Nachbrennergebet am 21.2.2026

„Deshalb höre auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht auf, für euch zu danken, und ich gedenke euer in meinen Gebeten.“
Epheser 1,15-16

Guten Abend, liebe Beter,

wau. Wir stehen noch ganz unter dem Einfluss des bemerkenswerten Intensivtages gestern und des Gottesdienstes heute morgen.
Gott ist uns wirklich begegnet. 
Geschwister aus Duisburg, Offenburg, von der Waterkant, München, Nürnberg, Forchheim, Bamberg, dem Sauerland, Niedersachsen, Ba-Wü, NRW, Bayern und und und. Auch einige Franken sind herzugereist, um mit dabei zu sein. 
Wir haben mit 100 gerechnet, 120-150 waren es zum Schluss. Alle voll konzentriert. Auf einer 8-stündigen Versammlung mit 7 Predigten. Und der Hunger der Leute, ihr Interesse an Gott und seinem Reich, war echt. Es war wunderbar leicht, ihnen zu dienen. Wo gibt‘s sowas heute noch? Fühle mich sehr gesegnet.
Die Mitarbeiter haben sich sämtlich selber übertroffen. Die Teams überall waren wunderbar.
Manche haben 12-Stunden-Schichten geschoben, (wie beispielsweise meine Frau). Vielen Dank an dieser Stelle. Ihr seid die Größten, (und das ist keine sanguine Übertreibung). Der Herr wird euch euer Gutestun reich belohnen, wie er in Galater 6,9 verheißen hat.
In der Küche hatten sie Bedenken, dass das Essen nicht reicht. Sie waren sogar sicher, dass es nicht genug ist. Doch zum Schluss war es mehr als genug und sie sind sich nicht sicher, wie das zugegangen ist. Gott wirkt ja im Verborgenen und manchmal macht er über große Dinge wenig Aufhebens. Wie bei der Verwandlung von Wasser in Wein: da wussten auch nur Eingeweihte, was sich zugetragen hat.
Morgen esse ich aber vegetarische Linsensuppe, (von der musste Gott nichts strecken, meine Frau hat zu viel gemacht).
Victor Djan, ein Prediger, und ich, ein Bibellehrer, haben uns im Verkündigungsdienst abgewechselt und Gott ist uns wirklich begegnet. Selber Gott, selbe Stoßrichtung, völlig anderer Stil.

Was ist nun mein Gebetsanliegen heute Abend?
Paulus hat für die Epheser gebetet, obwohl die nicht in der Krise waren, sondern weil alles gut lief bei ihnen. Er wollte, dass es, quasi als Belohnung, für sie noch besser wird. Darunter verstand er nicht zwingend eine Verbesserung ihrer materiellen Situation, sondern vielmehr eine noch größere Gottesoffenbarung. Er betete um einen Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis Gottes, geöffnete Augen des Herzens, damit sie umso klarer und deutlicher erfassen mögen, was ihnen von Gott geschenkt ist. Nun sind wir an diesem Wochenende ja via Information und Inspiration in genau diese Dimension tiefer hineingestiegen. Mein Anliegen ist nun, dass das gute Wort, das in die Teilnehmer gesät wurde, ephesermäßig gute Frucht bringen möge und in ihnen ein noch klareres Bild von Jesus entsteht. Eine deutlichere Offenbarung, wer er ist und wie er ist und was er ihnen zu schenken bereit ist. Ich hatte schon einige Aha-Erlebnisse in diesem Bereich, etwa als der Herr mir innerlich verdeutlichte, dass Jesus mein Hohepriester ist und nicht nur meiner, sondern der der ganzen Menschheit. Er bringt seine Zeit tatsächlich damit zu, unsere Gebetsanliegen nachzufühlen und, so sie mit Glauben vorgebracht werden, vor den Vater zu bringen, um ihre Erhörung zu garantieren.
Lasst es uns wie Paulus machen und für die Teilnehmer des Intensivtags, die nun wieder nach Hause gefahren sind (und für uns selber), um diesen Geist der Offenbarung in der Erkenntnis Gottes und manifest geöffnete Augen des Herzens zu bitten.
Dann werden sie ganz von selbst Arbeiter im Weinberg des Herrn, haben herausragende Gebetserhörungen und führen Menschen zu Jesus.

Mein zweites Anliegen: Ihr merkt es an den Zapfsäulen: in Nahost ballt sich die nächste Krise zusammen. Die Amerikaner haben dort eine gewaltige Streitmacht versammelt und vorsorglich bereits Basen in der Gegend evakuiert. Alles deutet auf einen Militärschlag hin, der zu maßgeblichen Veränderungen in Persien führt, dessen eigene Regierung kürzlich zig Tausende vom widerspenstigen Volk massakriert hat, und vielleicht immer noch massakriert, um sich über die Runden zu retten. 
Der Präsident und seine Berater brauchen in dieser Sache salomonische Weisheit. 
Man kann im Internet sehen, wie sie zum Herrn beten, was ja besser ist als wie wenn sie nicht beten. Wir unterstützen sie da heute und beten auch für sie, um genau diese salomonische Weisheit, mit der dieser gordischen Knoten zu entwirren ist, damit dort unten in Nahost nicht wieder hektoliterweise Blut fließt. Die Seelen der Menschen sind kostbar vor Gott, schließlich ist er Mensch geworden, um so viele von ihnen wie möglich zu retten.
Wir sind heute Abend seine Mitarbeiter.
Israel und Iran sind dazu bestimmt, Freunde zu werden. Möge der Herr den Geist des Kyrus neu erwecken. Das ist unser Gebet.

Ich wünsche euch eine friedliche Zeit nachher im Gebet von 20:00 Uhr bis 20:30 Uhr,

euer Pastor Gert

„Und im ersten Jahr des Kyrus, des Königs von Persien, erweckte der HERR, damit das Wort des HERRN aus dem Mund Jeremias erfüllt würde, den Geist des Kyrus, des Königs von Persien, daß er durch sein ganzes Reich einen Ruf ergehen ließ, und zwar auch schriftlich: So spricht Kyrus, der König von Persien: Alle Königreiche der Erde hat der HERR, der Gott des Himmels, mir gegeben. Nun hat er selbst mir aufgegeben, ihm in Jerusalem, das in Juda ist, ein Haus zu bauen.“ (Esra 1,1-2).

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