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Das Gewicht von Gehorsam

"Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer." 1 Samuel 15, 22 Die Fähigkeit zum Gehorsam beeinflußt unsere Effektivität im Reich Gottes mehr als alles andere. Denn ein Gramm Gehorsam wiegt schwerer als eine Tonne Gebet. Eingekeilt zwischen dem Roten Meer, der ägyptischen Armee und der Wüste, schrie Mose zu Gott um Rettung für das Volk Israel. Und Gott befahl: "Erhebe deinen Stab und spalte das Meer, damit Israel auf trockenem Land mitten in das Meer hineingeht." 2 Mose 14, 16. Hätte Mose diese Anordnung verworfen und weitergebetet, wäre das Meer ungeteilt geblieben und Israel wäre umgekommen. Doch er gehorchte und hob den Stab. Und das Meer teilte sich. Die in sich unspektakuläre Handlung Moses setzte Gottes Kraft frei. In Josua 6, 3 gebot Gott dem Josua und den Kriegsleuten, um die Stadt Jericho herumzuziehen. Zum Schluß bliesen sie auf Trompeten--und die Stadtmauern fielen, wie angekündigt. Jesus gebot dem Blinden in Johannes 9, 7, zum Teich Siloah zu gehen un...

Terror im Wahljahr?

"Und ich habe Wächter über euch bestellt, die rufen: Achtet auf den Schall des Horns!" Jeremia 6, 17 2009 ist das, was Politicos und Journalisten ein Superwahljahr nennen. Denn heuer wird überall gewählt und somit das politische Führungspersonal auf allen Ebenen neu erwürfelt. Auch Terroristen wollen auf Wahlentscheidungen Einfluß nehmen, um Regierungen zu installieren, die ihr Ziel der Weltislamisierung nicht behindern durch innenpolitisches Durchgreifen oder militärische Siege im Ausland. In Spanien ist ihnen das mit den Anschlägen auf die Madrider Stadtbahnzüge recht eindrucksvoll gelungen. Wer weiß, wie der deutsche Michel reagieren würde, wenn es radikalen Moslems gelänge, in irgendeiner deutschen Großstadt ein größeres Blutbad anzurichten. Würde das die Wahlen beeinflussen? Ganz sicher. Doch in welche Richtung? Wie würde das Volk--pardon, die Bevölkerung, als solche reagieren? Da ist von der sofortigen Selbstislamisierung bis zur gnadenlosen Fehde mit den Mohammedanern ...

John Harper und die Titanic

"Frauen Kinder und Unerrettete zuerst in die Boote!" Das war der Ruf von Pastor John Harper aus Glasgow, Schottland, als der Run auf die Rettungsboote begann an jenem 15. April 1912, als die "unsinkbare" RMS Titanic, das größte Schiff der Welt, von einem Eisberg aufgeschlitzt, zu sinken begann. In dieser Nacht starben 1509 Menschen im eisigen Nordmeer. 1339 waren Männer, 114 Frauen, etliche waren Kinder. Nur etwa 330 Männer--davon 192 Mann Besatzung--von rund 2220 Passagieren überlebten. John Harper überlebte nicht. Er küßte seine Tochter Nana zum Abschied, setzte sie in ein Rettungsboot, und fiel darauf bald ins eiskalte Wasser. Dort schwamm er zwischen den Sterbenden herum und ermahnte sie, "Glaube an den Herrn Jesus und du bist gerettet." Als Harpers Kräfte schwanden, rief er einem Mann zu, der sich an einem Stück Holz festhielt, "Bist du schon gerettet?" "Nein!" kam die Antwort. Die beiden Männer sprachen noch eine Weile miteinander...

Im Kinderkrankenhaus

Philipper 4, 6: "Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden." Drei Mitarbeiter und ich besuchten heute eine Universitätsklinik in Mittelfranken. Wir waren gebeten worden, für ein Kind im Wachkoma zu beten. Der kleine Junge hat eine Blutkrankheit, extreme Fieberschübe, Vireninfektionen, einen Zusammenbruch des Immunsystems, sowie eine hammerharte Chemotherapie überlebt. Hätte er eigentlich gar nicht sollen. Er sollte längst tot sein. Er lebt. Doch nun sei sein Gehirn zu 25% zerstört. Mit dem Anliegen für ihn zu beten konfrontiert, ließen wir den Frieden Gottes in unseren Herzen entscheiden. Wir fanden ihn. In Erlangen angekommen, sprachen wir mit der Mutter. W. betete mit ihr und sie lud Jesus ganz bewußt in ihr Herz ein. Im Krankenzimmer haben W., J., M. und ich samt der Mutter ein wenig Lobpreis gemacht. (J. hatte seine Gitarre dabei). Dann beteten wir. Der Geist Gottes war spürbar da und das Kind s...

Trachtet zuerst nach Gottes Reich?

In Lukas 12, 22-34 spricht Jesus über Sorgen und ihre Nutzlosigkeit. Als Gegenmittel empfiehlt er: "Trachtet jedoch nach seinem Reich! Und dies"--er meint materielle Dinge--"wird euch hinzugefügt werden." Materielle Dinge--um die unsere Sorgen hauptsächlich kreisen--werden uns hinzugefügt, wenn wir nach Gottes Reich trachten. Die Frage ist nun: Wie trachte ich nach Gottes Reich? Indem ich mehr bete, mehr in der Bibel lese, öfter christliche Veranstaltungen besuche oder mit Knopf im Ohr täglich MP3-Predigten höre? Angesichts der Tatsache, daß die Leute damals 12 Stunden am Tag arbeiteten, kaum einer Bücher daheim hatte, und MP3 noch nicht erfunden war, mußte Jesus etwas anderes gemeint haben, etwas, das jeder auch damals tun konnte. Was nur. Da lohnt es sich, einen Blick auf die weitere Umgebung dieses Verses zu werfen. Jesus fährt fort: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben" (Lk 12, 32). Er vers...

Der Richterstuhl Christi

Mir wurde eine Email weitergeleitet, in der jemand fragt, ob es wirklich so ist, daß Christen vor dem Richterstuhl Christi für ihre guten Taten belohnt und für ihre schlechten bestraft werden. Ich fürchte, beides wird tatsächlich passieren. In 1 Korinther 3, 12-15 heißt es, daß Gottes Flammenwerfer auf unsere Taten gerichtet werden wird. Die guten werden bleiben, die schlechten verbrennen. Und wir selbst? "...er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer." Vers 15. Durch's Feuer zu gehen stelle ich mir als nicht besonders angenehm vor. Das stellt eine Strafe dar. Doch "durchs Feuer" gehen ist etwas anderes als "ins Feuer." Die hier erwähnte Strafe ist vorübergehed; sie hat ein Ende. Zum Schluß wird Gott alle Christentränen abwischen. (Offenbarung 21, 4). Taten, für die wir um Vergebung gebeten haben, (den Betroffenen und Gott), sind unter dem Blut. Für die werden wir nicht bestraft werden. In Lukas 12, 36-48 führt Jesus das noch genauer...

Der Eisbrecher

"Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat." Hebräer 10, 35 Zuversicht ist die innere Einstellung der Erwartung des Sieges. Die braucht man vor allem dann, wenn es momentan nicht unbedingt nach Sieg aussieht. Man hat dann die Wahl: man kann sich mit melancholischen Freunden zusammensetzen und einander erzählen, was alles nicht geklappt hat und wie verfahren die Situation ist. Aus diesem Reden entsteht jedoch kein Glaube. Vielmehr hocken dann alle bedröppelt da wie die Karnickel in der Falle und fühlen intensiv das innere Gefängnis, in das sie sich hineingeredet haben. Verzweiflung ist das Endergebnis. Die Zuversicht ist da anders. Sie ist auch nicht mehr als eine innere Haltung. Doch sie drückt Gottvertrauen aus, indem sie auf die guten Dinge schaut, die ja selbst in der Krise zu finden sind. Zuversicht erwartet stets das Eingreifen Gottes in irgendeiner Form. Und Gott belohnt diese Herzenshaltung! Das Wort "belohnen" im Urtext bedeutet Bezah...