Samstag, 28. Februar 2009

Das Gewicht von Gehorsam

"Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer." 1 Samuel 15, 22

Die Fähigkeit zum Gehorsam beeinflußt unsere Effektivität im Reich Gottes mehr als alles andere.
Denn ein Gramm Gehorsam wiegt schwerer als eine Tonne Gebet.

Eingekeilt zwischen dem Roten Meer, der ägyptischen Armee und der Wüste, schrie Mose zu Gott um Rettung für das Volk Israel. Und Gott befahl: "Erhebe deinen Stab und spalte das Meer, damit Israel auf trockenem Land mitten in das Meer hineingeht." 2 Mose 14, 16.

Hätte Mose diese Anordnung verworfen und weitergebetet, wäre das Meer ungeteilt geblieben und Israel wäre umgekommen. Doch er gehorchte und hob den Stab. Und das Meer teilte sich. Die in sich unspektakuläre Handlung Moses setzte Gottes Kraft frei.

In Josua 6, 3 gebot Gott dem Josua und den Kriegsleuten, um die Stadt Jericho herumzuziehen. Zum Schluß bliesen sie auf Trompeten--und die Stadtmauern fielen, wie angekündigt.

Jesus gebot dem Blinden in Johannes 9, 7, zum Teich Siloah zu gehen und sich dort zu waschen. Und er kam sehend.

Diese unscheinbaren, leicht durchführbaren Handlungen bewirkten in kürzester Zeit mehr als endlose Stunden von Gebet und Herumgeflenne vor dem Herrn.

Was kannst du also in deiner Situation tun?
Hat Gott dir (in deinem Mangel, in deiner Krankheit, für deine Arbeit, deine Kollegen, deine Familie) schon eine Anweisung gegeben? Befolge sie und der Knoten platzt.
Wenn wir wollen, daß sich Gottes Segen in unserem Leben entlädt, dann müssen wir's genau so machen.

Wir müssen wenigstens dem geschriebenen Wort gehorsam werden, wie es in Römer 6, 17 heißt: "Gott aber sei Dank, daß ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid!"

Wer "nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes ist, der wird in seinem Tun glückselig sein." Jakobus 1, 25.

Lebst du auf der Höhe deiner Gotteserkenntnis? Oder weißt du mehr, als du tust?
Oder ist dir egal, was Gott sagt, weil du es eh besser weißt?

Wie man so sagt: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Doch es gibt nur ein Himmelreich, das ewig währt.
Das ist das von Jesus.
Mach bei ihm mit.

Freitag, 27. Februar 2009

Terror im Wahljahr?

"Und ich habe Wächter über euch bestellt, die rufen: Achtet auf den Schall des Horns!"
Jeremia 6, 17

2009 ist das, was Politicos und Journalisten ein Superwahljahr nennen. Denn heuer wird überall gewählt und somit das politische Führungspersonal auf allen Ebenen neu erwürfelt.

Auch Terroristen wollen auf Wahlentscheidungen Einfluß nehmen, um Regierungen zu installieren, die ihr Ziel der Weltislamisierung nicht behindern durch innenpolitisches Durchgreifen oder militärische Siege im Ausland.
In Spanien ist ihnen das mit den Anschlägen auf die Madrider Stadtbahnzüge recht eindrucksvoll gelungen.
Wer weiß, wie der deutsche Michel reagieren würde, wenn es radikalen Moslems gelänge, in irgendeiner deutschen Großstadt ein größeres Blutbad anzurichten.
Würde das die Wahlen beeinflussen?
Ganz sicher.
Doch in welche Richtung? Wie würde das Volk--pardon, die Bevölkerung, als solche reagieren? Da ist von der sofortigen Selbstislamisierung bis zur gnadenlosen Fehde mit den Mohammedanern alles drin.

Droht ein Anschlag?
Im September 2007 war es fast schon einmal soweit. Damals wurde ein Sprengstoffanschlag der sogenannten Sauerlandgruppe knapp verhindert. Die (böse, böse) CIA gab seinerzeit den deutschen Behörden den entscheidenden Tip, daß sich da was zusammenbraue.
Gott sei dank ist nichts passiert.

Doch die Zeit ist eigentlich reif. Die Sünden der Deutschen sind sonder Zahl.
Ich fordere deshalb alle Gläubigen, denen an unserem Heimatland und unserer Gesellschaft etwas liegt, dazu auf, in diesem Jahr entschlossen vor den Herrn zu treten, um das Schlimmste zu verhindern. D braucht Gebet von Leuten, die Gott erhört.

"Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der die Mauer zumauern und vor mir für das Land in den Riß treten könnte, damit ich es nicht verheeren müßte; aber ich fand keinen."
Hesekiel 22, 30.

Diese Schriftstelle soll nicht auf uns und unsere Tage zutreffen.
Amen.

Mittwoch, 25. Februar 2009

John Harper und die Titanic

"Frauen Kinder und Unerrettete zuerst in die Boote!"

Das war der Ruf von Pastor John Harper aus Glasgow, Schottland, als der Run auf die Rettungsboote begann an jenem 15. April 1912, als die "unsinkbare" RMS Titanic, das größte Schiff der Welt, von einem Eisberg aufgeschlitzt, zu sinken begann.

In dieser Nacht starben 1509 Menschen im eisigen Nordmeer. 1339 waren Männer, 114 Frauen, etliche waren Kinder. Nur etwa 330 Männer--davon 192 Mann Besatzung--von rund 2220 Passagieren überlebten.

John Harper überlebte nicht.
Er küßte seine Tochter Nana zum Abschied, setzte sie in ein Rettungsboot, und fiel darauf bald ins eiskalte Wasser. Dort schwamm er zwischen den Sterbenden herum und ermahnte sie, "Glaube an den Herrn Jesus und du bist gerettet."
Als Harpers Kräfte schwanden, rief er einem Mann zu, der sich an einem Stück Holz festhielt, "Bist du schon gerettet?"
"Nein!" kam die Antwort.
Die beiden Männer sprachen noch eine Weile miteinander. "Bist du schon gerettet?" insistierte Harper.
"Nein," entgegnete der junge Mann noch einmal.
"Glaube an den Herrn Jesus und du bist gerettet," rief der Reverend.
Dann versank er in den Fluten.
Der junge Mann am Holz wurde später von einem Schiff aufgelesen und überlebte. Er bezeugte hinterher, daß er in jener Nacht im Atlantik Jesus begegnet war--durch die Worte von John H. Er lebte hinfort als Christ.

"Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben hingibt für seine Freunde."
Johannes 15, 13.

In James Camerons Film von 1997 ist von solchen Sachen nirgendwo die Rede. Dort ist die Protagonistin eine Heldin und ihr Verlobter ein feiger Sack.
Cameron hat die Titanic-Story durch die Filter unserer Tage betrachtet, in denen Männer blöd und alle Frauen Powerfrauen sind.

Heute müßte sich ein Feigling auf der untergehenden Titanic keine Frauenkleider mehr anziehen, um in ein Boot zu gelangen. Frauen würden ihm wahrscheinlich beim Einsteigen helfen.

Warum behagt mir das nicht?

Dienstag, 24. Februar 2009

Im Kinderkrankenhaus

Philipper 4, 6:
"Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden."

Drei Mitarbeiter und ich besuchten heute eine Universitätsklinik in Mittelfranken. Wir waren gebeten worden, für ein Kind im Wachkoma zu beten.
Der kleine Junge hat eine Blutkrankheit, extreme Fieberschübe, Vireninfektionen, einen Zusammenbruch des Immunsystems, sowie eine hammerharte Chemotherapie überlebt. Hätte er eigentlich gar nicht sollen. Er sollte längst tot sein. Er lebt. Doch nun sei sein Gehirn zu 25% zerstört.

Mit dem Anliegen für ihn zu beten konfrontiert, ließen wir den Frieden Gottes in unseren Herzen entscheiden. Wir fanden ihn.
In Erlangen angekommen, sprachen wir mit der Mutter. W. betete mit ihr und sie lud Jesus ganz bewußt in ihr Herz ein.

Im Krankenzimmer haben W., J., M. und ich samt der Mutter ein wenig Lobpreis gemacht. (J. hatte seine Gitarre dabei). Dann beteten wir. Der Geist Gottes war spürbar da und das Kind schlief ein. Eine weitere sofortige Veränderung sahen wir nicht.
Macht nichts, denn es heißt:
"Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt." Hebräer 10, 36.

Außerdem gilt Philipper 4, 6, (siehe oben).
Wir haben gebetet. Nun kommt der Danksagungsteil. Ständig weiter für Heilung zu beten wäre hier verkehrt. Wenn wir im Glauben gebetet haben, dann ist jetzt Danken dran.
Nun vertrauen wir Gott.

"Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen." Psalm 50, 23.

Sonntag, 22. Februar 2009

Trachtet zuerst nach Gottes Reich?

In Lukas 12, 22-34 spricht Jesus über Sorgen und ihre Nutzlosigkeit. Als Gegenmittel empfiehlt er: "Trachtet jedoch nach seinem Reich! Und dies"--er meint materielle Dinge--"wird euch hinzugefügt werden."

Materielle Dinge--um die unsere Sorgen hauptsächlich kreisen--werden uns hinzugefügt, wenn wir nach Gottes Reich trachten.

Die Frage ist nun:
Wie trachte ich nach Gottes Reich?
Indem ich mehr bete, mehr in der Bibel lese, öfter christliche Veranstaltungen besuche oder mit Knopf im Ohr täglich MP3-Predigten höre?
Angesichts der Tatsache, daß die Leute damals 12 Stunden am Tag arbeiteten, kaum einer Bücher daheim hatte, und MP3 noch nicht erfunden war, mußte Jesus etwas anderes gemeint haben, etwas, das jeder auch damals tun konnte.
Was nur.
Da lohnt es sich, einen Blick auf die weitere Umgebung dieses Verses zu werfen.

Jesus fährt fort: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben" (Lk 12, 32).
Er versichert seinen Zuhörern noch einmal: Gott gibt euch das Reich ganz sicher. Das ist sein ausgemachter Wille. Das Reich Gottes wird sich unweigerlich in eurem Leben entfalten, wenn ihr danach trachtet.

Und dann erklärt er, wie das Trachten aussieht, (Vers 33):
"Verkauft eure Habe und gebt Almosen; macht euch Beutel, die nicht veralten, einen unvergänglichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb sich naht und keine Motte zerstört."

Jesus behauptet allen Ernstes, trachten nach dem Reich Gottes tut man, indem man ... gibt?

"Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein."

Samstag, 21. Februar 2009

Der Richterstuhl Christi

Mir wurde eine Email weitergeleitet, in der jemand fragt, ob es wirklich so ist, daß Christen vor dem Richterstuhl Christi für ihre guten Taten belohnt und für ihre schlechten bestraft werden.

Ich fürchte, beides wird tatsächlich passieren.

In 1 Korinther 3, 12-15 heißt es, daß Gottes Flammenwerfer auf unsere Taten gerichtet werden wird. Die guten werden bleiben, die schlechten verbrennen.
Und wir selbst?
"...er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer." Vers 15.
Durch's Feuer zu gehen stelle ich mir als nicht besonders angenehm vor. Das stellt eine Strafe dar.
Doch "durchs Feuer" gehen ist etwas anderes als "ins Feuer." Die hier erwähnte Strafe ist vorübergehed; sie hat ein Ende. Zum Schluß wird Gott alle Christentränen abwischen. (Offenbarung 21, 4).

Taten, für die wir um Vergebung gebeten haben, (den Betroffenen und Gott), sind unter dem Blut. Für die werden wir nicht bestraft werden.

In Lukas 12, 36-48 führt Jesus das noch genauer aus.
Er fordert uns alle, (vor allem aber die Leiter), auf, geistlich stets wachsam zu sein und unsere Aufgaben mit großem Ernst und großer Sorgfalt auszuführen. "Glückselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird! In Wahrheit sage ich euch, daß er ihn über seine ganze Habe setzen wird."

Diejenigen jedoch, die nicht in Liebe wandeln, wird er anders behandeln:
"Jener Knecht aber, der den Willen seines Herrn wußte und sich nicht bereitet, noch nach seinem Willen getan hat, wird mit vielen Schlägen geschlagen werden. Wer ihn aber nicht wußte, aber getan hat, was der Schläge wert ist, wird mit wenigen geschlagen werden. Jedem aber, dem viel gegeben ist - viel wird von ihm verlangt werden; und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern." Lukas 12, 47-48.

Weißt du den Willen Gottes?
Tust du ihn?

Jesus will uns belohnen, (was natürlich voraussetzt, daß wir ihm etwas bieten, das er belohnen kann). Dieser Lohn begleitet uns in die Ewigkeit.
Wir werden ihn nie verlieren.

Freitag, 20. Februar 2009

Der Eisbrecher

"Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat."
Hebräer 10, 35

Zuversicht ist die innere Einstellung der Erwartung des Sieges. Die braucht man vor allem dann, wenn es momentan nicht unbedingt nach Sieg aussieht.
Man hat dann die Wahl: man kann sich mit melancholischen Freunden zusammensetzen und einander erzählen, was alles nicht geklappt hat und wie verfahren die Situation ist. Aus diesem Reden entsteht jedoch kein Glaube. Vielmehr hocken dann alle bedröppelt da wie die Karnickel in der Falle und fühlen intensiv das innere Gefängnis, in das sie sich hineingeredet haben. Verzweiflung ist das Endergebnis.

Die Zuversicht ist da anders.
Sie ist auch nicht mehr als eine innere Haltung. Doch sie drückt Gottvertrauen aus, indem sie auf die guten Dinge schaut, die ja selbst in der Krise zu finden sind.
Zuversicht erwartet stets das Eingreifen Gottes in irgendeiner Form.
Und Gott belohnt diese Herzenshaltung! Das Wort "belohnen" im Urtext bedeutet Bezahlung einer Arbeit. Gott "bezahlt" dich für Zuversicht. Daran sieht man, wie wichtig ihm diese Haltung ist. Sie ist sprengt Gefängnisse, bringt Licht, weiß, daß auch Probleme mal ein Ende haben, sie hält alles Gute für möglich, aktiviert Glauben, gibt Geduld und läßt uns überwinden.

1999 flog ich im Februar nach Istanbul, wo ich in einer Gemeinde mit Bibelschule predigen sollte. Es war krachkalt und hatte geschneit. In der Türkei! Die Straßen waren vereist und ich kam nach Mitternacht an.
Der dortige Prediger holte mich ab und wir fuhren zurück in seine Wohnung. Das heißt, wir versuchten es. Zunächst eierten wir recht erfolgreich herum. Doch an einer Steigung ging dann gar nichts mehr. Wir kamen weder vorwärts noch zurück, und die Rutscherei wurde gefährlich.
Es war, wie gesagt, kalt, und die Aussicht, die Nacht bei Minustemperaturen im Auto zu verbringen und sofort im Anschluß in einer Bibelschule zu sprechen war nicht verlockend.
Also beteten wir, daß es weitergehen möge.
Dann blickten wir zuversichtlich zum Fenster hinaus.
Und es tat sich gar nichts.
Dennoch blieben wir zuversichtlich.
Und die Nacht finster.
Und die Straße eisig.
Bis wir beide nach einigen Minuten ein Rinnsal erkannten, das dabei war, im Zeitlupentempo die Straße herunterzukriechen. Es hielt prompt auf unseren linken Vorderreifen zu. Mein Freund startete den Wagen und tatsächlich: das Rinnsal mußte warm sein, denn die dünne Eisschicht darunter war geschmolzen. In seiner Spur ruckelten und zuckelten wir den Berg hinauf. Oben angekommen, ging alles leichter. Eine Stunde später lag ich in einem warmen Bett. Glory.
Wir hatten wunderbare Tage in Istanbul.

Zuversicht.
Eine echte Alternative.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Er läuft und läuft

"Jesus Christus, derselbe gestern und heute und in Ewigkeit." Hebräer 13, 8.

Der Herr mit dem Raucherbein aus dem letzten Beitrag hat mich nun persönlich angerufen und mir mitgeteilt, was ihm am Sonntag im Gottesdienst passiert ist, als Werner S.--und die ganze Gemeinde--für ihn betete.

Der Mann konnte tatsächlich nur rund 50 Meter schmerzfrei laufen, danach war Schluß. Treppen gingen so gut wie gar nicht. Als er neulich mal 200 Meter in der Stadt unterwegs war, konnte er nach 100 Metern sein Bein nicht mehr spüren und war dabei, in Panik zu verfallen.

Seit Montagmorgen läuft und läuft er nun--schmerzfrei. Sogar Treppen sind kein Problem mehr. Er geht mit seinem Jüngsten einkaufen, fühlt seine Beine und tut Dinge, die er seit einem halben Jahr nicht mehr hat tun können.
Auch er ist noch ganz fassungslos; bisher hat er von diesen Dingen nur gelesen. Nun passieren sie ihm selber.

Der Geist des Glaubens aus Gott ist eine wunderbare Sache.

Dienstag, 17. Februar 2009

Schock am Samstag

Heute morgen rief mich eine Besucherin vom Samstagabend an. Ihr Mann verdaue immer noch den Schock, den er an diesem Praise Night-Heilungsgottesdienst im CGZ erlebt hat. Er sei noch ganz fassungslos.

Was war passiert?

Ihr Mann hatte einen schweren Unfall gehabt, der u.a. seine Halswirbelsäule geschädigt hat, was zu einer teilweisen Lähmung führte: er konnte seine linke Hand nicht mehr öffnen und seinen Daumen nur sehr eingeschränkt bewegen.
Mein Mitarbeiter Werner S. und ich beteten für ihn, denn die Kraft Gottes war da, um zu heilen.
Unmittelbar danach war dieser weißhaarige Herr, der das erste Mal in unserer Gemeinde war, in der Lage, seine linke Hand wieder zu gebrauchen: sie öffnete und schloß sich; er konnte alle Finger strecken. Auch der Daumen war wieder beweglich: Die Hand war wiederhergestellt.

Selbst die unbeschreiblichen Schmerzen im Rücken, die er bisher immer wieder mit starken Medikamenten betäubt hatte, wichen am Samstag. Diejenigen, die da waren, erinnern sich noch an seine Worte: "Die Schmerzen sind weg. Jetzt ohne Schmarrn."
Sie sind immer noch weg.
Seine Frau sprach davon, daß er diese Wunder nun emotional verarbeite. Er sei eigentlich katholisch und glaube an solche Heilungsdinge gar nicht wirklich.
Doch was soll er nun sagen? Gott der Herr hat ihn angerührt.
Es habe sich auch etwas in seinem Herzen getan.
Ich denke, Jesus ist in ihm angekommen.
Der Mann braucht noch weitere Hilfe. Doch nun verdaut er erst einmal, was Jesus an ihm getan hat. Die Heilungen werden weitergehen.

Das ist noch nicht alles.
Jorge M., unser Lobpreisleiter, rief mich auch an: Ein Bekannter, der am Samstag auch da war, habe wiederum ihn angerufen. Dieser Bekannte hatte noch nie in seinem Leben ein Wunder gesehen, obwohl er in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen war. Er war zwischenzeitlich auf die schiefe Bahn gekommen. Nun litt er akut an Raucherbein, war kraftlos, konnte nur etwa 200 Meter gehen und mußte sich dann vor Schmerz und Erschöpfung setzen.
Als er nun die Heilung der gelähmten Hand aus nächster Nähe mitbekam, wuchs auch in ihm der Glaube.
Am Sonntag beteten wir auch noch einmal für Kranke, und dieser Bekannte kam erstmals nach vorn, wo Werner S. für ihn und sein Raucherbein betete.
Am Montagmorgen überkam den Mann plötzlich das starke Verlangen, herumzulaufen, zu laufen und zu laufen--etwas, zu dem er eigentlich nicht in der Lage war.
Doch nun konnte er.
So wanderte er am Vormittag in Schweinfurt herum und freute sich am Herrn.

Werner und ich haben uns natürlich auf diesen Heilungsgottesdienst vorbereitet. Doch ich erkenne an, daß Jorge, die Band--und auch die Soundtechniker--einen nicht unerheblichen Einfluß am Erfolg hatten.
Für Jorge ist Lobpreis eine heilige Handlung, er geht mit erheblicher Ehrfurcht an die Sache ran. Er macht nicht sein Ding, sondern legt großen Wert darauf, mit mir eins zu sein im Geist. Er teilt meine fundamentalen Überzeugungen, was die Sache enorm erleichtert. Die Vibrations sind gut; es ist wunderbar, mit ihm zusammenzuarbeiten. (Am Samstag gibt er ein Konzert in Stuttgart).

Es hat Gott gefallen, im Lobpreis der CGZ-Band zu wohnen.
Plötzlich war er da.
Und wenn Gott da ist, dann sind alle Dinge möglich.

Am 14. März geht's weiter mit einer weiteren Praise Night-Heilungsveranstaltung.

Samstag, 14. Februar 2009

Heilung

Heute morgen war Gebetsfrühstück.
Ein solches hatten wir im November 08 schon einmal. Zum Schluß bat ich damals die Versammelten, sich in Gruppen von drei oder vier zusammenzuschließen und füreinander zu beten; jeder sollte ein Gebetsanliegen vorbringen.
Eine Frau, die auch heute morgen wieder da war, bat damals in ihrer Gruppe um Gebet für ihre Hand, die ihr große Schmerzen bereitete. Im Verlauf des Tages verschwand der Schmerz völlig. Die Frau ging ein paar Tage darauf trotzdem zum Handchirurgen, da der Termin bereits anberaumt war. Sie wurde geröntgt, (wo offenbar nichts gefunden wurde), bekam (zur Unterstützung der deutschen Pharmaindustrie) eine Spritze--und hat seit dem letzten Gebetsfrühstück keine Schmerzen mehr.

Um 19.30 Uhr beginnt unser Heilungs- und Lobpreisabend. Wir werden auch da für Kranke beten.

"Er sandte sein Wort und heilte sie, er rettete sie aus ihren Gruben." Psalm 107, 20.

Das Wort wird auch heute abend anwesend sein und seine Kraft entfalten.

Freitag, 13. Februar 2009

Ursache der Finanzkrise

Manchmal bildet lesen tatsächlich.
Bin auf folgende Informationen zur Finanzkrise gestoßen:

Am Donnerstag, den 11. September 2008 um 11.00 Uhr, stellte die amerikanische Bundesbank einen gigantischen Abfluß von Mitteln aus Geldmarktkonten in den USA fest: 550 Milliarden Dollar verschwanden innerhalb kürzester Zeit vom Markt. Die Fed hat sofort reagiert und 105 Milliarden ins System gepumpt und feststellen müssen, daß sie praktisch nichts ausrichtete: ein elektronischer Run auf die Banken hatte eingesetzt.
Also hat man die Geldmarktkonten gesperrt und eine 250.000-Dollar-Garantie für jedes Konto ausgesprochen, um der Panik entgegenzuwirken.
So geschah's.
Hätte man das nicht getan, wären bis 14.00 Uhr an diesem 11. September rund 5,5 Billionen Dollar aus dem Geldmarktsystem der USA verschwunden. Dies hätte unmittelbar zum Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft geführt.
24 Stunden später wäre die Weltwirtschaft zusammengebrochen.

Das sind schockierende Neuigkeiten.

Am 15.9.08 traten Finanzminister Paulson und Bundesbankchef Bernanke vor den Kongreß, um diesen von diesen Vorfällen zu informieren.

Der Abgeordnete Paul Kanjorski, Demokrat aus Pennsylvania, erzählte all dies in einer C-SPAN-Sendung, (C-SPAN ist der Kongreßsender der USA). Er ist der Vorsitzende des Kapitalmarkt-Unterausschusses des Finanzdienstleistungskomittees im Kongreß. Er muß wissen, wovon er spricht.

Präsident Bush sprach in der Folge, (am 19.9.08), von möglichen illegalen Marktmanipulationen durch bestimmte Finanzinstitutionen, die momentan von der SEC verfolgt würden. Die sind da immer noch dabei.

550 Milliarden verschwinden innerhalb einer Stunde.
Die Weltwirtschaft stand unmittelbar vor dem Kollaps.

Wer hat Amerika am 11. September 2008 um 11.00 Uhr angegriffen?
Hacker?
Ein Konsortium von Nationen? (Rußland, Iran, China, Venezuela, ...?)
Soweit ich weiß, wurde dieser Sachverhalt von niemandem in den Mainstream-Medien aufgegriffen. Warum nicht?

Hier das Interview mit Kanjorski. (Interessant wird's erst ab der zweiten Minute).

Knoten verschwanden

Mir war neulich mitgeteilt worden, daß eine mir bekannte Frau an Knoten in den Lymphdrüsen am Hals leiden würde. Wir wurden um Gebet gebeten.

Gestern im Gebetsabend teilte uns ein alter Gebetskämpfer mit, daß er und der Mann dieser Frau für sie gebetet hätten--kilometerweit entfernt von der Kranken.
Bald darauf klingelte das Telefon und die Frau bat ihren Mann schnellstmöglich heimzukommen, etwas Großes hätte sich ereignet.

Die Knoten waren verschwunden.
Weg.

Petrus ruft den Christen aller Zeiten und überall auf der Welt zu: Jesus, "durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid." 1 Petrus 2, 24. Aus diesem Wort kannst auch du Hoffnung und Glauben schöpfen für deine Situation.

Morgen früh findet von 9-11 ein Gebetsfrühstück statt.
Am Abend ist dann Heilungsgottesdienst und Praise Night mit Jorge Martinez und der CGZ-Band.
Meine Mitarbeiter und ich werden für die Kranken beten, während Jorge uns in die Anbetung führt. Und Gott wird sich als der Lebendige erweisen.
Amen.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Wichtige Fragen 2

Weiter im Text von gestern:
  • Gibt es Gott, und wenn ja, will er was von mir?
Die Wissenschaft hat bewiesen, Masse und Energie können weder zu- oder abnehmen, sie bleiben ewig gleich. Genauso ist wissenschaftlich erwiesen, daß von nichts nichts kommt.
Gott hat Masse und Energie geschaffen. (Hebräer 11, 3).
Da Gott dich geschaffen hat, hat er auch einen Anspruch auf dich. Er will, daß du dein Leben mit ihm lebst. (Matthäus 11, 28).
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Der Mensch sollte eigentlich ewig leben. Durch den Sündenfall kam aber der Tod zur Herrschaft über die Welt. (Römer 5, 17). Nun sterben die Leute. Doch alle Menschen werden auch wieder auferstehen. Alle Menschen werden ewig existieren, entweder im ewigen Leben oder im ewigen Tod. (Offenbarung 20, 15).
  • Wie bekomme ich ewiges Leben?
Wer in seinen Sünden stirbt, bleibt getrennt von Gott und verbringt seine Ewigkeit am Ort des Gerichts: der Hölle.
Wer Jesus annimmt, der wird seine Ewigkeit in der neuen Welt Gottes verbringen. Bitte Jesus, in dein Herz zu kommen und dir ewiges Leben zu geben. Er starb und ging für uns an den Ort des Gerichts, damit wir nicht dorthin müssen. (Johannes 3, 16).
  • Werde ich mich eines Tages für meine Taten verantworten müssen?
Allerdings.
Doch Gott wird deine guten Taten nicht gegen deine schlechten aufrechnen.
Vielmehr ist es so:
Wenn du Jesus angenommen hast, wirst du für deine guten Taten belohnt werden, und für die schlechten bestraft. (1 Korinther 3, 12-15).
Wenn du ohne Jesus stirbst, dann werden dich deine eigenen Worte schuldigsprechen, denn du verurteilst andere für Dinge, die du selber tust.
Du wirst dein eigener Richter sein. (Römer 2, 1).
Du wirst an den Ort gehen, der eigentlich als Endstation für den Teufel und seine Engel vorgesehen ist. (Matthäus 25, 41).
  • Welchen Sinn haben Leben und Tod?
Für manche ist diese Erde der einzige Himmel, für andere die einzige Hölle, die sie je erleben werden.
Für uns Christen ist das Leben hier eine Vorbereitungszeit auf die Ewigkeit. So, wie wir neun Monate lang im Leib unserer Mutter reiften, bis wir das Licht der Welt erblickten, so werden wir nun 70 oder 80 Jahre lang auf das ewige Leben vorbereitet.
Gegenwärtig sind wir sowas wie Samenkörner und es ist noch nicht klar, in welche Pflanze genau wir uns verwandeln werden. Der Unterschied zwischen vorher und nachher wird jedoch frappierend sein. (1 Korinther 15, 37).
Wir werden verherrlichte Leiber haben.
Und Gott schauen.
;)

Mittwoch, 11. Februar 2009

Wichtige Fragen

Jeder halbwegs intelligente Mensch stellt sich früher oder später folgende Fragen:
  • Wer bin ich als Person?
Nein, du bist kein Brocken Plasma auf dem Weg zurück in die Elemente. Vielmehr bist du im Ebenbild Gottes geschaffen. (1 Mose 1, 27). Das macht dich einzigartig.
  • Wo komme ich her?
Nein, du bist nicht aus dem Urschleim gekrochen. Gott hat deine Tage geplant. (Psalm 139). Er hat dich zu einem Zweck geschaffen. Wenn du den erfüllst, geht's dir gut.
  • Gibt es richtiges und falsches Glauben und Handeln?
Nein, es ist nicht alles eh egal. Wenn du falsch glaubst, handelst du falsch und endest in der Katastrophe. Jesus sagt, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. (Johannes 14, 6). Nimm dir ihn als Beispiel.
  • Gibt es Gott, und wenn ja, will er was von mir?
Darauf gehe ich gleich noch ein...

Montag, 9. Februar 2009

Noch ein Stolperstein

In 1 Korinther 10 spricht Paulus davon, daß zwar alle Israeliten dieselben Ausgangschancen bekommen hatten: Alle hatten Gott in Ägypten erlebt, den Durchzug durchs Rote Meer, das Manna, das Wasser aus dem Felsen, das Reden Gottes vom Sinai her, usw. Doch nur zwei Familien--von rund zwei Millionen--schafften es ins Gelobte Land.

Die anderen stolperten über geistliche Stolpersteine und lebten und starben in der Wüste.
Paulus will, daß uns nicht dasselbe passiert. Deshalb schrieb er 1 Korinther 10.

In Vers 7 heißt es dort, wir sollen nicht Götzendiener werden, "wie geschrieben steht: "Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen."
Der Götzendienst, von dem der Apostel hier schreibt, besteht nicht darin, daß die das Goldene Kalb als Gottheit ernstgenommen hätten. Das Goldene Kalb wird hier überhaupt nicht erwähnt. Für Paulus bestand der Götzendienst vielmehr darin, daß sie nur noch aßen und tranken und spielten.
Was hier feht ist: Arbeit.
Die feierten sieben Tage lang und arbeiteten exakt null Tage.
Gott sprach seinerzeit jedoch von sechs Tagen Arbeit und einem Tag Sabbat.
Unsere Tage sollen nicht aus Nichtstun bestehen, sondern mit sinnvollen Tätigkeiten gefüllt sein.

Ist uns bewußt, daß unser oberster Chef der Herr ist, nicht unser irdischer Boß?
"Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,
da ihr wißt, daß ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet; ihr dient dem Herrn Christus." Kolosser 3, 23-24.

Wenn du an deiner Arbeitsstelle gute Leistung bringst und für den Herrn arbeitest, dann wird der Herr dich dafür belohnen. Chefs suchen Leute mit guter innerer Einstellung. Hast du die, dann kann's schon sein, daß in Zeiten der Krise andere Stellen abgebaut werden, deine aber erhalten bleibt.

Paulus verkneift sich aber auch folgendes Wort der Warnung nicht:
"Denn wer unrecht tut, wird das Unrecht empfangen, das er getan hat; und da ist kein Ansehen der Person." Kolosser 3, 25.

Das Unrecht, von dem hier die Rede ist, besteht in schlechter Einstellung und fragwürdiger Leistung am Arbeitsplatz.
Fall nicht auf den "Ich tu nur das Nötigste, und dann auch bloß, wenn der Chef gerade herschaut"-Trick herein: Der Herr sieht dich. Und er will dich belohnen und nicht bestrafen.

Freizeit ist gut--zu ihrer Zeit.
Arbeit auch.

Stolpersteine

Über das Alte Testament heißt es in 1 Korinther 10, 11:
"Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns."

Obwohl wir im Zeitalter der christlichen Gemeinde leben hat uns das AT noch viel zu sagen. Denn Gott ist derselbe: gestern, heute und in Ewigkeit. Sein Wesen ändert sich nicht. Was er gestern gut fand, findet er auch heute noch gut.

Im AT wurde scheinbar viel Gewicht auf Äußerlichkeiten gelegt, etwa auf rituelle Reinigungen, Tieropfer und bestimmte Liturgien. In Wirklichkeit ging es Gott schon damals um die Seele des Menschen und deren Einstellungen.
Damals wie heute nahen wir und Gott durch den Glauben.
Die Israeliten glaubten damals an ihr Gesetz. Wenn sie es hielten, floß der Segen.
Wir glauben heute an das Kreuzeswerk Jesu. In seinem Blut gibt es Vergebung für uns. Jesus hat uns den Weg zum Thron des Vaters freigemacht.

Doch die inneren Fehleinstellungen und falschen Glaubenssätze der alten Israeliten können auch modernen Christen zu Stolpersteinen werden. So warnt Paulus in 1 Korinther 10, 6: "Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, damit wir nicht nach Bösem gierig sind, wie jene gierig waren."

Damals in der Wüste, vor dem Einzug ins Gelobte Land, war viel "hergelaufenes Volk" in Israels Mitte. Diese Leute fühlten sich weder Gott noch Mose noch Israel verpflichtet. Sie waren lediglich da, weil hier gegenwärtig was los war. (Sie entsprechen unseren Gemeindehüpfern, die zwar überall präsent sind, aber nirgends dazugehören).
Sie waren da, weil Gottes Segen praktisch auf dem Boden lag.
Man mußte ihn nur noch aufheben.
Diese Leute nun klagen und lamentieren: Sie wollen kein Manna, sie wollen Fleisch.
"Und auch die Söhnen Israels weinten wieder..." 4 Mose 11. Sie steckten Israel mit ihrer schlechten Stimmung an.
Und Gott war sauer.
Er hatte Manna verordnet und das Volk wollte Fleisch.
Wenn Gott Manna verordnet, dann ist es gut, Manna zu wollen, auch wenn einem Fleisch schmeckt.
Wir können nicht ständig wollen, was wir gerade nicht haben.
Das Gras ist auf der anderen Seite nicht unbedingt grüner. Auch dort muß es gedüngt, gegossen und gemäht werden, sehen wir das?

Es gibt einen Unterschied zwischen Zufriedenheit und Befriedigung.
Zufriedenheit ist, wenn ich's auch mit wenig aushalte.
Befriedigung ist, wenn ich die Fülle habe.

Zufriedenheit ist, wenn mein Auto neun Jahre alt ist, ein neues gerade nicht in Frage kommt, und ich dennoch nicht fühle, daß ich zu kurz komme.
Befriedigung ist, wenn ich ein praktisch neues Auto mit top Ausstattung günstig kriege.

Gott hat uns Zufriedenheit verheißen.
Totale Befriedigung findet hingegen nicht immer sofort statt.

Immer etwas anderen haben zu wollen, als das, was Gott gerade gibt, wurde vielen Israeliten zum Verhängnis. Mach nicht denselben Fehler.
Dein Stolperstein soll nicht zum geistlichen Grabstein werden.

Samstag, 7. Februar 2009

Judy Bailey im CGZ

"Singt dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm vom Ende der Erde: Es brause das Meer und seine Fülle, die Inseln und ihre Bewohner." Jesaja 42, 10

Das Management von Judy Bailey hat den Konzerttermin für Samstag, den 16.05.2009 bestätigt.
Judy ist gebürtige Londonderin, ihre Eltern stammen jedoch von der Insel Barbados in der Karibik, wo auch sie lange lebte.
Nun lebt sie in Deutschland und bringt karibische Vibrations (des Herrn) unters Volk.
Ein bekanntes Lied von ihr ist "Jesus in meinem Haus."

Prima ist auch, daß sich ein Sponsor aus unserer Mitte gemeldet hat, der 60% der (nicht ganz unerheblichen) Kosten übernimmt.
Danke.
Gott wird dich segnen, denn "wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten."
2 Korinther 9, 6.
Wir werden die Tickets nun zu niedrigeren Preisen anbieten können.

Hier noch ein Video von Judy und Band zum Reinhören:

Freitag, 6. Februar 2009

Ein neuer Völkerapostel?

"Vor dem Verderben kommt Stolz, und Hochmut vor dem Fall."
Sprüche 16, 18.

Ich habe in diesen Tagen eine befremdliche "Predigt" gehört. In ihr ging es um einen deutschen Prediger, der eigentlich für einen effektiven Heilungsdienst bekannt ist. Zahlreiche Gemeinden im Land scheinen sich seiner Bewegung angeschlossen zu haben.
Dieser Prediger wurde von einem seiner Mitarbeiter nun als "Apostel an die Nationen" und als "Führer" ausgerufen; seit Mitte letzten Jahres sei nichts mehr, wie es vorher war, die Christenheit sei in eine neue Dimension eingetreten, usw.

Das ist wie gesagt befremdlich. Denn ich denke nicht, daß wir irgendwie einen Apostel an die Nationen brauchen, oder einen Führer. Wir haben Jesus, der langt. Zur menschlichen Unterstützung haben wir ein breites Geflecht von Beziehungen.

Und die Christenheit ist bereits vor rund 2000 Jahren--nach Auferstehung und Pfingsten--in eine neue Dimension vorgestoßen. Seitdem haben wir durch den Glauben Zugang zum Thron des Vaters. Nichts hindert uns, kühn und zuversichtlich vor ihn zu treten, damit "Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe." (Hebräer 4, 16).

"Völkerapostel."
Der Letzte, der diesen Titel trug, war Paulus. Ich denke nicht, daß diesseits der Wiederkunft Christi ein zweiter Paulus aufstehen wird (oder muß). Wir haben heute das Wort Gottes und Tausende kompetenter Pastoren und Bibellehrer, so daß die Christenheit auch ganz gut ohne einen übergroßen "Führer" dasteht, der uns Jesus ersetzt.

Wem ist mit einem solchen Trara um Macht und Position gedient?

Jesus, der unbestreitbar Erster Apostel, König und Hohepriester ist, hat nicht ständig darauf hingewiesen, daß er der Größte ist. Vielmehr stapelte er tief, nicht hoch.
Ihm ging es um das Wohlergehen des Volkes Gottes, nicht so sehr um sich selber.
Er lehrte, predigte und heilte. Er half, das alltägliche Leben der Menschen siegreich zu gestalten.
Seine Vollmacht stieg ihm nicht zu Kopf. In Sanftmut ertrug er die Beleidigungen seiner Widersacher. Selbst am Kreuz vergab er denen, die nicht wußten, was sie taten.

Wir brauchen hier auf der Erde kein eigenes Reich.
Wir bauen vielmehr an seinem Reich mit.
Dort ist der Segen.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Stephan S. zum Kaffee!

Gerade hat sich Evangelist Stephan S. verabschiedet, nachdem er sich heute mittag zum Kaffee angemeldet hat: er sei auf der Durchreise und würde uns gern besuchen.
Wir haben uns gefreut. :D
Er wird dieses Jahr wieder bei uns sprechen, das ist schon abgemachte Sache. (Er hat ja viele Fans hier).

Stephan war vor vielen Jahren Direktor der Bibelschule, die ich besuchte. Mittlerweile ist er ein lieber Freund. Wir ware etliche Male zusammen in Südasien, wo wir evangelisierten. Ich habe von Stephan gelernt, wie man vor Tausenden in der Dritten Welt spricht und sie zu Jesus führt. Wenn man nebenan den Missionsknopf drückt, dann gelangt man auf eine Seite, die unser letztes gemeinsames Abenteuer dokumentiert.

Wir haben uns über die Situation auf dem Missionsfeld unterhalten: In Ländern, die als geschlossen und feidselig gegenüber dem Christentum gelten, geht zur Zeit mehr ab als etwa im demokratischen Hauptland der indischen Halbinsel. Dort scheint der Tag der einheimischen Prediger gekommen zu sein, da ausländische Pastoren in manchen Gegenden mit ihrer sofortigen Verhaftung rechnen müssen, wenn sie den Mund aufmachen.

Ich preise Gott für kühne Männer, die sich ohne zu zaudern in die riskante Arbeit stürzen.
Leute wie Stephan.
Den unterstützen wir.

Mehr von Gott

Unsere Versammlung mit Vincent war prima.
Er sprach über den Fluß bei Hesekiel, in den hinein der Prophet von knöcheltief zu knietief zu hüfttief zu schwimmtief fortschreitet.
Wir sollen uns nicht mit knöcheltief zufriedengeben, wenn Gottes Plan es doch ist, so in seine Gegenwart eintauchen, daß der Strom uns trägt, wohin er will.

Wie geht man tiefer in den Strom?

Nun ja, indem man Gottes Wort gehorcht und ihn so behandelt, als stünde er neben einem. Mose tat das, (Hebräer 11, 27), und ich denke, von allen Leuten im Alten Testament kannte Mose Gott zum Schluß am besten.

Vincent spricht heute abend nochmal bei Pastor René Stebani in der BGG, Kornacherstr. 15, Schweinfurt. Gestern war dort volles Haus.
Super.

Montag, 2. Februar 2009

Vincent Skinner

Nicht vergessen: Heute abend im 19.30 Uhr spricht Vincent Skinner im CGZ.

Am morgigen Dienstag und am Mittwoch spricht er in der Biblischen Gemeinde Schweinfurt in der Kornacherstraße 15 bei Pastor René Stebani. Unser eigener Mittwochbibelabend fällt daher aus: wir gehen zu René, Vincent hören.

Gott hat laut Epheser 4, 11, Apostel, Propheten, Evangelisten, Pastoren, Hirten und Lehrer gegeben, um die Gemeinde Christi fürs Jüngerdasein zuzurüsten. Diese Ämter gibt es heute noch. Vincent ist ein Evangelist.

Ich bin auf seinen Dienst gespannt.

Sonntag, 1. Februar 2009

Alles hat seine Zeit

"Junger Mann, du bist nicht überbeschäftigt, sondern nur verwirrt."


In Prediger 3, 1-11 heißt es: "Für jedes Vorhaben unter dem Himmel gibt es eine Zeit." Aus Vers 9 geht hervor: Wenn du etwas außerhalb seiner Zeit tust, (das ist gemeint mit "sich abmühen"), dann bringt das keinen Gewinn, sondern bewirkt Frust.


Vers 11 sagt: Tu eine Sache zu ihrer Zeit, und sie ist "schön."

Wenn du feierst, während du arbeiten solltest, dann kannst du die Feier nicht wirklich genießen. (Das ist das Dilemma des Faulen).

Wenn du arbeitest, während du entspannen solltest, dann bringst du schlechte Leistung.

Das kann ganz eigenartige Formen annehmen. So arbeitete ich neulich an meinem freien Tag, und versuchte schließlich, etwas auszudrucken. Doch irgendwie ging das nicht. Der Computer oder der Drucker oder das Kabel oder ich hatten Probleme.

Am nächsten (Arbeits-)Tag klappte alles wieder wie am Schnürchen.


Schon in 1 Mose 1 sehen wir, daß Gott nicht alles auf einmal macht, sondern seine Projekte Tag für Tag nacheinander abarbeitet. Wenn er Pflanzen macht, unterbricht er seine Arbeit nicht, um Tiere zu machen. Und wenn er mit den Pflanzen fertig ist, und Tiere macht, dann kehrt er nicht ständig zurück und verbessert die Pflanzen von gestern.

Er läßt's dann mal gut sein.

Am siebten Tag lehnt er sich zurück und genießt, was er gemacht hat.

Gott ruhte nicht, weil er müde war, sondern fertig: Alle notwendigen Aufgaben waren erledigt.

Das gibt's offenbar tatsächlich.