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Streß macht das Leben lebenswert!

Nein, ich bin nicht verrückt geworden. Streß macht das Leben tatsächlich lebenswert. Was sich da so unerhört anhört, muß man nur richtig verstehen. Es gibt nämlich zwei Arten von Streß: Eustress und Distress. Beide werden von denselben Chemikalien im Körper hervorgerufen, nämlich Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Alle drei entstehen in den Nebennieren. Wenn unvermittelt eine Herausforderung ins Leben tritt, dann schießt uns Adrenalin ins Blut. Es weitet die Bronchialröhren in der Lunge, so daß wir mehr Sauerstoff aufnehmen können. Außerdem lädt es das Herz auf und weitet die vom Herzen wegführenden Gefäße, so daß das sauerstoffreiche Blut rasch ins Hirn und in die Muskeln transportiert werden kann. Dann kommt das Noradrenalin dazu. Es verengt die Gefäße, die zum Herzen hinführen, so daß das Blut mit größerem Druck in die Herzkammer schießt. Außerdem verengen sich die Gefäße in der Haut, so daß im Verletzungsfall eine Blutung nicht, bzw. nur minimal stattfindet. Jetzt legt ...

Verfolgung. In Amerika!

"Gerechtigkeit erhöht eine Nation, aber Sünde ist die Schande der Völker." Sprüche 14, 34 Kafkaesk nennt der Bildungsbürger eine bizarre, phantastische, absurde Begebenheit, die sich dennoch in der realen Welt abspielt. Franz Kafka schrieb dergleichen. Wer etwa morgens aufwacht und feststellt, daß er sich in ein riesiges Insekt verwandelt hat, das die peinlich berührten Angehörigen nun vor der Nachbarschaft verbergen wollen, dem ist Kafka widerfahren. Oder wenn jemand verhaftet wird und ins Lager wandert, ohne daß er weiß, warum. Der christliche Unternehmer Dan Cathy, Gründer der Chick-fil-A-Restaurantkette aus Atlanta, muß sich dieser Tage wie von Kafka geküßt vorkommen. Denn die Bürgermeister von Chicago und Boston haben ihn wissen lassen, daß er von ihren Ämtern definitiv keine Betriebserlaubnis für seine Restaurants bekommen wird. Der Grund? Mr. Cathy hat nicht gegen die Arbeitsrechts- oder Hygienebestimmungen dieser Städte verstoßen, oder etwas dergleichen. E...

Laß dich nicht irre machen

"Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann." 1 Petrus 5, 8 Das Schlüsselwort in diesem Vers ist WIE. El Diablo ist kein brüllender Löwe. Er brüllt nur laut und geht dabei umher, um zu schauen, wen er mit seinem Gebrüll erschrecken kann. Er ist für den Herrn kein Gegner. Jesus hat ihn ein- für allemal besiegt. Die meisten Probleme sind im Nachhinein betrachtet trivial. Wenn wir mittendrin stecken, fühlt sich die Sache natürlich anders an.  Als ich dieser Tage mit meinem alten schwarzen Chopper bei der DEKRA vorfuhr, attestierte der freundliche Tester mir, bzw. dem Motorrad, "erhebliche Mängel." Plakette gab's keine. Oh, nein, dachte ich.  Doch bei näherer Betrachtung bestand der erhebliche Mangel in einer ausgebrannten Rücklichtbirne, (Bremslicht ging noch). Ich düste auf meinem mangelbehafteten "Moped" zum Baumarkt und kaufte für 2,49 E zwei neue Birnen, (...

Zoten?

"Hallo Herr Hoinle, ich habe eine Frage die mich seit einiger Zeit beschäftigt und bin jedoch bisher mit der Bibel auf keine Lösung gekommen... Und zwar frag ich mich wie es sich verhält, bzw. ob es im christlichen Sinn in Ordnung ist, wenn man z.B. in einer gemütlichen "Männerrunde" den ein oder anderen (versauten) Witz macht, ohne natürlich jemanden beleidigen zu wollen, usw? Vielen Dank im Voraus für die Antwort! LG -A." Hallo A., meinst du das ernst? Kannst du dir Jesus vorstellen, wie er in der gemütlichen Männerrunde der Apostel Zoten erzählt? Schwierig, nicht? Ich denke, das war irgendwie nicht in Jesus. In den Aposteln auch nicht. Denen wäre sowas nicht einmal eingefallen. Wenn ICH Zoten höre, dann befremdet mich das. Ich denke mir dann, "Mensch, ich habe einen anderen Geist als der." Viele Leute lieben die unreinen Geister, mit denen sie seit ihrer Jugend zu tun haben. Man hört es ihnen an. Für mich ist das nichts. Paulus gin...

1 Way to Strengthen your Faith

Abraham "wurde gestärkt im Glauben, weil er Gott die Ehre gab." Römer 4, 20 Eine Methode, deinen Glauben zu stärken und die Segensleitung offenzuhalten, ist, Gott die Ehre zu geben. Wie? Indem du dich immer wieder mal zurücklehnst und Gott für all die guten Dinge dankst, die dir in letzter Zeit passiert sind. Dank ihm für die guten Umstände, die du vorfindest. Jeder Mensch hat irgendwo Probleme. Da bist du nicht der einzige. Selbst Abraham hatte jede Menge Probleme. Doch er stärkte seinen Glauben (und damit den Einfluß Gottes auf sein Leben), indem er auf die guten Dinge schaute, den vorhandenen Segen nicht übersah, und Gott dafür dankte. Er wußte: Alle Probleme sind zeitlich, der Segen jedoch ewig. Abraham wurde so zur welthistorischen Persönlichkeit, zum "Vater der Gläubigen," zum Vorbild für uns. Mach's wie er.

Frisch tätowiert?

"Pastor, was hältst du von Tätowierungen?" Sie sind eine Modeerscheinung. Früher trugen nur Knackis, Zuhälter, Matrosen, japanische Postboten oder polynesische Krieger welche, oder leichte Damen über ihrem Hinterteil. Heute findet man sie sogar unter den Hemden und Blusen von biederen Büromenschen. Viele dieser Bilder sind an Stellen, wo praktisch nie jemand hinschaut. Warum die da wohl sind? Hm. Menschen verändern sich und mit ihnen ihre Vorstellung von Coolness. Was gestern noch soo angesagt war, ist heute nur noch peinlich. Ich fürchte, der Tinte in der Haut blüht dasselbe Schicksal. Einer meiner Bekannten trägt seit seiner Teenagerzeit einen Tasmanian Devil, (eine US-Comicfigur), auf der Schulter, in der Hand einen schäumenden Bierkrug. Heute ist er Christ und steht für andere Werte. Er hätte das Hautbild gern los. Das Entfernen aber wäre noch teurer und schmerzhafter als das ursprüngliche Bild. Ein junger Mann lag einst sterbend im Koma. Die Ärzte hatten aus ...

Gelingen

"Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin." Psalm 139, 14 Eines der größten Probleme der Menschen ist, daß sie unzufrieden mit sich selber sind und gern jemand anders wären. Das führt zu Neid und Neid kann tödlich sein. Kain tötete Abel aufgrund von Neid. Die Hohepriester brachten Jesus aus Neid ans Kreuz, wie Pilatus ganz richtig erkannte. (Markus 15, 10). Akzeptiere, daß deine Gaben andere sind als die von anderen und setze sie für Gott ein. Gott hat sie dir gegeben. Sei dankbar und zufrieden und du wirst sehen, wie Gott dir Gelingen gibt. "Siehst du einen Mann, der gewandt ist in seinem Geschäft: Vor Könige wird er hintreten, er wird nicht vor Niedrige hintreten." Sprüche 22, 29