Freitag, 30. Oktober 2009

Gegenseitige Ergänzung

"Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen."
Psalm 133, 1.

"Es waren aber in Antiochia, in der dortigen Gemeinde, Propheten und Lehrer:... Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist..."
Apostelgeschichte 13, 1-2.

Bin heute nachmittag zu einem Pastorentreffen in Bamberg eingeladen, wo ich Leiter aus Brasilien und Argentinien kennenlernen werde. Wird bestimmt gut.

Die Südamerikaner haben, was wir wollen: Große Versammlungen, Zeichen und Wunder, (mehr als wir).
Was sie weniger haben, ist solide Bibellehre.
Da gibt's sicher Möglichkeiten, daß wir uns ergänzen.

"Aus ihm [Jesus ] wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung dienende Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils; und so wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe."
Epheser 4, 16.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Das Verhältnis von Verstand und Gefühl

Neulich war ich auf einem Vortrag, auf dem der Sprecher wissenschaftlich fundierte Argumente anführte.
Was er sagte, schockte mich.
Er behauptete nämlich, der Mensch reagiere nur zu 1/8 rational. Die restlichen 7/8 werden bestimmt von den Emotionen, also der Tagesform und den gerade gegebenen Launen.
Wenn das stimmt, dann gnade uns Gott.
Denn das würde bedeuten, daß alle menschlichen Beziehungen zerbrechlicher wären als papierdünnes Glas. Eine Person könnte praktisch alles richtig machen. Doch sobald die momentane Befindlichkeit ihres Gegenübers mal mies wäre, würden die bisherigen guten Erfahrungen nicht mehr zählen.
Grauenhaft.

Wobei ich mich jedoch sofort an Paulus im galatischen Lystra erinnert fühle. Er predigte dort auf dem Marktplatz. Ein von Geburt lahmer Mann hörte ihn, glaubte und wurde geheilt! Die Volksmenge schaute zu und geriet so außer sich, daß der Zeuspriester und das Volk den Aposteln Opfer darbringen wollten, denn "Die Götter sind den Menschen gleich geworden und sind zu uns herabgekommen." Apostelgeschichte 14, 11.
Paulus predigte und hielt die Menge mit Mühe davon ab, ihn als Gott zu verehren.

In Vers 18 hat er es geschafft: Das Volk wendet sich dem lebendigen Glauben zu und bekehrt sich zu Jesus.
In Vers 19--Vers 19!--kommen Juden aus Antiochia und Ikonion und überreden die Volksmengen. Und die STEINIGEN Paulus!

Den sie gestern als Gott verehrten, töten sie heute, weil er heute für sie ein Ketzer ist.

Wie war das nochmal mit Ratio und Emotion...?

Montag, 26. Oktober 2009

Jesus in Haßfurt

Gestern nach dem Gottesdienst baute sich ein junger Mann mit schmalen Lippen vor mir auf. Er legte den Kopf schief und sagte streng, "Ich habe die ganze Zeit auf einen Aufruf gewartet."
Ich schaute ihn ernst an.
"Zur Bekehrung."
Wir beteten also miteinander. Danach sah er nicht mehr so streng drein. (Natürlich war ich begeistert von ihm).

Dann sah ich, wer ihn mitgebracht hatte: eine wunderbare Familie, die selbst erst vor einigen Monaten zu Jesus fand. Dieses Ehepaar wohnt in einem Dorf bei Haßfurt, in demselben urigen Einfamilienhaus, in dem ein alter Freund von mir vor rund 16 Jahren gewohnt hatte. Es ist ein besonderes Haus, in dem einmal eine Erweckung stattgefunden hat: viele Menschen trafen sich dort einst, um Jesus zu feiern.
Diese Familie und mein Freund waren sich jedoch nie begegnet.
Diese Familie wurde durch eine Zeitungsannonce, die wir gar nicht aufgegeben hatten, überhaupt auf uns aufmerksam.
Und das ging so:
Wir veranstalteten im Juli eine Praise-Night-Evangelisation in der Rathaushalle von Haßfurt. War eine prima Veranstaltung. Im Vorfeld nahm eine Privatperson es auf sich und gab für die Praise Night eine Annonce in der Zeitung auf.
Diese Annonce las jemand, der die obige Familie kannte, und empfahl ihr, zur Praise Night zu kommen. Dieser Jemand kam dann selber nicht, doch die Familie schaute tatsächlich vorbei. Sie kam danach regelmäßig ins CGZ und fand nach ein paar Gottesdiensten zum lebendigen Glauben.
Wau.

Werbung-machen hilft, Menschen zu Jesus zu führen. Ich werbe deswegen hiermit für die nächste Praise Night in Haßfurt am 27.11.2009, wieder um 19.30 Uhr im Rathaussaal.

Haßfurt shall be saved!

Sonntag, 25. Oktober 2009

Cycle of the Pigdog

"Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach."
Matthäus 26, 41.

Das Fleisch, von dem Jesus redet, ist unser innerer Schweinehund, der unsere guten Vorsätze frißt, verdaut, und dann Ausreden absondert.

Ich erkenne in Matthäus 26, 38-46 sogar einen Schweinehundezyklus, einen Teufelskreis, der die Jünger in größte Schwierigkeiten bringt.

Jesus ging mit seinen Jüngern in den Garten Gethsemane, um zu beten. Der Verräter war schon unterwegs. In jener Nacht würde Jesus gefangengenommen, um neun am nächsten Morgen gekreuzigt werden und um drei am Nachmittag sterben--beladen mit den Sünden der Menschheit.
In weniger als 24 Stunden würde er am Ort des Gerichts sein: in der Hölle, und drei Tage lang nicht herauskommen.
Der Gedanke erfüllte ihn mit Grauen.
Vor seinen engsten Vertrauten, (Petrus, Johannes und Jakobus), gab er die Bedrückung seiner Seele zu erkennen. "Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir!" Wenn seine Seele je Fürbitte gebraucht hat, dann jetzt.

Das Gebot des Herrn ist klar: Wacht mit mir!

Dann geht Jesus dreißig Meter weiter, sinkt zu Boden und beginnt zu beten.
Für seine Jünger ist das Gebot eine unangenehme Aufgabe.
Der Schweinehund wacht auf und bewirkt in ihnen einen Ausweichimpuls: "Herr? Es ist spät, können wir nicht auch morgen beten? Wir haben ein riesen Abendmahl verdrückt und dir stundenlang beim Predigen zugehört. Wir müssen das alles verdauen. Außerdem sind wir weit gewandert vom Obersaal bis hierher. Es ist tief in der Nacht..."
Die Ausreden plätschern nur so.

Sie nehmen sich vor, zu beten--aber nicht sofort. Erst müssen sie ihre Augendeckel ein ganz klein wenig entspannen. Und spontan geben sie dem Ausweichimpuls nach und wechseln zu einer angenehmen Beschäftigung: schlafen.
Schlafen wird zur Ersatzhandlung für Beten.
Genießen können sie das natürlich nicht wirklich, denn sie sollten ja eigentlich Jesus im Gebet unterstützen.
Doch kurzfristig finden sie Erleichterung. Sie dösen vor sich hin.

Da kommt Jesus, findet sie schlafend und tadelt sie: "Simon, schläfst du? Konntest du nicht eine Stunde wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!"
Dann geht er wieder.

Die Jünger sitzen etwas bedeppert da. Jesus schimpfte. Das war höchst unangenehm.
Und nun rutschen sie in den Schweinehundeteufelskreis:
Seine verstärkte Forderung, zu beten, bewirkt in ihnen einen verstärkten Ausweichimpuls. Der mündet in dieselbe Ersatzhandlung Schlaf. Nur, daß sie sich nun außerdem beschwert fühlen.

Jesus kehrt abermals zu den Schläfern zurück und schimpft sie noch einmal. "Und sie wußten nicht, was sie ihm antworten sollten."
Jesus geht wieder.

Und alles wiederholt sich. Die Jünger stecken in einem Teufelskreis: Sie haben noch stärkere negative Gefühle des Versagens als zuvor. Wieder fliehen sie vor der Aufgabe zu beten, diesmal schlafen sie ein vor Traurigkeit. Gethsemane war für sie zu einem deprimierenden Ort geworden, während Jesus weiterkämpfte und erlebte, wie ein Engel vom Himmel kam, der ihn stärkte und seine Seele wieder aufrichtete. Erhobenen Hauptes ging er mit dem Mob, der ihn holte, in seinen letzten Tag. Voller Gnade und Kraft ertrug er das Kreuz.

Über die Jünger triumphierte dagegen der Schweinehund. Geistlich kraftlos und unvorbereitet rannten alle davon, als die Häscher kamen. Und Petrus verleugnete Jesus gar.

Der Schweinehund.
Was machen wir mit diesem Tier?
Den sündhaften Schweineanteil müssen wir schlachten und den restlichen Hundeanteil trainieren.
Eine lebenslange Aufgabe.

Samstag, 24. Oktober 2009

Grünes Gras--Grüneres Gras

"Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir." Römer 7, 8.

Jedes Gebot bewirkt die Begierde, es umgehen zu wollen. Das geht allen Menschen so. Und je größer der Druck, das Gebot zu halten, desto bissiger wird unser innerer Schweinehund.

Ein Kind kann ohne weiteres fünf Tafeln Schokolade verdrücken. Je verbotener der Schocki, desto besser schmeckt er. "Gestohlenes Wasser ist süß, und heimliches Brot schmeckt lieblich." Sprüche 9, 17.

Müßte dieses selbe Kind jedoch fünf Tafeln Schokolade essen, würde er ihm nicht mehr schmecken. Die Mampferei wäre mit starken unangenehmen Gefühlen verbunden. Es gäbe plötzlich nichts schlimmeres auf der Welt als dieses braune Zeug.

Es ist ein Problem, daß uns unser innerer Schweinehund einflüstert, das Gras wäre auf der anderen Seite des Zaunes irgendwie grüner. Denn das verhindert, daß wir uns an dem Gras, das wir haben, freuen.

Selbst die Jünger hatten damit zu tun.
Ich werde deshalb morgen um 10.30 Uhr im CGZ mal über den inneren Schweinehund predigen.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Bayless, Andreas und ich

Bayless ist ein ungewöhnlicher Name.
Bayless Conley ist ein ungewöhnlicher Mann.
Der Südkalifornier ist Pastor der Cottonwood Church in Los Alamitos mit rund 10.000 Mitgliedern. Er predigt jede Woche via TV zu Millionen von Zuschauern in aller Welt. Auch in Deutschland ist er auf zahlreichen Kanälen vertreten, sowie im Internet.
Gestern hatte ich die Ehre, mit ihm zu Abend zu essen.

Ich saß zur Rechten des Bayless.

Zur Linken saß Andreas H., Pastor des CZW in Wiesbaden, in dessen Gemeinde ein Gottesdienst mit B.C. stattfand. Beide sind sehr unprätentiöse Zeitgenossen. Trotz ihres Bekanntheitsgrades und ihres Einflusses kommen sie rüber wie Leute wie du und ich. Der Herr hat sie großgemacht und das ist ihnen bewußt.

Beim Smalltalk fand ich heraus, daß B.C. und ich denselben Bibellehrer hatten: Bob Yandian, Pastor der Grace Church in Tulsa, Oklahoma.
B.C. ist außerdem Absolvent derselben Bibelschule, die auch meine Frau besuchte, wo Rev. Yandian Dean of Instructors war.

Ich hatte das Privileg, bei Familie H. zu übernachten, wo wir weiterbabbelten, bis ich heute morgen um 3.48 Uhr endlich ins Bett kam
cghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh hoppla! Meine Nase ist auf die Tastatur gefallen.

Bin wohl etwas müde...

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Erwachsene bekehren sich in D

Dr. T. B. hat mir gestern abend diesen Link über eine Studie der Universität Greifswald geschickt. Ich finde ihn recht interessant.

Gott hat in jeder Generation und in jedem Land Felder, die reifen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sieg oder Weltflucht?

Es ist immer ermutigend, wenn aus gelegentlichen Gottesdienstbesuchern im CGZ feste Mitglieder werden, weil der Herr sie positiv verändert hat. Wir predigen biblische Lebensentwürfe, weil wir glauben, daß im Wort Gottes die Kraft Gottes steckt.

"Alle Schrift"--die ganze Bibel--"ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet."
2 Timotheus 3, 16.

In der geglaubten Bibel steckt die lebensverändernde Kraft Gottes. Das erleben wir dutzend- und hundertfach an uns selber und in unserem Umfeld.

Gottes Wort richtig verstanden macht uns verständig und umgänglich.
Wenn es uns komisch macht, haben wir etwas mißverstanden.
Das christliche Leben ist kein Urlaub vom Alltag.
Es ist auch keine Ausrede für zweifelhaftes Verhalten.
Oder Weltflucht.
Als Arbeitnehmer kann ich meinen Kollegen nicht stundenlang von Jesus erzählen. Der Chef bezahlt mich für's Arbeiten, nicht für's Zeugnisgeben.

Am Arbeitsplatz sprechen Taten sowieso lauter als Worte. Welchem frommen Kollegen nehme ich noch irgend eine Heiligmäßigkeit ab, wenn er sich beim Betriebsausflug zusäuft und sich anschließend mit der Praktikantin in die Büsche schlägt?

Als Mutter von Kindern kann ich mich nicht stundenlang im Wohnzimmer einsperren, um dort Lobpreis-Karaoke zu machen. Die Kinder schreien, der Mann ist hungrig, und du singst? Du dienst in diesem Fall nicht dem Herrn, übst auch keine Nächstenliebe, sondern du nervst. Wie sagte Salomo: "Alles zu seiner Zeit." Dem Herrn dienen hat seine Zeit und die Nächstenliebe auch.

Manchmal sind unsere Nächsten die Platzhalter Gottes: Wir lieben ihn, wenn wir sie lieben.

Montag, 19. Oktober 2009

Von Löwen und Bären

"Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch."
1 Petrus 5, 6-7.

Als Erich Engler während des Wochenendes im CGZ sprach, war sein Thema "Sorgenwerfen."
Er hat prima Arbeit geleistet.

Seine Sorgen wird eigentlich nur der los, der in der Lage ist, darauf zu vertrauen, daß Gott hinter den sichtbaren Kulissen des Lebens schon die Fäden zieht und (in Kooperation mit uns) eine Wendung der schwierigen Situation zum besten herbeiführt.
Das ist Demut, die vom Glauben inspiriert wird.

Und Glaube ist schon notwendig.

In schwierigen Zeiten ist es daher gut, sich an vergangene Siege zu erinnern.
Damals hat Gott dir geholfen, er wird es auch dieses Mal tun.
David dachte so, als er Goliath zum ersten Mal sah. Als Saul ihn fragte, wo denn seine übergroße Siegeszuversicht herkäme, entgegnete der Hirtenjunge, er habe Schafe geweidet und dort so manche Schlacht geschlagen, und: "Der HERR, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären errettet hat, der wird mich auch aus der Hand dieses Philisters erretten."
1 Samuel 17, 37.

Der Rest ist Geschichte.

Steht Goliath vor dir?
Dann denk mal nach: Was sind dein Löwe und dein Bär?

Samstag, 17. Oktober 2009

Erich Engler im CGZ

Heute abend spricht Erich Engler im CGZ.
Erich ist Pastor der "Familienkirche" im Rapperswil der Confederatio Helvetica und ein dynamischer Bibellehrer.

Bitte beachten:
Er wird bereits um 18.oo Uhr sprechen!

Und morgen früh um 10.30 Uhr predigt er im Sonntagsgottesdienst.

Herzliche Einladung an alle.

Die Geistestaufe

"Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid?"
Apostelgeschichte 19, 2.

In letzter Zeit werde ich nach praktisch jedem Gottesdienst auf die Taufe im Heiligen Geist angesprochen. Wir beten dann dafür und die meisten empfangen sofort.
Manche nicht.
Meistens wissen diese Suchenden nicht genau, was das überhaupt ist und haben Vorbehalte. Die hatte ich auch, als ich in meiner Lutherischen Landeskirche das erste Mal von der Erfüllung mit dem Heiligen Geist und dem Sprachengebet hörte.
Diesen Suchenden empfehle ich dann die Lektüre eines Hefts namens "Das Sprachengebet." Es enthält die grundlegenden Bibelaussagen zum Thema.

Ich bat Gott allein und für mich selber um die Geistestaufe.
Und nichts passierte.

Nachdem ich jedoch über den Sachverhalt gründlich informiert war, legte mir ein Prediger mit seiner Frau in der Sakristei einer evangelischen Dorfkirche die Hände auf und ich empfing den Heiligen Geist--und redete in Sprachen.

Über die Geistestaufe gibt es viel zu sagen.

Nach der Auferstehung kommt Pfingsten.
Nach dem Christwerden kommt die Geistestaufe.
Sie ist ein zweites zentrales Erlebnis für Christen: Sie öffnet die Tür in den Bereich der Kraft Gottes. Jesus sagt in Apostelgeschichte 1, 8: "Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein."

Hunderte von Millionen von Christen sind geisterfüllt und reden in Sprachen. Diese pfingstliche Bewegung ist die schnellstwachsende christliche Bewegung auf dem Globus. Sie produziert kraftvolle Christen.

Mir fehlt hier die Zeit, das alles genauer auszuführen. Gut, daß es auf der Audioseite von www.jchristus.de MP3-Botschaften zum Thema gibt.
Auch ein viertelstündiges Video zur Geistestaufe ist zur Zeit online.
Wen die Sache interessiert, der kann sich das kostenlos anschauen und -hören.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Jorge in Omaha

"Das Geschenk eines Menschen schafft ihm weiten Raum."
Sprüche 18, 16.

Unser Lobpreisleiter, Jorge Martinez, ist gut in Omaha angekommen, sagt seine Frau.
Jorge wurde nämlich eingeladen, in Nebraska, USA, eine Reihe von Konzerten zu geben. In rund zwei Wochen ist er wieder da.
Wir wünschen ihm Gottes Segen und viel Erfolg.

Am Samstag um 18.00 Uhr spricht Erich Engler aus der Schweiz im CGZ. (Um 19.30 Uhr spricht er nochmal). Manu M. und Team werden da den Musikdienst leiten, Thomas H. am Sonntag, (wo Erich auch nochmal da ist).
Wir freuen uns.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Was für ein Preis!

Barack Hussein Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen--nicht für Taten, die er schon getan hat, sondern für solche, die sich das Nobelkomitee noch von ihm wünscht.

Ich denke, man kann sagen, Obama bekam den Preis, weil er das genaue Gegenteil von George W. Bush ist.
Es ist sowieso erstaunlich, wieviele FNPreise die Antipathie zu Präsident Bush inspiriert hat.

2001 bekamen die UNO und Kofi Annnan den Preis. Ein Wink mit dem Zaunpfahl, um Bush nach dem 11.September 2001 vom Unilateralismus abzuhalten.

2002 bekam ihn Expräsident Jimmy Carter, zu dessen Zeit die Zinsen in den USA 21% betrugen, die Inflation 12% und die Arbeitslosenrate 9%. Carter war auch nicht Bush.

2005 triumphierte die Internationale Atomenergiebehörde mit Mohammed el-Baradei. Dieser Preis, so die damalige Wahrnehmung, sollte Bush daran erinnern, die IAEO in der Auseinandersetzung um das iranische Atomprogramm gebührend zu berücksichtigen.

2007 der Weltklimarat IPCC geehrt. Und Al Gore, der auch nicht Bush war. Gore wies mit einem Dokudrama auf den "Klimawandel" hin. Führende Vertreter des IPCC überdenken ihre Haltung zum Klimawandel gegenwärtig.

Der FNPreis ist gegenwärtig 1.4 Millionen Dollar wert.
Wäre ich Obama gewesen, ich hätte gesagt: "Jungs, das war's. Ich nehme meinen Teleprompter, kauf' mir ein Haus in den Rockies und trete als Universitätsredner auf, bevor ich hier noch meßbare Taten vollbringen muß. See you later."

Stattdessen macht der weiter, der Typ!

Samstag, 10. Oktober 2009

Krücklein, Krücklein an der Wand

"Ich bin der HERR, der dich heilt."
2 Mose 15, 26.

Manchmal ist es das Leichteste von der Welt, jemandem göttliche Heilung zu bringen.

Hermine, die Mutter zweier Frauen aus dem CGZ, sagte in diesen Tagen eigenmächtig eine Knieoperation ab und betete mit ihren Töchtern um Heilung. Noch immer krückenbewehrt kam sie heute in den Praise-Heilungsgottesdienst. Sie war die erste, für die Stephan S. und ich beteten.
Mir bislang unbekannt, stellte ich fest: Hermine ist eine Frau des Glaubens.
Sie war bereit für ihre Heilung.
Sie fühlte beim Gebet die Hitze der Salbung Gottes in ihrem Knie. Dann stand sie auf und konnte schmerz- und krückenfrei laufen.
Wir waren begeistert.
(Ich würde nie einer Person raten, eigenmächtig eine Operation abzusagen, es sei denn Gott würde mir das ganz genau zeigen--was er noch nie getan hat. Was die Leute selber tun ist zwischen ihnen und dem Herrn, und wenn der Heilige Geist Christen anleitet zu beten, statt sich operieren zu lassen: So sei es).

Viele andere Dinge haben sich außerdem getan.
Ein Herr wurde von seinen Schmerzen befreit, noch bevor wir in der Gebetsreihe zu ihm vordrangen.

Ermutigend fand ich auch, daß ich rund 40 der Anwesenden noch nie vorher gesehen habe. Denn wir singen und spielen und predigen und beten an diesen Abenden in erster Linie für Leute, die Jesus noch nicht kennen.
Auch heute abend hatten wir das Vorrecht, Menschen im Bekehrungsgebet zu leiten und für andere um die Taufe im Heiligen Geist zu beten.

Und morgen früh habe ich auch ein gutes Wort für alle, die um 10.30 Uhr ins CGZ kommen.

Gott ist gut.

Oktober-Praise Night

Nur zur Erinnerung:
Heute abend von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr ist wieder Praise Night.
Beten für die Kranken werden wir auch.
Und hinterher im Bistro noch was essen.

Herzliche Einladung.

Freitag, 9. Oktober 2009

Wiedergänger?

"Hallo Pastor. Neulich ist meine Mutter gestorben. Wir hatten ein ziemlich katastrophales Verhältnis. Nun habe ich Angst vor ihr."

Ungeklärte Verhältnisse beim Tod einer Person sind immer etwas tragisches. Wir sollten alles daran setzen, mit Gott und der Welt ins Reine zu kommen, bevor wir gehen. Der Herr sagt zu König Hiskia: "Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben ...!"

Doch darum geht's hier ja gar nicht.
Es geht um die Angst vor einer Wiedergängerin.

Die biblische Seelenkunde kennt keine Wiedergänger, dh Tote, die an den Ort ihres Lebens zurückkehren. Vielmehr sagt die Bibel: "Es ist den Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht." Hebräer 9, 27.
Wenn ein Mensch stirbt, geht er an den Ort, den sein geistlicher Zustand gewährleistet: Ist er gewaschen im Blut Christi und angenommen von Gott, dann geht er ohne Umwege in den Himmel. Ist er ein Sünder, dann hat seine Sünde ihm den Weg nach oben verbaut. Für eine Umkehr ist es nun jedoch zu spät. Die Sünde des Sünders zwingt ihn nach unten, an den Ort des Gerichts.

Der eine geht nach oben, der andere nach unten.
Dort bleiben beide bis zum Tag ihrer Auferstehung.
Sie kommen zwischenzeitlich nicht zurück.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Klimawandel

"Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht."
1. Mose 8, 22.

Der Deutsch-Pakistani Mojib Latif ist ein wohlbestallter Professor in Hamburg und Kiel. Außerdem ist er einer der Hauptvertreter der Erderwärmungstheorie.
Professor Latif hat nun bestätigt, daß die Erde sich in den letzten zehn Jahren nicht erwärmt hat und sich in den nächsten 10 bis 20 Jahrenn wohl sogar abkühlen wird. Ursachen sind unter anderem Veränderungen im Golfstrom -- Europas Heizung -- und in südpazifischen Strömungen, sowie der Sonnenzyklus. Diese Veränderungen haben seinen Worte zufolge nichts mit menschengemachten Klimaverschiebungen zu tun.

Ein Haupterderwärmungsprophet predigt Abkühlung...
In der Sahara regnet es wie seit 90 Jahren nicht mehr. Neue Oasen entstehen...
Das Polareis war 2009 umfangreicher als 2007...
Im vulkanreichen Indonesien bebt die Erde...
Es tut sich schon was.

Nun haben ja auch Jesus und Johannes über Klimaveränderungen gesprochen. Das war mir Grund, das Thema mal aufzugreifen. Die Botschaft ist auf der Startseite von www.jchristus.de unter "Predigt der Woche" zu hören.
Leider ist die Tonqualität nicht völlig überwältigend.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

1 Thessalonicher 5

Nun ist auch der fünfte und letzte Teil meines Kommentars zum 1. Thessalonicherbrief zum Download erhältlich. Er befindet sich auf der Audio-Seite von www.jchristus.de

Viel Spaß beim lesen.

Montag, 5. Oktober 2009

Ironie des Schicksals

"Ihr sollt erkennen, daß eure Sünde euch finden wird."
4 Mose 32, 23

Der Regisseur Roman Polanski dopte 1977 in Hollywood eine Dreizehnjährige. (Er selber war damals 43). Nachdem sie abgefüllt war, vergewaltigte er sie.
Danach flüchtete er vor den Behörden nach Frankreich, (wo er mit Nastassja Kinski (15) Zeit verbrachte). Er wurde nie ausgeliefert.

In diesen Tagen ist der Vergewaltiger endlich festgenommen worden, in der Schweiz.
Er sollte dort eine Auszeichnung für sein Lebenswerk bekommen.
Die Auszeichnung war anderer Art als gedacht.

Ironie des Schicksals.
Oder eher 4 Mose 32, 23.

Samstag, 3. Oktober 2009

Wirksames Gebet

Ständig dasselbe Anliegen vor Gott auszubreiten, ist nicht Gebet, sondern genaugenommen verbalisierter Zweifel.
Gott erhört aber nur Gebet, das im Glauben gesprochen wurde: "Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln..." Jakobus 1, 6.
Wenn ich Gott ständig dasselbe erzähle, dann bezweifle ich ja, daß er nun hinter den Kulissen wirkt.

Wie erkenne ich, ob ich im Glauben gebetet habe?
Folgendermaßen:
Wenn ich mein Anliegen geäußert habe, danke ich Gott ganz von selbst für seine Erhörung:

"Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden." Philipper 4, 6.

"Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung." Kolosser 4, 2.

Vor dem Beten ist es demnach klug, eine Verheißung zu finden, die mir verspricht, um was ich bitte. Gott beim Wort zu nehmen ist erwünscht. Überhaupt ist das Wort Gottes die Grundlage für allen Glauben. Wenn also ohne Glauben nichts geht, dann geht ohne Wort Gottes nichts.

Bete also so:
1. Finde eine Verheißung, die dich anspricht und glaube sie.
2. Bete sie.
3. Danke Gott für deine Erhörung.

Das funktioniert immer.

"Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt." Hebräer 10, 35-36.

Freitag, 2. Oktober 2009

Gebet

Gebet ist schon eine sonderbare Sache: es wirkt im Unsichtbaren. Im Natürlichen ist es geruchs- und farbneutral. Hat es stattgefunden, dann sieht die Welt oft noch genauso aus, wie vor dem Gebet.

Doch wir unterschätzen das Gebet zu unserem eigenen Schaden. Denn es ist mächtig. Und Gott will gebeten werden. Er weiß, was wir brauchen. Dennoch sollen wir darum bitten. Matthäus 6, 8+9.

In Apostelgeschichte 12 sehen wir zwei Männer Gottes von gleicher Vollmacht, Gotteserkenntnis und Hingabe: Jakobus und Petrus, beides Apostel.

Herodes läßt Jakobus festnehmen und mit dem Schwert umbringen.
Einfach so.

Weil er sieht, daß dies vielen Leuten gefiel, läßt er gleich auch noch Petrus festnehmen. Morgen früh soll er hingerichtet werden.

"Petrus nun wurde im Gefängnis verwahrt; aber von der Gemeinde geschah ein anhaltendes Gebet für ihn zu Gott." Apostelgeschichte 12, 5.

Daraufhin erscheint ein Engel im Gefängnis, der Petrus befreit. Unbemerkt marschieren Engel und Apostel an den wachen Wachen vorbei, bis Petrus schließlich auf der Straße steht. Schleunigst eilt er zur Gemeinde, wo man kaum glauben mag, daß Petrus vor der Tür stehe.

Der Unterschied zwischen den Schicksalen von Jakobus und Petrus ist der, daß für den einen anhaltend gebetet wurde. Über den anderen lesen wir das nicht.

Laß nicht nach: Gebet hilft sehr wohl.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Phase 3

Über Phase 3 in Beziehungen (siehe letzter Post) ist noch zu sagen, daß sie krankmacht. Noch ein Grund, so schnell wie möglich zu Phase 2 zurückzukehren.

In 4 Mose 12 agitieren Moses Schwester Miriam und sein Bruder Aaron gegen Mose. Sie beschweren sich darüber, daß Mose ungebührlich viel Aufmerksamkeit beansprucht. Er verhalte sich, als wäre er etwas besonderes, dabei kennen sie ihn doch genau: der kocht auch bloß mit Wasser. Der soll sich bloß nicht so aufblasen. Die Geschwister Moses weisen darauf hin, daß sie selber auch Propheten seien.

In Wahrheit ging es Miriam jedoch überhaupt nicht um den geistlichen Dienst, sondern um ihre Stellung in der Gemeinde Israels. Mose hatte nämlich eine Kuschitin geheiratet, (eine Schwarze). Von der fühlte sie sich in ihrer Position bedroht. Um sich selber aufzuwerten, fühlte sie sich gedrängt, Mose abzuwerten: Phase 3.

Das ging nicht gut.

Der Herr selber ruft alle drei hinaus an die Stiftshütte, wo er sich auf Moses Seite stellt und Miriam und Aaron scharf zurechtweist.

"Und der Zorn des HERRN entbrannte gegen sie, und er ging weg.
Und die Wolke wich vom Zelt, und siehe, Mirjam war aussätzig wie Schnee; und Aaron wandte sich zu Mirjam um, und siehe, sie war aussätzig." 4 Mose 12, 9-10.

Aaron ist entsetzt und wendet sich zu Mose: "Ach, mein Herr, lege doch nicht die Sünde auf uns, durch die wir töricht gehandelt und uns versündigt haben! Laß Mirjam doch nicht sein wie ein Totgeborenes, dessen Fleisch, wenn es aus seiner Mutter Leib hervorkommt, zur Hälfte verwest ist!"

Aaron bittet für sich und seine Schwester um Vergebung. Er erkennt die Torheit von Phase 3 und will zurück zu Phase 2.

Und was macht Mose?
Er verhält sich wie der Mann, der er nun einmal ist und betet für sie: "Und Mose schrie zu dem HERRN und sagte: O Gott, ach, heile sie doch!"

Was für ein Mensch. Er ruhte in Gott, die Meinung der Leute war ihm völlig egal. Entsprechend fühlte er sich auch nicht angegriffen, als er angegriffen wurde. Wir sehen keinerlei Rachsucht in ihm.

Es dauerte noch sieben Tage, dann war Miriam wiederhergestellt.
Wir lesen nirgendwo, daß sie je wieder gegen Mose agitiert hätte: sie kehrte in Phase 2 (die des Vertrauens) zurück und blieb dort.