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Moralische Äquidistanz? Nein danke

"Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse." Jesaja 5, 20 Wenn Araber in Syrien 100.000 Araber töten, dann läuft der Welt ein Schauer des Bedauerns über den Rücken, aber sie macht nichts. Wenn in Ägypten 100 Männer in aller Öffentlichkeit eine Frau vergewaltigen, dann zuckt man mit den Schultern. Wenn in Libyen Marodebanden das Land in Schutt und Asche legen, dann winkt man ab. Die sind halt so. Wenn mohammedanische Mordbanden in Mossul noch den letzten Christen massakrieren, dann wird das klaglos hingenommen. Wenn Araber pro Woche tausende von Raketen auf Israel niedergehen lassen, dann gähnt die gerechte Welt. Kaum eine Zeitung schreibt darüber, kaum ein Sender berichtet davon. Wenn Israel sich jedoch wehrt und in Gaza Raketenlager angreift, dann wachen alle wie von der Tarantel gebissen aus ihrem moralischen Koma auf und schreien im Chor "Genozid!" Es wäre zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Wenn Israel wirklich einen Völkermor...

So wird's mal im Himmel sein

"Recht so, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen. Geh hinein in die Freude deines Herrn." Matthäus 25, 21. Der Götterberg der alten Römer und Griechen war ein Ort immerwährenden Müßiggangs. Die Götter der alten Germanen saßen ewig in Walhall herum, tranken Met und aßen Wildschwein. Ludwig Thomas Münchner im Himmel war nicht in der Lage, sich den Himmel anders vorzustellen als das Münchner Hofbräuhaus. Dort gehen die Leute bekanntlich auch nicht hin um zu arbeiten, sondern um dem Müßiggang zu frönen. Irgendwie hat sich das mit der ewigen Trivialaktivität auch in die christliche Sicht vom Himmel eingeschlichen. Doch diese Sicht ist falsch. Was ist die richtige? Gott wohnt im Himmel. Was macht Gott eigentlich den ganzen Tag? Nun, er arbeitet. Er hat nicht nur an sechs Tagen die Welt geschaffen, er arbeitet immer noch. Jesus sagt, „Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke." (Johannes 5, 17). ...

Risikoscheu ist keine Ausrede

"Ich fürchtete mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Siehe, da hast du das Deine." Matthäus 25, 25 Kein anderer als Jesus hat unseren Begriff "Talent" geprägt, und zwar durch dieses Gleichnis. Damals war ein Talent eine sehr große Summe Geld, nicht eine besondere Begabung, über die jemand verfügte. In diesem Gleichnis verteilt der Herr seine Habe an seine Diener und trägt ihnen auf, etwas draus zu machen. Alle tun dies mit Begeisterung, bis auf einen. Dieser eine quält sich vorgeblich mit Versagensängsten. Dabei hatte der Herr seinen Dienern nicht einmal aufgetragen, unter allen Umständen Gewinn zu machen. Sie sollten nur mit ihren Talenten handeln. Aktivität war gefragt. Dieser ängstliche Knecht darf für uns kein Vorbild sein. Sich zu fürchten ist nämlich kein Grund, etwas nicht zu tun. Wir Menschen hätten immer gern eine Gewinngarantie bevor wir aktiv werden. Stattdessen gibt uns der Herr ein Gebot, etwas zu tun, dann überl...

Ins Feuer geworfen

"Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Matthäus 7, 15-20 Weit weg von uns sehen sich zwei Völker ins Feuer geworfen. Jedes von ihnen dient einem anderen Gott. Die eine Seite besteht auf Kampf und Krieg, obwohl sie nur verlieren kann. Die andere Seite will den Kampf unbedingt vermeiden, obwohl sie nur siegen kann. Denn die eine Seite liebt das Leben, die andere Seite zelebriert den Tod. Die eine Seite feiert und tanzt in den Straßen, wenn es ihr gel...

Sei ein König!

"Und sie legen ihm ein Purpurgewand an und flechten eine Dornenkrone und setzen sie ihm auf." Markus 15, 17. Alles, was am Kreuz und um das Kreuz herum geschah, hat eine prophetische Bedeutung. Jesus litt als unser Stellvertreter. Wenn die Soldaten ihm zum Spott ein Purpurgewand umlegen und eine Dornenkrone aufsetzen, dann spricht dieses Ereignis vom Kontrollverlust, der das menschliche Dasein weithin auszeichnet. Die Menschen verlieren sich in Süchten, Abhängigkeiten und eigenartigen Verhaltensweisen, bis ihnen die Herrschaft über ihr Leben abhanden kommt. Dann sind sie gebunden. Doch Jesus kam und trug unsere Dornenkrone. Er litt an unserer Stelle und gibt uns, wenn wir an ihn glauben, die Kontrolle über unser Leben zurück. Paulus drückt das so aus: "So sind wir nun, Brüder, nicht dem Fleisch Schuldner, um nach dem Fleisch zu leben." (Römer 8, 12). In jedem Christen wirken nämlich zwei Gesetzmäßigkeiten: der Geist und das Fleisch. Diese b...

"Singt laut dem Herrn!"

"Und die Freude Jerusalems war weithin zu hören." Nehemia 12, 43 Wir hatten am Samstag einen wunderbaren, weithin zu hörenden Lobpreisgottesdienst. Die Musik war prima, (vielen Dank nochmal an die zünftig aufspielenden Musiker), wenigstens zwei Leute haben sich bekehrt und N.H. schilderte, wie wir am Mittwoch für seinen verbundenen Ellenbogen, den er nicht mehr strecken oder anwinkeln konnte, beteten und Gott ihn anrührte. Er ist wieder völlig frei in seinen Bewegungen. Auch andere gute Dinge haben sich geeignet, wobei diesmal natürlich der Schwerpunkt auf der Musik lag, da wir ja eine Band von auswärts hatten. Großer Dank gebührt allen Mitarbeitern, die wie immer zum Gelingen maßgeblich beigetragen haben. Preis dem Herrn.

Praise Night mit "Esra"

"Singt dem HERRN ein neues Lied, denn er hat Wunder getan! Ihm half seine Rechte und sein heiliger Arm." Psalm 98, 1. Ich freue mich auf heute abend, denn da findet im CGZ von 19:30 Uhr bis ungefähr 21 Uhr ein Lobpreisgottesdienst, eine Praise Night, statt. Spielen werden diesmal Jürgen und Andrea Gehrke und Band, die alle bei einem der größten Musikalienhändler Europas hier in der Gegend beschäftigt sind. Schon allein das garantiert, dass sie gute Musik machen werden. Im Mittelpunkt steht natürlich trotzdem der Herr, nicht die Musik. Ich werde auch kurz das Evangelium predigen, dann werden wir für die Kranken beten. Da tun sich immer gute Dinge. Preis dem Herrn. Sei dabei!