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Tage der Heilung

"Und die einen hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunder-Kräfte, sodann Gnadengaben der Heilungen ..." 1 Korinther 12, 28 Gerade ist unser Wochenende mit Andreas Herrmann aus Wiesbaden zuendegegangen. Schön war's. Andras hat gepredigt und dann für Kranke geheilt, wobei viele spontan von ihren Schmerzen und Leiden befreit worden sind. Gottes Heilungskraft durchfloß sie und viele beschrieben das Erlebnis als ein Durchströmtwerden von Wärme. Am besten gefallen mir immer Leute, die zum ersten Mal in solchen Veranstaltungen sind und dann ganz verblüfft sind, wenn sie ihre steifen Finger wieder bewegen können, oder ihr Tennisarm verschwunden ist. Das ist wunderbar. Ich denke, Gott tut für solche Erstbesucher ganz besondere Dinge. Von Christen erwartet er oft ein wenig mehr. Etwa, daß sie seinen Verheißungen glauben und nicht sofort die Flinte ins Korn schmeißen, wenn sich zunächst nur ein...

Vom Kreuz zum Thron

"Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus." Epheser 2, 6 Jesus hat sich am Kreuz mit uns identifiziert. Er zog dort unsere Sündennatur an, lud unsere Krankheiten und Schmerzen auf sich und erlitt stellvertretend für uns das Gericht Gottes. Er starb und ging an den Ort des Leidens, an dem Sünder in Ewigkeit leiden werden. Dann stand er von den Toten auf. Dann bewirkte er das ewige Erlösungswerk im Tempel Gottes im Himmel. (Hebräer 9, 11-12). Dann setzte er sich auf den Thron zur Rechten des Vaters. (Markus 16, 19). Dort hat er großen Einfluss auf die Entscheidungen Gottes. Nun sagt Paulus, wir seien mit ihm auferweckt worden und würden in ihm in der Himmelswelt "mitsitzen." Der einzige Sitzplatz Jesu, von dem wir wissen, ist der Thron zur Rechten Gottes. Paulus behauptet also nichts geringeres als dass wir uns den Thron mit Jesus gewissermaßen teilen. Er hat für uns gelitten, damit wir nunmehr mit...

Heilt Gott noch heute?

"Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm." Apostelgeschichte 10, 38 Selbst die größten Zweifler glauben, dass Jesus irgendwie etwas mit Heilung zu tun hatte, als er vor rund 2000 Jahren in Israel wirkte. Sonst hätte er nie solche Massen angezogen und wäre nie so berühmt geworden. Denn Redner gab's damals viele. Auch dass die Apostel im Rahmen ihrer Verkündigungstätigkeit Heilungen erlebten, ist im großen und ganzen unbestritten. Doch heilt Gott noch heute? Das muss er. Denn das Wort Gottes sagt: "Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit." (Hebräer 13, 8). Wenn er gestern wie heute derselbe ist, dann hat er seine Meinung nicht geändert, sondern heilt auch heute noch. Denn die Menschheit braucht heute Heilung genauso dringend wie damals. So, wie sie auch heute noch Vergebung von ih...

Tage des Heils

"So viele Verheißungen Gottes es gibt, in ihm [Jesus] ist das Ja, deshalb auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre durch uns." 2. Korinther 1, 20 Alle Verheißungen der ganzen Bibel sind uns geschenkt. D.h., wir können sie vorbehaltlos auf uns beziehen, egal ob sie nun an Juden, Christen oder jemand anderen adressiert sind. Wir können also eine Verheißung, die uns beim Bibellesen anspricht, im Gebet vor Gott bringen und darauf vertrauen, dass er uns das Erbetenene schenkt. Natürlich müssen wir glauben, dass Gott uns das Erbetene schenken will. In Hebräer 11, 6 heißt es, "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen" und in Kapitel 6, 12 steht, wir sollen sein "Nachahmer derer, die durch Glauben und Ausharren die Verheißungen erben." Glauben und Ausharren ist nötig, um Gottes Verheißungen zu erlangen. Man könnte also theoretisch eine Heilungsverheißung finden, diese im Gebet vor Gott bringen, und ihre Erfüllung erwarten. Die Er...

Mach nicht jeden Blödsinn mit

"Wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre." Epheser 4, 14 Das Wort für Wind im griechischen Urtext der Bibel ist das Wort pneuma . Pneuma bedeutet nicht nur Wind, sondern auch Geist. Der Wind weht heute so, morgen so. Er ändert ständig seine Richtung. Man weiß nicht genau wo er herkommt oder wo er hingeht. So ist das auch mit dem Zeitgeist. Was in ist, ist gleich wieder out . Schlaghosen, Plateausohlen und Afrolook werden abgelöst von Vokuhila und Röhrenjeans. Dann kommen Glatzen und Ziegenbärte, bis die wieder gehen und Vollbärte ihren Platz einnehmen.  Tätowierungen, heute in, werden morgen wieder weggelasert. Und so geht es ewig weiter. Was für die Mode gilt, gilt auch für alles andere. Was gestern noch richtig war, ist heute schon wieder völlig falsch. Gab's gestern noch die strikte Unterteilung in Herrenmenschen und Untermenschen, so sind heute alle Kulturen gleich. Und kein ...

Gebet. Oder: Das Bedürfnis Gott zu manipulieren

"Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden, und gegossene Götter sollt ihr euch nicht machen. Ich bin der HERR, euer Gott." 3. Mose 19, 4 Vom Einzug ins Gelobte Land bis zur Zerstörung des ersten Tempels war der Götzendienst das größte Problem Israels. Kaum verschwand Mose um 40 Tage lang mit dem Gott Israels zu konferieren, schon machten sie sich ein goldenes Kalb und beteten es an. (2. Mose 32). Sogar noch während Mose mit ihnen durch die Wüste düste, hängten sie sich zeitweise an den moabitischen Gott Baal Peor, (wegen seiner willigen Dienerinnen), oder trugen das Zelt des Gottes Räfan mit sich herum, sowie die Bilder der akkadischen Götzen Sikkut und Kiun. (Amos 5, 26). Was veranlasst jemanden, sich ein Götzenbild zu basteln, zu schauen, daß es nicht wackelt, und sich dann davor niederzubeugen, um es als Gott zu verehren? Dem Anbeter muss doch klar sein, dass das kompletter Unsinn ist, dass der Götze gar nicht in der Lage ist, irgendwelche Gebete zu erhören...

Inspirierte Träume deuten

"Da sagten sie zu ihm: Wir haben einen Traum gehabt, aber es gibt keinen, der ihn deute. Da sagte Josef zu ihnen: Sind die Deutungen nicht Gottes Sache? Erzählt mir doch!" 1. Mose 40, 8 Gott offenbart sich gelegentlich in Träumen. Dabei spricht er nicht nur Christen an! Der erste, der in der Bibel von Gott in einem Traum gewarnt wurde, war die Philisterkönig Abimelech. Der hatte Sara, die Frau Abrahams, seinem Harem beigesellt. Gott verlangte von ihm, dies schnellstmöglich rückgängig zu machen denn sonst, "bist du ein Mann des Todes." (1. Mose 20, 3). Auch die Frau von Pontius Pilatus träumte und ließ ihren Mann daraufhin mitteilen, "Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten! Denn im Traum habe ich heute um seinetwillen viel gelitten." (Matthäus 27, 19). In beiden Fällen hat Gott sich klar und verständlich ausgedrückt. Doch wir wissen von anderen Träumen aus der Bibel, dass Gott sich oft in Symbolen ausdrückt. Die müssen dann gedeut...