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Glory! The Party's over

"Denn Gott ist es, der in euch wirkt ... damit ihr tadellos und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr leuchtet wie Himmelslichter in der Welt." Philipper 2, 13-15 A. wohnt in einer norddeutschen Großstadt und arbeitet im Hotel. Sie hat mich letzte Jahr angerufen und wollte wissen, wie sie mit der verfahrenen Situation auf ihrer Arbeit verfahren soll. Nun hat sie einen Situationsbericht gemailt. Hier ist er: "Hallo Gert, nur mal eine kurze Rückmeldung nach dem Schock vor ca. 1 Jahr, zwecks der Sexpartys auf meiner Arbeitsstelle. Diese fanden dann so ca. alle 2 Monate statt. Die Wochen davor waren für alle Mitarbeiter schlimm. Immer muss man dran denken das da sowas statt findet. Der Chef war in dieser Zeit unmöglich kollerisch und seine Freundin irgendwie verpeilt (Ich glaube mittlerweile die ist auf Psychopharmas). Die Putzfrauen hatten Angst an besagten Wochenenden zu arbeiten. Das war echt n...

Vergifteter Rat

Israels Retter Mose kam einst zu Pharao und verlangte im Namen Gottes: "Laß mein Volk ziehen!" Pharao sagte bekanntermaßen nein. Was zu einigen Plagen für Ägypten führte. Pharao sagt schließlich, "Also gut!" und macht Mose Vorschläge, wie Israel Gott anbeten soll. Diese Vorschläge sprechen auch zu uns. Pharao sagt in 2 Mose 8, 21, "Geht hin und opfert eurem Gott hier im Land!" Selbiges sagt der "Pharao dieser Welt" zu Christen: Gut. Betet Gott an, aber geht nicht weg. Verändert euch nicht. Werdet keinesfalls Jesus ähnlicher. Bleibt weiter meine Sklaven. Glaubt wegen mir an Jesus. Aber zur Entspannung macht ihr weiterhin Yoga und singt Ommmm. Wenn ihr krank seid, geht zum Doc oder zur Reiki-Meisterin. Bleibt Weltmenschen! Stellt euch ein paar Glückselefanten auf und einen Feng Schui-Brunnen. Oder eine Isis mit dem Horusknaben im Arm. Ihr habt doch hier alles. Mose läßt sich nicht darauf ein. Da sagt Pharao, "Ich will euch zieh...

Wenn dein Herz dich verdammt...

"Wir werden vor ihm unser Herz zur Ruhe bringen, daß, wenn das Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt." 1 Johannes 3, 19-20 Wie im letzten Post gesehen, können vage Unzulänglichkeitsgefühle unser Gebetsleben ernsthaft behindern. Wir empfinden dann, nicht gut genug zu sein, um zu Gott durchzudringen. Ein grauer Vorhang aus Zweifel hängt zwischen uns und dem Thron. Diese Gefühle kommen nicht von Gott. Er hat den Weg freigemacht. Wir müssen in solchen Fällen unser Herz vor Gott zur Ruhe bringen. Wie? Indem wir mit ihm rechten. Indem wir ihm, (unserem eigenen Herzen), erklären, daß wir an Jesus glauben und in Liebe wandeln. Das sind nämlich die einzigen zu erfüllenden Voraussetzungen: "Geliebte, wenn das Herz uns nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott, und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun. Und dies ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes ...

Ungenügend!

"Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung." Jakobus 5, 16 Viele Christen lesen solche Stellen und sagen sich: Ja ja. Wenn ich ein Gerechter wäre, dann würde mein Gebet auch viel bewirken. Aber ich bin kein Gerechter. Ich lese zuwenig Bibel, ich bete nicht genug. Stattdessen hocke ich vor dem Glotzofon und verschwende mit dem Drücker in der Hand meine Zeit. Nun ist es so, daß unser religiöses Fleisch nie zufrieden ist. (Nichtchristen haben keine Ahnung, wovon ich rede). Eine fiese Stimme in uns sagt uns, daß wir nicht genug geistliche Übungen machen, auch wenn wir uns tageweise zurückziehen um nichts anderes zu machen. Es ginge immer noch ein wenig mehr: Lesen, Gebet, Fasten... Das Gefühl des Ungenügend! wird so nie weichen. Wie werden wir es dann los? Indem wir uns zunächst klarmachen, daß uns Gerechtigkeit, (die Fähigkeit vor Gott stehen und bestehen zu können), geschenkt wird. Kein Mensch ist von sich aus gut genug, um vor Gott zu bestehen. Deshalb ...

Vorherbestimmung

Die von Ludwig dem 14. verfolgten Christen waren in ihrer Mehrzahl nicht Lutheraner sondern Calvinisten. Jean Calvin, ein Franzose, der vom schweizerischen Genf aus wirkte, war ein erstaunlich kompetenter Bibellehrer. Doch es gab bei ihm einen folgenschweren theologischen Denkfehler. Calvin glaubte an Prädestination, an Vorherbestimmung. Er las Stellen wie Epheser 1, 3, wo es heißt, Gott hat "uns in ihm auserwählt vor Grundlegung der Welt." Oder Epheser 1, 5: Gott hat "uns vorherbestimmt zur Sohnschaft durch Jesus Christus." Daraus folgerte er: Den einen ist vorherbestimmt, Christen zu werden. Anderen ist demnach vorherbestimmt, NICHT gläubig zu werden. Diese Nichtvorherbestimmten konnten nicht gerettet werden, egal wie sehr man ihnen das Evangelium predigte. Wer an Vorherbestimmung glaubt, hat immer mit Fatalismus zu kämpfen. Fatalismus ist die Tendenz zur völligen Ergebung ins Schicksal. Denn an Vorherbestimmtem kann man ja nichts ändern. Man denkt dan...

Louis XIV und die Buße

Sonnenkönig Ludwig der Vierzehnte war in seinen jungen Jahren ein rechter Mätressenfresser und Ehebrecher. Als er mittelalt wurde, nagte das Gewissen an ihm. Er wollte in irgend einer Form Buße tun. Als Bußübung empfahl man ihm, die Ketzer aus Frankreich auszurotten. Die "Ketzer" waren die evangelischen Gläubigen des Landes. Sie gaben der heiligen Schrift den Vorzug vor kirchlichen Ritualen. Sie betrachteten die Elemente des Abendmahls als symbolisch und glaubten nicht an die Transsubstantiation, die behauptet, Hostie und Wein wären tatsächlich Fleisch und Blut Christi. Sie weigerten sich, Maria und die Heiligen anzubeten. Sie glaubten nicht ans Fegefeuer, sondern an die reinigende Macht des Blutes Jesu. Sie waren dem König loyal ergeben. Louis unterwarf sich dem kirchlichen Bußgebot. Das Resultat war eine der blutigsten und grausamsten Christenverfolgungen aller Zeiten. Alle protestantischen Prediger mußten das Land verlassen. Blieben sie, starben sie. Riesige W...

"Warum passiert das ausgerechnet mir?"

Es ist für Christen nicht immer leicht, unangenehme Lebensumstände einzuordnen. Oft schließen wir von Erfolg oder Nicht-Erfolg unmittelbar auf Gottes Segen. Doch so einfach ist das nicht. Man muß da langfristig denken. David machte als Sauls General alles richtig: Er war loyal, hingegeben, effektiv. Und wurde trotzdem von Saul jahrelang gejagt wie ein Tier. Und Gott hat's nicht verhindert. Als er später König wurde, wußte er, wie es ist, unter der Willkür eines unsicheren Königs zu leiden und hat's anders gemacht als Saul. Josef, der fähigste von Jakobs Söhnen, wurde als Sklave nach Ägypten verkauft. Statt dort Trübsal zu blasen, machte er sich nützlich und wurde zum Verwalter der Güter seines Herrn. Als dessen Frau sich an ihn ranpirschte, nahm er Reißaus, was die böse Schöne nicht daran hinderte, ihn der Vergewaltigung anzuklagen. Josef landete prompt im Knast -- bestraft für eine üble Tat, die er nicht getan hatte. "Der HERR aber war mit Josef." (1 Mose 3...