaisierende Sprache hat was, nicht nur ist die entworfene Welt interessant und voller Überraschungen.
Die Charaktere sind's!
Die Heldenfiguren in diesem Buch begegnen sich mit so viel Respekt, reden von Ehre, von Pflicht, von Verzicht, akzeptieren ihren sozialen Stand, praktizieren Treue und Loyalität im Angesicht des sicheren Untergangs, dass einem modernen Leser ganz schwummrig wird.
Mir dünkt, heutzutage könnte keiner mehr ein solches Buch schreiben.
Es ist ziemlich erbaulich.

Der englische Autor dieser Geschichte heißt John Tolkien und hatte deutsche Vorfahren. (Tolkien bedeutet tollkühn). Er war gläubiger katholischer Christ, der als Waise einen Priester namens Father Francis zum Vormund hatte. Tolkien sagte voller Respekt, von diesem alten Herrn habe er Nächstenliebe und Vergebung gelernt.
Als Vater Francis feststellte, dass der achtzehnjährige Tolkien sich in eine junge Frau namens Edith Bratt verliebt hatte und sie sah, verbot er dies und verlangte vom jungen John, die Beziehung erst mit 21 Jahren wieder aufzunehmen—wenn überhaupt.
Und Tolkien hielt sich daran!
Drei Jahre lang sah er das Mädchen nicht wieder.
Mit 21 schrieb er ihr dann einen Brief und machte ihr einen Heiratsantrag, den sie prompt annahm. John und Edith Tolkien waren 55 Jahre glücklich verheiratet und liegen heute im selben Grab.

Tolkien war wichtiger Faktor dafür, dass C.S. Lewis, Erfinder der Narnia-Geschichten, vom Atheisten zum Christen wurde. Beide waren Professoren an derselben Universität.

Tolkien sagte über seinen Roman:
„Der Herr der Ringe ist natürlich eine fundamental religiöse und katholische Arbeit, zunächst unbewusstermaßen, doch in der Überarbeitung ganz bewusst. Deshalb habe ich alle Bezüge auf Religion, Kulte und Praktiken in der imaginären Welt vermieden oder wieder herausgenommen. Denn das religiöse Element ist in die Geschichte und ihren Symbolismus eingewoben.“
Der Ring verspricht Freiheit und Macht. Doch seine wahre Funktion ist, den Benutzer zum Sklaven des Gefallenen Engels zu machen. 
Wie die Sünde?

Und Gandalf der Graue, der in der Unterwelt mit dem Balrog kämpft, siegt, und als Gandalf der Weiße zurückkehrt, um die gequälte Welt vom Schatten des bösen Sauron zu befreien und in den Sieg eines neuen Goldenen Zeitalters zu führen…
Im „Herrn der Ringe“ wurde das Evangelium quasi neu vertont.
Wer hat's gemerkt?

Mittwoch, 13. Mai 2015

Der Unterschied zwischen Vollkommenheit und Perfektion

„Und er machte das Meer, gegossen, zehn Ellen von seinem einen Rand bis zu seinem anderen Rand, ringsum rund, und fünf Ellen seine Höhe. Und eine Meßschnur von dreißig Ellen umspannte es ringsherum.“
2 Chronik 4,2.

In dem Vers oben ist die Rede von dem Ehernen Meer, das zur Reinigung der Priester im Tempel in Jerusalem diente.
Die Maßangaben zeigen, dass Gott zwar vollkommen ist, aber kein Perfektionist.
Denn wenn das Eherne Meer in perfekter Weise kreisrund gewesen wäre, dann hätte sein Umfang nicht 30 Ellen, sondern 31,4159 Ellen betragen. (Die Kreiszahl Pi lehrt uns, dass ein Kreis mit dem Durchmesser 1 zu jeder Zeit und an jedem Ort einen Umfang von 3,14159... hat. Pi treibt Perfektionisten in den Wahnsinn, denn Pi ist eine irrationale Zahl und geht hinter dem Komma einfach immer weiter. Man kann die Zahl nicht genau definieren: wie die Ewigkeit hat auch Pi kein Ende).
Das Eherne Meer kann also nicht vollkommen rund gewesen sein. Es muss irgendwo ein wenig geeiert haben—und das war o.k.! Gott gestattete Hiram, seinen Baumeister, eine Fehlertoleranz von 1,4159 Ellen bei einem Kreis von 10 Ellen Durchmesser.
Hiram versuchte, das Ding so rund wie nur möglich zu bekommen, schaffte es aber nicht ganz.
Und Gott benutzte dieses unvollkommene Ding ein paar Jahrhunderte lang trotzdem.

Anstatt zu versuchen alles bis ins Kleinste richtig zu machen, versuche einfach Jesus nachzuahmen. Geht viel leichter.

Auf keinen Fall wollen wir sein wie die Pharisäer, die kleinkarierte Perfektionisten im Ritualabspulen und Gebotehalten waren, den Messias aber völlig außen vor ließen. Zu ihnen sagte der Herr: „Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke seiht, das Kamel aber verschluckt.“ (Matthäus 23,24).


Wir dürfen bei aller Liebe zum Detail nicht das große Ganze aus den Augen verlieren.

Montag, 11. Mai 2015

Gott gibt, indem er verkündigt...?

„Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten... Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.“
Johannes 16,12-14.

Was Jesus da in Vers 14 über den Heiligen Geist sagt, ist schon ungewöhnlich: „Er wird von dem Meinen nehmen und euch—“ geben, müsste der Satz doch eigentlich weitergehen. Geben und nehmen sind ein Begriffspaar. Geben und nehmen kennt jeder. Doch das sagt Jesus nicht.
Stattdessen sagt er, der Heilige Geist wird von dem Seinen nehmen und uns verkündigen.
Nicht geben.
Verkündigen.
Gott gibt, indem er verkündigt.
Denn aus der Verkündigung entspringt der Glaube, und der Glaube ist die Hand, die hineinreicht in den geistlichen Bereich und aus Gottes Welt holt, was Gott uns verkündigt hat, bzw. geben will. Ohne Glauben empfangen wir nichts von Gott.
Gott wird eine Million Menschen links liegen lassen und geradewegs zu dir kommen, um dich zu segnen, wenn er Glauben in dir entdeckt.

„Denn kein Wort, das von Gott kommt, wird kraftlos sein.“
Lukas 1,37.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Unnötige Tragödien auf dem Meer

„Rette die, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Schlachtung hinwanken, o halte sie zurück!“
Sprüche 24,11.

Immer wieder liest man in diesen Tagen von großen Flüchtlingstragödien auf dem Mittelmeer. Hunderte von Menschen ertrinken, weil sie in völlig überfüllten, hochseeuntüchtigen, selbstgebauten Schlauchbooten von Libyen aus übersetzen wollen nach Europa.
Dabei müssten diese Hunderte Tote überhaupt nicht sein.
Deren Blut klebt nicht zuletzt an den Händen unserer Politiker, die sich standhaft weigern, das Richtige zu tun. Stattdessen ringen sie die Hände und bedauern die Lage.

Bis vor kurzem hatte Australien noch exakt dieselben Probleme mit unkontrollierter Zuwanderung von der See her wie Europa jetzt. Doch vor Australien ist seit 2014 kein Flüchtling mehr ertrunken. Davor waren es viele.

Wie wurde dieses Wunder vollbracht?

Australien hat sich eine neue Regierung gewählt, die wiederum einen neuen Lösungsansatz gewählt hat.
Statt die überfüllten Boote der Schlepper aufzugreifen und die Menschen darauf an Bord zu nehmen und nach Australien zu überführen, kreuzt die australische Marine vor Indonesien, fängt die Boote ab und bringt sie zurück nach Asien. An den beliebten Aufbruchstellen stehen nun Plakatwände, auf denen steht, dass Migranten, die mit dem Boot kommen, keinerlei Aussicht auf Asyl in Australien haben. Asyl kann man nur bei der australischen Botschaft im Ausgangsland beantragen.

Die üblichen Verdächtigen schreien natürlich Zeter und Mordio ob dieser Politik. Tatsache bleibt jedoch: seither ist kein Migrant mehr vor Australien ertrunken. Sie alle leben noch.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Australien die Hoheit über seine Zuwanderungspolitik zurückerlangt hat.
Ist Europa in der Lage, von Siegern zu lernen?

Dienstag, 5. Mai 2015

Losgekauft

„Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist, denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!", damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme.“
Galater 3,13.

Der Gottesdienst mit John Angelina in der BGS war wunderbar. Ich wähnte mich in alten Zeiten.
John hat über Heilung gesprochen und danach für die Kranken gebetet.
Nun traf es sich, dass auch ich vor einigen Wochen an einigen Sonntagen über das Thema Göttliche Heilung gesprochen habe. Der obige Vers hat mich dabei besonders angesprochen.

Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes.
Klingt richtig gut, mag sich manch einer denken. Befreit vom Fluch. Nicht schlecht.
Doch was genau ist dieser „Fluch des Gesetzes“ bitteschön?
Er steht im 5. Mose 28 beschrieben.
In den ersten 14 Versen dieses Kapitels steht der Segen, den man bekommt, wenn man auf Gottes Stimme hört und ihr gehorcht. In den übrigen Versen steht der Fluch, von dem wir losgekauft sind. Viele schreckliche Dinge werden dort beschrieben. Unter anderem sind das große und andauernde Krankheiten und Plagen, die an den Sündern haften bleiben, also nicht mehr verheilen. Und nicht nur die schlimmen, sondern „auch alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht in dem Buch dieses Gesetzes geschrieben sind.“ (Vers 61).

Alle Krankheiten und alle Plagen, die es gibt auf der Welt, gehören zum Fluch des Gesetzes.
Und von dem hat Christus uns losgekauft!

Befiel deiner Krankheit zu weichen und teilte ihr mit, dass du der Gesegnete des Herrn bist und losgekauft ist vom Fluch, und dass sie kein Recht hat, an dir zu haften.
Gott will, dass du gesund und munter bist.

„Widersteht aber dem Teufel und er wird von euch fliehen.“ (Jakobus 4,7).

Sonntag, 3. Mai 2015

John Angelina in der Biblischen Gemeinde

"Ein Wallfahrtslied. Von David.
Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, der herabfließt auf den Halssaum seiner Kleider. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit."
Psalm 133.

Heute abend spricht Pastor John Angelina vom Gospel Life Center in der Bibl. Gemeinde in Schweinfurt, gegenüber vom Arbeitsamt.

John war der erste Bibellehrer, den ich nach meiner Bekehrung hörte. Später besuchte ich die Bibelschule, die er damals in München unterhielt, (wie auch der Pastor der BGS), und war vier Jahre lang Mitglied seiner Gemeinde, bevor ich weiterzog.
Der Gottesdienst in der BGS beginnt um 18 Uhr.
Ich werd' jedenfalls mal vorbeischauen.