Reichweitengebet an 8.2.2026

„Damit es nicht weiter unter dem Volk ausgebreitet werde, wollen wir sie bedrohen, daß sie nicht mehr in diesem Namen zu irgendeinem Menschen reden.“
Apostelgeschichte 4,17-18

Hallo ihr Lieben,

der Justizausschuss des amerikanischen Kongresses und der Vorsitzende der FCC, der Bundeskommunikationskommission, die sich um die Gesetzeskonformität von Medieninhalten in den Staaten kümmert, sind mit Google, TikTok, usw. unzufrieden und haben Fragen an diese Plattformen, da sie nicht zuletzt seit Einführung des europäischen DSA, (also des europäischen Zensurregiments, das natürlich nicht so heißt), speziell christliche Inhalte in ihrer Reichweite recht stark einzuschränken scheinen. Das bedeutet: christliche Videos, die etwa Worte wie Jesus oder Bibel u.ä. im Titel führen oder Bekehrungsaufrufe beinhalten, werden weniger Leuten automatisch angezeigt. Christliche Werbetreibende berichten, dass ihre Inhalte als „sensibel“ kategorisiert werden (und so mit Pornographie oder Gewaltvideos in einen Topf geworfen werden) und nur begrenzt ausgespielt werden. Statt 100 Interessenten erreichen sie nur noch 2, beispielsweise. Das kann dazu führen, dass man sie gar nicht mehr findet, wenn man den Kanal nicht sowieso schon kennt und aufsucht.
Wie komme ich drauf?
Nun ja, das Phänomen ist nicht auf die USA begrenzt. Auch ich sehe, dass unsere Inhalte wesentlich träger verbreitet werden als noch vor wenigen Monaten. Auf Deutsch: unsere Reichweite wird beschnitten und wenn wir ein Video bewerben, dann wird es einen Tag lang ausgespielt und landet dann wegen nicht klar definierter Verstöße gegen unklare Richtlinien und „sensiblen religiösen Inhalten“ in der Kategorie: active (limited). Das bedeutet, es wurde nicht für verboten erklärt, wird aber de facto so behandelt. In den anderthalb Jahren vor 2026 war das anders.
Gut, dass die US-Regierung die Sache in unserem Sinne aufgreift.
Wir unterstützen sie in unserem Gebet, denn Sacharja sagt: „Erbittet euch von dem HERRN Regen zur Zeit des Spätregens.“ (Sacharja 10,1). Das bedeutet, wenn etwas schon in die richtige Richtung läuft, dann möge man erst recht dafür beten, damit es so richtig gut wird.
Denn wir haben das Wort Gottes auf unserer Seite. Jesus sagt, wir sollen hingehen in alle Welt und allen Völkern das Evangelium predigen und sie lehren zu halten, was er uns gesagt hat.
Das können wir nicht, wenn man uns den Mund zuklebt.
Lasst uns den Herrn bitten, dass nicht nur wir, sondern alle bibeltreuen Christen, die Jesus lieben, frei und ungehindert das Wort auf diesen Großplattformen predigen können. Sie sind die Marktplätze, Hecken und Zäune unserer Zeit, wo sich die Menschheit austauscht und die Zeit vertreibt. Von denen dürfen wir uns nicht vertreiben lassen. Die müssen wir bespielen, so, wie der Herr uns Gelingen gibt. Wir beten also um vergrößerte statt verringerter Reichweite, um Kopfschmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer und ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes.
Amen.

Lasst uns Gott auch bitten, dass er uns Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer erweckt, die das Feld aufrollen im Heiligen Geist. Ich glaube, der Herr will nur gebeten werden. Da gibt es eine geistliche Notwendigkeit, die ich heute hier natürlich nicht erörtern kann.

Und: Es haben sich schon mehr als 80 Leute für unseren Intensiv-Tag am 21.2.2026 angemeldet, wo Victor Djan und ich über das wunderbare Thema „Jesus und der Triumph des Glaubens“ sprechen werden. Der Herr hat mir schon einige knackige Botschaften dafür gegeben.
Wenn ich euch bitten darf: lasst uns auch für diesen Tag und die Besucher beten, dass der Herr ihnen in machtvoller Weise begegnet, ihnen Erfüllungen mit dem Heiligen Geist und Antworten und Lösungen und Heilungen und Gnade und Kraft und Frieden geben möge. Die Mitarbeiter sind mit Eifer dabei. Das labt das Pastorenherz. Ich freue mich.

Ich wünsche euch ein reichweitenstarkes Gebet nachher von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,

euer Pastor Gert

„Es ist uns unmöglich, von dem, was wir gesehen und gehört haben, nicht zu reden. Sie aber bedrohten sie noch mehr und entließen sie, da sie nicht fanden, auf welche Weise sie sie bestrafen sollten, um des Volkes willen. Denn alle verherrlichten Gott.“ (Apostelgeschichte 4,20-21).

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