Mittwoch, 29. Dezember 2010

"Zwischen den Jahren"

Zur Erinnerung: Der Bibelabend am heutigen Mittwoch fällt aus, wie immer in der Zeit "zwischen den Jahren." Der nächste Gottesdienst findet am 2. Januar 2011 statt.
Ich freue mich auf das Wort, das der Herr uns geben wird.

An dieser Stelle allen Lesern, Mitarbeitern, Gemeindemitgliedern und Freunden nah und fern:
Einen guten Rutsch ins neue Jahr und Gottes Segen auf all euren Wegen.
2011 ist ein Jahr voller Chancen, die darauf warten, von uns entdeckt zu werden.

"Und Isaak säte in diesem Land und gewann in jenem Jahr das Hundertfache; so segnete ihn der HERR."
1 Mose 26, 12

Dienstag, 28. Dezember 2010

Jona und der Wurm

Jona saß einst östlich von Ninive im Schatten eines Rizinusbaums, den Gott übernacht hatte wachsen lassen, um den Propheten von seinem Mißmut zu befreien. Der war nämlich sauer, weil Gott der sündhaften Stadt gnädig war.

Jona hatte dort gepredigt und die Leute hatten sich bekehrt. Gott vergab diesen assyrischen Schurken und das paßte Jona gar nicht. (Es war auch schwer, diese Leute zu mögen. So bauten die Assyrer auch Pyramiden. Sie nahmen dazu jedoch keine Steine, sondern die Köpfe ihrer Feinde. Aber sie hatten sich doch bekehrt, d.h. abgewendet von solchem Tun!)

Jona saß also und wartete, was mit der Stadt geschehen würde. Gott hatte ihre Zerstörung prophezeien lassen, falls Ninive sich nicht von seinen bösen Taten abwende. Jona hoffte inständig, daß sie bekommen würde, was sie in seinen Augen verdiente.
Doch Gott war gnädig.
Und Jona blieb trotz Rizinus mißmutig.
Um den Propheten etwas Demut und Respekt vor dem Leben anderer zu lehren, bestellt Gott einen Wurm, der Jonas Rizinusbaum sticht, so daß er vertrocknet.
Nun sticht die Sonne den Propheten, der dabei fast ausrastet.
Er will sterben.
Und Gott sagt, "Du bist betrübt wegen des Rizinus, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging. Und ich, ich sollte nicht betrübt sein wegen der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120 000 Menschen sind, die nicht unterscheiden können zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?" (Jona 4, 10-11).

Jona wollte Ninive kaputt sehen und ein Wurm verdarb ihm die Laune.

Irans Präsident Ahmadinjihad würde gern das "zionistische Gebilde" Israel kaputt sehen. Auch ihm verdarb dieser Tage ein Wurm die Laune.

Die UN-Atomenergiebehörde IAEA hat nämlich bestätigt, daß Iran die Arbeit in seinen nuklearen Anlagen eingestellt hat. Der Computerwurm Stuxnet hat sämtliche Rechner infiziert und ist unmöglich unter Kontrolle zu bekommen.

Das iranische Bombenprogramm hat einen Rückschlag erlitten.

Gott ist gnädig.

Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten

"Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein großes Licht.
Die im Land der Finsternis wohnen, Licht leuchtet über ihnen.
Du vermehrst den Jubel, du machst die Freude groß. Sie freuen sich vor dir, wie man sich freut in der Ernte, wie man jauchzt beim Verteilen der Beute.
Denn das Joch ihrer Last, den Stab auf ihrer Schulter, den Stock ihres Treibers zerbrichst du wie am Tag Midians.
Denn jeder Stiefel, der dröhnend einherstampft, und jeder Mantel, in Blut gewälzt, fällt dem Brand anheim, wird ein Fraß des Feuers.

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.
Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun."
Jesaja 9, 1-6
(Prophetie, geschrieben 700 Jahre vor ihrer Erfüllung).

Dies sind die Tage des Gebens und Nehmens, (und sind sie nicht wunderbar?).

Das größte Geschenk aller Zeiten hat Gott uns gemacht, indem er sich offenbarte und Mensch wurde. Ohne Jesus wüßten wir nichts über ihn.
Doch Gott kam und wurde Mensch.
Er kam, um die Wunde im Herzen jedes Menschen zu heilen. Diese Dauerwunde entstand, als im Sündenfall ein Fremdkörper in den Menschen gelangte: die Sündennatur.
Wir Menschen können diese Wunde behandeln, und manchmal funktioniert das sogar eine zeitlang. Doch befreien von diesem Ding kann uns nur einer: Gott.
Und das hat er in Jesus getan.
Jesus ist der Meisteroperateur am offenen Herzen.

Frohe Weihnachten.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Haltungen, 2

Wir studieren innere Haltungen, vor denen wir uns in acht nehmen müssen.

In Matthäus 23, 13 wirft Jesus den Schriftgelehrten und Pharisäern vor, "Ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, laßt ihr nicht hineingehen."

Die Pharisäer erkannten Jesus nicht als Messias an, insofern gingen sie nicht ins Reich hinein. (Man muß Jesus annehmen, um ins Reich der Himmel zu gelangen).
Und sie warnten andere vor ihm, obwohl die von Jesus schwer beeindruckt waren. Stattdessen redeten sie ihnen den Glauben an ihn aus und ließen sie so nicht ins Reich der Himmel hinein.

Dies ist eine Aufforderung an uns, nicht gegen andere Christen zu agitieren, auch wenn sie nicht aus unserem Stall kommen.
Rabbi Gamaliel warnte seine Pharisäergenossen in Apostelgeschichte 5, 34, davor, gegen die Apostel zu agitieren. Denn wenn die von Gott sind, so sein Argument, dann handelt ihr gegen Gott.
Manchmal mißtrauen alteingesessene Gemeinden neuen Gründungen und wettern gegen sie.
Das soll uns nicht passieren.

Wir tun das Gegenteil von agitieren:
Wenn andere hören, daß wir sie mögen, mögen sie uns auch.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Haltungen, 1

Saul von Tarsus war der fanatischste Christenfeind seiner Zeit.
Dabei hat Saul die beste Bibelschule der damaligen Zeit besucht: Die von Gamaliel in Jerusalem. Rabbi Gamaliel wird in der Bibel nur positiv erwähnt. So riet er den Pharisäern in Apostelgeschichte 5, 34-39, die Apostel in Ruhe zu lassen, "damit ihr nicht gar als solche befunden werdet, die gegen Gott streiten."
Saulus tat das Gegenteil von dem, was sein alter Bibellehrer geraten hatte.

Warum?
Der Mann war voll mit gutem Wort Gottes, war eifriger als alle anderen, und wurde darüber zum Feind Gottes.
Wie gibt's das?

Saul kannte zwar den Buchstaben, aber nicht den Geist von Gottes Wort.
Sein Problem waren ganz bestimmte Haltungen.

Jesus thematisiert diese Haltungen in Matthäus 23, wo er seine acht Wehe über die Pharisäer, deren eifrigster Saul war, ausspricht.

Der Herr warnt seine Zuhörer vor der Haltung, das eine zu sagen und etwas anderes zu tun. "Auf Moses Lehrstuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, tut und haltet; aber handelt nicht nach ihren Werken! Denn sie sagen es und tun es nicht."
Jesus will, daß unsere Worte und unsere Taten übereinstimmen.

Zweitens kritisiert Jesus die Liebe zu Macht, Titeln und Positionen.
Er schlägt vor, sich stattdessen als Diener seiner Zeitgenossen zu sehen.
Was heißt das für uns?
Tatsache ist doch, in Unterhaltungen reden die meisten über sich und ihre Heldentaten. Manchmal übertreiben sie so offensichtlich, daß es rührend, komisch oder peinlich ist.
Bist du in Acapulco wirklich von der Klippe gesprungen?
Hat sich Bill Clinton wirklich mit dir unterhalten?
Weiß dein Chef, daß eigentlich du Chef bist?
Hast du letztes Jahr wirklich zu 7500 Leuten geredet? Oder waren es nicht doch Woche für Woche dieselben 150?
Der Herr sagt: Diese Bedüftigkeit ist problematisch.
Versuch's mal mit Dienen: Laß den andern sich wichtig fühlen. Laß ihn ausreden. Trumpfe nicht auf, krittle nicht herum. Bewundere ihn ein wenig.
Jesus würde sowas tun.
Lies mal Johannes 1.

Haltungen...

Sonntag, 19. Dezember 2010

Inspired

K.S. ist seit einem Jahr Christ und erlebt wunderbare Sachen mit Gott.

Sie hat letzte Woche mit Kundin A. über Jesus geredet und dabei offene Türen eingerannt. A. hat den Herrn in ihr Leben eingeladen und saß heute neben K. im Gottesdienst.

Von einer lange nicht gesehenen Freundin erzählte sie, die habe dieser Tage zu Gott gesagt, "Ich möchte gern näher zu dir, weiß aber nicht wie." K. hatte auf dem Herzen, sie nach langer Zeit mal anzurufen. Das tat sie und eins führte zum andern. "Dich schickt mir der Himmel," sagte die Freundin zu K. Heute treffen sie sich und reden.

Preis dem Herrn.

Wenn auch dir ständig jemand, den du lange nicht mehr gesehen hast, im Kopf herumspukt: Ruf ihn halt an. Vielleicht schickt auch dich der Himmel.

"Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an!
Philippus aber lief hinzu und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen und sprach: Verstehst du auch, was du liest?
Er aber sprach: Wie könnte ich denn, wenn nicht jemand mich anleitet? Und er bat den Philippus, daß er aufsteige und sich zu ihm setze."
Apostelgeschichte 8, 29-31.

Freitag, 17. Dezember 2010

Snow-Woe

Der Winter hat uns.
Die Liegefenster in meinem Büro sind so zugeschneit, daß hier ein mildes Schummerlicht herrscht. Draußen funkelt alles.
Herrlich.

Wenn man im Gelände unterwegs ist, sollte man jedoch einen Kompaß dabeihaben. Alles ist so gleichförmig unter der dicken Kristallpulverdecke, daß man nicht mehr weiß, befindet man sich nun auf dem Weg oder steht man auf der Wiese. Man muß sich dann an Landmarken wie Häusern oder Bäumen orientieren, um grob abzuschätzen, wo man ist.

So ähnlich ist es manchmal auch im Glaubensleben.
Die Welt wirbelt hin und wieder genug "Schnee" auf unseren Weg, daß wir kaum noch wissen, wo wir stehen. Unsere Landmarken sind dann die Erinnerung an die großen geistlichen Ereignisse in unserem Leben: unsere Bekehrung, Geistestaufe, dramatische Gebetserhörungen, usw. Die behalten wir im Blick.
Und wir haben einen Kompaß: Das Wort Gottes.
Die Bibel zeigt uns, wo's lang geht. Ihr müssen wir vertrauen, nach ihren Maßgaben handeln, wenn wir den Weg nicht mehr sehen. Dann verlaufen wir uns nicht.

"Und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbiegt, werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, den geht."
Jesaja 30, 21

"Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet."
Matthäus 7, 24-25

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Ganz innen

Der Tempel im Alten Testament umfaßte drei Teile: Den Vorhof, das Heiligtum und das Allerheiligste.

In den Vorhof durften so gut wie alle. Ins Heiligtum nur noch die Priester. Und ins Allerheiligste, dort wo die Bundeslade war, kam nur einmal im Jahr der Hohepriester.

Wir Menschen bestehen auch aus drei solchen Teilen. Die Privatsphäre wird von Teil zu Teil intensiver.
In unserem "Vorhof" begegnen wir anderen Leuten und interagieren mit ihnen, das können Kollegen, Verkäufer, Bekannte sein.

In unser "Heiligtum" darf nicht mehr jeder. Dorthin lassen wir nur Personen, denen wir vertrauen, wie Familienangehörige und Freunde. Im Heiligtum herrscht größere Offenheit als im Vorhof.

In unser "Allerheiligstes" herrscht totale Offenheit. Hier kommt allerdings außer Gott und uns selbst niemand hinein. Hier verwahren wir unsere tiefsten Geheimnisse, über die wir mit niemandem reden, nicht einmal mit unseren engsten Vertrauten. Hier wissen nur Gott und wir bescheid.

Wir Menschen verbannen einander in unsere Vorhöfe. Hier bitten, drohen, betteln, manipulieren, schmollen, überreden, belohnen wir den anderen und verändern so im besten Fall vorübergehend sein Verhalten.
Doch wir erreichen so das Herz des anderen nicht.
Um jemanden dauerhaft zu ändern müßten wir in dessen Allerheiligstes, wo die geheimen Schalter sitzen, und die umlegen. Das können wir jedoch nicht. Denn wir kommen, wie gesagt dort nicht hinein. Niemand kommt dort hinein--außer Gott.

Deshalb ist Gebet für den anderen--speziell unsere Feinde--die einzige Möglichkeit, das Herz des anderen zu erreichen. Gott spricht statt unser zu seinem Herzen.
Und ändert ihn.
Nicht unbedingt in unserem Sinne, aber in seinem. Und das ist viel wichtiger als daß wir unseren Willen beim andern bekommen.

"Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist!"
Matthäus 5, 44-45.

Dienstag, 14. Dezember 2010

The High Road

"In seinem Fleisch hat er die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, beseitigt, um die zwei--Frieden stiftend--in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat."
Epheser 2, 15-17

Ein typischer Paulus-Satz.
Er spricht hier davon, daß Juden und Heiden auf dieselbe Weise gerettet werden: Durchs Kreuz. Beide werden dann geistlich zu einem Leib, dem Leib Christi.
Er erklärt jedoch auch gleich nochmal, worin das Wunder des Christentums genau besteht.

Paulus spricht von der "Feindschaft, dem Gesetz der Gebote in Satzungen."
Gott gibt den Menschen gute und richtige Gebote. Die Menschen wollen die jedoch nicht halten.
Man hat eine Umfrage gemacht: Wenn zu 100%, über jeden Zweifel erhaben, nachweislich feststünde, daß die Bibel Gottes Wort ist, würden Sie sich dann daran halten?
Rund 90% der Befragten antworteten mit Nein.
Aus dieser Ablehnung Gottes, bzw. seines Wortes, entsteht Entfremdung zwischen Gott und Mensch bis hin zur Feindschaft.

Gott ist ja ein Vater.
Ein Vater hat Kinder und liebt sie. Deshalb stellt er Regeln für sie auf. Sinnvolle Regeln. Die Pubertiere aber halten sich nicht dran. Manchmal feiern sie Regelbruch und Disziplinlosigkeit vielleicht sogar. Sowas führt auch in menschlichen Familien zu Friktionen.

Wäre es nicht wunderbar, wenn die Mentalität und das Herz des Vaters in seine rebellischen Kinder verpflanzt werden könnten? Wenn sie plötzlich die Sinnhaftigkeit und Qualität seiner Regeln ebensogut erfassen würden wie er selber?
Wenn sie sie aufgrund ihres veränderten Herzens halten wollten? Wenn man gar keine Gebote mehr bräuchte, weil die Kinder an Übertretungen nicht interessiert sind, sondern am Guten. Zwischen Vater und Kindern würde Harmonie herrschen, Wünsche würden erfüllt, Privilegien verteilt. Die Kinder hätten Zugang zu allen Geheimnissen des Vaters, sowie zu seiner Macht. Sie müßten keine Strafe mehr fürchten, sondern könnten sich unbeschwert an seiner Gunst freuen.

Das gibt's!
Das Kreuz tötet die Feindschaft.
Durch den Glauben an Jesus verändert sich das menschliche Herz. Die Natur Gottes hält Einzug ins innerste Wesen des Glaubenden.
Dieses Wunder wurde schon im Alten Testament angekündigt:

"Ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben." Hesekiel 36, 26.

Wir können sein wir er. Jesus hat's möglich gemacht.

Montag, 13. Dezember 2010

Corina Schiek

An diesem Mittwoch um 19.30 Uhr spricht Corina Schiek aus Südafrika im CGZ. Corina arbeitet bei Popup-Kids in Pretoria. Sie wird uns Gottes Wort bringen und über ihre Missionarstätigkeit sprechen.

Samstag, 11. Dezember 2010

Sympathie

Wissenschaftler haben zahlreiche Studien unternommen, um herauszufinden, worin das Geheimnis der Sympathie liegt. Sie haben festgestellt, daß der Hauptgrund, warum wir jemanden mögen nicht die äußere Attraktivität, die Persönlichkeit oder der IQ dieser Person sind.

Der Hauptgrund, warum wir jemanden mögen ist: Weil der andere uns das Gefühl vermittelt, daß er uns mag.

Unser Sympathieempfinden ist in erster Linie eine Reaktion und hat nichts mit unserem Urteilsvermögen zu tun. Meine Güte! Wie demütigend für uns.

Wenn ich also von einer Person, die ich nicht leiden kann, höre, daß sie etwas Gutes über mich gesagt hat, ändert sich meine Meinung über diese Person ziemlich schnell.

Umgekehrt gilt dasselbe.
Wenn eine in jeder Hinsicht wunderbare Person uns (scheinbar) ablehnt, mögen wir sie nicht mehr. ("Stimmt, Jesus hat Tote auferweckt und Hungrige gespeist. Er hat Blinde sehend und Krüppel gehend gemacht. Aber er hat mich geschimpft, als ich mich über Maria von Bethanien aufgeregt habe, weil sie ihn mit diesem superteuren Öl gesalbt hat. Dabei hatte ich doch nur die Armen im Sinn. Jesus mag mich nicht. So toll ist er auch wieder nicht. Genaugenommen ist er überhaupt nicht toll. Ich denke, ich verrate ihn für 30 Silberlinge.")

Kein Wunder, daß der Herr sich so deutlich für die Sanftmut ausgesprochen hat.

"Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben."
Matthäus 5, 5

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Der WikiLeaker

Juni 2010 wurde von US-Präsident Obama zum "Schwul-lesbisch-transsexuellen-bisexuellen Stolz-Monat" ausgerufen. Obama dankte den solcherart geneigten Amerikanern für ihre "unschätzbaren Verdienste" um die Vereinigten Staaten.

Das Schicksal rächt nun mit grausamer Ironie.

Denn etwa zu der Zeit beging ein US-Soldat Verrat.
Nun sind Wikileaks und die illegale Veröffentlichung zigtausende geheimer Dokumente meist amerikanischer Provenienz im Internet in aller Munde.

Der Verräter, der Wikileaks mit Daten der US-Armee versorgte, war der in Wales aufgewachsene Obergefreite Bradley Manning, der sowohl die britische als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt. (Außer ihm gibt es keine Verdächtigen und er hat praktisch gestanden). Dieser eine Mann hat das Leben unzähliger kooperativer Afghanen und anderer, deren Klarnamen aus den Geheimdokumenten ersichtlich sind, aufs Spiel gesetzt. Menschen sterben, weil dieser Mann Verrat begangen hat.
Bleibt die Frage, warum tat Bradley Manning das?
Die Presse bleibt eigenartig stumm und scheint desinteressiert an den Motiven dieses Schreibtischtäters.

Nun, was die Presse einfach nicht erwähnt, ist folgendes: Manning ist ein offen homosexueller Aktivist. Grund für seinen Verrat war seinen Äußerungen zufolge sein Haß auf die Armee und deren niedrige Toleranz für Schwule.
Als dann auch noch seine Beziehung zu einer Drag Queen, (einem Transvestiten), zerbrach, rastete Manning aus. Der Aktivist wurde aktiv.
Nun klebt das Blut unschuldiger Verratener an seinen Händen.

Aktivist Mannings "Verdienste" um die Kultur der USA sind in der Tat unbeschreiblich.
Any more Gay Pride Months planned, Mr Obama?

"Und er blickte hinab auf die Fläche von Sodom und Gomorra und auf die ganze Fläche des Landes in der Ebene, und er sah: und siehe, Rauch stieg vom Land auf, wie der Rauch eines Schmelzofens."
1 Mose 19, 28.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Flow

Es gibt einen inneren Zustand, den nennen Psychologen "Flow."

Flow passiert, wenn jemand völlig in eine anspruchsvolle Aufgabe versunken ist, die seine Fähigkeiten entspricht. Er erlebt dann Glücksgefühle, die er auf keine andere Weise bekommen kann. Insofern macht Arbeit glücklich.

Es heißt, auf dem Totenbett sage niemand, "Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit bei der Arbeit verbracht." Doch ich weiß von wenigstens einer Person, die das gedacht hat, als sie vor ihrem Herrn stand: Der faule Knecht, der sein Talent vergraben hatte. Er wurde ausgestoßen: "Den unnützen Knecht werft hinaus in die äußere Finsternis: da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein." Dort dachte er dann, "Hätte ich doch mehr gearbeitet..."

Die anderen Knechte, die ihre Talente eingesetzt hatten, wurden belohnt. "Geh hinein in die Freude deines Herrn." (Matthäus 25, 21).

"Geh ein in die Freude deines Herrn!"
Hineingehen in einen Bereich, in dem sich der Herr ständig über uns freut...

Hier auf der Erde ist uns nicht ständig bewußt, daß unser Herr freudig auf uns blickt. Manche laborieren sogar unter dem Gefühl, seiner unwürdig zu sein, und denken, er sei sauer auf sie.
Manchmal ist er das sicher auch.
Doch wir gehören dann trotzdem noch zur Familie.
Er gibt uns bis zur Endabrechnung nicht auf.

Einzugehen in die Freude deines Herrn bedeutet, dir ständig seines Wohlgefallens bewußt zu sein. Diese Zeit wird kommen. Alles was du dafür tun mußt, ist, im Hier und Jetzt deine Fähigkeiten nicht zu vergraben, sondern zu entwickeln und dann sinnvolle Dinge zu tun.
Tu was! Mach was aus dir.
Erlebe Flow hier.
Und in der Ewigkeit Turboflow.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Aufwärts

"Der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe." Sprüche 4, 18

Wir hatten eine super Zeit auf der diesjährigen Weihnachtsfeier. Das Gute an solchen längeren Veranstaltungen ist ja, daß man mit mehreren Leuten mal ins Gespräch kommt.

D. etwa hat mir erzählt, daß er seit geraumer Zeit (nach zahllosen Jahren) keine Psychopharmaka mehr braucht und sich besser fühlt als je. Seinen großen Alkoholkonsum hat er eingeschränkt und seit einigen Tagen sogar gar nichts getrunken.
Preis dem Herrn.

Der Rest wird auch noch.

Samstag, 4. Dezember 2010

CD-Update

Jorge war heute den ganzen Tag im Studio, wohin er in den nächsten Wochen noch öfter zurückkehren wird. Applaus. Der Mann arbeitet ja außerdem noch Vollzeit.
Es wird, es wird.

Nun kostet so eine CD-Produktion ja immer auch eine ziemliche Stange Geld. Als wir das Projekt vor einigen Wochen losgetreten haben, war mir noch nicht ganz klar, wie wir es nun genau mit der Finanzierung machen. Der letztendliche Rechnungsbezahler, (ich), hatte jedoch ein klares Wort vom Herrn im Herzen, einen deutlichen Frieden. (Ich weiß noch genau den Ort, wo ich ihn nach Wochen im Gebet endlich empfing). Die CGZ-Lobpreis-CD ist sein Projekt, er will sie.
Wir legten los.

Nun geschahen einige erstaunliche Dinge.
Nachdem ich das Projekt an einem Sonntag vorgestellt und die konkrete Summe, die wir benötigen, genannt hatte, lagen unmittelbar darauf zwei Spendenumschläge mit Sonderopfern für die CD im Opfereimer. Gott hatte bereits zu zwei Personen über einen Beitrag gesprochen! Bevor ich das Projekt je öffentlich machte!
Es waren große Opfer, mehrere tausend Euro. 60% der veranschlagten Kosten waren durch sie nunmehr abgedeckt!
Wir waren platt.

Ich teilte das an einem weiteren Sonntag der Gemeinde mit und alle freuten sich. Nach dem Gottesdienst kam dann jemand auf mich zu und sagte, der Herr habe zu ihm gesprochen: Wir sollten einen Puffer von 20% einplanen.
Ich lächelte verlegen und dachte, 'Woher nehmen?'
"Außerden hat der Herr gesagt, ich soll drauflegen, was noch fehlt," fuhr der Herr fort.
Die Verlegenheit wich aus meinem Lächeln, denn der Mann ist mir als zuverlässig bekannt.

Nun, nach zwei Sonntagen, haben wir 123% der veranschlagten Kosten als Sonderopfer für die CD erhalten, (obwohl wir gar keine Sonderopfer eingesammelt haben). Geber waren insgesamt vier (!) an der Produktion völlig unbeteiligte Personen aus der Gemeinde. Keine von ihnen ist als "reich" bekannt.
Für mich ist das spektakulär. Und es macht mich dankbar.

Gott steht zu seinem Wort. Er ist treu.
Und er kann durch viele oder durch wenige retten.
Ihm sei alle Ehre.

Doch Triumphalismus ist fehl am Platz und wir beten bei allem offensichtlichen Segen weiter für das Endprodukt, daß der Herr die Arbeiter und die Geber segnet, und die CD so gut wird, wie sie nur werden kann.

Der Herr weiß zwar, was wir benötigen, er will aber, daß wir trotzden beten. Vor dem Vaterunser heißt es, "Euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Betet ihr nun so: Unser Vater, der du bist in den Himmeln..." (Matthäus 6, 8-9).

Wir bleiben also weiter dran.

Freitag, 3. Dezember 2010

Von der Putzfrau zur leitenden Mitarbeiterin

Annette K., die uns neulich wieder mal besucht hat, hat mir einen auferbauenden Artikel geschrieben mit der Bitte, ihn zu veröffentlichen. Das tue ich hiermit.
Preis dem Herrn.

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Vor 5 Jahren kam ich im Christlichen Glaubenszentrum Schweinfurt durch Heilung einer Bulimie zum Glauben an Jesus. Die Heilung erfolgte sofort. Innerhalb der nächsten 2 Monate wurde ich dann von meiner Amphetamin-sucht befreit. Diese beruhte auf einem 15-jährigen Drogenkonsum mit ständigen Suchtverlagerungen. Begonnen mit dem Kiffen mit 15, ein halbes Jahr später auf Heroin. Mal 'ne Pause von 1 Jahr und dann auf Amphetamin.
Nach und nach erkannte ich dann auch, dass die Kifferei keinen Segen in meinem Leben bringt und stellte auch dieses ein.

Nach 3 Jahren im Glauben mit vielen Wundern, Segnungen, Hochs und Tiefs und immer mit Gott :) hatte ich eines Abends einen Eindruck.
Anfangs wusste ich nicht wie ich damit umgehen sollte. Als es aber auf einmal begann, sich hinter den Kulissen, ohne mein Zutun, zu fügen, wusste ich, ich muss jetzt eine Entscheidung treffen.
Ich sprach lediglich mit unserem Pastor Gert darüber und erhielt Zuspruch.

Somit begann ein echt abenteuerlicher Weg für mich und meinen damals 13-jährigen Sohn.
Es ging in eine andere Stadt. 400 km weg von zu Hause. Weg von meinem wohlbehüteten Umfeld, (was ich damals noch nicht wusste).

Ich bekam Unterstützung von einer Familie aus einer Gemeinde in der neuen Stadt. Wir kannten uns von einer Mutter-Kind-Kur aus früheren Tagen. Da kam ich mit meinem Sohn vorerst unter und konnte in Ruhe auf Wohnungssuche gehen.

2 Wochen bevor es los ging, eröffnete ich dann die Neuigkeit in meinem Bekanntenkreis und Hauskreis. Es war interessant zu beobachten, wie verschiede Christen und Nicht-Christen darauf reagierten. :) Ich bat um Hilfe beim Umzug und es war Wahnsinn. Unser Hauskreis stand.

Heute 1 ½ Jahre danach bin ich in dieser neuen Stadt an einem Punkt, an dem ich ohne Gott und ohne meinen damaligen Hauskreis nicht wäre. Es waren harte Zeiten seit der Ankunft hier. Ich habe sehr viel Kraft (auch im Glauben) aufbringen müssen. Verbunden mit sehr, sehr viel Heimweh aber immer mit der Gewissheit das es Gottes Weg für uns ist.
Ich kam als alleinerziehende Mutter mit lediglich einem Transporter mit den nötigen Möbeln.
Gott hat mich hier echt mit allem versorgt. Wohnung usw. Mit allem!!!!

Völlig drogenfrei, nie mehr das Bedürfnis mich zu übergeben, raus aus dem Harz IV in eine Leitende Position mit Firmenwagen. Mein Sohn von der Hauptschule auf eine Realschule und vieles, vieles mehr.

Es würde ins Unendliche führen diese Segnungen und Erfahrungen mit Gott hier aufzuzählen.

Worauf ich hinaus will:
Diese Zeit (seit meiner Bekehrung) wurde ich von einem Hauskreis des Christlichen Glaubenszentrums getragen, der so hammermäßig super Leute in sich trägt, dass man es nicht beschreiben kann. Als kiffender Babychrist da aufgenommen. Von ihnen betreut in Wort und Tat von Anfang an. Keiner, wirklich keiner dieser Menschen behandelte mich aufgrund meiner Vergangenheit anders.

Ohne deren Unterstützung im Glauben, ohne deren Beantwortung meiner vielen Fragen, ohne den Zuspruch und die Gebete, sowie den Taten dieser Menschen, würde ich heute im Glauben nicht da stehen wo ich jetzt stehe.
Erst als ich alleine hier in dieser neuen Stadt stand und auf Gemeindesuche gehen musste erkannte ich wie ich als Christ in den letzten 3 ½ Jahren gereift bin. Gereift durch die Unterrichtung im Glauben vom Christlichen Glaubenszentrum und dem dazugehörigen Hauskreis.

Da waren Situationen in dieser neuen Stadt in denen mein Glaube echt geprüft wurde und NUR weil ich gut vorbereitet war, konnte ich im Glauben stehen. Unter normalen Umständen hätte ich den Glauben hingeschmissen, aber alle diese Umstände waren nicht normal. -lach-
Das einstige Baby stand allein mit den Worten im Kopf, die mir mein damaliger Hauskreis mit auf den Weg gab:
„Sieh' Dir die Gemeinden an, geh' hinein, Du weißt alles und Du wirst wissen wann und wo Du richtig bist.“ So war es dann, aber glaubt mir..., ich sah viele Gemeinden. :)
Mittlerweile habe ich eine Gemeinde gefunden und ebenfalls einen Hauskreis gegründet.

Da wo ich jetzt bin, bin ich richtig. Ich danke Gott das er mir diesen Weg für mich geebnet hat. Ich danke Gott für das CGZ und ich danke Ihm für meinen Hauskreis. Ich bin bei Euch echt verwöhnt worden, aber für diese Erkenntnis musste ich erst von Euch weg gehen. :)
Ein großes Lob an unseren Pastor Gert.

Seid lieb gegrüßt und gesegnet

Annette

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Sergius sucht Gott

Sergius Paulus war Prokonsul. Er hat die Provinz Zypern für den Senat in Rom verwaltet. Dies bedeutet, daß er wohl der reichste und mächtigste Mann auf der Insel war.

Sergius war trotz seiner Macht und seines Reichtums ein verständiger Mann, der Gott suchte, aber noch nicht gefunden hatte. Die Rituale zu Ehren seiner heidnischen Götter gaben ihm nichts, er suchte nach echten geistlichen Erfahrungen. So kam es, daß er einen jüdischen Esoterikspezialisten, (einen Zauberer), namens Elymas am Hof aufnahm.
Doch auch dessen spektakulärer Hokus war nicht in der Lage, seinen geistlichen Hunger zu stillen.

Da hört er, daß Barnabas und Paulus ein echtes Wort von Gott verkündigen würden. Sergius begehrt nicht, interessante neue Leute kennenzulernen, sondern er rief die Apostel herbei, weil er "begehrte, das Wort Gottes zu hören." (Apostelgeschichte 13, 7). Es ging ihm wirklich um Gotteserkenntnis.

"Elymas aber, der Magier, widerstand ihnen und suchte den Prokonsul vom Glauben abwendig zu machen."

Das ist das Dilemma, um das kein Suchender herumkommt: In seiner Umgebung wird es immer wieder Leute geben, die ihm das Evangelium madig machen wollen. Wohlmeinende Ehepartner, besorgte Eltern, verständnislose Freunde, auf ihren Ruf bedachte Kollegen, um ihre Position bangende Zauberer...
Die Seelen der Menschen stehen zwischen zwei Mächten.
Sergius wird zwischen Paulus und Elymas hin- und hergerissen.
Wie einst Ahab zwischen dem Einfluß seiner gottlosen Frau Isebel und dem des Propheten Elia schwankte.
Herodes hörte in einem Moment auf Johannes den Täufer, im nächsten auf Herodias, die ehebrecherische Frau seines Bruders.
Pilatus stand zwischen Jesus und der keifenden Meute, die seine Kreuzigung wollte.

Da Sergius ein echter Gottsucher war, half Gott ihm bei der Entscheidungsfindung: Paulus, erfüllt mit Heiligem Geist, bedroht Elymas und sagt, "O du, voll aller List und aller Bosheit, Sohn des Teufels, Feind aller Gerechtigkeit! Willst du nicht aufhören, die geraden Wege des Herrn zu verkehren? Und jetzt siehe, die Hand des Herrn ist auf dir! Und du wirst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen."

Augenblicklich fiel Finsternis auf den Schurken und er tappte blind umher. "Als der Prokonsul sah, was geschehen war, glaubte er, erstaunt über die Lehre des Herrn."

Ein Wunder kann einen Skeptiker nicht bekehren. Die Bereitschaft zu glauben muß schon vorher da sein. Dann kommt Gott und erweist sich.
Echten Gottsuchern kommt er entgegen.

Montag, 29. November 2010

Ein Baum mit Berufung

Wir haben seit letztem Wochenende einen wunderschönen drei, vier Meter hohen Christbaum im Gemeindesaal stehen. Besonderer Dank an Hanns B. und Alois R., die die Tanne abgesägt und aufgestellt haben.

Nach dem Gottesdienst kam Norbert G. zu mir und ließ mich wissen, daß er es war, der diesen Baum vor ein paar Jahren gepflanzt hat--im Vorgarten eines Bekannten. Nun war er zu groß geworden und mußte weichen--und endete in der Gemeinde.
Pflanzer und Absäger des Baums sind zwar beide Mitglieder im CGZ, agierten aber völlig unabhängig von einander und im Abstand von mehreren Jahren.

Sachen gibt's.

Wenn Gott sogar einem Baum eine Bestimmung gibt, wievielmehr dir?

"Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war."
Psalm 139, 16

Samstag, 27. November 2010

Der Tod, gekreuzigt

Heute hat mich jemand aus der Gemeinde angerufen: Gestern abend beim Sport sei ein Sportskamerad plötzlich tot umgefallen. Der Mann war nicht alt. Weder seine Sportsfreunde noch die Sanitäter konnten ihn wiederbeleben. Frau und Kind erlebten seinen Tod mit.
Er wurde unvermittelt aus dem Leben gerissen.

Kaum lege ich den Hörer auf, teilt mir meine Familie mit, ein Kind aus der Schule meiner Kinder sei von einer Hochgarage gestürzt, vermutlich absichtlich.
Man faßt es nicht.
Der Tod tigert wie ein schwarzes Monster durch die Gegend und sucht, wen er fressen kann. Jung oder alt ist ihm egal.

Solche Nachrichten schockieren uns, wenn wir sie hören. Doch die leicht verdrängbare Tatsache ist, daß wir alle sterben werden, jeder einzelne von uns. Auch du, lieber Leser.

Keiner weiß, wann es ihn erwischt.

Es ist deswegen von größter Wichtigkeit, mit Gott im Reinen zu sein, bevor es uns trifft. Gott sagt, es gibt einen Ort, von dem Ruhe ausgeht und wo der Tod seinen Biß verliert: Das Kreuz Christi.
Dort hing Jesus, "durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden." Jesaja 53, 5.

Wenn wir Jesus in unser Leben einladen und sein Sühneopfer für uns beanspruchen, wenn wir Gott in seinem Namen um Vergebung bitten, dann sind wir gerettet.

Dann ist der Tod für uns tot.

"Wo ist, o Tod, dein Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel?"
1 Korinther 15, 55.

Freitag, 26. November 2010

CD

Die Arbeit an der Gemeinde-Lobpreis-CD macht Fortschritte.
Noch zwei, drei Wochen, dann ist sie vermutlich fertig.

Jorge hat mir ein paar gelungene Design-Entwürfe fürs Cover gezeigt. Wir machen noch ein Booklet mit Texten und Info, dann geht's ab zum Drucker. Wird richtig gut.

Lobpreis ist die heutige Kirchenmusik. Es ist unsere Musik. So beten wir Gott an. Die Bibel sagt ja auch, daß man immer mal wieder neue Töne anschlagen soll:
"Singt ihm ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit Jubelschall!"
Psalm 33, 3

(J. hat sich meine Stratocaster mit Texas Special-Tonabnehmern ausgeliehen, um damit schön auf den Saiten mit Jubelschall zu spielen. Go, Jorge!)

Mittwoch, 24. November 2010

Ein ewiger Thron

"Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade."
Jakobus 4, 6

König Hiskia von Juda war einst sehr krank gewesen und sollte sterben. Doch als er betete, wurde der Prophet Jesaja mit einem guten Wort zu ihm gesandt und Hiskia wurde geheilt. Gott tat in diesem Zusammenhang auch ein Wunderzeichen an der Sonne, indem er den Schatten an der Sonnenuhr des Ahas zehn Stufen zurückgehen ließ. Jener Tag verlängerte sich um viele Stunden. (Jesaja 38, 8). Die Kunde beider Wunder sprach sich herum, da diese Sonnenwanderung ja auf der ganzen Welt zu beobachten gewesen war.

Stell dir mal vor: Du bist krank und Gott heilt dich—und bevor er das tut, bewegt um deinetwillen die Sonne, um dir zu zeigen, daß du in drei Tagen wieder auf dem Damm bist. Alle Welt erlebt dies mit und merkt, daß Gott es war, der dich geheilt hat.

Würdest du dich für etwas Besonderes halten?

Hiskia tat das wohl. Denn als eine Delegation des Königs von Babylon mit einem Geschenk bei ihm vorbeikam, um ihm zur Genesung zu gratulieren, fühlte er sich über die Maßen geehrt. Doch statt über seine Heilung, die Sonne und den Gott der Wunder zu reden, zeigt ihnen Hiskia seine Reichtümer, und zwar alle. Er öffnet ihnen jede einzelne Schatzkammer. Er protzt und prunkt, daß es eine Art hat. Er promotet sich und präsentiert seine eigene Großartigkeit, statt Gott den Heiler zu verherrlichen.

Da wurde Jesaja abermals zu Hiskia gesandt. Diesmal jedoch mit einem strengen Wort: Babylon wird in ein paar Jahren kommen und deinen Plunder plündern. (2 Könige 20, 17). Du hältst dich für einen feinen Herrn und großen König, dem selbst Gott zu Füßen liegt. Doch deine Söhne werden Diener sein am babylonischen Hof und keine Könige mehr.
So geschah es dann auch.

"Vor dem Zusammenbruch kommt Stolz, und Hochmut vor dem Fall."
Sprüche 16, 18

Ganz anders war Jesus, der seine göttliche Herrlichkeit ablegte und den Himmel verließ, um Diener und Erlöser seines Volkes zu werden.
Nun hat er einen ewigen Thron inne.

Montag, 22. November 2010

Wie?

"Pastor, wie werde ich Gemeindemitglied im CGZ?"

Nun, du mußt dich zugehörig fühlen. Wir sind nicht für jeden, (dieses Schicksal teilen wir mit allen christlichen Gemeinden). Wenn du empfindest, daß Gott dich ins CGZ geführt hat, dann ist der erste Schritt getan. Dann solltest du regelmäßig kommen.

Darüber hinaus solltest du die Gemeinde ideell und materiell unterstützen.
"Ideel" bedeutet, du machst irgendwo mit oder denkst und sprichst zumindest positiv über sie.
"Materiell" bedeutet, daß du weißt: Für das Evangelium hat Jesus zwar schon bezahlt (mit seinem Blut), doch zum Unterhalt seiner Gemeinde benötigt er Mittel. Deshalb nimmst du in den Gottesdiensten nicht nur, sondern von dir kommt auch etwas zurück.

Wenn du dich hier wiedererkennst: Herzlich willkommen im CGZ.

"Ich werde meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen."
Matthäus 16, 18.

Sonntag, 21. November 2010

2 Hüte

Der Teufel trägt zwei Hüte.
Er ist der Versucher, der Christen--über ihr Fleisch--dazu anstiftet, auf seine Lockvogelangebote einzugehen.
Kaum hat der Christ gesündigt, wechselt der Teufel seinen Hut und wird zum Verkläger--er, der gerade noch Reklame für die Sünde machte, verklagt den Sünder nun dafür, daß er auf eben diese Reklame reingefallen ist.

Judas ist ein Paradebeispiel für sein Vorgehen.
Judas sah, wie Jesus bedroht wurde, mit Steinen beworfen wurde, verhaftet werden sollte--und immer irgendwie durchkam. Nichts schien Jesus stoppen oder schaden zu können. Also verkaufte er ihn auf Vorschlag des Versuchers für 30 Silberlinge an seine Feinde.
Als Jesus aber plötzlich doch verhaftet und geschlagen wurde, wechselte der Versucher seinen Hut und wurde zum Verkläger, so daß Judas nun sagt: "Ich habe gesündigt, denn ich habe schuldloses Blut überliefert." (Matthäus 27, 4). Schließlich wirft er seinen Judaslohn in den Tempel und geht und erhängt sich.

Ähnlich ging es Petrus, der behauptete, Jesus nicht zu kennnen, während Jesus dabeistand! Auch er fühlte sich augenblicklich verklagt. "Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an." Dieser Blick muß das erschütterndste Erlebnis im Leben von Petrus gewesen sein. "Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich." (Lukas 22, 61-62).

Doch im Unterschied zu Judas hatte Petrus auf die Predigten Jesu achtgegeben, als der von Tod und Auferstehung gesprochen hatte. Entsprechend brachte er sich nicht um, sondern hoffte auf eine zweite Chance.
Und die bekam er. Am Auferstehungsmorgen wiesen die Engel die Frauen an, "Geht hin, sagt seinen Jüngern und Petrus, daß er euch nach Galiläa vorausgeht! Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat." (Markus 16, 7).
Warum heißt es, sie sollten "den Jüngern und Petrus" sagen, wohin sie gehen sollten?
Weil Petrus in diesen Tagen nicht bei den Jüngern war, sondern für sich trauerte. Er fühlte sich ihrer Gesellschaft unwürdig, (dabei waren sie doch alle geflohen, als es wirklich drauf ankam). Petrus bereute und wartete. Und das Engelwort wies ihn an, Jesus in Galiläa zu treffen.
Was würde Jesus sagen?
Er gab ihm eine neuen Chance. Der Verkläger scheiterte an Reue und Vergebung.

Der Rest ist Geschichte.

Samstag, 20. November 2010

GGG

Gute Lehre,
gute Gemeinschaft,
gutes Essen.

Wir hatten einen super 3. Bibelschultag. Dank nochmal an alle Sprecher für ihre guten Botschaften und die Besucher für ihr zahlreiches Erscheinen. Morgen früh geht's weiter...

"Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf das Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same sprießt hervor und wächst, er weiß selbst nicht, wie. Die Erde bringt von selbst Frucht hervor, zuerst Gras, dann eine Ähre, dann vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zuläßt, so schickt er sogleich die Sichel, denn die Ernte ist da."
Markus 4, 26-29

Freitag, 19. November 2010

3. CGZ-BST

Morgen ist der 3. CGZ-Bibelschultag und ich freue mich sehr drauf.
Sieben Botschaften zwischen 9 und 16 Uhr bewirken ein Marinieren im Wort Gottes und das verändert. Ich höre gute Berichte von Teilnehmern, denen es nun leichter fällt, mit bestimmten Zeitgenossen umzugehen.

Der Herr ist dabei, die Gemeinde zu "heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort." (Epheser 5, 26). Er wäscht Flecken aus uns und bügelt Runzeln weg. (Vers 27).
Flecken kann man zur Not selber rauswaschen, doch Runzeln? Es ist übernatürliche Veränderung, wenn die aus uns verschwinden. Das tut der Herr, durch sein Wort.

Donnerstag, 18. November 2010

DDT

"Pastor, ich bin dick, doof und träge."

Mag sein.
Doch das ist nur eine Seite von dir.
Außer Schwächen hast du noch Stärken, da Gott keine Menschen ohne Fähigkeiten macht.

Paulus sagt, alle Christen miteinander ergeben den "Leib Christi."
"Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo wäre das Gehör? Wenn ganz Gehör, wo der Geruch? Nun aber hat Gott die Glieder bestimmt, jedes einzelne von ihnen am Leib, wie er wollte." 1 Korinther 12, 17-18.

In einem Körper gibt es keine überflüssigen Organe, genauso wie ein Auto keine fünf Räder hat. Finde heraus, was dir Spaß macht, was du besser kannst als andere, und tu's. Darüber vergißt du dann deine Schwächen.

Dienstag, 16. November 2010

Vor der Ehe

"Pastor, eine Freundin meiner Tochter will wissen, wo genau in der Bibel steht, daß vorehelicher Geschlechtsverkehr verkehrt ist."

Die Frage stellt sie, weil sie im Chemischen Zeitalter lebt, wo nicht mehr allen Menschen klar ist, daß Sex automatisch zum Kinderkriegen führt und der Staat ein miserabler Ersatzvater ist. In weniger sexualisierten Gesellschaften ohne freien Zugang zur chemischen Keule ist das den Leuten noch recht bewußt. Entsprechend passen sie auf ihre Töchter auf, so daß sich solche Fragen gar nicht stellen. Allen ist klar, daß voreheliches Rumgepimpere falsch ist.

Ist Gott ein Lustfeind?
Kaum. Er hat Sex doch erfunden.
Doch er besteht auf einer festen Paarbeziehung, bevor's zum Sex kommt.
Gott will, daß Kinder in stabile Beziehungen hineingezeugt werden, um dort ein von Vater und Mutter behütetes Aufwachsen zu erfahren.
Eine Beziehung ist erst dann stabil, wenn alle Beziehungsalternativen kategorisch ausgeschlossen wurden. Das heißt, ein Mann beweist, daß er sich auf eine Frau festlegt und alle anderen sausen läßt, indem er sich einen Trauschein mit ihr zulegt.

Wenn eine Frau sich vorher an einen Mann verschenkt, kann's passieren, daß er sie zu benutzen beginnt und im Hinterkopf nach einer attraktiveren Alternative Ausschau hält. Das muß er nicht bewußt tun. Viele Männer sind einfach so. Vermutlich die meisten. Man hilft ihnen, wenn man sie vorher heiratet.

Die Schriftstellen gegen sexuelle Liederlichkeit sind zuviele, um sie hier alle zu zitieren. Jesus in der Bergpredigt, 1 Thessalonicher 4, Epheser 5, 5f..., alle sind eindeutig in ihrer Aussage. Man muß sie nur verstehen wollen.

1 Korinther 6, ab Vers 9 ist recht eindeutig:
"Weder Unzüchtige [griechisch "pornoi"] ..., noch Ehebrecher [verheiratete Unzüchtige], noch Lustknaben, noch Knabenschänder ... werden das Reich Gottes erben."

Offenbarung 14, 4, fand ich auch leichtverständlich. Dort ist die Rede von jüdischen jungen Männern, die sich zu Jesus bekehrt haben und von ihm zu vollmächtigen Evangelisten gemacht werden. Von ihnen heißt es, "Diese sind es, die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; diese sind es, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht."

Wer Ohren hat...

Sonntag, 14. November 2010

Blues Night Recap

Wau!

Full house am Freitag zum Bluesbreaker.
Unsere Jugendlichen haben zwei Stunden lang am Stück (alkoholfreie) Cocktails gemixt und mehr als 100 unters Volk gebracht. Daneben gab's noch anderes zu trinken. Rund die Hälfte der Besucher war völlig neu bei uns. War super!

Andreas Herrmann könnte, wenn er wollte, wirklich als Profimusiker durchgehen. Er spielt stundenlang ein Stück nach dem andern ohne danebenzulangen und wechselt Gitarren fließend während er spielt.

Jürgen und Andrea haben Clapton neu intoniert, daß es eine Freude war.

Jorge und Band haben einen selbstkomponierten Jesus-Blues präsentiert, und ich ein paar hendrixeske Kracher mit Titeln wie, "Hey Du!", "Der Berg fliegt" oder "Jesus reigns."
Andreas fand den Abend so gut, daß er vorschlug, das Ganze irgendwann nächstes Jahr in Wiesbaden zu wiederholen.

Da man während eines Konzerts natürlich schlecht predigen kann, habe ich mir Mühe gegeben, besonders sinnvolle Texte zu singen. Leider hat man die akustisch nicht alle verstanden. Lag bestimmt an mir. Deshalb nun hier der Text von "Hey Du!"

"Hey, hey du! Wo gehst'n du hin mit dem Ding in der Hand?
Das Ding ist schwarz und glänzt und du gehst damit auf der Straße.
Hast du keine Angst? Wenn dich die Polizei damit sieht?
Das Ding in meiner Hand ist meine Bibel.
Schwarz ist das Leder und glänzen tut der Goldschnitt.
Ich geh damit ins CGZ heut abend, da machen'se Blues Night.
Der Andreas ist da aus Wiesbaden und der Jorge aus Mexiko.
Da spielen sie guten alten Rock n' Roll,
für Jesus..."

Zugegeben, ein wenig spontan.

"Der Berg fliegt" handelt von einem Berg, der als Maulwurfshaufen beginnt und zum Berg wird, der im Weg steht. Da er nicht weichen will, "sprech ich ihn an im Namen des Herrn. Und der Berg hebt sich, und der Berg fliegt und wirft sich ins Meer." Herrlicher Groove.

Ich spiel das jetzt nochmal.
Wo ist meine Gitarre...?

"Den HERRN will ich preisen allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Munde sein."
Psalm 34, 2

Donnerstag, 11. November 2010

Blues Night

Habe gerade noch einmal mit unserem Gastmusiker Andreas Herrmann aus Wiesbaden telefoniert. Andreas und seine Gitarrenfamilie werden während der Blues Night morgen abend den größten Teil der Lieder übernehmen. Neuestes Familienmitglied ist eine halbakustische ES335, mit der man wunderschöne weiche, Larry-Carlton-mäßige Töne hinbekommt. Es wird also nicht bloß übersteuerte Stratocasters zu hören geben und Akkorde, die in den Bauch hauen, sondern auch mildere Sounds.

Für alle wird was dabeisein, denk ich mal.

Wir haben ein handvoll Bistrotische neben die Stühle gestellt, so daß man sitzen und zuhören oder rumstehen und sich unterhalten kann.

Die Teeny-Brigade mixt alkoholfreie Cocktails. Ansonsten gibts Apfelschorle oder Wasser.

Bin voll guter Erwartung!

Dienstag, 9. November 2010

Wie hörst du?

In Markus 4 steht das Gleichnis vom Sämann.

Der Sämann sät das Wort.
Der Boden ist in vierfacher Weise unterschiedlich.

Der eine Boden ist hart wie ein Trampelpfad. Das Wort fällt drauf und wird von Vögeln weggepickt. Solche Leute hören, aber nichts dringt durch. Sie bleiben völlig unverändert. Es ist, als hätten sie das Evangelium nie gehört.

Ein weiterer Boden ist steinig. Das Wort dringt ein und keimt auch gleich. Eine solche Person ist begeistert und voll dabei. Doch wenn irgend ein Problemchen auftaucht, (was unweigerlich geschieht), fällt sie ab wie ein verblühtes Blatt vom Blumenstengel.
Sie hat gehört, aber eine dauerhafte Transformation hat nicht stattgefunden.

Der dritte Boden ist nicht schlecht. Doch außer dem guten Wort bläst der Wind noch den Samen von Dornen aufs Feld und die Dornen ersticken das Wort. Die Dornen sind die Ablenkungen des Lebens, seien sie nun Sorgen oder Vergnügungen. (Auch Vergnügungen sind Dornen, wenn sie das Wort ersticken).
Eine solche Person begibt sich immer wieder unter's Wort. Doch die Verheißungen Gottes erfüllen sich in ihrem Leben nie, weil die Person ständig abgelenkt ist und nie durch Nachdenken über die Verheißungen den nötigen Glauben entwickelt. (Der Glaube kommt aus dem Hören).

Wir sind die Generation mit der meisten Freizeit und haben dennoch kaum Zeit fürs Wort.

Der vierte Boden ist der beste. Hier fällt das Wort "in die gute Erde und gab Frucht, indem es aufsproßte und wuchs; und es trug eines dreißig-, eines sechzig- und eines hundertfach." Das Wort trifft auf Menschen, die es mögen. Sie bedenken es, sprechen darüber, und das Wort bringt Frucht. Die Gebete werden erhört, die Verheißungen Realität!

Doch selbst hier ist die Rede von dreißig-, sechzig-, hundertfacher Frucht.
Nicht alle erleben das Maximum.

Ich stelle fest:
Drei Viertel der Hörer hören zwar, aber das Wort bringt in ihnen keine Frucht.
In einem Viertel bringt das Wort Frucht, doch nur in einem Drittel davon hundertfältig.

Der Maximumsegen steht allen Hörern zur Verfügung.
Doch nur ein Drittel von einem Viertel der Hörer (8 von 100) erlebt ihn.

Die Frage stellt sich nun: Wie hörst du?

Und ich?

Montag, 8. November 2010

Gott, deine Zuflucht

"Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?"
Psalm 27, 1

Krisensituationen können in Gruppen Streß hervorrufen, der sich aufschaukelt, bis Panik ausbricht.
In einem solchen Moment halten alle (unbewußt) Ausschau nach einer ruhigen, unpanischen Person, an der sie sich festhalten können, (bildlich gesprochen).
Der Mensch rennt von seinem Problem weg--hin zu einer Zuflucht.

Gott will diese Zuflucht in unserem Leben sein.

Wie kann er das werden? Er ist ja im Himmel und wir auf der Erde.
Für die Jünger war die Sache noch einfach: Jesus war der große Unbesorgte unter ihnen.
Als sie auf dem See Genezareth in einen Sturm gerieten und Jesus schlief, weckten sie ihn, als die Panik dabei war, sie zu übermannen. Er offenbarte sich als der Ruhepol, indem er sagte, "Was seid ihr furchtsam, Kleingläubige?" und stillte den Sturm.

Doch auch Jesus ist nun im Himmel.

Trotzdem kann Gott unsere Zuflucht werden. 1 Johannes 4 zeigt, wie das geht.
In Vers 18 heißt es, "Vollkommene Liebe treibt die Furcht aus..., wer sich fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe."
Sorgenfurcht wird durch Liebe ausgetrieben.
Das muß erläutert werden.
1 Johannes 5, 3 liefert den Schlüssel: "Dies ist die Liebe Gottes,"--d.h. die Liebe zu Gott--"daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer."
Gott zu lieben bedeutet, seine Gebote zu halten, was laut Johannes nicht schwer ist.
Der Apostel sagt in anderen Worten: Ein gutes Gewissen bewirkt Frieden. Wem die Sünden vergeben sind, der kann mit Gott rechnen, der muß sich nicht sorgen.

"Es flieht der Gottlose, ohne daß ihm einer nachjagt; der Gerechte aber fühlt sich sicher wie ein Junglöwe."
Sprüche 28, 1

Freitag, 5. November 2010

Close Call

W.S. brachte letzten Sonntag einen Gast mit. Nach dem Gottesdienst kam er und stellte ihn mir vor.
Der Mann hieß Ch.
Ch. hatte ein akutes Alkoholproblem. Seine Augen waren wäßrig und sein Atem geladen. Wir redeten. Zum Schluß beteten wir miteinander und Ch. lud Jesus in sein Leben ein.

Heute morgen um 2 Uhr rief Ch.s Frau bei W. an.
W. benachrichtigte uns.

Ch. ist in der Nacht gestorben.

"In deiner Hand sind meine Zeiten."
Psalm 31, 16

Donnerstag, 4. November 2010

Wie sag ich's weiter?

"Pastor, wie erzähle ich jemand anderem was von Jesus?"

Das Evangelium weitergeben ist nicht schwer. Wenn es sich ergibt, dann erzähl einfach, wie dein Leben war, bevor du Christ geworden bist, wie genau Jesus in dein Leben kam, und was sich seither verändert hat.

Halt's simpel, sprich vom Kreuz und was dort geschah. Vermeide "neueste Offenbarungen" und Themen, mit denen dein Gegenüber nichts anfangen kann. ("Geistliche Kriegführung", Endzeitmutmaßungen, usw.).

Kau deinem Gesprächspartner nicht das Ohr ab. Laß ihn Fragen stellen und hör zu.
Wenn er deine Message nicht hören will, akzeptiere das. Es gibt genug andere, die sie hören wollen.

Und sei ruhig kühn und bete für die Person, wenn sie ein Anliegen hat oder Heilung braucht. Während du das Evangelium weitererzählst, wirst du Gott mehr erleben als irgendwann sonst.

"So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Laßt euch versöhnen mit Gott!"
2 Korinther 5, 20

Dienstag, 2. November 2010

Paradoxoi

Apostelgeschichte 12 ist ein bemerkenswertes Kapitel voller Überraschungen.

In ihm wird Petrus von Herodes verhaftet, um am nächsten Tag hingerichtet zu werden.
Doch ein Engel erscheint in der Nacht und befreit ihn. Petrus geht zum Haus von Maria, der Mutter von Johannes Markus.

Erste Überraschung:
Eine Tür, von der man denkt, sie ist unmöglich zu öffnen, tut sich auf: die des Gefängnisses.
Eine Tür, von der man denkt, sie muß sich sofort öffnen, bleibt zunächst verschlossen: die der Gemeindeversammlung bei jener Maria.

Zweite Überraschung:
Ein mit dem Tod bedrohter Mann, von dem man denkt, er müsse doch nervös und wach sein in der Nacht vor seiner Hinrichtung, schläft wie ein Murmeltier: Petrus. Der Engel muß ihn wachrütteln.
Unbedrohte hingegen, die eigentlich schlafen sollten, waren wach und besorgt: die Gemeinde, die für ihn ohne Unterlaß betete.

Dritte Überraschung:
Petrus, von dem man dachte, sein Leben sei nun vorbei, lebt siegreich weiter.
Herodes, sein Möchtegernmörder, von dem man dachte, er sei noch mittendrin, war am Ende. Der Bösewicht starb, von Würmern zerfressen.

Alles kam ganz anders als gedacht.

Ich bin überzeugt, Gott ist ein Klavierspieler. Sein Instrument ist das Leben seiner Heiligen. Er spielt auch auf deinem, wenn du ihn läßt.

Montag, 1. November 2010

Hope for the Bitter

"Pastor, mir ist eine außerordentlich bittere Person begegnet. Ich bin fassungslos."

Menschen verbittern, weil sie an der Gnade Gottes Mangel leiden:
"Achtet darauf, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, daß nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und zur Last werde und durch sie viele verunreinigt werden." Hebräer 12, 15.

Menschen, die Mangel an Gottes Gnade leiden, fühlen keinerlei Wind Gottes in ihren Segeln, er erhört ihre Gebete nicht und spricht nicht zu ihnen.

Was grundsätzlich an ihnen liegt und nicht an Gott.
Bezeichnenderweise bedeutet das Wort "verbittern" im Urtext gleichzeitig, "sich auflehnen." (Siehe zB Hebräer 3, 16).
Verbitterung hat ihre Wurzel im Unglauben. Es ist nämlich der Unglaube, der sich gegen Gottes Wort auflehnt.
Denn wenn ich glaube, daß Gott mit mir ist, wie er gesagt hat, dann kann mich angreifen wer will: Keiner Waffe wird's gelingen. Im Gegenteil. Je mehr man einen Gesegneten untertritt, desto mehr erhöht der Herr ihn. Das hat er selber am besten demonstriert: Die größte Pleite Satans war Jesu Tod am Kreuz. Als Resultat sitzt Jesus zur Rechten Gottes und herrscht, und für den Teufel gibt's kein Entrinnen mehr.

Bittere Menschen brauchen Gottes Gnade und der Hebräerbrief impliziert, wir sollen sie vermitteln. Am einfachsten ist, wenn Bittere mit Gesegneten zusammenkommen, denn der Glaube des Gesegneten ist ansteckend. Auch ein offenes Ohr, eine Hilfeleistung irgendwo können viel bewirken. Vorausgesetzt natürlich, der Bittere genießt seine Bitterkeit nicht, sondern will sie loswerden.
Das ist leider nicht immer der Fall.

Hanna war eine Bittere, die an ihrer Umwelt zu verzweifeln drohte--aber betete!
Sie war die zweite Frau eines Herrn namens Elkana. Dessen andere Frau war dauerschwanger, Hanna hingegen unfruchtbar. Die Üppige hänselte die Dürre und die verbitterte.
Eines Tages jedoch schüttete sie ihr Herz am Eingang von Gottes Stiftshütte aus.
Der diensthabende Priester dachte, sie wäre betrunken, so emotional gebärdete sie sich. Doch dann hatte er ein Wort für sie: sie würde schwanger werden.

Und Hanna glaubte "und hatte nicht mehr ein so trauriges Gesicht." (1 Samuel 1, 18).
Übers Jahr gebar sie Samuel, einen der größten Gottesmänner aller Zeiten.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Worship-CD+Nebel

Nachdem wir im CGZ größtenteils eigene Lieder spielen, die unser Lobpreisleiter Jorge geschrieben hat, stand zur Debatte, ob wir nicht eine CD draus machen. J. bekommt immer wieder viel Lob auch von kundigen Gastsprechern. Um das Projekt vorstellen zu können, ging J. mal ins Studio, um zwei Lieder in vorläufiger Form aufzunehmen. Eins haben wir heute vorgestellt.
Ich erwähnte, daß das Projekt einen mittleren vierstelligen Betrag kosten würde. Wir sammeln deswegen aber kein Extraopfer ein. Vielleicht legt der Herr dem ein oder anderen aufs Herz, sich an den Kosten zu beteiligen.

Die nach dem Gottesdienst das Opfer zählenden Ordner teilten mir mit, daß zusätzlich zum normalen Opfer von heute noch designierte Beträge für das CD-Projekt gegeben worden waren, die zusammen 60% der Kosten abdecken.

Ich war platt.
Jorge und Manu auch.
Nun legen wir uns mit Begeisterung ins Zeug.

Und für die Blues Night mit Andreas Herrmann am 12.11. hat jemand eine nagelneue Nebelmaschine spendiert! (Purple Haze im CGZ. Ich lach mich schief).
Mein Sohn und ich haben sie heute abend daheim mal ausprobiert. Sie funktioniert!
Nach einer halben Stunde mit offenen Fenstern und brummenden Ventilatoren können wir einander immerhin wieder sehen.

"Da erbebten die Türpfosten in den Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt."
Jesaja 6, 4.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Tag 2 online

Liebe Online-Bibelschüler:
Tag 2 der CGZ-Bibelschule, diesmal mit Rev. George Moss, ist online.
Der Link, den ihr erhalten habt, funktioniert auch für Tag 2.

"Macht zu Jüngern alle Völker!"
Matthäus 28, 19

Salz und Licht

Unter den Minenarbeitern in Chile, die nach 69 Tagen unter der Erde gerettet wurden, waren auch Christen, die glauben wie wir.

José Henriquez, 55, ist Mitglied in einer evangelischen Freikirche und gilt als der Gläubigste der Gruppe. Er ermutigte seine "Mitgefangenen" immer wieder, die Hoffnung nicht aufzugeben.

Alle überlebten und erlebten eine Art Auferstehung.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Ruhen im Geist

"Pastor, warum fällt man um? Meine Frau hat gestern abend noch ein Kribbeln im ganzen Körper gehabt. Ich fühle mich auch durchgeschüttelt..."

Manchmal fallen Leute um, wenn man in einer Gebetsreihe für sie betet, wie jetzt in den Versammlungen mit George. Das Umfallen hat keine physiologischen Gründe, (langes Stehen), sondern geistliche. Gottes Kraft kommt über die betreffende Person und die kippt um, liegt ein wenig da und steht dann wieder auf.

In der Bibel sind ständig Leute umgekippt. Etwa in Gethsemane. Dort erwischte es rund 600 Personen auf einmal. Judas kam mit einer Kohorte Soldaten, um Jesus zu verhaften. In Johannes 18, 4 heißt es: "Jesus nun, der alles wußte, was über ihn kommen würde, ging hinaus und sprach zu ihnen: Wen sucht ihr?
Sie antworteten ihm: Jesus, den Nazoräer. Er spricht zu ihnen: Ich bin es."

"Als er nun zu ihnen sagte: Ich bin es, wichen sie zurück und fielen zu Boden." (Vers 6).

Zuvor hatte Jesus im Gebet gerungen, bis ihm ein Engel erschien und ihn stärkte. Jesus sprach mit der Schar unter einer gewaltigen Salbung des Heiligen Geistes. Als Folge fiel die Schar zu Boden.

Unter der Kraft Gottes am Boden bekommt man für einen Moment körperlich und emotional die geistliche Gegenwart Gottes vermittelt. Das heißt jedoch nicht, daß man ein veränderter Mensch ist, wenn man wieder aufsteht. Die Soldaten zB standen wieder auf und verhafteten Jesus.

Den Propheten Daniel erwischte es u.a. in Daniel 8. Ein Engel spricht ihn an, als er am Ufer eines Flusses unterwegs ist. "Und als er mit mir redete, sank ich betäubt zur Erde auf mein Angesicht."

Dasselbe passierte dem Apostel Johannes, als er dem Auferstandenen begegnet, der ihm die Offenbarung diktiert. Jesus erscheint ihm, "Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot." (Offenbarung 1, 17).

Auf Youtube gibt es massig Filmausschnitte von Veranstaltungen mit Kathryn Kuhlmann oder Benny Hinn, in denen das Phänomen auftritt. Bei den Afrikaevangelisationen von Reinhard Bonnke wird stets an einem bestimmten Tag für die Taufe in den Heiligen Geist gebetet. Tausende sind versammelt. Wenn der Geist fällt, fallen alle um. Es sieht aus, als ob eine geistliche Bombe inmitten der Menge explodiert wäre. Dann liegen alle da und beten in neuen Sprachen, (1 Korinther 14).

Jesus, der Täufer im Heiligen Geist, ist derselbe: Gestern, heute und in Ewigkeit.

Samstag, 23. Oktober 2010

Special Faith

Mei mei.
Die letzten Tage sind im Nu vergangen.
Gestern abend sprach Rev. George Moss im praktisch bis auf den letzten Platz besetzten CGZ. Wir hatten einen wunderbaren Gottesdienst. George diente nach der Predigt im Heiligen Geist und Menschen wurden angerührt.

Heute sprach er in der Bibelschule , die diesmal nicht um 16 Uhr endete, sondern eine Stunde später. George predigte über die Geistesgaben, (1 Korinther 12). Genaugenommen kam er nur bis zu dieser: der Gabe des besonderen Glaubens.
Er illustrierte aus 2 Könige 6, wo Elisa sich von einer himmlischen Heerschar geschützt weiß, mit deren Hilfe er eine irdische Streitmacht ausschaltet. Er befiehlt den Engeln jedoch nichts und hat auch sonst keinen großen Kontakt mit ihnen persönlich. (Engelverehrer, lest ihr das?) Vielmehr betete Elisa zum Herrn der Heerscharen. Und der erhört ihn.
Sehr aufschlußreich.

Morgen früh um 10.30 Uhr geht's weiter.

P.S.: Das Paar aus der Stuttgarter Gegend ist da und hat George nochmal persönlich mitgeteilt, was damals in Laax mit der damals fünfjährigen Tochter geschah. (Siehe letzter Post). Preis dem Herrn.

Dienstag, 19. Oktober 2010

George

Am Wochenende wird uns Rev. George Moss besuchen.

K.S., die seit einem knappen Jahr beim Herrn ist, hat Bekannte aus der Stuttgarter Gegend eingeladen. Nun trifft es sich, daß diese Bekannten George bereits kennen. Vor rund 20 (!) Jahren hat er für das stotternde Kind dieses Ehepaars gebetet und es wurde geheilt. Sie freuen sich auf ein Wiedersehen mit George.

George hat auch mich 1989, also vor über 20 Jahren, von seinem prophetischen Dienst überzeugt. Damals im Juli oder August kam ich um 21.00 Uhr von der Arbeit und hatte unter der Dusche den dringenden Eindruck, in die Gemeinde, die ich damals besuchte, fahren zu sollen.
George war an jenem Abend Gastsprecher dort.
Ich argumentierte, 'Herr, es ist spät. Der Gottesdienst ist sicher schon vorbei.'
Da der Eindruck nicht nachlies, fuhr ich um halb zehn los.
Ich kam durch die Saaltür hinten und stellte mich an die Wand.
Alles war ruhig.
George ging schweigend, wartend, vor dem Podium auf und ab. Hin und wieder blitzten beim Lächeln seine Zähne auf. (Rev. Moss ist schwarzer Hautfarbe, da ist der Kontrast besonders sehenswert).
Nichts sonst tat sich.
Dann rief er mich nach vorne. Und begann zu weissagen. "Ich sehe, daß dir Veränderung bevorsteht. Zuerst eine Veränderung im Natürlichen."
George wußte nicht, daß ich in wenigen Wochen nach Amerika umziehen würde. (Ich natürlich schon).
"Dann eine Veränderung im Geistlichen..."
George wußte auch nicht, daß ich dort auf einer Bibelschule angenommen worden war.
Er sagte noch andere bemerkenswerte Dinge, die sich bewahrheiteten.
Dann war der Gottesdienst aus.
George hatte auf mich gewartet.
Das hat mich überzeugt. Nun, da ich selber Pastor bin, haben wir George Moss immer mal wieder als Sprecher.

George Moss, mittlerweile über 70, spricht am Freitag um 19.30 Uhr im CGZ, am Samstag dient er in unserer (nichtöffentlichen) Bibelschule, und am Sonntag spricht er dann im Sonntagsgottesdienst.

Herzliche Einladung.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Radio Gaga

"Pastor, die ganze Musikindustrie ist hochgradig okkultistisch unterwandert. In allen möglichen Musikvideos sieht man ständig Symbole mit finsteren Bedeutungen. Welche Musik kann ich meine Kinder noch hören lassen?"

Nun ja. Wenn man sich die Musikindustrie anschaut, dann kommt ein großer Teil ihrer Produkte schon recht dunkel daher. Man muß etwaige versteckte Symbole gar nicht groß wahrnehmen. Die Message ist offenkundig: Sex und Rausch, Haß, Tod und Vernichtung--jetzt!

Ich behaupte, es gibt keinen Musikstil, der von sich aus gut oder schlecht ist. Es kommt immer drauf an, wer die Musik macht und warum. Und natürlich kommt's auf den Text an. Die Töne Davids sind verschollen, seine Texte, die Psalmen, haben überdauert.

Hier ist, was ich meine:
Ray Charles hat sonntagmorgens im Gottesdienst christliche Musik gespielt. Abends in der Bar hat er dieselbe Musik mit anderen Texten zu anderen Zwecken gespielt. Die Töne waren gleich, der Effekt jedoch ein ganz anderer. Morgens führte seine Musik die Menschen in die Gegenwart Gottes, abends regte dieselbe Musik das Paarungsbedürfnis seiner Zuhörer an.

Genauso kann man weltliche Musik hernehmen, mit christlichen Texten versehen und von Christen zur Ehre Gottes spielen lassen. Der Effekt ist dann ein positiver. (Luthers "Ein feste Burg ist unser Gott" lehnt sich, habe ich gehört, an die Melodie eines Wirtshausliedes an!)

Musik löst Emotionen aus. Emotionen können einen prägen, ohne daß man's merkt. Deswegen ist Musik mächtig. Heutzutage gibt es so viele ausgezeichnete christliche Musiker aller Richtungen, daß man auf zweifelhafte weltliche Musik nicht zurückgreifen muß.

"Und David befahl den Obersten der Leviten, ihre Brüder, die Sänger, zu bestellen, mit Musikinstrumenten, Harfen und Zithern und Zimbeln, damit sie laut musizierten, indem sie die Stimme erhoben mit Freude."
1 Chronik 15, 19

Freitag, 15. Oktober 2010

Obama Okkultist?

"Pastor, ich habe eine Analyse im Internet gesehen. Obama rief ständig 'Yes, we can, yes, we can!" Das hat man rückwärts laufen lassen. Zu hören war dann 'Thank you, Satan, thank you, Satan!' War das Absicht von ihm? Ist Obama Okkultist? Was hältst du davon?"

Ich glaube nicht, daß Barack Obama Satanist ist. Auf Youtube kritisiert er zwar die Bibel scharf. Für mich ist jedoch undenkbar, daß er Okkultist oder dergleichen ist. Vielleicht hat man die "Satan!"-Aufnahme manipuliert, um zu einem reißerischen Ergebnis zu kommen.

Was glaubt der Präsident?

Obwohl er mit größter Hochachtung vom Islam spricht, Ramadan-Fastenbrechen feiert, die Moschee am Ground Zero befürwortet, dem Nasa-Chef als Priorität die Förderung der Beziehungen zur islamischen Welt aufgetragen hat, er sich vor dem König von Saudi Arabien im 90-Grad-Winkel verbeugt hat, Israel brüskiert, Irans Opposition ignoriert, usw., und rund ein Fünftel der Amerikaner mittlerweile glauben, er sei Moslem, glaube ich nicht, daß er einer ist.

Christ ist er natürlich auch keiner.
Er nennt sich einen, doch seine Taten widerlegen ihn. In allen ethisch komplizierten Bereichen, wie Abtreibung, Embryonenverbrauch, Sterbehilfe, usw., vertritt er Positionen, die der biblischen Lehre eindeutig widersprechen.
Letztes Jahr und dieses Jahr rief er den Juni als Monat des schwul-lesbisch-bisexuell-transexuellen Stolzes aus und schwadronierte über den "unermeßlichen" Beitrag dieser Zeitgenossen zur amerikanischen Gesellschaft. (Nachzulesen auf www.whitehouse.gov).
Schon im Wahlkampf äußerte er sich in geschlossener Gesellschaft vor Journalisten in San Francisco abfällig über jene seine Mitbürger, die sich in ihrer Einfalt an Gott und Religion klammern.

Obama ist Atheist und als solcher Humanist.
Der Humanismus ist heute die prädominante Religion Europas.
Einst war Jesus das Maß aller Dinge. Heute hat der Mensch Jesus ersetzt. Man fragt nicht länger nach Gottes Willen, sondern denkt die Welt vom Menschen her. Was problematisch ist. Denn der Mensch ist gefallen.

Wenn der gefallene Mensch das Ideal ist, dann sind Sünden nicht mehr verurteilbar. Eine allumfassende Toleranz greift Raum, die nicht in der Lage ist, selbst das abartigste Verhalten angemessen zu zensieren.

Weitere Konsequenz dieses Denkens ist, daß alle Kulturen nun gleich wertvoll sind und die eigene nicht besser als irgend eine andere. (So ist der Westen nicht länger in der Lage, sich kraftvoll zu verteidigen).

Wichtiger als die Frage, ob Obama Okkultist ist, ist, wie es in unseren Gesellschaften weitergehen soll und ob wir sie einer ideologisch/religiösen Strömung preisgeben wollen, die beabsichtigt, unsere Ordnung und ihre freiheitlich/christlichen Reste hinwegzufegen.

Während Obama vesucht, Amerika in einen allumfassenden Sozialstaat europäischer Prägung zu transformieren, ist Europa weiter. Hier paßt man sich in mancher Rechtspraxis bereits der Scharia an. In den Niederlanden steht derzeit der Politiker Geert Wilders, (den man nicht mögen muß), vor Gericht, weil er öffentlich darauf hinweist, daß der Islam dabei ist, die niederländische Kultur gegen den Willen der Niederländer zu transformieren. Man ist sich einig: Was er sagt ist nicht falsch. Doch daß er es laut ausspricht, ist verfolgenswert und muß mit einem Jahr Gefängnis bestraft werden.

In Deutschland haben wir Thilo Sarrazin, der dafür abgestraft wird, daß er das Offensichtliche ausspricht. Diese anti-freiheitliche Entwicklung ist höchst bedenklich.

Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), die 57 islamische Länder umfaßt, betreibt Lobbyarbeit bei UNO und EU. Sie ist bestrebt, Geltungsfeld der Scharia zu vergrößern und fordert, Islamkritik strafbar zu machen.
Sie ist ziemlich erfolgreich.

Notiz am Rande:
Provokateur Terry Jones, der den Koran nicht verbrannt hat, ist Pastor. Seiner Gemeinde wurde der Kredit fürs Gemeindegebäude gekündigt. Seine Versicherungen kündigten ihre Verträge. Man vernichtete Jones' bürgerliche Existenz.
Dem Imam der geplanten Ground-Zero-Moschee hingegen wird vom US-Außenministerium eine Reise in den Nahen Osten finanziert. Er wird hofiert. Woher die Gelder für sein Projekt kommen, will gar keiner so genau wissen.

Plattformen, wo Obamas vorgeblicher Okkultismus diskutiert wird, sind ein unergiebiger Nebenschauplatz. Die wahren transformatorischen Kräfte schalten anderswo.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Christus in uns

"Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen erleide, bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat."
Galater 4, 19

Für Gott ist es das Schönste und Größte, wenn in seinen Kindern der Christus Gestalt gewinnt.
Für seine Prediger auch.
Jesus ähnlich zu sein bedeutet, mit Gott und sich im Reinen zu sein, selbstsicher in sich zu ruhen, nicht von anderen abhängig zu sein und Gottes Liebe zu reflektieren.
Jesus ähnlich zu sein bedeutet auch, Spaß am Leben zu haben und ein gutes Maß an Erfolg in dem, was man tut.

Jesus ähnlich zu werden ist eins der Ziele, die wir mit den Gottesdiensten im CGZ, (nicht zuletzt mit dem Bibelschulprogramm), anstreben. So ist es ermutigend, zu hören, wenn sich im Leben der Hörer etwas tut.

E. nahm in den letzten Wochen 20 Kilo ab. Er kann das jetzt.
H., seine Frau, wurde durch einen Eingriff Gottes spontan geheilt und ist zu 95% schmerzfrei. (Ich behaupte, die restlichen 5% sind Einbildung ;) ).
M. hatte ewig Probleme, eine vernünftige Arbeit zu finden. Nun stieg sie von einer Helferin zur Mitarbeiterin und nunmehr zur stellvertretenden Leiterin an ihrer Arbeitsstelle auf. Sie schreibt ihren verblüffenden Aufstieg dem Wort Gottes und den Botschaften über Zielsetzung und Kommunikation zu. Weil Jesus eine große Rolle in M.s Leben spielt, besuchte ihre Chefin die Gemeinde neulich auch mal (und beförderte M. nun).

Gestern im Mittwochsgottesdienst schilderte S.S. seine Laufbahn, wie er vom Suffkopp zum Bürgermeister wurde.

Es ist wunderbar, wenn Christen Einfluß gewinnen.
Den gewinnen sie, wenn der Christus in ihnen Gestalt gewinnt.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Größe erkennen

"Pastor, wenn Jesus Gott gewesen wäre, hätten alle Menschen ihn als solchen erkannt."

Wir wüßten nichts über Gott, wenn er sich nicht geoffenbart hätte.
Doch Gott wurde Mensch in Jesus.
Und Gott tritt manchmal unspektakulär auf.
Wenn er doch mal spektakulär auftritt, zweifeln die Leute an, daß seine Tat echt war. Selbst als Gott der Vater vor dem letzten Passah vom Himmel sprach, teilte sich die Volksmengenmeinung. Die einen sagten, ein Engel habe mit ihm geredet. Die anderen sagten, es hat gedonnert. (Johannes 12, 29).
So ist es bis heute.
Gott spricht und die einen hören ihn. Die anderen behaupten, "Alles natürlich zu erklären."

Das Großartige ist nicht immer zugleich spektakulär.
Das Großartige kann an der Straßenecke stehen und keinem fällt es auf.

Supergeiger Joshua Bell hat seine millionenteure Stradivari mal in einem Metrobahnhof in Washington ausgepackt und dort auf höchstem Niveau gefiedelt.
Die Leute haben ihn nicht beachtet.
Eine einzige Frau hat ihn erkannt, zugehört und ihm ein Kompliment gemacht.
(Nachzusehen auf Youtube).

Man braucht ein Auge für Größe.

"Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus?
Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.
Und wie sagst du: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst; der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke.
Glaubt mir, daß ich in dem Vater bin und der Vater in mir ist.
Wenn aber nicht, so glaubt um der Werke selbst willen."
Johannes 14, 8-11.

Montag, 11. Oktober 2010

Isebel ist nicht dein Problem

Angenommen, jemand betet, daß Feuer vom Himmel fällt, und es fällt. Sofort.
Angenommen, derselbe betet gleich danach, daß Wasser vom Himmel fallen möge--und es fällt auch: Hätte eine solche Person Grund, sich vor irgendwem zu fürchten?

Wenn Gott unsere Gebete sofort und in Gegenwart von Tausenden von Leuten erhört, dann haben wir keinen Grund, uns Sorgen zu machen. Wie Paulus schon feststellte: Wenn Gott mit uns ist, wer kann gegen uns sein?

Elia hat genau so gebetet und wurde erhört. Am Karmel brachte er vor Israel ein Opfer dar und bat Gott, es zu entzünden. Feuer fiel vom Himmel.
Dann betet Elia um Regen, (es hatte 3,5 Jahre nicht mehr geregnet), und es geschieht.
Als Königin Isebel am nächsten Tag droht, ihn zu töten, verfällt er in Panik und läuft davon. Wie gibt's das?

Elias Problem war nicht Isebel, sondern sein Denken.

Er fühlte sich entmutigt, überfordert, ungeliebt, einsam und bedeutungslos, obwohl Gott in überwältigender Weise mit ihm ist. Niemand hat auch nur annähernd soviel Vollmacht wie Elia.

Dennoch wandert er deprimiert durch die Wüste.

Doch Gott nimmt sich seiner an und es geht aufwärts:
Zunächst ißt und trinkt er mal vernünftig und schläft sich aus. (1 Könige 19, 5).
Dann wandert er urlaubsmäßig gemächlich an den Sinai.
Dort offenbart Gott ihm seine Herrlichkeit und neutralisiert so seine Überforderungs- und Entmutigungsgefühle: Ich bin mit dir.
Dann gibt er ihm neue Aufträge. Jemand mit göttlichen Aufträgen ist nicht bedeutungslos. Er soll Könige und Propheten salben.
Dann weist Gott Elia darauf hin, daß es noch 7000 andere wie ihn gibt, die Gott lieben und den Baal verachten. Der Herr schickt ihn in eine Stadt, wo er Elisa zu seinem Nachfolger machen soll. Die Einsamkeit hat ein Ende.

Gott änderte Elias Denken. Er lenkte es in positivere Bahnen.

Manchmal muß man bewußt gute, auferbauende Gedanken denken.
Dann geht's emotional aufwärts.

Samstag, 9. Oktober 2010

Prosperity Summit

Kaum habe ich mein Buch über "Sichere Finanzen in schwierigen Zeiten" fertig, (eine Betrachtung der Thematik aus biblischer Sicht), erhalte ich eine hochinteressante Aufzeichnung von Gesprächen zum Thema.

Hierum geht's:
Etwa im Jahr 1999, vier Jahre vor seinem Tod mit 86, rief Dr. Hagin den illustren Kreis der führenden Wohlstandsprediger Amerikas zusammen, um mit ihnen über Entwicklungen in der Verkündigung über Prosperity (Wohlstand) zu sprechen und die wichtigsten Fragen zu erörtern, die zahllose Christen ihm, dem alten Übervater, zum Thema stellen. Diese etwa 15 Personen, unter ihnen die Hagins, Richard Roberts, Creflo Dollar, die Utterbachs, Mark Hankins, Rodney Howard-Brown, Keith Butler, Reggie Scarborough, Scott Webb, Keith Moore, Pat Harrison, Tony Cooke, sitzen im Konferenzstil zusammen und hören Doc Hagin zu, bevor sie selber das Wort ergreifen.

Nun muß man wissen, daß dieser Kreis von Predigern jährlich Millionen Menschen via Fernsehen, Internet, Versammlungen, Bücher, usw. erreicht. Sie leiten teils gigantische Gemeinden und sind für viele Leute ein großer Segen.
Allen voran natürlich Doc Hagin. Meine Frau und ich werden seit Jahren von Kenneth Hagin Ministries monatlich unterstützt, nicht mit Finanzen, sondern mit Büchern und CDs.

Diese Privatkonferenz liefert fast sieben Stunden Material. Da es sich um Entwicklungsbetrachtungen und die Beantwortung von oft gestellten Fragen handelt, werde ich sie durcharbeiten und die Erkenntnisse in mein Buch einfließen lassen.

Daß ich diese Messages erhalte, ist genauso verblüffend wie das Timing.

"Pläne scheitern, wo keine Besprechung ist; wo aber viele Ratgeber sind, kommt etwas zustande."
Sprüche 15, 22.

Freitag, 8. Oktober 2010

Wenn du darfst, was du willst....

"Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!"
Matthäus 7, 11.

Wenn manchen Christen etwas besonders viel Spaß macht, vermuten sie, Gott möchte, daß sie das aufgeben. Sie vermuten, die Sache stehe zwischen ihnen und Gott, und sie möchten nicht, daß etwas zwischen ihnen und Gott steht.

Menschen mißtrauten ihrem Interesse an Sex und wurden zölibatäre Mönche.
Andere hatten ein Händchen für Geld und legten vorsichtshalber ein Armutsgelübde ab.
Wieder andere liebten die Geselligkeit und wurden deswegen Einsiedler.
Aufsteiger mißtrauten ihrem Drang, aufsteigen zu wollen, knebelten ihren Willen, und schworen einem Orden Gehorsam.

Dabei ist Gott gar keine Spaßbremse.

Er hat uns mit diversen Neigungen und Fähigkeiten geschaffen. Die allesamt abzuwürgen entspricht nicht seinem Willen. Gott will nicht, daß wir heilige Roboter sind. Unser Leben soll uns Spaß machen.

Wir müssen unser Verlangen/Begehren/Wollen heiligen. Das heißt, wir müssen unsere Motive prüfen und unsere Fähigkeiten Gott zur Verfügung stellen.
Ein Musiker kann spielen, weil er als Rockstar Bewunderung und Zugang zu Frauen haben will. Oder um Gott zu gefallen und seinem Volk zu dienen.

Lydia aus Philippi ist ein gutes Beispiel. (Apostelgeschichte 16, 14).
Sie war Purpurkrämerin, Hausbesitzerin, und starke Persönlichkeit.
Purpur war teuer. Die damit gefärbten Dinge waren außerdem schön. Lydia müssen schöne und teure Dinge so sehr gefallen haben, daß sie diese zu ihrem Beruf machte.
Sie war als Frau Chefin ihrer Firma und entsprechend durchsetzungsstark. Sie leitete einen Gebetskreis. Und als sie sich unter Paulus bekehrte, nötigte sie ihn und sein Team, bei ihr zu wohnen. Paulus war selber eine durchsetzungsfähige Person. Doch Lydia nötigte ihn!
Eine dominante Person.
Außerdem war sie reich. Denn sie hatte ein Haus--und kein kleines--so daß sie Paulus Unterkunft gewähren konnte.
Nochmal: Lydia liebte die Schönheit, hatte ein Händchen für Geld und konnte sich durchsetzen. Diese Dinge haben ihr Spaß gemacht. Und wäre sie eine fleischliche Person gewesen, wäre sie problematisch gewesen.
Doch sie hat ihre Veranlagungen für Gott genutzt: Sie war freigebig, (die Philipper unterstützten Paulus finanziell), gastfrei und leitete einen Bibelkreis.

Töte dein Verlangen nicht ab, heilige es.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

"Die Bank Jesu"

Bin soeben mit meinem 100-seitigen Buch "Die Bank Jesu" fertiggeworden. Es geht um Christ und Geld, sichere Finanzen in Zeiten der Krise, usw.
Nun muß ich noch die Prosa polieren.
Wenn es dann wirklich fertig ist, stellen wir es als kostenlose PDF-Datei zur Verfügung. Ich erhalte immer wieder ermutigende Zuschriften von Lesern der PDF-Bücher, die auf der Audioseite von www.OnlineKirche.org versteckt sind. (Wir müssen die an einem besseren Ort plazieren). (Die Bücher, nicht die Leser).

Für unsere CGZ-Online-Bibelschulteilnehmer: Morgen gehen die MP3s endlich online. Ihr erhaltet eine Mail mit Linkangabe.

Dienstag, 5. Oktober 2010

3.10.

Am Sonntag war Tag der deutschen Einheit!
Und niemand hat's gemerkt.
Die Reden waren auch teils sonderbar.
Präsident Wulff etwa erklärte, der Islam sei Teil Deutschlands. Einen Atemzug später erklärte der Nachrichtensprecher, die islamische Terrorgefahr habe sich erhöht, die Dienste erwarten einen Anschlag irgendwo in Europa.
Islam und Terror. Ob Wulff gemerkt hat, was er gesagt hat?

Jedenfalls hat das amerikanische Außenministerium am Sonntag eine Reisewarnung an US-Bürger in Europa herausgegeben: Sie mögen sich vorsehen.

Jahrzehnte nachdem die Europäer versucht haben, Gottes Volk zu exterminieren, lassen sie nun das Volk eines ganz anderen Gottes ins Land, ohne das wirklich zu wollen. Gleichzeitig darf dies niemand deutlich sagen, sonst rollt sein Kopf.
Ganz ehrlich, beim Großteil bundesdeutscher Medienberichterstattung habe ich ein sonderbares Gefühl. Alle Politiker und Journalisten scheinen einer politisch-korrekten Wunschwelt verhaftet. Offensichtliches wird so gründlich ausblendet, daß man meinen könnte, Schreiber und Kommentatoren würden ferngesteuert. Ihre Verlautbarungen scheinen samt und sonders aus einem Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda stammen.

Das Volk--die Bevölkerung, pardon--dagegen jubelt, wenn ihm einer den Thilo macht.

Wieder einmal zeigt sich, daß es keine politische Lösung für ein geistliches Problem gibt.

"Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen."
1 Timotheus 2, 1

Montag, 4. Oktober 2010

Besuch

Hatte heute Besuch von einem Freund, der im Nahen Osten wohnt.
Er stellt fest, daß der Herr dort am Wirken ist, wie das früher nicht der Fall war.
In einer Stadt in Syrien etwa gibt es arabische Christen, die erfolgreich evangelisieren--auf der Straße!

Es gibt viel zu tun, auch in der Levante. Wir arbeiten an einem Termin.
(Schließlich war das alles mal urchristlichstes Gebiet).

Samstag, 2. Oktober 2010

Befreiung

Letzten Sonntag sprach ich über "Befreiung von Gebundenheit."
Wir haben nach dem Gottesdienst alle kopierten CDs der Botschaft verkauft und es lag darüber hinaus ein Stapel von Bestellungen vor.

Um was ging's?

Um Schritte, die zur inneren Freiheit führen.
Der Mensch ist so gepolt, daß er immer das will, was er gerade nicht haben kann. Und wenn etwas verboten ist, will er genau das tun.

In jedem Leben führt diese Gesetzmäßigkeit zur Sünde:
"Das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich." (Römer 7, 19).

Praktiziert man Sünde lange genug, führt sie zur Gebundenheit.
Gebundenheit ist Kontrollverlust.
Die Sünde hat nun das Sagen im Leben.
Sie zwingt notleidende Alkoholiker dazu, Rasierwasser oder Spiritus zu trinken. Sie zwingt Raucher dazu, mitten in der Nacht aus schmierigen Kippen herausgepulten, in vertrocknete Zimmerpflanzenblätter eingewickelten Tabak zu paffen. Männer stehlen, Frauen verkaufen sich, weil die Drogensünde sie dazu zwingt. Entscheider können keinen klaren Gedanken mehr fassen, weil ständig die Pornofilmchen aus dem Netz in einer Endlosschleife vor ihrem inneren Auge ablaufen.
Die Sünde demütigt die von ihr Befallenen bis aufs Blut.

Das will Gott nicht. Deshalb hat er einen Befreier gesandt: Jesus.
"Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? - Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn." (Römer 7, 24-25).

Jesus rettet vor der zerstörerischen Macht der Sünde, die alle Menschen infiziert hat.
Wie?
Es gibt klare Schritte, die zur Befreiung führen, wenn man sie befolgt.
Wir haben die wichtigste halbe Stunde der letzten Sonntagsbotschaft als Video online gestellt. (Kostenlos) abzurufen unter www.OnlineKirche.org.

Donnerstag, 30. September 2010

Hauptsache, man glaubt was?

"Pastor, es ist doch egal, welcher Religion man angehört. Hauptsache, man glaubt fest daran."

Nehmen wir an, ein Boot mit zwei Mann Besatzung fährt auf einen Wasserfall zu. Plötzlich kentert es.
Jemand am Ufer wirft den beiden ein Lasso zu.
Der eine ergreift es, klammert sich dran und wird an Land gezogen. Er ist in Sicherheit.

Der andere klammert sich ans Boot, das erscheint ihm größer und stabiler als so ein windiges Lasso.
Doch bald stürzt er samt dem Boot über die Kante ins Verderben.

Gott wirft dem Menschen ein Lasso zu. Es heißt Jesus. Wir müssen ihn in unser Leben einladen. Dann sind wir auf der sicheren Seite.

"Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht."
1 Johannes 5, 12.

"Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn."
2 Johannes 9.

Mittwoch, 29. September 2010

Was lesen?

"Pastor, ich bin ein neuer Christ. Die Bibel ist dick. Was soll ich lesen?"

Am Anfang empfiehlt sich, das Johannesevangelium zu lesen. Danach die Apostelgeschichte und dann den Römerbrief.
Praktischerweise sind die im Neuen Testament hintereinander angeordnet.

Lies zunächst einfach. Du wirst nicht alles auf Anhieb verstehen. Du KANNST nicht alles auf Anhieb verstehen. Lies trotzdem. Du wirst mehr verstehen, als du denkst.

Je mehr das Wort Gottes in deinem Leben fußfaßt, (du also tust, was du verstanden hast), desto freier wirst du innerlich.

"Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."
Johannes (!) 8, 32.

Sonntag, 26. September 2010

Trocken

"Gott und das Wort seiner Gnade, das die Kraft hat, aufzuerbauen und ein Erbe unter allen Geheiligten zu geben."
Apostelgeschichte 20, 32.


Habe mich heute nach dem Gottesdienst mit einer ehemaligen Alkoholikerin unterhalten, die seit einem halben Jahr nichts mehr getrunken hat.
Sie ist schon länger Christ, kommt seit einiger Zeit recht regelmäßig in den Gottesdienst. Es hat sie auf einmal ganz von selbst gepackt und nun ist sie trocken. Ohne offizielle Hilfestellung. Beflügelt allein durch den Geist Gottes in ihr und die Kraft von Gottes Wort.

Der Christus wird in ihr sichtbar.

Preis dem Herrn.

Samstag, 25. September 2010

CGZ-Bibelschule, Tag 1

Wau!

Unser erster Bibelschultag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr war super. Von den angemeldeten 40 Leuten kamen 47. Sieben Nachzügler erschienen auf den letzten Drücker. Und eine Handvoll weiterer Interessenten wird den Tag via MP3 im Internet nacherleben.

Das mit den sieben halbstündigen Botschaften ist ein prima System. Die Zeit vergeht im Flug, die Prediger müssen auf den Punkt kommen und es gibt ständig was zu futtern.
Gute Teachings, super Gemeinschaft.

Viele Hände trugen zum Gelingen bei.
Allen Mitarbeitern herzlichen Dank.

Freue mich auf nächsten Monat. Dann ist George Moss aus Tulsa, Okla., einer der Sprecher. Er wird über die Geistesgaben reden.

Freitag, 24. September 2010

König Du

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum."
1 Petrus 2, 9

Wir sind auch heute noch einmal Könige und Priester.

Das hervorstechendste Merkmal eines biblischen, von Gott gesetzten Königs ist nicht unbedingt seine Macht. Er soll sich ja als Diener am Nächsten verstehen. Vielmehr ist es der königliche Segen.
Der lautet, "Tu, was deine Hand finden wird! Denn Gott ist mit dir." (1 Samuel 10, 7). Das sagt Samuel zu Saul.
Nathan wiederholt den Satz für David. "Geh hin, tu alles, was du im Herzen hast, denn der Herr ist mit dir." (2 Samuel 7, 3).

Ein neutestamentlicher König glaubt, daß Gott mit ihm ist in allem, was er tut.
Er muß nicht ewig herumeiern und ständig in allen noch so kleinen Einzelentscheidungen Gottes Willen suchen. Der lebt in ihm und inspiriert ihn. Deshalb erforscht er sein Herz, plant und schreitet frisch zur Tat.

Und hat Erfolg.

Ein NT-König hat die Erlaubnis, loszulegen.
Und wenn etwas mal nicht klappt, macht er etwas Neues.

Gibt's da was, das du gern tätest?

Donnerstag, 23. September 2010

Dein Priesterdienst

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum."
1 Petrus 2, 9

Petrus nennt uns Priester.
Ein Priester vertritt die Anliegen seines Volkes vor Gott.
Wenn jemand von einem Fehltritt übereilt wurde, dann ist es die Aufgabe des Priesters, ihn vor Gott zu entschuldigen und als sein Anwalt aufzutreten. (Bei absichtlichen Sünden ist die Priesterarbeit natürlich schwerer).
Der Priester vertritt auch Gott und teilt dessen Ratschluß mit.

Wenn wir alle Priester sind, dann müssen wir uns Gedanken darüber machen, wie unsere individuelle Priesterarbeit aussieht.
Sie findet in erster Linie in unseren Familien statt.
Familienpriesterdienst sieht so aus, daß wir unseren Kinder Gottes Wort beibringen. Wir lehren sie das Vaterunser, die 10 Gebote, (wenn sie die nicht kennen, können sie sie auch nicht halten), Psalm 23. Wir erklären ihnen das Erlösungswerk und die großen Geschichten der Bibel.
Wir beantworten wichtige Fragen, bevor es andere tun, wie zB über Sex, Geld, andere Religionen, usw.
Und--last, not least--beten wir für unsere Familie.
Tun wir dies regelmäßig, füllen wir unsere Priesteraufgabe schon ganz gut aus.

Ist nicht schwer.
Man muß es bloß tun.

Dienstag, 21. September 2010

Juda verändert sich

"Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben hingibt für seine Freunde."
Johannes 15, 13

Der Patriarch Juda war lange Zeit eine Type, die ich nicht gerne in meiner Nachbarschaft gehabt hätte.

Warum?

Nun, er war ein harter, boshafter, grausamer Mann.
Er verkaufte seinen Bruder Josef als Sklaven nach Ägypten.
Aus Neid.
Weil der Papa Josef mehr mochte als seine Brüder.

Harte, boshafte, grausame Leute werden von Gott nicht gesegnet. Entsprechend starben zwei seiner drei Söhne schon in jungen Jahren, (weil sie so boshaft waren). Das Verhalten von Judas Zweitgeborenem, Onan, hat den Begriff "Onanie" geprägt. (Näheres in 1 Mose 38).
Auch seine Frau, eine Kanaaniterin, starb vor der Zeit.
Kaum war Juda "getröstet", geht er zu einer Hure.
Die entpuppt sich als seine Schwiegertochter Tamar.
Als sie schwanger ist, verlangt Juda, sie möge verbrannt werden.
Er ist einfach kein netter Mann.
Später leidet er in der Hungersnot, wie die Kanaaniter auch, obwohl er zu Abrahams Nachkommen, zum Volk der Verheißung, gehört.
In Judas Leben findet sich keine Spur von Segen oder Erlösung.
Der Himmel ist für ihn vernagelt.

Gibt es Rettung für eine solche Person?

In der Tat hatte Juda--wie auch seine Brüder--jahrzehntelang ein schlechtes Gewissen, speziell wegen der Sünde an Josef.
Die Fähigkeit zum schlechten Gewissen ist ein gutes Zeichen.

Der verkaufte Josef, der sein Leben mit Gott lebt, steigt auf zum Herrscher über Ägypten. Gott hat ihn vor der Hungersnot gewarnt und ihm gezeigt, welche Vorkehrungen zu treffen sind. Josef hat sie befolgt. Und nun gibt's in Josefs Reich Brot in Hülle und Fülle.

Juda und seine hungrigen Brüder kommen nach Ägpten, um dort Getreide zu kaufen. Sie erkennen Josef nicht, doch Josef erkennt sie. Er sieht besser aus als bei ihrer letzten Begegnung, die Brüder schlechter.

Josef könnte sich seinen Brüdern offenbaren und ihre schwierige Situation ändern, ihnen Getreide und Land schenken.
Doch er tut es nicht.

Josef weiß nicht, was seine Brüder im Schilde führen. Sind sie noch immer hart und grausam? Wollen sie in Ägypten ein wenig plündern?
Er fragt sie aus. Sie erzählen, daß sie noch einen Bruder haben, Benjamin. Josef verlangt, Benjamin zu sehen. Ben ist sein Vollbruder, der Sohn von Josefs eigener Mutter. Doch Ben ist jetzt etwa 17 und sieht praktisch so aus wie Josef, als er 17 war. Mit 17 war Josef spurlos verschwunden. Nun hängt der alte Vater Jakob an Benjamin, in dem er Josef sieht.

Als die Brüder Benjamin nach Ägypten bringen, beschließt Josef, ihn einfach dazubehalten. Als Geisel. Als Versicherung, daß seine ungestümen Brüder keinen Unsinn machen.
Die Brüder sind entsetzt. Sie befürchten, daß ihr Vater stirbt, wenn sie ohne den Jungen heimkehren.

Da offenbart Juda, daß mit den Jahren eine Veränderung in ihm stattgefunden hat.
Er nimmt den Herrn Ägyptens zur Seite und fleht ihn 16 Verse lang an: "Laß den Jungen gehen. Nimm mich dafür als Geisel."

Der harte Juda, der seinen Bruder einst verkauft hat, ist nun bereit, an Benjamins statt in die Gefangenschaft zu gehen. Es ist fast, als verkaufte Juda sich diesmal selbst in die Sklaverei, damit er sie seinem Bruder erspart.

Er ist ein völlig verwandelter Mann.

Jesus sagt, "Größere Liebe hat niemand als die, daß er sein Leben hingibt für seine Freunde." Das tut Juda.

Und Gott segnet Leute, die in Liebe wandeln.

Als Juda sein neues Herz mit Taten zu erkennen gibt, ändert sich seine Situation schlagartig und nachhaltig: Josef gibt sich ihm zu erkennen. Im Guten! Obwohl die Welt um ihn herum im Hunger versinkt, wird Juda nie mehr hungern. Er bekommt außerdem das beste Land in Ägypten zugewiesen und ist frei, sich dort zu entfalten.
Das Joch seines Bruders ist sanft und leicht.

Nun kommt alles auf den Tisch. Vater Jakob erfährt, daß Juda Josef verkauft und zum Sklaven gemacht hat. Ihre Beziehung wird geheilt.

Eine ähnliche Segensexplosion kann es in unserem Leben geben, wenn wir ernsthaft in Liebe wandeln.

Wie?
So: "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch." Matthäus 7, 12.

Montag, 20. September 2010

Virtual Bible School

Bevor Linda S. uns mit dem Zug wieder verließ, teilte ich ihrer Reisemanagerin mit, wann und wo sie am Zielort Duisburg ankommen würde.
Karin D. freute sich sehr, als sie die Einzelheiten erfuhr, denn sie selber sollte am selben Bahnsteig wie Linda ankommen--zwei Minuten nach ihr!
War nicht abgesprochen.

Mehr als 40 Personen haben sich angemeldet zum ersten Trimester der CGZ-Bibelschule, das am nächsten Samstag beginnt. Das sind mehr, als ich zu hoffen wagte.

Weitere würden gern mitmachen.

Samstags Berufstätige, die somit nicht kommen können, haben gefragt, ob es möglich ist, virtuell teilzunehmen und die sieben Botschaften der jeweiligen Samstage zB als MP3-Dateien nachträglich zu hören.

Klar ist das möglich.

Wir bitten in diesem Fall um eine formlose Anmeldung per Email an info@onlinekirche.org. (Ein Formular zur Orientierung findet sich unter www.OnlineKirche.org auf der Termine-Seite). Teilnehmer erhalten dann zu gegebener Stunde einen Link zugesandt, von wo aus sie Zugriff auf die Teachings haben.

Die CGZ-Bibelschule ist nicht so sehr eine akademische. Sie zielt vielmehr aufs praktische Leben ab. Es geht vorrangig um diese Themen:

Deine Persönlichkeit als Christ.
Verstehe dich und andere besser.

Dein persönlicher Erfolg.
Welche Schritte führen zum Erfolg im täglichen Leben?

So stärken wir die Gemeinde Jesu.
Der "Leib Christi" ist die wichtigste Institution der Welt und der Herr will dich in ihr benutzen.

"Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!"

"Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters."
Matthäus 28, 19-20.

Samstag, 18. September 2010

Linda predigt

Wir hatten gestern einen super Abend mit Linda Silverman--und mit drei Stunden auch einen der längsten in der neueren CGZ-Geschichte.
War aber gut.
Von den etwa 85 Anwesenden ist bis auf zwei oder drei keiner vor Ende gegangen.

Linda hat eine halbe Stunde gepredigt und dann vielen Leuten mit einem persönlichen Wort gedient. Die Predigt haben wir mal online gestellt.

Enjoy.

Freitag, 17. September 2010

Linda

Heute abend spricht Linda Silverman aus Bedford, Texas, im CGZ.
Wir kennen Linda als eine prophetisch begabte Predigerin, die denen, die sie anspricht, Auferbauung, Ermahnung und Trost bringt.

Neutestamentliche Prophetie hat nicht immer etwas mit der Vorhersage der Zukunft zu tun. Ein NT-Prophet spricht in die Lebenssituation einer Person hinein und verstärkt mit seinem Wort eine bereits vorhandene göttliche Weisung.

Paulus zB hatte den Ruf zum Apostel von Anfang an. (Apostelgeschichte 9, 15). Doch niemand beginnt als Apostel. Ein solches Amt setzt große Reife voraus. Es ist keine Spielwiese für Herrschsüchtige. Entsprechend war Paulus erst Bibellehrer in Antiochien, dann Bibellehrer und Prophet. Und als die Pastoren und Leiter in jener Gemeinde mal eine Gebets- und Fastenzeit abhielten, einfach nur, um dem Herrn zu dienen, sprach der Heilige Geist, "Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe." (Apostelgeschichte 13, 2).

Der Wunsch, hinauszuziehen in die weite Welt und das Evangelium zu predigen, war die ganze Zeit über bereits in den Herzen der beiden. Doch erst jetzt gab Gott den Startschuß. Er bestätigte, was schon da war.

Kein NT-Prophet wird zu jemandem etwas sagen, das denjenigen völlig unvorbereitet trifft. Und wenn doch, dann hat der Sprecher sich halt vertan. ("Paulus, so spricht der Herr: Ich will, daß du in Gallien Champignons züchtest." Nicht doch.)
Deshalb heißt es auch in 1 Korinther 14, 29, "Von den Propheten aber sollen zwei oder drei reden, und die anderen sollen beurteilen."
Nicht einfach alles übernehmen, sondern wohlwollend urteilen.

Wird bestimmt gut heute abend.

Donnerstag, 16. September 2010

Könige und Priester

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Qualitäten dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat."
1 Petrus 2, 9.

Christen verbrennen nicht die heiligen Bücher der Heiden. Sie fordern auch nicht die Köpfe Abgefallener oder hetzen gegen Andersdenkende. Sie konzentrieren sich auf eine Person: Jesus.
Christen reden über die Qualitäten Jesu. Sie sprechen über die guten Erlebnisse, die sie mit ihm haben. Sie legen Zeugnis von dem ab, was Gott für sie getan hat.

Denn Gott erhört Gebet.

Wenn Gott Gebet erhört, dann bricht sich der Wille Gottes Bahn auf der Welt. Jedes beantwortete Gebet ist ein kleiner Herrscherakt des Beters. Petrus sagt ja auch, daß wir ein königliches Priestertum sind, also Könige und Priester.

Könige herrschen. Sie haben das Recht, ihr Reich nach ihren Vorstellungen zu formen. Christen tun das mit dem Gebet des Glaubens, das Berge versetzt.

Priester dienen. Sie haben die Pflicht, die Interessen ihres Volkes vor Gott zu vertreten. Auch das hat mit Gebet zu tun, vorrangig mit Fürbitte.